Städtisches Krankenhaus Nettetal – Erweiterungsneubau: Generalplanungsleistungen (Objektplanung/Tragwerksplanung)

Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH

Das Städtische Krankenhaus Nettetal beabsichtigt die Errichtung eines Erweiterungsneubaus als Anbau an die Bestandsgebäude im südlichen Bereich des Krankenhausareals am Standort Nettetal. Die vorliegende Gebäudekonzeption sieht einen viergeschossigen Baukörper zzgl. Kellergeschoss vor und umfasst ca. 30 000 m³ Bruttorauminhalt. Innerhalb der neu zu schaffenden Gebäudekubatur sind im UG Flächen für Küche und Technik sowie in den Obergeschossen krankenhausgenutzte Flächen (Endoskopie, Wahlleistungsstation, Arztdienste) als auch Mietflächen für externe Praxen und eine psychiatrische Tagesklinik abzubilden. Eine Vorentwurfsplanung liegt in Teilen vor, die Einreichung des Bauantrages ist für 3.2014 geplant. Die bauliche Fertigstellung ist für Anfang des 2. Quartals 2016 vorgesehen.
Die Projektkosten werden derzeit auf ca. 13,6 Mio. EUR (brutto, KG 200-500) geschätzt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-09-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-09-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Die nachfolgend genannten Leistungen werden zusammengefasst an einen gesamtschuldnerisch haftenden Generalplaner vergeben.1. Leistungen bei Gebäuden und raumbildende Ausbauten – Teil III § 33 HOAI (Lph 2 – 4, 5 – 7, 8 + 9).2. Leistungen bei der Tragwerksplanung – Teil IV § 49 HOAI (Lph 2 – 4, 5 + 6).Die Beauftragung erfolgt voraussichtlich in 3 Phasen, jeweils optional erweitert. Bitte die Angaben zu Optionen unter II 2.2 beachten. Nähere Angaben auch in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.Fachplanerleistungen für die Planung der Technischen Ausrüstung werden seperat beauftragt und sind nicht Bestandteil der Generalplanerleistungen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH
Postanschrift: Sassenfelder Kirchweg 1
Postleitzahl: 41334
Postort: Nettetal
Kontakt
Internetadresse: http://www.krankenhaus-nettetal.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-17 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 182-314213
ABl. S-Ausgabe: 182
Zusätzliche Informationen
Die geforderten Nachweise und Angaben sind in Form eines Teilnahmeantrags zusammengefasst, der bei SPM Projektmanagement GmbH, Düsseldorf, (siehe Anlage A) per E-Mail angefordert werden kann. Fragen sind spätestens bis 10 Tage vor Ablauf der Frist gem. lV.3.4) bei SPM Projektmanagement schriftlich per E-Mail oder Fax zu stellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Städtische Krankenhaus Nettetal beabsichtigt die Errichtung eines Erweiterungsneubaus als Anbau an die Bestandsgebäude im südlichen Bereich des Krankenhausareals am Standort Nettetal. Die vorliegende Gebäudekonzeption sieht einen viergeschossigen Baukörper zzgl. Kellergeschoss vor und umfasst ca. 30 000 m³ Bruttorauminhalt. Innerhalb der neu zu schaffenden Gebäudekubatur sind im UG Flächen für Küche und Technik sowie in den Obergeschossen krankenhausgenutzte Flächen (Endoskopie, Wahlleistungsstation, Arztdienste) als auch Mietflächen für externe Praxen und eine psychiatrische Tagesklinik abzubilden. Eine Vorentwurfsplanung liegt in Teilen vor, die Einreichung des Bauantrages ist für 3.2014 geplant. Die bauliche Fertigstellung ist für Anfang des 2. Quartals 2016 vorgesehen.
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Die Projektkosten werden derzeit auf ca. 13,6 Mio. EUR (brutto, KG 200-500) geschätzt.
Menge oder Umfang:
Die nachfolgend genannten Leistungen werden zusammengefasst an einen gesamtschuldnerisch haftenden Generalplaner vergeben.
1. Leistungen bei Gebäuden und raumbildende Ausbauten – Teil III § 33 HOAI (Lph 2 – 4, 5 – 7, 8 + 9).
2. Leistungen bei der Tragwerksplanung – Teil IV § 49 HOAI (Lph 2 – 4, 5 + 6).
Die Beauftragung erfolgt voraussichtlich in 3 Phasen, jeweils optional erweitert. Bitte die Angaben zu Optionen unter II 2.2 beachten. Nähere Angaben auch in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
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Fachplanerleistungen für die Planung der Technischen Ausrüstung werden seperat beauftragt und sind nicht Bestandteil der Generalplanerleistungen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit der Finanzierung bzw. Förderung des Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidungen von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer/optionaler Stufen besteht nicht. Die erste Stufe der Beauftragung umfasst die LP 2-4 nach HOAI.
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Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Leistungsphase 4 HOAI (Genehmigungsplanung) werden optional die weiteren erforderlichen Leistungsphasen beauftragt, zunächst LP 5-7, nachfolgend die LP 8-9.
Die Leistungen sind unmittelbar nach Auftragsvergabe wahrzunehmen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Nettetal.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind in einem Bewerbungsbogen für den Teilnahmeantrag zusammengefasst, welcher bei der SPM Projektmanagement GmbH, (siehe Anhang A) per E-Mail oder Fax angefordert werden kann. Bitte geben Sie immer eine E-mail Adresse an. Der Teilnahmeantrag (Word-Dokument) wird an diese versendet. Bewerbungen sind nur mit diesem Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
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Der Teilnahmeantrag ist vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen. Das Bewerbungsformular ist für jede Dienstleistung einzeln auszufüllen und zusammengeführt durch den bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft oder Generalplaner einzureichen.
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Rechtslage - Geforderte Nachweise:
a) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 2 Abs. 3 VOF, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen.
b) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 4 Abs. 2 VOF. (Auskunftspflicht).
c) Verbindliche unterschriebene Erklärung, dass die in § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF aufgeführten Ausschlusskriterien nicht zutreffen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis über das Vorliegen oder die rechtsverbindliche Zusage der Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen je Schadensfall von mind.
2 500 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Versicherungsnachweis ist vom Generalplaner bzw. durch den bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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b) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren. Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit Dritten (in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern) zu erbringen, müssen die Angaben/Nachweise auch für die Dritten erbracht werden (gilt nicht für Versicherungsnachweis).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Fachliche Qualifikation:
1.1 Referenzprojekte:
Unter den genannten Referenzen müssen mindestens 3 Referenzen eine vergleichbare Dienstleistung (Krankenhausbauten) darstellen.
1.2 Referenzprojekte – Allgemein:
Insgesamt sind folgende Festlegungen zwingend zu beachten:
a) Die Referenzprojekte müssen in den letzten 6 Jahren (2008-2013) abgeschlossen worden sein. Referenzprojekte, bei denen Planungsleistungen nach § 33 HOAI erbracht wurden, gelten nach Abschluss der Leistungsphase 8 als abgeschlossen. Referenzprojekte, bei denen Planungsleistungen nach § 49 HOAI erbracht wurden, gelten nach Abschluss der Leistungsphase 6 als abgeschlossen.
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b) Für Planungsleistungen nach § 33 HOAI Beauftragung LP 2-8 und für Planungsleistungen nach § 49 HOAI Beauftragung LP 2-6.
c) Idealerweise wird die qualitätsvolle und termingetreue Abwicklung der Referenzprojekte unter Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens (Kostenberechnung) durch ein Referenzschreiben des Auftraggebers belegt.
1.3 Wertung der Referenzprojekte:
Die Referenzen für die fachliche Qualifikation fließen als Kriterium für die Auswahl der Bewerber mit einer Wichtung von 60 % in die Gesamtwertung ein. Es wird jeweils der Mittelwert aus allen Referenzen für das jeweilige Leistungsbild gebildet.
Folgende Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen:
— Nutzung des Referenzprojekts (nicht erforderlich bei Dienstleistungsbereich TWP),
— Bauvolumen des Referenzprojekts (KG 200-500),
— Art des Auftraggebers: öffentlich/privat (nicht erforderlich bei Dienstleistungsbereich TWP),
— Erfahrung als Generalplaner (nicht erforderlich bei Dienstleistungsbereich TWP).
