Schachtanlage Asse II -Organisationsuntersuchung im Projekt SE 4 Asse-

Bundesamt für Strahlenschutz

Die Schachtanlage Asse II soll nach den Maßstäben des Atomgesetzes sicher stillgelegt werden. Rechtsgrundlage ist das „Gesetz zur Beschleunigung der Rückholung radioaktiver Abfälle und der Stilllegung der Schachtanlage Asse II“ (Lex Asse), in Kraft getreten am 25.4.2013. Das BfS muss als Betreiber der Asse den Nachweis führen, dass bei der gewählten Stilllegungsoption auch langfristig keine Gefahr für Mensch und Umwelt in der Region besteht. Dies ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand nur durch die Rückholung der Abfälle aus der Asse möglich. Die durchzuführenden Arbeiten sind dringlich, da nicht absehbar ist, ob trotz des schlechten Zustandes des Grubengebäudes ausreichend Zeit für die Rückholung der Abfälle verbleibt. Daher müssen alle Möglichkeiten zur Beschleunigung des Projektes genutzt werden. Eine Grundlage hierfür ist eine leistungsfähige und effiziente Projektstruktur.
Der Auftragnehmer (AN) soll die vorhandene Organisationsstruktur und die für den Projektfortschritt maßgeblichen Schnittstellen unter Beachtung der Aufbau- und Ablauforganisation analysieren und deren Funktionalität und Effizienz differenziert bewerten. Zusätzlich sind externe Schnittstellen, wie zu der Asse-GmbH, dem BMU, weiteren einschlägigen Genehmigungsbehörden (z. B. NMU, LBEG) sowie sonstigen Dritten mit einzubeziehen. Sollte sich ergeben, dass die derzeitige Organisationsstruktur optimiert werden kann, ist aus den gewonnenen Erkenntnissen ein detailliertes Soll-Konzept mit Meilensteinen für die Umsetzung zu entwickeln.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-25.

Wer?

Wie?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-25 Auftragsbekanntmachung