A. Umrüstung von 3 Minenjagdbooten Kl. 332 mit: 1. Einrüstung Integrated Mine Countermeasure System (IMCMS) mit: — Ausbau Minenjagddrohenenanlage Pinguin B3, — Ausbau Lagerung Minenvernichtungsladung, — Einrüstung Minenbekämpfungswaffe Seefuchs, — Einrüstung der Anlagen und Geräte IMCMS. 2. Herstellen der Lenkfähigkeit für Hohlstabfernräumgeräte (HFG-F1) incl Integration in das IMCMS und Integration eines Nahbereichradars. 3. Durchführen von schiffbaulichen Änderungen auf dem Achterdeck und an der Abgasanlage für das Längsseitsgehen von bis zu 4 HFG-F1 und deren Versorgung mit Kraftstoffund Strom. 4. Integration eines Long-Range AUV (Automomous Underwater Vehicle). B. Einrichtung einer Ausbildungs- und Prüfanlage IMCMS inkl. Anteil Lenkfähigkeit mit Arbeitsplätzen für Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder, Auditorium und Ausbildungssoftware. C. Anpassungsmassnahmen auf 5 bereits umgerüsteten Booten: — Wiederherstellung bzw. Erhalt Lagerkapazität Seeminen auf den mit IMCMS ausgerüsteten Booten, — Anpassung der lüftungstechnischen Anlagen an die modifizierte Konfiguration zum Erhalt des Raumklimas in der Operationszentrale. D. Umrüstung von 18 Stück Seefuchs-I (Identifikation) auf das Batteriesystem NiMH. E. Erstellung eines IT-Sicherheitskonzeptes für die Ausbildungs- und Prüfanlage sowie Fortschreibung der IT-Sicherheitskonzepte Mj-Boote Kl. 332 und IMCMS. F. Regeneration Automatisierungseinrichtung Schiffstechnik auf 10 Mj-Booten Kl. 332, einer Einheit oder HULK der Kl. 352 und der Ausbildungs- und Prüfanlage der MTS Parow. G. Koordinierung/Projektmanagement der vorgenannten Ein- und Umrüstmassnahmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-06.
Auftragsbekanntmachung (2013-11-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Umbau von Schiffen
Menge oder Umfang: 100 000 000
Gesamtwert des Auftrags: 100 000 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Umbau von Schiffen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
E-Mail: baainbws2.1@bundeswehr.org📧
Telefon: +49 261973544100📞
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlußtermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die im Abschnitt 1.1 unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht Öffnen - Eu-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Q/S2AD/DA267/DA652,
Schlußtermin: 16.12.2013.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlußtermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die im Abschnitt 1.1 unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht Öffnen - Eu-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Q/S2AD/DA267/DA652,
Schlußtermin: 16.12.2013.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
A. Umrüstung von 3 Minenjagdbooten Kl. 332 mit:
1. Einrüstung Integrated Mine Countermeasure System (IMCMS) mit:
— Ausbau Minenjagddrohenenanlage Pinguin B3,
— Ausbau Lagerung Minenvernichtungsladung,
— Einrüstung Minenbekämpfungswaffe Seefuchs,
— Einrüstung der Anlagen und Geräte IMCMS.
2. Herstellen der Lenkfähigkeit für Hohlstabfernräumgeräte (HFG-F1) incl Integration in das IMCMS und Integration eines Nahbereichradars.
3. Durchführen von schiffbaulichen Änderungen auf dem Achterdeck und an der Abgasanlage für das Längsseitsgehen von bis zu 4 HFG-F1 und deren Versorgung mit Kraftstoffund Strom.
4. Integration eines Long-Range AUV (Automomous Underwater Vehicle).
B. Einrichtung einer Ausbildungs- und Prüfanlage IMCMS inkl. Anteil Lenkfähigkeit mit Arbeitsplätzen für Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder, Auditorium und Ausbildungssoftware.
C. Anpassungsmassnahmen auf 5 bereits umgerüsteten Booten:
— Wiederherstellung bzw. Erhalt Lagerkapazität Seeminen auf den mit IMCMS ausgerüsteten Booten,
— Anpassung der lüftungstechnischen Anlagen an die modifizierte Konfiguration zum Erhalt des Raumklimas in der Operationszentrale.
