Im Kontext der Regionale 2013 hat die Stadt Lüdenscheid unter enger Einbindung der Phänomenta und weiterer Akteure die Initiative "Denkfabrik" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative "Denkfabrik" ist es, die Potenziale der Stadt für die Region in vielerlei Hinsicht zu entwickeln. In neun Projektbausteinen soll Lüdenscheid als attraktiver Bildungs- und Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität weiter ausgebaut und das innovative technische Potential der Region gebündelt und gefördert werden. Als Bildungsstandort will die Stadt Lüdenscheid ihr Profil unter anderem durch identitätsstiftende Angebote für lebenslanges und selbstbestimmtes Lernen weiter stärken und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demographischen Wandels die nächste Generation an technische Themen heranführen. Zentrale Projektbausteine sind in diesem Zusammenhang der Ausbau des bestehenden Science Centers Phänomenta Lüdenscheid sowie die Einrichtung eines Technikzentrums - mit dem Ziel, bei Kíndern und Jugendlichen Begeisterung für Themen der Naturwissenschaften und Technik zu wecken und die Bindung an die regionale Industrie zu stärken. Die Entwicklung der beiden vorgenannten Bausteine soll daher in intensiver Zusammenarbeit der Stadt Lüdenscheid mit der regionalen Industrie, lokalen Bildungsinstitutionen (z.B. Stiftung Phänomenta Lüdenscheid, s. u.) und dem Bildungsnetzwerk Südwestfalen geschehen. Der Auftraggeber beabsichtigt, das vorhandene dreigeschossige Gebäude der Phänomenta Lüdenscheid, in dem z. Z. etwa 130 Exponate ausgestellt sind, zu überplanen und umfangreich zu sanieren. Die Räumlichkeiten des Gebäudes aus der Gründerzeit zeichnen sich durch relativ kleinteilige Raumzusammenhänge aus. Durch eine Erweiterung in den 1990er Jahren konnte bereits ein Raum für eine Cafeteria, Werkstätten, Lager und Nebenräume geschaffen werden. Ziel der Phänomenta Lüdenscheid ist es, unterschiedlichsten Besuchergruppen wie Familien, Schulklassen, Kindergärten, Seniorengruppen und Betriebsausflüglern Naturwissenschaft und Physik zugänglich sowie unabhängig von deren Vorkenntnissen direkt erlebbar zu machen. Dabei ist die Ausstellung bewusst auf den physikalischen Bereich (Optik, Akustik, Mechanik und Elektrizität) fokussiert. Daher spricht die bisherige Ausstellungskonzeption hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades der Experimente sowohl Kinder als auch Erwachsene ebenso wie Physikprofis und Physiklaien an. Dieser Kerncharakter der Phänomenta Lüdenscheid ist als Alleinstellungsmerkmal in jedem Fall zu erhalten und weiterzuführen, immer der Maßgabe folgend, Naturwissenschaft für alle als interessantes, anregendes und verbindendes Element darzustellen. Die inhaltliche Weiterentwicklung der Phänomenta Lüdenscheid orientiert sich u.a. am Thema „Licht“ im Hinblick auf dessen naturwissenschaftliche Eigenschaften. Die baulichen Veränderungen konzentrieren sich auf zwei Schwerpunkte: Die Weiterentwicklung der Bestandsbebauung auf die zukünftigen Erfordernisse hin sowie die Integration eines Erweiterungsbaus, der mit dem Exponat eines Foucault‘schen Pendels (ca. 69 m hoher Turm) befestigt an einer ca. 30m hohen innenliegenden separaten Konstruktion die Kernattraktion der neuen Phänomenta beinhaltet. Das gesamte Raumprogramm der Entwurfsplanung umfasst ca. 3 365 m² NF 1 – 7, die sich wie folgt aufteilen: — ca. 1 710 m² inkl. 75 m² überdachter Innenhof im Bestandsgebäude, — ca. 1 540 m² NF 1 – 7 im neu zu erstellenden Anbau; dieser beinhaltet, mit einem als Turmbauwerk (Gesamthöhe ca. 69 m) zu realisierenden Foucault‘schen Pendel, ein gesondertes Bauteil, — ca. 139 m² Veranstaltungsraum unterhalb des Pendelraumes. Die Entwurfsplanung der Ausstellungskonzeption sowie die daraus abgeleitete Gebäudearchitektur sind bereits abgeschlossen. Die ersten drei der insgesamt sieben Bauabschnitte im Altbau wurden fertiggestellt. Die Fertigstellung der nachfolgenden Bauabschnitte ist bis Ende 2014 geplant. Verminderte Ausstellungsflächen ergeben sich im Zuge der Bauarbeiten im vierten Bauabschnitt im Bereich Erdgeschoss (115 m²) und ersten OG (111 m² und 143 m²), im fünften Bauabschnitt im ersten OG (174 m²) und im siebten Bauabschnitt im EG (101 m²). Da die Phänomenta Lüdenscheid mit Ausnahme einer sechswöchigen Schließzeit Anfang 2015 durchgehend geöffnet hat, ist eine fortlaufende attraktive Ausstellung während des gesamten Zeitraums der Maßnahme zu gewährleisten. Aufgabe des Ausstellungsplaners für die Leistungsphasen 5-7 ist es, die Ausstellungskonzeption auf Stand der abgeschlossenen Entwurfsplanung im vorgesehenen Umfang, Kostenbudget und Terminrahmen umzusetzen. Das Konzept soll im Sinne der PHÄNOMENTA Lüdenscheid auf Grundlage des pädagogischen Konzeptes von Prof. Fiesser, als interaktiver, erlebbarer außerschulischer Lernort für Besucher aller Altersklassen vollendet werden. Gestalterische und inhaltliche Abweichungen der Ausstellungskonzeption sind im Rahmen der Ausführungsplanung noch möglich, sofern sich diese im vorgegebenen Kostenrahmen bewegen, die termingerechte Umsetzung nicht gefährden und die inhaltliche Zustimmung der PHÄNOMENTA Lüdenscheid vorliegt. Die Rahmenbedingungen für einen noch zu beauftragenden Medienplaner erfolgen ebenfalls auf Grundlage der Ausstellungskonzeption und möglichen Anpassung durch Änderungen im Zuge der weiteren gestalterischen kreativen Auseinandersetzung unter Berücksichtigung der vorgenannten Bedingungen. Die Ausschreibung der Phänomene erfolgt als funktionale Ausschreibung auf Grundlage des vorliegenden Entwurfsstandes der Ausstellungskonzeption. Für die Gestaltung der Innenräume, die Konstruktion zur Pendelaufhängung und ggf. Korpi der Exponate werden die Erstellung einer vollständigen Ausführungsplanung und Ausschreibungen erforderlich. Die im Ausstellungskonzept vorgesehenen Exponate setzen sich nach derzeitigem Planungsstand wie folgt zusammen: Renovierung bestehender PHÄNOMENTA-Exponate - 69 Stück Neuaufbau bestehender PHÄNOMENTA-Exponate - 25 Stück Beschaffung bekannter Exponate - 48 Stück Weiterentwicklung - 14 Stück Neuentwicklung - 11 Stück Gesamt 167 Stück Eine ausführliche Auflistung wird mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-13.
