Rheinhessen-Fachklinik Alzey, Haus Wartberg - Forensische Psychiatrie - Generalsanierung 2. BA

Rheinhessen-Fachklinik Alzey

Die Rheinhessen-Fachklinik in Alzey beabsichtigt die Generalsanierung des Bestandsgebäudes Haus Wartberg der Forensischen Psychiatrie im laufenden Klinikbetrieb durchzuführen. Das Bettenhaus mit den Funktionsflächen besteht aus 2 Geschossen und einem Kellergeschoss. Das Gebäude steht in einem denkmalpflegerischen Ensembel. Die BGF beträgt ca. 3 600 m². Der Auftraggeber beabsichtigt für diese Maßnahme die Architektenleistung Gebäude ab der LPH 3 (LPH 3 teilweise, Buchstabe d, f, g und h des Leistungsbildes gem. HOAI Anlage 11) zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-05-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-04-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-04-29 Auftragsbekanntmachung
2013-12-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-04-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Leistungsphase 3 (teilweise, Buchstabe d, f, g und h gemäß HOAI Anlage 11) bis Leistungsphase 9 HOAI 2009, § 33.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rheinhessen-Fachklinik Alzey
Postanschrift: Dautenheimer Landstraße 66
Postleitzahl: 55232
Postort: Alzey
Kontakt
Internetadresse: http://www.rheinhessen-fachklinik-alzey.de 🌏
E-Mail: u.schrauth@rfk.landeskrankenhaus.de 📧
Telefon: +49 6731501214 📞
Fax: +49 6731501442 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-04-29 📅
Einreichungsfrist: 2013-05-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 086-146133
ABl. S-Ausgabe: 86
Zusätzliche Informationen
Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Zur Aufwandsbegrenzung für die Bewerber und Handhabbarkeit für das Auswahlverfahren sind die Bewerbungsunterlagen verbindlich auf die Bewerbungsformulare begrenzt. Entsprechend Seite 14 sind die „Sonstigen Nachweise“ auf max. 20 Seiten DIN A4 zuzüglich der geforderten Referenzschreiben bzw. Eigenerklärungen zu begrenzen. Umfangreichere Bewerbungen bleiben i.S. der Gleichbehandlung unberücksichtigt. Gezählt wird der Gesamtumfang der Unterlagen(Deckblätter und Anschreiben ohne inhaltliche Aussage werden nicht gezählt). Digitale Bewerbungen sind nicht zugelassen. Zur Wahrung der Vertraulichkeit gemäß VOF § 8 (3) sollen die Bewerbungen in einem verschlossenen Umschlag, außen deutlich versehen mit der Aufschrift „Rheinhessen-Fachklinik, Haus Wartberg - Generalsanierung Forensische Psychiatrie 2. BA – VOF-Bewerbungsunterlagen -nicht öffnen!“, eingereicht werden. Eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Rheinhessen-Fachklinik in Alzey beabsichtigt die Generalsanierung des Bestandsgebäudes Haus Wartberg der Forensischen Psychiatrie im laufenden Klinikbetrieb durchzuführen. Das Bettenhaus mit den Funktionsflächen besteht aus 2 Geschossen und einem Kellergeschoss. Das Gebäude steht in einem denkmalpflegerischen Ensembel. Die BGF beträgt ca. 3 600 m². Der Auftraggeber beabsichtigt für diese Maßnahme die Architektenleistung Gebäude ab der LPH 3 (LPH 3 teilweise, Buchstabe d, f, g und h des Leistungsbildes gem. HOAI Anlage 11) zu vergeben.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst erfolgt die Beauftragung bis einschließlich Leistungsphase 4 HOAI. Nach Prüfung und Freigabe soll die Beauftragung weiterer Leistungsphasen – einzeln oder zusammen – bis einschließlich Leistungsphase 9 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
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Dauer: 24 Monate
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: IA25
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Alzey.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach VOF § 4, Abs. 6 + 9 nicht vorliegen.
b) Erklärung, dass diese Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen nach VOF § 2(3) erfolgen.
c) Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß VOF § 5 und dass ausreichender Versicherungsschutz gem. III 1.1) gewährleistet ist.
d) Angaben zur fachlichen Eignung gemäß VOF § 5 sowie Angaben zur Organisationsstruktur, zur personellen und technischen Ausstattung des Büros, mit dem die ausgeschriebene Projektbearbeitung durchgeführt werden soll.
e) Erklärung nach VOF § 4 (2), Angaben nach VOF § 4 (3).
f) Angaben zu Erfahrungsschwerpunkten, Arbeitsweise, Rechtsform und Profil des Büros.
Zu VOF §§ 4 und 5 genügt die glaubhafte Versicherung bzw. Eigenerklärung. Sofern Bewerber nach VOF § 5 (6) verfahren wollen, sind entsprechende Verpflichtungserklärungen im Original beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: siehe III 2.1.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in Vorhaben der forensischen Psychiatrie und Krankenhausbau/Pflegeeinrichtungen verfügen. Für die vorzulegenden Referenzen gelten folgende Mindestbedingungen:
Nachweis, dass in den letzten 6 Jahren (ältere Projekte werden nicht berücksichtigt), fertiggestellt bis LPH 8, mindestens 2 Referenzprojekte nachgewiesen werden:
