Stadtteilmanagement für das interkommunale Stadterneuerungsgebiet Gelsenkirchen-Hassel, Herten-Westerholt und Herten-Bertlich

Stadt Gelsenkirchen, Referat 63 – Bauordnung und Bauverwaltung, 63/4.1 – Zentrale Vergabestelle, Rathaus Buer, Zimmer 56-59

Mit der Schließung des Bergwerks Lippe, Standort Westerholt, zum 31. Dezember 2008 entstand für die beiden Städte Gelsenkirchen und Herten eine gemeinsame Herausforderung, da sich die Fläche der Zeche auf das Gebiet beider Kommunen erstreckt. Für die an das Zechengelände angrenzenden Stadtteile Gelsenkirchen-Hassel, Herten-Westerholt und Herten-Bertlich werden die Auswirkungen auf vielen Ebenen direkt spürbar sein: im Einzelhandel, auf dem Wohnungsmarkt, im Verkehr und ganz besonders auf dem Arbeitsmarkt und im Ausbildungssektor. Unter dem Motto "Zwei Städte - ein Ziel“ arbeiten Gelsenkirchen und Herten mit einem Interkommunalen Integrierten Handlungskonzept (IIHK) daran, die Auswirkungen der Bergwerksschließung auf die drei Stadtteile aufzufangen und Nachfolgenutzungen vorzubereiten. Mit dem integrierten Handlungsprogramm sollen sowohl die stadtteilbezogenen Themenstellungen bearbeitet, die interkommunalen und gemeinschaftlichen Fragen beantwortet und umgesetzt als auch interkommunale Netzwerke und Zusammenarbeit initiiert werden.
Das interkommunale Stadtteilmanagement für die Stadtteile Gelsenkirchen-Hassel, Herten-Westerholt und Herten-Bertlich soll in einem Vor-Ort-Büro die unterschiedlichen Maßnahmen und Projekte des Stadterneuerungsprozesses koordinieren und umsetzen. Ein wichtiger Kooperationspartner des Stadtteilmanagements ist die interkommunale Projektgemeinschaft Westerholt 1/2, deren Aufgabe die Projektsteuerung für die Umnutzung der Zechenbrache Westerholt ist. Im Rahmen dieser Ausschreibung wird ein externer Dienstleister gesucht, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stellt, die die Aufgaben der Projektentwicklung und Projektkoordination im gesamten Stadterneuerungsgebiet der drei Stadtteile in ständiger Kooperation mit den kommunalen Projektleitern übernehmen. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen auf der Entwicklung und der Umsetzungskoordination der örtlichen und interkommunalen Stadterneuerungsprojekte, der Organisation von Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsprozessen, dem Projekt- und Finanzcontrolling sowie in der Mitwirkung bei der Förderantragstellung.
Auftraggeber des interkommunalen Stadtteilmanagements sind die beiden Städte Gelsenkirchen und Herten gemeinsam.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-27.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-27 Auftragsbekanntmachung
2014-08-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge