Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant als Ersatz für das vorhandene Polarforschungsschiff „Polarstern (PS)“ den Neubau eines multifunktionalen Polarforschungsschiffes (PS II) für die arktischen und antarktischen Einsatzgebiete, sowie für die Versorgung der Forschungsstation „Neumayer III“ in der Antarktis. Basis für diesen Neubau soll das bereits vorhandene Polarforschungsschiff „Polarstern (PS)“ sein, die vorliegende Designstudie zum Projekt PS II, sowie die aktualisierten wissenschaftlichen und technischen Anforderungen der Nutzer. Die Hauptaufgaben des künftigen Neubaus bestehen grundsätzlich in: - der multifunktionalen Meeres- und Polarforschung, - der Versorgung der Forschungsstation „Neumayer III“, - der Wahrnehmung von erforderlichen Hilfseinsätzen in polaren Gewässern. Weitere Beschreibungen zu den Hauptaufgaben und technischen Details der PS II werden anlässlich der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt werden. Gegenstand der Ausschreibung ist die Beratung in schiffbaulich – technischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwurfsplanung, Vergabe und Abwicklung des Baus und betriebsbereiter Lieferung des Polarforschungsschiffes PS II in verschiedenen Leistungsphasen. Geplant ist eine Übergabe der POLARSTERN II an die Wissenschaft im Jahr 2018. Die Leistung soll im Rahmen eines Ingenieurvertrages entsprechend den Erfordernissen der einzelnen Arbeits- /Leistungsphasen erbracht werden. In Vorbereitung des Ausschreibungsverfahrens zum Bau und betriebsbereiter Lieferung der PS II und als wesentliche Grundlage für die Erstellung der Bauvorschrift (Bau-Spezifikation) sind die im Anforderungskatalog genannten wissenschaftlichen und technischen Anforderungen in einem gesicherten schiffbaulichen Entwurf umzusetzen. Dieser Entwurf soll auf Basis der internationalen und nationalen Vorschriften erfolgen, sowie die Anforderungen einer noch zu bestimmenden und geeigneten Klassifikationsgesellschaft erfüllen. Darüber hinaus sollen erarbeitete Teilaspekte des Entwurfs nach Auftragserteilung in der Konstruktions- und Bauphase des Schiffes umfänglich betreut und durch entsprechende Erprobungen zum Abschluss gebracht werden. Alle Leistungen sind in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber und den anderen Projektbeteiligten zu erbringen. Die zu erbringende Leistung lässt sich grundsätzlich in 3 Phasen - die Konzeptphase, die Projektphase sowie die Konstruktions- und Bauphase – unterteilen. Hinzu kommen optionale Leistungen für übergeordnete Fragestellungen, die sich keiner der Phasen klar zuordnen lassen, die aber für die Ausführung des Projekts erforderlich sind. 1. Konzeptphase: Im Rahmen der Konzeptphase sind folgende Leistungspakete zu bearbeiten: - Abgleich und Überarbeitung der durch den Auftraggeber vorzulegenden Designstudie mit den aktuellen wissenschaftlich-/technischen Anforderungskatalogen, den zwischenzeitlichen technischen Erkenntnissen sowie den zum Zeitpunkt der Prüfung bekannten Vorschriften. - Absicherung der Umsetzbarkeit auf Basis der Designstudie, ggf. Anpassung. 2. Projektphase: Im Rahmen der Projektphase soll ein gesicherter schiffbaulicher Entwurf, bestehend aus schiffbaulichen Berechnungen und Versuchen, Generalplan und zugehöriger Bauvorschrift entwickelt werden. Generalplan und Bauvorschrift sind wesentliche Bestandteile der zu erstellenden Vergabeunterlagen für die Ausschreibung des Baus der PS II. In der Projektphase sollen Leistungspakete bearbeitet werden, die der Struktur der Bauvorschrift folgen. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt. 3. Konstruktions- und Bauphase: In der Konstruktions- und Bauphase sollen erarbeitete Teilaspekte des Entwurfs betreut werden. Dies schließt auch Leistungen im Rahmen der Bau-aufsicht ein. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt. 4. Optionale Leistungen: Hinzu kommen übergeordnete optionale Leistungen die nicht den o.g. Phasen direkt zuzuordnen sind. Diese spezifischen technischen Fragen/Lösungen sind während der Abarbeitung der o.g. Leistungsphasen durch den Auftragnehmer zu erbringen. Für weitere unabhängige Expertisen sind entsprechende Kapazitäten einzuplanen. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-03-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmbf.de🌏
E-Mail: h.-w.klein@fz-juelich.de📧
Telefon: +49 2461613040📞
Fax: +49 2461612240 📠
Die kompletten Vergabeunterlagen werden unter der Plattform des Subreports unter http://www.subreport.de
unter Angabe der ELVIS-ID-Nr. E44339189 kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine vorherige Registrierung bei Subrepot ist einmalig erforderlich. Diese ist kostenlos.