Auftragsbekanntmachung (2013-08-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Museumsausstellungen
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Planungsleistungen zur Ausstellungskonzeption in Anlehnung an § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) über die Leistungsphasen (Lph 5-9).Die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.Zunächst werden die Leistungsphasen 5-7 abgerufen.Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 5 "Ausführungsplanung" zu leisten:-Fortlaufende Abstimmung mit dem Generalplaner der Baumaßnahme;-Kontinuierlicher Abgleich der Themenstruktur mit den Inhalten der Curricula sowie Weiterentwicklung neuer Bezugsmöglichkeiten im Detailierungsgrad einer Ausführungsplanung;-Weiterentwicklung Inhaltliche Struktur / Konzeption Ausstellungsbereiche (Altbau, Neubau) inkl. textliche Erläuterung;-fortgeschriebenes didaktisches Konzept i. S. eines kontinuierlichen Abgleichs der Themenstruktur mit den Inhalten der Curricula sowie Weiterentwicklung neuer Bezugsmöglichkeiten im Detailierungsgrad einer Ausführungsplanung;-künstl. Oberleitung für den Medienplaner i. S. der funktionsfähigen Umsetzung der Ausstellungsgestaltung / Umsetzung der medientechnischen Exponate;-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht;-Erstellung einer Leistungsbeschreibung der Exponate als funktionale Ausschreibung bezogen auf das jeweilige Phänomen einschließlich der didaktischen Komponente;-vierwöchige Vor-Ort-Präsenz zur Einarbeitung in die Ausstellungkonzeption sowie Abstimmung mit der Bauherrin.Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 6 "Vorbereitung der Vergabe" zu leisten:-Aufstellung von mind. 5 Vergabepaketen, die aufgrund qualitativer, funktionaler und didaktischer Anforderungen unter Berücksichtigung der Komplexität der jeweiligen Exponate gebildet werden. Dabei ist das Erzielen wirtschaftlicher Submissionsergebnisse sowie insbesondere die zuverlässige und termingerechte Leistungserbringung auf dem erforderlichen Qualitätsniveau von zentraler Bedeutung;-Die Bildung der Vergabepakete ist schriftlich in nachvollziehbarer Form zu begründen;-Die schriftliche Begründung (Abweichungen von ANBest-G 3.2 oder ANBest-P 3.2) ist für einzelne Exponate erforderlich, sofern hier freihändige Vergaben oder Direktbeauftragung angestrebt werden;-Erstellung einer aus transparenten und objektiv nachvollziehbaren Zuschlagskriterien bestehenden Bewertungsmatrix der einzelnen Exponate zur Differenzierung der eingehenden Angebote der funktionalen Ausschreibung;-künstl. Oberleitung für den Medienplaner i. S. der funktionsfähigen Umsetzung der Ausstellungsgestaltung / Umsetzung der medientechnischen Exponate;-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht.Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 7 "Mitwirkung bei der Vergabe" zu leisten:-Einladung aller qualifizierten Bieter (mind. jedoch 3) je Vergabepaket und Führung von ausführlichen, detailklärenden Bietergesprächen mit dem Ziel der abschließenden Angebotsabgabe;-Prüfung der abschließenden Angebote und Erstellung des Vergabevermerks mit Vergabeempfehlung anhand der zuvor erstellten Bewertungsmatrix;-künstl. Oberleitung für den Medienplaner i. S. der funktionsfähigen Umsetzung der Ausstellungsgestaltung / Umsetzung der medientechnischen Exponate;-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht;-Protokollieren der Verhandlungsgespräche mit den Bietern.
