Telekommunikationsanlagen

Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen

Das LZPD NRW beabsichtigt, die bei den Polizeibehörden in NRW und beim LZPD NRW vorhandenen Telekommunikationsanlagen an den Stand der Technik anzupassen. Der Auftrag betrifft die interne Telekommunikation im Bereich Sprache (Voice) und andere damit verbundene Dienste, jedoch nicht die Providerleistungen für die externe Kommunikation. Der Auftrag wird eine Laufzeit von mindestens 48 Monaten haben.
Zurzeit werden für die Sprachkommunikation insgesamt ca. 450 TK-Anlagen genutzt. Die TK-Anlagen gliedern sich in Hauptanlagen sowie deren Unteranlagen. Der Verbund von Hauptanlage und den jeweiligen Unteranlagen wird als eine Netzgruppe bezeichnet. Die Gesamtzahl der Netzgruppen beträgt 50. Die Anzahl der pro Netzgruppe eingesetzten Unteranlagen variiert von wenigen Anlagen bis ca. 50 Anlagen. Die Netzgruppen sind über das polizeieigene Wide Area Network IP-basierend miteinander vernetzt.
Das Mengengerüst der TK-Umgebung umfasst u. a.:
Ca. 270 externe S2M-Anbindungen,
Ca. 1 350 externe S0-Anbindungen,
Ca. 150 Vermittlungsplätze,
Ca. 44 000 digitale Endgeräte (Zweidrahttechnik),
Ca. 5 200 IP-Endgeräte,
Ca. 8 000 analoge Anschlüsse für Telefone und Faxgeräte,
DECT-Endgeräte,
Türsprechanlagen und Türöffner.
Der Betrieb der TK-Anlagen obliegt den Behörden selbst. Das LZPD NRW ist für den Betrieb des übergeordneten Verbunds der TK-Anlagen zuständig.
Die neue Lösung muss im Wesentlichen folgende Eigenschaften aufweisen:
Zentrale Vermittlungskomponenten müssen die Steuerung der standortübergreifenden Kommunikation innerhalb des TK-Verbundes übernehmen. Die Standorte müssen durch Einsatz vom Komponenten mit Survival-Funktion autark und zumindest in den Telefoniegrundfunktionen von den zentralen Komponenten unabhängig sein. Sowohl die Endgeräte als auch die Gateways an den dezentralen Standorten greifen über das Wide Area Network (WAN) auf zentrale TK-Komponenten zu. Die vollständig redundante Ausführung zentraler Komponenten und Gateways muss im Angebot enthalten sein. Die Skalierbarkeit der neuen TK-Lösung muss dem heutigen Mengengerüst entsprechen und weiteren Ausbau ermöglichen. Die neue Lösung muss die Anbindung zentraler Applikationsserver im Rechenzentrum des LZPD NRW unterstützen. In der ersten Ausbaustufe ist die Realisierung von Zusatzapplikationen für einen Teil der Anwender vorgesehen, aber die angebotene TK-Lösung muss für den künftigen Ausbau Schnittstellen zu Zusatzanwendungen bieten, sodass jeder Teilnehmer unabhängig von der Behördenzugehörigkeit Applikationen wie Unified Messaging, Unified Communications, Kollaboration und Videokonferenzen von beliebigen Arbeitsplätzen aus unter wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nutzen kann. Die neue TK-Umgebung umfasst Schnittstellen zum öffentlichen Telefonnetz sowie weiteren konventionellen TK-Systemen und -Endgeräten. Sonderlösungen und Nicht-IP-Anwendungen müssen weiter unterstützt werden. Für die Anbindung der Leitstellen an die TK-Umgebung sind S2M-Anschlüsse mit QSIG-Unterstützung erforderlich. Die neue Lösung beinhaltet alle Werkzeuge, die für das Management der neuen TK-Umgebung erforderlich sind. Das Sicherheitskonzept für die neue TK-Umgebung muss dem BSI-Grundschutz entsprechen.
Es ist sowohl die nicht-IP- als auch die IP-basierende Variante für die Anbindung von Telefon-Endgeräten zulässig. Für die Nicht-IP-Variante können bestehende Mehrdrahtkabel in den Gebäuden genutzt werden. Für die IP-Variante muss jedes Angebot die Bereitstellung zusätzlicher Mini-Switches mit PoE-Funktion beinhalten, da ca. 90 % der LAN-Verkabelung in LWL ausgelegt ist (Fiber-to-the-Desk).
