Seebad/Seebühne, Landesgartenschau Zülpich 2014
Diese Baumaßnahme beinhaltet die Leistungen für die Neugestaltung des derzeitigen Strandbereichs am Südufer des Zülpicher Sees und die Errichtung des Ingenieurbauwerkes Seebühne/Seebad. Hierfür sind Leistungen des Landschaftsbaus (Bodenbewegungen, Pflasterarbeiten, Errichtung von Stützwänden) sowie Wasserbauarbeiten mit der Errichtung eines Ingenieurbauwerkes notwendig.
Am derzeit im Ausbau befindlichen ersten 2-geschossigen Gebäuderiegel (Forum Holz), der großen Freitreppe und dem zweiten Gastronomie-Gebäude (Beginn der Rohbau- und Ausbauarbeiten während des Ausführungszeitraum der hier ausgeschriebenen Baumaßnahme) wird in Richtung Zülpicher See ein ca. 6,00 m breiter Terrassenbereich aus 10 bzw. 12 cm starken Betonsteinpflaster in Belastungsklasse 0,3 gem. aktueller RSTO parallel zu den Gebäuden errichtet, der sich im Bereich der Freitreppe auf 20,00 m zur geplanten Seebühne erweitert.
Als Einfassung zum angrenzenden geplanten Strandareal erhalten diese Flächen eine Einfassung aus 20 cm starken Betonblöcken und -winkelstützelementen.
An den Gebäuden erfolgt die Planung und Ausführung der Fassadenentwässerung über das Gewerk Hochbau.
Die Pflasterflächen erhalten zur Oberflächenentwässerung ein Gefälle in Richtung See bzw. geplanter Seebühne, wobei das anfallende Oberflächenwasser durch Kastenrinnen gesammelt und abgeleitet wird.
Im Anschluss an die 20,00 x 28,00 m große Aufweitung der Pflasterfläche vor der Freitreppe erfolgt der Bau der Seebühne und des zukünftigen Seebads. Die Seebühne wird teilweise an Land und teilweise im See mit Betonwinkelstützelemente als seitliche Einfassung gebaut. Sämtliche Betonwinkelstützelemente werden dabei als Fertigteile auf ein Betonstreifenfundament gesetzt. Die 16,00 x 20,00 m große Seebühne erhält einen Belag aus 8 cm starken Betonsteinpflaster, analog zum Betonpflaster vor den Gebäuden und wird aber nur als Geh- und Radweg gem. aktueller RSTO ausgebaut. Gerahmt wird diese Fläche durch einen 4,00 m breiten Holzsteg aus 6 cm starken Lärchenbohlen (Güteklasse 1, C24), der über Betoneinzelfundamenten und einer feuerverzinkten Stahlkonstruktion aus Querträger gegründet wird.
Das Seebad wird über Senkkästen (Spundwände mit Betonfundamenten) im Bereich der tragenden Baugrundschichten gegründet. Die wasserseitigen Plattformen bestehen aus einer feuerverzinkten Stahlkonstruktion aus Längs- und Querträgern, die miteinander und auf den Gründungspfählen verschraubt sind.
Als Oberflächenbelag für das gesamte Holzdeck des Seebades ist ebenfalls wie um die Seebühne eine Belattung aus 6 cm starken Bohlen aus Lärchenholz (Güteklasse 1, C24) geplant. In den Randbereichen bzw. Übergangsbereichen zum Wasser wird auf dem Holzbelag ein einfaches Rohrgeländer mit einer horizontalen Holmlast von 1,0 kN/m montiert. Am Ende des Holzdecks wird zusätzlich ein 10,00 m langes Sitzelement aus Lärchenholz mit einer Stahlunterkonstruktion errichtet.
Der Strand im Bereich des Gebäudeareals und des Freibads erhält über einen Bodenaustausch und -auftrag mit 40 cm feinkörnigen Sand 0/2 eine Aufwertung für die geplante Nutzung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-04-23.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2013-04-23
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Auftragsbekanntmachung
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2013-07-09
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Ergänzende Angaben
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