Umbau Rhenus- / Flechtheimspeicher - Sprinkler- und Wandhydranten

Stadtwerke Münster GmbH

Das Speicherensemble am Hafen in Münster besteht aus dem denkmalgeschützten Flechtheimspeicher und denkmalgeschützten Rhenusspeicher. Der Flechtheimspeicher wurde im Jahre 1899 als fünfgeschossiger Backsteinbau errichtet. Zwischen 1939 und 1946 erfolgte der Anbau des Rhenusspeichers an den Flechtheimspeicher. Dieser ist in Stahlbeton-Skelettbauweise erstellt worden. Die Fassade wird durch Stahlbeton mit einer Verblendschicht aus Ziegelmauerwerk in unterschiedlichen Wandstärken gebildet. Im unteren Bereich besteht die Hintermauerschale aus Ziegelsteinen.
Das Erdgeschoss des Flechtheimspeichers ist als Theaterfoyer für den angrenzenden Theatersaal im Rhenusspeicher (EG bis 1. OG) geplant.
In den oberen Geschossen werden Büro- und Depotflächen realisiert. Als Vorabmaßnahme ist bereits der Abbruch von TRH1 und der Silo-Innenbereiche zwischen Achse E - B / 8 - 15 erfolgt. Die Silotrichter in diesem Bereich sind gefüllt, so dass hier eine ebene Arbeitsfläche vorliegt.
Die Sprinkler- und Innenwandhydrantenanlage bestehen aus folgenden Leistungsmerkmalen:
Theater Depotbereiche Bürobereiche
Risiko: OH 4 OH 3 OH 3
Wasserrate: 5 mm/min. 5 mm/min. 5 mm/min.
Wirkfläche: 360 m² 216 m² 216 m²
Ungleich-
förmigkeit: 1,4 1,4 1,4
Betriebszeit: 40 min. 40 min. 40 min.
100 % Wasservorrat: 101 m³
Wichtiger Hinweis:
In einigen Bereichen befinden sich Holz-Zwischenböden; in diesen Bereichen sind keine Schirmsprinkler sonder Normalsprinkler zugelassen.
Der Rhenusspeicher hat eine Gesamthöhe von ca. 33,0 m. Dies ist nicht nach der VdS-Richtlinie sondern nach der Hochhausrichtlinie zu betrachten. Die daraus resultierenden Forderungen der VdS-Richtlinie, z.B. doppelte Steigeleitungen und Bypass an der Nassalarmventilstation (NAV), sind zu beachten.
Da mit einer Frostgefahr nicht zu rechnen ist. handelt es sich ausschließlich um NAV's. Für das Theater und den Flechtheimspeicher wird eine NAV eingebaut mit allen erforderlichen ZoneChecks. An diese Gruppe wird auch der restliche Kellerbereich mit einem eigenen ZoneCheck angeschlossen.
Für den Rhenusspeicher wird eine NAV DN 100 eingebaut einschl. Bypass. Es sind in jedem Fall zwei Steigeleitungen erforderlich, die abwechselnd in den einzelnen Etagen mit Absperrorgan und Zone-Check einschl. Rückschlagklappe angeschlossen werden.
Die Sprinkleranlage erhält eine unerschöpfliche Wasserversorgung, bestehend aus einem Wasservorratsbehälter mit 102 m³ Nutzinhalt, einer Elektropumpe und - aus gesicherten Energieversorgungsgründen - einer Dieselpumpe. Da die gesamte Schutzfläche < 12.000 m² ist, handelt es sich um eine Sprinkleranlage Klasse 1.
Als Rohrleitungsmaterial wird schwarzes, von außen gepulvertes, Rohr verwendet, nach DIN 2440 und DIN 2458.
Die Innenwandhydranten sind entsprechend der Hochhausrichtlinie als F-Hydranten vorzusehen. Es ist je Hydrant eine Wasserrate von 200 l/min., jedoch max. zwei Hydranten gleichzeitig zu versorgen. Der Mindestdruck am Hydranten beträgt 4,5 bar.
Für die Innenwandhydranten beträgt die Betriebszeit 60 Minuten. Zur Versorgung wird ein kellergeschweißter Tank in der Sprinklerzentrale aufgestellt mit einem Nutzinhalt von 15 m³. Die Stadtwasserleitung wird an diesem Behälter als Ringleitung ausgeführt und über zwei Schwimmerventile eine Nachspeisung von 150 l/min. sichergestellt. Es erfolgt der Einbau einer Elektro-Sockelpumpe mit einem VdS zugelassenen Doppelschaltschrank. Für die Notstromversorgung erhält die Dieselsprinklerpumpe einen angebauten Generator.
Außerdem erfolgt der Einbau einer Störmeldeanlage. An den ZoneChecks wird nicht nur eine Rückschlagklappe eingebaut, sondern auch ein Absperrorgan mit Überwachung.
Die komplette interne Verdrahtung gehört zum Sprinklerumfang.
Als Rohrleitungsmaterial wird längsnahtgeschweißtes, von innen und außen verzinktes Rohr nach DIN 2440 und 2448 verwendet.
Gesamtmassen:
ca. 1.450 Sprinkler
ca. 1.600 m Haupt- und Verteilerleitung
ca. 500 m Rohrleitung
25 Innenwandhydranten

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-12-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sprinkleranlagen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sprinkleranlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Münster GmbH
Postanschrift: Hafenplatz 1
Postleitzahl: 48155
Postort: Münster
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-muenster.de 🌏
E-Mail: g.gringel@stadtwerke-muenster.de 📧
Telefon: +49 2516942610 📞
Fax: +49 2516942612 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-19 📅
Einreichungsfrist: 2014-02-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 248-432107
ABl. S-Ausgabe: 248
Zusätzliche Informationen
1. Die Vergabeunterlagen werden den Bietern elektronisch zur Verfügung gestellt. Die Angebote sind schriftlich einzureichen. 2. Die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. 3. Die Bieter werden nach § 9 Abs. 3 TVgG NRW darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet werden, a) die von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abgegebene Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG NRW dem öffentlichen Auftraggeber vorzulegen, b) bei Vertragslaufzeiten von länger als drei Jahren von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräftenjeweils mit Ablauf von drei Jahren nach Vertragsschluss zur Weitergabe an den öffentlichen Auftraggeber eine Eigenerklärung des Inhalts zu verlangen, ob die Bedingungen der abgegebenen Erklärung gemäß § 4 TVgG NRW nach wie vor eingehalten werden, c) Nachunternehmer davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt, d) bei der Weitergabe von Bauleistungen an Nachunternehmer die Vergabe- und Vertragsordnung fürBauleistungen (VOB), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B) in der Fassung vom 13. Juli 2012, bei der Weitergabe von Dienstleistungen die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL), Teil B, AllgemeineVertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) vom 5. August 2003 zum Vertragsinhalt zumachen, e) den Nachunternehmern keine, insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise, ungünstigeren Bedingungenaufzuerlegen, als sie zwischen dem Auftragnehmer und dem öffentlichen Auftraggeber vereinbart werden. 4. Der Auftrag soll nach § 18 TVgG NRW nur an einen Auftragnehmer vergeben werden, der sich bei Angebotsabgabe schriftlich verpflichtet hat, den Auftrag gemäß den in der Leistungsbeschreibungbekanntgegebenen besonderen Auftragsausführungsbedingungen ausschließlich mit Waren auszuführen, dienachweislich oder gemäß einer entsprechenden Zusicherung unter Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormennach § 18 Abs. 1 TVgG NRW gewonnen oder hergestellt worden sind. Hierzu sind von den Bietern mit Angebotsabgabe entsprechende Nachweise oder Erklärungen zu verlangen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Speicherensemble am Hafen in Münster besteht aus dem denkmalgeschützten Flechtheimspeicher und denkmalgeschützten Rhenusspeicher. Der Flechtheimspeicher wurde im Jahre 1899 als fünfgeschossiger Backsteinbau errichtet. Zwischen 1939 und 1946 erfolgte der Anbau des Rhenusspeichers an den Flechtheimspeicher. Dieser ist in Stahlbeton-Skelettbauweise erstellt worden. Die Fassade wird durch Stahlbeton mit einer Verblendschicht aus Ziegelmauerwerk in unterschiedlichen Wandstärken gebildet. Im unteren Bereich besteht die Hintermauerschale aus Ziegelsteinen.
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Das Erdgeschoss des Flechtheimspeichers ist als Theaterfoyer für den angrenzenden Theatersaal im Rhenusspeicher (EG bis 1. OG) geplant.
In den oberen Geschossen werden Büro- und Depotflächen realisiert. Als Vorabmaßnahme ist bereits der Abbruch von TRH1 und der Silo-Innenbereiche zwischen Achse E - B / 8 - 15 erfolgt. Die Silotrichter in diesem Bereich sind gefüllt, so dass hier eine ebene Arbeitsfläche vorliegt.
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Die Sprinkler- und Innenwandhydrantenanlage bestehen aus folgenden Leistungsmerkmalen:
Theater Depotbereiche Bürobereiche
Risiko: OH 4 OH 3 OH 3
Wasserrate: 5 mm/min. 5 mm/min. 5 mm/min.
Wirkfläche: 360 m² 216 m² 216 m²
Ungleich-
förmigkeit: 1,4 1,4 1,4
Betriebszeit: 40 min. 40 min. 40 min.
100 % Wasservorrat: 101 m³
Wichtiger Hinweis:
In einigen Bereichen befinden sich Holz-Zwischenböden; in diesen Bereichen sind keine Schirmsprinkler sonder Normalsprinkler zugelassen.
Der Rhenusspeicher hat eine Gesamthöhe von ca. 33,0 m. Dies ist nicht nach der VdS-Richtlinie sondern nach der Hochhausrichtlinie zu betrachten. Die daraus resultierenden Forderungen der VdS-Richtlinie, z.B. doppelte Steigeleitungen und Bypass an der Nassalarmventilstation (NAV), sind zu beachten.
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Da mit einer Frostgefahr nicht zu rechnen ist. handelt es sich ausschließlich um NAV's. Für das Theater und den Flechtheimspeicher wird eine NAV eingebaut mit allen erforderlichen ZoneChecks. An diese Gruppe wird auch der restliche Kellerbereich mit einem eigenen ZoneCheck angeschlossen.
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Für den Rhenusspeicher wird eine NAV DN 100 eingebaut einschl. Bypass. Es sind in jedem Fall zwei Steigeleitungen erforderlich, die abwechselnd in den einzelnen Etagen mit Absperrorgan und Zone-Check einschl. Rückschlagklappe angeschlossen werden.
Die Sprinkleranlage erhält eine unerschöpfliche Wasserversorgung, bestehend aus einem Wasservorratsbehälter mit 102 m³ Nutzinhalt, einer Elektropumpe und - aus gesicherten Energieversorgungsgründen - einer Dieselpumpe. Da die gesamte Schutzfläche < 12.000 m² ist, handelt es sich um eine Sprinkleranlage Klasse 1.
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Als Rohrleitungsmaterial wird schwarzes, von außen gepulvertes, Rohr verwendet, nach DIN 2440 und DIN 2458.
Die Innenwandhydranten sind entsprechend der Hochhausrichtlinie als F-Hydranten vorzusehen. Es ist je Hydrant eine Wasserrate von 200 l/min., jedoch max. zwei Hydranten gleichzeitig zu versorgen. Der Mindestdruck am Hydranten beträgt 4,5 bar.
Für die Innenwandhydranten beträgt die Betriebszeit 60 Minuten. Zur Versorgung wird ein kellergeschweißter Tank in der Sprinklerzentrale aufgestellt mit einem Nutzinhalt von 15 m³. Die Stadtwasserleitung wird an diesem Behälter als Ringleitung ausgeführt und über zwei Schwimmerventile eine Nachspeisung von 150 l/min. sichergestellt. Es erfolgt der Einbau einer Elektro-Sockelpumpe mit einem VdS zugelassenen Doppelschaltschrank. Für die Notstromversorgung erhält die Dieselsprinklerpumpe einen angebauten Generator.
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Außerdem erfolgt der Einbau einer Störmeldeanlage. An den ZoneChecks wird nicht nur eine Rückschlagklappe eingebaut, sondern auch ein Absperrorgan mit Überwachung.
Die komplette interne Verdrahtung gehört zum Sprinklerumfang.
Als Rohrleitungsmaterial wird längsnahtgeschweißtes, von innen und außen verzinktes Rohr nach DIN 2440 und 2448 verwendet.
Gesamtmassen:
ca. 1.450 Sprinkler
ca. 1.600 m Haupt- und Verteilerleitung
ca. 500 m Rohrleitung
25 Innenwandhydranten
Es werden Varianten akzeptiert
Referenznummer: Sprinkler- und Wandhydrantenanlagen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Am Mittelhafen;
48155 Münster.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
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Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
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Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist erhältlich bei der Kontaktstelle.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Angaben zum Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
b) Angaben zum Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Sprinkler- und Wandhydrantenanlagen betrifft mit Angabe des Anteils der Eigenleistung.
c) Bankauskunft, nach der nach derzeitiger Kenntnis keine Einwände gegen die wirtschaftlicheLeistungsfähigkeit zur Ausführung des zu vergebenden Auftrags bestehen.
d) Erklärung der Versicherungsgesellschaft einer EU Haftpflichtversicherung, dass eine durchlaufende Jahresversicherung besteht und bei Vertragsabschluss zwingend vorzulegende Berufshaftpflichtversicherung ausgestellt wird. Bei Arbeitsgemeinschaften /
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Bietergemeinschaften zwingend Versicherungsschutz in voller Höhe auf alle Mitglieder.
Präqualifizierte Unternehmen müssen nur diejenigen Nachweise und Erklärungen ihrem Angebot beifügen, die nicht durch die Präqualifikation abgedeckt sind.
Die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise sind für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen; bei einem geplanten Nachunternehmereinsatz genügt es, mit dem Angebot das Formblatt 235 ausgefüllt vorzulegen. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen will; in diesem Fall sind die betreffenden Nachunternehmerzu benennen, Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach dem Formblatt Ziffer236 vorzulegen und die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für die betreffendenNachunternehmer vorzulegen.
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Mindeststandards:
zu a): Gesamtumsatz von 1.000.000,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
zu b): Umsatz von 600.000,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer mit einem Eigenanteil von mindestens 300.000,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für Sprinkler- und Wandhydrantenanlagen. Mindestens ein Projekt in den letzten drei Geschäftsjahren mit einem Einzelumsatz von mindestens 300.000,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer.
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zu c): Erteilung der geforderten Bankauskunft.
zu d) Vorlage der Erklärungen der Versicherungsgesellschaft, Mindestdeckung:
Personenschäden 3.000 000,00 EUR, Sach- und Vermögensschäden 3.000.000,00 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Referenzliste zu Sprinkler- und Wandhydrantenanlagen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit einem Bauvolumen für den Leistungsanteil des Bewerbers von mindestens 600.000,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer (für alle Projekte zusammen). Für jede Referenz ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer zu benennen und das Projekt unter Angabe von Bearbeitungszeit und Bauzeit darzustellen.
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b) Angaben zu den in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie aktuell beschäftigten Arbeitskräften. Angaben über den Personalstand an Vor- und Facharbeitern, Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals inkl. Angabe der Qualifikation; Benennung der Fachkraft fürArbeitssicherheit; Angabe von Ersthelfern; Technische Ausrüstung für die auszuführenden Tätigkeiten.
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c) Angaben zur Person des Projektleiters, der die technische Leitung/Koordinierung des Projekts im Auftragsfall übernehmen wird: Name, Ausbildung, Berufserfahrung, Angaben zum Anstellungsverhältnis beim Bewerber.
Präqualifizierte Unternehmen müssen nur diejenigen Nachweise und Erklärungen ihrem Angebot beifügen, die nicht durch die Präqualifikation abgedeckt sind.
Die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise sind für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen; bei einem geplanten Nachunternehmereinsatz genügt es, mit dem Angebot das Formblatt 235 EG ausgefüllt vorzulegen. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen will; in diesem Fall sind die betreffenden Nachunternehmerzu benennen, Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach dem Formblatt Ziffer 236 EG vorzulegen und die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen.
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Mindeststandards:
zu a): mindestens drei Referenzen
zu b): aktuell mindestens zwei Vorarbeiter; mindestens fünf Facharbeiter; mind. eine Person für die Leitung und Aufsicht des vorgesehenen Personals inkl. Angabe der Qualifikation; mindestens eine Fachkraft für Arbeitssicherheit; mindestens ein Ersthelfer; Technische Ausrüstung für die auszuführenden Tätigkeiten.
