Rückbau der ehemaligen Bayernkaserne - Los 1 und Los 2

Landeshauptstadt München - Kommunalreferat - Immobilienservice

Die Landeshauptstadt München, vertreten durch das Kommunalreferat, ist Grundstückseigentümer des 48 Hektar großen Areals der ehemaligen Bayernkaserne an der Heidemannstraße 50 in 80939 München-Freimann. Auf dem Areal sind circa 60 weitgehend leerstehende Gebäude lokalisiert, die für eine spätere Nutzung als Wohn- und Gewerbefläche komplett zurückgebaut werden sollen. Einzelne Gebäude auf dem Areal werden derzeit zur Unterbringung von Asylbewerbern, Obdachlosen sowie als Kälteschutzräume zwischengenutzt.
In einem ersten Bauabschnitt ist geplant, insgesamt 17 Gebäude im westlichen und östlichen Grundstücksabschnitt komplett zurück zu bauen. Die Infrastruktur auf dem Gelände sowie die vorhandenen Freiflächenversiegelungen sollen weitestgehend erhalten bleiben, um die Spartenversorgung für die verbleibenden bzw. zwischengenutzten Gebäude auf dem Areal zu erhalten. Altlastensanierungsmaßnahmen außerhalb der Gebäudeumgriffe sind nicht Bestandteil dieses Bauabschnitts.
Bestandteil der Ausschreibung ist die komplette Gebäudeentkernung, die Separation von schadstoff- und gefahrstoffhaltigen Baustoffen sowie der maschinelle Rückbau der mineralischen Restbausubstanz einschließlich der Tiefenenttrümmerung der Gebäudefundamente. Die Ausschreibung umfasst darüber hinaus auch den Transport sowie die Verwertung bzw. Entsorgung aller beim Abbruch anfallenden Materialien. Eine Bauschuttaufbereitung ist für die Baumaßnahme nicht vorgesehen, so dass alle anfallenden Stoffe extern verwertet bzw. entsorgt werden müssen. Die für den Rückbau erforderlichen Rodungs- und Baumschutzarbeiten sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung.
Die Ausschreibung für den Rückbau erfolgt in zwei Losen:
Das erste Los (Los 1) umfasst den Rückbau von sieben Gebäuden (ehemalige Verwaltungs-, Unterkunfts- und Werkstattgebäude, maximale Firsthöhe circa 17 m) im westlichen Grundstücksareal mit einem Bruttorauminhalt von circa 111.000 Kubikmetern umbautem Raum und einer Gebäudegrundfläche von circa 15.000 Quadratmetern. Es ist mit der Verwertung/Entsorgung von circa 39.000 Tonnen Beton/Bauschutt <= Z2, circa 28.000 Tonnen Beton/Bauschutt schadstoffbelastet [im Wesentlichen DDT, MKW, PAK], circa 150 Tonnen PAK-haltige Fugenmassen/Dichtungsbahnen/Teerkork, circa 560 Tonnen Altholz AIV, circa 30 Tonnen asbesthaltige Abfälle, circa 110 Tonnen Abfälle aus künstlichen Mineralfasern zu rechnen.
Das zweite Los (Los 2) umfasst den Rückbau von 10 Gebäuden (ehemalige Werkhallen, Kfz-Hallen sowie ein Bürogebäude, maximale Firsthöhe circa 17 m) im östlichen Grundstücksareal mit einem Bruttorauminhalt von circa 65.000 Kubikmetern umbautem Raum und einer Gebäudegrundfläche von circa 10.000 Quadratmetern. Es ist mit der Verwertung /Entsorgung von circa 23.600 Tonnen Beton/Bauschutt <= Z2, circa 10.100 Tonnen Beton/Bauschutt schadstoffbelastet [im Wesentlichen DDT, MKW, PAK], circa 170 Tonnen PAK-haltige Fugenmassen/Dichtungsbahnen/Teerkork, circa 480 Tonnen Altholz AIV, circa 15 Tonnen asbesthaltige Abfälle, circa 150 Tonnen Abfälle aus künstlichen Mineralfasern zu rechnen.
Die Arbeiten sollen nach Auftragserteilung im November 2013 beginnen. Sämtliche auftragsgegenständlichen Arbeiten müssen im Juni 2014 abgeschlossen sein.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-19.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-07-19 Auftragsbekanntmachung
2013-07-24 Ergänzende Angaben
2013-12-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge