Tätigkeit eines Geschäftsbesorgers als Treuhänder des Landes Berlin zur Planung und Realisierung von Fördermaßnahmen im Bereich Arbeit und Berufliche Aus- und Weiterbildung (BerlinArbeit) gem. § 44 Landeshaushaltsordnung Berlin (LHO)

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen

Der Auftragnehmer erbringt als beliehenes Unternehmen nach § 44 LHO Dienstleistungen zur Umsetzung der Förderinstrumente zur Beschäftigung und Qualifizierung (Maßnahmen der Beschäftigungsförderung, personenbezogene Arbeitsmarktförderungen, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen, regionale Förderungen, Maßnahmen sowie Pilotprojekte der Berufsorientierung, der Berufsvorbereitung und der Berufsausbildung, Maßnahmen beruflicher Weiterbildungsberatung, Modell- und Pilotprojekte beruflicher Weiterbildung, internationale Weiterbildung) gemäß der Arbeitsmarktpolitik des Landes Berlin. Er erbringt im Weiteren allgemeine Leistungen wie die Treugutverwaltung und Berichterstattung, die Erfolgskontrolle der Förderinstrumente, die Unterstützung des Auftraggebers bei der Gestaltung und Umsetzung seiner Arbeitsmarktprogramme.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-09-16 Auftragsbekanntmachung
2013-09-20 Ergänzende Angaben
2013-10-18 Ergänzende Angaben
2013-10-25 Ergänzende Angaben
2013-11-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-09-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
Menge oder Umfang:
Näheres ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung. Der Umfang der Leistungen hängt vom jeweiligen Fördervolumen ab, das noch nicht verbindlich feststeht. Der Auftrag umfasst die ab 1.1.2014 zu bewilligenden Förderungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
Postanschrift: Oranienstr. 106
Postleitzahl: 10969
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/sen/aif 🌏
E-Mail: uwe.tolksdorf@senaif.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090281474 📞
Fax: +49 3090282090 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-16 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 181-312513
ABl. S-Ausgabe: 181
Zusätzliche Informationen
Verfahrensart: Es findet eine öffentliche Ausschreibung gemäß § 3 Abs. 1 VOL/A statt. Da es sich bei der zu vergebenden Leistung um eine sonstige Dienstleistung der Kategorie 27 des Anhangs I Teil B zur VOL/A handelt, ist gemäß § 1 EG Abs. 3 VOL/A und § 4 Abs. 2 Nr. 2 VgV neben den Bestimmungen des § 8 EG VOL/A, § 15 EG Abs. 10 VOL/A und § 23 EG VOL/A der erste Abschnitt der VOL/A mit Ausnahme von § 7 VOL/A anwendbar. Die europaweite Bekanntmachung des Vergabeverfahrens erfolgte ohne Rechtspflicht. Hinweise zu den Losen: Es findet eine Aufteilung in 2 Lose statt: Los 1 umfasst die Planung und Realisierung von Coaching-, Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Los 2 umfasst die Planung und Realisierung von Berufsorientierungs-, Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung. Die Erteilung des Zuschlags ist auf ein Los pro Bieter limitiert, d. h. eine Zuschlagserteilung an einen Bieter für beide Lose ist ausgeschlossen. Verbundene Unternehmen im Sinne des GWB werden als ein Unternehmen angesehen. Das Angebotsverhalten der Bieter darf der Loslimitierung nicht zuwider laufen und keine Umgehung der Loslimitierung darstellen. Hinweise zum Angebot: Für das Angebot ist das Angebotsschreiben zu verwenden, das Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Mit dem Angebot sind u. a. Konzepte und Angaben zur Kalkulation für jedes angebotene Los nach Maßgabe der Vergabeunterlagen vorzulegen. Der Dienstleister gewährleistet zur Sicherstellung der gesetzlichen und vertraglichen Vorschriften und sonstigen Vorgaben des Landes Berlin eine interne Revision und benennt dem Auftraggeber eine dafür Beauftragte oder einen Beauftragten. Der Dienstleister hat im Weiteren ein Verwaltungs- und Kontrollsystem einzurichten. Dem Angebot sind entsprechende Beschreibungen beizufügen. Der Bieter hat im Angebot für jedes Los anzugeben, ob und gegebenenfalls für welche Leistungsbereiche er beabsichtigt, Unterauftragnehmer einzusetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, die Benennung der Unterauftragnehmer sowie eine verbindliche schriftliche Erklärung der/des Unterauftragnehmer/s, dass dieser für den Fall des Zuschlags die Erbringung der vorgesehenen Teile der Dienstleistung gegenüber dem Bieter zusichert, zu fordern. Der Bieter hat mit dem Angebot für jedes angebotene Los seine Urkalkulation in einem verschlossenen Umschlag zur Aufbewahrung beim Auftraggeber zu übergeben. Für die IT-Unterstützung zur Auftragsabwicklung