Unterstützung bei der Errichtung und dem Betrieb von technischen Systemen und Anlagen, insbesondere durch Planung, Organisation und Durchführung von technischen Leistungen zur Abnahme von Systemen und technischen Anlagen im Rahmen der Inbetriebnahme und des Betriebes der Berliner Flughäfen, insbesondere des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER)

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) betreibt die 2 Berliner Flughäfen Schönefeld (SXF) und Tegel (TXL) und ist Bauherr für den neuen Fughafen Berlin Brandenburg (BER). Im Rahmen der Inbetriebnahme (IBN) des neuen Flughafens BER und der damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben an den gesamten Berliner Flughäfen benötigt die FBB spezifische Unterstützungsleistungen bei der Errichtung und dem Betrieb von technischen Systemen und Anlagen, die sie hiermit im Rahmen von 3 Losen mit je 2 Rahmenvertragspartnern beschafft.
Es handelt sich hier nicht um eine Arbeitnehmerüberlassung, sondern um Dienstleistungen, mit folgenden „Rollenverteilungen“:
1. Systemingenieur
Der Systemingenieur ist verantwortlich für die fachliche, erfolgreiche Inbetriebnahme von Systemen und technischen Anlagen. Diese erfolgt im Rahmen der Inbetriebnahme des BER in Teilprojekten gemäß der definierten Inbetriebnahme-Verfahren im IBN-Handbuch. In Abstimmung mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des Auftraggebers und den entsprechenden Projektteams arbeitet der Systemingenieur verantwortlich in den Teilprozessen der technischen Inbetriebnahme IBN-Phase [0 + 1] Planung/Bau und Inbetriebsetzung (IBS), IBN-Phase [2] Funktions- und Integrationstests (FIT) und IBN-Phase [3] Verbundtests(VT) mit. Er arbeitet an der Schnittstelle zu den vertraglich gebundenen System- und Anlagenerrichtern und unterstützt bei der Klärung von Problemen. Des Weiteren unterstützt er den Auf- und Ausbau sowie die Vereinheitlichung der betreuten Systeme und technischen Anlagen durch eigenverantwortliche Analysen, Konzeptionen und Realisierungen, auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
— Planung der einzelnen Systemtests in Zusammenarbeit mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des AG.
— Durchführung und Prüfung der Systeminstallation/-konfiguration und Inbetriebsetzung.
— Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Funktions- und Integrationstests.
— Begleitung und Auswertung der Verbundtests in Zusammenarbeit mit den Verbundtestkoordinatoren.
— Sicherstellen eines sicheren und effizienten Betriebes der zu verantworteten Systeme und technischen Anlagen.
— Selbständige und eigenverantwortliche Analyse, Konzeption und Realisierung des weiteren Auf- und Ausbaus sowie der Sicherung der Betriebsfähigkeit der betreuten Systeme und technischen Anlagen.
— Planung von System Upgrades/Updates.
— Mitwirkung bei der Beratung der Fachbereiche bei der Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse durch wirtschaftliche und möglichst konzernweite einheitliche Lösungen.
— Konzeption der Instandhaltung.
— Erstellung von Betriebskonzepten und Betriebsdokumentationen.
— Ausarbeitung von Service- und Wartungsverträgen.
— Planung und Projektierung von Systemen und Anlagen inkl. umfassende koordinierende ingenieurtechnische Leistungen (z. Bsp. Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Kostenschätzung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Objekt-/Bauüberwachung, Kostenfeststellung).
2. Technical Support
Der Technical Support unterstützt die Systemingenieure (s.Ziff. 1) bei der technischen Inbetriebnahme der Systeme und technischen Anlagen und ist insbesondere verantwortlich für die Testdurchführung und die Dokumentation. Darüber hinaus unterstützt der Technical Support bei der Installation und Konfiguration von Systemen und technischen Anlagen. Des Weiteren unterstützt er den Auf- und Ausbau sowie den Betrieb der betreuten Systeme und technischen Anlagen durch Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten, ggf. auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
— Unterstützung bei der Installation und Konfiguration von Systemen und technischen Anlagen,
— Unterstützung bei der Prüfung der Systeminstallation und Inbetriebssetzung,
— Unterstützung bei der Vorbereitung und Auswertung der Funktions- und Integrationstests,
— Unterstützung, Begleitung und Auswertung der Verbundtests,
— Unterstützung der Systemingenieure bei der Erstellung der Testprotokolle,
— Testdurchführungen und -dokumentation,
— Unterstützung zur Fertigstellung der erforderlichen Betriebsdokumentation,
— Unterstützung bei der Ausarbeitung von Service- und Wartungsverträgen,
— Durchführung von Instandhaltungsarbeiten (Instandsetzung bei Störungen, Wartung, Inspektionen).
3. Projektmanager
Der Projektmanager ist verantwortlich für die Steuerung und Koordination der vielfältigen Aktivitäten der technischen IBN der technischen Systeme und Anlagen am BER gemäß der definierten IBN Verfahren im Rahmen des jeweiligen Teilprojektes. Er bildet somit gemeinsam mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des AG und den Systemingenieuren die organisatorische Klammer insbesondere über die Phasen 1-3 der technischen IBN sowie zu den relevanten (Teil-)Projekten der gesamten BER-Projektorganisation. Insofern notwendig, wird der Projektmanager auch für die IBN-Phase 0 (Planung und Bau) eingesetzt, wenn dies im unmittelbaren Zusammenhang mit der IBN steht, und für Projektmanagementleistungen im Rahmen des Auf- und Ausbau sowie des Betriebes der Systeme und Anlagen, auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
— Planung und Steuerung der einzelnen Phasen und Teilprojekte gemäß den definierten Verfahren (IBN Handbuch),
— Unterstützung der systemverantwortlichen Mitarbeiter des AG, der Systemingenieure, des Technical Support und der Objekt- und Verbundtest-Koordinatoren hinsichtlich Erstellung Testprotokolle, Dokumentation, Testdurchführung sowie der Fertigstellung der notwendigen Betriebsdokumentation,
— Nachhalten und Aufbereitung des Arbeitsfortschritts im Kontext der verantworteten Teilprojekte,
— Projektmanagementleistungen (Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen von Projekten) im Rahmen von IuK-Projekten für den Auf- und Ausbau von technischen Systemen und Anlagen.
Bei dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg handelt es sich um ein Bauprojekt bestehend aus ca. 100 Objekten und über 100 Systemen. Unter den Systemen gibt es sowohl übergeordnete Systeme, als auch objektspezifische Systeme.
Schwerpunkte der Leistungserbringung befinden sich unter folgenden Systemen:
Los 1 Kommunikationstechnik
1. Anzeigesysteme FIDS/AIRVIS/Multimedia/Wallmanagement.
2. Konferenzanlagen.
3. Funkanlagen.
3.1 Tetrapol/BOS-Endgeräte/GSM/LTE.
3.2 Gebäudefunkanlagen Tetrapol//Tetra-BOS/GSM/LTE.
3.3 Flugfunk.
4. Leitstellenvermittlungssysteme (VAS-B).
5. Telekommunikationsanlagen.
5.1 IP Telefonie.
5.2 Behinderten-Notruf.
5.3 Aufzugs-Notruf.
5.4 Türsprech- und Türöffneranlagen.
Los 2 IT Systeme und Netzwerktechnik
1. IT-Systeme.
1.1 Datacenter/Rechenzentren.
1.2 Server (virtuell).
1.3 Storage.
1.4 Betriebssysteme.
1.5 Datenbanken.
2. Netzwerktechnik.
2.1 Aktive Netzwerkkomponenten (kabelgebunden/kabellos).
2.2 IP/MPLS, QoS, Traffic Engineering, Authentifizierung IEEE 801.2x.
2.3 Firewall.
2.4 Radius-Server.
2.5 Management aktiver Netzwerkkomponenten.
2.6 WLAN.
3. TK-/IT-Kabelnetze.
3.1 Strukturierte und anwendungsneutrale kabeltechnische Infrastruktur.
3.2 Campus – und Gebäudeverkabelung mit Konzentrationspunkten und Verteilereinrichtungen (in Objekten und Außenverteiler) für Glasfaser- und Kupferverbindungen.
Los 3 Sicherheitssysteme
1. Automatische Bordkartenkontrolle.
2. Einbruchmeldeanlage.
3. Elektroakustisches Notfallwarnsystem (EANWS).
4. Flucht- und Rettungswegsysteme.
5. Leitstellensysteme (Einsatzleitsysteme).
6. Videoüberwachung und Videomanagement (IP Video).
7. Zaunüberwachungsanlagen/Zaunsensorik (Perimeter-Schutz).
8. Zutrittskontrollsystem/Zeiterfassung.
9. Gebäudefunktionssteuerung.
Es ist von einem Beginn der Leistungserbringung je Los ab dem 1.3.2014 auszugehen. Die Laufzeit der Rahmenverträge beläuft sich auf 4 Jahre.
Nach derzeitigem Kenntnisstand des AG geht der AG davon aus, dass je Los ca. 50 % der Rahmenvertragsleistungen im Jahr 2014, 30 % im Jahr 2015 und jeweils 10 % in den Jahren 2016 und 2017 abgerufen werden.
Im Hinblick auf die zeitliche Taktung folgen die Systemtests der baulichen Fertigstellung der verschiedenen Gebäude auf dem Campus des Flughafens einschließlich des Fluggastterminals und der in diesem Rahmen gelieferten Systeme und technischen Anlagen. Insbesondere in der Phase der Durchführung der Systemtests in 2014 ist von einer hohen Parallelität von Aktivitäten auszugehen. Der Auftragnehmer hat hierzu je Los die notwendige Teamstärke vorzuhalten, um auch auf sich ändernde Anforderungen reagieren zu können.
Insgesamt werden vorraussichtlich durchschnittlich:
Los 1: 1 250 Manntage,
Los 2: 1 300 Manntage,
Los 3: 1 450 Manntage
in den Jahren 2014-2017 zur Unterstützung der o. g. Aktivitäten benötigt. Es werden pro Los Rahmenverträge mit je 2 Unternehmen abgeschlossen, so dass nicht von jedem Einzelunternehmen die Gesamtanzahl der benötigten Mitarbeiter über den Gesamtzeitraum vorzuhalten sind. Die Verteilung der Manntage hängt von den aktuellen Bedarfen und Schwerpunkten ab, die der Rahmenvertragspartner abdecken kann. Der AG strebt an, eine hälftige Verteilung der Gesamtleistung über die zwei gebundenen Vertragspartner je Los vorzunehmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-12-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang: s. Punkt II.1.5)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Postanschrift: Einkauf/ Einkauf für Liefer- und Dienstleistungen, Gebäude B027 - Raum 50, Flughafen Berlin-Schönefeld
Postleitzahl: 12521
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: einkauf@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 30609170641 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-23 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 250-439567
ABl. S-Ausgabe: 250
Zusätzliche Informationen
1.) Der Auftraggeber betreibt einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet des Verkehrs tätig. Der Auftraggeber führt daher als Sektorenauftraggeber gem. § 98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung gem. § 6 Abs. 1 SektVO durch. Die Leistungen werden umgehend benötigt. Die im Verfahren vorgesehenen Fristen sind angemessen. Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen und Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst ihre erfolgreiche Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch den Auftraggeber führt zur Versendung der Vergabeunterlagen. 2.) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) und des Aktenzeichens EA-2013-199 an die E-Mailadresse einkauf@berlin-airport.de zu erfolgen. Die Fragen müssen bis spätestens 10 Kalendertage vor Schlusstermin der Bewerbung vorliegen. Der letzte Tag der Bewerbungsfrist wird bei der Berechnung der vorstehend aufgeführten 10 Tagesfrist nicht mitgezählt. Die Vergabestelle wird etwaige Informationen (u. a. die Formulare und eine Übersicht zu den bereitgestellten Formularen – als Arbeitshilfe) und Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie sonstige Klarstellungen der Vergabestelle die das Vergabeverfahren betreffen auf der folgenden Internetseite veröffentlichen: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/. Die Vergabestelle empfiehlt daher allen Bewerbern täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen und Klarstellungen der Vergabestelle sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. 3.) Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen. 4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind dreifach in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich unter expliziter Angabe des Aktenzeichens EA-2013-199 und die Losbezeichnung auf dem verschlossenen Behältnis / Umschlag, in dem der Teilnahmeantrag eingereicht wird, sowie im Anschreiben zu dem Teilnahmeantrag zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig). 5.) Den Teilnahmeanträgen sind außerdem elektronische Kopien aller übermittelten Unterlagen auf einem geeigneten virengeprüften und virenfreien Datenträger beizulegen. Die elektronischen Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format (z.B. geschützte, jedoch druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten Originalen uneingeschränkt identisch sind. 6.) Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. 7.) Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind geordnet nach der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie unter Angabe des Aktenzeichens beim Auftraggeber einzureichen. 