Technische Beratung und Begleitung von Maßnahmen zur Förderung der Breitbandinfrastruktur in Planungsregionen des Landes Brandenburg – Glasfaser 2020

InvestitionsBank des Landes Brandenburg

Gegenstand der Ausschreibung sind technische Beratungsleistungen und die technische Begleitung von Fördermaßnahmen zur Umsetzung einer verbesserten Breitbandinfrastruktur im Land Brandenburg. Das vorliegende Ausschreibungsverfahren steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Breitbandstrategie „Entwicklungskonzept Brandenburg – Glasfaser 2020" der Landesregierung des Landes Brandenburg. Ziel der Breitbandstrategie ist es, eine flächendeckende und zukunftssichere Breitbanderschließung möglichst aller Haushalte und insbesondere aller Gewerbegebiete mit bis zu 50 Mbit/s bis 2020 sicherzustellen.
Die Vergabestelle ist das zentrale Förderinstitut des Landes Brandenburg. Zur Förderung der Breitbandinfrastruktur hat das Land Brandenburg 3 Planungsregionen eingerichtet. Für die Planungsregion Prignitz-Oberhavel mit den Landkreisen Oberhavel, Ostpriginitz-Ruppin und Prignitz läuft derzeit bereits ein Ausschreibungsverfahren zur Ermittlung eines Fördermittelempfängers, der sich zur Herstellung und Aufrechterhaltung des Netzbetriebes und zur Bereitstellung von Breitbandinternetdiensten für mindestens 7 Jahre sowie die Gewährleistung eines offenen Zugangs auf Vorleistungsebene verpflichtet. Vorgesehen ist dabei der Ausbau des NGA-Netzes durch die glasfaserbasierte Anbindung, Ertüchtigung bzw. technische Aufrüstung einer durch die Vergabestelle definierten Anzahl der für die Versorgung in der Planungsregion notwendigen Kabelverzweiger (KVz) sowie durch die Errichtung leitungsgebundener Breitbandinternetinfrastrukturen in definierten Opal-Gebieten der Planungsregion. Die Vergabestelle beabsichtigt noch in 2013, auch die Planungsregionen Oderland-Spree und Uckermark-Barnim auszuschreiben. Ausschreibungsgegenstand in diesem Verfahren sind Leistungen der Bauüberwachung und des Controllings in der oben beschriebenen Planungsregion Prignitz-Oberhavel, um insbesondere auch sicherstellen zu können, dass die technischen Vorgaben aus dem Zuwendungsvertrag unter Berücksichtigung der Besonderheiten einer Fördermaßnahme, die durch EU-Fördermittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Fonds) gefördert werden, eingehalten werden. Hierfür werden monatliche, technische Prüfungen vor Ort und der vorgelegten Nachweise in Abstimmung mit dem Brandenburger Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) notwendig. Ferner werden diese Leistungen auch notwendig, sofern die Vergabestelle noch die entsprechenden Fördermaßnahmen in den Planungsregionen Oderland-Spree (Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree) sowie Uckermark-Barnim (Landkreise Barnim und Uckermark) ausschreibt. In diesem Fall sind noch Leistungen im Zusammenhang mit den Ausschreibungsverfahren (Auswertung der Angebote, Teilnahme an den Verhandlungsrunden, Erarbeitung von Vergabevorschlägen) zu erbringen. Ob diese Leistungen aber tatsächlich alle beauftragt werden, ist optional.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-05-06 Auftragsbekanntmachung
2013-09-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-05-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang:
Die Planungsregion (1) Prignitz-Oberhavel umfasst eine Fläche von 6 471 2km mit etwa 390 000 Einwohnern und 433 zu erschließenden KVz und 28 OPAL 93-Gebiete. Die Planungsregionen (2) Uckermark-Barnim (4 552 2km) und (3) Oderland-Spree (4 559 2km) haben 310 000 bzw. 440 000 Einwohner. Die Zahl der unterversorgten Haushalte und KVz dürfte leicht niedriger liegen. Es sind Leistungen der Bauüberwachung und des Controllings zu erbringen, in den Planungsregionen Uckermark-Barnim und Oderland-Spree zudem Leistungen der technischen Mitwirkung bei der Auftragsvergabe.500 000
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 500 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Unbestimmt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Investitionsbank des Landes Brandenburg
Postanschrift: Steinstraße 104-106
Postleitzahl: 14480
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.ilb.de 🌏
E-Mail: dieter.lindig@ilb.de 📧
Telefon: +49 3316601285 📞
Fax: +49 33166062404 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-06 📅
Einreichungsfrist: 2013-06-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 090-153184
ABl. S-Ausgabe: 90
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Formblätter stehen für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung. Der Teilnahmeantrag ist mit dem Hinweis „VOF-Verfahren ILB-Verg-Tech." zu versehen und an die unter I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber geprüft. Bewerber, welche die Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden aus. Unter den dann noch verbleibenden Bewerbern findet eine Bewertung in der Weise statt, dass die Vergabestelle aus der Gesamtheit aller Angaben des Bewerber bewertet, ob sie den Bewerber für fachlich geeignet hält, die ausgeschriebenen Leistungen zu erfüllen. Die Vergabestelle wird unter den Bewerbern, die dann als gleich eingestuft werden, in einem Losverfahren insgesamt bis zu 3 Bieter auswählen, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden. Ferner ist ein Bieter von der Vergabestelle gesetzt worden (siehe unten). Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Die Bewerber sind zunächst auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten von der Vergabestelle dann die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt (= 2. Stufe). Anfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu richten. Das Büro TKI/Kabel-Ingenieur-Gesellschaft mbH, Chemnitz, ist für die Planungsregion 1 bereits in die technische Grundlagenermittlung, die Vorplanung und die technische Begleitung des Ausschreibungsverfahrens involviert worden. Dieses Büro wird im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens gleichbehandelt. Um für alle Bieter Chancengleichheit zu gewährleisten (§ 4 Abs. 5 VOF), erhalten die auf der 2. Verfahrensstufe beteiligten Bieter mit den Vergabeunterlagen diejenigen Informationen, die mit Blick auf die Zuschlagskriterien erforderlich sind, um etwaiges Sonderwissen des Büros TKI GmbH auszugleichen. Die Vergabestelle bittet ausdrücklich darum, dass Nachfragen ausschließlich schriftlich, per Telefax oder per E-Mail, an die unter I.1 genannte Kontaktstelle gerichtet werden. Die Vergabestelle wird unabhängig von dem oben beschriebenen Losverfahren den Bieter TKI/Tele-Kabel-Ingenieur-Gesellschaft mbH auffordern, ein erstes Angebot abzugeben. Dieser Bieter erfüllt die von der Vergabestelle aufgestellten Eignungskriterien. Im Maximalfall werden damit insgesamt vier Bieter aufgefordert, ein erstes Angebot abzugeben.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind technische Beratungsleistungen und die technische Begleitung von Fördermaßnahmen zur Umsetzung einer verbesserten Breitbandinfrastruktur im Land Brandenburg. Das vorliegende Ausschreibungsverfahren steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Breitbandstrategie „Entwicklungskonzept Brandenburg – Glasfaser 2020" der Landesregierung des Landes Brandenburg. Ziel der Breitbandstrategie ist es, eine flächendeckende und zukunftssichere Breitbanderschließung möglichst aller Haushalte und insbesondere aller Gewerbegebiete mit bis zu 50 Mbit/s bis 2020 sicherzustellen.
Mehr anzeigen
Die Vergabestelle ist das zentrale Förderinstitut des Landes Brandenburg. Zur Förderung der Breitbandinfrastruktur hat das Land Brandenburg 3 Planungsregionen eingerichtet. Für die Planungsregion Prignitz-Oberhavel mit den Landkreisen Oberhavel, Ostpriginitz-Ruppin und Prignitz läuft derzeit bereits ein Ausschreibungsverfahren zur Ermittlung eines Fördermittelempfängers, der sich zur Herstellung und Aufrechterhaltung des Netzbetriebes und zur Bereitstellung von Breitbandinternetdiensten für mindestens 7 Jahre sowie die Gewährleistung eines offenen Zugangs auf Vorleistungsebene verpflichtet. Vorgesehen ist dabei der Ausbau des NGA-Netzes durch die glasfaserbasierte Anbindung, Ertüchtigung bzw. technische Aufrüstung einer durch die Vergabestelle definierten Anzahl der für die Versorgung in der Planungsregion notwendigen Kabelverzweiger (KVz) sowie durch die Errichtung leitungsgebundener Breitbandinternetinfrastrukturen in definierten Opal-Gebieten der Planungsregion. Die Vergabestelle beabsichtigt noch in 2013, auch die Planungsregionen Oderland-Spree und Uckermark-Barnim auszuschreiben. Ausschreibungsgegenstand in diesem Verfahren sind Leistungen der Bauüberwachung und des Controllings in der oben beschriebenen Planungsregion Prignitz-Oberhavel, um insbesondere auch sicherstellen zu können, dass die technischen Vorgaben aus dem Zuwendungsvertrag unter Berücksichtigung der Besonderheiten einer Fördermaßnahme, die durch EU-Fördermittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Fonds) gefördert werden, eingehalten werden. Hierfür werden monatliche, technische Prüfungen vor Ort und der vorgelegten Nachweise in Abstimmung mit dem Brandenburger Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) notwendig. Ferner werden diese Leistungen auch notwendig, sofern die Vergabestelle noch die entsprechenden Fördermaßnahmen in den Planungsregionen Oderland-Spree (Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree) sowie Uckermark-Barnim (Landkreise Barnim und Uckermark) ausschreibt. In diesem Fall sind noch Leistungen im Zusammenhang mit den Ausschreibungsverfahren (Auswertung der Angebote, Teilnahme an den Verhandlungsrunden, Erarbeitung von Vergabevorschlägen) zu erbringen. Ob diese Leistungen aber tatsächlich alle beauftragt werden, ist optional.
Mehr anzeigen
Menge oder Umfang: Die Planungsregion (1) Prignitz-Oberhavel umfasst eine Fläche von 6 471
Beschreibung der Optionen:
Ausschreibungsgegenstand ist ein Rahmenvertrag für die technische Bauüberwachung und das Controlling des Breitbandinternetausbaus in den Planungsregionen 1-3. Die Leistungen der technischen Bauüberwachung und des Controllings in der Planungsregion 1 werden aller Voraussicht nach beauftragt, künftige Leistungen für die Planungsregionen 2 und 3 sind jedoch optional. Ferner sind in den Planungsregionen 2 und 3 – optional – Leistungen der Mitwirkung bei den Auftragsvergaben (Auswertung der Angebote, Teilnahme an den Verhandlungsrunden, Erarbeitung von Vergabevorschlägen) zu erbringen.
Mehr anzeigen
Dauer: 30 Monate
Referenznummer: ILB-Verg-Tech
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) VO EG Nr. 1083/2006 des Rates vom 11.7.2006.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Land Brandenburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung des Bewerbers im Original, dass über sein Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung beantragt oder dieses mangels Masse abgelehnt wurde
— er sich nicht in Liquidation befindet
— er keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seiner Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat
— er im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten sind in einer Übersetzung beizulegen. Bitte berücksichtigen Sie, dass die vorgenannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten auch für die Darlegungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedsstaaten nach Maßgabe von III.2.2. und III.2.3 gelten. Der Teilnahmeantrag ist im Original einzureichen. Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu III.2.1, III.2.2. und III.2.3 nichts anderes ergibt, auch als Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, zu näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsamen mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen und unter Angabe des Rechnungswertes, der jeweiligen Laufzeit der Verträge und der Benennung eines Ansprechpartners des öffentlichen oder privaten Auftraggebers, Telefonnummer und/oder Einzelerklärungen der jeweiligen Auftraggeber, aus denen sich die Leistung, die Angabe des Rechnungswertes, die Laufzeit des Vertrages und eine Telefonnummer entnehmen lässt.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Mindestbedingung ist ein Durchschnitts-Nettomindestumsatz des Bewerbers von jährlich mindestens 6 Mio. EUR in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, kumuliert 18 Mio. EUR. Bei Bietergemeinschaften muss der Umsatz bei jedem Gesellschafter vorliegen. Ferner verlangt die Vergabestelle den Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit Versicherungssummen wie in III.1.1 beziffert. Sollten die Summen niedriger als unter III.1.2 ausgeführt sein, so ist eine Bereitstellungserklärung der Versicherung über die verlangten Versicherungssummen vorzulegen.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eine namentliche Beschreibung des vorgesehenen Projektteams, auch Anzahl der Mitarbeiter zur Startzeit, einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, aus denen deren Qualifikation, insbesondere auch für die hier ausgeschriebenen Leistungen hervorgehen. Die Vergabestelle erwartet, dass im Projektteam Kenntnisse im Bereich der Telekommunikation und der Betriebswirtschaft vorhanden sind.
Mehr anzeigen
2. Angaben über die personelle Ausstattung, insbesondere Angabe über die Zahl der bei ihnen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen, unabhängig vom Projekt.
3. Ferner sollen die Bewerber Referenzen und Erfahrungen mit geförderten Projekten zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur nachweisen können, ebenfalls Erfahrungen im Umgang mit den Leitlinien der Gemeinschaft für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau, 2009/C 235/04, dort im Zusammenhang mit sogenannten „weißen Flecken", „schwarzen Flecken" und „grauen Flecken".
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
1. Mindeststandards sind Erfahrungen und Referenzen im Bereich des Ausbaus (Planung und Bauüberwachung) von NGA-Netzen durch glasfaserbasierte Anbindungen. Es werden nur Bewerber berücksichtigt, die 2 entsprechende technische Referenzen hierüber in den vergangenen 3 Jahren ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung vorweisen können;
Mehr anzeigen
2. Mindeststandards sind ferner die Mitarbeit eines Betriebswirtes, eines Fachingenieurs für Elektrotechnik und eines Tiefbauingenieurs im Projektteam.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer muss dem Auftraggeber mit Vertragsschluss eine gültige Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personen sowie 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden nachweisen. Diese Versicherungssummen müssen jeweils für mindestens 2 Haftungsfälle pro Jahr zur Verfügung stehen (2-fache Maximierung).
Mehr anzeigen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen werden Bestandteil des noch zu verhandelnden Werkvertrages sein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Nur die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig. Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, müssen Sie im Teilnahmeantrag jeweils Ihre Mitglieder sowie eines Ihrer Mitglieder als Bevollmächtigtenvertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benennen und sich verpflichten, gesamtschuldnerisch zu haften. Der Einsatz von Nachunternehmern ist ausgeschlossen.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 30
Bewerber wurden ausgewählt
Mindestzahl der Bewerber: 003
Höchstzahl der Bewerber: 004
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Dr. Dieter Lindig
Internetadresse: www.ilb.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ILB-Verg-Tech
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Formblätter stehen für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung. Der Teilnahmeantrag ist mit dem Hinweis „VOF-Verfahren ILB-Verg-Tech." zu versehen und an die unter I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber geprüft. Bewerber, welche die Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden aus. Unter den dann noch verbleibenden Bewerbern findet eine Bewertung in der Weise statt, dass die Vergabestelle aus der Gesamtheit aller Angaben des Bewerber bewertet, ob sie den Bewerber für fachlich geeignet hält, die ausgeschriebenen Leistungen zu erfüllen. Die Vergabestelle wird unter den Bewerbern, die dann als gleich eingestuft werden, in einem Losverfahren insgesamt bis zu 3 Bieter auswählen, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden. Ferner ist ein Bieter von der Vergabestelle gesetzt worden (siehe unten). Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt.
Mehr anzeigen
Die Bewerber sind zunächst auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten von der Vergabestelle dann die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt (= 2. Stufe). Anfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu richten. Das Büro TKI/Kabel-Ingenieur-Gesellschaft mbH, Chemnitz, ist für die Planungsregion 1 bereits in die technische Grundlagenermittlung, die Vorplanung und die technische Begleitung des Ausschreibungsverfahrens involviert worden. Dieses Büro wird im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens gleichbehandelt. Um für alle Bieter Chancengleichheit zu gewährleisten (§ 4 Abs. 5 VOF), erhalten die auf der 2. Verfahrensstufe beteiligten Bieter mit den Vergabeunterlagen diejenigen Informationen, die mit Blick auf die Zuschlagskriterien erforderlich sind, um etwaiges Sonderwissen des Büros TKI GmbH auszugleichen. Die Vergabestelle bittet ausdrücklich darum, dass Nachfragen ausschließlich schriftlich, per Telefax oder per E-Mail, an die unter I.1 genannte Kontaktstelle gerichtet werden. Die Vergabestelle wird unabhängig von dem oben beschriebenen Losverfahren den Bieter TKI/Tele-Kabel-Ingenieur-Gesellschaft mbH auffordern, ein erstes Angebot abzugeben. Dieser Bieter erfüllt die von der Vergabestelle aufgestellten Eignungskriterien. Im Maximalfall werden damit insgesamt vier Bieter aufgefordert, ein erstes Angebot abzugeben.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617 📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung in der Fassung der Bekanntmachung vom 17.5.2005 (BGBl. I S. 2114, zuletzt geändert durch Art. 13 Abs. 21 Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25.5.2009 (VGBl. I S. 1102) Anwendung. Nach § 107 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit
Mehr anzeigen
1.
Der Antragsgegner den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftrageber nicht unverzüglich gerügt hat;
2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
4.
Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Unverzüglich i. S. v. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens sieben (7) Tage nach Kenntnis des Vergaberechtsverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2013/S 090-153184 (2013-05-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-09-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 357 700 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 179-309480
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 90-153184
ABl. S-Ausgabe: 179

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: ILB-Verg-Tech.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität Konzept interne Abläufe (15)
2. Qualität Konzept Terminmanagement (10)
3. Qualität Konzept Abnahmemanagement (10)
4. Qualität Konzept zur Beleg- und Unterlagenprüfung (15)
5. Qualität Konzept zur Optimierung der Kommunikation (5)
6. Regelungen des Rahmenwerkvertrages (10)
7. Preis (35)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-30 📅
Name: Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Curiestraße 19
Postort: Chemnitz
Postleitzahl: 09117
E-Mail: tki@tki-chemnitz.de 📧
Internetadresse: www.tki-chemnitz.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 03

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung in der Fassung der Bekanntmachung vom 17.5.2005 (BGBl. I S. 2114, zuletzt geändert durch Art. 13 Abs. 21 Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25.5.2009 (VGBl. I S. 1102) Anwendung. Nach § 107 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit:
Mehr anzeigen
1. Der Antragsgegner den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wruden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Unverzüglich i. S. v. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens sieben (7) Tage nach Kenntnis des Vergaberechtsverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklussionsbestimmunge nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2013/S 179-309480 (2013-09-12)