Die Topologie der TK-Umgebung, d. h. die Unterteilung in ca. 50 Netzgruppen, soll auch in der neuen Umgebung beibehalten werden, damit die neue Lösung keine sofortige Anpassung des bisherigen verteilten Betriebsmodells erfordert.
Ferner hat der Auftragnehmer Schulungen des fachlichen und technischen Personals des Auftraggebers im Rahmen von Präsenzveranstaltungen in den Räumlichkeiten des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten NRW (LAFP NRW) nach den didaktisch-methodischen Vorgaben des LAFP NRW durchzuführen. Darüber hinaus sind elektronische und ausdruckfähige Dokumentationen und didaktisch aufbereitete Schulungsunterlagen in deutscher Sprache zur umfassenden Nutzung und Weiterverarbeitung in der Polizei NRW als Word-Dokument und pdf-Format bereitzustellen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-30 Auftragsbekanntmachung
2014-07-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-12-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kommunikationsanlage
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kommunikationsanlage 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen
Postanschrift: Schifferstraße 10
Postleitzahl: 47059
Postort: Duisburg
Kontakt
E-Mail: sg23.1-projekt-cn-pol-ng.lzpd@polizei.nrw.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-30 📅
Einreichungsfrist: 2014-02-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 252-441637
ABl. S-Ausgabe: 252
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird als nichtoffenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen und Unterlagen zur Erstellung des Teilnahmeantrags. Dort können Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen sowie Nachrichten des Auftraggebers eingesehen werden. Darüber hinaus ist die digitale Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote zugelassen. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sollen die unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ eingestellten Vordrucke verwendet werden. Bekanntmachungs-ID: CXPNYD0YDUP
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das LZPD NRW beabsichtigt, die bei den Polizeibehörden in NRW und beim LZPD NRW vorhandenen Telekommunikationsanlagen an den Stand der Technik anzupassen. Der Auftrag betrifft die interne Telekommunikation im Bereich Sprache (Voice) und andere damit verbundene Dienste, jedoch nicht die Providerleistungen für die externe Kommunikation. Der Auftrag wird eine Laufzeit von mindestens 48 Monaten haben.
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Zurzeit werden für die Sprachkommunikation insgesamt ca. 450 TK-Anlagen genutzt. Die TK-Anlagen gliedern sich in Hauptanlagen sowie deren Unteranlagen. Der Verbund von Hauptanlage und den jeweiligen Unteranlagen wird als eine Netzgruppe bezeichnet. Die Gesamtzahl der Netzgruppen beträgt 50. Die Anzahl der pro Netzgruppe eingesetzten Unteranlagen variiert von wenigen Anlagen bis ca. 50 Anlagen. Die Netzgruppen sind über das polizeieigene Wide Area Network IP-basierend miteinander vernetzt.
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Das Mengengerüst der TK-Umgebung umfasst u. a.:
Ca. 270 externe S2M-Anbindungen,
Ca. 1 350 externe S0-Anbindungen,
Ca. 150 Vermittlungsplätze,
Ca. 44 000 digitale Endgeräte (Zweidrahttechnik),
Ca. 5 200 IP-Endgeräte,
Ca. 8 000 analoge Anschlüsse für Telefone und Faxgeräte,
DECT-Endgeräte,
Türsprechanlagen und Türöffner.
Der Betrieb der TK-Anlagen obliegt den Behörden selbst. Das LZPD NRW ist für den Betrieb des übergeordneten Verbunds der TK-Anlagen zuständig.
Die neue Lösung muss im Wesentlichen folgende Eigenschaften aufweisen:
Zentrale Vermittlungskomponenten müssen die Steuerung der standortübergreifenden Kommunikation innerhalb des TK-Verbundes übernehmen. Die Standorte müssen durch Einsatz vom Komponenten mit Survival-Funktion autark und zumindest in den Telefoniegrundfunktionen von den zentralen Komponenten unabhängig sein. Sowohl die Endgeräte als auch die Gateways an den dezentralen Standorten greifen über das Wide Area Network (WAN) auf zentrale TK-Komponenten zu. Die vollständig redundante Ausführung zentraler Komponenten und Gateways muss im Angebot enthalten sein. Die Skalierbarkeit der neuen TK-Lösung muss dem heutigen Mengengerüst entsprechen und weiteren Ausbau ermöglichen. Die neue Lösung muss die Anbindung zentraler Applikationsserver im Rechenzentrum des LZPD NRW unterstützen. In der ersten Ausbaustufe ist die Realisierung von Zusatzapplikationen für einen Teil der Anwender vorgesehen, aber die angebotene TK-Lösung muss für den künftigen Ausbau Schnittstellen zu Zusatzanwendungen bieten, sodass jeder Teilnehmer unabhängig von der Behördenzugehörigkeit Applikationen wie Unified Messaging, Unified Communications, Kollaboration und Videokonferenzen von beliebigen Arbeitsplätzen aus unter wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nutzen kann. Die neue TK-Umgebung umfasst Schnittstellen zum öffentlichen Telefonnetz sowie weiteren konventionellen TK-Systemen und -Endgeräten. Sonderlösungen und Nicht-IP-Anwendungen müssen weiter unterstützt werden. Für die Anbindung der Leitstellen an die TK-Umgebung sind S2M-Anschlüsse mit QSIG-Unterstützung erforderlich. Die neue Lösung beinhaltet alle Werkzeuge, die für das Management der neuen TK-Umgebung erforderlich sind. Das Sicherheitskonzept für die neue TK-Umgebung muss dem BSI-Grundschutz entsprechen.
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Es ist sowohl die nicht-IP- als auch die IP-basierende Variante für die Anbindung von Telefon-Endgeräten zulässig. Für die Nicht-IP-Variante können bestehende Mehrdrahtkabel in den Gebäuden genutzt werden. Für die IP-Variante muss jedes Angebot die Bereitstellung zusätzlicher Mini-Switches mit PoE-Funktion beinhalten, da ca. 90 % der LAN-Verkabelung in LWL ausgelegt ist (Fiber-to-the-Desk).
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Die Topologie der TK-Umgebung, d. h. die Unterteilung in ca. 50 Netzgruppen, soll auch in der neuen Umgebung beibehalten werden, damit die neue Lösung keine sofortige Anpassung des bisherigen verteilten Betriebsmodells erfordert.
Ferner hat der Auftragnehmer Schulungen des fachlichen und technischen Personals des Auftraggebers im Rahmen von Präsenzveranstaltungen in den Räumlichkeiten des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten NRW (LAFP NRW) nach den didaktisch-methodischen Vorgaben des LAFP NRW durchzuführen. Darüber hinaus sind elektronische und ausdruckfähige Dokumentationen und didaktisch aufbereitete Schulungsunterlagen in deutscher Sprache zur umfassenden Nutzung und Weiterverarbeitung in der Polizei NRW als Word-Dokument und pdf-Format bereitzustellen.
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Referenznummer: ZA 5.2/26100756/RWP
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Nordrhein-Westfalen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Formblatt „Teilnahmeantrag“. Das Formular ist im Original einzureichen.
2. Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen einen für das Vergabeverfahren bevollmächtigten Vertreter benennen und erklären, dass sie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Diese Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Das Formular ist im Original einzureichen.
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3. Bewerbererklärung Schwarzarbeit. Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Das Formular ist im Original einzureichen.
4. Vertraulichkeitsvereinbarung. Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Vereinbarung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Vereinbarung ist im Original einzureichen.
5. Eigenerklärung Korruption (Formular vol 5b). Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärung ist im Original einzureichen.
6. Eigenerklärung Zuverlässigkeit (Formular vol 5c). Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärung ist im Original einzureichen.
7. Eigenerklärung Vermeidung Kinderarbeit (Formular vol 5d). Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärung ist im Original einzureichen.
8. Verpflichtungserklärung Berücksichtigung sozialer Kriterien. Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärung ist im Original einzureichen.
9. Verpflichtungserklärung zum Mindestlohn nach TVgG NRW. Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärung ist im Original einzureichen.
10. Verpflichtungserklärung Frauenförderung. Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärung ist im Original einzureichen.
11. Angaben zum geplanten Nachunternehmereinsatz.
12. Bereitschaftserklärung zur Sicherheitsüberprüfung und Geheimschutz. Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärung ist im Original einzureichen.
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13. Nachweis, dass das Unternehmen im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen sind, in dem es ansässig ist. Im Fall der Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist dieser Nachweis von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft abzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angabe von mindestens drei Referenzen über Projekte aus der Europäischen Union, die seit dem Jahr 2010 erfolgreich abgenommen worden sind und bei denen der Gegenstand der Vergabe hinsichtlich Liefergegenstand und Lieferumfang vergleichbar ist. Die Referenzen werden als vergleichbar anerkannt, wenn sie folgende zwei Kriterien in dem als Referenz angegebenen Netz erfüllen: mindestens 50 Standorte und mindestens 15.000 TK-Ports. Auf eine Referenz von dritten Unternehmen (z. B. Mutterkonzern etc.) kann gemäß § 7 Abs. 9 EG VOL/A nur zurückgegriffen werden, wenn eine unterschriebene Verpflichtungserklärung des dritten Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag eingereicht wird, dass im Zuschlagsfall dem Auftragnehmer die zur Auftragserfüllung erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden.
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2. Angabe der nach Herstellervorgaben geschulten und zertifizierten Mitarbeiter des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft. Für die Auftragserfüllung müssen mindestens zwölf nach Herstellervorgaben geschulte und zertifizierte Mitarbeiter eingesetzt werden. Daher hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ergänzend eine Bestätigung abzugeben, dass im Zuschlagsfall mindestens 12 nach Herstellervorgaben geschulte und zertifizierte Mitarbeiter für die Auftragserfüllung eingesetzt werden.
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3. Angabe der Anzahl und Orte der zuständigen Kundendienste des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft. Für die Auftragserfüllung müssen mindestens zwei Kundendienste in NRW vorhanden sein. Daher hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ergänzend zu bestätigen, dass im Zuschlagsfall mindestens zwei Kundendienste in NRW während der gesamten Vertragslaufzeit vorhanden sein werden.
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4. Unterschriebene Bestätigung, dass im Zuschlagsfall für die gesamte Vertragslaufzeit eine Telefonhotline mit deutschsprachigen Ansprechpartnern für den Auftraggeber zur Verfügung stehen wird.
Mindeststandards:
Jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft muss mindestens 3 vergleichbare Referenzen gemäß III.2.3) Nr. 1 vorlegen. Andernfalls wird der Bewerber ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden diejenigen Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die mindestens 3 vergleichbare Referenzen gemäß Ziffer III.2.3 Nr. 1 vorlegen. Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens 6 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Der Auftraggeber behält sich vor, weniger als 6 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern, sofern weniger als sechs Bewerber ihre Eignung nachweisen können.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-03-17 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: RWP Rechtsanwälte
Postanschrift: Bleichstraße 8-10
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40211
Kontaktperson: Frau Dr. Pascale Liebschwager
Telefon: +49 2118679031 📞
E-Mail: p.liebschwager@rwp.de 📧
Name: Vergabemarktplatz NRW
URL der Dokumente: www.evergabe.nrw.de 🌏
Postort: 40211
Postleitzahl: Düsseldorf

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZA 5.2/26100756/RWP
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird als nichtoffenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen und Unterlagen zur Erstellung des Teilnahmeantrags. Dort können Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen sowie Nachrichten des Auftraggebers eingesehen werden. Darüber hinaus ist die digitale Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote zugelassen. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sollen die unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ eingestellten Vordrucke verwendet werden.
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Bekanntmachungs-ID: CXPNYD0YDUP

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf die Rügepflicht nach § 107 Abs. 3 GWB hingewiesen. Insbesondere haben die Bewerber bzw. Bieter zu beachten, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2013/S 252-441637 (2013-12-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-07-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW
Kontakt
Internetadresse: http://www.lzpd.de 🌏
E-Mail: sg23.1-projekt-cn-polng.lzpd@polizei.nrw.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 136-244125
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 252-441637
ABl. S-Ausgabe: 136
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPNYD0YHC5.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-07-08 📅
Name: Unify GmbH & Co. KG
Postanschrift: Heerdter Lohweg 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40549
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏
Quelle: OJS 2014/S 136-244125 (2014-07-16)