Im Rahmen der Einführung des TETRA-Digitalfunks BOS bei der Bayerischen Polizei sind sämtliche Dienststellen der Bayerischen Polizei an den Digitalfunk anzubinden. Die Dienststellen sind zum großen Teil an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden besetzt. Diesen Dienststellen kommt eine besondere Bedeutung zu, da diese in ständigem Funkkontakt mit der Einsatzzentrale und den Einsatzkräften vor Ort stehen bzw. den Funkverkehr mithören und ggf. auch einsprechen müssen, um die Lage im Einsatzgebiet stets aktuell bewerten zu können.
Einen wesentlichen Bestandteil des Vergabegegenstandes bilden IP-fähige Sprechstellen in drei unterschiedlichen Ausführungen (Unterschiede hinsichtlich Anzahl bedienbarer FRT, Bedienkomfort, Displaygröße etc.) zum Verbau an den Arbeitsplätzen in den Dienststellen, welche die Besprechung, das Mithören und die Steuerung von digitalen Funkgeräten ermöglichen. Zum Umfang der Ausschreibung gehören zudem IP-fähige Mithörstellen ohne Einsprechmöglichkeit. Als Schnittstelle zwischen den Sprechstellen/Mithörstellen und den vom Auftraggeber beigestellten FRT werden FRT-Gateways zum Anschluss der FRT an das CNP-LAN der jeweiligen Dienststelle gefordert. Die NF-Peripherie zum Anschluss an die Sprech- und Mithörstellen (z.B. Schwanenhalsmikrofon, Handapparat, Headset, Lautsprecher) sowie ggf. erforderliche Dienstleistungen zur Montage, Installation und Inbetriebnahme von Komponenten gehören ebenfalls zum Lieferumfang.
Weiterhin hat der Auftragnehmer Schulungsleistungen und Serviceleistungen zu erbringen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-08-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Funkausrüstung
Menge oder Umfang:
“Gemäß der Bedarfsermittlung des Auftraggebers beträgt der Umfang der wesentlichen Systemtechnik: ca. 1 044 Stk. FRT-Gateway, ca. 281 Stk. Sprechstelle...”
Menge oder Umfang
Gemäß der Bedarfsermittlung des Auftraggebers beträgt der Umfang der wesentlichen Systemtechnik: ca. 1 044 Stk. FRT-Gateway, ca. 281 Stk. Sprechstelle Komfort (mit 12“-Dispaly) mit verschiedenen Hardware-Bedieneinheiten und in verschiedenen Montagevarianten (Auftisch-/Einbau-Lösung), ca. 797 Stk. Sprechstelle Komfort (mit 7“-Dispaly) mit verschiedenen Hardware-Bedieneinheiten und in verschiedenen Montagevarianten (Auftisch-/Einbau-Lösung), ca. 1 505 Stk. Sprechstelle Standard mit verschiedenen Ausstattungen und in verschiedenen Montagevarianten (Auftisch-/Einbau-Lösung), ca. 579 Stk. Mithörstellen sowie weitere Bedienteile/Zubehör (Handapparate, Schwanenhalsmikrofon, Headset, Fußtaster, externe Lautsprecher, PTT-Tate etc.).Diese Angaben stellen eine nicht verbindliche und nicht abschließende Schätzung des Auftraggebers dar, die weder eine Mindest- noch eine Höchstabnahmemenge unter der zu schließenden Rahmenvereinbarung bedeutet. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Abruf und Vergütung der angegebenen Schätzmenge dar. Der Auftraggeber behält sich den Abruf weiterer Mengen vor.
Mehr anzeigen Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Funkausrüstung📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, dieses vertreten durch das Bayerische Landeskriminalamt
Postanschrift: Maillingerstraße 15
Postleitzahl: 80636
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.polizei.bayern.de🌏
E-Mail: blka.sg124.funk@polizei.bayern.de📧
Telefon: +49 8912122867📞
Fax: +49 8912122877 📠
“1) Das Bayerische Landeskriminalamt führt dieses Vergabeverfahren als zuständige Vergabestelle für den Freistaat Bayern als öffentlichem Auftraggeber nach...”
1) Das Bayerische Landeskriminalamt führt dieses Vergabeverfahren als zuständige Vergabestelle für den Freistaat Bayern als öffentlichem Auftraggeber nach den Vorschriften der Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit zur Umsetzung der Richtlinie 2009/81/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe bestimmter Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit und zur Änderung der Richtlinien 2004/17/EG und 2004/18/EG (Vergabeverordnung Verteidigung und Sicherheit - VSVgV) vom 12.7.2012 sowie den Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), in der jeweils zum Versandzeitpunkt dieser EU-Bekanntmachung geltenden Fassung durch, da es sich bei dem ausgeschriebenen Auftrag um einen sicherheitsrelevanten Verschlusssachenauftrag i.S.d. § 99 Abs. 7, Abs. 9 GWB handelt. Die Anwendung weiterer Rechtsvorschriften bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2013/S 152-264688 (2013-08-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-02) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge