Talsperre Lichtenberg - Komplexinstandsetzung

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beabsichtigt die Instandsetzung der Talsperre Lichtenberg. Zu vergeben sind folgende Planungsleistungen: Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 bis 9; Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 6; Fachplanung der Technischen Ausrüstung § 55 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 9 (Anlagengruppe 1); Geotechnik für die Objektplanung von Ingenieurbauwerken gemäß Ziff. 1.3.3 Anlage 1 HOAI Besondere Leistungen gemäß § 3 HOAI 2013 als Festpreis: Entwicklung einer Überwachungslösung und Monitoringprogramms; Vorprüfung auf Umweltverträglichkeit gemäß Punkt 5c) Anlage 9 HOAI 2013; Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag gemäß Punkt 6g) Anlage 9 HOAI 2013.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-08-21 Auftragsbekanntmachung
2013-11-21 Ergänzende Angaben
2025-04-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2025-11-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2025-12-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-01-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-01-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-01-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-01-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-01-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-01-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-08-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Planungsgegenstand bei der Instandsetzung der Talsperre Lichtenberg: Instandsetzungslösungen für die Oberflächendichtung des Absperrbauwerkes; Instandsetzungslösungen für den Umbau der Dammkrone; Neubaulösungen von Messpfeilern auf der Dammkrone; Neubaulösungen für die Anschlussfuge Damm - Komplexbauwerk; Überwachungslösungen und Monitorprogramm zum Bauzustand des Komplexbauwerkes; Umbaulösungen für das Ändern des statischen Systems Turmkopf - Turmpfeiler; Neubaulösungen zur äußeren Stahlbauausrüstung am Komplexbauwerk; Neubaulösungen für eine Oberflächenwasserabgabe; Um- und Neubaulösungen für Zuwegungen zum Baufeld; Neubaulösungen für die bauzeitliche Wasserableitung während des Beckenleerstands; Recherchieren und Zusammenstellen von Daten aus der Planungs-, Bau- und Betriebsphase hinsichtlich Baugrund, Zuwegungen und Zustand der rohrtechnischen Ausrüstung; Abstimmen mit den Objekt-/Tragwerksplanern zu Informationenslücken und Unterbreiten von Vorschlägen zur Schließung der Lücken.5 000 000
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Gesamtwert des Auftrags: 5 000 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot ausschließlich für ein Los
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Postanschrift: Rauenstein 6a
Postleitzahl: 09514
Postort: Lengefeld
Kontakt
E-Mail: betrieb.fmz@ltv.sachsen.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-21 📅
Einreichungsfrist: 2013-09-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 167-290254
ABl. S-Ausgabe: 167
Zusätzliche Informationen
Bei Anforderung der Formblätter erhält der Bewerber die Unterkriterien für das Zuschlagsverfahren mit übergeben. Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Talsperre Lichtenberg - Komplexinstandsetzung" zu kennzeichnen. Übersteigt die Anzahl der gleich geeigneten Bieter die festgesetzte Höchstzahl in der Vergabebekanntmachung, so kann eine Auswahl durch Losentscheid getroffen werden. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax ist nicht zulässig. Der AG überträgt dem AN zunächst die Leistungen für die Leistungsphasen 1 bis 4. Er beabsichtigt, dem AN bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 9 - einzeln oder im Ganzen - zu übertragen (stufenweise Beauftragung). Wesentliche Voraussetzungen sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen für weitere Leistungsphasen besteht nicht. Zu VI.4.1): der Antrag nach Punkt VI.4.1) bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit der Bieter den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekantmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: geschätzter Wert ohne MwSt.: 5.000.000 EUR (anrechenbare Kosten). II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn: II. Qu. 2014; Abschluss: IV. Qu. 2018 (Bauende).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beabsichtigt die Instandsetzung der Talsperre Lichtenberg. Zu vergeben sind folgende Planungsleistungen: Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 bis 9; Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 6; Fachplanung der Technischen Ausrüstung § 55 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 9 (Anlagengruppe 1); Geotechnik für die Objektplanung von Ingenieurbauwerken gemäß Ziff. 1.3.3 Anlage 1 HOAI Besondere Leistungen gemäß § 3 HOAI 2013 als Festpreis: Entwicklung einer Überwachungslösung und Monitoringprogramms; Vorprüfung auf Umweltverträglichkeit gemäß Punkt 5c) Anlage 9 HOAI 2013; Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag gemäß Punkt 6g) Anlage 9 HOAI 2013.
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Menge oder Umfang:
Planungsgegenstand bei der Instandsetzung der Talsperre Lichtenberg: Instandsetzungslösungen für die Oberflächendichtung des Absperrbauwerkes; Instandsetzungslösungen für den Umbau der Dammkrone; Neubaulösungen von Messpfeilern auf der Dammkrone; Neubaulösungen für die Anschlussfuge Damm - Komplexbauwerk; Überwachungslösungen und Monitorprogramm zum Bauzustand des Komplexbauwerkes; Umbaulösungen für das Ändern des statischen Systems Turmkopf - Turmpfeiler; Neubaulösungen zur äußeren Stahlbauausrüstung am Komplexbauwerk; Neubaulösungen für eine Oberflächenwasserabgabe; Um- und Neubaulösungen für Zuwegungen zum Baufeld; Neubaulösungen für die bauzeitliche Wasserableitung während des Beckenleerstands; Recherchieren und Zusammenstellen von Daten aus der Planungs-, Bau- und Betriebsphase hinsichtlich Baugrund, Zuwegungen und Zustand der rohrtechnischen Ausrüstung; Abstimmen mit den Objekt-/Tragwerksplanern zu Informationenslücken und Unterbreiten von Vorschlägen zur Schließung der Lücken.
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Referenznummer: 5.130.0110.006
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 09638 Lichtenberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Sämtliche geforderten Nachweise und Erklärungen sind nach den Formblättern für die Bewerbung zur Teilnahme am VOF-Verhandlungsverfahren der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen getrennt für Bewerber (Generalplaner bzw. alle Beteiligten der Bietergemeinschaft) und Nachauftragnehmer einzureichen. Übergabe per Telefax ist nicht zulässig. Die Formblätter sind per E-Mail bei sk@ib-uk.de unter "VOF-Verfahren Talsperre Lichtenberg - Komplexinstandsetzung" anzufordern. Die ausgefüllten und rechtsgültig unterschriebenen Formblätter sind mit dem Teilnahmeantrag und den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Nichterbrachte Nachweise bzw. Nichtvorliegen der Erklärungen führen zum Ausschluss des Bewerbers. Für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaften und für Nachauftragnehmer: Angaben gemäß III.1.3, Erklärung zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß § 4 Abs. (6) und (9) VOF; Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen gemäß § 4 Abs. (2) VOF; Handelsregisterauszug; Verpflichtungserklärung für Nachauftragnehmer; Nachweis Berufshaftpflichtversicherung für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaften in Höhe von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 3,0 Mio. EUR für Sachschäden. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gewichtung 20 %; für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer: Firmenprofil/Projektteam - 10 %; Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre - 10 %.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
fachliche Eignung Gewichtung 80 %;
für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer: fachliche Eignung und persönliche Referenzen vergleichbarer Leistungen des vorgesehenen Projektleiters, gewertet werden 3 Objekte der letzten 7 Jahre bis Lph. 8 (fachlicher Lebenslauf) - 25%;
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fachliche Eignung und persönliche Referenzen vergleichbarer Leistungen des vorgesehenen Stellvertreters, gewertet werden 3 Objekte der letzten 7 Jahre bis Lph. 8 (fachlicher Lebenslauf) - 20 %;
Für Projektleiter und stellv. Projektleiter gilt: Als vergleichbare Leistung gelten Objekt- oder Tragwerksplanungen an Objekten der Instandsetzung von Stauanlagen mit Dammbauwerken größer 10 m Dammhöhe und mit einer Oberflächenabdichtung. Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers insgesamt - 15%.
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Für Bietergemeinschaften bzw. Generalplaner mit/ohne NAN gilt: Als vergleichbare Leistung gelten Objekt- und Tragwerksplanungen an Objekten der Instandsetzung von Stauanlagen mit Dammbauwerken größer 10 m Dammhöhe und mit einer Oberflächenabdichtung. Gewertet werden 3 Objekte der letzten 7 Jahre bis Lph. 8. Für Leistungen der Geotechnik und Technischen Ausrüstungen werden 3 Referenzobjekte der letzten 7 Jahre bis Lph. 8 je Leistungsbild mit vergleichbaren Anforderungen gewertet. Bereichsübergreifende Erfahrung der LTV bzgl. der Leistungserfüllung des Bewerbers - 10 %. Gewertet werden die Erfahrungen der LTV mit den einzelnen Bewerbern im Zuge der Abwicklung von abgeschlossenen oder auch noch laufenden Projekten der letzten 3 Jahre. Hierzu gehören sowohl die Einhaltung vorgegebener Planungs- und Bautermine als auch die Gewährleistung der Kostensicherheit, sowohl im Zuge der Planung als auch während der Bauausführung. Weiterhin wird die qualitätsgerechte und somit mangelfreie Planung bewertet. Alle Ingenieurbüros, für die bisher keine Erfahrungen vorliegen, erhalten im Ergebnis aller Auswertungen den Durchschnittswert aller bekannten Bewerber;
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Qualitätsmanagements im Unternehmen - 5%;
Gesamteindruck der Bewerbung - 5%.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: keine.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Generalplaner (ein Verantwortlicher mit/ohne Subunternehmen) oder Bietergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung und Erklärung des bevollmächtigten Vertreters (die Erklärungen sind von allen Beteiligten rechtsverbindlich zu unterschreiben); das Nichtvorliegen dieser Erklärung führt zum Ausschluss.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Qualifikation nach § 19 (2), (3) VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien: Die Auswahl unter gleich geeigneten Bewerbern erfolgt durch Losentscheid.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-12-06 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Bewertung Angebotsinhalt (10%)
2. Bewertung Bietergespräch (70%)
3. Bewertung Honorar (20%)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Kropp
Name: Ingenieurbüro Ulrich Karsch
Postanschrift: Bergstraße 11
Postort: Pirna
Postleitzahl: 01796
Kontaktperson: Herrn Sebastian Karsch
Telefon: +49 3501792514 📞
E-Mail: sk@ib-uk.de 📧
Fax: +49 3501792529 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 5.130.0110.006
Zusätzliche Informationen
Bei Anforderung der Formblätter erhält der Bewerber die Unterkriterien für das Zuschlagsverfahren mit übergeben. Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Talsperre Lichtenberg - Komplexinstandsetzung" zu kennzeichnen. Übersteigt die Anzahl der gleich geeigneten Bieter die festgesetzte Höchstzahl in der Vergabebekanntmachung, so kann eine Auswahl durch Losentscheid getroffen werden. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax ist nicht zulässig. Der AG überträgt dem AN zunächst die Leistungen für die Leistungsphasen 1 bis 4. Er beabsichtigt, dem AN bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 9 - einzeln oder im Ganzen - zu übertragen (stufenweise Beauftragung). Wesentliche Voraussetzungen sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen für weitere Leistungsphasen besteht nicht. Zu VI.4.1): der Antrag nach Punkt VI.4.1) bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit der Bieter den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekantmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
geschätzter Wert ohne MwSt.: 5.000.000 EUR (anrechenbare Kosten).
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: II. Qu. 2014; Abschluss: IV. Qu. 2018 (Bauende).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Erste Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: 04107
Postleitzahl: Leipzig
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771402 📞
Internetadresse: http://www.lds.sachsen.de 🌏
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die Frist nach § 101a GWB nach Erhalt der Information über die beabsichtigte Zuschlagserteilung: 10 Tage bei Versand per Fax oder elektronisch, ansonsten 15 Tage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: PF 101364
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Quelle: OJS 2013/S 167-290254 (2013-08-21)
Ergänzende Angaben (2013-11-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 228-396457
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 167-290254
ABl. S-Ausgabe: 228
Quelle: OJS 2013/S 228-396457 (2013-11-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-04-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Talsperre Lichtenberg Komplexsanierung, NTV 01
Referenznummer: 4500107605
Kurze Beschreibung:
Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013,Leistungsphasen 1 bis 9; Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 6; Fachplanung der Technischen Ausrüstung § 55 HOAI 2013,Leistungsphase 1 bis 9 (Anlagengruppe 1); Landschaftspflegerischer Begleitplan gemäß § 26 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 4; Geotechnik für die Objektplanung von Ingenieurbauwerken gemäß Ziff. 1.3.3 Anlage 1 HOAI Besondere Leistungen gemäß § 3 HOAI 2013 Entwicklung einer Überwachungslösung und Monitoringprogramms; Vorprüfung auf Umweltverträglichkeit gemäß Punkt 5c) Anlage 9 HOAI 2013 Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag gemäß Punkt 6g) Anlage 9 HOAI 2013
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: NTV01
Titel: Talsperre Lichtenberg - Komplexinstandsetzung, Bauzustandserkundung Turmkopf
Beschreibung der Beschaffung:
Der Auftragnehmer ist gemäß Hauptvertrag mit den Planungsleistungen : Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013,Leistungsphasen 1 bis 9; Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 6; Fachplanung der Technischen Ausrüstung § 55 HOAI 2013,Leistungsphase 1 bis 9 (Anlagengruppe 1); Landschaftspflegerischer Begleitplan gemäß § 26 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 4; Geotechnik für die Objektplanung von Ingenieurbauwerken gemäß Ziff. 1.3.3 Anlage 1 HOAI Besondere Leistungen gemäß § 3 HOAI 2013 Entwicklung einer Überwachungslösung und Monitoringprogramms; Vorprüfung auf Umweltverträglichkeit gemäß Punkt 5c) Anlage 9 HOAI 2013 Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag gemäß Punkt 6g) Anlage 9 HOAI 2013 beauftragt. Die Zusätzlichen Leistungen der Bauzustandsuntersuchungen dienen der Bewertung der scheinbar intakten GFK‐Flächen bezüglich ihrer Eignung für den Erhalt unter der neuen Abdichtung, der Schädigung des Betonuntergrundes bei Abbruch und einer groben Eingrenzung der Abbruchtechnologie. Eine lokale Eingrenzung der abzubrechenden Flächen ist wegen der punktuellen Betrachtung nicht möglich. Die Ergebnisse sind daher nach aktuellem Stand insbesondere ab der Ausführungsplanung und bei der Beschreibung der Bauleistungen von Bedeutung. Schaffung von Grundlagen zur Wahl des Rissinstandsetzung. Prüfen der ausreichenden Passivierung der Bewehrung. Die zusätzlichen Leistungen waren zum Zeitpunkt der Vergabe und der Beauftragung des Hauptvertrages nicht vorhersehbar und deshalb nicht Leistungsbestandteil des Hauptvertrages, sind aber zwingend zur erfolgreichen Realisierung des Projektes erforderlich. Die zusätzlich erforderlich gewordenen Planungsleistungen können nur von der mit den sonstigen Planungsleistungen beauftragten ARGE ausgeführt werden und nicht durch einen anderen Auftragnehmer. Ein Wechsel des Auftragnehmers wäre aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht vertretbar. Auf Grund der erreichten Planungs- und Ausführungstiefe des Projektes verfügt das Ingenieurbüro über umfangreiche Fachkenntnisse, welche sich ein neuer AN verbunden mit Mehrkosten einarbeiten müsste. Auch würde ein Wechsel des AN einen vertragsrechtlichen Eingriff in das Werk des jetzigen AN bedeuten, für welches der AN haftet.
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Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Die nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen
Stadt: Lichtenberg
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Mittelsachsen 🏙️
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Der AG überträgt dem AN die Leistungen für die Leistungsphasen 3-4 für die Objekt- und Tragwerksplanung sowie die Leistungsphasen 1-4 für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung. Er beabsichtigt, dem AN bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahmen weitere Leistungen für die Leistungsphasen 5-9 - einzeln oder im Ganzen — zu übertragen. Wesentliche Voraussetzung sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonde rten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschni tte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen für weitere Leistungsphasen besteht nicht.
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Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Beschreibung
Postleitzahl: 09638
Stadt: Lichtenberg/Erzgebirge

Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Elektronische Zahlung wird verwendet
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: 4500107605
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-27 📅
Titel: Talsperre Lichtenberg - Komplexsanierung
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 21109.46 EUR 💰
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet
Kennung des Angebots: NTV01
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: ARGE Lahmeyer Hydroprojekt - ARCADIS Deutschland GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: ARGE Lahmeyer Hydroprojekt - ARCADIS Deutschland GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE150101681
Postleitzahl: 99427
Postort: Weimar
Region: Weimar, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: hh@hydroprojekt.de 📧
URL: http://www.hydroprojekt.de 🌏

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Nationale Registrierungsnummer: ID 00005892
Postanschrift: Am Roten Turm 1
Postleitzahl: 09496
Postort: Marienberg
Region: Erzgebirgskreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: betrieb.fmz@ltv.sachsen.de 📧
Telefon: +49 37367 310 100 📞
Fax: +49 37367 310 130 📠
URL: https://www.talsperren-sachsen.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Nationale Registrierungsnummer: ID t:03419773800
Postleitzahl: 04107
Postort: Leipzig
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3419773800 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-04-25+02:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Auf der Grundlage bisheriger stattgefundener Untersuchungen zur Komplexinstandsetzung der Talsperre Lichtenberg waren weitere Untersuchungen für die Bauzustandserkundung am Turmkopf und am äußeren Turmschacht für die weitere Erstellung der Planungsunterlagen erforderlich: 1. Prüfen der Haftung an der Abdichtung des äußeren Turmschaftes am Betonuntergrund. 2. Messen der Rissbreite im Überlaufrücken. 3. Messen der Betondeckung an der Untersicht der Deckenplatte im Überhangbereich. 4. Messen der Karbonatisierungstiefe an der Untersicht der Deckenplatte im Überhangbereich. Die Untersuchungen dienen der Bewertung der scheinbar intakten GFK‐Flächen bezüglich ihrer Eignung für den Erhalt unter der neuen Abdichtung, der Schädigung des Beto-nuntergrundes bei Abbruch und einer groben Eingrenzung der Abbruchtechnologie. Eine lokale Eingrenzung der abzubrechenden Flächen ist wegen der punktuellen Betrachtung nicht möglich. Die Ergebnisse sind daher nach aktuellem Stand insbesondere ab der Ausführungsplanung (ab 07/20151) und bei der Beschreibung der Bauleistungen von Bedeu-tung. Sie dienen ebenso der Schaffung von Grundlagen zur Wahl des Rissinstandsetzung und der Prüfung der ausreichenden Passivierung der Bewehrung.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Die Untersuchungen für die Bauzustandserkundung am Turmkopf und am äußeren Turmschacht dienen der Bewertung der scheinbar intakten GFK‐Flächen bezüglich ihrer Eignung für den Erhalt unter der neuen Abdichtung, der Schädigung des Betonuntergrundes bei Abbruch und einer groben Eingrenzung der Abbruchtechnologie. Folgende Leistungen sind zu erbringen: - Erstellung Erkundungskonzept - Baustelleneinrichtung - Befahrung Fallschacht zur Rissbreitenmessung - Befahrung der Unterseite der Deckenplatte = Fußboden Kopfbauwerk - Probenahmen und Prüfungen - Laborarbeiten - Berichtsarbeiten
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Quelle: OJS 2025/S 082-272932 (2025-04-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-11-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Talsperre Lichtenberg - Komplexsanierung, NTV 02
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen: Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 bis 9; Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 6; Fachplanung der Technischen Ausrüstung § 55 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 9 (Anlagengruppe 1); Landschaftspflegerischer Begleitplan gemäß § 26 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 4; Geotechnik für die Objektplanung von Ingenieurbauwerken gemäß Ziff. 1.3.3 Anlage 1 HOAI Besondere Leistungen gemäß § 3 HOAI 2013 Entwicklung einer Überwachungslösung und Monitoringprogramms; Vorprüfung auf Umweltverträglichkeit gemäß Punkt 5c) Anlage 9 HOAI 2013 Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag gemäß Punkt 6g) Anlage 9 HOAI 2013
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Beschreibung
Interne Kennung: NTV 02
Titel: Talsperre Lichtenberg - Komplexsanierung
Beschreibung der Beschaffung:
Der Auftragnehmer ist gemäß Hauptvertrag mit den Planungsleistungen : Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013,Leistungsphasen 1 bis 9; Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 6; Fachplanung der Technischen Ausrüstung § 55 HOAI 2013,Leistungsphase 1 bis 9 (Anlagengruppe 1); Landschaftspflegerischer Begleitplan gemäß § 26 HOAI 2013, Leistungsphase 1 bis 4; Geotechnik für die Objektplanung von Ingenieurbauwerken gemäß Ziff. 1.3.3 Anlage 1 HOAI Besondere Leistungen gemäß § 3 HOAI 2013 Entwicklung einer Überwachungslösung und Monitoringprogramms; Vorprüfung auf Umweltverträglichkeit gemäß Punkt 5c) Anlage 9 HOAI 2013 Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag gemäß Punkt 6g) Anlage 9 HOAI 2013 beauftragt. Die zusätzlichen Leistungen der umwelttechnischen Beprobung Sediment und Dammkrone ergaben sich im Ergebnis der Planungen und konnten zu Vertragsabschluss noch nicht quantifiziert werden. Die Honorarfortschreibung erfolgt auf der Grundlage des Ingenieurvertrages und der HOAI.
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Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Anpassung an den Klimawandel

Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV 02
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-10-19 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 65191.56 EUR 💰
Kennung des Angebots: NTV 02

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Postanschrift: Rauenstein 6A
Postleitzahl: 09514
Postort: Pockau-Lengefeld

Ergänzende Informationen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-11-21+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
In der Entwurfsplanung wird durch die ARGE empfohlen, das Straßen- und Dammmaterial der Dammkrone und der Wellenumlenker nach LAGA/RUVA zu beproben (siehe auch Protokoll Jour fix vom 30.04.2015). Vom Fachreferat der LTV wurden diese Untersuchungen bestätigt. Bereits mit den Taucheruntersuchungen der Dammdichtung und der anschlussfuge im Januar 2015 wurden zwei Sedimentproben genommen und umwelttechnisch untersucht. Mit Bestätigung der Entwurfsplanung durch dem AG ist auch die Kostenberechnung bestätigt worden. Gemäß HOAI bilden die anrechenbaren Kosten der Kostenberechnung die Grundlage für das Honorar. Da die anrechenbaren Kosten gestiegen sind ist eine Honorarfortschreibung erforderlich.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Die zusätzlichen Leistungen der umwelttechnischen Beprobung Sediment und Dammkrone ergaben sich im Ergebnis der Planungen und konnten zu Vertragsabschluss noch nicht quantifiziert werden. Sie sind dem Grunde nach zu bestätigen. Laut Vertrag und HOAI 2013 bildet die Kostenberechnung die Kostengrundlage für die Abrechnung des Planerhonorars. Es ist somit eine Honorarfortschreibung erforderlich.
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Quelle: OJS 2025/S 226-776701 (2025-11-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, NTV01
Referenznummer: 4500115094
Kurze Beschreibung:
Objektplanung nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3, § 43 und Anlage 12.1; Tragwerksplanung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 1 § 51 und Anlage 14.1; Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 2 § 53 und Anlage 15.1; Besondere Leistungen.
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 39473.7 EUR 💰
Beschreibung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, Entscheidungsvorlage zur Komplexsanierung bei Teilstau
Beschreibung der Beschaffung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 9 beauftragt. Die Änderung besteht in Form von Beauftragung zusätzlicher Planungsleistungen zu einer wirtschaftlichen Untersuchung eine Komplexsanierung unter Betriebsbedingungen mit einem reduzierten Betriebsraum.
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Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV01
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-09-07 📅
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg -Erstellung Entscheidungsvorlage zur Komplexsanierung bei Teilstau
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 39473.7 EUR 💰

Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-12-18+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Aus den Abstimmungen und Wasserwerksversuchen zwischen LTV und Rohwasserabnehmern (hier WZV Freiberg) ergab sich, dass die von der LTV ab 2019 geplante Ausführung von Bauleistungen für die Komplexsanierung der Talsperre Lichtenberg bei leerem Becken sich um mehrere Jahre verschieben und zusätzliche Mehraufwendungen für die Sanierung des Wasserwerks Freiberg (Kapazitätsproblem bei veränderter Wassergüte) in Vorbereitung der geplanten Ersatzrohwasserversorgung aus der Talsperre Rauschenbach über das System der Revierwasserlaufanstalt erfordern wird. Um die Komplexsanierung der TS nicht noch weiter in die Zukunft zu verschieben und den von den Rohwasserabnehmern geforderten Anteil zum Umbau des WW Freiberg ggf. nicht zusätzlich zu den an der TS Lichtenberg entstehenden Kosten tragen zu müssen, sieht sich die LTV veranlasst, eine weitere Möglichkeit der Komplexsanierung unter Betriebsbedingungen mit einem reduzierten Betriebsraum wirtschaftlich untersuchen zu lassen. Die LTV hat die ARGE beauftragt die o.g. Sanierungslösung mit Teilstau planerisch zu untersuchen und die Ergebnisse kurzfristig vorzulegen.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Zusätzliche Planungsleistungen zu den Schwerpunkten: Kriterienvergleich, Transportrassen, schwimmende Zuwegungen, Schutz des Rohwasserkörpers, Taucherleistungen, erforderlichen Umplanungen, Ablauf, Kosten, Gleichwertigkeit, Nachhaltigkeit.
Quelle: OJS 2025/S 245-846224 (2025-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, NTV03
Kurze Beschreibung:
Beauftragter Leistungsumfang gemäß Hauptvertrag: Objektplanung nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3, § 43 und Anlage 12.1; Tragwerksplanung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 1 § 51 und Anlage 14.1; Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 2 § 53 und Anlage 15.1; Besondere Leistungen. Die Änderung besteht in zusätzlichen Planungsleistungen in Form von Variantenuntersuchungen zur Sicherstellung der Ersatzrohwasserversorgung.
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Beschreibung
Interne Kennung: NTV03
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, NTV 03 Variantenuntersuchung ERWW
Beschreibung der Beschaffung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung nach HOAI 2013 beauftragt. Die Änderung besteht in der Erbringung zusätzlicher planerischer Leistungen hinsichtlich der Variantenuntersuchung Ersatzrohwasserversorgung.
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Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV03
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-08-13 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 64180.2 EUR 💰
Kennung des Angebots: NTV03
Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: ARGE Lahmeyer Hydroprojekt - ARCADIS Deutschland GmbH c/o Tractebel Hydroprojekt GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: ARGE Lahmeyer Hydroprojekt - ARCADIS Deutschland GmbH c/o Tractebel Hydroprojekt GmbH

Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-01-13+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Durch den Wegfall der ursprünglich geplanten Nutzung einer Staulamelle der Talsperre Flaje für den Sanierungszeitraum, mussten neue Möglichkeiten zur Sicherstellung der Ersatzrohrwasserversorgung gefunden werden. Aus diesem Grund soll unter anderem das Dargebot der Gimmlitz für die Überleitung nach Klingenberg genutzt und der Zeitraum für die Totalentleerung der TS Lichtenberg auf 1,5 Jahre minimiert werden. Ebenfalls sind die Gesamtkosten zu aktualisieren und eine Risikobetrachtung im Kontext mit dem minimierten Entleerungszeitraum durchzuführen.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Die zusätzlichen Leistungen sind für die Sicherstellung der Ersatzrohwasserversorgung im Zeitraum der Sanierung der Talsperre Lichtenberg erforderlich. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Leistungen: - Variantenuntersuchung Ersatzrohwasserversorgung Gimmlitz - Variantenuntersuchung Optimierung Zeitraum Totalentleerung - Prüfung und Fortschreibung Baukosten - Risikobetrachtung, Prognose Auswirkungen auf Bauablauf und Kosten - Bauzustandsuntersuchung und –bewertung Wellenumlenker ABW und Brüstungselemente KBW
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Quelle: OJS 2026/S 009-022743 (2026-01-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, NTV02
Kurze Beschreibung:
Leistungsumfang Hauptvertrag: Objektplanung nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3, § 43 und Anlage 12.1; Tragwerksplanung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 1 § 51 und Anlage 14.1; Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 2 § 53 und Anlage 15.1; Besondere Leistungen. Die Änderung besteht aus zusätzlichen Planungsleistungen um eine Entscheidungsvorlage für die Turmkopflagerung zu erstellen.
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Beschreibung
Interne Kennung: NTV02
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, Erstellung einer Entscheidungsvorlage Turmkopflagerung
Beschreibung der Beschaffung:
Die ARGE ist mit Planungsleistungen Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke Leistungsphasen 5 bis 7 HOAI 2013 und dem Leistungsbild Tragwerksplanung HOAI 2013 beauftragt. Die zusätzlichen Leistungen der Erstellung einer „Entscheidungsvorlage Turmkopflagerung“ ergaben sich im Ergebnis der Beratungen/Untersuchungen zur Ersatzrohwasserüberleitung während der Sanierung und konnten zu Vertragsabschluss noch nicht erkannt bzw. quantifiziert werden
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Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV02
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-12-19 📅
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, Erstellung Entscheidungsvorlage Turmkopflagerung
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 19348.88 EUR 💰
Kennung des Angebots: NTV02
Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: ARGE Lahmeyer Hydroprojekt - ARCADIS Deutschland GmbH c/o Lahmeyer Hydroprojekt GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: ARGE Lahmeyer Hydroprojekt - ARCADIS Deutschland GmbH c/o Lahmeyer Hydroprojekt GmbH

