Süd-Ost-Verbindung (SOV) Treptow/ Köpenick zwischen Rummelsburger Straße und Köpenicker Landstraße - Neubau der Spreebrücke im Zuge der SOV

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Auftragsgegenstand sind Lph 8 und Lph 9 nach § 42 HOAI 2009
Hinzu kommen Besondere Leistungen wie z. B.:
— Bauüberwachungsleistungen gemäß Anlage 2 zu § 3 Absatz 3 HOAI 2009,
— Prüfung von Nachtragsangeboten der bauausführenden Firmen (Option),
— Prüfung von Bestandsunterlagen,
— ökologische Bauüberwachung,
— abfallrechtliche Begleitung des Bauvorhabens, insbesondere nach TRGS 524/BGR 128.
Im Zuge der Verkehrsplanungen ist in Berlin Treptow-Köpenick eine Süd-Ost-Verbindung (SOV) von der BAB A113 zur Rummelsburger Straße geplant. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Ingenieurbauwerke zwischen der Nalepastraße und der Köpenicker Landstraße (Überführungsbauwerk über die Spree mit den zugehörigen Stützwänden und Treppenanlagen parallel zu den Straßenrampen). Im Bereich des für die Ingenieurbauwerke relevanten Trassenabschnittes der SOV befinden sich auf der Westseite der Spree stark kontaminierte Flächen. Diese sollen nach Abschluss der Brücken- und Straßenbauarbeiten versiegelt werden. Die Brücke über die Spree ist als 5-feldriger Durchlaufträger mit gevouteten Stützenbereichen geplant. Die Überbauten werden als Stahlverbundkonstruktion mit luftdicht verschweißten Hohlkästen als Längsträger ausgeführt. Das Brückenbauwerk besteht aus zwei getrennten Überbauten. Die Lagerung der Überbauten erfolgt auf Widerlagern und Pfeilerscheiben mit jeweils 2 Lagern je Überbauachse. Da in den Bauwerksachsen stark unterschiedliche Baugrundverhältnisse vorliegen, wird bei diesem Bauwerk eine gemischte Gründung aus Flach- und Tiefgründung geplant. Auf der Westseite erfolgt die Gründung der Brücke, der Treppenanlagen und der Stützwand auf Großbohrpfählen und Rüttelstopfsäulen. Auf der Ostseite werden die Brücke, die Treppenanlagen und die Stützwand flach gegründet. Der anzusetzende Leistungszeitraum wird durch den Zeitraum für die Bauleistung des AN-Bau (ca. 915 Werktage), einer Nachlaufzeit bis zur vorbehaltlosen Annahme der Schlusszahlung und dem Zeitraum der Mängelanspruchsfristen definiert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-01-09 Auftragsbekanntmachung
2013-01-28 Ergänzende Angaben
2013-07-31 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-01-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
1. ca. 5 600 m3 Bodenaushub (Boden kontaminiert).2. ca. 8 800 m3 Bodenaushub und Bodenlieferung (Boden nicht kontaminiert).3. ca. 3 000 m2 dauerhafte Spundwände einbauen.4. ca. 5 100 m3 Unterwasserbetonsohle C 20/25 herstellen.5. ca. 1 780 m Bohrpfahlgründung d=90 bis 120 cm herstellen.6. ca. 1 500 m vermörtelte Rüttelstopfsäulen d=60 cm herstellen.7. ca. 11 500 m3 bew. Beton C 30/37, C 35/45, C 45/55 herstellen8. ca. 1 950 t Betonstahl einbauen.9. ca. 5 500 t Stahlkonstruktion einschl. Korrosionsschutz herstellen.10. ca. 6 200 m2 Asphaltdecke herstellen und wieder abbrechen (bauzeitliche Lagerfläche für kontaminierten Boden).11. ca. 860 m Natursteinborde liefern und einbauen.12. ca. 10 200 m2 Abdichtungen und Oberflächenschutz herstellen.13. ca. 9 200 m2 Asphaltschutz- und Deckschicht herstellen.14. ca. 1 350 m2 Natursteinpflaster herstellen.15. ca. 830 m2 Radarabsorbtionsplatten liefern und einbauen.16. ca. 260 m2 Lärmschutzwand (Aluminiumkassetten und Sicherheitsglas) und17. ca. 800 m2 vorhandene Spundwand abbrechen und entsorgen.18. ca. 450 m3 Beton abbrechen und entsorgen.19. ca. 12 000 m Kabelschutzrohre DN 70 bis 140 einbauen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Württembergische Straße 6