Die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt im Forschungszentrum Jülich auf dem konventionellen Weg per Post oder über die persönliche Abgabe.
Straßenadresse (für die persönliche Abgabe):
Forschungszentrum Jülich GmbH
Wilhelm-Johnen-Straße
Geschäftsbereich Einkauf und Materialwirtschaft Einkauf
Geb. 15.3, Raum 2047
52428 Jülich
Briefanschrift (für den Versand per Post):
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Einkauf und Materialwirtschaft Einkauf
52425 Jülich
Lieferanschrift (für den Versand mit Kurierdienst):
Forschungszentrum Jülich GmbH
Warenannahme
Leo-Brandt-Straße
52428 Jülich
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Die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt im Forschungszentrum Jülich auf dem konventionellen Weg per Post oder über die persönliche Abgabe.
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Geb. 15.3, Raum 2047
52428 Jülich
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Geschäftsbereich Einkauf und Materialwirtschaft Einkauf
52425 Jülich
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Warenannahme
Leo-Brandt-Straße
52428 Jülich
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant als Ersatz für das vorhandene Polarforschungsschiff „Polarstern (PS)“ den Neubau eines multifunktionalen Polarforschungsschiffes
(PS II) für die arktischen und antarktischen Einsatzgebiete, sowie für die Versorgung der Forschungsstation „Neumayer III“ in der Antarktis. Basis für diesen Neubau soll das bereits vorhandene Polarforschungsschiff
„Polarstern (PS)“ sein, die vorliegende Designstudie zum Projekt PS II, sowie die aktualisierten wissenschaftlichen und technischen Anforderungen der Nutzer.
Die Hauptaufgaben des künftigen Neubaus bestehen grundsätzlich in:
- der multifunktionalen Meeres- und Polarforschung,
- der Versorgung der Forschungsstation „Neumayer III“,
- der Wahrnehmung von erforderlichen Hilfseinsätzen in polaren Gewässern.
Weitere Beschreibungen zu den Hauptaufgaben und technischen Details der PS II werden anlässlich der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt werden.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beratung in schiffbaulich – technischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwurfsplanung, Vergabe und Abwicklung des Baus und betriebsbereiter Lieferung des Polarforschungsschiffes PS II in verschiedenen Leistungsphasen.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beratung in schiffbaulich – technischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwurfsplanung, Vergabe und Abwicklung des Baus und betriebsbereiter Lieferung des Polarforschungsschiffes PS II in verschiedenen Leistungsphasen.
Geplant ist eine Übergabe der POLARSTERN II an die Wissenschaft im Jahr 2018.
Die Leistung soll im Rahmen eines Ingenieurvertrages entsprechend den Erfordernissen der einzelnen Arbeits- /Leistungsphasen erbracht werden.
In Vorbereitung des Ausschreibungsverfahrens zum Bau und betriebsbereiter Lieferung der PS II und als wesentliche Grundlage für die Erstellung der Bauvorschrift (Bau-Spezifikation) sind die im Anforderungskatalog
genannten wissenschaftlichen und technischen Anforderungen in einem gesicherten schiffbaulichen Entwurf umzusetzen.
Dieser Entwurf soll auf Basis der internationalen und nationalen Vorschriften erfolgen, sowie die Anforderungen einer noch zu bestimmenden und geeigneten Klassifikationsgesellschaft erfüllen.
Darüber hinaus sollen erarbeitete Teilaspekte des Entwurfs nach Auftragserteilung in der Konstruktions- und Bauphase des Schiffes umfänglich betreut und durch entsprechende Erprobungen zum Abschluss gebracht
werden.
Alle Leistungen sind in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber und den anderen Projektbeteiligten zu erbringen.
Die zu erbringende Leistung lässt sich grundsätzlich in 3 Phasen - die Konzeptphase, die Projektphase sowie die Konstruktions- und Bauphase – unterteilen. Hinzu kommen optionale Leistungen für übergeordnete Fragestellungen, die sich keiner der Phasen klar zuordnen lassen, die aber für die Ausführung des Projekts erforderlich sind.
Die zu erbringende Leistung lässt sich grundsätzlich in 3 Phasen - die Konzeptphase, die Projektphase sowie die Konstruktions- und Bauphase – unterteilen. Hinzu kommen optionale Leistungen für übergeordnete Fragestellungen, die sich keiner der Phasen klar zuordnen lassen, die aber für die Ausführung des Projekts erforderlich sind.
1. Konzeptphase:
Im Rahmen der Konzeptphase sind folgende Leistungspakete zu bearbeiten:
- Abgleich und Überarbeitung der durch den Auftraggeber vorzulegenden Designstudie mit den aktuellen wissenschaftlich-/technischen Anforderungskatalogen, den zwischenzeitlichen technischen Erkenntnissen sowie den zum Zeitpunkt der Prüfung bekannten Vorschriften.
- Abgleich und Überarbeitung der durch den Auftraggeber vorzulegenden Designstudie mit den aktuellen wissenschaftlich-/technischen Anforderungskatalogen, den zwischenzeitlichen technischen Erkenntnissen sowie den zum Zeitpunkt der Prüfung bekannten Vorschriften.
- Absicherung der Umsetzbarkeit auf Basis der Designstudie, ggf. Anpassung.
2. Projektphase:
Im Rahmen der Projektphase soll ein gesicherter schiffbaulicher Entwurf, bestehend aus schiffbaulichen Berechnungen und Versuchen, Generalplan und zugehöriger Bauvorschrift entwickelt werden. Generalplan und Bauvorschrift sind wesentliche Bestandteile der zu erstellenden Vergabeunterlagen für die Ausschreibung des Baus der PS II. In der Projektphase sollen Leistungspakete bearbeitet werden, die der Struktur der Bauvorschrift folgen. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt.
Im Rahmen der Projektphase soll ein gesicherter schiffbaulicher Entwurf, bestehend aus schiffbaulichen Berechnungen und Versuchen, Generalplan und zugehöriger Bauvorschrift entwickelt werden. Generalplan und Bauvorschrift sind wesentliche Bestandteile der zu erstellenden Vergabeunterlagen für die Ausschreibung des Baus der PS II. In der Projektphase sollen Leistungspakete bearbeitet werden, die der Struktur der Bauvorschrift folgen. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt.
3. Konstruktions- und Bauphase:
In der Konstruktions- und Bauphase sollen erarbeitete Teilaspekte des Entwurfs betreut werden. Dies schließt auch Leistungen im Rahmen der Bau-aufsicht ein. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt.
4. Optionale Leistungen:
Hinzu kommen übergeordnete optionale Leistungen die nicht den o.g. Phasen direkt zuzuordnen sind. Diese spezifischen technischen Fragen/Lösungen sind während der Abarbeitung der o.g. Leistungsphasen durch den Auftragnehmer zu erbringen. Für weitere unabhängige Expertisen sind entsprechende Kapazitäten einzuplanen. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt
Hinzu kommen übergeordnete optionale Leistungen die nicht den o.g. Phasen direkt zuzuordnen sind. Diese spezifischen technischen Fragen/Lösungen sind während der Abarbeitung der o.g. Leistungsphasen durch den Auftragnehmer zu erbringen. Für weitere unabhängige Expertisen sind entsprechende Kapazitäten einzuplanen. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mitgeteilt
Beschreibung der Optionen:
Die übergeordneten optionalen Leistungen sind nicht den o.g. 3 Phasen direkt zuzuordnen.
Diese spezifischen technischen Fragen/Lösungen sind während der Abarbeitung der o.g. Leistungsphasen
durch den Auftragnehmer zu erbringen. Für weitere unabhängige Expertisen sind entsprechende Kapazitäten einzuplanen. Einzelheiten werden diesbezüglich im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
mitgeteilt.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Eignung haben Bewerber sowie alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft jeweils einzeln für den durch sie übernommenen Bereich der Leistung ihre Eignung nachzuweisen, indem sie die
nachfolgenden Unterlagen und Erklärungen mit demTeilnahmeantrag vorlegen.
Soweit sich ein Unternehmen zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines Nachunternehmers beruft, sind die Eignungsnachweise für dieses Unternehmen vorzulegen. Das gilt insbesondere für den Fall,
dass im Teilnahmeantrag auf dessen Referenzen verwiesen wird.
Kann eine der geforderten Unterlagen aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch die Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden. Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen.
Kann eine der geforderten Unterlagen aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch die Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden. Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen.
Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenenTeilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei der in Ziff. I.1) genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich. Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenenTeilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei der in Ziff. I.1) genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich. Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Zif. III.2.2) (Wirtschaftlicheund finanzielle Leistungsfähigkeit) und III. 2.3) (Technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
2.1.1 Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister,
2.1.2 Eigenerklärung nach § 2 Abs. 3 VOF und insbesondere im Hinblick auf die Unabhängigkeit von möglichen Herstellern schiffbaulicher Komponenten für die "Polarstern II",
2.1.3 Eigenerklärung gem. § 4 Abs.2 VOF und insbesondere zur nicht bestehenden finanziellen oder sonstigen Verknüpfung mit Werften, Werftkonzernen oder Zulieferbetrieben,
2.1.4 Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 6 VOF,
2.1.5 Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 9 VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung:
Nachweis der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden je Versicherungsjahr von 2 500 000.
2.2.2 Erklärung zu Umsatz:
Vorlage einer Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz in den letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahren von mindestens 1 000 000 EUR.
Mindeststandards:
zu 2.2.1 Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden: je Versicherungsjahr: 2 500 000 EUR
zu 2.2.2 Jährlicher Gesamtumsatz in den letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahren von mindestens 1 000 000 EUR bzw. Erklärung, dass im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
2.2.2 Erklärung zu Umsatz Vorlage einer Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz in den letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahren von mindestens 1 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenz(en) über Leistungen der schiffbaulichtechnischen Beratung aus den letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Bereich Forschungsschiffe und/oder vergleichbarer Planung, Durchführung und Auswertung von Modellversuchen.
Bereich 3: ausgewiesene Expertise im Bereich der stahlbaulichen Konstruktion, hierbei insbesondere in Bezug auf:
Festigkeit, vorzugsweise von eisbrechenden Schiffen; Schall und Vibration, insbesondere die UW-Schall-Abstrahlung.
Bereich 4: ausgewiesene Expertise in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik, hier insbesondere in Bezug auf:
Konzeption von maschinenbaulichen und elktrotechnischen Systemen, Anlagen und Einrichtung, sowie Auslegungsberechnungen.
Wünschenswert wären zudem durch die Referenzen ausgewiesene Erfahrungen und Kenntnisse in folgender Hinsicht:
Bereich 5: Expertise in Gestaltung und Design.
Bereich 6: Expertise in innovativen Umschlage- und Stautechnik von Containern und Stückgut sowie von Treibstoffen.
Bereich 7: Expertise in innovativen Lösungen zu Umweltstandards.
Referenz(en) muss/ müssen jeweils insbesondere einen Ansprechpartner bei dem jeweiligen Auftraggeber, Auftragsvolumen, Leistungszeitraum benennen. Es sind insoweit zwingend die durch den Auftraggeber vorgegebenen Formblätter auszufüllen.
Die Referenz(en) ist/ sind zudem gesondert im Hinblick auf die durch sie belegten Kenntnisse und Erfahrungen zu erläutern, diese Erläuterungen sind durch den Bewerber getrennt nach den Erfahrungsbereichen 1 bis
7 zu gliedern und als Anlage beizulegen. Erläuterungen dürfen einen Umfang von 15 Seiten je Referenz (Schriftgröße nicht kleiner als 12 pt.) nicht überschreiten Spezialschiffe.
Die Referenz(en) muss/müssen mindestens folgende Kenntnisse und Erfahrungen in einem Umfang erkennen lassen, der das Unternehmen als grundsätzlich geeignet erscheinen lässt:
Bereich 1: Übergreifende Expertise in den für die Beratungsleistung relevanten Fachrichtungen, d.h. min. in den Fachrichtungen Schiffbau, Maschinenbau und Elektrotechnik.
Bereich 2: ausgewiesene Expertise im Bereich der Schiffstheorie, hierbei insbesondere in Bezug auf:
Berechnungen zu Seegangsverhalten, inklusive Stabilisierungseinrichtungen, Leck- und Intaktstabilität und Gewichten mit Schwerpunkten; Linienentwurf, insbesondere mit Bezug auf die Eisbrechfähigkeiten;
Mindeststandards:
Im Hinblick auf die Referenz(en) gelten folgende Mindestanforderungen:
Die Referenzen muss/müssen über Leistungen der schiffsbaulichen Beratung aus den letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahren Bereich Forschungsschiffe und/oder vergleichbarer Spezialschiffe erbracht worden sein.
Durch sie sind mindestens die nachfolgenden Kenntnisse und Erfahrungen nach-zuweisen:
- Bereich 1: Übergreifende Expertise in den für die Beratungsleistung relevanten Fachrichtungen, d.h. min. in den Fachrichtungen Schiffbau, Maschinenbau und Elektrotechnik.
- Bereich 2: ausgewiesene Expertise im Bereich der Schiffstheorie.
- Bereich 3: ausgewiesene Expertise im Bereich der stahlbaulichen Konstruktion.
- Bereich 4: ausgewiesene Expertise im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezgl. der Rechtsform. Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder benennen und die jeweils übernommene Aufgabe innerhalb der Bewerber-/Bietergemeinschaften angeben. Sie müssen ein zur
rechtsverbindlichen Vertretung bevollmächtigtes Mitglied benennen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die mit der Auftragsausführung befassten Personen werden im Auftragsfalle nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten verpflichtet. Der Auftragnehmer erbringt in diesem Zusammenhang mit den beauftragten Beraterleistungen zeitgleich keine Leistungen an Dritte, die einen Interessenkonflikt verursachen. Alle Leistungen sind in deutscher Sprache zu erbringen. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass dem Auftraggeber durchgängig ein kompetenter, deutsch-sprachiger Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Die mit der Auftragsausführung befassten Personen werden im Auftragsfalle nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten verpflichtet. Der Auftragnehmer erbringt in diesem Zusammenhang mit den beauftragten Beraterleistungen zeitgleich keine Leistungen an Dritte, die einen Interessenkonflikt verursachen. Alle Leistungen sind in deutscher Sprache zu erbringen. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass dem Auftraggeber durchgängig ein kompetenter, deutsch-sprachiger Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Sollten mehr als 3 grundätzlich geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften festgestellt werden, wird einevergleichende bewerberübergreifende Wertung durchgeführt. Zu diesem Zweck werden ausschließlich die Referenzen vergleichend und qualitativ im Hinblick auf den Nachweis von Kenntnissen und Erfahrungen in denausgewiesenen 7 Bereichen bewertet. Es erfolgt je Bereich eine Bewertung im Hinblick auf die Kriterien: Anzahlund Aktualität der Referenzen, bisheriges Auftragsvolumen, Anforderungen im Hinblick auf die Komplexitätder Leistungen, das Maß der geforderten Kreativität und Innovation. Einzelheiten zu der Wertungssystematikwerden in einem Bewerbermemorandum mitgeteilt. Die 3 Bewerber/Bewerbergemeinschaften, welche in derSumme für alle Bereiche die höchsten Punktzahl erhalten, werden am weiteren Verfahren beteiligt.
Sollten mehr als 3 grundätzlich geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften festgestellt werden, wird einevergleichende bewerberübergreifende Wertung durchgeführt. Zu diesem Zweck werden ausschließlich die Referenzen vergleichend und qualitativ im Hinblick auf den Nachweis von Kenntnissen und Erfahrungen in denausgewiesenen 7 Bereichen bewertet. Es erfolgt je Bereich eine Bewertung im Hinblick auf die Kriterien: Anzahlund Aktualität der Referenzen, bisheriges Auftragsvolumen, Anforderungen im Hinblick auf die Komplexitätder Leistungen, das Maß der geforderten Kreativität und Innovation. Einzelheiten zu der Wertungssystematikwerden in einem Bewerbermemorandum mitgeteilt. Die 3 Bewerber/Bewerbergemeinschaften, welche in derSumme für alle Bereiche die höchsten Punktzahl erhalten, werden am weiteren Verfahren beteiligt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Einkauf und Materialwirtschaft, Wilhelm-Johnen-Str. 52428 Jülich
Herrn Hans-Werner Klein
URL der Dokumente: http://www.subreport.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
Die kompletten Vergabeunterlagen werden unter der Plattform des Subreports unter http://www.subreport.de
unter Angabe der ELVIS-ID-Nr. E44339189 kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine vorherige Registrierung bei Subrepot ist einmalig erforderlich. Diese ist kostenlos.
Die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt im Forschungszentrum Jülich auf dem konventionellen Weg per Post oder über die persönliche Abgabe.
Straßenadresse (für die persönliche Abgabe):
Forschungszentrum Jülich GmbH
Wilhelm-Johnen-Straße
Geschäftsbereich Einkauf und Materialwirtschaft Einkauf
Geb. 15.3, Raum 2047
52428 Jülich
Briefanschrift (für den Versand per Post):
52425 Jülich
Lieferanschrift (für den Versand mit Kurierdienst):
Warenannahme
Leo-Brandt-Straße
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
- § 101a GWB: Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich
die Frist auf 10 Kalendertage.
- § 107 GWB: Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 061-102667 (2013-03-26)
Ergänzende Angaben (2013-04-05) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-10-31 📅
Name: SDC Ship Design & Consult GmbH
Postanschrift: Bramfelder Strasse 164
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22305
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Andrea Heyn
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: johann-josef.donau@bmbf.bund.de📧
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundesministerium für Bildung und Forschung – Referat Z23
Internetadresse: http://www.bmbf.de🌏
Fax: +49 228995783558 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— § 101a GWB: Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
— § 107 GWB: Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinemannstraße 2
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53175
Telefon: +49 22899573558📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2013/S 242-421612 (2013-12-11)