soll nach bisherigen Planungen ab dem 1.1.2014 eine weiterentwickelte Version des derzeit ausschließlich zur Umsetzung des ESF-Systems EurekaPlus (künftig EurekaPlus 2.0) zur Verfügung gestellt werden. Die derzeit noch laufenden Entwicklungsarbeiten einschließlich der notwendigen Tests sollen so rechtzeitig abgeschlossen sein, dass die erforderlichen Anwendungen bedarfsgerecht zur Verfügung stehen bzw. entsprechend der Prioritätensetzung bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Dann ist eine umfassende Vorgangsbearbeitung internetbasiert möglich. Der Dienstleister hat dann EurekaPlus 2.0 für alle Förderungen zu nutzen. Die Bieter haben die Möglichkeit sich im Rahmen einer Präsentation genauer über Eureka Plus 2.0 zu informieren. Es sind Präsentationstermine im Zeitraum vom 3.10.2013 bis 18.10.2013 geplant. Ein Termin ist mit dem unter I.1 genannten Ansprechpartner rechtzeitig per E-Mail abzustimmen, d. h. der Wunsch nach Teilnahme an einem Präsentationstermin ist dem genannten Ansprechpartner per E-Mail möglichst bis zum 1.10.2013 mitzuteilen. Die Vergabeunterlagen sind verbindliche Bestandteile der Ausschreibung. Hinweis zu Bieterinformationen: Die Bieter sind verpflichtet, sich während der Ausschreibung über etwaige Änderungen an den Vergabeunterlagen oder Informationen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse http:///www.sen-berlin.de/dokumente/arbeit/vertraulich/Ausschreibung_ArbeitsmarktlicheDienstleitungen_FAQs.pdf zu informieren. Der Auftraggeber wird etwaige Bieterinformationen auf der genannten Internetseite bekanntgeben. Eine Versendung der Bieterinformationen durch den Auftraggeber erfolgt nicht. Mit dem Empfangsbekenntnis für die Vergabeunterlagen ist der Bieter gehalten seine E-Mail-Adresse anzugeben. Der Auftraggeber wird dann per E-Mail formlos auf etwaige unter der genannten Internetadresse veröffentlichten Bieterinformationen hinweisen. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Hinweise zur Eignungsprüfung: Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Bescheinigungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen. Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit sie wettbewerbsrechtlich zulässig sind. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit für jedes Mitglied der Bieter-gemeinschaft vorzulegen. Ein Unternehmen kann sich auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen. Zum Nachweis, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, ist in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung nach dem dem Angebotsschreiben beigefügten Muster vorzulegen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer erbringt als beliehenes Unternehmen nach § 44 LHO Dienstleistungen zur Umsetzung der Förderinstrumente zur Beschäftigung und Qualifizierung (Maßnahmen der Beschäftigungsförderung, personenbezogene Arbeitsmarktförderungen, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen, regionale Förderungen, Maßnahmen sowie Pilotprojekte der Berufsorientierung, der Berufsvorbereitung und der Berufsausbildung, Maßnahmen beruflicher Weiterbildungsberatung, Modell- und Pilotprojekte beruflicher Weiterbildung, internationale Weiterbildung) gemäß der Arbeitsmarktpolitik des Landes Berlin. Er erbringt im Weiteren allgemeine Leistungen wie die Treugutverwaltung und Berichterstattung, die Erfolgskontrolle der Förderinstrumente, die Unterstützung des Auftraggebers bei der Gestaltung und Umsetzung seiner Arbeitsmarktprogramme.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Planung und Realisierung von Coaching-, Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
Kurze Beschreibung:
Auf der Grundlage des abzuschließenden Geschäftsbesorgungsvertrages soll der Dienstleister folgende Leistungen als beliehenes Unternehmen erbringen: Planung und Realisierung von Coaching-, Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, darunter Organisation und Finanzierung von Beschäftigungsprojekten, die aus Mitteln des Landes Berlin, des Bundes und der EU gefördert werden, Gewährung von Beschäftigungszuschüssen an Unternehmen im 1. oder 2. Arbeitsmarkt, Organisation und Finanzierung beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen aus Berliner Landesprogrammen, Beratung, Organisation und Finanzierung zu sonstigen arbeitsmarktlichen Maßnahmen; Bearbeitung von Projektanträgen, Erteilung der Zuwendungsbescheide, Ausreichung der Mittel, Abschlussarbeiten zu jedem Zuwendungsvorgang, Treugutmittelverwaltung, Berichterstattung einschließlich der Kooperation bei Prüfungen durch die Verwaltung sowie Beratungsleistungen.
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Menge oder Umfang: Nähere Angaben sind der Leistungsbeschreibung unter III. – Bisheriger und zukünftiger Umfang der Leistungen – zu entnehmen. Der bisherige Dienstleister ist bis 31.12.2013 für Bewilligungen zuständig und bearbeitet alle von ihm bis dahin bewilligten Maßnahmen auch im Folgezeitraum ab 1.1.2014 selbst weiter. Der aus dieser Ausschreibung hervorgehende Auftragnehmer/Dienstleister wird die Aufgaben für alle Maßnahmen wahrnehmen, die ab Beginn der Vertragslaufzeit neu eingerichtet werden. Maßnahmen der ESF-Förderperiode 2014 – 2020 sind nicht Gegenstand des Vertrages.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gegenstand des Auftrags sind ggf. weitere, mit den unter 1) genannten Instrumenten vergleichbare Förderinstrumente, die diese ergänzen oder ersetzen. Die inhaltliche Steuerung der Maßnahmen erfolgt nach den Vorgaben der zuständigen Fachreferate II C (Los 1) bzw. II D (Los 2). Die Bieter müssen sich auf Grund ihrer Fachkenntnis selbst über arbeitsmarktpolitische, rechtliche und finanzielle Entwicklungen informieren. Der Auftragnehmer steht dem Auftraggeber darüberhinaus gegen aufwandsbezogene Vergütung für zusätzliche Leistungen, die im Zusammenhang mit der Hauptleistung stehen, in einem Umfang von bis zu 5 000 Stunden pro Jahr zur Verfügung.
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Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Planung und Realisierung von Berufsorientierungs-, Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung
Kurze Beschreibung:
Auf der Grundlage des abzuschließenden Geschäftsbesorgungsvertrages soll der Dienstleister folgende Leistungen als beliehenes Unternehmen
erbringen:Planung und Realisierung von Berufsorientierungs- Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, darunter Organisation und Finanzierung von Berufsorientierung-, Berufsvorbereitungs- und Berufsausbildungsmaßnahmen, die aus Mitteln des Landes Berlin, des Bundes und der EU finanziert werden, von Pilotprojekten in den Bereichen der Berufsorientierung, Berufsvorbereitung- und Berufsausbildung, von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildungsberatung, von Modell- und Pilotprojekten der beruflichen Weiterbildung, von internationalen Weiterbildungsmaßnahmen; Bearbeitung von Projektanträgen, Erteilung der Zuwendungsbescheide, Ausreichung der Mittel, Abschlussarbeiten zu jedem Zuwendungsvorgang, Treugutmittelverwaltung, Berichterstattung einschließlich der Kooperation bei Prüfungen durch die Verwaltung sowie Beratungsleistungen.
erbringen:
Planung und Realisierung von Berufsorientierungs- Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, darunter Organisation und Finanzierung von Berufsorientierung-, Berufsvorbereitungs- und Berufsausbildungsmaßnahmen, die aus Mitteln des Landes Berlin, des Bundes und der EU finanziert werden, von Pilotprojekten in den Bereichen der Berufsorientierung, Berufsvorbereitung- und Berufsausbildung, von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildungsberatung, von Modell- und Pilotprojekten der beruflichen Weiterbildung, von internationalen Weiterbildungsmaßnahmen; Bearbeitung von Projektanträgen, Erteilung der Zuwendungsbescheide, Ausreichung der Mittel, Abschlussarbeiten zu jedem Zuwendungsvorgang, Treugutmittelverwaltung, Berichterstattung einschließlich der Kooperation bei Prüfungen durch die Verwaltung sowie Beratungsleistungen.
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Menge oder Umfang: Nähere Angaben sind der Leistungsbeschreibung zu Los 2 unter III. – Bisheriger und zukünftiger Umfang der Leistungen – zu entnehmen. Der bisherige Dienstleister ist bis 31.12.2013 für Bewilligungen zuständig und bearbeitet alle von ihm bis dahin bewilligten Maßnahmen auch im Folgezeitraum ab 1.1.2014 selbst weiter. Der aus dieser Ausschreibung hervorgehende Auftragnehmer/Dienstleister wird die Aufgaben für alle Maßnahmen wahrnehmen, die ab Beginn der Vertragslaufzeit neu eingerichtet werden. Maßnahmen der ESF-Förderperiode 2014 – 2020 sind nicht Gegenstand des Vertrages.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gegenstand des Auftrags sind ggf. weitere, mit den unter 1) genannten Instrumenten vergleichbare Förderinstrumente, die diese ergänzen oder ersetzen. Die inhaltliche Steuerung der Maßnahmen erfolgt nach den Vorgaben des zuständigen Fachreferates II D. Die Bieter müssen sich auf Grund ihrer Fachkenntnis selbst über arbeitsmarktpolitische, rechtliche und finanzielle Entwicklungen informieren. Der Auftragnehmer steht dem darüberhinaus Auftraggeber gegen aufwandsbezogene Vergütung für zusätzliche Leistungen, die im Zusammenhang mit der Hauptleistung stehen, in einem Umfang von bis zu 1 000 Stunden pro Jahr zur Verfügung.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber hat hat das einseitige Recht, die Vertragslaufzeit einmal um 1 Jahr zu verlängern. Die Verlängerungsoption kann für jedes Los separat ausgeübt werden. Die Verlängerungsoption umfasst nur die aus Fördermitteln des Landes Berlin finanzierten Instrumente und Maßnahmen.
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Die Verlängerungsoption muss schriftlich bis zum 30.6. des letzten Jahres der Vertragslaufzeit ggü. dem Auftragsnehmer ausgeübt werden.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Kofinanzierung der Arbeitsmarktförderinstrumenten aus Mitteln des ESF.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter hat die für die Übernahme des Auftrags erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen. Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Beschreibung des Bieters und seiner institutionellen Struktur (u. a. Größe und Standort, Rechtsform, Gründungsjahr), Angaben zu Gesellschaftern, Anteilseignern u. ä., Angaben zu verbundenen Unternehmen (Hinweis: Nach § 44 Abs. 3 LHO können nur juristische Personen beliehen werden), Aufgabenverteilung bei der Durchführung des Auftrags;
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Eigenerklärung des Bieters, dass er sich im Falle der Beauftragung nicht an Förderverfahren als Antragssteller beteiligt, die von dem beauftragten Los erfasst sind, und Rechtssubjekte, die mit ihm verflochten sind, sich nicht an Förderverfahren beteiligen, die von den beauftragten Losen erfasst sind;
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Versicherung, dass im Falle der Beauftragung keine Interessenkollisionen vorliegen und der Auftrag allein im Interesse des Auftrags und des Auftraggebers ausgeführt wird;
Eigenerklärung des Bieters
— gem. § 6 Abs. 3 VOL/A,
— dass über sein Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren nicht eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— dass er sich nicht in Liquidation befindet,
— dass er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist,
— dass er im Vergabeverfahren keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat,
— dass er in den letzten 3 Jahren nicht wegen eines Verstoßes gegen § 23 AEntG mit einer Geldbuße von mindestens 2 500 EUR belegt worden ist und in diesem Zeitraum auch keine entsprechende schwerwiegende Verfehlung nach § 5 AEntG begangen hat.
Der Auftraggeber ist berechtigt, zur Vorbereitung der vergaberechtlichen Entscheidung über strafgerichtliche Verurteilungen und Bußgeldentscheidungen nach § 23 Abs. 1,2 AEntG und nach § 18 Abs. 1, 2 des Mindestarbeitsbedingungsgesetzes Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister einzuholen.
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Auf Verlangen des Auftraggebers sind zusätzlich vorzulegen: Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben; Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind); aktueller, d. h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2010, 2011, 2012 oder, soweit 2012 noch nicht abgeschlossen: 2009, 2010, 2011); Erklärung über den Umsatz des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bzgl. vergleichbarer Leistungen (z. B. Tätigkeiten als Subventionsmittler und im Bereich der Arbeitsmarktförderung); aktueller, d. h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden: 2 Mio. EUR/Einzelfall bei jährlich 2-facher Maximierung, die das sich aus der treuhänderischen Verwaltung ergebende Risiko angemessen abdeckt, und Nachweis einer Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung für Vermögensschäden, die das Risiko einer vorsätzlichen Schadensverursachung durch Mitarbeiter (Unterschlagung, Untreue, ...) abdeckt, mit einer Deckungssumme von 2 Mio. EUR für den einzelnen Schadensfall bei jährlich 2-facher Maximierung. Die Versicherungen müssen auch ein Auswahlverschulden bei der Einschaltung von Unterauftragnehmern decken. Für den Fall, dass die geforderten Versicherungen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht bestehen, reicht der Nachweis der Bereitschaft eines Versicherungsunternehmers, mit dem Bieter eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung und Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung im Fall der Zuschlagserteilung in den genannten Höhen abzuschließen, durch Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Erklärung des Versicherungsunternehmens.
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Auf Verlangen des Auftraggebers sind zusätzlich vorzulegen: Bilanzen/Bilanzauszüge aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren; Bankerklärung mit folgendem Inhalt: Auskunft zum Zahlungsverhalten des Bieters, Dauer der Geschäftsbeziehung, Angabe, ob die Kundenbeziehung zum Bieter ordnungsgemäß verläuft.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Darstellung von Refenzaufträgen, die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind, aus den letzten 3 Jahren unter Angabe der Höhe des Rechnungswertes pro Jahr, der Laufzeit des Vertrages, der Benennung des öffentlichen Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Aufgrund der vorgestellten Referenzen wird der Auftraggeber überprüfen, ob sich daraus ausreichende Erfahrungen, die eine ordnungsgemäße Erfüllung der Dienstleistung erwarten lassen, ergeben. Dies erfolgt über eine Bewertung der vorgestellten Referenzen in ihrer Gesamtschau. Um diese Bewertung durchführen zu können, soll dargestellt werden, ob Kenntnisse und Erfahrungen in den nachfolgenden Bereichen nachgewiesen werden können:
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— soweit vorhanden, Erfahrungen mit der Bewilligung und Prüfung der Verwendung von Fördermitteln,
— soweit vorhanden, Erfahrungen in der treuhänderischen Bewirtschaftung, Verwaltung, Abrechnung und Verwendungsnachweisprüfung von öffentlichen Mitteln auf Grundlage geltender Förderrichtlinien für Mittel des Landes, des Bundes und des Europäischen Sozialfonds,
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— soweit vorhanden, Erfahrungen mit der Arbeitsmarktförderung des Bundes und der Länder,
— soweit vorhanden, Erfahrungen in der administrativen Zusammenarbeit mit Landes- und/oder Bundesverwaltungen, der Bundesagentur für Arbeit sowie deren nachgeordneten Dienststellen,
— soweit vorhanden, Erfahrungen mit ESF-Projekten und Abrechnungssystemen, z. B. Eureka Plus.
Eigenerklärung zur Gesamtzahl der festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in dem für den Auftragsgegenstand relevanten Umfeld tätig sind, in den letzten 3 Jahren,
Eigenerklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die angebotenen Lose zur Verfügung stehen würden,
Benennung und Angaben zur Qualifikation des für die einzelnen Lose vorgesehenen Leitungspersonals und qualifizierten Beratungspersonals (für Los 1: Angaben zu mindestens 5 Personen, für Los 2: Angaben zu mindestens 3 Personen).