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: submissionsstelle.tiefbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 30901393575 📞
Fax: +49 30901393576 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-09 📅
Einreichungsfrist: 2013-02-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 012-015536
ABl. S-Ausgabe: 12
Zusätzliche Informationen
Sonstige Verfahrensbedingungen. Der Auftraggeber übermittelt Informationen per E-Mail, Fax und Post. Da Informationen an Bewerber und Bieter auch per E-Mail übermittelt werden können, gehen Zeitverzögerungen wegen fehlender E-Mail-Adresse und daraus resultierendem Fax- oder Postversands nicht zu Lasten des Auftraggebers. Sie werden gebeten, die ausgefüllten Anträge auf Teilnahme am Verfahren und Angebote mit Vergabenummer 12/144 gekennzeichnet in Ordnern / Mappen im verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin (siehe Ziffer IV.3.4)) an die unter Ziffer 1.1) genannte Kontaktstelle einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der deutlich hervorgehobenen Bezeichnung „Teilnahmeantrag für: Vergabe Nr. 12/144 – bitte nicht öffnen“ zu versehen. Mehrfachbewerbungen und -beteiligungen von Bewerbern bzgl. der Gesamtleistung sind nicht zugelassen. Auf den Ausschluss aller Mitglieder der Bewerbung wird vorsorglich hingewiesen. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung / Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers bzw. Bewerbers mit gleicher / teilweise gleicher Leitung. Bis zum 08.02.2013 können Bewerber Fragen stellen. Diese sowie die dazugehörigen Antworten stehen als Download unter http://www.vergabeplattform.berlin.de/Bekanntmachungen.118.0.html bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge bereit. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eigenverantwortlich die Informationen regelmäßig abzurufen. Der Download wird dem jeweils aktuellen Stand angepasst. Der Bewerber hat auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen Nachweise zu seinen Erklärungen aus dem Teilnahmeantrag (Download) vorzulegen. II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Die Erbringung der Leistungen der Lph 8 § 42 HOAI 2009 , sowie der besonderen Leistungen ergibt sich auf Grundlage der Angabe unter II.1.5 sowie den Regelungen der VOB/B 2012. Für die Erbringung der Lph 9 § 42 HOAI 2009 ist von einem Zeitraum von 5 Jahren nach VOB/B-Abnahme der Baumaßnahme auszugehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand sind Lph 8 und Lph 9 nach § 42 HOAI 2009
Hinzu kommen Besondere Leistungen wie z. B.:
— Bauüberwachungsleistungen gemäß Anlage 2 zu § 3 Absatz 3 HOAI 2009,
— Prüfung von Nachtragsangeboten der bauausführenden Firmen (Option),
— Prüfung von Bestandsunterlagen,
— ökologische Bauüberwachung,
— abfallrechtliche Begleitung des Bauvorhabens, insbesondere nach TRGS 524/BGR 128.
Im Zuge der Verkehrsplanungen ist in Berlin Treptow-Köpenick eine Süd-Ost-Verbindung (SOV) von der BAB A113 zur Rummelsburger Straße geplant. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Ingenieurbauwerke zwischen der Nalepastraße und der Köpenicker Landstraße (Überführungsbauwerk über die Spree mit den zugehörigen Stützwänden und Treppenanlagen parallel zu den Straßenrampen). Im Bereich des für die Ingenieurbauwerke relevanten Trassenabschnittes der SOV befinden sich auf der Westseite der Spree stark kontaminierte Flächen. Diese sollen nach Abschluss der Brücken- und Straßenbauarbeiten versiegelt werden. Die Brücke über die Spree ist als 5-feldriger Durchlaufträger mit gevouteten Stützenbereichen geplant. Die Überbauten werden als Stahlverbundkonstruktion mit luftdicht verschweißten Hohlkästen als Längsträger ausgeführt. Das Brückenbauwerk besteht aus zwei getrennten Überbauten. Die Lagerung der Überbauten erfolgt auf Widerlagern und Pfeilerscheiben mit jeweils 2 Lagern je Überbauachse. Da in den Bauwerksachsen stark unterschiedliche Baugrundverhältnisse vorliegen, wird bei diesem Bauwerk eine gemischte Gründung aus Flach- und Tiefgründung geplant. Auf der Westseite erfolgt die Gründung der Brücke, der Treppenanlagen und der Stützwand auf Großbohrpfählen und Rüttelstopfsäulen. Auf der Ostseite werden die Brücke, die Treppenanlagen und die Stützwand flach gegründet. Der anzusetzende Leistungszeitraum wird durch den Zeitraum für die Bauleistung des AN-Bau (ca. 915 Werktage), einer Nachlaufzeit bis zur vorbehaltlosen Annahme der Schlusszahlung und dem Zeitraum der Mängelanspruchsfristen definiert.
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Menge oder Umfang:
1. ca. 5 600 m
2. ca. 8 800 m
3. ca. 3 000 m
4. ca. 5 100 m
5. ca. 1 780 m Bohrpfahlgründung d=90 bis 120 cm herstellen.
6. ca. 1 500 m vermörtelte Rüttelstopfsäulen d=60 cm herstellen.
7. ca. 11 500 m
8. ca. 1 950 t Betonstahl einbauen.
9. ca. 5 500 t Stahlkonstruktion einschl. Korrosionsschutz herstellen.
10. ca. 6 200 m
11. ca. 860 m Natursteinborde liefern und einbauen.
12. ca. 10 200 m
13. ca. 9 200 m
14. ca. 1 350 m
15. ca. 830 m
16. ca. 260 m
17. ca. 800 m
18. ca. 450 m
19. ca. 12 000 m Kabelschutzrohre DN 70 bis 140 einbauen.
Beschreibung der Optionen: Prüfung von Nachtragsangeboten der AN-Bau.
Referenznummer: 12/055
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter III.2.1 bis III.2.3 verlangten Erklärungen, Nachweise und Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Der Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie die dazugehörigen Anlagen und den Bewerbungsbedingungen Teilnahmewettbewerb
für die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen gemäß http://www.vergabeplattform.berlin.de/Bekanntmachungen.118.0.html als „12-144-Teilnahmeantrag mit Anlagen“ ist Grundlage sowie zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, anderenfalls wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache abzufassen. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind unerwünscht und werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag und die dazugehörige Erklärung muss an der entsprechenden Stelle des Vordruckes rechtswirksam und unter Hinzufügung des Namens in Blockschrift unterschrieben sein. Der Bewerber hat bei Bildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft eine entsprechende Erklärung zur Bewerber-/Bieter- /Arbeitsgemeinschaft seinem Antrag beizulegen. Der Bewerber hat Auskünfte und Erklärungen in Bezug auf § 4 Absatz 2 VOF (2009) sowie entsprechend Vordruck „Eigenerklärung zur Eignung“ abzugeben. Bewerber, die maßgebliche Planungsleistungen (nach HOAI § 42) an diesem Bauvorhaben erbracht haben bzw. bereits vertraglich zur Erbringung dieser Leistung verpflichtet sind, sind nicht zur Teilnahme berechtigt. Die vorgenannte Teilnahmebeschränkung gilt auch für Bewerbergemeinschaften und Unterauftragnehmer.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweise und Erklärungen gemäß: § 5 (4) a) VOF 2009: Der Nachweis über das Bestehen einer Berufhaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens: für Personenschäden: 1 500 000 EUR sowie für sonstige Schäden: 1 500 000 EUR
ist
— durch Vorlage einer Kopie des Versicherungsscheins,
oder
— durch eine unwiderrufliche Erklärung eines Versicherungsgebers
über den Abschluss der Versicherung mit dem Bewerber in mindestens dem geforderten Umfang im Auftragsfall einzureichen. § 5 (4) c) VOF 2009: Das Gesamthonorar und das Honorar für BOL/BÜ- Leistungen für Ingenieurbauwerke ist für den Zeitraum der
letzten 5 Geschäftsjahre (2008 – 2012) durch Erklärung des Bewerbers im Teilnahmeantrag darzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist diese Erklärung durch jedes Mitglied zu erbringen. Sofern auf Ressourcen Dritter Bezug genommen werden soll, sind die Erklärungen für den Dritten vorzulegen.
