Universitätsklinikum Münster – Erweiterung des Zentralklinikums um ein Notfall-Intensivzentrum

Universitätsklinikum Münster - Anstalt des öffentlichen Rechts

Das Universitätsklinikum Münster beabsichtigt am Standort des Zentralklinikums einen Erweiterungsbau auf Grund der Entwicklungen und Neustrukturierungen in den Bereichen:
1. Intensivmedizin
2. Ambulante Pflege
zu errichten.
Die Vorentwurfsplanung wird derzeit bearbeitet.
Auf Basis der vorliegenden Vorentwurfsplanung sollen die Leistungen der TGA durchgeführt/fortgeführt werden.
Hierzu werden Leistungen mit folgenden Inhalten fällig:
Stufe 1.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 3-4),
Stufe 2.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 5),
Stufe 3.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 6-7),
Stufe 4.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 8).
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, optional efolgt die Vergabe an einen „Generalübernehmer TGA“ mit Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung über alle Anlagengruppen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-04 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-10-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Stufe 1.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 3-4),Stufe 2.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 5),Stufe 3.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 6-7),Stufe 4.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 8).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Münster - Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Albert-Schweitzer-Campus 1/Gebäude D5
Postleitzahl: 48149
Postort: Münster
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum.uni-muenster.de 🌏
E-Mail: notfall-intensiv-zentrum@ukmuenster.de 📧
Fax: +49 2518345380 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-04 📅
Einreichungsfrist: 2013-11-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 195-336629
ABl. S-Ausgabe: 195

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Universitätsklinikum Münster beabsichtigt am Standort des Zentralklinikums einen Erweiterungsbau auf Grund der Entwicklungen und Neustrukturierungen in den Bereichen:
1. Intensivmedizin
2. Ambulante Pflege
zu errichten.
Die Vorentwurfsplanung wird derzeit bearbeitet.
Auf Basis der vorliegenden Vorentwurfsplanung sollen die Leistungen der TGA durchgeführt/fortgeführt werden.
Hierzu werden Leistungen mit folgenden Inhalten fällig:
Stufe 1.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 3-4),
Stufe 2.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 5),
Stufe 3.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 6-7),
Stufe 4.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 8).
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, optional efolgt die Vergabe an einen „Generalübernehmer TGA“ mit Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung über alle Anlagengruppen.
Menge oder Umfang:
Stufe 1.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 3-4),
Stufe 2.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 5),
Stufe 3.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 6-7),
Stufe 4.) Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §55 HOAI (Lph 8).
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit der Finanzierung bzw. Förderung des Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidungen von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Die 1. Stufe der Beauftragung umfasst die Lph 3-4 HOAI. Die 2. Stufe umfasst Lph 5, die Dritte Lph 6-7, die Vierte Lph 8. Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe wahrzunehmen. Der Umfang der Leistung ab LP 5 ist abhängig von den Festlegungen des Bauherrn hinsichtlich der Art der Vergabe (GÜ-, GU-, Teil-GU- oder Einzelvergabe) und dem Ablauf der Maßnahmen (vorgezogene Teilmaßnahmen). Vorgenannte Festlegungen werden spätestens mit Abschluss der LP 4 getroffen bzw. begleitend zum Verhandlungsverfahren festgelegt.
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Dauer: 30 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Münster in Westfalen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind in einem Teilnahmeantrag zusammengefasst, der bei der UKM infrastruktur Management GmbH, (siehe Anhang A) per E-Mail oder Fax angefordert werden kann. Bitte geben Sie immer eine E-Mail-Adresse an, der Teilnahmeantrag (Word-Dokument) wird an diese versandt. Bewerbungen sind nur mit diesem Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
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Der Teilnahmeantrag ist vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die Angaben/Nachweise auch für Dritte erbracht werden.
Rechtslage – Geforderte Nachweise:
a) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 2 Abs. 3 VOF, dass keine Abhängigkeit von ausführungs- und Lieferinteresssen bestehen.
b) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 4 Abs. 2 VOF (Auskunftspflicht).
c) Verbindliche unterschriebene Erklärung, dass die in § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF aufgeführten Ausschlusskriterien nicht zutreffen.
d) Aktueller Auszug der Eintragung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bietergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister.
Es werden insgesamt 3-5 qualifizierte Bewerber nach Auswertung der Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Handelsregisterauszug.
b) Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Es müssen 2 Schadensfälle je Jahr abgedeckt sein.
c) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die KG 400 mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (Kriterium für die Wertung zur Auswahl der Bewerber; Wichtung 7,5 %).
d) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten (ohne freie Mitarbeiter), mindestens gegliedert in Führungskräfte/Büroinhaber, Architekten/Ingenieure, Mitarbeiter, die technische und wirtschaftliche Aufgaben erfüllen (insbesondere Fachbauleiter), technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter hervorgeht (Kriterium für die Wertung zur Auswahl der Bewerber; Wichtung 7,5 %).
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e) Miglied der Gesellschaft für nachhaltiges Bauen.
f) Zertifizierte Passivhausplaner.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion, insbesondere Projektleitung und stellv. Projektleitung im Auftragsfall (zusätzlich Darstellung in Form eines Organigramms).
a) Zu dem benannten Projektleiter ist der Nachweis der fachlichen Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie c) durch Referenzen zu führen.
b) Zu dem benannten Stellvertretenden Projektleiter ist ebenfalls der Nachweis der fachlichen Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren zu führen. Bei der Beschreibung der personenspezifischen Referenzen des Projektleiters ist auch die Funktion in der Referenz zu benennen (Projektleiter, Sachbearbeiter etc). Für den vorgesehenen Projektleiter ist Anlage 1 und 2 zwingend zu verwenden. Für den Projektleiter sind mindestens 3/maximal 5 Referenzprojekte (Anlage 2) aufzuführen. Die Referenzen sollten möglichst mit der zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sein, im Sinne der HOAI sowie in Bezug auf die Funktionsbereiche, die Nutzfläche und des Bauvolumens. Folgende Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen:
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Bauzeit (von/bis). Projektzeit (von/bis).
Erbrachte Leistungsphasen.
BGF/BRI.
Gesamtkosten KG 400 EUR brutto.
Art der Maßnahme: Erweiterung, Neubau, Umbau, Umbau im laufenden Betrieb und grundsätzlich die Wertung Krankenhausbau. Erfahrungen des Projektleiters mit geförderten Baumaßnahmen (Fördermittelgeber, Bundesland) und öffentlichen Bauherren. Es gilt folgende Festlegung für die Wertung der Referenzprojekte: Vollständige Leistungserbringung der Lph 5-8 in den Jahren 2008-2013 und der Leistungsstand beträgt im 7. des Jahres 2013 mindestens abgeschlossene LP 8. Referenzen mit beauftragen Leistungsphasen 1-9 werden ebenfalls voll gewertet (Genaue Zeiträume der Leistungsphasen sind auszuweisen). (Kriterium für die Wertung zur Auswahl der Bewerber; Wichtung 75 %).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken. Die Deckungssumme je Schadensfall soll mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden betragen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI in der zur Beauftragung gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bietergemeinschaftserklärung ist dafür zwingend im Original vorzulegen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z. B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: UKM Infrastruktur Management GmbH

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Telefon: +49 2514111691 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de 🌏
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
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Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 195-336629 (2013-10-04)