Rahmenvertrag Sondierungen mit horizontierter Wasserprobenahme (RV SHW 2013/2017)

Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Amt für Umweltschutz, Bodenschutz/Altlasten, U2211

Rahmenvertrag Sondierungen mit horizontierter Wasserprobenahme (RV SHW 2013/2017)
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) der Freien und Hansestadt Hamburg führt im gesamten Hamburger Stadtgebiet Untersuchungen von Altlastverdachtsflächen, Altlasten und Grundwasserverunreinigungen durch. In Einzelfällen sind auch Sondierungen und Beprobungen innerhalb von Gebäuden durchzuführen. Ein dabei regelmäßig angewendetes Verfahren zur Entnahme von horizontierten Wasserproben ist die Entnahme von Grundwasserproben zur chemischen Untersuchung mittels temporärer Rammfilterbrunnen in Direct-Push- (DP-) Technologie.
In diesem Zusammenhang sind folgende Aufgaben auszuführen:
Aufschlussarbeiten zur Bestimmung der geologischen Schichtenfolge
— Rammkernsondierungen (RKS) und Bohrungen mit Hohlbohrschnecken (HBS),
— Entnahme von Bodenproben aus Kernrohren (LInerproben),
— Einbau von Schutzverrohrungen,
— Abdichtung von Sondier- und Bohrlöchern.
Durchführung von Rammsondierungen und Gewinnung von horizontierten Grundwasserproben einschließlich Vorbereitung, Filtrierung und Konservierung
analytische vor-Ort Untersuchungen
Bau von Dauermessstellen
— Rammfiltermessstellen DN 25 -50 in Rammkernsondierungen,
— Rammfiltermessstellen in der Seele einer Hohlbohrschnecke.
Im Rahmenvertrag werden auch Anbieter berücksichtigt, die aufgrund ihrer gerätetechnischen Ausstattung nur Rammkern- und Rammsondierungen anbieten und keine Hohlbohrschnecken-Bohrungen durchführen können.
Der Rahmentrag wird mit maximal 5 Bietern geschlossen. Zugrunde gelegt werden die vertraglichen Einheitspreise, die im Wege eines Mittelpreisbildungsverfahrens aus den in die Wertung eingehenden Angeboten ermittelt und durch Unterzeichnung des hiesigen LV von den Auftragnehmern anerkannt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-02-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Geologische Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Geologische Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Amt für Umweltschutz, Bodenschutz/Altlasten, U2211
Postanschrift: Billstraße 84
Postleitzahl: 20539
Postort: Hamburg
Kontakt
Fax: +49 40428452676 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-15 📅
Einreichungsfrist: 2013-04-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 036-057361
ABl. S-Ausgabe: 36
Zusätzliche Informationen
Der Bieter unterliegt mit der Abgabe seines Angebotes den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Bewerbungen und Angebote (§ 22 EG VOL/A).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 💰
335 000 💰
Häufigkeit der zu vergebenden Aufträge:
Die Auftragssumme eines Einzelauftrages liegt zwischen 2 000 EUR und 25 000 EUR bei bis zu 20 Aufträgen pro Jahr.
Kurze Beschreibung:
Rahmenvertrag Sondierungen mit horizontierter Wasserprobenahme (RV SHW 2013/2017)
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) der Freien und Hansestadt Hamburg führt im gesamten Hamburger Stadtgebiet Untersuchungen von Altlastverdachtsflächen, Altlasten und Grundwasserverunreinigungen durch. In Einzelfällen sind auch Sondierungen und Beprobungen innerhalb von Gebäuden durchzuführen. Ein dabei regelmäßig angewendetes Verfahren zur Entnahme von horizontierten Wasserproben ist die Entnahme von Grundwasserproben zur chemischen Untersuchung mittels temporärer Rammfilterbrunnen in Direct-Push- (DP-) Technologie.
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In diesem Zusammenhang sind folgende Aufgaben auszuführen:
Aufschlussarbeiten zur Bestimmung der geologischen Schichtenfolge
— Rammkernsondierungen (RKS) und Bohrungen mit Hohlbohrschnecken (HBS),
— Entnahme von Bodenproben aus Kernrohren (LInerproben),
— Einbau von Schutzverrohrungen,
— Abdichtung von Sondier- und Bohrlöchern.
Durchführung von Rammsondierungen und Gewinnung von horizontierten Grundwasserproben einschließlich Vorbereitung, Filtrierung und Konservierung
analytische vor-Ort Untersuchungen
Bau von Dauermessstellen
— Rammfiltermessstellen DN 25 -50 in Rammkernsondierungen,
— Rammfiltermessstellen in der Seele einer Hohlbohrschnecke.
Im Rahmenvertrag werden auch Anbieter berücksichtigt, die aufgrund ihrer gerätetechnischen Ausstattung nur Rammkern- und Rammsondierungen anbieten und keine Hohlbohrschnecken-Bohrungen durchführen können.
Der Rahmentrag wird mit maximal 5 Bietern geschlossen. Zugrunde gelegt werden die vertraglichen Einheitspreise, die im Wege eines Mittelpreisbildungsverfahrens aus den in die Wertung eingehenden Angeboten ermittelt und durch Unterzeichnung des hiesigen LV von den Auftragnehmern anerkannt werden.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 3
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: OV U2 083/13
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren sind in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit der Auftragsbezeichnung des Auftraggebers gem. II.1.1), einzureichen.
Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (z.B. durch Unteraufträge), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, folgende in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
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Folgende in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderte Erklärungen und Nachweise sind in der aufgeführten Reihenfolge geheftet vorzulegen. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache. Die einzureichenden Erklärungen und Nachweise gemäß VOL/A müssen von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft gleichermaßen beigebracht werden.
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1. Eigenerklärung
1.1 Von allen Bietern ist eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit abzugeben. Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) überprüft; von ausländischen Bietern wird eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes gefordert.
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1.2 Von allen Bietern ist mit Angebotsabgabe eine Eigenerklärung abzugeben, ob und auf welche Art die Bieterinnen bzw. Bieter wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
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2. Juristische Personen haben einen Berufs- oder Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes beizubringen, die nicht älter als 3 Monate ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaft-pflichtversicherung wie unter III.1.1 gefordert;
— Eine Darstellung der Umsätze des Unternehmens aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, aus der hervorgeht, dass der Bewerber aufgrund seiner wirt-schaftlichen Leistungsfähigkeit in der Lage ist, die ausge-schriebenen Leistungen in dem jeweiligen Leistungszeit-raum konstant und verlässlich zu erbringen (Umsätze bezogen auf Referenzen).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzliste mit Beschreibung von Leistungen der letzten 2 Jahre, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
— Bohrverfahren,
— Anzahl der Sondierungen,
— Anzahl Wasserprobenentnahmen,
— Rechnungswert,
— Auftraggeber (öffentliche oder privat),
— Zeitrahmen der Auftragsabwicklung.
Auflistung der zur Verfügung stehenden gerätetechni-schen Ausstattung zur Erfüllung der in II.1.5 beschriebe-nen Leistungen
Sofern der Bieter Nachunternehmer einsetzt, ist von allen Bietern mit Angebotsabgabe eine vom Nachunternehmer unterschriebene Eigenerklärung abzugeben, welche nachweist, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel des Nachunternehmers bei der Erfüllung des Auftrages auch zur Verfügung stehen.
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Der Auftraggeber behält sich vor, Nachweise nachzufor-dern, bzw. die Angaben hinsichtlich der durch Eigenerklärung belegten Anforderungen zu überprüfen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. HmbZVB-VOL/B - (VHB 6.2) siehe Ausschreibungsunterlagen
2. Nachweis einer Berufshaftpflicht mit folgenden Deckungssummen:
Personenschäden 1 500 000 EUR
Sonstige Schäden 500 000 EUR
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungen im Rahmen der VOL/B und der Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter (in
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Durchführung der Aufträge sind Referenzen der Geräteführer über die geologischen und lithologischen Verhältnisse in Hamburg erforderlich.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 5
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Überweisung des Kostenbeitrages unter Angabe des Aktenzeichens OV U2 083/13 an folgendes Konto:
Empfänger: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, ZVA, Kontonummer: 375 202-205, BlZ 20010020
Geldinstitut: Postbank Hamburg, IBAN DE50 2001 0020 0375 2022 05, BIC PBNKDEFF200 Hamburg
Hinweis: Schecks und Briefmarken werden nicht angenommen. Bei Überweisungen bitte gleichzeitig Anforderung an die Anschrift gern. Anhang A Ziff. II) senden. Die Verdingungsunterlagen werden nur versandt, wenn der Nachweis über die Einzahlung vorliegt.
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Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-05-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2013-04-09 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Martin Effenberger
Name: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Zentrale Vergabeaufsicht
Postanschrift: Stadthausbrücke 8, Zimmer E 228
Postleitzahl: 20355
Fax: +49 40428402554 📠
Postanschrift: Stadthausbrücke 8, Zimmer E 231

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-06-01 📅
Datum des Endes: 2017-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: OV U2 083/13

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Antrag auf Nachprüfungsverfahrens unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“
Quelle: OJS 2013/S 036-057361 (2013-02-15)