Projektträgerschaft „Unterstützungsbüro „ESFRI / Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung““

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Vorhabenskizze für die Ausschreibung eines Projektträgers „Unterstützungsbüro „ESFRI / Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung““
Das BMBF fördert im Förderschwerpunkt „Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung“ mit erheblichen Mitteln sowohl den Bau als auch die Weiterentwicklung ausgewählter Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Die deutsche Beteiligung am Bau erfordert eine intensive strategische Planung und umfangreiche administrative und juristische Arbeiten insbesondere die Mitwirkung in den entscheidenden Gremien beim Aufbau der internationalen Forschungsinfrastrukturen/Großgeräte (FIS). Dies erfolgt in enger Abstimmung mit ESFRI.
Das Forum ESFRI hat die Aufgabe, einen Beitrag zu einer europäischen Strategie der Forschungsinfrastrukturen zu leisten. ESFRI soll vor allen Dingen neue Forschungsinfrastrukturen von europäischem Interesse identifizieren und erstellt eine 'Roadmap' für die prioritären Vorhaben (http://ec.europa.eu/research/infrastructures/pdf/esfri-strategy_report_and_roadmap.pdf#view=fit&pagemode=none) />Die weitere deutsche Mitarbeit bei ESFRI und die zunehmende Umsetzung der internationalen Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung erfordert eine erhebliche Mitwirkung und Mitgestaltung in den verschiedenen Gremien verbunden mit juristischen und fachlichen Fragestellungen. BMBF schreibt entsprechend Unterstützungsleistungen aus sowohl für die Unterstützung bei der ESFRI-Mitarbeit und der sich im Aufbau befindlichen GSO (Group of Senior Officials) als auch bei der Vorbereitung/Implementierung einzelner Forschungsinfrastrukturen (CTA, SKA, ELI, ESS) sowie Unterstützung weiterer internationaler Gremien für Forschungsinfrastrukturen (G8 GSF, FALC).
Die Aufgaben in der folgenden Leistungsbeschreibung beziehen sich vorrangig auf Großgeräte der folgenden Felder der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung:
— Elementarteilchenphysik,
— Astrophysik- und Astroteilchenphysik,
— Hadronen- und Kernphysik,
— Physik der kondensierten Materie (Physik der Photonen, Neutronen, Ionen)
Das Unterstützungsbüro „ESFRI / Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung“ (UbEG) unterstützt das BMBF
— bei der Entwicklung strategischer Positionen
— bei administrativen Arbeiten sowie
— bei juristischen Fragestellungen (eine Rechtsberatung im engeren Sinn ist nicht erforderlich)
in Belangen der Erstellung und Umsetzung der ESFRI-Roadmap in den Bereichen „Materials and Analytical Facilities“ und „Physical Science and Engineering“ und der strategischen Planung sowie Vorbereitung der Beteiligung Deutschlands an internationalen Forschungsinfrastrukturen (von der ersten Diskussion in internationalen Gremien bis hin zur Unterstützung der Gremien in der Bauphase).
Dies erfordert vom UbEG fachwissenschaftliche und administrative Kenntnisse, juristische Grundkenntnisse und forschungspolitische Kompetenz; es bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen der EU-Kommission, den ESFRI-Gremien, „Funding Agencies“ und dem BMBF auf nationaler, europäischer und globaler Ebene und erfüllt eine Servicefunktion für das BMBF.
Die Arbeitssprache ist Deutsch, im internationalen Umfeld Englisch. Die Aufgabe erfordert eine intensive Reisetätigkeit. Der Ansprechpartner im BMBF ist während der Vertragslaufzeit grundsätzlich in allen Fragen das Referat 711 „Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung“. Es findet monatlich ein Jour Fixe statt.
Bis Ende September 2013 hat Deutschland/BMBF den Vorsitz des ESFRI-Forums inne. Der ESFRI-Chair wird durch das ESFRI-Büro Bonn unterstützt. Die Arbeiten im ESFRI-Büro Bonn werden derzeit von 2-3 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und 1 Bürokraft durchgeführt und enden zum 31.12.2013. Es wird ein vergleichbarer Aufwand für das Unterstützungsbüro angenommen wie für das bisherige ESFRI-Büro Bonn.