Referenzprojekt 1: Neubau oder Sanierung einer forensischen Psychiatrie, mit einem Investitionsvolumen > 4 Mio. EUR brutto (Kostengruppe 200-600 gem. DIN 276). Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1-8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein.
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Referenzprojekt 2: Neubau oder Sanierung eines Krankenhauses / einer Pflegeeinrichtung, mit einem Investitionsvolumen > 3 Mio. EUR brutto (Kostengruppe 200 - 600 gem. DIN 276). Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1-8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein. Dies ist jeweils durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, aus dem diese Angaben hervorgehen, nachzuweisen. Das Referenzschreiben soll außerdem die Einhaltung der Termin- und Kostenziele bestätigen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung möglich mit einer nachvollziehbaren Begründung, warum kein Referenzschreiben des Auftraggebers vorliegt.
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b) Der Bewerber soll über Erfahrungen von Architektenleistungen öffentlich geförderter Baumaßnahmen aus dem Krankenhausbau / Psychiatrie / Forensik verfügen.
c) Der Bewerber muss den Nachweis der architektonisch gestalterischen Handschrift erbringen.
d) Zusätzlich gewünschte Unterlagen (keine Mindestbedingung): Zu jedem Referenzprojekt im Format A4 max. 2 Seiten Projektinformation, aus denen sich der Auftraggeber ein Bild über Art und Umfang der Maßnahme machen kann.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden in Höhe von 3 000 000 EUR, für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2 500 000 EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2009), Förderrichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in Abhängigkeit der bestätigten Fördermittel der Zuwendungsgeber in finanzieller und zeitlicher Hinsicht.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen bei Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung als Arbeitsgemeinschaft mit bevöllmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Eine verbindliche Erklärung (Original) ist mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Architekten
VOF § 19, LBauO Rheinland-Pfalz §§ 63 und 64.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Bewerber soll die notwendigen Erfahrungen bei der Architektenleistung von Baumaßnahmen vergleichbarer Art und Größe haben -siehe III/2. Zum Nachweis muss der Bewerber ein Formblatt ausfüllen, das unter der Adresse petra.heil@lbbw-im.de abgefordert werden kann. Der Bewerber muss die im Formblatt geforderten Nachweise erbringen (s. Seite 14 Bewerbungsformular). Weitere Broschüren und Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt. Die unter III 2.1 a-f und III 2.3 a genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichteinhaltung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt. Die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren erfolgt unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 2.2 und III 2.3:
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— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 2.2) mit max. 30 Punkten
— technische Leistungsfähigkeit III 2.3) mit max. 120 Punkten.
Sofern ein Bewerber mehr als 4 Referenzen einreicht, werden für die Wertung die 4 Referenzen mit der höchsten Punktzahl gewichtet.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Schneider
Name: Kommunalbau Rheinland-Pfalz GmbH
Postanschrift: Löwenhofstraße 6
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Kontaktperson: Claudia Forcht
Telefon: +49 6131234950 📞
E-Mail: claudia.forcht@lbbw-im.de 📧
Fax: +49 6131234949 📠
URL für weitere Informationen: http://www.kommunalbau.de 🌏
Kontaktperson: Petra Heil
Telefon: +49 6131234964 📞
E-Mail: petra.heil@lbbw-im.de 📧
URL der Dokumente: http://www.kommunalbau.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55118
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131160 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfverfahren nur auf Antrag ein.Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgab oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 086-146133 (2013-04-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 246-429333
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 86-146133
ABl. S-Ausgabe: 246

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Bürostruktur und Mitarbeiter (15)
2. Generelle Erfahrung zur Bauaufgabe (25)
3. Wirtschaftlichkeit und Arbeitsweise (30)
4. Gesamteindruck der Präsentation (15)
5. Honorar (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-15 📅
Name: Fischer Summerer Architekten
Postanschrift: Aktienstraße 6
Postort: Andernach
Postleitzahl: 56626
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oer zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
Satz 1 gilt nicht bei einem Auftrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2.
§ 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2013/S 246-429333 (2013-12-18)