8.) Der Auftraggeber prüft die Eignung der Bewerber je Los in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise [III.2.1), III.2.2), III.2.3)] Stufe 2: Vorliegen von Ausschlussgründen inklusive Erfüllung der Mindestanforderungen Stufe 3: Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der zu vergebenden Leistung. 9.) Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als sechs Bewerber je Los die geforderten Anforderungen erfüllen, wird der AG die sechs zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der AG die Eignungsvoraussetzungen gewichten und bewerten. Hierzu wird der AG eine Bewertungsmatrix verwenden, die die technische Leistungsfähigkeit (vgl. III.2.3) anhand der eingereichten Referenzen und Unterlagen widerspiegelt. Diese ist zwingend beim AG abzurufen unter : https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern .Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Bewerber werden auch mehr als sechs Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften je Los für das weitere Verfahren ausgewählt. Sollten aus den sechs aus der Wertung am besten geeigneten Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften Tätigkeitsfelder bzw. Erfahrungsbereiche gem. III.2.3. I. a. bis f. oder Systemschwerpunkte gem. III.2.3. I. nicht abgedeckt sein, werden zur Angebotsabgabe die nächsten Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in der Reihenfolge auch aufgefordert, bis alle Tätigkeiten und Schwerpunkte über die für die Tätigkeit vorgesehene Personen abgedeckt werden, jedoch bis maximal 10 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften pro Los. In diesem Sinne ist es möglich, dass mehr als sechs Bewerber, bzw. Bewerbergemeinschaften pro Los zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. 10.) Bei der Bewertung kann ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft folgende Grundsumme Punkte im jeweiligen Los erreichen: Los 1 Kommunikationstechnik: 92 Los 2 IT Systeme & Netzwerktechnik: 126 Los 3 Sicherheitssysteme: 92 10.1) a) Für jede erfüllte Leistung gem. III.2.3. I.a-f pro Systemschwerpunkt gem. III.2.3. I. des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft je Los (Nachgewiesen durch das Aktivieren des Kontrollkästchens in der Matrix Systemschwerpunkte/Leistungen) wird ein Punkt vergeben. Für jede Leistung pro Systemschwerpunkt gibt es eine Gewichtung von 1-3. In der Bewertungsmatrix wird jede nachgewiesene Leistungserfüllung (aktiviertes Kontrollkästchen) mit der Gewichtung multipliziert. Die Summe über alle Einzelgewichtungen ergibt die Grundsumme Punkte des Bewerbers/Bewerbergesellschaft. b) Hat der Bewerber/Bewerbergemeinschaft auch Kenntnisse des in der Bewertungsmatrix angegebenen Herstellers des Systemschwerpunkts, wird die erreichte Grundsumme Punkte für diesen Systemschwerpunkt verdoppelt. Die Herstellerkenntnisse sind in den Ausfüllmatrixen des Unternehmens und der für die Leistungserbringung vorgesehenene Mitarbeiter durch das Aktivieren des Kontrollkästchens anzugeben und in den Lebensläufen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter nachzuweisen. c) Hat der Bewerber/Bewerbergemeinschaft Kenntnisse in einem Systemschwerpunkt und hat diese auf einem Flughafen bzw. im unmittelbaren Umfeld des Flughafens erlangt und kann dies durch seine Referenzen oder separate Angaben in den Lebensläufen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter nachweisen, kann er 3 Punkte pro Systemschwerpunkt zusätzlich erhalten. Die Systemkenntnisse auf dem Flughafen bzw. Flughafenumfeld sind durch das Aktivieren des Kontrollkästchens anzuzeigen. Die Gesamtpunktzahl eines Bewerbers/Bewerbergemeinschaft errechnet sich demzufolge aus der Addition der Grundsumme Punkte, den Herstellerpunkten und den Flughafenpunkten 11.) Zur Auswertung der am Besten geeigneten Bewerber/Bewerbergemeinschaften je Los wird auf die zwingend beim AG abzurufende und auszufüllende Ausfüll- und Bewertungsmatrix verwiesen. 12.) Der AG weist ausdrücklich darauf hin, dass es bei Bewerbungen auf mehrere Lose in keinem Fall zu Überschneidungen des vorgesehenen Personals kommen darf. 13.) Die entsprechenden Formblätter sind je Los zwingend beim Auftraggeber gem. VI.3. 2.) anzufordern. 14.) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft der Kontaktaufnahme durch die Vergabestelle zu den jeweiligen Referenzgebern zu. 15.) Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. 16.) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) betreibt die 2 Berliner Flughäfen Schönefeld (SXF) und Tegel (TXL) und ist Bauherr für den neuen Fughafen Berlin Brandenburg (BER). Im Rahmen der Inbetriebnahme (IBN) des neuen Flughafens BER und der damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben an den gesamten Berliner Flughäfen benötigt die FBB spezifische Unterstützungsleistungen bei der Errichtung und dem Betrieb von technischen Systemen und Anlagen, die sie hiermit im Rahmen von 3 Losen mit je 2 Rahmenvertragspartnern beschafft.
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Es handelt sich hier nicht um eine Arbeitnehmerüberlassung, sondern um Dienstleistungen, mit folgenden „Rollenverteilungen“:
1. Systemingenieur
Der Systemingenieur ist verantwortlich für die fachliche, erfolgreiche Inbetriebnahme von Systemen und technischen Anlagen. Diese erfolgt im Rahmen der Inbetriebnahme des BER in Teilprojekten gemäß der definierten Inbetriebnahme-Verfahren im IBN-Handbuch. In Abstimmung mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des Auftraggebers und den entsprechenden Projektteams arbeitet der Systemingenieur verantwortlich in den Teilprozessen der technischen Inbetriebnahme IBN-Phase [0 + 1] Planung/Bau und Inbetriebsetzung (IBS), IBN-Phase [2] Funktions- und Integrationstests (FIT) und IBN-Phase [3] Verbundtests(VT) mit. Er arbeitet an der Schnittstelle zu den vertraglich gebundenen System- und Anlagenerrichtern und unterstützt bei der Klärung von Problemen. Des Weiteren unterstützt er den Auf- und Ausbau sowie die Vereinheitlichung der betreuten Systeme und technischen Anlagen durch eigenverantwortliche Analysen, Konzeptionen und Realisierungen, auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
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— Planung der einzelnen Systemtests in Zusammenarbeit mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des AG.
— Durchführung und Prüfung der Systeminstallation/-konfiguration und Inbetriebsetzung.
— Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Funktions- und Integrationstests.
— Begleitung und Auswertung der Verbundtests in Zusammenarbeit mit den Verbundtestkoordinatoren.
— Sicherstellen eines sicheren und effizienten Betriebes der zu verantworteten Systeme und technischen Anlagen.
— Selbständige und eigenverantwortliche Analyse, Konzeption und Realisierung des weiteren Auf- und Ausbaus sowie der Sicherung der Betriebsfähigkeit der betreuten Systeme und technischen Anlagen.
— Planung von System Upgrades/Updates.
— Mitwirkung bei der Beratung der Fachbereiche bei der Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse durch wirtschaftliche und möglichst konzernweite einheitliche Lösungen.
— Konzeption der Instandhaltung.
— Erstellung von Betriebskonzepten und Betriebsdokumentationen.
— Ausarbeitung von Service- und Wartungsverträgen.
— Planung und Projektierung von Systemen und Anlagen inkl. umfassende koordinierende ingenieurtechnische Leistungen (z. Bsp. Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Kostenschätzung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Objekt-/Bauüberwachung, Kostenfeststellung).
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2. Technical Support
Der Technical Support unterstützt die Systemingenieure (s.Ziff. 1) bei der technischen Inbetriebnahme der Systeme und technischen Anlagen und ist insbesondere verantwortlich für die Testdurchführung und die Dokumentation. Darüber hinaus unterstützt der Technical Support bei der Installation und Konfiguration von Systemen und technischen Anlagen. Des Weiteren unterstützt er den Auf- und Ausbau sowie den Betrieb der betreuten Systeme und technischen Anlagen durch Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten, ggf. auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
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— Unterstützung bei der Installation und Konfiguration von Systemen und technischen Anlagen,
— Unterstützung bei der Prüfung der Systeminstallation und Inbetriebssetzung,
— Unterstützung bei der Vorbereitung und Auswertung der Funktions- und Integrationstests,
— Unterstützung, Begleitung und Auswertung der Verbundtests,
— Unterstützung der Systemingenieure bei der Erstellung der Testprotokolle,
— Testdurchführungen und -dokumentation,
— Unterstützung zur Fertigstellung der erforderlichen Betriebsdokumentation,
— Unterstützung bei der Ausarbeitung von Service- und Wartungsverträgen,
— Durchführung von Instandhaltungsarbeiten (Instandsetzung bei Störungen, Wartung, Inspektionen).
3. Projektmanager
Der Projektmanager ist verantwortlich für die Steuerung und Koordination der vielfältigen Aktivitäten der technischen IBN der technischen Systeme und Anlagen am BER gemäß der definierten IBN Verfahren im Rahmen des jeweiligen Teilprojektes. Er bildet somit gemeinsam mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des AG und den Systemingenieuren die organisatorische Klammer insbesondere über die Phasen 1-3 der technischen IBN sowie zu den relevanten (Teil-)Projekten der gesamten BER-Projektorganisation. Insofern notwendig, wird der Projektmanager auch für die IBN-Phase 0 (Planung und Bau) eingesetzt, wenn dies im unmittelbaren Zusammenhang mit der IBN steht, und für Projektmanagementleistungen im Rahmen des Auf- und Ausbau sowie des Betriebes der Systeme und Anlagen, auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
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— Planung und Steuerung der einzelnen Phasen und Teilprojekte gemäß den definierten Verfahren (IBN Handbuch),
— Unterstützung der systemverantwortlichen Mitarbeiter des AG, der Systemingenieure, des Technical Support und der Objekt- und Verbundtest-Koordinatoren hinsichtlich Erstellung Testprotokolle, Dokumentation, Testdurchführung sowie der Fertigstellung der notwendigen Betriebsdokumentation,
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— Nachhalten und Aufbereitung des Arbeitsfortschritts im Kontext der verantworteten Teilprojekte,
— Projektmanagementleistungen (Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen von Projekten) im Rahmen von IuK-Projekten für den Auf- und Ausbau von technischen Systemen und Anlagen.
Bei dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg handelt es sich um ein Bauprojekt bestehend aus ca. 100 Objekten und über 100 Systemen. Unter den Systemen gibt es sowohl übergeordnete Systeme, als auch objektspezifische Systeme.
Schwerpunkte der Leistungserbringung befinden sich unter folgenden Systemen:
Los 1 Kommunikationstechnik
1. Anzeigesysteme FIDS/AIRVIS/Multimedia/Wallmanagement.
2. Konferenzanlagen.
3. Funkanlagen.
3.1 Tetrapol/BOS-Endgeräte/GSM/LTE.
3.2 Gebäudefunkanlagen Tetrapol//Tetra-BOS/GSM/LTE.
3.3 Flugfunk.
4. Leitstellenvermittlungssysteme (VAS-B).
5. Telekommunikationsanlagen.
5.1 IP Telefonie.
5.2 Behinderten-Notruf.
5.3 Aufzugs-Notruf.
5.4 Türsprech- und Türöffneranlagen.
Los 2 IT Systeme und Netzwerktechnik
1. IT-Systeme.
1.1 Datacenter/Rechenzentren.
1.2 Server (virtuell).
1.3 Storage.
1.4 Betriebssysteme.
1.5 Datenbanken.
2. Netzwerktechnik.
2.1 Aktive Netzwerkkomponenten (kabelgebunden/kabellos).
2.2 IP/MPLS, QoS, Traffic Engineering, Authentifizierung IEEE 801.2x.
2.3 Firewall.
2.4 Radius-Server.
2.5 Management aktiver Netzwerkkomponenten.
2.6 WLAN.
3. TK-/IT-Kabelnetze.
3.1 Strukturierte und anwendungsneutrale kabeltechnische Infrastruktur.
3.2 Campus – und Gebäudeverkabelung mit Konzentrationspunkten und Verteilereinrichtungen (in Objekten und Außenverteiler) für Glasfaser- und Kupferverbindungen.