Angaben zu den Kenntnissen und Erfahrungen des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Mitarbeiterteams, dargestellt werden sollen, soweit vorhanden:
— Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeitsmarktförderung und Arbeitsmarktpolitik und in der Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Programme und Maßnahmen,
— Kenntnisse und Erfahrungen in nationalem und europäischen Zuwendungsrecht,
— Kenntnisse und Erfahrungen bei der Bewilligung von Zuwendungen und der Prüfung von Verwendungsnachweisen,
— Erfahrungen mit ESF-Projekten und ESF-Abrechnungssystemen (wie z. B. Eureka Plus),
— Kenntnisse und Erfahrungen im Haushaltsrecht, Verwaltung-und Verwaltungsverfahrensrecht,
— betriebswirtschaftliche Kenntnisse,
— administrative Kompetenzen.
Beschreibung der technischen Ausstattung und IT-Struktur.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer unterhält während der Vertragslaufzeit eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von 2 Mio. EUR/Einzelfall bei jährlich zweifacher Maximierung, die das sich aus der treuhänderischen Verwaltung ergebende Risiko angemessen abdeckt, sowie eine Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung für Vermögensschäden, die das Risiko einer vorsätzlichen Schadensverursachung durch Mitarbeiter (Unterschlagung, Untreue, ...) abdeckt, mit einer Deckungssumme von 2 Mio. EUR/Schadensfall bei jährlich zweifacher Maximierung. Die Versicherungen müssen auch ein Auswahlverschulden bei der Einschaltung von Unterauftragnehmern decken.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergabeunterlagen enthalten Vertragsbedingungen im Sinne der VOL/A. Dort und in der Leistungsbeschreibung sind auch die Zahlungsbedingungen geregelt. Ergänzend gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Auf § 44 Abs. 3 LHO wird hingewiesen. Danach kann nur einer juristischen Person die für die Auftragsdurchführung notwendige Befugnis verliehen werden, Aufgaben bei der Gewährung von Zuwendungen wahrzunehmen. Eine ARGE in der Rechtsform einer GbR ist für die Auftragsdurchführung nicht ausreichend. Für den Fall der Auftragserteilung wird daher verlangt, dass eine Bietergemeinschaft eine Rechtsform annimmt, die diesen Voraussetzungen genügt (z. B. GmbH). In diesem Fall müssen entsprechende Angaben im Angebot enthalten sein. Wird eine neue juristische Person gegründet, ist zu erläutern, wie die Eignung sichergestellt wird. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft müssen für die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung auch in diesem Fall einstehen. Im Weiteren vgl. Nr. 7.8 der Angebotsaufforderung/Bewerbungsbedingungen (Teil I der Vergabeunterlagen). Ein entsprechendes Formblatt ist dem Angebotsschreiben beigefügt.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der jeweilige Dienstleister unterhält mindestens einen mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln leicht erreichbaren Standort in einem der Berliner Innenstadtbezirke. Der Dienstleister gewährleistet zur Sicherstellung der gesetzlichen und vertraglichen Vorschriften und sonstigen Vorgaben des Landes Berlin eine interne Revision. Im Falle der Beauftragung darf sich der Bieter/Auftragnehmer nicht an Förderverfahren als Antragsteller beteiligen, die von dem beauftragten Los erfasst sind. Rechtssubjekte, mit denen der Bieter/Auftragnehmer verflochten/verbunden ist, dürfen sich im Falle der Beauftragung nicht an Förderverfahren beteiligen, die von dem beauftragten Los erfasst sind. Mit dem Angebot akzeptiert der Bieter die Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen und die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung und gibt die entsprechenden Eigenerklärungen ebenso wie eine Schutzerklärung zur Abwehr von Einflüssen der Scientology-Organisation ab.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Vergabeunterlagen stehen kostenlos zum Download unter http://www.sen-berlin.de/dokumente/arbeit/vertraulich/Ausschreibung_ArbeitsmarktlicheDienstleistungen_Los_1.zip und http://www.sen-berlin.de/dokumente/arbeit/vertraulich/Ausschreibung_ArbeitsmarktlicheDienstleistungen_Los_2.zip bereit. In Papierform können die Vergabeunterlagen schriftlich bei der unter I.1. angegebenen Kontaktstelle angefordert werden. Die Unterlagen in Papierform werden gegen Nachweis der Zahlung von 30 EUR auf das Konto Landeshauptkasse Berlin IBAN: DA47100100100000058100, BIC: PBNKDEFF, unter Angabe des Kassenzeichens: 1330008586435 und des Verwendungszwecks: „Vergabeverfahren Treuhänder“ versandt. Eine Kopie des Überweisungsbelegs oder Verrechnungsschecks sind beizufügen.