Laufzeit: Das BMBF beabsichtigt die Projektträgerschaft für die oben genannten Themen für den Zeitraum vom 1.3.2014 bis zum 28.2.2018 zu vergeben. Es ist eine Verlängerungsoption um bis zu 2 Jahren vorgesehen .

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-28 Auftragsbekanntmachung
2014-03-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
E-Mail: heike.sohr@bmbf.bund.de 📧
Fax: +49 22899578-3601 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-28 📅
Einreichungsfrist: 2013-11-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 211-366373
ABl. S-Ausgabe: 211
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag in dreifacher Ausfertigung - Original (Papierfassung), Kopie (Papierfassung), Datenträger - in einem doppelten Umschlag einzureichen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vorhabenskizze für die Ausschreibung eines Projektträgers „Unterstützungsbüro „ESFRI / Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung““
Das BMBF fördert im Förderschwerpunkt „Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung“ mit erheblichen Mitteln sowohl den Bau als auch die Weiterentwicklung ausgewählter Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Die deutsche Beteiligung am Bau erfordert eine intensive strategische Planung und umfangreiche administrative und juristische Arbeiten insbesondere die Mitwirkung in den entscheidenden Gremien beim Aufbau der internationalen Forschungsinfrastrukturen/Großgeräte (FIS). Dies erfolgt in enger Abstimmung mit ESFRI.
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Das Forum ESFRI hat die Aufgabe, einen Beitrag zu einer europäischen Strategie der Forschungsinfrastrukturen zu leisten. ESFRI soll vor allen Dingen neue Forschungsinfrastrukturen von europäischem Interesse identifizieren und erstellt eine 'Roadmap' für die prioritären Vorhaben (http://ec.europa.eu/research/infrastructures/pdf/esfri-strategy_report_and_roadmap.pdf#view=fit&pagemode=none)
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Die weitere deutsche Mitarbeit bei ESFRI und die zunehmende Umsetzung der internationalen Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung erfordert eine erhebliche Mitwirkung und Mitgestaltung in den verschiedenen Gremien verbunden mit juristischen und fachlichen Fragestellungen. BMBF schreibt entsprechend Unterstützungsleistungen aus sowohl für die Unterstützung bei der ESFRI-Mitarbeit und der sich im Aufbau befindlichen GSO (Group of Senior Officials) als auch bei der Vorbereitung/Implementierung einzelner Forschungsinfrastrukturen (CTA, SKA, ELI, ESS) sowie Unterstützung weiterer internationaler Gremien für Forschungsinfrastrukturen (G8 GSF, FALC).
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Die Aufgaben in der folgenden Leistungsbeschreibung beziehen sich vorrangig auf Großgeräte der folgenden Felder der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung:
— Elementarteilchenphysik,
— Astrophysik- und Astroteilchenphysik,
— Hadronen- und Kernphysik,
— Physik der kondensierten Materie (Physik der Photonen, Neutronen, Ionen)
Das Unterstützungsbüro „ESFRI / Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung“ (UbEG) unterstützt das BMBF
— bei der Entwicklung strategischer Positionen
— bei administrativen Arbeiten sowie
— bei juristischen Fragestellungen (eine Rechtsberatung im engeren Sinn ist nicht erforderlich)
in Belangen der Erstellung und Umsetzung der ESFRI-Roadmap in den Bereichen „Materials and Analytical Facilities“ und „Physical Science and Engineering“ und der strategischen Planung sowie Vorbereitung der Beteiligung Deutschlands an internationalen Forschungsinfrastrukturen (von der ersten Diskussion in internationalen Gremien bis hin zur Unterstützung der Gremien in der Bauphase).
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Dies erfordert vom UbEG fachwissenschaftliche und administrative Kenntnisse, juristische Grundkenntnisse und forschungspolitische Kompetenz; es bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen der EU-Kommission, den ESFRI-Gremien, „Funding Agencies“ und dem BMBF auf nationaler, europäischer und globaler Ebene und erfüllt eine Servicefunktion für das BMBF.
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Die Arbeitssprache ist Deutsch, im internationalen Umfeld Englisch. Die Aufgabe erfordert eine intensive Reisetätigkeit. Der Ansprechpartner im BMBF ist während der Vertragslaufzeit grundsätzlich in allen Fragen das Referat 711 „Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung“. Es findet monatlich ein Jour Fixe statt.