D. Umrüstung von 18 Stück Seefuchs-I (Identifikation) auf das Batteriesystem NiMH.
E. Erstellung eines IT-Sicherheitskonzeptes für die Ausbildungs- und Prüfanlage sowie Fortschreibung der IT-Sicherheitskonzepte Mj-Boote Kl. 332 und IMCMS.
F. Regeneration Automatisierungseinrichtung Schiffstechnik auf 10 Mj-Booten Kl. 332, einer Einheit oder HULK der Kl. 352 und der Ausbildungs- und Prüfanlage der MTS Parow.
G. Koordinierung/Projektmanagement der vorgenannten Ein- und Umrüstmassnahmen.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Referenznummer: Q/S2AD/DA267/DA652
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: deutscher Hafen oder deutsche Werft.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung gemäß Formular BAAlNBw-B 013c/2.2013. Das Formular ist aus dem Internet unter „www.baain.de“ Rubrik „Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe“ zu beziehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers oder ein vergleichbarer Nachweis.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für die schiffbaulichen Integrationsarbeiten sind mehrjährige Erfahrungen im Marineschiffbau nachzuweisen, insbesondere die Befähigung zur Verarbeitung von a-magnetischem nichtrostendem Stahl (1.3964) und die schocksichere Integration von Anlagen und Geräten.
Für die schiffbaulichen Integrationsarbeiten sind mehrjährige Erfahrungen im Marineschiffbau nachzuweisen, insbesondere die Befähigung zur Verarbeitung von a-magnetischem nichtrostendem Stahl (1.3964) und die schocksichere Integration von Anlagen und Geräten.
Der Hauptauftragnehmer muss qualifiziert sein, das Management für die Gesamtmaßnahme zu übernehmen und alle Schnittstellenaktivitäten zu koordinieren.
Hierzu ist eine Referenzliste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen mit folgenden Angaben vorzulegen:
1. Name der Ansprechperson,
2. Wert der Leistung,
3. Zeit der Leistungserbringung,
4. Angabe, ob die Leistung fachgerecht und ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
Die Referenzen müssen:
— bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte Bescheinigung [für Auftragsvergaben des BAAlNBw (ehemals BWB) genügt die Angabe der Verträge mit Vertragsnummern]
— bei Leistungen an private Auftraggeber durch eine von diesen ausgestellte Bescheinigung oder, falls eine solche Bescheinigung nicht erhältlich ist, durch einfache Erklärung vorgelegt werden.
Der Nachweis für UANR ist im Rahmen der Angebotsaufforderung zu erbringen.
Die Realisierbarkeit der einzelnen Maßnahmen steht unter dem Vorbehalt des Haushaltsgesetzes 2014. Eine Reduzierung im Auftragsumfang ist möglich.
Die Leistungen werden an einen Hauptauftragnehmer (Gesamtverantwortung) vergeben.
Für die Systeme IMCMS und Seefuchs sowie die Lenkeinrichtung sind die Systeme der Firma ATLAS Elektronik GmbH bindend vorgegeben.
Für die Automatisierungseinrichtung Schiffstechnik sind für die Deutsche Marine spezifizierte Systeme (Siemens S7 oder vergleichbar) vorzusehen.
Für das Long Range AUV ist die Auswahl zwischen vier vorgegebenen Anbietern zu treffen.
Die Maßnahmen sollen im Rahmen von planmäßigen Werft-Liegezeiten durchgeführt werden.
Es gelten die Normen und Vorschriften incl. der Bauvorschriften für Wasserfahrzeuge der Bundeswehr.
Bei der Durchführung der Maßnahmen sind Verschlusssachen bis VS- Nur für den Dienstgebrauch zu bearbeiten.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Abteilung See, S2.1
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, - E1.1 Angebotssammelstelle-
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Referenz Zusätzliche Informationen
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlußtermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die im Abschnitt 1.1 unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlußtermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die im Abschnitt 1.1 unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht Öffnen - Eu-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Q/S2AD/DA267/DA652,
Schlußtermin: 16.12.2013.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlosssen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlosssen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.
Quelle: OJS 2013/S 220-383861 (2013-11-06)
Ergänzende Angaben (2013-11-13) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben