Sachsentisch

Landesamt für Archäologie Sachsen

Liegenschaft: Landesamt für Archäologie, Zur Wetterwarte 7, 01109 Dresden Maßnahme: Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz Leistung: Installation einer Sachsenskulptur - fahrende interaktive Skulptur mit interaktivem Handlauf, ausführliche Beschreibung siehe EU-Bekanntmachung Punkt II.2.1.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-07-25 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-07-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von kundenspezifischer Software
Menge oder Umfang:
Das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz bietet in einer Dauerausstellung auf 3 000 m² für ein breites Zielpublikum einen erlebnisreichen Parcours durch die Archäologie und Geschichte Sachsens. Das weltberühmte, vom Architekten Erich Mendelsohn geplante und von dem Kaufhauskönig Salman Schocken errichtete Architekturdenkmal liegt im Zentrum von Chemnitz, kaum 5 Minuten vom Hauptbahnhof, dem alten Rathaus oder den Kunstsammlungen entfernt. Das neue Landesmuseum wird hier als ein bedeutender kultureller Höhepunkt des Freistaates die Attraktivität von Chemnitz erhöhen. Im gesamten Erdgeschoss wird eine öffentlich zugängliche Museumslounge eingerichtet und über einen Durchbruch mit den 3 Etagen der Dauerausstellung verbunden. In der Mitte der Museumslounge wird das außergewöhnliche Highlight der kinetischen Sachsenskulptur („Sachsentisch“) die Aufmerksamkeit der Besucher und Passanten auf sich ziehen: Ein ca. 7 m langes, multimediales und interaktives Landschaftsmodell von Sachsen präsentiert ebenso modern wie informativ Vergangenheit und Gegenwart Sachsens. Die Elemente der Skulptur sind transluzent und zeigen ein dreidimensionales Landschaftsrelief. Im Showmodus teilt sich die Skulptur in fünf Elemente und fährt in einer Choreographie vom Erdgeschoss durch die 3 Etagen der Dauerausstellung. Während dieser Fahrt werden die Teile mit einer poetischen multimedialen Projektion bespielt, die eine Reise durch die Zeit in Verbindung mit den Ausstellungsetagen zeigt. Sie spiegelt sich im Boden der Museumslounge. Im Erdgeschoss wird die Skulptur von einem Handlauf umrahmt, der aus Multitouchmonitoren besteht. Von hier aus kann die zusammengesetzte Skulptur von den Besuchern medial bespielt werden. Der Umfang der Ausschreibung umfasst die Produktion sämtlicher audiovisuellen Komponenten, wie Film, Animation, Sound und interaktive Elemente sowie die Produktion aller baulichen Komponenten wie Skulptur, Boden, Handlauf und sämtlicher technischen Komponenten wie Steuerung, Hardware inklusive Mechanik und bauliche Abhängungen im Durchbruch. Der ausgewählte Vertragspartner wird in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und dem Ausstellungsgestalter arbeiten. Die Eröffnung des Museums ist für das 1. Quartal 2014 geplant. Wir bitten um Teilnahmeanträge erfahrener Firmen bis zum 2.9.2013 13:00 Uhr zur Erbringung o.g. Leistung an folgende Adresse: Landesamt für Archäologie, Zur Wetterwarte 7, 01109 Dresden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von kundenspezifischer Software 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Archäologie Sachsen
Postanschrift: Zur Wetterwarte 7
Postleitzahl: 01109
Postort: Dresden
Kontakt
E-Mail: eu-vergabe-chemnitz@lfa.de 📧
Telefon: +49 3518926730 📞
Fax: +49 3518926999 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-25 📅
Einreichungsfrist: 2013-09-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 151-262022
ABl. S-Ausgabe: 151
Zusätzliche Informationen
Sonstiges: Die Teilnahmeanträge bzw. später die Angebote dürfen nur in schriftlicher Form im geschlossenen und als Angebot gekennzeichneten Umschlag per Post bzw. persönlich an die unter I.1 genannte Stelle eingereicht werden. IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung (bei einem wettbewerblichen Dialog) Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: Die Unterlagen werden kostenfrei abgegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Liegenschaft: Landesamt für Archäologie, Zur Wetterwarte 7, 01109 Dresden Maßnahme: Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz Leistung: Installation einer Sachsenskulptur - fahrende interaktive Skulptur mit interaktivem Handlauf, ausführliche Beschreibung siehe EU-Bekanntmachung Punkt II.2.1.
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Referenznummer: LFA (C) 2013-BV12
