Menge oder Umfang
Brandsimulationsanlage LuftfahrzeugeAnlagenbeschreibung im Einzelnen1. Allgemeines:Die Propangasbefeuerte Brandsimulationsanlage kommt im Nordost-Bereich des Lagers Heuberg, dem Gelände der Bundeswehr in Stetten a.k.M. zum Einbau.a) Attrappe Transportflugzeug A400 M mit Flächenbrandb) Attrappe Hubschrauber NH 90c) Attrappe Kampfjet Eurofighterd) drehbare Flammenwand2. Brandsimulationsanlage:Die Brandsimulationsanlage ist eine vollwertige Ausbildungsanlage auf rechnergesteuerter Bedienbasis und besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:¿ Stahl-Attrappe Transportflugzeug A400 M, L/B/H/= 45m/12m/8m, Durchmesser 4,5m mit 6 Brandstellen (Fahrwerk, Triebwerk, Cargobereich-Sauerstoffflaschen, Cargobereich-Sitzbrand, Cargobereich-Frachtcontainer, Kaskadenbrand) und abgeklapptem Flügel als Störkörper und Flächenbrand 56 m² (Oberfläche Gitterrost begehbar, nicht befahrbar) einschl. Nachbildung Passagiersitze, Cockpitsitze, Container, feuerwehrrelevante Bedienelemente (Leistungshebel, Brandhähne, Steuerknüppel, Splints etc.), 2 Fluchttreppen, Brandvorhang, Türen, Klappen und Brandbekämpfungsöffnungen, einschl. ansteuerbare Verrauchung, Notentrauchung Innenraum¿ Stahl-Attrappe Eurofighter, L/B/H/=16m/10m/5m mit 2 Brandstellen (Triebwerk, Fahrwerk), Reifenplatzer akustisch, einschl. Nachbildung Cockpitsitze, feuerwehrrelevante Bedienelemente (Leistungshebel, Brandhähne, Waffenhauptschalter, Schleudersitze, pyrotechnische Sicherung, Splints etc.), Vorrichtung für Lasten und Waffen, Cockpitdach mit Arretierung, Brandbekämpfungsöffnungen¿ Stahl-Attrappe Hubschrauber NH 90, L/B/H/=19m/11m/5m, mit 5 Brandstellen (Triebwerk, Cockpit, Rotor, Passagier-/Ladebereich, Rotor, Reifen) einschl. Nachbildung Passagiersitze, Cockpitsitze, Trage, Regal, feuerwehrrelevante Bedienelemente (Leistungshebel, Steigehebel, Brandhähne, Rotorbremsen, Steuerknüppel, Splints etc.), Türen, Klappen und Brandbekämpfungsöffnungen, einschl. ansteuerbare Verrauchung¿ Flammenwand, L/H= 1,5m/2,5m, vertikal mit 4 Sektoren¿ Zugehörige Technikräume¿ zusätzl. Stahlverstärkung flammenbeaufschlagter Zonen,¿ alle Attrappen: Fahrwerke als Stahlattrappe, weitere statische Aussteifungs- und Kraftableitungsstützen unter der Attrappe bzw. den Flügeln zur Stabilisierung¿ Verbrennungsluftsysteme für die Brandstellen¿ Sicherheitssysteme: Zündflammenüberwachung, Manuelle Not-Aus-Abschaltung, Lüftungsanlage, Kühlung, Gassensoren, Temperatursensoren¿ Gasüberwachung für Brandstellen und Technikräume¿ Kühlung der Attrappen¿ Propangasinstallation aller Attrappen einschl Hauptgasregelstrecke pro Attrappe mit Sicherheitsventilen, Propangasverteilung bis zu den Brandstellen¿ Anlagensteuerung zur Steuerung und Dokumetation von Flammenhöhe, Flammenentsicklungszeit, Löschmethode, Flammenausbreitungszeit, Löschtemperatur, Löscherfolg, nachwässerungstemperatur, Rückzündunsverzögerung von Leitstand und mobilen Handschaltpults¿ Elektroinstallation aller Anlagenkomponenten ab Übergabestelle Technikraum Leitstandgebäude¿ Ausstattung des Leitstandgebäudes mit drei komplett eingerichteten Bedienarbeitsplätzen einschl. Software und Hardware¿ einschl. spez. Statischer Berechnung aller Attrappen, Werkstatt- und Bestandsplanung3. Brandstellen mit aktiven und inaktiven Brandattrappen:Die Brandsimulation ist als trockenes Brennerelementesystem auszuführen.Die Brandsimulationsanlage muss mit einer Programmautomatisierung mittels Löschmittelsensoren ausgerüstet werden, die eine Brandstellensteuerung nach der zeit- und Temperaturmethode erlaubt.Zusätzlich muss der manuelle Betrieb der Brandstellen möglich sein. Die aktiven und inaktiven Brandstellenattrappen müssen aus Edelstahl (1.4301) gefertigt werden.