Los 3 Sicherheitssysteme
1. Automatische Bordkartenkontrolle.
2. Einbruchmeldeanlage.
3. Elektroakustisches Notfallwarnsystem (EANWS).
4. Flucht- und Rettungswegsysteme.
5. Leitstellensysteme (Einsatzleitsysteme).
6. Videoüberwachung und Videomanagement (IP Video).
7. Zaunüberwachungsanlagen/Zaunsensorik (Perimeter-Schutz).
8. Zutrittskontrollsystem/Zeiterfassung.
9. Gebäudefunktionssteuerung.
Es ist von einem Beginn der Leistungserbringung je Los ab dem 1.3.2014 auszugehen. Die Laufzeit der Rahmenverträge beläuft sich auf 4 Jahre.
Nach derzeitigem Kenntnisstand des AG geht der AG davon aus, dass je Los ca. 50 % der Rahmenvertragsleistungen im Jahr 2014, 30 % im Jahr 2015 und jeweils 10 % in den Jahren 2016 und 2017 abgerufen werden.
Im Hinblick auf die zeitliche Taktung folgen die Systemtests der baulichen Fertigstellung der verschiedenen Gebäude auf dem Campus des Flughafens einschließlich des Fluggastterminals und der in diesem Rahmen gelieferten Systeme und technischen Anlagen. Insbesondere in der Phase der Durchführung der Systemtests in 2014 ist von einer hohen Parallelität von Aktivitäten auszugehen. Der Auftragnehmer hat hierzu je Los die notwendige Teamstärke vorzuhalten, um auch auf sich ändernde Anforderungen reagieren zu können.
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Insgesamt werden vorraussichtlich durchschnittlich:
Los 1: 1 250 Manntage,
Los 2: 1 300 Manntage,
Los 3: 1 450 Manntage
in den Jahren 2014-2017 zur Unterstützung der o. g. Aktivitäten benötigt. Es werden pro Los Rahmenverträge mit je 2 Unternehmen abgeschlossen, so dass nicht von jedem Einzelunternehmen die Gesamtanzahl der benötigten Mitarbeiter über den Gesamtzeitraum vorzuhalten sind. Die Verteilung der Manntage hängt von den aktuellen Bedarfen und Schwerpunkten ab, die der Rahmenvertragspartner abdecken kann. Der AG strebt an, eine hälftige Verteilung der Gesamtleistung über die zwei gebundenen Vertragspartner je Los vorzunehmen.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Unterstützung bei der Errichtung und dem Betrieb von technischen Systemen und Anlagen, insbesondere durch Planung, Organisation und Durchführung von technischen Leistungen zur Abnahme von Systemen und technischen Anlagen im Rahmen der Inbetriebnahme und des Betriebes der Berliner Flughäfen, insbesondere des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER), Los 1
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) betreibt die zwei Berliner Flughäfen Schönefeld (SXF) und Tegel (TXL) und ist Bauherr für den neuen Fughafen Berlin Brandenburg (BER). Im Rahmen der Inbetriebnahme (IBN) des neuen Flughafens BER und der damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben an den gesamten Berliner Flughäfen benötigt die FBB spezifische Unterstützungsleistungen bei der Errichtung und dem Betrieb von technischen Systemen und Anlagen, die sie hiermit im Rahmen von 3 Losen mit je 2 Rahmenvertragspartnern beschafft.
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Es handelt sich hier nicht um eine Arbeitnehmerüberlassung, sondern um Dienstleistungen, mit folgenden "Rollenverteilungen":
Der Systemingenieur ist verantwortlich für die fachliche, erfolgreiche Inbetriebnahme von Systemen und technischen Anlagen. Diese erfolgt im Rahmen der Inbetriebnahme des BER in Teilprojekten gemäß der definierten Inbetriebnahme-Verfahren im IBN-Handbuch. In Abstimmung mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des Auftraggebers und den entsprechenden Projektteams arbeitet der Systemingenieur verantwortlich in den Teilprozessen der technischen Inbetriebnahme IBN-Phase [0+1] Planung/Bau & Inbetriebsetzung (IBS), IBN-Phase [2] Funktions- und Integrationstests (FIT) und IBN-Phase [3] Verbundtests(VT) mit. Er arbeitet an der Schnittstelle zu den vertraglich gebundenen System- und Anlagenerrichtern und unterstützt bei der Klärung von Problemen. Des Weiteren unterstützt er den Auf- und Ausbau sowie die Vereinheitlichung der betreuten Systeme und technischen Anlagen durch eigenverantwortliche Analysen, Konzeptionen und Realisierungen, auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
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- Planung der einzelnen Systemtests in Zusammenarbeit mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des AG
- Durchführung und Prüfung der Systeminstallation/-konfiguration und Inbetriebsetzung
- Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Funktions- und Integrationstests
- Begleitung und Auswertung der Verbundtests in Zusammenarbeit mit den Verbundtestkoordinatoren
- Sicherstellen eines sicheren und effizienten Betriebes der zu verantworteten Systeme und technischen Anlagen
- Selbständige und eigenverantwortliche Analyse, Konzeption und Realisierung des weiteren Auf- und Ausbaus sowie der Sicherung der Betriebsfähigkeit der betreuten Systeme und technischen Anlagen
- Planung von System Upgrades/Updates
- Mitwirkung bei der Beratung der Fachbereiche bei der Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse durch wirtschaftliche und möglichst konzernweite einheitliche Lösungen
- Konzeption der Instandhaltung
- Erstellung von Betriebskonzepten und Betriebsdokumentationen
- Ausarbeitung von Service- und Wartungsverträgen
- Planung & Projektierung von Systemen und Anlagen inkl. umfassende koordinierende ingenieurtechnische Leistungen (z. Bsp. Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Kostenschätzung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Objekt-/Bauüberwachung, Kostenfeststellung).
Mehr anzeigen
- Unterstützung bei der Installation und Konfiguration von Systemen und technischen Anlagen
- Unterstützung bei der Prüfung der Systeminstallation und Inbetriebssetzung
- Unterstützung bei der Vorbereitung und Auswertung der Funktions- und Integrationstests
- Unterstützung, Begleitung und Auswertung der Verbundtests
- Unterstützung der Systemingenieure bei der Erstellung der Testprotokolle
- Testdurchführungen und -dokumentation
- Unterstützung zur Fertigstellung der erforderlichen Betriebsdokumentation
- Unterstützung bei der Ausarbeitung von Service- und Wartungsverträgen
- Durchführung von Instandhaltungsarbeiten (Instandsetzung bei Störungen, Wartung, Inspektionen)
Der Projektmanager ist verantwortlich für die Steuerung und Koordination der vielfältigen Aktivitäten der technischen IBN der technischen Systeme und Anlagen am BER gemäß der definierten IBN Verfahren im Rahmen des jeweiligen Teilprojektes. Er bildet somit gemeinsam mit den systemverantwortlichen Mitarbeitern des AG und den Systemingenieuren die organisatorische Klammer insbesondere über die Phasen 1-3 der technischen IBN sowie zu den relevanten (Teil-)Projekten der gesamten BER-Projektorganisation. Insofern notwendig, wird der Projektmanager auch für die IBN-Phase 0 (Planung & Bau) eingesetzt, wenn dies im unmittelbaren Zusammenhang mit der IBN steht, und für Projektmanagementleistungen im Rahmen des Auf- und Ausbau sowie des Betriebes der Systeme und Anlagen, auch über die technische Inbetriebnahme hinaus. Folgende inhaltliche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden:
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- Planung und Steuerung der einzelnen Phasen und Teilprojekte gemäß den definierten Verfahren (IBN Handbuch)
- Unterstützung der systemverantwortlichen Mitarbeiter des AG, der Systemingenieure, des Technical Support und der Objekt- und Verbundtest-Koordinatoren hinsichtlich Erstellung Testprotokolle, Dokumentation, Testdurchführung sowie der Fertigstellung der notwendigen Betriebsdokumentation
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- Nachhalten und Aufbereitung des Arbeitsfortschritts im Kontext der verantworteten Teilprojekte
- Projektmanagementleistungen (Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen von Projekten) im Rahmen von IuK-Projekten für den Auf- und Ausbau von technischen Systemen und Anlagen.
1. Anzeigesysteme FIDS/AIRVIS/Multimedia/Wallmanagement
2. Konferenzanlagen
3. Funkanlagen
3.1 Tetrapol/BOS-Endgeräte/GSM/LTE
3.2 Gebäudefunkanlagen Tetrapol//Tetra-BOS/GSM/LTE
3.3 Flugfunk
4. Leitstellenvermittlungssysteme (VAS-B)
5. Telekommunikationsanlagen
5.1 IP Telefonie
5.2 Behinderten-Notruf
5.3 Aufzugs-Notruf
5.4 Türsprech- und Türöffneranlagen
Es ist von einem Beginn der Leistungserbringung je Los ab dem 01.03.2014 auszugehen. Die Laufzeit der Rahmenverträge beläuft sich auf 4 Jahre.
Nach derzeitigem Kenntnisstand des AG geht der AG davon aus, dass je Los ca. 50% der Rahmenvertragsleistungen im Jahr 2014, 30% im Jahr 2015 und jeweils 10% in den Jahren 2016 und 2017 abgerufen werden.
Insgesamt werden vorraussichtlich durchschnittlich
Los 1: 1250 Manntage
in den Jahren 2014-2017 zur Unterstützung der o.g. Aktivitäten benötigt. Es werden pro Los Rahmenverträge mit je zwei Unternehmen abgeschlossen, so dass nicht von jedem Einzelunternehmen die Gesamtanzahl der benötigten Mitarbeiter über den Gesamtzeitraum vorzuhalten sind. Die Verteilung der Manntage hängt von den aktuellen Bedarfen und Schwerpunkten ab, die der Rahmenvertragspartner abdecken kann. Der AG strebt an, eine hälftige Verteilung der Gesamtleistung über die zwei gebundenen Vertragspartner je Los vorzunehmen.
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Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Unterstützung bei der Errichtung und dem Betrieb von technischen Systemen und Anlagen, insbesondere durch Planung, Organisation und Durchführung von technischen Leistungen zur Abnahme von Systemen und technischen Anlagen im Rahmen der Inbetriebnahme und des Betriebes der Berliner Flughäfen, insbesondere des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) Los 2.
Kurze Beschreibung:
Los 2 IT Systeme & Netzwerktechnik
1. IT-Systeme
1.1 Datacenter/Rechenzentren
1.2 Server (virtuell)
1.3 Storage
1.4 Betriebssysteme
1.5 Datenbanken
2. Netzwerktechnik
2.1 Aktive Netzwerkkomponenten (kabelgebunden / kabellos)
2.2 IP/MPLS, QoS, Traffic Engineering, Authentifizierung IEEE 801.2x
2.3 Firewall
2.4 Radius-Server
2.5 Management aktiver Netzwerkkomponenten
2.6 WLAN
3. TK-/IT-Kabelnetze
3.1 Strukturierte und anwendungsneutrale kabeltechnische Infrastruktur
3.2 Campus – und Gebäudeverkabelung mit Konzentrationspunkten und Verteilereinrichtungen (in Objekten und Außenverteiler) für Glasfaser- und Kupferverbindungen
Los 2: 1300 Manntage
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Unterstützung bei der Errichtung und dem Betrieb von technischen Systemen und Anlagen, insbesondere durch Planung, Organisation und Durchführung von technischen Leistungen zur Abnahme von Systemen und technischen Anlagen im Rahmen der Inbetriebnahme und des Betriebes der Berliner Flughäfen, insbesondere des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) Los 3.
Kurze Beschreibung:
1. Automatische Bordkartenkontrolle
2. Einbruchmeldeanlage
3. Elektroakustisches Notfallwarnsystem (EANWS)
4. Flucht- und Rettungswegsysteme
5. Leitstellensysteme (Einsatzleitsysteme)
6. Videoüberwachung und Videomanagement (IP Video)
7. Zaunüberwachungsanlagen/Zaunsensorik (Perimeter-Schutz)
8. Zutrittskontrollsystem / Zeiterfassung
9. Gebäudefunktionssteuerung
Los 3: 1450 Manntage
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: EA-2013-199
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Flughafen Berlin Brandenburg,
Flughafen Berlin Schönefeld,
Flughafen Tegel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmer vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet; der Gleichwertigkeitsnachweis ist mit der Bewerbung vorzulegen. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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1.)
Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.
2.)
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug sollte zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein). Soweit keine Eintragung im Handelsregister vorliegt, ist ein vergleichbarer Existenznachweis vorzulegen.
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3.)
Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist, sofern er bezogen auf den Auftrag in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. In diesem Fall ist zudem die Art und Weise der geplanten Zusammenarbeit detailliert zu beschreiben. Ferner ist der Anteil und der Umfang der zu erbringenden Subunternehmerleistung am Gesamtauftrag konkret zu beschreiben.
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4.)
Unterschriebene Eigenerklärungen gem. § 21 Abs. 1, 4 SektVO sowie - soweit anwendbar - § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG). Das entsprechende Formblatt „Eigenerklärung“ ist beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung.
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5.)
Erklärung zum Vorhandensein einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung unter Angabe der Höhe der Deckungssumme(n).
6.)
Sofern Sie sich als Bewerbergemeinschaft um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung [vgl. Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung] im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bieter- und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen ergibt.
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Das entsprechende Formblatt „Bewerbergemeinschaftserklärung“ ist beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
7.)
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit - hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft diese Dritten in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziffer III.2.1) Nr. 2 bis 5 dieser Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen sowie die in Ziffer III.2.2)-3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er/sie sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z.B. Verpflichtungserklärung) steht.
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Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Auf Ziffer VI.3) der Bekanntmachung wird verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachstehenden Angaben sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend:
- Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012.
Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt je Los ein Mindestjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft von 400.000 EUR, der im Durchschnitt über alle drei Geschäftsjahre erzielt worden sein muss. Die Nichterfüllung dieser Mindestanforderung führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Die Umsatzangaben sind für jedes Jahr separat unter Angabe des Jahres und der Umsatzgröße (netto, exklusive Umsatzsteuer) anzugeben. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls das Enddatum des laufenden Geschäftsjahres anzugeben.
Die vorstehend genannte Erklärung ist sowohl von den Bewerbern als auch allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu tätigen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind für die Erfüllung der Mindestanforderung separat auszuweisen und zu addieren.
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Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Angaben/Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.2) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen.
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Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen („Verpflichtungserklärung“).
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Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf Nachforderung oder Vervollständigung der Unterlagen besteht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft je Los vorzulegen:
I.
Erklärung über die Gesamtanzahl des für die Tätigkeit vorgesehenen Personals mit entsprechendem Qualifikationsprofil. Dies muss in Form einer Übersicht vorgelegt werden, wie der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die Anzahl an personellen Ressourcen, die für die Leistungserbringung erforderlich sind, zur Verfügung stellen wird. Dabei ist die Struktur der Personalressourcen (ggf. über Nachunternehmer oder Mitglieder der Bewerbergemeinschaft) inkl. Arbeitsverhältnis (z.B. Nachunternehmen, Freiberufler, Arbeitnehmer, Zeitarbeitskräfte usw.) bzw. Beschaffung des Personals bis zum Leistungsbeginn, im Einzelnen zu erläutern.
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Bitte fügen Sie zudem den Nachweis der Qualifikation jeder einzelnen Person, die für die Leistungserbringung vorgesehen ist, bei. Dies sollte in Form eines Lebenslaufes (Beruflicher Werdegang) - ggf. anonymisiert - erfolgen. Darüber hinaus ist explizit auf Kenntnisse, Berufserfahrung in Jahren, Fähigkeiten, Zertifizierungen und Schulungen im Bereich der Systemschwerpunkte:
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Los 1 Kommunikationstechnik
1. Anzeigesysteme FIDS/AIRVIS/Multimedia/Wallmanagement
2. Konferenzanlagen
3. Funkanlagen
3.1 Tetrapol/BOS-Endgeräte/GSM/LTE
3.2 Gebäudefunkanlagen Tetrapol//Tetra-BOS/GSM/LTE
3.3 Flugfunk
4. Leitstellenvermittlungssysteme (VAS-B)
5. Telekommunikationsanlagen
5.1 IP Telefonie
5.2 Behinderten-Notruf
5.3 Aufzugs-Notruf
5.4 Türsprech- und Türöffneranlagen
Los 2 IT Systeme & Netzwerktechnik
1. IT-Systeme
1.1 Datacenter/Rechenzentren
1.2 Server (virtuell)
1.3 Storage
1.4 Betriebssysteme
1.5 Datenbanken
2. Netzwerktechnik
2.1 Aktive Netzwerkkomponenten (kabelgebunden / kabellos)
2.2 IP/MPLS, QoS, Traffic Engineering, Authentifizierung IEEE 801.2x
2.3 Firewall
2.4 Radius-Server
2.5 Management aktiver Netzwerkkomponenten
2.6 WLAN
3. TK-/IT-Kabelnetze
3.1 Strukturierte und anwendungsneutrale kabeltechnische Infrastruktur
3.2 Campus – und Gebäudeverkabelung mit Konzentrationspunkten und Verteilereinrichtungen (in Objekten und Außenverteiler) für Glasfaser- und Kupferverbindungen
Los 3 Sicherheitssysteme
1. Automatische Bordkartenkontrolle
2. Einbruchmeldeanlage
3. Elektroakustisches Notfallwarnsystem (EANWS)
4. Flucht- und Rettungswegsysteme
5. Leitstellensysteme (Einsatzleitsysteme)
6. Videoüberwachung und Videomanagement (IP Video)
7. Zaunüberwachungsanlagen/Zaunsensorik (Perimeter-Schutz)
8. Zutrittskontrollsystem / Zeiterfassung
9. Gebäudefunktionssteuerung
unter Angabe der folgenden konkreten Tätigkeitsfelder bzw. Erfahrungsbereiche a. bis f.:
a. Installation & Inbetriebsetzung von zuvor genannten Systemen und Anlagen
b. Funktions- und Integrationstests für zuvor genannte Systeme und Anlagen inkl. Vor- und Nachbereitung
c. Erstellung von Betriebsdokumentationen für zuvor genannte Systeme
d. Planung und Durchführung von Service- (Störungsbehebung) und Instandhaltungsleistungen an zuvor genannten Systemen und Anlagen
e. Planung & Projektierung von zuvor genannten Systemen und Anlagen inkl. umfassende koordinierende ingenieurtechnische Leistungen (z. Bsp. Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Kostenschätzung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Objekt-/Bauüberwachung, Kostenfeststellung)
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f. Steuerung und Koordination von Inbetriebnahmen von zuvor genannten technischen Systemen und Anlagen im Rahmen eines Projektmanagements
einzugehen.
Bei fehlenden Ausbildungsnachweisen ist eine Anzahl an Erfahrungen im Tätigkeitsbereich von mindestens 5 Jahren nachzuweisen. Für den Nachweis von einzelnen Systemkenntnissen in den einzelnen Leistungsbereichen gem. Punkt III.2.3)I.a.-f. sollte eine Tabelle verwendet werden. Die entsprechende Tabelle (Ausfüllmatrix) ist beim Auftraggeber anzufordern (vgl. Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung). Darüberhinausgehende Systemkenntnisse sind im Lebenslauf anzugeben.
