Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz
RES Recycling und Entsorgungs-Service Sangerhausen GmbH
Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-21.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2013-05-21 | Auftragsbekanntmachung |
| 2013-11-20 | Ergänzende Angaben |
Auftragsbekanntmachung (2013-05-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Recycling von Siedlungsabfällen
Menge oder Umfang:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Recycling von Siedlungsabfällen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: RES Recycling und Entsorgungs-Service Sangerhausen GmbH
Postanschrift: Hasentorstraße 9
Postleitzahl: 06526
Postort: Sangerhausen
Kontakt
Fax: +49 3464344485 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-21 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 099-169819
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: RES-PPK-05
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Übernahme und Verwertung des PPK örtlich nicht beschränkt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Sonstige besondere Bedingungen: siehe Vergabeunterlagen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-11-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2013-07-10 📅
Öffnungsort: Sangerhausen, Verwaltungsgebäude RES, Hasentorstraße 9
Ort des Eröffnungstermins: Sangerhausen, Verwaltungsgebäude RES, Hasentorstraße 9
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Herrn Lammert
E-Mail: info@sachsen-anhalt.abst.de 📧
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-01-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: RES-PPK-05
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455140 📞
Fax: +49 3455141477 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Alter Markt 8
Postort: Magdeburg
Postleitzahl: 39104
Telefon: +49 3916230446 📞
Internetadresse: http://www.sachsen-anhalt.abst.de 🌏
Fax: +49 3916230447 📠
Quelle: OJS 2013/S 099-169819 (2013-05-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Recycling von Siedlungsabfällen
Menge oder Umfang:
Übernahme und Verwertung von ca. 6 900 bis 8 800 Mg/a Papier, Pappe und Kartonagen an Übernahmestellen, die vom Bieter zu stellen sind; Übernahme und Abgabe von ca. 400 bis 1 100 Mg/a Papier, Pappe und Kartonagen an Systembetreiber an den angebotenen Übernahmestellen
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Recycling von Siedlungsabfällen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: RES Recycling und Entsorgungs-Service Sangerhausen GmbH
Postanschrift: Hasentorstraße 9
Postleitzahl: 06526
Postort: Sangerhausen
Kontakt
Fax: +49 3464344485 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-21 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 099-169819
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Mit dem Angebot sind außerdem vorzulegen: Erläuterung der Verwertungskonzeption;
Anlagenkennblätter zu den vorgesehenen Übernahmestellen
für PPK; Anlagenkennblatt zur vorgesehenen
Verwertungsanlage ;Auf Verlangen der Vergabestelle sind vorzulegen:
Bereitschaftserklärungen der Betreiber
der vorgesehenen Übernahmestellen und
Verwertungsanlagen zur Übernahme bzw. Verwertung
der PPK-Mengen
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz
Beschreibung der Optionen:
Zweimalige einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers um jeweils 1 Jahr am Ende der Vertragslaufzeit.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 8 Monate Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: RES-PPK-05
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Übernahme und Verwertung des PPK örtlich nicht beschränkt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6 Abs. 4 und 6 EG VOL/A sowie nach AEntG vorliegen,
dass der Bieter keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage
stellen und dass der Bieter im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine
Eignung abgegeben hat;
Eigenerklärung des Bieters, dass er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der
angebotenen Leistungen erfüllt;
Eigenerklärungen zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt;
Angaben zur Rechtsform des Bieters;
aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate);
Der Auftraggeber kann zur Vorbereitung der vergaberechtlichen Entscheidung Auskünfte aus dem
Gewerbezentralregister einholen.
Allgemein gilt für die Vorlage von Eignungsnachweisen (sowohl nach III.2.1 als auch nach III.2.2 und III.2.3):
Die Vergabestelle kann gem. § 19 Abs.2 Satz 1 EG VOL/A mit dem Angebot angeforderte Erklärungen und
Nachweise bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle. Die Bieter sollten daher im wohlverstandenen Eigeninteresse die mit dem Angebot angeforderten Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot einreichen.
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Zusätzlich behält sich die Vergabestelle vor, die Vorlage bestimmter Nachweise nur auf Verlangen zu fordern.
Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, für Unterauftragnehmer für die Leistung des Umschlags, der Beförderung und der Bereitstellung einer Teilmenge des PPK zur Abholung durch Systembetreiber Eigenerklärungen der Unterauftragsnehmer zu Zuverlässigkeit und Tariftreue zu fordern sowie die verbindliche, schriftliche Erklärung der Unterauftragsnehmer, dass diese für den Fall des Zuschlags die Erbringung der vorgesehenen Teile der Dienstleistungen gegenüber dem Bieter zusichern, wenn die Unterauftragnehmer dem Bieter zu diesem Zeitpunkt bekannt sind.
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Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Bescheinigungen
nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte
Übersetzung beifügen.
Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend, die Vergabestelle behält sich jedoch vor, zur Prüfung die
Nachreichung von Originalen zu fordern.
Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit (hier unter III.2.1) für
jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise
vorliegen.
