Software für die Steuerung und Bearbeitung von Ingenieurbau-Projekten (digitaler Projektraum)

Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) strebt den Abschluss eines Rahmenvertrages über die Beschaffung einer Softwarelösung für die Steuerung und Bearbeitung von Ingenieurbau-Projekten (Bereitstellung von Lizenzen) mit dazugehörigen Dienstleistungen (Hosting, notwendige Hamburg-spezifische Softwareanpassungen, Durchführung von Support und Softwarepflege, Schulung, Rollout, Datenmigration, Anpassung von Schnittstellen, kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösung, Beratung beim Aufbau der Strukturen) für den Zeitraum von zehn Jahren an.
Der LSBG ist Teil der Hamburger Verwaltung und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) zugeordnet. Der LSBG versteht sich als Dienstleister für die Hamburger Verwaltung. Die Kompetenzen des LSBG liegen in der Planung, Realisierung und der bedarfsgerechten Erhaltung baulicher Anlagen der technischen Infrastruktur. Die Bearbeitung des Großteils der übertragenen Aufgaben erfolgt in Projekten. Zur Unterstützung der Projektbearbeitung und des Projektmanagements möchte der LSBG eine Projektmanagement-Software heranziehen.
Zur Realisierung des angestrebten digitalen Projektraums ist es wünschenswert, dass die zu beschaffende Software zukünftig den medienbruchfreien, bidirektionalen Datenaustausch mit der Software des Projekt-Controllings sowie der Finanzbuchhaltung (SAP und derzeit wiko) ermöglicht. Es ist erforderlich, dass die Projektsteuerungs- und Projektbearbeitungssoftware den Zugriff auf Daten LSBG-intern sowie LSBG-extern (das schließt auch FHH-extern ein) gewährleistet. Die hierfür erforderliche Schnittstelle wird nach Vertragsschluss gemeinsam festgelegt.
Die Anzahl der Projekte beläuft sich auf ca. 1 100. Im LSBG sind ca. 120 Projektleitungen tätig. Hinzu kommen ca. 180 Projektmitarbeiter innerhalb des LSBG. Damit beläuft sich die Anzahl der LSBG-internen Personen mit benötigtem Zugriff auf einen digitalen Projektraum auf ca. 300.
Wie oben benannt, müssen die Externen (z. B. vom LSBG beauftragte Ingenieurbüros) ebenfalls auf den Projektraum zugreifen können. Eine Anforderung ist daher, dass von jedem Bildschirmarbeitsplatz mit Internetzugang auf den sognannten Projektraum zugegriffen werden kann. Ebenfalls ist es von großer Bedeutung, dass Zugriffsrechte vergeben werden können.
Weitere wichtige Anforderungen lauten wie folgt:
— Einbindung von Workflows bzw. Ermöglichung von Workflows
— Austausch digitaler großformatiger Pläne
— E-Mail-Versand aus dem Projektraum heraus
— Versionsmanagement von Plänen und weiteren digitalen Dokumenten
— Namenskonvention für Pläne
— Terminmanagement.
Gesetzliche Änderungen erfordern bei der Umsetzung des digitalen Projektraumes die Einbeziehung von Maßnahmen bzw. von Tools, um dem Hamburger Transparenzgesetz (HmbTG) gerecht zu werden. Gemäß HmbTG ist ab Oktober 2014 ein Informationsregister im Internet bereitzustellen. Dies kann auch Unterlagen betreffen, die im digitalen Projektraum vorgehalten werden.
Es wird erwartet, dass für das Produkt eine laufende Softwarepflege erbracht wird, die (auch) die jeweils vorgenommenen Anpassungen an die Hamburger Erfordernisse umfasst.
Im Rahmen des Supports hat der Bewerber auch die Bereitstellung einer Hotline zu gewährleisten, deren Umfang im Verhandlungsverfahren festgelegt wird.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-01-18 Auftragsbekanntmachung
2017-02-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-01-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang: siehe II.1.5) Beschaffungsvorhaben
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Postanschrift: Sachsenfeld 3-5
Postleitzahl: 20097
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lsbg.hamburg.de 🌏
E-Mail: dataportvergabe2280@dataport.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-18 📅
Einreichungsfrist: 2013-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 016-023188
ABl. S-Ausgabe: 16
Zusätzliche Informationen
Die Unterlagenbereitstellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Die Teilnahmeunterlagen können unter derAdresse „DataportVergabe2280@dataport.de“ abgefordert werden. An die gleiche Adresse sind auch Fragen zu den Unterlagen und zum Verfahren zu richten. Im Interesse der Effektivität werden die Fragen der Bewerber bis spätestens zum 6.2.2013 erbeten. Die Antworten auf die Fragen erfolgen rechtzeitig vor Ende der Einreichungsfrist (bis 11.2.2013) anonymisiert an alle Bewerber, die die Teilnahmeunterlagen beim Auftraggeber abgefordert haben. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in Papierform im verschlossenen Umschlag an die unter I.1) (Angebote oder Teilnahmeanträge) aufgeführte Adresse zu richten. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausgeschlossenwerden können. Es liegt daher im Interesse des Bewerbers, sämtliche von ihm geforderten Erklärungen und Nachweise bereits mit dem Antrag vorzulegen. Es liegt allein im Ermessen des Auftragsgebers, zu diesem Zeitpunkt fehlende Erklärungen und Nachweise unter Einräumung einer erneuten Frist gemäß § 19 EG Abs. 2VOL/A nachzufordern. Bei einem Verzicht auf Nachforderung ist der Antrag als unvollständig auszuschließen. Wegen der Komplexität der Leistung (insbesondere der Dienstleistungen zur Anpassung von am Marktvorhandenen Produkten auf die speziellen Anforderungen des LSBG können die einzelnen Leistungsbestandteile nicht so eindeutig und erschöpfend beschrieben werden, dass die Vergabe nach den Grundsätzen eines offenen oder nichtoffenen Verfahrens möglich wäre. Danachliegt hier der Ausnahmetatbestand für die Zulässigkeit des Verhandlungsverfahrens gemäß § 3 EG Abs. 3 lit. c) VOL/A vor. Für den Antrag ist es zwingend erforderlich, dass vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Deckblatt zumTeilnahmeantrag zu unterzeichnen und alle geforderten Nachweise und Erklärungen beizufügen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) strebt den Abschluss eines Rahmenvertrages über die Beschaffung einer Softwarelösung für die Steuerung und Bearbeitung von Ingenieurbau-Projekten (Bereitstellung von Lizenzen) mit dazugehörigen Dienstleistungen (Hosting, notwendige Hamburg-spezifische Softwareanpassungen, Durchführung von Support und Softwarepflege, Schulung, Rollout, Datenmigration, Anpassung von Schnittstellen, kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösung, Beratung beim Aufbau der Strukturen) für den Zeitraum von zehn Jahren an.
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Der LSBG ist Teil der Hamburger Verwaltung und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) zugeordnet. Der LSBG versteht sich als Dienstleister für die Hamburger Verwaltung. Die Kompetenzen des LSBG liegen in der Planung, Realisierung und der bedarfsgerechten Erhaltung baulicher Anlagen der technischen Infrastruktur. Die Bearbeitung des Großteils der übertragenen Aufgaben erfolgt in Projekten. Zur Unterstützung der Projektbearbeitung und des Projektmanagements möchte der LSBG eine Projektmanagement-Software heranziehen.
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Zur Realisierung des angestrebten digitalen Projektraums ist es wünschenswert, dass die zu beschaffende Software zukünftig den medienbruchfreien, bidirektionalen Datenaustausch mit der Software des Projekt-Controllings sowie der Finanzbuchhaltung (SAP und derzeit wiko) ermöglicht. Es ist erforderlich, dass die Projektsteuerungs- und Projektbearbeitungssoftware den Zugriff auf Daten LSBG-intern sowie LSBG-extern (das schließt auch FHH-extern ein) gewährleistet. Die hierfür erforderliche Schnittstelle wird nach Vertragsschluss gemeinsam festgelegt.
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Die Anzahl der Projekte beläuft sich auf ca. 1 100. Im LSBG sind ca. 120 Projektleitungen tätig. Hinzu kommen ca. 180 Projektmitarbeiter innerhalb des LSBG. Damit beläuft sich die Anzahl der LSBG-internen Personen mit benötigtem Zugriff auf einen digitalen Projektraum auf ca. 300.
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Wie oben benannt, müssen die Externen (z. B. vom LSBG beauftragte Ingenieurbüros) ebenfalls auf den Projektraum zugreifen können. Eine Anforderung ist daher, dass von jedem Bildschirmarbeitsplatz mit Internetzugang auf den sognannten Projektraum zugegriffen werden kann. Ebenfalls ist es von großer Bedeutung, dass Zugriffsrechte vergeben werden können.
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Weitere wichtige Anforderungen lauten wie folgt:
— Einbindung von Workflows bzw. Ermöglichung von Workflows
— Austausch digitaler großformatiger Pläne
— E-Mail-Versand aus dem Projektraum heraus
— Versionsmanagement von Plänen und weiteren digitalen Dokumenten
— Namenskonvention für Pläne
— Terminmanagement.
Gesetzliche Änderungen erfordern bei der Umsetzung des digitalen Projektraumes die Einbeziehung von Maßnahmen bzw. von Tools, um dem Hamburger Transparenzgesetz (HmbTG) gerecht zu werden. Gemäß HmbTG ist ab Oktober 2014 ein Informationsregister im Internet bereitzustellen. Dies kann auch Unterlagen betreffen, die im digitalen Projektraum vorgehalten werden.
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Es wird erwartet, dass für das Produkt eine laufende Softwarepflege erbracht wird, die (auch) die jeweils vorgenommenen Anpassungen an die Hamburger Erfordernisse umfasst.
Im Rahmen des Supports hat der Bewerber auch die Bereitstellung einer Hotline zu gewährleisten, deren Umfang im Verhandlungsverfahren festgelegt wird.
Referenznummer: ÖT RE2/2280/13
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Projektsprache deutsch,
— Benennung eines Ansprechpartners,
— Scientology-Erklärung,
— Vertraulichkeitserklärung,
— Erklärung über den Nichtausschluss von öffentlichen Aufträgen,
— Eigenerklärung zu Ausschlussgründen,
— Unternehmensbeschreibung,
— Erklärung über den Einsatz Nachunternehmer,
— Nachunternehmererklärung,
— Erklärung zu Bewerber-/Bietergemeinschaften,
— Erklärung zu Tarifbestimmungen und Mindestentgelten,
Details siehe Teilnahmeunterlage.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Personalkennzahlen bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre,
— Umsatzkennzahlen bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Details siehe Teilnahmeunterlage.
Bewerber, die geforderte Nachweise noch nicht oder nicht vollständig erbringen können (z. B. neu gegründete Unternehmen), haben darauf hinzuweisen und entsprechende andere Unterlagen (z. B. Konzepte, Unternehmensplanungen, Ausbildungsnachweise) vorzulegen, die eine Beurteilung der Eignung in entsprechender Weise zulassen.
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Mindeststandards:
Der Auftragnehmer gewährleistet, bei der Auftragsdurchführungim Kontakt zum Auftraggeber nur Personen einzusetzen, die in ausreichendem Maße über Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Qualitätsmanagementsystem,
— Referenzen
Details siehe Teilnahmeunterlage.
Bewerber, die geforderte Nachweise noch nicht oder nicht vollständig erbringen können (z. B. neu gegründete Unternehmen), haben darauf hinzuweisen und entsprechende andere Unterlagen (z. B. Konzepte, Unternehmensplanungen, Ausbildungsnachweise) vorzulegen, die eine Beurteilung der Eignung in entsprechender Weise zulassen.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine besondere Rechtsform; BGB-Gesellschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und sich zur gesamtschuldnerischen Haftung zu verpflichten. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitgliedereiner Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 10
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Lange Einführungsphase, Erfordernis nachhaltiger Anpassungs- und Pflegeleistungen, Sicherstellung langjähriger Verkehrsprojekte.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
— Personalkennzahlen 10 %
— Umsatzkennzahlen 10 %
— Qualitätsmanagement 20 %
— Referenzen 60 %.
Der Auftraggeber beabsichtigt, die Angebotsaufforderung nur an die 3 rangbesten Bewerber zu versenden. Er behält sich jedoch vor, in Abhängigkeit von der Qualität der eingereichten Teilnahmeanträge die Anzahl der ausgewählten Bewerber auf bis zu 5 zu erhöhen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.lsbg.hamburg.de 🌏
Name: Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Billstraße 82
Postleitzahl: 20539
Kontaktperson: Geschäftszimmer 310, Submissionsstelle
URL der Teilnahme: www.dataport.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ÖT RE2/2280/13
Zusätzliche Informationen
Die Unterlagenbereitstellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Die Teilnahmeunterlagen können unter derAdresse „DataportVergabe2280@dataport.de“ abgefordert werden. An die gleiche Adresse sind auch Fragen zu den Unterlagen und zum Verfahren zu richten. Im Interesse der Effektivität werden die Fragen der Bewerber bis spätestens zum 6.2.2013 erbeten.
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Die Antworten auf die Fragen erfolgen rechtzeitig vor Ende der Einreichungsfrist (bis 11.2.2013) anonymisiert an alle Bewerber, die die Teilnahmeunterlagen beim Auftraggeber abgefordert haben.
Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in Papierform im verschlossenen Umschlag an die unter I.1) (Angebote oder Teilnahmeanträge) aufgeführte Adresse zu richten.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausgeschlossenwerden können. Es liegt daher im Interesse des Bewerbers, sämtliche von ihm geforderten Erklärungen und Nachweise bereits mit dem Antrag vorzulegen. Es liegt allein im Ermessen des Auftragsgebers, zu diesem Zeitpunkt fehlende Erklärungen und Nachweise unter Einräumung einer erneuten Frist gemäß § 19 EG Abs. 2VOL/A nachzufordern. Bei einem Verzicht auf Nachforderung ist der Antrag als unvollständig auszuschließen.
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Wegen der Komplexität der Leistung (insbesondere der Dienstleistungen zur Anpassung von am Marktvorhandenen Produkten auf die speziellen Anforderungen des LSBG können die einzelnen Leistungsbestandteile nicht so eindeutig und erschöpfend beschrieben werden, dass die Vergabe nach den Grundsätzen eines offenen oder nichtoffenen Verfahrens möglich wäre. Danachliegt hier der Ausnahmetatbestand für die Zulässigkeit des Verhandlungsverfahrens gemäß § 3 EG Abs. 3 lit. c) VOL/A vor.
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Für den Antrag ist es zwingend erforderlich, dass vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Deckblatt zumTeilnahmeantrag zu unterzeichnen und alle geforderten Nachweise und Erklärungen beizufügen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Rödingsmarkt 2
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20459
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen der Bekanntmachung oder der Verfahrensunterlagen sind unverzüglich nach Kenntnisnahme (spätestens 14 Tage nach Erhalt der Unterlagen) und im Falle des Nichterkennens aber Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bzw. der späteren Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber per E-Mail bei der in Nr. 1. der Bewerbungsbedingungen benannten Stelle (dataportvergabe2280@dataport.de) zu rügen. Ebenso sind sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von Bewerbern ab Kenntnisnahme unverzüglich gegenüber der genannten Stelle zu rügen.
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Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bewerber einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens nur innerhalb von 15 Tagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist gemäß § 107 GWB ausgeschlossen.
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Quelle: OJS 2013/S 016-023188 (2013-01-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-02-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: dataportvergabe2280@dataport.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 034-062497
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 016-023188
ABl. S-Ausgabe: 34
Zusätzliche Informationen
Die Unterlagenbereitstellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Die Teilnahmeunterlagen können unter der Adresse „DataportVergabe2280@dataport.de “ abgefordert werden. An die gleiche Adresse sind auch Fragen zu den Unterlagen und zum Verfahren zu richten. Im Interesse der Effektivität werden die Fragen der Bewerber bis spätestens zum 6.2.2013 erbeten. Die Antworten auf die Fragen erfolgen rechtzeitig vor Ende der Einreichungsfrist (bis 11.2.2013) anonymisiert an alle Bewerber, die die Teilnahmeunterlagen beim Auftraggeber abgefordert haben. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in Papierform im verschlossenen Umschlag an die unter I.1) (Angebote oder Teilnahmeanträge) aufgeführte Adresse zu richten. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausgeschlossen werden können. Es liegt daher im Interesse des Bewerbers, sämtliche von ihm geforderten Erklärungen und Nachweise bereits mit dem Antrag vorzulegen. Es liegt allein im Ermessen des Auftragsgebers, zu diesem Zeitpunkt fehlende Erklärungen und Nachweise unter Einräumung einer erneuten Frist gemäß § 19 EG Abs. 2VOL/A nachzufordern. Bei einem Verzicht auf Nachforderung ist der Antrag als unvollständig auszuschließen. Wegen der Komplexität der Leistung (insbesondere der Dienstleistungen zur Anpassung von am Marktvorhandenen Produkten auf die speziellen Anforderungen des LSBG können die einzelnen Leistungsbestandteile nicht so eindeutig und erschöpfend beschrieben werden, dass die Vergabe nach den Grundsätzen eines offenen oder nichtoffenen Verfahrens möglich wäre. Danachliegt hier der Ausnahmetatbestand für die Zulässigkeit des Verhandlungsverfahrens gemäß § 3 EG Abs. 3 lit. c) VOL/A vor. Für den Antrag ist es zwingend erforderlich, dass vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Deckblatt zum Teilnahmeantrag zu unterzeichnen und alle geforderten Nachweise und Erklärungen beizufügen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: VV RE2/2280/13

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität (65)
2. Preis (35)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-05-09 📅
Name: WeltWeitBau GmbH
Postanschrift: Albertinenstraße 3
Postort: Berlin
Postleitzahl: 14165
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2017/S 034-062497 (2017-02-15)