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Staatliche Museum für Achäologie Chemnitz Stefan-Heym-Platz 1 09111, Chemnitz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Nachweis der Gewerbeanmeldung (Kopie); b) Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist (Kopie, nicht älter als ein Jahr); c) Allgemeine Angaben zum Unternehmen (Gründungsjahr, Tätigkeitsschwerpunkte, Mitarbeiter); d) Erklärungen zur ordnungsgemäßen Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben, Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft, zur Insolvenz bzw. Liquidation. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) durch Vorlage der im Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist erhältlich: http://www.bbr.bund.de/cln_032/nn_22792/DE/Vergaben/Eigenerklae rung.html
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
e) Angabe des jährlichen Gesamtumsatzes des Bieters innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre, f) Angabe des Umsatzes aus Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre, die der in diesem Vergabeverfahren zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: g) Angaben zu festangestellten und freien Mitarbeitern zur Ausführung der Leistung mit Nennung deren Ausbildung/ Qualifikation.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Referenznachweis über realisierte Projekte aus dem Bereich
des Raumfilms im musealen Kontext;
kinetischer Installationen im musealen Kontext oder Expobereich;
von interaktiven Exponaten im musealen Bereich ;
— Angaben zu Geräten und technischer Ausrüstung über die der Bewerber zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung verfügen wird.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe 5 % der Bruttoauftragssumme;
— Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 3 % der Bruttoabrechnungssumme für den Zeitraum von 4 Jahren;
— Bürgschaften nur von in der Bundesrepublick Deutschland zugelassenen Kreditinstituten.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: VOB/B, siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben eine Erklärung über den bevollmächtigten Vertreter und zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben. Entsprechende Unterlagen bzw. Erklärungen sind rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Angebot vorzulegen. Die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie die fachliche Eignung ist für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft nachzuweisen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Bei Einbeziehung von Partnern und Nachunternehmen ist Art und Umfang des jeweiligen Leistungsanteils darzustellen. Die einzubeziehenden Unternehmen haben mit Angebotsabgabe neben der zwingend einzureichenden Verpflichtungserklärung in gleichem Umfang die geforderten Erklärungen, Referenzen und Nachweise einzureichen, soweit sie auf sie passen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: Alle geeigneten Teilnehmer werden zum Angebot aufgefordert.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-09-23 📅
Öffnungsort: Landesamt für Archäologie Zur Wetterwarte 7 01109 Dresden.
Ort des Eröffnungstermins: Landesamt für Archäologie Zur Wetterwarte 7 01109 Dresden.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und deren bevollmächtigte Vertreter.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung I – Verwaltung und Recht
Jörg Leitermann

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-11-25 📅
Datum des Endes: 2014-02-28 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: LFA (C) 2013-BV12
Zusätzliche Informationen
Sonstiges: Die Teilnahmeanträge bzw. später die Angebote dürfen nur in schriftlicher Form im geschlossenen und als Angebot gekennzeichneten Umschlag per Post bzw. persönlich an die unter I.1 genannte Stelle eingereicht werden.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung (bei einem wettbewerblichen Dialog) Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: Die Unterlagen werden kostenfrei abgegeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: wiltrud.kadenbach@ldl.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3419771040 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. V.I.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Veragebverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
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3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 151-262022 (2013-07-25)