Sanierung und Erweiterung des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main, hier: Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungen der thermischen Bauphysik zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 18599 in 2 Losen

Stadt Frankfurt am Main, Kulturamt, vertreten durch Museums Bausteine Frankfurt GmbH

Das Jüdische Museum in Frankfurt vermittelt jüdische Geschichte und Kultur von der Antike bis zur Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der historischen und kulturellen Entwicklung der Juden in Frankfurt. An zwei Standorten – dem ehemaligen Palais Rothschild am Untermainkai und im Museum Judengasse – zeigt das Jüdische Museum Dauer- und Wechselausstellungen.
Seit der Eröffnung des Rothschild-Palais 1988 sind die räumlichen und technischen Rahmenbedingungen nicht verändert worden. Die Kapazitäten von Bibliothek und Depots sind erschöpft. Daher wurden 2011 die Sanierung des Rothschild-Palais und die Realisierung eines Erweiterungsbaus in direkter Nachbarschaft beschlossen.
Mit dem Ziel einer sinnvollen Nutzung der denkmalgeschützten Häuser Untermainkai 14 und 15 (ehemaliges Rothschild-Palais, etwa 2 000 m² NF) für eine neukonzeptionierte Dauerausstellung und einer maßvollen Erweiterung des Museums (etwa 2 300m² Nutzfläche) für Wechselausstellungen, Bibliothek und Archiv wurde ein Architekturwettbewerb ausgelobt - der Entwurf des Büros Staab Architekten soll nun umgesetzt werden.
Es ist vorgesehen den Erweiterungsbau als Massivbau aus tragenden Stahlbetonwänden und Rippendecken auszubilden. Das Gebäude soll evtl. eine geschliffene Sichtbetonfassade mit Kerndämmung erhalten, die polygonalen Dachflächen werden als 5.Fassade verstanden und sollen mit aufgeständerten großformatigen Sichtbetonelementen bekleidet werden. Alternative Fassadenbekleidungen sollen jedoch im Rahmen der Leistungsphase 2 untersucht werden.
An das Gebäudeklima des denkmalgeschützten Bestands und des Erweiterungsbaus werden für einen Museumsbau spezifische thermische und feuchtetechnische Anforderungen gestellt, die sowohl dem Schutz des heterogenen Objektbestandes als auch der Behaglichkeit des Besuchers gerecht werden müssen.
Es gelten die Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen 2012 des Hochbauamtes der Stadt Frankfurt am Main (siehe VI.3).
Für die Kostengruppen 300 und 400 wird ein Investitionsvolumen für die gesamte Maßnahme in Höhe von etwa 22 Mio. EUR netto veranschlagt.
Ziel dieses VOF-Verfahrens ist die Vergabe der nachfolgenden Leistungen in zwei Losen:
Los 1
– Tragwerksplanung gemäß Teil 4, Abschnitt 1 HOAI
Los 2
– thermische Bauphysik gemäß Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 18599
jeweils über den vollständigen Leistungsumfang der Grundleistungen, teilweise ergänzt durch besondere Leistungen vor allem zur bauphysikalischen Umsetzung des Passivhausstandards nach PHPP/DIN 18599.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-26 Auftragsbekanntmachung
2014-01-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
Los 1: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI, LPH 1-6 sowie besondere LeistungenLos 2: Leistungen der thermischen Bauphysik gemäß Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1 ) HOAI, LPH 1-4 zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 1859944 199 030
Gesamtwert des Auftrags: 44 199 030 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Frankfurt am Main, Kulturamt, vertreten durch Museums Bausteine Frankfurt GmbH
Postanschrift: Brückenstraße 3-7
Postleitzahl: 60594
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.kultur-frankfurt.de 🌏
E-Mail: dagmar.stefan@stadt-frankfurt.de 📧
Telefon: +49 6921249118 📞
Fax: +49 6921247842 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-26 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 124-213157
ABl. S-Ausgabe: 124
Zusätzliche Informationen
"Die bei der Beauftragung zu beachtenden "Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen 2012" der Stadt Frankfurt am Main können unter folgendem Link http://www.energiemanagement.stadt- frankfurt.de heruntergeladen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, beim Teilnahmeantrag fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Es gibt bereits vorbefasste Büros denen es freigestellt ist, sich bei diesem Verfahren zu bewerben. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden allen Bietern alle relevanten Informationen und Unterlagen aus dem bisherigen Projektverlauf zur Verfügung gestellt." Die Frist gemäß §107, Abs. 3 Nr. 1 GWB beträgt 14 Kalendertage
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Jüdische Museum in Frankfurt vermittelt jüdische Geschichte und Kultur von der Antike bis zur Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der historischen und kulturellen Entwicklung der Juden in Frankfurt. An zwei Standorten – dem ehemaligen Palais Rothschild am Untermainkai und im Museum Judengasse – zeigt das Jüdische Museum Dauer- und Wechselausstellungen.
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Seit der Eröffnung des Rothschild-Palais 1988 sind die räumlichen und technischen Rahmenbedingungen nicht verändert worden. Die Kapazitäten von Bibliothek und Depots sind erschöpft. Daher wurden 2011 die Sanierung des Rothschild-Palais und die Realisierung eines Erweiterungsbaus in direkter Nachbarschaft beschlossen.
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Mit dem Ziel einer sinnvollen Nutzung der denkmalgeschützten Häuser Untermainkai 14 und 15 (ehemaliges Rothschild-Palais, etwa 2 000 m² NF) für eine neukonzeptionierte Dauerausstellung und einer maßvollen Erweiterung des Museums (etwa 2 300m² Nutzfläche) für Wechselausstellungen, Bibliothek und Archiv wurde ein Architekturwettbewerb ausgelobt - der Entwurf des Büros Staab Architekten soll nun umgesetzt werden.
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Es ist vorgesehen den Erweiterungsbau als Massivbau aus tragenden Stahlbetonwänden und Rippendecken auszubilden. Das Gebäude soll evtl. eine geschliffene Sichtbetonfassade mit Kerndämmung erhalten, die polygonalen Dachflächen werden als 5.Fassade verstanden und sollen mit aufgeständerten großformatigen Sichtbetonelementen bekleidet werden. Alternative Fassadenbekleidungen sollen jedoch im Rahmen der Leistungsphase 2 untersucht werden.
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An das Gebäudeklima des denkmalgeschützten Bestands und des Erweiterungsbaus werden für einen Museumsbau spezifische thermische und feuchtetechnische Anforderungen gestellt, die sowohl dem Schutz des heterogenen Objektbestandes als auch der Behaglichkeit des Besuchers gerecht werden müssen.
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Es gelten die Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen 2012 des Hochbauamtes der Stadt Frankfurt am Main (siehe VI.3).
Für die Kostengruppen 300 und 400 wird ein Investitionsvolumen für die gesamte Maßnahme in Höhe von etwa 22 Mio. EUR netto veranschlagt.
Ziel dieses VOF-Verfahrens ist die Vergabe der nachfolgenden Leistungen in zwei Losen:
Los 1
– Tragwerksplanung gemäß Teil 4, Abschnitt 1 HOAI
Los 2
– thermische Bauphysik gemäß Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 18599
jeweils über den vollständigen Leistungsumfang der Grundleistungen, teilweise ergänzt durch besondere Leistungen vor allem zur bauphysikalischen Umsetzung des Passivhausstandards nach PHPP/DIN 18599.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Ausgeschriebene Leistung
Kurze Beschreibung: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI
Menge oder Umfang: LPH 1-6 sowie besondere Leistungen
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Los 2: Leistungen der thermischen Bauphysik gemäß Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1 ) HOAI
Menge oder Umfang: LPH 1-4 zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 18599
Los 1: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI, LPH 1-6 sowie besondere Leistungen
Los 2: Leistungen der thermischen Bauphysik gemäß Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1 ) HOAI, LPH 1-4 zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 18599
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die Option zur stufenweisen Beauftragung vor. Die Vergabe erfolgt ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Optionen.
Referenznummer: 20-2013-00136
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Untermainkai 14/15. 60311 Frankfurt am Main

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Bewerbung ist zwingend das vorgegebene Bewerbungsformular zu verwenden. Die entsprechenden Formulare sowie weitere Informationen zur Auswertung können von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros Stadtbauplan 'www.stadtbauplan.de' unter dem Punkt 'Verfahren, laufende Verfahren, Frankfurt - Erweiterung und Sanierung Jüdisches Museum, Tragwerksplanung / thermische Bauphysik' heruntergeladen werden.Der von einem bevollmächtigten Vertreter des Bewerbers unterschriebene Bewerbungsbogen mit Anlagen (Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren) ist fristgerecht in Papierform (mit originaler Unterschrift) bei der unter Anhang A III benannten Adresse einzureichen.Im Falle von Bewerbergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied die geforderten Teilnahmebedingungen (siehe III.2.1.ff) zu erfüllen. Jedes Mitglied muss die Eignung für den Leistungsbestandteil, den es angebotsgemäß übernehmen soll, nachweisen. Dasselbe gilt für Nachunternehmer.Hinweis:Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter unterschriebenen Bewerbungsbogens, Mehrfachbewerbungen oder Bewerbungen nur für Teilleistungen eines Loses führen zum Ausschluss der Bewerbung.Geforderte Nachweise:
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1. ein ausgefüllter und von einem bevollmächtigten Vertreter des Büros/Unternehmens unterschriebener Bewerbungsbogen (Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren),
2. Angaben § 4 Abs. 6 und 9 VOF 2009: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Bewerbungsbogen versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
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3. bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug oder sonstige einschlägige Berufsregister. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes,
4. Auskunft darüber, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder mit anderen Unternehmen, auf den konkreten Auftrag bezogen, in relevanter Weise zusammenarbeitet (VOF § 4 Abs. 2).Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von
1 Mio. EUR für Personenschäden, 1 Mio. EUR für sonstige Schäden und 1 Mio. EUR für Umwelthaftung und Haftung nach dem Umweltschadensgesetz nachzuweisen.
Die Absichtserklärung zum Abschluss einer Versicherung (soweit noch nicht vorhanden) in geforderter Höhe bei erfolgter Beauftragung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Bewerbungsbogen geleistet.
2. formlose Bankerklärung zur Kreditwürdigkeit nicht älter als 6 Monate,
3. Erklärung über den Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen (getrennt anzugeben für Los 1 Tragwerksplanung und besondere Leistungen und für Los 2 Leistungen der thermischen Bauphysik zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 18599) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre in Euro netto.
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Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angabe des Auftrages (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass im Falle der Einschaltung von Nachunternehmern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung (Vordruck in den Bewerbungsunterlagen) zu führen.
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2. Erklärung, dass im Auftragsfall Leistungserbringer (Projektleitung) mit folgenden fachlichen
Qualifikationen eingesetzt werden:
- Dipl.-Ing. / Master / Bachelor Fachrichtung Bauingenieurwesen / Bauphysik
Die Leistungserbringer müssen über eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung verfügen.
Die Erklärung zum Einsatz des entsprechend qualifizierten Personals wird mit der Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters in dem Bewerbungsbogen versichert.
Erst bei Einladung zu den Vergabeverhandlungen sind die Leistungserbringer zu benennen und der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation zu erbringen.
3. Referenzen Los 1: Tragwerksplanung
3.1 Nachweis von bis zu 3 realisierten Projekten der letzten 8 Jahre (ab 05/2005, Abschluss der Leistungen bis 05/2013) mit Leistungen der Tragwerksplanung (LPH 2-6), mindestens Honorarzone III mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, Beginn und Abschluss der Leistung, Bauwerkskosten (KG 300+400),
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3.1a davon mindestens 1 Referenz aus dem Bereich 'Bauen im Bestand' mit mindestens 6 Mio. EUR netto KG 300+400
3.1b davon bis zu 1 Referenz aus dem Bereich 'Denkmalschutz'
3.2 Nachweis von bis zu 2 realisierten Projekten der letzten 8 Jahre (ab 05/2005, Abschluss der Leistungen bis 05/2013) mit Leistungen der Tragwerksplanung (LPH 2-6), mindestens Honorarzone III die für die öffentliche Hand oder vergleichbare AG geplant wurden, mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, Beginn und Abschluss der Leistung, Bauwerkskosten (KG 300+400)
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3.3 Nachweis von bis zu zwei Referenzschreiben zu den unter 3.1 oder 3.2 aufgeführten Referenzen, durch die eine kosten- und termingerechte Leistungserbringung nachgewiesen werden können.
4. Referenzen Los 2: thermische Bauphysik zzgl. Wärmeschutznachweis/EnEV mit PHPP/DIN 18599
4.1 Nachweis von bis zu 3 realisierten Projekten aus dem Bereich 'Nichtwohngebäude mit vergleichbaren bzw. besonderen Anforderungen an das Raumklima' (siehe Punkt II.1.5) der letzten 8 Jahre (ab 05/2005, Abschluss der Leistungen bis 05/2013) mit vergleichbaren Leistungen (thermische Bauphysik gemäß Anlage 1 HOAI, AHO Schriftenreihe Nr. 23, o.ä.), mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungsumfang, Beginn und Abschluss der Leistung, Bauwerkskosten (KG 300+400),
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4.1a davon mindestens 1 Referenz aus dem Bereich 'Bauen im Bestand' mit mindestens 4 Mio. EUR netto KG 300+400
4.1b davon mindestens 1 Referenz aus dem Bereich 'Neubau' mit mindestens 4 Mio EUR netto KG 300+400
4.2 Nachweis von bis zu 1 realisierten Projekt aus dem 'Bereich Denkmalschutz' der letzten 8 Jahre (ab 05/2005, Abschluss der Leistungen bis 05/2013) mit mindestens 4 Mio. EUR netto KG 300+400 mit vergleichbaren Leistungen (thermische Bauphysik gemäß Anlage 1 HOAI, AHO Schriftenreihe Nr. 23, o.ä.) mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungsumfang, Beginn und Abschluss der Leistung, Bauwerkskosten (KG 300+400),
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4.3 Nachweis von bis zu 1 realisierten Projekt aus dem Bereich 'Nichtwohngebäude im Passivhausstandard' der letzten 5 Jahre (ab 05/2008, Abschluss der Leistungen bis 05/2013) mit vergleichbaren Leistungen (thermische Bauphysik gemäß Anlage 1 HOAI, AHO Schriftenreihe Nr. 23, o. ä. mit Passivhausnachweis nach PHPP/DIN 18599) mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungsumfang, Beginn und Abschluss der Leistung, Bauwerkskosten (KG 300+400)
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
vgl. Vertragsentwurf.
Dieser wird allen Bietern mit der Angebotsaufforderung und der Einladung zu den Vergabegesprächen zugesandt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
vgl. Vertragsentwurf.