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Planungsleistungen zur Ausstellungskonzeption in Anlehnung an § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) über die Leistungsphasen (Lph 5-9).Die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.Zunächst werden die Leistungsphasen 5-7 abgerufen.Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 5 "Ausführungsplanung" zu leisten:-Fortlaufende Abstimmung mit dem Generalplaner der Baumaßnahme;-Kontinuierlicher Abgleich der Themenstruktur mit den Inhalten der Curricula sowie Weiterentwicklung neuer Bezugsmöglichkeiten im Detailierungsgrad einer Ausführungsplanung;-Weiterentwicklung Inhaltliche Struktur / Konzeption Ausstellungsbereiche (Altbau, Neubau) inkl. textliche Erläuterung;-fortgeschriebenes didaktisches Konzept i. S. eines kontinuierlichen Abgleichs der Themenstruktur mit den Inhalten der Curricula sowie Weiterentwicklung neuer Bezugsmöglichkeiten im Detailierungsgrad einer Ausführungsplanung;-künstl. Oberleitung für den Medienplaner i. S. der funktionsfähigen Umsetzung der Ausstellungsgestaltung / Umsetzung der medientechnischen Exponate;-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht;-Erstellung einer Leistungsbeschreibung der Exponate als funktionale Ausschreibung bezogen auf das jeweilige Phänomen einschließlich der didaktischen Komponente;-vierwöchige Vor-Ort-Präsenz zur Einarbeitung in die Ausstellungkonzeption sowie Abstimmung mit der Bauherrin.Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 6 "Vorbereitung der Vergabe" zu leisten:-Aufstellung von mind. 5 Vergabepaketen, die aufgrund qualitativer, funktionaler und didaktischer Anforderungen unter Berücksichtigung der Komplexität der jeweiligen Exponate gebildet werden. Dabei ist das Erzielen wirtschaftlicher Submissionsergebnisse sowie insbesondere die zuverlässige und termingerechte Leistungserbringung auf dem erforderlichen Qualitätsniveau von zentraler Bedeutung;-Die Bildung der Vergabepakete ist schriftlich in nachvollziehbarer Form zu begründen;-Die schriftliche Begründung (Abweichungen von ANBest-G 3.2 oder ANBest-P 3.2) ist für einzelne Exponate erforderlich, sofern hier freihändige Vergaben oder Direktbeauftragung angestrebt werden;-Erstellung einer aus transparenten und objektiv nachvollziehbaren Zuschlagskriterien bestehenden Bewertungsmatrix der einzelnen Exponate zur Differenzierung der eingehenden Angebote der funktionalen Ausschreibung;-künstl. Oberleitung für den Medienplaner i. S. der funktionsfähigen Umsetzung der Ausstellungsgestaltung / Umsetzung der medientechnischen Exponate;-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht.Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 7 "Mitwirkung bei der Vergabe" zu leisten:-Einladung aller qualifizierten Bieter (mind. jedoch 3) je Vergabepaket und Führung von ausführlichen, detailklärenden Bietergesprächen mit dem Ziel der abschließenden Angebotsabgabe;-Prüfung der abschließenden Angebote und Erstellung des Vergabevermerks mit Vergabeempfehlung anhand der zuvor erstellten Bewertungsmatrix;-künstl. Oberleitung für den Medienplaner i. S. der funktionsfähigen Umsetzung der Ausstellungsgestaltung / Umsetzung der medientechnischen Exponate;-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht;-Protokollieren der Verhandlungsgespräche mit den Bietern.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Museumsausstellungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Phänomenta Lüdenscheid
Postanschrift: Gustav-Adolf-Straße 9-11
Postleitzahl: 58507
Postort: Lüdenscheid
Kontakt
Internetadresse: http://www.phaenomenta-luedenscheid.de🌏
E-Mail: regionale2013@phaenomenta.de📧
Telefon: +49 235121532📞
Fax: +49 235121598 📠
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für die Bewerbung ist ein vorgefertigter Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG) angefordert werden kann. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplaner ab Leistungsphase 5 Phänomenta Lüdenscheid" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziffer I.1. genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail bekanntzugeben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Stelle bis zum 22.8.2013, 12:00 Uhr einzureichen.
Mit der Anforderung der Teilnahmerunterlagen werden aufgrund der knappen Fristen neben dem auszufüllenden Bewerbungsformular auch ein Vertragsentwurf einschließlich folgender Anlagen (Leistungsbild, Preisblatt und eine Auflistung der mit dem Planungsstand der Entwurfsplanung vorgesehenen Exponate) übermittelt. Das Preisblatt muss erst mit in der Verhandlungsphase ausgefüllt werden und dient zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich der zusätzlichen Information für die potientiellen Verhandlungsteilnehmer.
Bei Fremderklärungen/ Fremdbescheinigungen ist die Vorlage von Kopien ausreichend, insbesondere bei
- (ggf.) Erklärung des Versicherungsgebers;
- Nachweis der beruflichen Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters sowie dessen Stellvertreters.
Es wird darauf hingewiesen, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Die Vergabestelle hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie – hinsichtlich § 4 TVgG NRW – deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 und § 19 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. Mit dem Angebot hat der Bieter auch zu erklären, bei der Auftragsdurchführung das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten (§ 19 TVgG NRW). Entsprechende Vordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für die Bewerbung ist ein vorgefertigter Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG) angefordert werden kann. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplaner ab Leistungsphase 5 Phänomenta Lüdenscheid" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziffer I.1. genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail bekanntzugeben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Stelle bis zum 22.8.2013, 12:00 Uhr einzureichen.
Mit der Anforderung der Teilnahmerunterlagen werden aufgrund der knappen Fristen neben dem auszufüllenden Bewerbungsformular auch ein Vertragsentwurf einschließlich folgender Anlagen (Leistungsbild, Preisblatt und eine Auflistung der mit dem Planungsstand der Entwurfsplanung vorgesehenen Exponate) übermittelt. Das Preisblatt muss erst mit in der Verhandlungsphase ausgefüllt werden und dient zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich der zusätzlichen Information für die potientiellen Verhandlungsteilnehmer.
Bei Fremderklärungen/ Fremdbescheinigungen ist die Vorlage von Kopien ausreichend, insbesondere bei
- (ggf.) Erklärung des Versicherungsgebers;
- Nachweis der beruflichen Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters sowie dessen Stellvertreters.
Es wird darauf hingewiesen, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Die Vergabestelle hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie – hinsichtlich § 4 TVgG NRW – deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 und § 19 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. Mit dem Angebot hat der Bieter auch zu erklären, bei der Auftragsdurchführung das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten (§ 19 TVgG NRW). Entsprechende Vordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Kontext der Regionale 2013 hat die Stadt Lüdenscheid unter enger Einbindung der Phänomenta und weiterer Akteure die Initiative "Denkfabrik" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative "Denkfabrik" ist es, die Potenziale der Stadt für die Region in vielerlei Hinsicht zu entwickeln. In neun Projektbausteinen soll Lüdenscheid als attraktiver Bildungs- und Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität weiter ausgebaut und das innovative technische Potential der Region gebündelt und gefördert werden. Als Bildungsstandort will die Stadt Lüdenscheid ihr Profil unter anderem durch identitätsstiftende Angebote für lebenslanges und selbstbestimmtes Lernen weiter stärken und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demographischen Wandels die nächste Generation an technische Themen heranführen.
Im Kontext der Regionale 2013 hat die Stadt Lüdenscheid unter enger Einbindung der Phänomenta und weiterer Akteure die Initiative "Denkfabrik" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative "Denkfabrik" ist es, die Potenziale der Stadt für die Region in vielerlei Hinsicht zu entwickeln. In neun Projektbausteinen soll Lüdenscheid als attraktiver Bildungs- und Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität weiter ausgebaut und das innovative technische Potential der Region gebündelt und gefördert werden. Als Bildungsstandort will die Stadt Lüdenscheid ihr Profil unter anderem durch identitätsstiftende Angebote für lebenslanges und selbstbestimmtes Lernen weiter stärken und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demographischen Wandels die nächste Generation an technische Themen heranführen.
Zentrale Projektbausteine sind in diesem Zusammenhang der Ausbau des bestehenden Science Centers Phänomenta Lüdenscheid sowie die Einrichtung eines Technikzentrums - mit dem Ziel, bei Kíndern und Jugendlichen Begeisterung für Themen der Naturwissenschaften und Technik zu wecken und die Bindung an die regionale Industrie zu stärken. Die Entwicklung der beiden vorgenannten Bausteine soll daher in intensiver Zusammenarbeit der Stadt Lüdenscheid mit der regionalen Industrie, lokalen Bildungsinstitutionen (z.B. Stiftung Phänomenta Lüdenscheid, s. u.) und dem Bildungsnetzwerk Südwestfalen geschehen.
Zentrale Projektbausteine sind in diesem Zusammenhang der Ausbau des bestehenden Science Centers Phänomenta Lüdenscheid sowie die Einrichtung eines Technikzentrums - mit dem Ziel, bei Kíndern und Jugendlichen Begeisterung für Themen der Naturwissenschaften und Technik zu wecken und die Bindung an die regionale Industrie zu stärken. Die Entwicklung der beiden vorgenannten Bausteine soll daher in intensiver Zusammenarbeit der Stadt Lüdenscheid mit der regionalen Industrie, lokalen Bildungsinstitutionen (z.B. Stiftung Phänomenta Lüdenscheid, s. u.) und dem Bildungsnetzwerk Südwestfalen geschehen.
Der Auftraggeber beabsichtigt, das vorhandene dreigeschossige Gebäude der Phänomenta Lüdenscheid, in dem z. Z. etwa 130 Exponate ausgestellt sind, zu überplanen und umfangreich zu sanieren. Die Räumlichkeiten des Gebäudes aus der Gründerzeit zeichnen sich durch relativ kleinteilige Raumzusammenhänge aus. Durch eine Erweiterung in den 1990er Jahren konnte bereits ein Raum für eine Cafeteria, Werkstätten, Lager und Nebenräume geschaffen werden.
Der Auftraggeber beabsichtigt, das vorhandene dreigeschossige Gebäude der Phänomenta Lüdenscheid, in dem z. Z. etwa 130 Exponate ausgestellt sind, zu überplanen und umfangreich zu sanieren. Die Räumlichkeiten des Gebäudes aus der Gründerzeit zeichnen sich durch relativ kleinteilige Raumzusammenhänge aus. Durch eine Erweiterung in den 1990er Jahren konnte bereits ein Raum für eine Cafeteria, Werkstätten, Lager und Nebenräume geschaffen werden.
Ziel der Phänomenta Lüdenscheid ist es, unterschiedlichsten Besuchergruppen wie Familien, Schulklassen, Kindergärten, Seniorengruppen und Betriebsausflüglern Naturwissenschaft und Physik zugänglich sowie unabhängig von deren Vorkenntnissen direkt erlebbar zu machen. Dabei ist die Ausstellung bewusst auf den physikalischen Bereich (Optik, Akustik, Mechanik und Elektrizität) fokussiert. Daher spricht die bisherige Ausstellungskonzeption hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades der Experimente sowohl Kinder als auch Erwachsene ebenso wie Physikprofis und Physiklaien an. Dieser Kerncharakter der Phänomenta Lüdenscheid ist als Alleinstellungsmerkmal in jedem Fall zu erhalten und weiterzuführen, immer der Maßgabe folgend, Naturwissenschaft für alle als interessantes, anregendes und verbindendes Element darzustellen.
Ziel der Phänomenta Lüdenscheid ist es, unterschiedlichsten Besuchergruppen wie Familien, Schulklassen, Kindergärten, Seniorengruppen und Betriebsausflüglern Naturwissenschaft und Physik zugänglich sowie unabhängig von deren Vorkenntnissen direkt erlebbar zu machen. Dabei ist die Ausstellung bewusst auf den physikalischen Bereich (Optik, Akustik, Mechanik und Elektrizität) fokussiert. Daher spricht die bisherige Ausstellungskonzeption hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades der Experimente sowohl Kinder als auch Erwachsene ebenso wie Physikprofis und Physiklaien an. Dieser Kerncharakter der Phänomenta Lüdenscheid ist als Alleinstellungsmerkmal in jedem Fall zu erhalten und weiterzuführen, immer der Maßgabe folgend, Naturwissenschaft für alle als interessantes, anregendes und verbindendes Element darzustellen.
Die inhaltliche Weiterentwicklung der Phänomenta Lüdenscheid orientiert sich u.a. am Thema „Licht“ im Hinblick auf dessen naturwissenschaftliche Eigenschaften. Die baulichen Veränderungen konzentrieren sich auf zwei Schwerpunkte: Die Weiterentwicklung der Bestandsbebauung auf die zukünftigen Erfordernisse hin sowie die Integration eines Erweiterungsbaus, der mit dem Exponat eines Foucault‘schen Pendels (ca. 69 m hoher Turm) befestigt an einer ca. 30m hohen innenliegenden separaten Konstruktion die Kernattraktion der neuen Phänomenta beinhaltet.
