I . Gewerk Ausschreibungs-Nr. 315 Zimmerer- und Holzbauarbeiten mit Stahlbau Am Wittelsbacher Schloss Friedberg, einem hochrangigen Baudenkmal werden die bestehenden Dachtragwerke instandgesetzt sowie den neuen Anforderungen entsprechend ertüchtigt und ergänzt. Defekte Bauteile wie Zerrbalkenköpfe, Sparrenköpfe, Stuhlsäulen, Windverbände, Kehlbalken usw. werden denkmalgerecht gegen neue Holzbauteile ausgetauscht. Die vorhandenen Dielenschalungen werden aufgenommen und wieder remontiert bzw. durch neue Schalung ersetzt. Bestehende Hängewerke werden ertüchtigt und reaktiviert, Überzüge und Binder werden mit Stahlprofilen verstärkt. Im Bereich des Veranstaltungssaals mit von innen sichtbarem Dachstuhl wird auf der 2ten Kehlbalkenlage ein Stahlfachwerk zur Aussteifung montiert. Für die neuen Technikzentralen im Dachraum werden Zulagehölzer, Brettschichtholzbinder oder Stahlbauprofile zwischen die Zerrbalken gelegt und in Holzbau neue Räume mit Trockenbaubeplankung errichtet. Im Bereich der zu erhaltenden Putzdecken unter den Zerrbalken werden von oben Brandschutzdecken in Trockenbau eingebaut. Die bestehenden Holzbalkendecken werden ertüchtigt. Die Dachbeläge werden als Unterspannbahn mit Luftlattung ausgeführt, teilweise als Dachschalung mit Vordeckung und Luftlattung. Die notwendigen Interimsabfangungen und Unterstützungen im Bauzustand sowie der Witterungsschutz des Bestands durch Abplanen der offenen Dachflächen sind Teil der Ausführung. Die Ausführung erfolgt abschnittsweise. Die Schlossdächer werden entgegen des Uhrzeigersinns im Osten beginnend bearbeitet. Nach Fertigstellung der nördlichen Hälfte und der Winterunterbrechung erfolgt die Bearbeitung der südlichen Hälfte. Die Arbeiten im Innenbereich erfolgen im direkten Anschluss nachdem die Dachdeckung hergestellt ist.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-01-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Zimmer- und Tischlerarbeiten
Menge oder Umfang:
80 m3 Bauschnittholz als Nadelholz C24 S10 A3,6 m3 Bauschnittholz als Eiche7 m3 Brettschichtholz als BSH GL 32 HBauschnittholz liefern, abbinden, aufstellen z. B. für die Reparatur der Dachtragwerk insbesondere120 St Zerrbalkenköpfe110 St Sparrenköpfe180 St Holzrahmenwandpfosten140 m2 Diagonalschalung 2x18 mm250 m Sparrenaufdopplung660 m2 Dachschalung aus besäumten Brettern2230 m Luftlattung120 m2 Deckenschalungen als OSB/3 22 mm20 m2 Deckenschalungen als OSB/4 25 mm1800 m2 Demontage Bestandsdielenboden1500 m2 Remontage Bestandsdielenboden125 m2 F90-GK-Bekleidungen an Holzbalkendecken von oben montiert oberhalb Bestandsputzdecken470 m2 F90-GK-Bekleidungen von Holzrahmenwänden180 m2 F90-GK-Bekleidüngen von Holzdecken3900 kg Profilstahl als HEB200, U240 für Holzbalkendecken110 m M14, M16, M20 sowie zugehörige Knotenbleche für Stahlfachwerke als Aussteifung660 m2 Vordeckung als Glasvlies-Bitumendachbahn2750 m2 diffusionsoffene Unterspannbahn
80 m3 Bauschnittholz als Nadelholz C24 S10 A3,6 m3 Bauschnittholz als Eiche7 m3 Brettschichtholz als BSH GL 32 HBauschnittholz liefern, abbinden, aufstellen z. B. für die Reparatur der Dachtragwerk insbesondere120 St Zerrbalkenköpfe110 St Sparrenköpfe180 St Holzrahmenwandpfosten140 m2 Diagonalschalung 2x18 mm250 m Sparrenaufdopplung660 m2 Dachschalung aus besäumten Brettern2230 m Luftlattung120 m2 Deckenschalungen als OSB/3 22 mm20 m2 Deckenschalungen als OSB/4 25 mm1800 m2 Demontage Bestandsdielenboden1500 m2 Remontage Bestandsdielenboden125 m2 F90-GK-Bekleidungen an Holzbalkendecken von oben montiert oberhalb Bestandsputzdecken470 m2 F90-GK-Bekleidungen von Holzrahmenwänden180 m2 F90-GK-Bekleidüngen von Holzdecken3900 kg Profilstahl als HEB200, U240 für Holzbalkendecken110 m M14, M16, M20 sowie zugehörige Knotenbleche für Stahlfachwerke als Aussteifung660 m2 Vordeckung als Glasvlies-Bitumendachbahn2750 m2 diffusionsoffene Unterspannbahn
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Zimmer- und Tischlerarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Sanierung und Umnutzung Wittelsbacher Schloss Friedberg; Zimmerer- und Holzbauarbeiten mit Stahlbau
Postanschrift: Marienplatz 7
Postleitzahl: 86316
Postort: Friedberg
Kontakt
Internetadresse: http://friedberg.de🌏
E-Mail: wsf@friedberg.de📧
Telefon: +49 8216002300📞
Fax: +49 8216002390 📠
Am Wittelsbacher Schloss Friedberg, einem hochrangigen Baudenkmal werden die bestehenden Dachtragwerke instandgesetzt sowie den neuen Anforderungen entsprechend ertüchtigt und ergänzt. Defekte Bauteile wie Zerrbalkenköpfe, Sparrenköpfe, Stuhlsäulen, Windverbände, Kehlbalken usw. werden denkmalgerecht gegen neue Holzbauteile ausgetauscht. Die vorhandenen Dielenschalungen werden aufgenommen und wieder remontiert bzw. durch neue Schalung ersetzt. Bestehende Hängewerke werden ertüchtigt und reaktiviert, Überzüge und Binder werden mit Stahlprofilen verstärkt. Im Bereich des Veranstaltungssaals mit von innen sichtbarem Dachstuhl wird auf der 2ten Kehlbalkenlage ein Stahlfachwerk zur Aussteifung montiert. Für die neuen Technikzentralen im Dachraum werden Zulagehölzer, Brettschichtholzbinder oder Stahlbauprofile zwischen die Zerrbalken gelegt und in Holzbau neue Räume mit Trockenbaubeplankung errichtet. Im Bereich der zu erhaltenden Putzdecken unter den Zerrbalken werden von oben Brandschutzdecken in Trockenbau eingebaut. Die bestehenden Holzbalkendecken werden ertüchtigt.
Am Wittelsbacher Schloss Friedberg, einem hochrangigen Baudenkmal werden die bestehenden Dachtragwerke instandgesetzt sowie den neuen Anforderungen entsprechend ertüchtigt und ergänzt. Defekte Bauteile wie Zerrbalkenköpfe, Sparrenköpfe, Stuhlsäulen, Windverbände, Kehlbalken usw. werden denkmalgerecht gegen neue Holzbauteile ausgetauscht. Die vorhandenen Dielenschalungen werden aufgenommen und wieder remontiert bzw. durch neue Schalung ersetzt. Bestehende Hängewerke werden ertüchtigt und reaktiviert, Überzüge und Binder werden mit Stahlprofilen verstärkt. Im Bereich des Veranstaltungssaals mit von innen sichtbarem Dachstuhl wird auf der 2ten Kehlbalkenlage ein Stahlfachwerk zur Aussteifung montiert. Für die neuen Technikzentralen im Dachraum werden Zulagehölzer, Brettschichtholzbinder oder Stahlbauprofile zwischen die Zerrbalken gelegt und in Holzbau neue Räume mit Trockenbaubeplankung errichtet. Im Bereich der zu erhaltenden Putzdecken unter den Zerrbalken werden von oben Brandschutzdecken in Trockenbau eingebaut. Die bestehenden Holzbalkendecken werden ertüchtigt.
Die Dachbeläge werden als Unterspannbahn mit Luftlattung ausgeführt, teilweise als Dachschalung mit Vordeckung und
Luftlattung.
Die notwendigen Interimsabfangungen und Unterstützungen im Bauzustand sowie der Witterungsschutz des Bestands durch Abplanen der offenen Dachflächen sind Teil der Ausführung.
Die Ausführung erfolgt abschnittsweise. Die Schlossdächer werden entgegen des Uhrzeigersinns im Osten beginnend bearbeitet. Nach Fertigstellung der nördlichen Hälfte und der Winterunterbrechung erfolgt die Bearbeitung der südlichen Hälfte. Die Arbeiten im Innenbereich erfolgen im direkten Anschluss nachdem die Dachdeckung hergestellt ist.
Die Ausführung erfolgt abschnittsweise. Die Schlossdächer werden entgegen des Uhrzeigersinns im Osten beginnend bearbeitet. Nach Fertigstellung der nördlichen Hälfte und der Winterunterbrechung erfolgt die Bearbeitung der südlichen Hälfte. Die Arbeiten im Innenbereich erfolgen im direkten Anschluss nachdem die Dachdeckung hergestellt ist.
Menge oder Umfang:
80 m3 Bauschnittholz als Nadelholz C24 S10 A
3,6 m3 Bauschnittholz als Eiche
7 m3 Brettschichtholz als BSH GL 32 H
Bauschnittholz liefern, abbinden, aufstellen z. B. für die Reparatur der Dachtragwerk insbesondere
120 St Zerrbalkenköpfe
110 St Sparrenköpfe
180 St Holzrahmenwandpfosten
140 m2 Diagonalschalung 2x18 mm
250 m Sparrenaufdopplung
660 m2 Dachschalung aus besäumten Brettern
2230 m Luftlattung
120 m2 Deckenschalungen als OSB/3 22 mm
20 m2 Deckenschalungen als OSB/4 25 mm
1800 m2 Demontage Bestandsdielenboden
1500 m2 Remontage Bestandsdielenboden
125 m2 F90-GK-Bekleidungen an Holzbalkendecken von oben montiert oberhalb Bestandsputzdecken
470 m2 F90-GK-Bekleidungen von Holzrahmenwänden
180 m2 F90-GK-Bekleidüngen von Holzdecken
3900 kg Profilstahl als HEB200, U240 für Holzbalkendecken
110 m M14, M16, M20 sowie zugehörige Knotenbleche für Stahlfachwerke als Aussteifung
660 m2 Vordeckung als Glasvlies-Bitumendachbahn
2750 m2 diffusionsoffene Unterspannbahn
Referenznummer: WSF_VE 315
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
86316 Friedberg
Schloßstraße 21
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Von den Interessenten und deren Nachunternehmern ist eine Eigenerklärung gem. Formblatt 124 des Vergabehandbuchs Bayern abzugeben.
Der Eintrag in das Handelsregister am Sitz oder Wohnort ist nachzuweisen.
Der Meisterbrief des Zimmererhandwerks oder gleichwertige Eintragung in das Berufsregister ist nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung,
Erklärung über den Gesamtumsatz und über den Umsatz der Leistungen, die Gegenstand der Ausschreibung sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Vorlage des Freistellungsbescheids des Finanzamts.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen
Schweißeignungsnachweis nach DIN 18800-7
Mindeststandards:
Für den Auftrag kommen nur Bieter in Betracht, die innerhalb der letzten 5 Jahre bereits Aufträge an denkmalgeschützten Objekten erfolgreich ausgeführt haben, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind einschl. Angaben zur Ausführungsdauer, Auftraggeber und Ansprechpartner des Referenzgebers.
Für den Auftrag kommen nur Bieter in Betracht, die innerhalb der letzten 5 Jahre bereits Aufträge an denkmalgeschützten Objekten erfolgreich ausgeführt haben, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind einschl. Angaben zur Ausführungsdauer, Auftraggeber und Ansprechpartner des Referenzgebers.
Schweißnachweis Klasse B erforderlich.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5,00 von Hundert der Auftragssumme ab einer Auftragssumme von Netto 250.000,- Euro, weiteres siehe Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es gelten die Vorschriften der VOB/B, weiteres siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Stadt Friedberg, Baureferat
Herrn Haupt
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-08-16 📅
Datum des Endes: 2014-11-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-17 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: WSF_VE 315
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 222-365832
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Bayerstraße 30
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@vgm.bayern.de📧
Telefon: +49 895143647📞
Internetadresse: http://regierung.oberbayern.bayern.de🌏
Fax: +49 895143767 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage
Quelle: OJS 2013/S 015-020971 (2013-01-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 942 929,75 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Friedberg
Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: WSF VE 315
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schloßstraße 21, 86316 Friedberg.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-02-06 📅
Name: Holzwerkstätten Thomae GmbH & Co. KG
Postanschrift: Gleichamberg Neuer Weg 14
Postort: Römhild
Postleitzahl: 98646
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob-bayern.de📧
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen richten sich nach § 107 GWB. Insbesondere ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Soweit ein Nachprüfungsantrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird, ist er unzulässig (§ 114 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Fristen richten sich nach § 107 GWB. Insbesondere ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Soweit ein Nachprüfungsantrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird, ist er unzulässig (§ 114 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 073-128447 (2015-04-10)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2019-03-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 792377.94 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Ort der Leistung
NUTS-Region: Aichach-Friedberg
🏙️
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2019/S 056-130235 (2019-03-15)