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Bis Ende September 2013 hat Deutschland/BMBF den Vorsitz des ESFRI-Forums inne. Der ESFRI-Chair wird durch das ESFRI-Büro Bonn unterstützt. Die Arbeiten im ESFRI-Büro Bonn werden derzeit von 2-3 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und 1 Bürokraft durchgeführt und enden zum 31.12.2013. Es wird ein vergleichbarer Aufwand für das Unterstützungsbüro angenommen wie für das bisherige ESFRI-Büro Bonn.
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Laufzeit: Das BMBF beabsichtigt die Projektträgerschaft für die oben genannten Themen für den Zeitraum vom 1.3.2014 bis zum 28.2.2018 zu vergeben. Es ist eine Verlängerungsoption um bis zu 2 Jahren vorgesehen .
Beschreibung der Optionen: Option der Verlängerung um bis zu 2 Jahren
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: 711 - 48007-13/1(2013)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, sind diese Erklärungen und Dokumente von allen benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben. Der Begriff des Leistungserbringers bezieht sich bei einer Bewerbergemeinschaft auf alle Partner der Bewerbergemeinschaft, die unter diesem Begriff bezeichneten Auskünfte sind somit für alle Partner vorzulegen:
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1. Bewerberbogen mit Name und Anschrift des Bewerbers sowie Name des Ansprechpartners (mit Telefon und Telefaxnummer sowie sonstigen Kontaktdaten). Dieses Dokument ist nur vom Bewerber bzw. vom benannten verantwortlichen Ansprechpartner einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
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2. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist außerdem eine Eigenerklärung der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
3. Beschreibung des Bewerbers und seiner institutionellen Struktur (u.a. Größe, Standort) sowie seiner Kompetenzschwerpunkte. Dieses Dokument ist vom Bewerber bzw. von allen Partnern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
4. Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firma unter Bezeichnung des Unternehmenssitzes zu benennen. Hierüber ist eine Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein entsprechender Vordruck wird mit den Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb bereitgestellt.
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5. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
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6. Ausgefüllte und unterschriebene Bietererklärung international, abrufbar unter http://www.bmbf.de/pubRD/bietererklaerung_form_eu.pdf
7. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass keine Person, deren Verhalten sich der Leistungsbringer gemäß § 6 EG Abs. 4 Satz 3 VOL/A zurechnen lassen muss, wegen einer der in § 6 EG Abs. 4 Satz 1 a) bis g) VOL/A genannten Straftaten verurteilt worden ist.
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8. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, keine schweren Verfehlungen begangen zu haben, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen.
9. Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Weise der Leistungserbringer mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich möglicherweise an künftigen Förderverfahren, die gemäß der vorliegenden Ausschreibung in den Zuständigkeitsbereich des künftigen Auftragnehmers fallen, beteiligen werden.
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Im Falle einer Verflechtung hat der Leistungserbringer darzustellen, wie eine mögliche Interessenkollision nach §§ 20, 21 VwVfG verhindert werden soll.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gerichtliches Verfahren eröffnet worden ist, die Eröffnung nicht beantragt worden ist und ein entsprechender Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist.
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2. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, sich nicht in Liquidation zu befinden.
3. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung in der Vergangenheit ordnungsgemäß nachgekommen ist.
4. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Leistungserbringers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (sollte ein Leistungserbringer erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht).
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5. Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten des Leistungserbringers (nicht älter als drei Monate, wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Teilnahmefrist endet, maßgeblich ist). Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und dem Leistungserbringer bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Leistungserbringer ordnungsgemäß verlaufen. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
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6. Eigenerklärung des Leistungserbringers zur Gesamtzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen sowie zur Anzahl der festangestellten Mitarbeite/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, und zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur Verfügung stehen würden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung von Referenzaufträgen
Ausführliche Darstellung von Referenzaufträgen (mindestens drei), die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind, aus den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet) abgeschlossenen Aufträgen bzw. seit mehreren Jahren laufenden Aufträgen. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat. Durch die Darstellung der Referenzaufträge sollen umfassende und langjährige Erfahrungen
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a) auf dem Gebiet der Gremienarbeit im internationalen Umfeld der Forschungsförderung
b) Erfahrungen mit den Strukturen von Forschungsinfrastrukturen
nachgewiesen werden.