Die inhaltliche Weiterentwicklung der Phänomenta Lüdenscheid orientiert sich u.a. am Thema „Licht“ im Hinblick auf dessen naturwissenschaftliche Eigenschaften. Die baulichen Veränderungen konzentrieren sich auf zwei Schwerpunkte: Die Weiterentwicklung der Bestandsbebauung auf die zukünftigen Erfordernisse hin sowie die Integration eines Erweiterungsbaus, der mit dem Exponat eines Foucault‘schen Pendels (ca. 69 m hoher Turm) befestigt an einer ca. 30m hohen innenliegenden separaten Konstruktion die Kernattraktion der neuen Phänomenta beinhaltet.
Das gesamte Raumprogramm der Entwurfsplanung umfasst ca. 3 365 m² NF 1 – 7, die sich wie folgt aufteilen:
— ca. 1 710 m² inkl. 75 m² überdachter Innenhof im Bestandsgebäude,
— ca. 1 540 m² NF 1 – 7 im neu zu erstellenden Anbau; dieser beinhaltet, mit einem als Turmbauwerk (Gesamthöhe ca. 69 m) zu realisierenden Foucault‘schen Pendel, ein gesondertes Bauteil,
— ca. 139 m² Veranstaltungsraum unterhalb des Pendelraumes.
Die Entwurfsplanung der Ausstellungskonzeption sowie die daraus abgeleitete Gebäudearchitektur sind bereits abgeschlossen. Die ersten drei der insgesamt sieben Bauabschnitte im Altbau wurden fertiggestellt. Die Fertigstellung der nachfolgenden Bauabschnitte ist bis Ende 2014 geplant. Verminderte Ausstellungsflächen ergeben sich im Zuge der Bauarbeiten im vierten Bauabschnitt im Bereich Erdgeschoss (115 m²) und ersten OG (111 m² und 143 m²), im fünften Bauabschnitt im ersten OG (174 m²) und im siebten Bauabschnitt im EG (101 m²). Da die Phänomenta Lüdenscheid mit Ausnahme einer sechswöchigen Schließzeit Anfang 2015 durchgehend geöffnet hat, ist eine fortlaufende attraktive Ausstellung während des gesamten Zeitraums der Maßnahme zu gewährleisten.
Die Entwurfsplanung der Ausstellungskonzeption sowie die daraus abgeleitete Gebäudearchitektur sind bereits abgeschlossen. Die ersten drei der insgesamt sieben Bauabschnitte im Altbau wurden fertiggestellt. Die Fertigstellung der nachfolgenden Bauabschnitte ist bis Ende 2014 geplant. Verminderte Ausstellungsflächen ergeben sich im Zuge der Bauarbeiten im vierten Bauabschnitt im Bereich Erdgeschoss (115 m²) und ersten OG (111 m² und 143 m²), im fünften Bauabschnitt im ersten OG (174 m²) und im siebten Bauabschnitt im EG (101 m²). Da die Phänomenta Lüdenscheid mit Ausnahme einer sechswöchigen Schließzeit Anfang 2015 durchgehend geöffnet hat, ist eine fortlaufende attraktive Ausstellung während des gesamten Zeitraums der Maßnahme zu gewährleisten.
Aufgabe des Ausstellungsplaners für die Leistungsphasen 5-7 ist es, die Ausstellungskonzeption auf Stand der abgeschlossenen Entwurfsplanung im vorgesehenen Umfang, Kostenbudget und Terminrahmen umzusetzen. Das Konzept soll im Sinne der PHÄNOMENTA Lüdenscheid auf Grundlage des pädagogischen Konzeptes von Prof. Fiesser, als interaktiver, erlebbarer außerschulischer Lernort für Besucher aller Altersklassen vollendet werden.
Aufgabe des Ausstellungsplaners für die Leistungsphasen 5-7 ist es, die Ausstellungskonzeption auf Stand der abgeschlossenen Entwurfsplanung im vorgesehenen Umfang, Kostenbudget und Terminrahmen umzusetzen. Das Konzept soll im Sinne der PHÄNOMENTA Lüdenscheid auf Grundlage des pädagogischen Konzeptes von Prof. Fiesser, als interaktiver, erlebbarer außerschulischer Lernort für Besucher aller Altersklassen vollendet werden.
Gestalterische und inhaltliche Abweichungen der Ausstellungskonzeption sind im Rahmen der Ausführungsplanung noch möglich, sofern sich diese im vorgegebenen Kostenrahmen bewegen, die termingerechte Umsetzung nicht gefährden und die inhaltliche Zustimmung der PHÄNOMENTA Lüdenscheid vorliegt. Die Rahmenbedingungen für einen noch zu beauftragenden Medienplaner erfolgen ebenfalls auf Grundlage der Ausstellungskonzeption und möglichen Anpassung durch Änderungen im Zuge der weiteren gestalterischen kreativen Auseinandersetzung unter Berücksichtigung der vorgenannten Bedingungen.
Gestalterische und inhaltliche Abweichungen der Ausstellungskonzeption sind im Rahmen der Ausführungsplanung noch möglich, sofern sich diese im vorgegebenen Kostenrahmen bewegen, die termingerechte Umsetzung nicht gefährden und die inhaltliche Zustimmung der PHÄNOMENTA Lüdenscheid vorliegt. Die Rahmenbedingungen für einen noch zu beauftragenden Medienplaner erfolgen ebenfalls auf Grundlage der Ausstellungskonzeption und möglichen Anpassung durch Änderungen im Zuge der weiteren gestalterischen kreativen Auseinandersetzung unter Berücksichtigung der vorgenannten Bedingungen.
Die Ausschreibung der Phänomene erfolgt als funktionale Ausschreibung auf Grundlage des vorliegenden Entwurfsstandes der Ausstellungskonzeption. Für die Gestaltung der Innenräume, die Konstruktion zur Pendelaufhängung und ggf. Korpi der Exponate werden die Erstellung einer vollständigen Ausführungsplanung und Ausschreibungen erforderlich.
Die Ausschreibung der Phänomene erfolgt als funktionale Ausschreibung auf Grundlage des vorliegenden Entwurfsstandes der Ausstellungskonzeption. Für die Gestaltung der Innenräume, die Konstruktion zur Pendelaufhängung und ggf. Korpi der Exponate werden die Erstellung einer vollständigen Ausführungsplanung und Ausschreibungen erforderlich.
Die im Ausstellungskonzept vorgesehenen Exponate setzen sich nach derzeitigem Planungsstand wie folgt zusammen:
Eine ausführliche Auflistung wird mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Planungsleistungen zur Ausstellungskonzeption in Anlehnung an § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) über die Leistungsphasen (Lph 5-9).
Die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.
Zunächst werden die Leistungsphasen 5-7 abgerufen.
Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 5 "Ausführungsplanung" zu leisten:
-Fortlaufende Abstimmung mit dem Generalplaner der Baumaßnahme;
-Kontinuierlicher Abgleich der Themenstruktur mit den Inhalten der Curricula sowie Weiterentwicklung neuer Bezugsmöglichkeiten im Detailierungsgrad einer Ausführungsplanung;
-fortgeschriebenes didaktisches Konzept i. S. eines kontinuierlichen Abgleichs der Themenstruktur mit den Inhalten der Curricula sowie Weiterentwicklung neuer Bezugsmöglichkeiten im Detailierungsgrad einer Ausführungsplanung;
-künstl. Oberleitung für den Medienplaner i. S. der funktionsfähigen Umsetzung der Ausstellungsgestaltung / Umsetzung der medientechnischen Exponate;
-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht;
-Erstellung einer Leistungsbeschreibung der Exponate als funktionale Ausschreibung bezogen auf das jeweilige Phänomen einschließlich der didaktischen Komponente;
-vierwöchige Vor-Ort-Präsenz zur Einarbeitung in die Ausstellungkonzeption sowie Abstimmung mit der Bauherrin.
Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 6 "Vorbereitung der Vergabe" zu leisten:
-Aufstellung von mind. 5 Vergabepaketen, die aufgrund qualitativer, funktionaler und didaktischer Anforderungen unter Berücksichtigung der Komplexität der jeweiligen Exponate gebildet werden. Dabei ist das Erzielen wirtschaftlicher Submissionsergebnisse sowie insbesondere die zuverlässige und termingerechte Leistungserbringung auf dem erforderlichen Qualitätsniveau von zentraler Bedeutung;
-Aufstellung von mind. 5 Vergabepaketen, die aufgrund qualitativer, funktionaler und didaktischer Anforderungen unter Berücksichtigung der Komplexität der jeweiligen Exponate gebildet werden. Dabei ist das Erzielen wirtschaftlicher Submissionsergebnisse sowie insbesondere die zuverlässige und termingerechte Leistungserbringung auf dem erforderlichen Qualitätsniveau von zentraler Bedeutung;
-Die Bildung der Vergabepakete ist schriftlich in nachvollziehbarer Form zu begründen;
-Die schriftliche Begründung (Abweichungen von ANBest-G 3.2 oder ANBest-P 3.2) ist für einzelne Exponate erforderlich, sofern hier freihändige Vergaben oder Direktbeauftragung angestrebt werden;
-Erstellung einer aus transparenten und objektiv nachvollziehbaren Zuschlagskriterien bestehenden Bewertungsmatrix der einzelnen Exponate zur Differenzierung der eingehenden Angebote der funktionalen Ausschreibung;
-künstlerische Oberleitung sowie Koordination zwischen Lichtplaner und TA-Planung für das Ausstellungslicht.
Neben den Grundleistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2013 sind folgende Leistungen im Bereich Ausstellungskonzeption in der Lph 7 "Mitwirkung bei der Vergabe" zu leisten:
-Einladung aller qualifizierten Bieter (mind. jedoch 3) je Vergabepaket und Führung von ausführlichen, detailklärenden Bietergesprächen mit dem Ziel der abschließenden Angebotsabgabe;
-Prüfung der abschließenden Angebote und Erstellung des Vergabevermerks mit Vergabeempfehlung anhand der zuvor erstellten Bewertungsmatrix;
-Protokollieren der Verhandlungsgespräche mit den Bietern.
Beschreibung der Optionen: Vgl. textliche Ausführungen unter II. 2.1.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE, Ziel2-NRW
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lüdenscheid.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zum Nachweis der persönlichen Lage werden folgende Unterlagen von jedem Bewerber / Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert:
1.) Allgemeine Angaben zum Büroprofil - Gründungsjahr, Inhaber, Tätigkeitsbereiche, etc.
2.) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eignererklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vg. Ausschlussgründe nachzufordern.
2.) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eignererklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vg. Ausschlussgründe nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit werden folgende Unterlagen von jedem Bewerber / Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert:
3.) Angabe zu den Gesamtumsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
4.) Kopie der Bestätigung des Versicherungsgebers über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für Sachschäden bei einer zweifachen Maximierung pro Kalenderjahr.
Bei geringeren Deckungssummen: zusätzliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit werden folgende Unterlagen von jedem Bewerber / Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert:
5.) Angabe der Gesamtzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder vergleichbar der Fachrichtungen Architekten/Ingenieure, Innenarchitekten/Ausstellungsplaner, Designer, Naturwissenschaftler / naturwissenschaftliche Berater, Museumspädagogen sowie artverwandter Ausbildungsrichtungen und
5.) Angabe der Gesamtzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder vergleichbar der Fachrichtungen Architekten/Ingenieure, Innenarchitekten/Ausstellungsplaner, Designer, Naturwissenschaftler / naturwissenschaftliche Berater, Museumspädagogen sowie artverwandter Ausbildungsrichtungen und
— Nachweis der Bauvorlageberechtigung von mind. einer Person im Projektteam.
6.) Nachweis der beruflichen Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters und Stellvertreters:
— Abschlussurkunde als Dipl.-Ing. (oder vergleichbare Qualifikation M. Sc., M. A.) der Fachrichtung Architektur/Ingenieurwesen, Innenarchitektur/Ausstellungsplanung, Designer, Physiker, Museumspädagogik oder artverwandter Ausbildungsrichtungen,
— Angabe der Berufserfahrung in Jahren,
— Benennung und Nachweis der beruflichen Qualifikation des im Auftragsfall verantwortlichen Projektleiter und Stellvertreter, mindestens eine Referenz, wobei die Kriterien zur Vergleichbarkeit analog denen der firmenbezogenen Referenzen im folgenden Unterpunkt Anwendung finden.
— Benennung und Nachweis der beruflichen Qualifikation des im Auftragsfall verantwortlichen Projektleiter und Stellvertreter, mindestens eine Referenz, wobei die Kriterien zur Vergleichbarkeit analog denen der firmenbezogenen Referenzen im folgenden Unterpunkt Anwendung finden.
7.) Angabe von firmenbezogenen Referenzenprojekten mit Angaben zu:
— Leistungsumfang und Projektgröße,
— Art der Ausstellung (physikalisch – technischer Bereich, Dauerausstellung),
— Integration eines interaktiven didaktischen Konzepts,
— Umsetzung in einem Bestandsgebäude bei laufendem Betrieb,
— Rahmenbedingungen der Planung für einen öffentlichen AG,
— Kurzbeschreibung der Ausstellung bzw. erbrachten Leistungen, die im eigenen Büro erbracht wurden.
Mindeststandards:
Vorlage von mindestens einer firmenbezogener Referenz mit Angaben zu
- Leistungsumfang und Projektgröße,
- Leitungsstand der Maßnahme,
- Art der Ausstellung (physikalisch – technischer Bereich, Dauerausstellung).
Die angegebenen Referenzen müssen mit den ausgeschriebenen Leistungen in Art und Umfang vergleichbar sein. Referenzen werden nur als vergleichbar angesehen, wenn
(a)die Maßnahme einen bewertbaren Leistungsstand (Umsetzung des Ausstellungskonzepts hat begonnen) erreicht hat
(b) die Leistungen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre (seit 9/2008) erbracht worden sind.
Den Referenzen müssen aussagekräftige Fotos, Perspektiven oder Zeichnung auf max. 1 Seite DIN A3 beigefügt werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für Personen- und Sachschäden von je min 1 000 000 EUR [2-fach maximiert im Versicherungsjahr].
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn gegenüber dem Auftraggeber.
— alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung eines jeweiligen nachweislich gesetzlich bevollmächtigten Vertreters aufgeführt sind,
— alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die formalen Voraussetzungen gemäß III 2.1) - III 2.3) dieser Bekanntmachung erfüllen,
— ein bevollmächtigter Vertreter, der die gesamte Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin rechtlich vertritt, benannt ist,
— der Bevollmächtigte der Bewerbergemeinschaaft durch eine rechtsverbindlich unterzeichnete und datierte Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert wird.
Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch für die angebotene Leistung.
Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe zur erbringenden Leistung die Vergabeunterlagen. Insbesondere muss der Bieter / jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft / jeder vorgesehene Nachunternehmer und jeder vorgesehene Verleiher von Arbeitskräften bei Angebotsabgabe die gemäß § 4 des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung der Tariftreue sowie der Bieter / jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft die gemäß § 19 TVgG NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung von Aspekten der Frauen- und Familienförderung abgeben (Formulare der Verpflichtungserklärung werden als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt).
Siehe zur erbringenden Leistung die Vergabeunterlagen. Insbesondere muss der Bieter / jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft / jeder vorgesehene Nachunternehmer und jeder vorgesehene Verleiher von Arbeitskräften bei Angebotsabgabe die gemäß § 4 des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung der Tariftreue sowie der Bieter / jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft die gemäß § 19 TVgG NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung von Aspekten der Frauen- und Familienförderung abgeben (Formulare der Verpflichtungserklärung werden als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Die hier ausgeschriebenen Leistungen waren bereits Bestandteil einer Ausschreibung Anfang 2012 (ABl. EU 2012 / S 17-27241). Wegen erheblicher und für den Auftraggeber unvorhersehbarer Verzögerungen wurde der damals gewählte Dienstleister nicht mehr mit den nunmehr ausgeschriebene Leistungen beauftragt. Der Auftraggeber hat sich vielmehr entschlossen, die Leistungen erneut zu vergeben. In Summe sind durch die Verzögerungen in Leistungsphase 3 sechs Monate Verzug entstanden. Ein entsprechender Puffer konnte bei der unter Ziffer II.1.5 dargestellten Zeitplanung nicht berücksichtigt werden. Die Ausschreibung mit regulären Fristen nach § 7 Abs. 1 VOF würde den Projekterfolg, der eine zeitnahe Fortsetzung der Ausstellungskonzeption erfordert, gefährden. Daher hat sich der Auftraggeber entschlossen, die Bewerbungsfrist nach § 7 Abs. 2 VOF zu verkürzen (Beschleunigtes Verfahren).
Die hier ausgeschriebenen Leistungen waren bereits Bestandteil einer Ausschreibung Anfang 2012 (ABl. EU 2012 / S 17-27241). Wegen erheblicher und für den Auftraggeber unvorhersehbarer Verzögerungen wurde der damals gewählte Dienstleister nicht mehr mit den nunmehr ausgeschriebene Leistungen beauftragt. Der Auftraggeber hat sich vielmehr entschlossen, die Leistungen erneut zu vergeben. In Summe sind durch die Verzögerungen in Leistungsphase 3 sechs Monate Verzug entstanden. Ein entsprechender Puffer konnte bei der unter Ziffer II.1.5 dargestellten Zeitplanung nicht berücksichtigt werden. Die Ausschreibung mit regulären Fristen nach § 7 Abs. 1 VOF würde den Projekterfolg, der eine zeitnahe Fortsetzung der Ausstellungskonzeption erfordert, gefährden. Daher hat sich der Auftraggeber entschlossen, die Bewerbungsfrist nach § 7 Abs. 2 VOF zu verkürzen (Beschleunigtes Verfahren).