2. Personelle Besetzung/persönliche Referenzen:
2.1 Personelle Besetzung – Allgemein:
Folgende Festlegungen sind zwingend zu beachten:
a) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, mindestens gegliedert in Führungskräfte/Büroinhaber, Architekten/Ingenieure, Mitarbeiter, die technische und wirtschaftliche Aufgaben erfüllen (insbesondere Fachbauleiter), technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter hervorgeht.
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b) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion, insbesondere Projektleitung und stellv. Projektleitung im Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Nachweise/Referenzen zu führen. Bei der Beschreibung der personenspezifischen Referenzen ist auch die Funktion in der Referenz zu benennen (Projektleiter, Sachbearbeiter etc.).
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c) Für den vorgesehenen Projektleiter sind mindestens 3 Referenzen zu nennen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend zu beachten:
c.1) Die Referenzprojekte müssen in den letzten 6 Jahren (2008-2013) abgeschlossen worden sein. Referenzprojekte, bei denen Planungsleistungen nach § 33 HOAI erbracht wurden, gelten nach Abschluss der Leistungsphase 8 als abgeschlossen. Referenzprojekte, bei denen Planungsleistungen nach § 49 HOAI erbracht wurden, gelten nach Abschluss der Leistungsphase 6 als abgeschlossen.
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c.2) Für Leistungen nach § 33 Beauftragung LP 2-8, für Leistungen nach § 49 HOAI Beauftragung LP 2-6.
c.3) Idealerweise wird die qualitätsvolle und termingetreue Abwicklung der Referenzprojekte unter Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens (Kostenberechnung) durch ein Referenzschreiben des Auftraggebers belegt.
2.2 Wertung der Referenzprojekte:
Die Referenzen für die Personelle Besetzung fließen als Kriterium für die Auswahl der Bewerber mit einer Wichtung von 40 % in die Gesamtwertung ein. Es wird jeweils der Mittelwert aus allen Referenzen für das jeweilige Leistungsbild gebildet.
— Erfahrung Krankenhausbauten (nicht erforderlich bei Dienstleistungsbereich TWP),
— Erfahrung mit öffentlichem Bauherr (nicht erforderlich bei Dienstleistungsbereich TWP),
— Berufserfahrung (in Jahren),
— Bauvolumen des Referenzprojekts (KG 200-500).
Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit Dritten (in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern) zu erbringen, müssen die vorgenannten Angaben/Nachweise zur Bewertung der fachlichen Qualifikation und personellen Besetzung auch für die Dritten erbracht werden.
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Die Referenzen aus dem Planungsleistungsbereich Objektplanung gehen mit 62,5 % in die Gesamtwertung ein, die Referenzen aus dem Planungsleistungsbereich Tragwerksplanung mit 37,5 %. Mit dem Bewerbungsbogen für den Teilnahmeantrag wird eine Auswertungsmatrix übermittelt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über das Vorliegen oder die rechtsverbindliche Zusage einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall, welche bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Die Deckungssumme je Schadensfall soll mind. 2,5 Mio. EUR betragen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Versicherungsnachweis ist vom Generalplaner bzw. durch den bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß HOAI in der zur Beauftragung gültigen Fassung. Nähere Angaben auch in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftender Generalplaner oder Bietergemeinschaft. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z. B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Vgl. Angaben in Ziffer III.2.1 bis III.2.3. mit dem Bewerbungsbogen für den Teilnahmeantrag wird eine Wertungsmatrix übermittelt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.krankenhaus-nettetal.de 🌏
Name: SPM Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Berliner Allee 41
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40212
Kontaktperson: Herrn Simon Reiter
Telefon: +49 21130125789 📞
E-Mail: reiter@stein-pm.de 📧
Fax: +49 21130125788 📠
URL für weitere Informationen: www.stein-pm.de 🌏
URL der Dokumente: www.stein-pm.de 🌏
URL der Teilnahme: www.stein-pm.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bezreg-duesseldorf.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753637 📞
Internetadresse: http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte DE Standardformular 02 - Auftragsbekanntmachung 13 / 17 Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem.§§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (innerhalb von 6 Tagen) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 182-314213 (2013-09-17)