Hinweise:
— Die Vorlage von Unternehmensreferenzen benannter Unterauftragnehmer ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich.
— Die Vorlage von Unternehmensreferenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist zulässig und gewünscht, aber nicht zwingend erforderlich.
2. Berufliche/fachliche Befähigung des Personals
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter. Insgesamt muss das Mitarbeiterteam folgende Voraussetzungen erfüllen, wobei für jede der im Folgenden genannten Voraussetzungen Qualifikationen bzw. fachbezogene Erfahrungen darzustellen sind. Durch die Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Nachweise sind folgende Qualifikationen/Kenntnisse nachzuweisen:
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— fundierte Kenntnisse über Forschungsinfrastrukturen
— fundierte Kenntnisse über Strukturen und Abläufe in internationalen Gremien,
— Kenntnisse der Naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung,
— juristische Kenntnisse (keine juristische Beratung im engeren Sinne notwendig)
— Erfahrungen im forschungspolitischen Umfeld
Es ist zu beachten, dass mit jedem der eingesetzten Mitarbeiter über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg eine reibungslose schriftliche und mündliche Kommunikation mit dem Auftragnehmer in deutscher Sprache möglich sein muss. Für alle vorgesehen Mitarbeiter sind sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Voraussetzung. Zusätzlich müssen die Mitarbeiter über sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch in Wort und Schrift verfügen. Französische Sprachkenntnisse sind von Vorteil.
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3. Der Bewerber muss nachweisbar über einen vorhandenen, festen Mitarbeiterstamm verfügen, der hinreichend qualifiziert ist. Es sind vertiefte Fachkenntnisse und langjährige Erfahrungen in den ausgeschriebenen Bereichen „Forschungsinfrastrukturen“ und „internationale Zusammenarbeit“ auf Seiten des Bewerbers zwingend notwendig. Fachlich adäquat qualifizierte Mitarbeiter/innen müssen vorhanden sein. (Beizufügen ist jeweils ein Formblatt zu den Qualifikationen und den fachbezogenen Erfahrungen der zum Einsatz gelangenden Mitarbeiter - wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt)
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4. Angaben in Form einer Eigenerklärung über die dem Bieter zur Verfügung stehende technische Ausrüstung für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen.
5. Angaben in Form einer Eigenerklärung des Bieters zur Nutzung eines Qualitätsmanagements in der Einrichtung.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Für die Durchführung des verfahrensgegenständlichen Auftrags gilt der mit den Vergabeunterlagen übersendete „Vertrag zur Übernahme und Durchführung von Projektträgeraufgaben" (PT-Vertrag) und die darin genannten Vertragsbestandteile. Vertragsbestandteile (insbesondere die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), die Bewerbungsbedingungen des BMBF bei internationalen Ausschreibungen und die Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen des BMBF. Abrufbar unter: http://www.bmbf.de/de/1304.php). Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers und ggf. beteiligter Partner werden nicht Bestandteil des Vertrages. Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die unter Beifügung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters oder seiner Partner/Unterauftragnehmer
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abgegeben werden, ausgeschlossen werden (§ 19 EG Abs. 3 d) VOL/A).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine Eigenerklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
— Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung,
— ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters,
— eine von allen Mitgliedern der Gemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem BMBF rechtsverbindlich vertritt. Ein entsprechender Vordruck wird mit den Vergabeunterlagen bereit gestellt.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Heike Sohr
Name: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Kontaktperson: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Gabriela Biercher
E-Mail: gabriela.biercher@bmbf.bund.de 📧
: johann-josef.donau@bmbf.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 711 - 48007-13/1(2013)

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499400 📠
Name: Vergabeprüfstelle beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
Fax: +49 228995783601 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als fünfzehn Kalendertage nach Eingang der Mitteilung,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Telefon: +49 22899573558 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2013/S 211-366373 (2013-10-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-03-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Fax: +49 228995783601 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 057-095631
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 211-366373
ABl. S-Ausgabe: 57

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 711 – 48007-13/1(2013)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-02-28 📅
Name: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Postanschrift: Heinrich-Konen-Str. 1
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53227
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 057-095631 (2014-03-18)