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters,
sowie dessen Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen
oder vergleichbarer Leistungen in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren;
Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bieters
nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung
beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt
wurde;
Eigenerklärung, dass sich der Bieter nicht in Liquidation
befindet;
Eigenerklärung, dass er die Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben erfüllt hat bzw. keine
Rückstände mehr bestehen;
der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt
hat bzw. keine Rückstände mehr bestehen;
Erklärung des Bieters, zum Leistungsbeginn
eine Betriebshaftpflichtversicherung
gemäß den im Entsorgungsvertrag genannten
Deckungssummen vorzuhalten;
Auf Verlangen der Vergabestelle sind vorzulegen:
Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur
Zahlung von Steuern und Abgaben (nicht älter
als 6 Monate; die Pflicht zur Vorlage gilt nicht,
falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde
solche Nachweise nicht erteilt, was vom Bieter
ebenfalls zu belegen ist); Nachweis über die Erfüllung
der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur
gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse,
bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind -nicht älter als 6 Monate); aktueller, d.h.bei Vorlage
noch gültiger Nachweis der Mitgliedschaft in einer
Berufsgenossenschaft;
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Auflistung von Referenzaufträgen der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare
Leistungen, mit Benennung der durchgeführten
Dienstleistung, Durchführungszeitraum der
Dienstleistung, Bezeichnung des Auftraggebers
(Telefon-Nr.) und verwerteter Abfallmenge pro Jahr; es ist mindestens eine Referenz zu benennen.
Der Bieter kann sich auf die Referenzen dritter
Unternehmen berufen, wenn er von diesen eine
Verpflichtungserklärung vorlegt.
Nachweis der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb
oder Nachweis der gleichwertigen Qualifikation
für die Lagerung von PPK. Der Bieter kann sich
auf die Zertifizierung oder den Nachweis der
gleichwertigen Qualifikation des von ihm benannten
Unterauftragnehmers berufen, wenn er von diesem
mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung
vorlegt sowie den Nachweis der Zertifizierung des
Unterauftragnehmers als Entsorgungsfachbetrieb oder
den Nachweis der gleichwertigen Qualifikation des
Unterauftragnehmers für die Lagerung von PPK.
Eigenerklärung des Bieters, dass er während der
gesamten Vertragslaufzeit über ausreichende
Kapazitäten zur Erbringung der angebotenen
Leistungen verfügen wird;
Geforderte Kautionen und Garantien:
Für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen hat der Bieter vor Zuschlagserteilung
eine unbefristete, selbstschuldnerische Bürgschaft unter Verzicht auf die Einrede der Anfechtung, Aufrechnung sowie Vorausklage eines nach § 18 Nr. 2 VOL/B zugelassenen
Bürgen zu stellen. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass die Vergabestelle nach Maßgabe von § 18 VOL/B die Stellung von Konzernbürgschaften nicht zulässt. Die Höhe der Bürgschaft wird auf 50 000 EUR festgesetzt.
Monatliche Zahlung unter Vorlage der entsprechenden Leistungsnachweise. Halbmonatliche Abschlagszahlungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter
Sonstige besondere Bedingungen: siehe Vergabeunterlagen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Verrechnungsscheck oder Überweisung
Empfänger: RES Sangerhausen, Konto-Nr.: 0300124864 BLZ: 800 550 08 bei der Sparkasse Mansfeld-Südharz
(IBAN: DE39800550080300124864 BIC: NOLADE21EIL )
Verwendungszweck: "RES-PPK-05"
Datum der Angebotseröffnung: 2013-07-10 📅
Öffnungsort: Sangerhausen, Verwaltungsgebäude RES, Hasentorstraße 9
Ort des Eröffnungstermins: Sangerhausen, Verwaltungsgebäude RES, Hasentorstraße 9
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Herrn Lammert
E-Mail: info@sachsen-anhalt.abst.de 📧
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-01-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: RES-PPK-05
Zusätzliche Informationen
Mit dem Angebot sind außerdem vorzulegen: Erläuterung der Verwertungskonzeption;
Anlagenkennblätter zu den vorgesehenen Übernahmestellen
für PPK; Anlagenkennblatt zur vorgesehenen
Verwertungsanlage ;Auf Verlangen der Vergabestelle sind vorzulegen:
Bereitschaftserklärungen der Betreiber
der vorgesehenen Übernahmestellen und
Verwertungsanlagen zur Übernahme bzw. Verwertung
der PPK-Mengen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455140 📞
Fax: +49 3455141477 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der
Bekanntmachung vom 15.07.2005 (BGBl. I, Seite 2114), zuletzt geändert durch Art. 13 Abs. 21 des Gesetzes
vom 25.05.2009 (BGBl. I, Seite 1102) Anwendung.
Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Antrag an die oben genannte Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) auf
Nachprüfung unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt wurden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Demzufolge ist ein Antrag an die o.g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern
ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht unverzüglich bei der Vergabestelle gerügt wird (§ 107 Abs. 3 Satz
1 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde.
Die Vergabestelle geht in diesem Zusammenhang davon aus, dass die Definition von „unverzüglich“ durch
§ 121 (1) Satz 1 BGB erfolgt, so dass eine Rüge „ohne schuldhaftes Zögern“ nach Kenntniserlangung des
behaupteten Rechtsverstoßes erfolgen muss.
Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines
Nachprüfungsverfahrens nach § 111 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den
Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen
Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 111 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht
hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-,
Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die
Vergabekammer wenden.
Wir weisen schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei
kostenpflichtig ist.
15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation an unterlegene Bieter ist der Vertragsschluss möglich.
Wird die Vorabinformation nach § 101 a GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt
sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tage nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber.
Name: Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Alter Markt 8
Postort: Magdeburg
Postleitzahl: 39104
Telefon: +49 3916230446 📞
Internetadresse: http://www.sachsen-anhalt.abst.de 🌏
Fax: +49 3916230447 📠
Quelle: OJS 2013/S 099-169819 (2013-05-21)
Ergänzende Angaben (2013-11-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 226-393588
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 99-169819
ABl. S-Ausgabe: 226
Quelle: OJS 2013/S 226-393588 (2013-11-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 226-393588
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 99-169819
ABl. S-Ausgabe: 226
Quelle: OJS 2013/S 226-393588 (2013-11-20)
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