Die Anlage des Sprudelhofs wurde in den Jahren 1905 bis 1912 durch den Architekten Wilhelm Jost am westlichen Ende des Kurparks in Bad Nauheim errichtet. Das Ensemble besteht aus sechs um die zentrale Brunnenanlage gruppierten mehrgeschossigen Badehäusern (Nr. 2 bis 7), die sich in vier durch Erschließungswege getrennten Einzelkomplexen befinden. Durch eine zur zentralen Hoffläche hin umlaufende Arkade werden die Einzelgebäude optisch zu einer einheitlichen geschlossenen Fassadenfläche zusammengefasst und untereinander erschlossen. Der Komplex stellt eines der gelungensten Bauwerke des Jugendstils dar und ist wegen seines relativ guten Erhaltungszustandes ein herausragendes Zeugnis deutscher Jugendstilarchitektur. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz. Alle Badehäuser folgen einer in sich geschlossenen gleichen Gliederung und sind bis auf im Laufe der Jahre vorgenommene geringfügige bauliche Änderungen in Konstruktion und Raumaufteilung nahezu identisch. Seitlich zur Arkade liegt regelmäßig die Eingangshalle mit einer lichten Raumhöhe von bis zu ca. 9,50 m, der sich rechts und links eingeschossige Flügelgänge mit den aufgereihten Badezellen anschließen. Saal und Gänge flankieren mit einem rückwärtigen zweigeschossigen Riegelbau den Innenschmuckhof. Die Häuser sind komplett unterkellert und werden durch ein Netz an zusätzlichen unterirdischen Versorgungsgängen zwischen den Häusern ergänzt. Dort findet keine Nutzung statt, vielmehr befindet sich hier der überwiegende Anteil an technischer Infrastruktur der Anlage. In den Obergeschossen befinden sich Wohnungen, die teilweise vermietet sind und auch während der Baumaßnahmen belegt bleiben. Zum Ensemble gehören insgesamt vier eingeschossige Behälterhallen für Solebehälter. Die bis zu 300 m² großen Hallen befinden sich parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 2, zwischen Badehaus 3 und 4 sowie 5 und 6 und ebenfalls parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 7. Ergänzt wird das Ensemble durch zwei Verwaltungsbauten, die den Kopf der Anlage bilden. Gegenstand des Auftrags ist die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung für die Grundinstandsetzung und Wiedernutzbarmachung der Badehäuser 2 bis 7. Dies umfasst die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen (beide inkl. Asbestsanierung), Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen sowie Gebäudeautomation. Für die oben beschriebenen Badehäuser ist in Zusammenarbeit mit zwei Architekturbüros (eines für die nördliche Spange der Badehäuser 2, 3 und 4, eines für die südliche Spange der Badehäuser 5, 6 und 7) und einem Tragwerksplaner die Planung sowie die Umsetzung der Grundinstandsetzung sowie der Wiedernutzbarmachung der Flächen durchzuführen. Die anderen Planungsbüros werden vom Auftraggeber in eigenen VOF-Verfahren parallel gesucht und beauftragt. Die Leistung soll im Verhandlungsverfahren nach § 3 Abs. 1 VOF vergeben werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-17.
Auftragsbekanntmachung (2013-09-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Menge oder Umfang:
Grundinstandsetzung der Badehäuser 2–7 des Sprudelhofs in Bad NauheimLeistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, LPH 3–8, Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Gebäudeautomation.
Grundinstandsetzung der Badehäuser 2–7 des Sprudelhofs in Bad NauheimLeistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, LPH 3–8, Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Gebäudeautomation.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de📧
Telefon: +49 60311670📞
Fax: +49 6031167126 📠
a) Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD. Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt,
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben,
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen,
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 14.10.2013, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/start.php?showpub=BDIUJYDBPLIWEBJR
nachr. HAD-Ref.: 39/4777
nachr. V-Nr/AKZ: BM 11.6205
a) Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD. Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt,
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben,
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen,
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 14.10.2013, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Die Anlage des Sprudelhofs wurde in den Jahren 1905 bis 1912 durch den Architekten Wilhelm Jost am westlichen Ende des Kurparks in Bad Nauheim errichtet.
Das Ensemble besteht aus sechs um die zentrale Brunnenanlage gruppierten mehrgeschossigen Badehäusern (Nr. 2 bis 7), die sich in vier durch Erschließungswege getrennten Einzelkomplexen befinden. Durch eine zur zentralen Hoffläche hin umlaufende Arkade werden die Einzelgebäude optisch zu einer einheitlichen geschlossenen Fassadenfläche zusammengefasst und untereinander erschlossen.
Das Ensemble besteht aus sechs um die zentrale Brunnenanlage gruppierten mehrgeschossigen Badehäusern (Nr. 2 bis 7), die sich in vier durch Erschließungswege getrennten Einzelkomplexen befinden. Durch eine zur zentralen Hoffläche hin umlaufende Arkade werden die Einzelgebäude optisch zu einer einheitlichen geschlossenen Fassadenfläche zusammengefasst und untereinander erschlossen.
Der Komplex stellt eines der gelungensten Bauwerke des Jugendstils dar und ist wegen seines relativ guten Erhaltungszustandes ein herausragendes Zeugnis deutscher Jugendstilarchitektur.
Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.
Alle Badehäuser folgen einer in sich geschlossenen gleichen Gliederung und sind bis auf im Laufe der Jahre vorgenommene geringfügige bauliche Änderungen in Konstruktion und Raumaufteilung nahezu identisch. Seitlich zur Arkade liegt regelmäßig die Eingangshalle mit einer lichten Raumhöhe von bis zu ca. 9,50 m, der sich rechts und links eingeschossige Flügelgänge mit den aufgereihten Badezellen anschließen. Saal und Gänge flankieren mit einem rückwärtigen zweigeschossigen Riegelbau den Innenschmuckhof.
Alle Badehäuser folgen einer in sich geschlossenen gleichen Gliederung und sind bis auf im Laufe der Jahre vorgenommene geringfügige bauliche Änderungen in Konstruktion und Raumaufteilung nahezu identisch. Seitlich zur Arkade liegt regelmäßig die Eingangshalle mit einer lichten Raumhöhe von bis zu ca. 9,50 m, der sich rechts und links eingeschossige Flügelgänge mit den aufgereihten Badezellen anschließen. Saal und Gänge flankieren mit einem rückwärtigen zweigeschossigen Riegelbau den Innenschmuckhof.
Die Häuser sind komplett unterkellert und werden durch ein Netz an zusätzlichen unterirdischen Versorgungsgängen zwischen den Häusern ergänzt. Dort findet keine Nutzung statt, vielmehr befindet sich hier der überwiegende Anteil an technischer Infrastruktur der Anlage.
Die Häuser sind komplett unterkellert und werden durch ein Netz an zusätzlichen unterirdischen Versorgungsgängen zwischen den Häusern ergänzt. Dort findet keine Nutzung statt, vielmehr befindet sich hier der überwiegende Anteil an technischer Infrastruktur der Anlage.
In den Obergeschossen befinden sich Wohnungen, die teilweise vermietet sind und auch während der Baumaßnahmen belegt bleiben.
Zum Ensemble gehören insgesamt vier eingeschossige Behälterhallen für Solebehälter. Die bis zu 300 m² großen Hallen befinden sich parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 2, zwischen Badehaus 3 und 4 sowie 5 und 6 und ebenfalls parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 7. Ergänzt wird das Ensemble durch zwei Verwaltungsbauten, die den Kopf der Anlage bilden.
Zum Ensemble gehören insgesamt vier eingeschossige Behälterhallen für Solebehälter. Die bis zu 300 m² großen Hallen befinden sich parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 2, zwischen Badehaus 3 und 4 sowie 5 und 6 und ebenfalls parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 7. Ergänzt wird das Ensemble durch zwei Verwaltungsbauten, die den Kopf der Anlage bilden.