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Mindeststandards:
§ 5 (4) a) VOF 2009: Der Nachweis über das Bestehen einer Berufhaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens: für Personenschäden: 1.500.000,00 Euro sowie für sonstige Schäden: 1 500 000 EUR ist
— durch Vorlage einer Kopie des Versicherungsscheins
oder
— durch eine unwiderrufliche Erklärung eines Versicherungsgebers über den Abschluss der Versicherung mit dem Bewerber in mindestens dem geforderten Umfang im Auftragsfall einzureichen.
§ 5 (4) c) VOF 2009: Der Anteil des Honorars für BOL/BÜ-Leistungen Ingenieurbauwerke am Gesamthonorar muss mindestens 15 % betragen. Berücksichtigt wird das durchschnittliche Honorar des Bewerbers für BOL/BÜ-Leistungen Ingenieurbauwerke
der letzten 5 Geschäftsjahre (2008 – 2012) bezogen auf das durchschnittliche Gesamthonorar des Bewerbers der letzten 5 Geschäftsjahre (2008 – 2012). Bei einer Bewerbergemeinschaft muss für jedes Mitglied der Anteil des Honorars für BOL/BÜ-Leistungen Ingenieurbauwerke am Gesamthonorar mindestens 15 % betragen. Bei Unterauftragnehmer gelten keine Mindeststandards für den Anteil des Honorars für BOL/BÜ-Leistungen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise und Erklärungen gemäß:
§ 5 (5) a) VOF 2009: Der Nachweis zur Befähigung am elektronischen Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle ist von mindestens einem für die Ausführung geplanten Mitarbeiter, durch Übergabe einer Kopie der Qualifikationsbescheinigung zu erbringen.
§ 5 (5) a) VOF 2009: Der Nachweis zur Befähigung nach TRGS 524/BGR 128 ist von mindestens einem für die Ausführung geplanten Mitarbeiter, durch Übergabe einer Kopie der Qualifikationsbescheinigung zu erbringen.
§ 5 (5) a) VOF 2009: Der Nachweis zur beruflichen Befähigung der vorgesehenen Mitarbeiter und deren Vertreter, welche zur Erbringung der unter II.1.5 und II.2.1 benannten Leistungen erforderlich sind, ist durch Übergabe der Kopie zum Berufsstand nach §
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19(2) und (3) VOF 2009, der Kopie der Qualifikationsbescheinigungen und der Kopie des tabellarischen Lebenslaufes zu erbringen. Weiterhin sind für die vorgesehenen Mitarbeiter und deren Vertreter max. 5 ausgewählte Referenzprojekte für max. 5 Mitarbeiter im Teilnahmeantrag anzugeben und eine Kopie der Referenzbescheinigung beizufügen. Werden durch den Bewerber mehr Referenzbescheinigungen eingereicht, erfolgt die Berücksichtigung entsprechend der Reihung im Teilnahmeantrag. Die Kopie der Referenzbescheinigung muss bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch die zuständige Behörde ausgestellt oder beglaubigt sein. Bei Leistungen für private Auftraggeber ist ebenfalls eine Kopie der, vom Auftraggeber ausgestellten oder bestätigten, Referenzbescheinigung beizustellen. Sollte eine Referenzbescheinigung des privaten Auftraggebers nicht beigestellt werden können, so ist eine Referenzunterlage vorzulegen, aus der eine Erklärung des Bewerbers zu den getroffenen Angaben in der Referenzunterlage sowie die Kennzeichnung als privater Auftraggeber hervorgeht. Die Adresse und der Ansprechpartner des privaten Auftraggebers sind in der Erklärung mit anzugeben.
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§ 5 (5) e) VOF 2009: Der Nachweis der Beteiligung des Bewerbers am elektronischen Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle, als Dienstleister (Verfahrensbevollmächtigter bzw. Makler) ist durch Übergabe einer Kopie der Teilnahmebescheinigung sowie durch Erklärung und Angabe der Dienstleisternummer (behördliche Nr. bzw. Ident.-Nr.) im Teilnahmeantrag zu erbringen.
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§ 5 (5) e) VOF 2009: Der Bewerber hat durch Erklärung im Teilnahmeantrag Anlage 8 die Verwendung von ARRIBA oder einer gleichwertigen AVA-Software zu bestätigen.
§ 5 (5) h) VOF 2009: Der Bewerber hat durch Erklärung im Teilnahmeantrag den Einsatz von Unterauftragnehmern oder bei nicht vorgesehenen Einsatz eine Negativanzeige zu erklären.
Mindeststandards:
§ 5 (5) a) VOF 2009: Der Nachweis zur Befähigung am elektronischen Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle ist von mindestens einem für die Ausführung geplanten Mitarbeiter, durch Übergabe einer Kopie der Qualifikationsbescheinigung zu erbringen.
§ 5 (5) a) VOF 2009: Der Nachweis zur Befähigung nach TRGS 524/BGR 128 ist von mindestens einem für die Ausführung geplanten Mitarbeiter, durch Übergabe einer Kopie der Qualifikationsbescheinigung zu erbringen.
§ 5 (5) a) VOF 2009: Jeder vorgesehene Mitarbeiter muss mit seinen eingereichten Kopien der Referenzbescheinigungen aus den letzten 5 Jahren (2008 – 2012) mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt nachweisen können, welches einer der folgenden
Voraussetzungen genügt: Voraussetzung für die Referenzprojekte zu den vergleichbaren Leistungen Punkt 1 bis 4: Ingenieurbauwerke § 42 HOAI 2009 (bzw. § 54 HOAI 2002) mit Zuordnung in die Honorarzone IV oder V aus den letzten 5 Jahren (2008 - 2012). Voraussetzung für die Referenzprojekte zu den vergleichbaren Leistungen Punkt 5 bis 6: Ingenieurbauwerke § 42 HOAI 2009 (bzw. § 54 HOAI 2002) mit Zuordnung in die Honorarzone III oder höher aus den letzten 5 Jahren (2008 - 2012).
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Voraussetzung für die Referenzprojekte zu den vergleichbaren Leistungen Punkt 7 bis 9: Ingenieurbauwerke § 42 HOAI 2009 (bzw. § 54 HOAI 2002) und/oder Verkehrsanlagen § 46 HOAI 2009 (bzw. § 53 HOAI 2002) aus den letzten 5 Jahren (2008 - 2012).