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Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-12-16 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat II C – SGB II-Koordination, Arbeitsförderung
Herrn Tolksdorf
Name: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
Kontaktperson: Bei persönlicher Abgabe: II C 21, Frau Bielert ,Zimmer 3043
Frau Bielert Zimmer 3043
E-Mail: matthias.bogenschneider@senwtf.berlin.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-01-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Verfahrensart: Es findet eine öffentliche Ausschreibung gemäß § 3 Abs. 1 VOL/A statt. Da es sich bei der zu vergebenden Leistung um eine sonstige Dienstleistung der Kategorie 27 des Anhangs I Teil B zur VOL/A handelt, ist gemäß § 1 EG Abs. 3 VOL/A und § 4 Abs. 2 Nr. 2 VgV neben den Bestimmungen des § 8 EG VOL/A, § 15 EG Abs. 10 VOL/A und § 23 EG VOL/A der erste Abschnitt der VOL/A mit Ausnahme von § 7 VOL/A anwendbar. Die europaweite Bekanntmachung des Vergabeverfahrens erfolgte ohne Rechtspflicht.
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Hinweise zu den Losen: Es findet eine Aufteilung in 2 Lose statt: Los 1 umfasst die Planung und Realisierung von Coaching-, Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Los 2 umfasst die Planung und Realisierung von Berufsorientierungs-, Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung. Die Erteilung des Zuschlags ist auf ein Los pro Bieter limitiert, d. h. eine Zuschlagserteilung an einen Bieter für beide Lose ist ausgeschlossen. Verbundene Unternehmen im Sinne des GWB werden als ein Unternehmen angesehen. Das Angebotsverhalten der Bieter darf der Loslimitierung nicht zuwider laufen und keine Umgehung der Loslimitierung darstellen.
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Hinweise zum Angebot: Für das Angebot ist das Angebotsschreiben zu verwenden, das Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Mit dem Angebot sind u. a. Konzepte und Angaben zur Kalkulation für jedes angebotene Los nach Maßgabe der Vergabeunterlagen vorzulegen.
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Der Dienstleister gewährleistet zur Sicherstellung der gesetzlichen und vertraglichen Vorschriften und sonstigen Vorgaben des Landes Berlin eine interne Revision und benennt dem Auftraggeber eine dafür Beauftragte oder einen Beauftragten. Der Dienstleister hat im Weiteren ein Verwaltungs- und Kontrollsystem einzurichten. Dem Angebot sind entsprechende Beschreibungen beizufügen. Der Bieter hat im Angebot für jedes Los anzugeben, ob und gegebenenfalls für welche Leistungsbereiche er beabsichtigt, Unterauftragnehmer einzusetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, die Benennung der Unterauftragnehmer sowie eine verbindliche schriftliche Erklärung der/des Unterauftragnehmer/s, dass dieser für den Fall des Zuschlags die Erbringung der vorgesehenen Teile der Dienstleistung gegenüber dem Bieter zusichert, zu fordern. Der Bieter hat mit dem Angebot für jedes angebotene Los seine Urkalkulation in einem verschlossenen Umschlag zur Aufbewahrung beim Auftraggeber zu übergeben.
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Für die IT-Unterstützung zur Auftragsabwicklung soll nach bisherigen Planungen ab dem 1.1.2014 eine weiterentwickelte Version des derzeit ausschließlich zur Umsetzung des ESF-Systems EurekaPlus (künftig EurekaPlus 2.0) zur Verfügung gestellt werden. Die derzeit noch laufenden Entwicklungsarbeiten einschließlich der notwendigen Tests sollen so rechtzeitig abgeschlossen sein, dass die erforderlichen Anwendungen bedarfsgerecht zur Verfügung stehen bzw. entsprechend der Prioritätensetzung bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Dann ist eine umfassende Vorgangsbearbeitung internetbasiert möglich. Der Dienstleister hat dann EurekaPlus 2.0 für alle Förderungen zu nutzen. Die Bieter haben die Möglichkeit sich im Rahmen einer Präsentation genauer über Eureka Plus 2.0 zu informieren. Es sind Präsentationstermine im Zeitraum vom 3.10.2013 bis 18.10.2013 geplant. Ein Termin ist mit dem unter I.1 genannten Ansprechpartner rechtzeitig per E-Mail abzustimmen, d. h. der Wunsch nach Teilnahme an einem Präsentationstermin ist dem genannten Ansprechpartner per E-Mail möglichst bis zum 1.10.2013 mitzuteilen.
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Die Vergabeunterlagen sind verbindliche Bestandteile der Ausschreibung.
Hinweis zu Bieterinformationen: Die Bieter sind verpflichtet, sich während der Ausschreibung über etwaige Änderungen an den Vergabeunterlagen oder Informationen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse http:///www.sen-berlin.de/dokumente/arbeit/vertraulich/Ausschreibung_ArbeitsmarktlicheDienstleitungen_FAQs.pdf zu informieren. Der Auftraggeber wird etwaige Bieterinformationen auf der genannten Internetseite bekanntgeben. Eine Versendung der Bieterinformationen durch den Auftraggeber erfolgt nicht. Mit dem Empfangsbekenntnis für die Vergabeunterlagen ist der Bieter gehalten seine E-Mail-Adresse anzugeben. Der Auftraggeber wird dann per E-Mail formlos auf etwaige unter der genannten Internetadresse veröffentlichten Bieterinformationen hinweisen. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
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Hinweise zur Eignungsprüfung:
Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Bescheinigungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen.
Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit sie wettbewerbsrechtlich zulässig sind. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit für jedes Mitglied der Bieter-gemeinschaft vorzulegen. Ein Unternehmen kann sich auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen. Zum Nachweis, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, ist in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung nach dem dem Angebotsschreiben beigefügten Muster vorzulegen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorgaben sind ggü. dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- und Bewerbungsfrist. Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen werden kann, kann innerhalb von 15 Tagen ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1 genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden. § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) findet Anwendung. Ein Nachprüfungsantrag ist danach unzulässig,
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— wenn ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht unverzüglich gerügt wird,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung angegebenen Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, II G (VOL-Beschwerdestelle)
Telefon: +49 3090138498 📞
Internetadresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html 🌏
Quelle: OJS 2013/S 181-312513 (2013-09-16)
Ergänzende Angaben (2013-09-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 185-319306
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 181-312513
ABl. S-Ausgabe: 185
Quelle: OJS 2013/S 185-319306 (2013-09-20)
Ergänzende Angaben (2013-10-18)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 204-353328
ABl. S-Ausgabe: 204
Quelle: OJS 2013/S 204-353328 (2013-10-18)
Ergänzende Angaben (2013-10-25)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-25 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 210-364162
ABl. S-Ausgabe: 210
Quelle: OJS 2013/S 210-364162 (2013-10-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-11-27)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 231-401597
ABl. S-Ausgabe: 231

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. prognostizierter Preis pro Jahr (50)
2. Konzept (50)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-11-26 📅
Name: Bietergemeinschaft gsub mbh / Zukunft im Zentrum GmbH
Postanschrift: Kronenstr. 6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-11-21 📅
Name: SPI Consult GmbH
Postanschrift: Bernburger Str. 27
Postleitzahl: 10963

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: matthias.bogenschneider@senwtf.berlin.de 📧

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 185-319306
2013/S 210-364162
2013/S 204-353328

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorgaben sind ggü. dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- und Bewerbungsfrist. Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen werden kann, kann innerhalb von 15 Tagen ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden. § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) findet Anwendung. Ein Nachprüfungsantrag ist danach unzulässig,
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Quelle: OJS 2013/S 231-401597 (2013-11-27)