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zu c): Fünf Jahre Berufserfahrung in der Abwicklung von Sprinkler- und Wandhydrantenanlagenprojekten mit einem diesbezüglichen Leistungsvolumen ab 600.000,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer (für alle Projekte zusammen). Mindestens ein Projekt in den letzten fünf Geschäftsjahren mit einem Einzelumsatz von mindestens 300.000,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Banküberweisung mit Angabe des Verwendungszweckes: Stadtwerke Münster GmbH (K36-Einkauf), Ausschreibung Sprinkler- und Wandhydrantenanlagen; Bankverbindung Konto-Nr. 364 Sparkasse Münsterland Ost, Bankleitzahl 40050150, Empfänger: Stadtwerke Münster GmbH. Das Entgelt wird nicht erstattet. Die Vergabeunterlagen werden nur versandt, wenn der Nachweis über die Einzahlung vorliegt.
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Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-03-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2014-02-10 📅
Öffnungsort: Hauptverwaltung Stadtwerke Münster GmbH, Raum A107, Hafenplatz 1, 48155 Münster.
Ort des Eröffnungstermins: Hauptverwaltung Stadtwerke Münster GmbH, Raum A107, Hafenplatz 1, 48155 Münster.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und ihre Bevollmächtigten.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Stadtwerke Münster GmbH
Herrn Guido Gringel
Internetadresse: www.stadtwerke-muenster.de 🌏
Name: Stadtwerke Münster GmbH
Kontaktperson: Herrn Friedrich Bleckmann
Telefon: +49 2516943972 📞
E-Mail: f.bleckmann@stadtwerke-muenster.de 📧
Fax: +49 2516943971 📠
URL für weitere Informationen: www.stadtwerke-muenster.de 🌏
URL der Dokumente: www.stadtwerke-muenster.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-02-24 📅
Datum des Endes: 2014-12-11 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Sprinkler- und Wandhydrantenanlagen
Zusätzliche Informationen
1. Die Vergabeunterlagen werden den Bietern elektronisch zur Verfügung gestellt. Die Angebote sind schriftlich einzureichen.
2. Die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben.
3. Die Bieter werden nach § 9 Abs. 3 TVgG NRW darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet werden,
a) die von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abgegebene Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG NRW dem öffentlichen Auftraggeber vorzulegen,
b) bei Vertragslaufzeiten von länger als drei Jahren von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräftenjeweils mit Ablauf von drei Jahren nach Vertragsschluss zur Weitergabe an den öffentlichen Auftraggeber eine Eigenerklärung des Inhalts zu verlangen, ob die Bedingungen der abgegebenen Erklärung gemäß § 4 TVgG NRW nach wie vor eingehalten werden,
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c) Nachunternehmer davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt,
d) bei der Weitergabe von Bauleistungen an Nachunternehmer die Vergabe- und Vertragsordnung fürBauleistungen (VOB), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B) in der Fassung vom 13. Juli 2012, bei der Weitergabe von Dienstleistungen die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL), Teil B, AllgemeineVertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) vom 5. August 2003 zum Vertragsinhalt zumachen,
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e) den Nachunternehmern keine, insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise, ungünstigeren Bedingungenaufzuerlegen, als sie zwischen dem Auftragnehmer und dem öffentlichen Auftraggeber vereinbart werden.
4. Der Auftrag soll nach § 18 TVgG NRW nur an einen Auftragnehmer vergeben werden, der sich bei Angebotsabgabe schriftlich verpflichtet hat, den Auftrag gemäß den in der Leistungsbeschreibungbekanntgegebenen besonderen Auftragsausführungsbedingungen ausschließlich mit Waren auszuführen, dienachweislich oder gemäß einer entsprechenden Zusicherung unter Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormennach § 18 Abs. 1 TVgG NRW gewonnen oder hergestellt worden sind. Hierzu sind von den Bietern mit Angebotsabgabe entsprechende Nachweise oder Erklärungen zu verlangen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Telefon: +49 2514111691 📞
Internetadresse: http://www.bezreg.muenster.de 🌏
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gem. § 107 Abs. 3 S. 1 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 248-432107 (2013-12-19)