Es werden für jeden vorgesehenen Mitarbeiter max. 5 Referenzbescheinigungen und insgesamt max. 5 vorgesehene Mitarbeiter bewertet. Nach Auswertung aller max. 25 einzureichenden Referenzbescheinigungen (max. 5 je Mitarbeiter und max. 5 Mitarbeiter) muss immer die jeweilige Voraussetzung und in Summe alle 9 Punkte der vergleichbaren Leistungen für die Referenzprojekte nachgewiesen worden sein. Die Referenzprojekte müssen abgeschlossene Leistungen bzw. Teilleistungen aus den letzten 5 Jahren (2008 bis 2012) bescheinigen. Es werden nur solche Referenzprojekte gewertet, welche die jeweilige Voraussetzung erfüllt und mindestens eine der zugehörigen in den folgenden Punkten 1 bis 9 aufgeführten vergleichbaren Leistungen beinhalten:
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1. Objektplanung der Ingenieurbauwerke § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 8 gemäß Anlage 12 (bzw. die gleichwertigen Leistungen aus der HOAI-Fassung 2002) für eine Stahlverbund- oder Stahlbrücke mit Einzelstützweiten > 30 m
2. Objektplanung der Ingenieurbauwerke § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 9 gemäß Anlage 12 (bzw. die gleichwertigen Leistungen aus der HOAI-Fassung 2002) für eine Stahlverbund- oder Stahlbrücke mit Einzelstützweiten > 30 m
3. Örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 2 HOAI 2009 (bzw. die gleichwertigen Leistungen aus der HOAIFassung 2002) für eine Stahlverbund- oder Stahlbrücke mit Einzelstützweiten > 30 m
4. Objektplanung der Ingenieurbauwerke § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 8 gemäß Anlage 12 (bzw. die gleichwertigen Leistungen aus der HOAI-Fassung 2002) für grundhaft instand zusetzende Brückenbauwerke, Ersatzneubauten von Brücken, Errichtung von neuen Brücken mit Straßenbau- und Ingenieurbauleistungen jeweils im Zuge von Kreuzungen mit einer Wasserstraße und Einzelstützweiten > 30 m
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5. Objektplanung der Ingenieurbauwerke § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 9 gemäß Anlage 12 (bzw. die gleichwertigen Leistungen aus der HOAI-Fassung 2002) für grundhaft instand zusetzende Brückenbauwerke, Ersatzneubauten von Brücken, Errichtung von neuen Brücken mit Straßenbau- und Ingenieurbauleistungen jeweils im Zuge von Kreuzungen mit einer Wasserstraße und Einzelstützweiten > 30 m
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6. Örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 2 HOAI 2009 (bzw. die gleichwertigen Leistungen aus der HOAIFassung 2002) für grundhaft instand zusetzende Brückenbauwerke, Ersatzneubauten von Brücken, Errichtung von neuen Brücken mit Straßenbau- und Ingenieurbau leistungen jeweils im Zuge von Kreuzungen mit einer Wasserstraße und Einzelstützweiten > 30 m
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7. Nachtragsbearbeitung von Bauprojekten mit einem Bauvolumen von > 15 Mio. Euro
8. Teilnahme am elektronischen Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle
9. Abfallrechtliche Begleitung/Bauüberwachung, insbesondere nach TRGS 524/BGR 128 § 5 (5) e) VOF 2009: Der Nachweis der Beteiligung des Bewerbers am elektronischen Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle, als Dienstleister Verfahrensbevollmächtigter bzw. Makler) ist durch Übergabe einer Kopie der Teilnahmebescheinigung sowie durch Erklärung und Angabe der Dienstleisternummer (behördliche Nr. bzw. Ident.-Nr.) im Teilnahmeantrag zu erbringen.
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§ 5 (5) e) VOF 2009: Der Bewerber hat durch Erklärung im Teilnahmeantrag Anlage 8 die Verwendung von ARRIBA oder einer gleichwertigen AVA-Software zu bestätigen.
§ 5 (5) h) VOF 2009: Der Bewerber hat durch Erklärung im Teilnahmeantrag den Einsatz von Unterauftragnehmern oder bei nicht vorgesehenen Einsatz eine Negativanzeige zu erklären.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Für Personenschäden: 1 500 000 Euro und für sonstige Schäden: 1 500 000 Euro.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin sowie der Bundesrepublik Deutschland.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftende Bieter-/Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigten Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010 i.d.F. des Ersten Änderungsgesetzes vom 5.6.2012 GVBl. S. 159) Im Rahmen der elektronischen Nachweisführung für gefährliche Abfälle ist es erforderlich, dass der Bewerber am Nachweis-/Andienverfahren bei der Zentralen Koordinierungsstelle-Abfall (kurz "ZKS-Abfall") registriert ist.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ingenieure nach § 19(2) und (3) VOF 2009; bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
§ 5(4) c) – Anteil des durchschnittlichen Honorar des Bewerbers für BOL/BÜ-Leistungen Ingenieurbauwerke der letzten 5 Geschäftsjahre bezogen auf das durchschnittliche Gesamthonorar des Bewerbers der letzten 5 Geschäftsjahre (Wichtung 30%)
§ 5(5) a) – Gesamtbewertung der vergleichbaren Leistungen aller Mitarbeiter anhand der eingereichten Referenzbescheinigungen gemäß III 2.3) bezogen auf die maximal zu erreichende Punktzahl von 5 x 5 x 9 = 225 Punkte. (Wichtung 40%)
§ 5(5) a) – Einzelbewertung der vergleichbaren Leistungen je Mitarbeiter anhand der eingereichten Referenzbescheinigungen gemäß III 2.3) bezogen auf die maximal zu erreichende Punktzahl von 5 x 1 x 9 = 45 Punkte. (Wichtung 30%)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt - X E 3 -
Frau Bartl

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 12/055
Zusätzliche Informationen
Sonstige Verfahrensbedingungen.