Dieser wird allen Bietern mit der Angebotsaufforderung und der Einladung zu den Vergabegesprächen zugesandt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft ist eine unterschriebene Erklärung (Formblatt 'Bewerbergemeinschaftserklärung' in dem Bewerbungsbogen) vorzulegen, dass die Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall zur Arbeitsgemeinschaft wird und gesamtschuldnerisch haftet. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. Dieser bleibt auch im Falle einer Beauftragung der bevollmächtigte Vertreter der Arbeitsgemeinschaft.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Darlegung der besonderen Bedingungen
- Vertragsmuster der Stadt Frankfurt am Main für Ingenieurverträge
- Honorarzone: III Mindestsatz
- Umbauzuschlag für Bestandsgebäude max. 25 %
- Nebenkostenpauschale maximal 4 %
- Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen 2012 der Stadt Frankfurt am Main (siehe VI.3)
- stufenweise Beauftragung
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Los 2:
Siehe § 59 Abs. 5 HBO, § 4 NBVO.
Für die Erbringung der Leistungen der thermischen Bauphysik ist die Qualifikation eines Nachweisberechtigten für Wärmeschutz notwendig, d.h. der Auftragnehmer bzw. bei juristischen Personen das Büro, muss über mindestens einen in der Kammer eingetragenen Nachweisberechtigten Wärmeschutz verfügen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Teilnahmeanträge der Bewerber werden gemäß der Einzelbewertungsmatrix je Los des Auftraggebers (siehe Bewerbungsunterlagen) mittels eines Punktesystems mit folgenden Maximalpunkten (insgesamt 100 Maximalpunkte möglich) bewertet:
Los 1:
Umsatz 24 Punkte
Nachweis von Erfahrung
- im Bereich Tragwerksplanung 60 Punkte
- Referenzschreiben Tragwerksplanung 16 Punkte
Los 2:
- im Bereich thermische Bauphysik/EnEV 56 Punkte
- im Bereich PHPP 20 Punkte
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber je Los die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Büros.
Die Vergabe der zwei Lose erfolgt unabhängig voneinander.
Öffnungsort: entfällt
Ort des Eröffnungstermins: entfällt
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fr. Dagmar Stefan
Name: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Kontaktperson: Hr. Nicolin, Fr. Wagner
Telefon: +49 615199570 📞
E-Mail: jm-ta@stadtbauplan.de 📧
Fax: +49 6151995730 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-09-01 📅
Datum des Endes: 2017-05-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 20-2013-00136
Zusätzliche Informationen
"Die bei der Beauftragung zu beachtenden "Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen 2012" der Stadt Frankfurt am Main können unter folgendem Link http://www.energiemanagement.stadt- frankfurt.de heruntergeladen werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, beim Teilnahmeantrag fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern.
Es gibt bereits vorbefasste Büros denen es freigestellt ist, sich bei diesem Verfahren zu bewerben. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden allen Bietern alle relevanten Informationen und Unterlagen aus dem bisherigen Projektverlauf zur Verfügung gestellt."
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Die Frist gemäß §107, Abs. 3 Nr. 1 GWB beträgt 14 Kalendertage

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind je nach Sachlage innerhalb von 3 bis 7 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gerügt werden, § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB.
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Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist
unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB.
zudem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Fax: +49 6151-125816/26834 📠
Quelle: OJS 2013/S 124-213157 (2013-06-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-01-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 343 646 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Frankfurt am Main, Kulturamt, vertreten durch MuseumsBausteine Frankfurt GmbH
Kontakt
Internetadresse: http://www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-01-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 011-015525
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 124-213157
ABl. S-Ausgabe: 11
Zusätzliche Informationen
nachr. HAD-Ref. : 2916/106 nachr. V-Nr/AKZ : V.4) Angaben zum Auftragswert: Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: Wert Währung EUR.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Untermainkai 14/15 sowie Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet, 60311 Frankfurt am Main.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektorganisation (36)
2. Projektanalyse/ Herangehensweise (56)
3. Honorar (8)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-01-08 📅
Name: Leonhardt, Andrä und Partner AG
Postanschrift: Heilbronner Straße 362
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Müller-BBM GmbH
Postanschrift: Robert-Koch-Straße 11
Postort: Planegg
Postleitzahl: 82152
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Dagmar Stefan

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Fax: +49 6151125816/ 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2014/S 011-015525 (2014-01-09)