Gegenstand des Auftrags ist die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung für die Grundinstandsetzung und Wiedernutzbarmachung der Badehäuser 2 bis 7. Dies umfasst die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen (beide inkl. Asbestsanierung), Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen sowie Gebäudeautomation.
Gegenstand des Auftrags ist die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung für die Grundinstandsetzung und Wiedernutzbarmachung der Badehäuser 2 bis 7. Dies umfasst die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen (beide inkl. Asbestsanierung), Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen sowie Gebäudeautomation.
Für die oben beschriebenen Badehäuser ist in Zusammenarbeit mit zwei Architekturbüros (eines für die nördliche Spange der Badehäuser 2, 3 und 4, eines für die südliche Spange der Badehäuser 5, 6 und 7) und einem Tragwerksplaner die Planung sowie die Umsetzung der Grundinstandsetzung sowie der Wiedernutzbarmachung der Flächen durchzuführen. Die anderen Planungsbüros werden vom Auftraggeber in eigenen VOF-Verfahren parallel gesucht und beauftragt.
Für die oben beschriebenen Badehäuser ist in Zusammenarbeit mit zwei Architekturbüros (eines für die nördliche Spange der Badehäuser 2, 3 und 4, eines für die südliche Spange der Badehäuser 5, 6 und 7) und einem Tragwerksplaner die Planung sowie die Umsetzung der Grundinstandsetzung sowie der Wiedernutzbarmachung der Flächen durchzuführen. Die anderen Planungsbüros werden vom Auftraggeber in eigenen VOF-Verfahren parallel gesucht und beauftragt.
Die Leistung soll im Verhandlungsverfahren nach § 3 Abs. 1 VOF vergeben werden.
Menge oder Umfang:
Grundinstandsetzung der Badehäuser 2–7 des Sprudelhofs in Bad Nauheim
Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, LPH 3–8, Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Gebäudeautomation.
Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, LPH 3–8, Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Gebäudeautomation.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel:
Option Stufe 2: LPH 4–6
Option Stufe 3: LPH 7–8.
Referenznummer: BM 11.6205
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bad Nauheim, Wetteraukreis.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD.
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD.
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zur persönlichen Lage in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
— Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder, in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert,
— Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder, in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert,
— verbindliche Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF,
— Erklärung/Nachweis zum Ausschluss der Tatbestände des § 4 Abs. 6 und 9 VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise zu den Umsätzen bildet 10 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte. Zur Prüfung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise zu den Umsätzen bildet 10 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte. Zur Prüfung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:
— Nachweis nach § 5 Abs. 4a VOF:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Pkt. III.1.1 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden können,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Pkt. III.1.1 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden können,
— Erklärung nach § 5 Abs. 4c VOF:
Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre.
Mindeststandards:
Mindeststandard zum Versicherungsnachweis: siehe Pkt. III.1.1 (im Falle einer Bewerbergemeinschaft für jedes Büro einzeln)
Mindestforderung zum Umsatz für entsprechende Leistungen: mindestens 200 000 EUR im Mittel der letzten 3 Jahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise bildet 90 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
— Erklärung nach § 5 Abs. 5d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (Ingenieure) ersichtlich ist,
— Angaben und Nachweis nach § 5 Abs. 5a und c VOF für die berufliche Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, des vorgesehenen Projektleiters sowie der vorgesehenen örtlichen Bauüberwachung,
— Angaben nach § 5 Abs. 5b VOF zu vergleichbaren Referenzprojekten, für die in den letzten 8 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht wurden, mit Kurzbeschreibung des Projekts, Angabe der Nutzung, der Projektgröße in qm BGF und Kosten der KG 200-600, der Bau- und Leistungszeit, des Leistungsumfangs (Leistungsphasen nach HOAI), der zuständigen Niederlassung sowie Projektleiter aus dem Bewerberbüro, der Referenzperson beim Auftraggeber, der Bescheinigung des Auftraggebers gemäß § 5 Abs. 5b VOF über die erbachte Leistung sowie ein Projektblatt (max. 1 Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes,
— Angaben nach § 5 Abs. 5b VOF zu vergleichbaren Referenzprojekten, für die in den letzten 8 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht wurden, mit Kurzbeschreibung des Projekts, Angabe der Nutzung, der Projektgröße in qm BGF und Kosten der KG 200-600, der Bau- und Leistungszeit, des Leistungsumfangs (Leistungsphasen nach HOAI), der zuständigen Niederlassung sowie Projektleiter aus dem Bewerberbüro, der Referenzperson beim Auftraggeber, der Bescheinigung des Auftraggebers gemäß § 5 Abs. 5b VOF über die erbachte Leistung sowie ein Projektblatt (max. 1 Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes,
— Erklärung nach § 5 Abs. 5h VOF, ob und welche Unteraufträge erteilt werden sollen,
— Erklärung und Nachweis nach § 5 Abs. 6 VOF.
Mindeststandards:
Mindestforderung für die Zahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeiter:
mind. 5 festangestellte Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre
Es sind mind. 2 und max. 3 Referenzprojekte einzureichen.
Mindestforderungen an alle Referenzprojekte:
— es muss sich um eine Sanierung oder Instandsetzung eines bestehenden Gebäudes handeln,
— sie müssen einen gewissen Leistungsstand aufweisen, d.h. Baubeginn vor 01/2013,
— sie dürfen nicht älter als 8 Jahre sein, d.h. nicht vor 2005 abgeschlossen,
— sie müssen über eine Mindestbausumme von 750 000 EUR verfügen (KG 200-600),
— Gebäude mit vergleichbarer Komplexität, d.h. mit erhöhten technischen Anforderungen (mind. Honorarzone III nach § 5 Abs. 2 HOAI 2013),
— sie müssen eine Mindestgröße von 800 qm BGF haben.
Innerhalb dieser Rahmenbedingungen müssen folgende Kriterien von wertbaren Referenzen erfüllt werden:
— mindestens 2 Referenzen im Denkmalbereich,
— mindestens 1 Referenz öffentlicher Hochbau,
— alle geforderten technischen Sparten müssen innerhalb der Referenzen mind. einmal bearbeitet worden sein, davon mind. GWA und Wärmeversorgung einmal im. Denkmalbereich
Hinweis: Diese Mindestanforderungen können auch kombiniert vorgelegt werden.
Die Vergleichbarkeit der Referenzobjekte wird anhand folgender Kriterien bewertet:
— Überschreitung der in den Mindestanforderungen genannten Größenordnung (Fläche >= 1 500 m² NF),
— erbrachte Leistungsphasen 3–8 HOAI,
— Anzahl der Anlagengruppen, in denen Leistungen erbracht wurden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2 000 000 EUR für Personenschäden und von 500 000 EUR für sonstige Schäden zu erbringen.
Alternativ kann eine Erklärung abgegeben werden, dass im Auftragsfall die Berufshaftpflichtversicherung eine Aufstockung auf die zuvor genannten Konditionen erfolgt (Bescheinigung). Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Alternativ kann eine Erklärung abgegeben werden, dass im Auftragsfall die Berufshaftpflichtversicherung eine Aufstockung auf die zuvor genannten Konditionen erfolgt (Bescheinigung). Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Bezeichnung Ingenieur zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Bezeichnung Ingenieur zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden
Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertung erfolgt schrittweise in folgender Reihenfolge:
Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen
Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen
Prüfung der Einhaltung von Mindestforderungen
Prüfung und Bewertung der Leistungsfähigkeit und der Kapazitäten
Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich fachlicher Eignung
(Vorbehalten wird die Überprüfung von Referenzauskünften)
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-12-15 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: BM 11.6205
Zusätzliche Informationen
a) Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD. Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt,
a) Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD. Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt,
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben,
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen,
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen,
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 14.10.2013, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1–3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816/ 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.