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Parallel zur laufenden Planung wurde im Jahr 2015 im Rahmen der Erkundungen am Turmkopf eine fortschreitende Rissbildung im Durchstiegsschacht festgestellt. Diesem Riss muss begegnet werden da es sich um einen fortschreitenden Schädigungsprozess handelt. Die ARGE LHP-ACARDIS wurde im Rahmen einer stattgefundenen Ortsbegehung aufgefordert, rechnerisch zu untersuchen, ob die Tragsicherheit des sich durch Rissbildung eingestellten statischen Systems dauerhaft gegeben ist. Tragsicherheit meint dabei sowohl die Standsicherheit des Bauwerkes, also die Sicherstellung der Gefahrlosigkeit für Leib und Leben, als auch die Einhaltung zulässiger Spannungs- und Dehnungszustände in den Materialien.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Zusätzliche Planungsleistungen: Erstellung einer Entscheidungsvorlage. - Untersuchung des Beanspruchungszustandes am Stützenfuß und im Kopfbauwerk (Decken- und Dachplatte, Stützen) unter gegebenen Randbedingungen. - Beanspruchungszustand im Überlaufrücken unter verschiedenen Varianten zur Vernadelung zwischen Außenschaft und Überlaufrücken.
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Quelle: OJS 2026/S 009-024476 (2026-01-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-01-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg NTV04
Kurze Beschreibung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit den Grundleistungen Objektplanung nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3, § 43 und Anlage 12.1; Tragwerksplanung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 1 § 51 und Anlage 14.1; Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 2 § 53 und Anlage 15.1; Besondere Leistungen, beauftragt. Die Änderung besteht aus zusätzlichen Planungsleistungen: - Begleitung Geotubes Dittmannsdorfer Teich - Begleitung Taucherleistung - Bauzustandserfassung OFD Wasserwechselzone, Anpassung Rentionsberechnung HQ2 - VS Dittersbach vorgezogene Schützinstallation, Gesamtablaufplan - Entscheidungsvorlage OFD-Fläche
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Beschreibung
Interne Kennung: NTV04
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, Zusätzliche Planungsleistungen
Beschreibung der Beschaffung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 7 beauftragt. Die Änderung besteht in Form von Beauftragung zusätzlicher Planungsleistungen.

Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV04
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-08 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 52227.65 EUR 💰
Kennung des Angebots: NTV04

Ergänzende Informationen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-01-15+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Im Rahmen des Hauptvertrages der ARGE Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 5 bis 7 HOAI 2013, wurde die ARGE vom AG zur Erbringung zusätzlicher Leistungen aufgefordert. Diese zusätzlichen Leistungen sind zwingend erforderlich für die Erfüllung der Planungsaufgabe Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg und waren im Vorfeld der Aussschreibung der Planungsleistungen so nicht vorhersehbar.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
(1) Einsatz Geotubes Dittmannsdorfer Teich Für die notwendige Entleerung der letzten Lamelle des Stauraumes der TS Lichtenberg vor der Komplexsanierung ist vorgesehen, das Sediment mittels Geotubes zurückzuhalten. Damit soll der Sedimentaustrag in den Unterlauf vermieden werden. Da dieses Verfahren nicht dem üblichen Einsatz der Geotubes entspricht und kein entsprechendes Referenzob-jekt bekannt ist, soll ein „Testlauf“ dieser Sedimentrückhaltvariante bei der Entleerung des Dittmanndorfer Teiches erfolgen. Dieser soll durch die ARGE begleitet werden, um die Erkenntnisse zur Wirksamkeit, aus dem Vergabeverfahren und zur praktischen Handhabung direkt bei der Vorbereitung und Umsetzung der Absenkung der TS Lichtenberg anwenden zu können. (2) Erstellung Fachbeiträge WRRL Diese Leistungen wurden bei der ARGE abgefragt, werden jedoch nicht beauftragt. Aufgrund der engen Zeitschiene und der starken Verknüpfung mit betrieblichen Belangen werden die Leistungen durch das Referat 25 der LTV bzw. das bereits vorab befasste IB Hase ausgeführt. (3) Einsatz Ingenieurtaucher Im Zuge der konkreten Planung des wasserseitigen Baufeldes ergaben sich Unklarheiten bzgl. der Geländehöhen und der Sedimentauflage des Talsperrengrundes. Zur Aufklärung und Vermeidung von Planungs- und Mengenunsicherheiten erfolgte eine Vermessung mittels Sonar und eine stichprobenartige Kalibrierung der Sonarvermessung durch Taucher. Diese Leistungen wurden durch die ARGE begleitet. (4) Bauzustandserfassung Oberflächendichtung der Wasserwechselzone Auf Grund des optisch schlechten Zustandes der Oberflächendichtung oberhalb der Was-serwechselzone sollte untersucht werden, ob vorgezogen zur Komplexsanierung eine Instandsetzung in diesem Bereich angezeigt ist. Hierzu erfolgte eine örtliche Bauzustandserfassung und entsprechende Berichterstellung. (5) Anpassung Retentionsberechnung HQ2/BHQ1/2 Auf Grund der 12/2019 im Hochwassersteuerplan von 9m³/s auf 8m³/s reduzierten maximalem schadlosen Abfluss am Steuerpegel muss die bereits vorliegende Retentionsberechnung für die Bemessungsfälle HQ2 und BHQ1/2 (bauzeitlicher HW-Schutz) erneut erfolgen. 6) Vorsperre Dittersbach – Prüfung vorgezogene Schützinstallation Die Vorsperre Dittersbach soll schon zum Zeitpunkt der Entleerung der Talsperre Lichtenberg zum Rückhalt von Niederschlägen während der Absenkung des Wasserspiegels und als Vorlage zur „Verdünnung“ des Wassers in der Hauptsperre dienen. Deshalb sollte untersucht werden, ob die vorgesehene Installation des Schützes schon der Maßnahme vorgezogen bei günstigem tiefen Wasserstand erfolgen kann. (7) Umwelttechnische Untersuchungen Die im Rahmen der Komplexsanierung zurückzubauenden Materialien sollen einer Umwelttechnischen Überprüfung bzgl. ihrer Verwertbarkeit bzw. Entsorgungsmöglichkeit bewertet werden als Grundlage. Da es hierzu prinzipiellen Diskussionsbedarf gibt, werden diese angebotenen Leistungen vorerst nicht beauftragt. (8) Erstellung Gesamtablaufplan Um alle Planungs- Vergabe- und Bauzeitscheinen im Überblick zu halten, sollte von der ARGE ein Gesamtablaufplan erstellt werden. Dazu muss der bereits vorhandene Bauablaufplan der aktuellen Zeitschiene angepasst und um die dem Bau vorlaufenden Vorgänge ergänzt werden. (9) Entscheidungsvorlage zur Flächengröße der Oberflächenabdichtung des Absperrbauwerkes Vor dem Hintergrund des sehr engen Zeitfensters für die Arbeiten bei voll abgestauter Anlage und unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse zum Zustand der Oberflächendichtung und der Absicherung der Ersatzrohwasserversorgung soll dem Bauherrn eine Entscheidungsvorlage bzgl. der Frage Teilfläche/Vollfläche der Sanierung mit Kunststoffdichtungsbahn erstellt werden.
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Quelle: OJS 2026/S 011-032727 (2026-01-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-01-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, Zusätzliche Planungsleistungen, NTV05
Kurze Beschreibung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 7 beauftragt. Die Änderung besteht in Form von Beauftragung zusätzlicher Planungsleistungen.
Beschreibung
Interne Kennung: NTV05
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, NTV05

Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV05
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-03-16 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 82236.83 EUR 💰
Kennung des Angebots: NTV05

Ergänzende Informationen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-01-16+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Im Rahmen des Hauptvertrages der ARGE Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 5 bis 7 HOAI 2013, wurde die ARGE vom AG zur Erbringung zusätzlicher Leistungen aufgefordert. Diese zusätzlichen Leistungen sind zwingend erforderlich für die Erfüllung der Planungsaufgabe Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg und waren im Vorfeld der Aussschreibung der Planungsleistungen so nicht vorhersehbar. Notfallkonzept Anschlussfuge, ERWV Gimmlitz, Begleitung Geotubes Dittmannsdorfer Teich, Bauzustandserfassung OFD Wasserwechselzone, Anpassung Retentionsberechnung HQ2, VS Dittersbach vorgez. Schützinstallation, Gesamtablaufplan, Vorstellung AP-Planung, Mehrfertigung AP-Planung, Konzept Funktionsprüfung Entnahmeanlagen, Konzept Vorsperre Umbau HWE, Begleitung Armaturentest)
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
NV05.11 Notfallkonzept/Ertüchtigung Anschlussfuge Diese Leistungen wurden im Hauptvertrag Juni 2016 bereits grundsätzlich vereinbart. Vereinbart war die Erstellung eines Notfallkonzeptes für die vorsorgliche Sicherung der Anschlussfuge zwischen Komplexbauwerk und Absperrbauwerk. Nach Durchführung erneuter Tauchermessungen der verfügbaren Dehnungswelle des Fugenbleches und Feststellung des schlechten Zustandes, wurde Ende 2016 vom AG festgelegt, die Erarbeitung eines Notfallkonzeptes abzubrechen und dafür Planungs- und Überwachungsleistungen zur Ertüchtigung der Anschlussfuge zu erbringen. Alle über die Erstellung des Notfallkonzeptes hinausgehenden Leistungen waren bisher vertraglich nicht vereinbart. Dies geschieht hiermit. NV05.12 Ersatzrohwasserversorgung Teil 2 Diese Leistungen wurden grundsätzlich in der Nachtragsvereinbarung 03 vom August 2019 beauftragt. Der Stundenaufwand für die Bearbeitung der Variantenuntersuchung zur Ersatzrohwasserversorgung sowie der Variantenuntersuchung zur Optimierung des Zeitraumes der Totalentleerung war höher als vorabgeschätzt. Zwischenberatungen sowie die Ergebnisvorstellung waren im Nachtrag mit dem Hinweis auf eine mögliche Nachbeauftragung nicht enthalten. Die über den bereits vereinbarten Aufwand hinausgehende Stundenanzahl wir hiermit vertraglich gebunden. NV05.2 Bauzustandserfassung OFD Wasserwechselzone Auch diese Leistungen wurden grundsätzlich in der Nachtragsvereinbarung 04 September 2020 vertraglich vereinbart. Auf Grund der zahlreichen Schäden war die Berichterstellung aufwändiger als vorabgeschätzt. Die zusätzlich notwendige Bearbeitungszeit wird hiermit vertraglich vereinbart. NV05.3 Anpassung Retentionsberechnung HQ2/BHQ1/2 Diese Leistungen wurden grundsätzlich in der Nachtragsvereinbarung 04 September 2020 vertraglich vereinbart. Auf Grund mehrmalig geänderter Randbedingungen im Rahmen diverser Abstimmungen wurde die Retentionsberechnung einschl. Bericht mehrfach überarbeitet. Die zusätzlich angefallenen Leistungen werden hiermit beauftragt. NV05.4 Vorsperre Dittersbach – Prüfung vorgezogene Schützinstallation Zusätzlich zur bereits in der Nachtragsvereinbarung 04 September 2020 vereinbarten Prüfung der vorgezogenen Schützinstallation sollte geprüft werden, ob die bisher bauzeitlich vorgesehene Schützkonstruktion auch dauerhaft eingesetzt werden kann. Damit sollten Steuerungsoptionen entsprechend Stellungnahme R22 (R22/07/2020) realisiert werden können. NV05.5 Erstellung Gesamtablaufplan Auch diese Leistungen wurden grundsätzlich in der Nachtragsvereinbarung 04 September 2020 vertraglich vereinbart. Der Gesamtablaufplan wird weiterhin fortgeschrieben. Die Vorausschätzung des erforderlichen Zeitbedarfes wird hiermit vertraglich vereinbart. NV05.6 Vorstellung Ausführungsplanung Um das inzwischen neue Bearbeiterteam der Komplexsanierung sowie alle weitere Beteiligten der Maßnahme nach der langen Planungspause wieder auf einen Stand zu bringen, wurde die ARGE aufgefordert, die Ausführungsplanung mittels ppt vorzustellen. Dies erfolgte am 30.09.2020. NV05.7 Mehrfertigung Ausführungsplanung Damit alle Beteiligten die Ausführungsplanung parallel prüfen konnten, wurde der AN aufgefordert zwei weitere Papierexemplare zu erstellen. Die Unterlagen wurden im April 2020 übergeben. NV05.8 Konzept Funktionsprüfung Entnahmeanlagen Wiedereinstau Im Vorfeld eines Probestauprogrammes wurde der AN aufgefordert (EL26 und 14.01.2021), ein Konzept zu erstellen, welches die notwendigen Funktionsprüfungen vor der VOB-Abnahme bzw. vor Inbetriebnahme der Entnahmeanlagen erfasst. NV05.9 Konzept Vorsperre Umbau HWE Resultierend aus den Ergebnissen der Notiz 66 (siehe NV05.4) wurde der AN aufgefordert zu prüfen, ob der vorgesehene bauzeitliche Einbau des Schützes (bisher am GA) auch dauerhaft in die HWE installiert werden kann. Damit wäre jedoch die Abflusssteuerung erst ab 491,50m möglich (liegt über dem bisher angenommenen Teildauerstau). Es sollte geprüft werden, welche Auswirkungen dies auf den bauzeitlichen Hochwasserschutz hat. Es erfolgten bis zum 09.03.2021 noch Abstimmungen diesbezüglich zur Konkretisierung der Aufgabenstellung. Aus Kapazitätsgründen erfolgte dann keine weitere Bearbeitung des AN. In einer betriebsinternen Abstimmung am 11.05.2021 wurde festgestellt, dass der diesbezügliche Umbau der HWE für die bauzeitliche HW-Steuerung ungünstig ist und daher der Umbau als separates Projekt beplant werden soll. Am 25.05.2021 wurde die Leistung beim AN gestoppt. Der bis dahin erbrachte Stundenaufwand wird hiermit vertraglich vereinbart. NV05.10 Begleitung Armaturentest Störreservelager LTV Entsprechend Email vom 07.05.2021 an den AN sollte geprüft werden, ob die bauzeitlichen Armaturen für die Wasserhaltung über die Grundablässe aus Beständen der Störreserve der LTV generiert werden können. Im B ZM/OWE sind Armaturen vorrätig, diese sollte auf ihre Eignung geprüft werden. Es sollte weiterhin eine Richtpreisrecherche zur Aufarbeitung der vorrätigen Armaturen erfolgen. Der notwendige Stundenaufwand wird hiermit vertraglich vereinbart.
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Quelle: OJS 2026/S 012-035685 (2026-01-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-01-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, NTV 06
Kurze Beschreibung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 7 beauftragt. Die Änderung besteht in Form von Beauftragung zusätzlicher Planungsleistungen, Erstellung eines Projekthandbuches und EMSR Planung Vorsperre.
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Beschreibung
Interne Kennung: NTV06
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg
Beschreibung der Beschaffung:
Im Hauptvertrag für die Ingenieurleistungen ist die Vorsperre dem Objekt 1 (vorgezogene Maßnahmen) zugeordnet. Hierfür lag bisher kein Planungsauftrag zur Technischen Ausrüstung EMSR vor. Dieses Leistungsbild wird nunmehr nachbeauftragt.

Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV06
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-03-29 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 12560.62 EUR 💰
Kennung des Angebots: NTV06

Ergänzende Informationen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-01-19+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Um die Kommunikationswege zwischen den Projektbeteiligten während der Bauphase zu strukturieren und zu dokumentieren ist die Erarbeitung eines Projekthandbuches notwendig. In ihm sollen Musterformulare, Flussdiagramme und Checklisten für alle wichtigen Sachverhalte und Abläufe enthalten sein. Da für das Projekt keine Projektsteuerung gebunden wurde, muss die Erstellung eines Projekthandbuches als besondere Leistung beauftragt werden. Für die Vorsperre Dittersbach lag im Zusammenhang mit der Komplexsanierung der Talsperre Lichtenberg bisher kein Planungsauftrag zur Technischen Ausrüstung EMSR vor. Bei der Objektplanung der notwendigen Ertüchtigungsarbeiten an der Vorsperre wurde offensichtlich, dass Beleuchtung, Verkabelung, Schaltanlage, Steuerung, Überwachung und Programmierung einer Planung bedürfen. Die ARGE wurde von der LTV aufgefordert, ein Angebot zur Erbringung der Leistungen abzugeben
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Zusätzliche Leistung Erstellung eines Projekthandbuches, zusätzliche Planungsleistung zur Technischen Ausrüstung EMSR für die Vorsperre Dittersbach.
Quelle: OJS 2026/S 013-039987 (2026-01-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-01-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Lichtenberg, NTV07
Kurze Beschreibung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 7 beauftragt. Eingetretene Verzögerungen bei der Sicherstellung der Ersatzwasserversorgung führten zu einer Unterbrechung der Planungsleistungen. Die Planungsleistungen für die technische Ausrüstung EMSR wurden größtenteils zurück gestellt. Mit Wiederaufnahme der Planungen wurde die Aufgabenstellung für die EMSR aktualisiert und angepasst. Zusätzlich zum Vertrag wird die Anlagengruppe 5 der Technischen Ausrüstung ergänzt. Hierfür sind nun zusätzlich die Leistungsphasen 3, 5-7 zu erbringen.
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Beschreibung
Interne Kennung: NTV07
Beschreibung der Beschaffung:
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 7 beauftragt. Im Rahmen der Änderung werden zusätzliche Planungsleistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung Leistungsphasen 3, 5-7 erbracht. Dem Grunde nach hat sich durch die aktuelle Aufgabenstellung die zu erbringende Pla-nungsleistung massiv erweitert. Zu den geänderten Leistungen der LP 5-7 werden wiederholte Leistungen der LP 3 notwendig.
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Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV07
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-08-31 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 15502.24 EUR 💰
Kennung des Angebots: NTV07

Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-01-21+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Die ARGE ist gemäß Hauptvertrag mit Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 7 beauftragt. Eingetretene Verzögerungen bei der Sicherstellung der Ersatzwasserversorgung führten zu einer Unterbrechung der Planungsleistungen. Die Planungsleistungen für die technische Ausrüstung EMSR wurden größtenteils zurück gestellt. Mit Wiederaufnahme der Planungen wurde die Aufgabenstellung für die EMSR aktualisiert und angepasst. Zusätzlich zum Vertrag wird die Anlagengruppe 5 der Technischen Ausrüstung ergänzt. Hierfür sind nun zusätzlich die Leistungsphasen 3, 5-7 zu erbringen.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Zusätzliche Planungsleistungen Leistungsbild Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 3, 5-7 HOAI 2013.
Quelle: OJS 2026/S 015-046190 (2026-01-21)