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bei einer größeren Anzahl an grundsätzlich geeignet erscheinender Bewerber erfolgt die Auswahl der 3-5 Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, anhand folgender Kriterien: - möglichst einschlägige Berufserfahrung der Projektleitung/stell. Projektleitung aufgrund personenbezogener Referenzprojekte: 60 % - möglichst einschlägige Berufserfahrung des Bewerbers aufgrund firmenbezogener Referenzen: 40 %Die Kriterien der Vergleichbarkeit einer Referenz ergeben sich aus den unter II. 1.5) und III. 2.3), Pkt. 7) dieser Bekanntmachung aufgeführten Informationen zum Auftragsgegenstand. Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die alle unter III. 2.1) - III. 2.3) geforderten Angaben enthalten. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen gemäß des Bewerbungsformulars kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen einmalig nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht. Ein nach Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgender Austausch des im Auftragsfallvorgesehenen Projektleiters/Stellvertreters erfordert eine erneute Eignungsprüfung und führt ggf. zum nachträglichen Ausschluss vom Verhandlungsverfahren, soweit nicht nachgewiesen wird, dass die im Rahmen der Bewerberauswahl festgestellte Qualifikation des Projektteams durch den Austausch einzelner Personen nicht berührt wird.
Bei einer größeren Anzahl an grundsätzlich geeignet erscheinender Bewerber erfolgt die Auswahl der 3-5 Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, anhand folgender Kriterien: - möglichst einschlägige Berufserfahrung der Projektleitung/stell. Projektleitung aufgrund personenbezogener Referenzprojekte: 60 % - möglichst einschlägige Berufserfahrung des Bewerbers aufgrund firmenbezogener Referenzen: 40 %Die Kriterien der Vergleichbarkeit einer Referenz ergeben sich aus den unter II. 1.5) und III. 2.3), Pkt. 7) dieser Bekanntmachung aufgeführten Informationen zum Auftragsgegenstand. Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die alle unter III. 2.1) - III. 2.3) geforderten Angaben enthalten. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen gemäß des Bewerbungsformulars kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen einmalig nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht. Ein nach Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgender Austausch des im Auftragsfallvorgesehenen Projektleiters/Stellvertreters erfordert eine erneute Eignungsprüfung und führt ggf. zum nachträglichen Ausschluss vom Verhandlungsverfahren, soweit nicht nachgewiesen wird, dass die im Rahmen der Bewerberauswahl festgestellte Qualifikation des Projektteams durch den Austausch einzelner Personen nicht berührt wird.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsstelle der Stiftung Phänomenta Lüdenscheid
Herrn Pöpping
Name: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG
Postanschrift: Laurentiusstr. 21
Postort: Wuppertal
Postleitzahl: 42103
Kontaktperson: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG
Herrn Axel Kirchberg
Telefon: +49 2022457138📞
E-Mail: axel.kirchberg@du-diederichs.de📧
Fax: +49 2022457145 📠
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-10-01 📅
Datum des Endes: 2015-03-31 📅
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für die Bewerbung ist ein vorgefertigter Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG) angefordert werden kann. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplaner ab Leistungsphase 5 Phänomenta Lüdenscheid" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziffer I.1. genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail bekanntzugeben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Stelle bis zum 22.8.2013, 12:00 Uhr einzureichen.
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für die Bewerbung ist ein vorgefertigter Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG) angefordert werden kann. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplaner ab Leistungsphase 5 Phänomenta Lüdenscheid" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziffer I.1. genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail bekanntzugeben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Stelle bis zum 22.8.2013, 12:00 Uhr einzureichen.
Mit der Anforderung der Teilnahmerunterlagen werden aufgrund der knappen Fristen neben dem auszufüllenden Bewerbungsformular auch ein Vertragsentwurf einschließlich folgender Anlagen (Leistungsbild, Preisblatt und eine Auflistung der mit dem Planungsstand der Entwurfsplanung vorgesehenen Exponate) übermittelt. Das Preisblatt muss erst mit in der Verhandlungsphase ausgefüllt werden und dient zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich der zusätzlichen Information für die potientiellen Verhandlungsteilnehmer.
Mit der Anforderung der Teilnahmerunterlagen werden aufgrund der knappen Fristen neben dem auszufüllenden Bewerbungsformular auch ein Vertragsentwurf einschließlich folgender Anlagen (Leistungsbild, Preisblatt und eine Auflistung der mit dem Planungsstand der Entwurfsplanung vorgesehenen Exponate) übermittelt. Das Preisblatt muss erst mit in der Verhandlungsphase ausgefüllt werden und dient zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich der zusätzlichen Information für die potientiellen Verhandlungsteilnehmer.
Bei Fremderklärungen/ Fremdbescheinigungen ist die Vorlage von Kopien ausreichend, insbesondere bei
- (ggf.) Erklärung des Versicherungsgebers;
- Nachweis der beruflichen Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters sowie dessen Stellvertreters.
Es wird darauf hingewiesen, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Die Vergabestelle hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie – hinsichtlich § 4 TVgG NRW – deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 und § 19 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. Mit dem Angebot hat der Bieter auch zu erklären, bei der Auftragsdurchführung das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten (§ 19 TVgG NRW). Entsprechende Vordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Die Vergabestelle hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie – hinsichtlich § 4 TVgG NRW – deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 und § 19 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. Mit dem Angebot hat der Bieter auch zu erklären, bei der Auftragsdurchführung das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten (§ 19 TVgG NRW). Entsprechende Vordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstraße 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bezreg-arnsberg.nrw.de📧
Telefon: +49 2931820📞
Fax: +49 2931822520 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von sechs Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von sechs Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.