Der Auftraggeber übermittelt Informationen per E-Mail, Fax und Post. Da Informationen an Bewerber und Bieter auch per E-Mail übermittelt werden können, gehen Zeitverzögerungen wegen fehlender E-Mail-Adresse und daraus resultierendem Fax- oder Postversands nicht zu Lasten des Auftraggebers. Sie werden gebeten, die ausgefüllten Anträge auf Teilnahme am Verfahren und Angebote mit Vergabenummer 12/144 gekennzeichnet in Ordnern / Mappen im verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin
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(siehe Ziffer IV.3.4)) an die unter Ziffer 1.1) genannte Kontaktstelle einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der deutlich hervorgehobenen Bezeichnung „Teilnahmeantrag für: Vergabe Nr. 12/144 – bitte nicht öffnen“ zu versehen. Mehrfachbewerbungen und -beteiligungen von Bewerbern bzgl. der Gesamtleistung sind nicht zugelassen. Auf den Ausschluss aller Mitglieder der Bewerbung wird vorsorglich hingewiesen. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung / Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers bzw. Bewerbers mit gleicher / teilweise gleicher Leitung. Bis zum 08.02.2013 können Bewerber Fragen stellen. Diese sowie die dazugehörigen Antworten stehen als Download
Mehr anzeigen
unter http://www.vergabeplattform.berlin.de/Bekanntmachungen.118.0.html bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge bereit. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat eigenverantwortlich die Informationen regelmäßig abzurufen. Der Download wird dem jeweils aktuellen Stand angepasst. Der Bewerber hat auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen Nachweise zu seinen Erklärungen aus dem Teilnahmeantrag (Download) vorzulegen.
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II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Die Erbringung der Leistungen der Lph 8 § 42 HOAI 2009 , sowie der besonderen Leistungen ergibt sich auf Grundlage der Angabe unter II.1.5 sowie den Regelungen der VOB/B 2012. Für die Erbringung der Lph 9 § 42 HOAI 2009 ist von einem Zeitraum von 5 Jahren nach VOB/B-Abnahme der Baumaßnahme auszugehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Frist für einen zulässigen Nachprüfungsantrag bei Rügen außerhalb der Fristen für die Bieterinformation (§ 101a GWB): Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB beträgt die Frist 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung – X E 3
Postanschrift: Württembergische Straße 6
Postleitzahl: 10707
Telefon: +49 30901393575 📞
Internetadresse: www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
Fax: +49 30901393576 📠
Quelle: OJS 2013/S 012-015536 (2013-01-09)
Ergänzende Angaben (2013-01-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 024-036099
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 12-015536
ABl. S-Ausgabe: 24
Quelle: OJS 2013/S 024-036099 (2013-01-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-07-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 664 115,89 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 3090139-3575/3577 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 155-271123
ABl. S-Ausgabe: 155
Zusätzliche Informationen
V.4) Angaben zum Auftragswert (in Zahlen): Währung: EUR. V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen: Währung: EUR.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 12/144
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Honorar (65 %)
2. Personaleinsatz (35 %)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-09 📅
Name: Ingenieurgemeinschaft Setzpfandt GmbH & Co KG
Postanschrift: Kantstr. 5
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99425
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – X E 3 -
Telefon: +49 30901393575/-3577 📞
Quelle: OJS 2013/S 155-271123 (2013-07-31)