Sprudelhof Bad Nauheim – Grundinstandsetzung und Wiedernutzbarmachung der Badehäuser 2 bis 7 (Los 1: Badehäuser 6 und 7, Option auf Badehaus 5; Los 2: Badehaus 3, Optionen auf Badehaus 4 und 2) – Leistungen Objektplanung Gebäude HOAI

Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg

Die Anlage des Sprudelhofs wurde in den Jahren 1905 bis 1912 durch den Architekten Wilhelm Jost am westlichen Ende des Kurparks in Bad Nauheim errichtet.
Das Ensemble besteht aus 6 um die zentrale Brunnenanlage gruppierten mehrgeschossigen Badehäusern (Nr. 2 bis 7), die sich in 4 durch Erschließungswege getrennten Einzelkomplexen befinden. Durch eine zur zentralen Hoffläche hin umlaufende Arkade werden die Einzelgebäude optisch zu einer einheitlichen geschlossenen Fassadenfläche zusammengefasst und untereinander erschlossen.
Der Komplex stellt eines der gelungensten Bauwerke des Jugendstils dar und ist wegen seines relativ guten Erhaltungszustandes ein herausragendes Zeugnis deutscher Jugendstilarchitektur.
Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.
Alle Badehäuser folgen einer in sich geschlossenen gleichen Gliederung und sind bis auf im Laufe der Jahre vorgenommene geringfügige bauliche Änderungen in Konstruktion und Raumaufteilung nahezu identisch. Seitlich zur Arkade liegt regelmäßig die Eingangshalle mit einer lichten Raumhöhe von bis zu ca. 9,50 m, der sich rechts und links eingeschossige Flügelgänge mit den aufgereihten Badezellen anschließen. Saal und Gänge flankieren mit einem rückwärtigen zweigeschossigen Riegelbau den Innenschmuckhof.
Die Häuser sind komplett unterkellert und werden durch ein Netz an zusätzlichen unterirdischen Versorgungsgängen zwischen den Häusern ergänzt. Dort findet keine Nutzung statt, vielmehr befindet sich hier der überwiegende Anteil an technischer Infrastruktur der Anlage.
In den Obergeschossen befinden sich Wohnungen, die teilweise vermietet sind und auch während der Baumaßnahmen belegt bleiben.
Zum Ensemble gehören insgesamt 4 eingeschossige Behälterhallen für Solebehälter. Die bis zu 300 m² großen Hallen befinden sich parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 2, zwischen Badehaus 3 und 4 sowie 5 und 6 und ebenfalls parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 7. Ergänzt wird das Ensemble durch 2 Verwaltungsbauten, die den Kopf der Anlage bilden.
Gegenstand des Auftrags ist die Grundinstandsetzung und Wiedernutzbarmachung der Badehäuser 2 bis 7. Der Auftrag wird in 2 Losen vergeben:
Los 1 betrifft die südliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 5, 6 und 7 aufreihen.
Los 2 betrifft die nördliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 2, 3 und 4 aufreihen.
Für die oben beschriebenen Badehäuser ist in Zusammenarbeit mit einem Tragwerksplaner und einem TGA-Büro die Planung sowie die Umsetzung der Grundinstandsetzung sowie der Wiedernutzbarmachung der Flächen für die im Anhang B beschriebenen angedachten Neunutzungen durchzuführen. Beide Fachplaner werden vom Auftraggeber in jeweils einem separaten VOF-Verfahren parallel gesucht und beauftragt.
Die Leistung soll im Verhandlungsverfahren nach § 3 Abs. 1 VOF vergeben werden.
Eine Vergabe beider Lose an einen Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft ist ausgeschlossen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-09-17 Auftragsbekanntmachung
2013-09-20 Ergänzende Angaben
2013-09-26 Berichtigung
Auftragsbekanntmachung (2013-09-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Grundinstandsetzung der Badehäuser 2-7 des Sprudelhofs in Bad Nauheim.Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, LPH 3-8.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de 📧
Telefon: +49 60311670 📞
Fax: +49 6031167126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-17 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 182-314248
ABl. S-Ausgabe: 182
Zusätzliche Informationen
a) Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD. Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt. b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen. d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 14.10.2013, 12.00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten. Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=QU089MAB8ESJ67ZH nachr. HAD-Ref. : 39/4775 nachr. V-Nr/AKZ : BM 11.6205
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Anlage des Sprudelhofs wurde in den Jahren 1905 bis 1912 durch den Architekten Wilhelm Jost am westlichen Ende des Kurparks in Bad Nauheim errichtet.
Das Ensemble besteht aus 6 um die zentrale Brunnenanlage gruppierten mehrgeschossigen Badehäusern (Nr. 2 bis 7), die sich in 4 durch Erschließungswege getrennten Einzelkomplexen befinden. Durch eine zur zentralen Hoffläche hin umlaufende Arkade werden die Einzelgebäude optisch zu einer einheitlichen geschlossenen Fassadenfläche zusammengefasst und untereinander erschlossen.
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Der Komplex stellt eines der gelungensten Bauwerke des Jugendstils dar und ist wegen seines relativ guten Erhaltungszustandes ein herausragendes Zeugnis deutscher Jugendstilarchitektur.
Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.
Alle Badehäuser folgen einer in sich geschlossenen gleichen Gliederung und sind bis auf im Laufe der Jahre vorgenommene geringfügige bauliche Änderungen in Konstruktion und Raumaufteilung nahezu identisch. Seitlich zur Arkade liegt regelmäßig die Eingangshalle mit einer lichten Raumhöhe von bis zu ca. 9,50 m, der sich rechts und links eingeschossige Flügelgänge mit den aufgereihten Badezellen anschließen. Saal und Gänge flankieren mit einem rückwärtigen zweigeschossigen Riegelbau den Innenschmuckhof.
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Die Häuser sind komplett unterkellert und werden durch ein Netz an zusätzlichen unterirdischen Versorgungsgängen zwischen den Häusern ergänzt. Dort findet keine Nutzung statt, vielmehr befindet sich hier der überwiegende Anteil an technischer Infrastruktur der Anlage.
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In den Obergeschossen befinden sich Wohnungen, die teilweise vermietet sind und auch während der Baumaßnahmen belegt bleiben.
Zum Ensemble gehören insgesamt 4 eingeschossige Behälterhallen für Solebehälter. Die bis zu 300 m² großen Hallen befinden sich parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 2, zwischen Badehaus 3 und 4 sowie 5 und 6 und ebenfalls parallel verlaufend zum östlichen Flügelgang des Badehauses 7. Ergänzt wird das Ensemble durch 2 Verwaltungsbauten, die den Kopf der Anlage bilden.
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Gegenstand des Auftrags ist die Grundinstandsetzung und Wiedernutzbarmachung der Badehäuser 2 bis 7. Der Auftrag wird in 2 Losen vergeben:
Los 1 betrifft die südliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 5, 6 und 7 aufreihen.
Los 2 betrifft die nördliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 2, 3 und 4 aufreihen.
Für die oben beschriebenen Badehäuser ist in Zusammenarbeit mit einem Tragwerksplaner und einem TGA-Büro die Planung sowie die Umsetzung der Grundinstandsetzung sowie der Wiedernutzbarmachung der Flächen für die im Anhang B beschriebenen angedachten Neunutzungen durchzuführen. Beide Fachplaner werden vom Auftraggeber in jeweils einem separaten VOF-Verfahren parallel gesucht und beauftragt.
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Die Leistung soll im Verhandlungsverfahren nach § 3 Abs. 1 VOF vergeben werden.
Eine Vergabe beider Lose an einen Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft ist ausgeschlossen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Grundinstandsetzung der Badehäuser 6, 7 und 5 (Option) des Sprudelhofs in Bad Nauheim
Kurze Beschreibung:
Siehe Punkt II.1.5).Gegenstand von Los 1 ist die südliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 5, 6 und 7 aufreihen. Badehaus 5 wird hierbei jedoch nur als Option aufgeführt.Erhaltungszustand der Badehäuser:Haus 6, Baujahr 1909/10, mit den meisten Zerstörungen oder baulichen Änderungen. Gegenwärtige Nutzung in Teilflächen durch einen Kindergarten, der sich voraussichtlich auf die gesamten Flächen des Erdgeschosses und des Zwischengeschosses ausdehnen möchte. Zu beplanende NF rund 2 750 m².Haus 7, Baujahr 1909/10. In Wartesaal und Innenhof aufwendige Keramikverkleidungen. Im Saal die Dekoration im geometrischen Jugendstil. In Einzelflächen guter Erhaltungszustand und besonders hoher Denkmalwert. Überwiegend jedoch bauliche Änderungen und Zerstörungen der Originalbefunde. Derzeit geplante Nutzung durch eine Physiotherapiepraxis. Zu beplanende NF rund 2 600 m².Haus 5 (optional), Baujahr 1905/06, ähnlich wie Badehaus 6 mit den meisten Zerstörungen, Überformungen und baulichen Änderungen. Teilflächen des Gebäudes werden in einer Vorabmaßnahme wieder hergerichtet. Auftragsgegenstand (optional) sind daher die Restflächen des Badehauses. Neue Nutzung noch nicht abschließend geklärt. Zu beplanende NF rund 1 800 m².
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Siehe Punkt II.1.5).
Gegenstand von Los 1 ist die südliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 5, 6 und 7 aufreihen. Badehaus 5 wird hierbei jedoch nur als Option aufgeführt.
Erhaltungszustand der Badehäuser:
Haus 6, Baujahr 1909/10, mit den meisten Zerstörungen oder baulichen Änderungen. Gegenwärtige Nutzung in Teilflächen durch einen Kindergarten, der sich voraussichtlich auf die gesamten Flächen des Erdgeschosses und des Zwischengeschosses ausdehnen möchte. Zu beplanende NF rund 2 750 m².
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Haus 7, Baujahr 1909/10. In Wartesaal und Innenhof aufwendige Keramikverkleidungen. Im Saal die Dekoration im geometrischen Jugendstil. In Einzelflächen guter Erhaltungszustand und besonders hoher Denkmalwert. Überwiegend jedoch bauliche Änderungen und Zerstörungen der Originalbefunde. Derzeit geplante Nutzung durch eine Physiotherapiepraxis. Zu beplanende NF rund 2 600 m².
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Haus 5 (optional), Baujahr 1905/06, ähnlich wie Badehaus 6 mit den meisten Zerstörungen, Überformungen und baulichen Änderungen. Teilflächen des Gebäudes werden in einer Vorabmaßnahme wieder hergerichtet. Auftragsgegenstand (optional) sind daher die Restflächen des Badehauses. Neue Nutzung noch nicht abschließend geklärt. Zu beplanende NF rund 1 800 m².
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Menge oder Umfang: Grundinstandsetzung der Badehäuser 6, 7 und 5 (Option) des Sprudelhofs in Bad Nauheim.Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, LPH 3-8.
Grundinstandsetzung der Badehäuser 6, 7 und 5 (Option) des Sprudelhofs in Bad Nauheim.
Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, LPH 3-8.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Grundinstandsetzung der Badehäuser 3, 4 (Option) und 2 (Option) des Sprudelhofs in Bad Nauheim
Kurze Beschreibung:
Siehe Punkt II.1.5).Gegenstand von Los 2 ist die nördliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 2, 3 und 4 aufreihen. Die Badehäuser 4 und 2 werden hierbei jedoch nur als Option aufgeführt.Erhaltungszustand der Badehäuser:Haus 3, Baujahr 1907/08, mit dem besten Erhaltungszustand und hohem Denkmalwert. Runder Wartesaal mit aufwendigem Mosaik, Schmuckhof mit Rosengarten und Pergola. Geplant ist eine Nutzung als Haus der Stiftung und des Jugendstils mit Jugendstilzentrum. Teilflächen des Gebäudes werden in einer Vorabmaßnahme wieder hergerichtet. Auftragsgegenstand sind daher die Restflächen des Badehauses. Zu beplanende NF rund 3 300 m².Haus 4 (optional), Baujahr 1905/06. Im Wartesaal eine türhohe rötlich-braune Wandverkleidung in Lahnmarmor, die dekorativen Details der bronzenen Heizungsverkleidungen und Armleuchter sowie der Farbglasfenster in Formen des organischen Jugendstils. Weitgehend guter Erhaltungszustand und hoher Denkmalwert. Neue Nutzung noch nicht abschließend geklärt. Zu beplanende NF rund 2 100 m².Haus 2 (optional), Baujahr 1907/08, heute weitestgehend als Theater genutzt. Von der Wartehalle aus ursprünglich farbig gefasstem Beton sind die hohen Farbglasfensterbahnen zum Innenhof erhalten. Weitestgehend guter Erhaltungszustand und hoher Denkmalwert. Geplante Nutzung von Teilflächen durch ein Theater, Nutzung der Restflächen noch nicht abschließend geklärt. Zu beplanende NF rund 4 000 m².
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Gegenstand von Los 2 ist die nördliche Flanke des großen Sprudelhofs, an dem sich die Badehäuser 2, 3 und 4 aufreihen. Die Badehäuser 4 und 2 werden hierbei jedoch nur als Option aufgeführt.
Haus 3, Baujahr 1907/08, mit dem besten Erhaltungszustand und hohem Denkmalwert. Runder Wartesaal mit aufwendigem Mosaik, Schmuckhof mit Rosengarten und Pergola. Geplant ist eine Nutzung als Haus der Stiftung und des Jugendstils mit Jugendstilzentrum. Teilflächen des Gebäudes werden in einer Vorabmaßnahme wieder hergerichtet. Auftragsgegenstand sind daher die Restflächen des Badehauses. Zu beplanende NF rund 3 300 m².
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Haus 4 (optional), Baujahr 1905/06. Im Wartesaal eine türhohe rötlich-braune Wandverkleidung in Lahnmarmor, die dekorativen Details der bronzenen Heizungsverkleidungen und Armleuchter sowie der Farbglasfenster in Formen des organischen Jugendstils. Weitgehend guter Erhaltungszustand und hoher Denkmalwert. Neue Nutzung noch nicht abschließend geklärt. Zu beplanende NF rund 2 100 m².
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Haus 2 (optional), Baujahr 1907/08, heute weitestgehend als Theater genutzt. Von der Wartehalle aus ursprünglich farbig gefasstem Beton sind die hohen Farbglasfensterbahnen zum Innenhof erhalten. Weitestgehend guter Erhaltungszustand und hoher Denkmalwert. Geplante Nutzung von Teilflächen durch ein Theater, Nutzung der Restflächen noch nicht abschließend geklärt. Zu beplanende NF rund 4 000 m².
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Menge oder Umfang: Grundinstandsetzung der Badehäuser 3, 4 (Option) und 2 (Option) des Sprudelhofs in Bad Nauheim.Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, LPH 3-8.
Grundinstandsetzung der Badehäuser 3, 4 (Option) und 2 (Option) des Sprudelhofs in Bad Nauheim.
Grundinstandsetzung der Badehäuser 2-7 des Sprudelhofs in Bad Nauheim.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Genehmigung:
Option Stufe 2: LPH 4-6,
Option Stufe 3: LPH 7-8,
Option: Beauftragung des Badehauses 5 (Los 1),
Option: Beauftragung des Badehauses 4 (Los 2),
Option: Beauftragung des Badehauses 2 (Los 2).
Referenznummer: BM 11.6205
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bad Nauheim, Wetteraukreis.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD.
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Folgende Bewerbungsunterlagen sind zur persönlichen Lage in der vorgenannten Form einzureichen:
— Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert,
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— verbindliche Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF,
— Erklärung/Nachweis zum Ausschluss der Tatbestände des § 4 Abs. 6 und 9 VOF,
— Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise zu den Umsätzen bildet 10 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte. Zur Prüfung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:
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— Nachweis nach § 5 Abs. 4a VOF:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Pkt. III.1.1 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden können.
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— Erklärung nach § 5 Abs. 4c VOF:
Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre.
Mindeststandards:
Mindeststandard zum Versicherungsnachweis: siehe Pkt. III.1.1 (im Falle einer Bewerbergemeinschaft für jedes Büro einzeln).
Mindestforderung zum Umsatz für entsprechende Leistungen: mindestens 250 000 EUR im Mittel der letzten 3 Jahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise bildet 90 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
— Erklärung nach § 5 Abs. 5d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (Architekten und Ingenieure) ersichtlich ist,
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— Angaben und Nachweis nach § 5 Abs. 5a und c VOF für die berufliche Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, des vorgesehenen Projektleiters sowie der vorgesehenen örtlichen Bauüberwachung,
— Angaben nach § 5 Abs. 5b VOF zu vergleichbaren Referenzprojekten, für die in den letzten 8 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht wurden, mit Kurzbeschreibung des Projekts, Angabe der Nutzung, der Projektgröße in qm BGF und Kosten der KG 200-600, der Bau- und Leistungszeit, des Leistungsumfangs (Leistungsphasen nach HOAI), der zuständigen Niederlassung sowie Projektleiter aus dem Bewerberbüro, der Referenzperson beim Auftraggeber, der Bescheinigung des Auftraggebers gemäß § 5 Abs. 5b VOF über die erbachte Leistung sowie ein Projektblatt (max. 1 Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes,
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— Erklärung nach § 5 Abs. 5h VOF, ob und welche Unteraufträge erteilt werden sollen,
— Erklärung und Nachweis nach § 5 Abs. 6 VOF.
Mindeststandards:
Mindestforderung für die Zahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeiter: mind. 5 festangestellte Architekten oder Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre.
Es sind mind. 2 und max. 4 Referenzprojekte einzureichen.
Mindestforderungen an alle Referenzprojekte:
— Gebäude mit vergleichbarer Komplexität, d. h. differenzierte Gebäudegliederung mit mehreren Raumgruppen und zumindest in Teilbereichen kleinteiliger Raumstruktur,
— es muss sich um eine Sanierung oder Instandsetzung eines bestehenden Gebäudes handeln,
— sie müssen einen gewissen Leistungsstand aufweisen, d. h. Baubeginn vor 01/2013,
— sie dürfen nicht älter als 8 Jahre sein, d. h. nicht vor 2005 abgeschlossen,
— sie müssen über eine Mindestbausumme von 750 000 EUR verfügen (KG 200-600),
— sie müssen eine Mindestgröße von 800 qm BGF haben.
Innerhalb dieser Rahmenbedingungen müssen folgende Kriterien von wertbaren Referenzen erfüllt werden:
— mindestens 2 Referenzen im Denkmalbereich,
— mindestens 1 Referenz öffentlicher Hochbau,
— die Leistungsphasen 3-6 und 8 müssen mindestens einmal bei Referenzen im Denkmalbereich nachgewiesen werden.
Hinweis: Diese Mindestanforderungen können auch kombiniert vorgelegt werden.
Die Vergleichbarkeit der Referenzobjekte wird anhand folgender Kriterien bewertet:
— Überschreitung der in den Mindestanforderungen genannten Größenordnung (Fläche >= 1 500 m² NF),
— erbrachte Leistungsphasen 3-8 HOAI,
— Koordination mehrerer Fachplaner,
— erhöhte technische Anforderungen (mind. Honorarzone III nach § 5 Abs. 2 HOAI).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2 000 000 EUR für Personenschäden und von 500 000 EUR für sonstige Schäden zu erbringen.
Alternativ kann eine Erklärung abgegeben werden, dass im Auftragsfall die Berufshaftpflichtversicherung eine Aufstockung auf die zuvor genannten Konditionen erfolgt (Bescheinigung). Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die Vergabe der Leistungen erfolgt losweise (Los 1 und Los 2). Bewerber oder Bewerbergemeinschaften können sich auf beide Lose bewerben. Eine Vergabe beider Lose an einen Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft wird ausgeschlossen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertung erfolgt schrittweise in folgender Reihenfolge:
Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen.
Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen.
Prüfung der Einhaltung von Mindestforderungen.
Prüfung und Bewertung der Leistungsfähigkeit und der Kapazitäten.
Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich fachlicher Eignung.
(Vorbehalten wird die Überprüfung von Referenzauskünften).
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Gewichtung: Umsatz 10 %, Personalstruktur 30 %, Referenzen 60 % (siehe Bewertungsmatrix des Teilnahmewettbewerbs).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-12-15 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: BM 11.6205
Zusätzliche Informationen
a) Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter auf Daten-CD. Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
Mehr anzeigen
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
Mehr anzeigen
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 14.10.2013, 12.00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=QU089MAB8ESJ67ZH
nachr. HAD-Ref. : 39/4775
nachr. V-Nr/AKZ : BM 11.6205

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816/6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2013/S 182-314248 (2013-09-17)
Ergänzende Angaben (2013-09-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 186-320935
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 182-314248
ABl. S-Ausgabe: 186
Quelle: OJS 2013/S 186-320935 (2013-09-20)
Berichtigung (2013-09-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Berichtigung

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 188-324335
ABl. S-Ausgabe: 188
Quelle: OJS 2013/S 188-324335 (2013-09-26)