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Hierbei gilt als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb eine Gesamtanzahl an personellen Ressourcen mit entsprechendem Qualifikationsprofil (s.o.) von 4 Personen je Los. Über alle 4 Personen hinweg je Los müssen Erfahrungen nachgewiesen sein, die entweder mindestens 3 der unter a. bis f. aufgeführten Tätigkeitsbereiche oder mindestens den Tätigkeitsbereich f. abdecken.
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Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose dürfen die gleichen personellen Ressourcen für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit auf mehrere Lose nicht verwendet werden. D.h. die gleiche Person „xy“ darf zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit über alle Lose hinweg nur einmal benannt werden.
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Aus Sicht der Vergabestelle kann ein Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaft die ausgeschriebene Leistung hinsichtlich der beruflichen Qualifikation der Mitarbeiter erfüllen, wenn diese vergleichbare Projektreferenzen unter Bezugnahme auf die geforderten Themen-/Aufgabengebiete gem. III.2.3) I.a - f im Lebenslauf nachweisen können.
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Die Gesamtanzahl an für die Leistung vorgesehenen Personen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft ist separat aufzuführen und zu addieren.
Die Nichterfüllung derr o.g. Mindestanforderung je Los führt zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft aus dem weiteren Verfahren.
Auf Ziffer VI.3. 10.) wird verwiesen.
II.
Angaben zu Erfahrungen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft mit Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. „Vergleichbare Leistungen“ in diesem Sinne sind Dienstleistungen mit folgendem Leistungsumfang, idealerweise – jedoch nicht zwingende Voraussetzung – an Verkehrsflughäfen oder für Unternehmen der Luftverkehrsbranche:
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i. Installation & Inbetriebsetzung von je Los zuvor genannten Systemen und Anlagen
ii. Funktions- und Integrationstests von je Los zuvor genannten Systemen und Anlagen, inkl. Vor- und Nachbereitung
iii. Erstellung von Betriebsdokumentationen für je Los zuvor genannte technische Systeme und Anlagen
iv. Planung und Durchführung von Service- (Störungsbehebung) und Instandhaltungsleistungen an je Los zuvor genannten Systemen und Anlagen
v. Planung & Projektierung von je Los zuvor genannten Systemen und Anlagen inkl. umfassende koordinierende ingenieurtechnische Leistungen (z. Bsp. Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Kostenschätzung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Objekt-/Bauüberwachung, Kostenfeststellung).
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vi. Steuerung und Koordination von Aktivitäten zur IBN von zuvor genannten technischen Systemen und Anlagen im Rahmen eines Projektmanagements
II.1 Die Angaben sind in Form einer Darstellung von erbrachten Leistungen (Referenz – der Begriff Referenz ist hierbei wie folgt definiert: eine Referenz ist die Angabe einer direkten Vertragsbeziehung zwischen dem benannten Referenzgeberunternehmen als Auftraggeber und dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft oder eines Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des hierzu benannten Nachunternehmers als Auftragnehmer.) zu machen. Es muss mindestens eine Referenz je Los eingereicht werden, wobei eine und dieselbe Referenz für mehrere Lose eingereicht werden kann.Der Umfang der Referenz muss sich jedoch jeweils auf die Technologien und Leistungsschwerpunkte des betroffenen Loses beziehen.
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Die Darstellung jeder einzelnen Referenz hat in Tabellenform mit nachfolgenden Inhalten zu erfolgen. Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.:
II.1.1. Name und Adresse des Auftraggebers der Referenzleistung und Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber der Referenzleistung, ggf. mit Telefonnummer. Mit den vorstehenden Angaben stimmt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einer Kontaktaufnahme des Auftraggebers zu dem jeweiligen Referenzgeber zu;
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II.1.2.. Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu:
aa. Auftragsinhalt/Tätigkeitsbereich/Systemschwerpunkte
bb. Größe des Objektes (Anzahl an Gebäude bzw. Anlagen)
cc. Umfang in durchschnittliche Manntage pro Monat bezogen auf die je Los zuvor benannten Systeme
dd. Ausführungsort,
ee. Ausführungszeitraum in Monaten
ff. Beginn und Ende des Auftrags.
Bei Vorlage von mehr als einer Referenz hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eindeutig anzugeben, welche Referenz(en)für die Prüfung der folgenden Mindestanforderungen dieser Bekanntmachung zu verwenden sind. Hierfür ist eine Tabelle zu verwenden. Die entsprechende Tabelle ist beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.,
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II.2 Die nachfolgend unter a), b), c) und d) aufgeführten Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein (Mindestanforderungen), wobei alle vier Voraussetzungen für jede Referenz erfüllt sein müssen, die für die Prüfung der Mindestanforderungen dieser Bekanntmachung zu verwenden sind.
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a) Die als Referenz benannten Leistungen müssen im Zeitraum der letzten fünf Jahre erbracht worden sein oder erbracht werden.
Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Aufträge verweist, die zwar zum überwiegenden Teil in den vergangenen fünf Jahren erbracht wurden, jedoch auch in der Zukunft erbracht werden bzw. werden sollen, weist die Vergabestelle vorsorglich darauf hin, dass von der Vergabestelle für die Prüfung der Mindestanforderung zur Zulassung zum Teilnahmewettbewerb ausschließlich Angaben aus der Vergangenheit herangezogen werden. Bei Erbringung von Leistungen, die vor Januar 2009 begonnen haben, weist die Vergabestelle vorsorglich darauf hin, dass von der Vergabestelle für die Prüfung der Mindestanforderung zur Zulassung zum Teilnahmewettbewerb ausschließlich Angaben aus dem Zaitraum nach Januar 2009 herangezogen werden.
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b) Bei dieser/diesen Unternehmensreferenz/en muss es sich jeweils um technische Unterstützung in der Abnahme von technischen Systemen und Anlagen über einen Zeitraum von mindestens 10 Monaten gehandelt haben. Sofern die als Referenzen herangezogenen Leistungen die Anforderung nicht erfüllen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
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c) Bei dieser/diesen Unternehmensreferenz/en muss es sich jeweils um technische Unterstützung in der Abnahme von technischen Systemen und/oder Anlagen aus mindestens folgender Anzahl je Los an Technologien bzw. Leistungsschwerpunkte gehandelt haben:
Für Los 1 Kommunikationstechnik, aus mindestens 2 der in den Oberpunkten 1, 2, 3, 4 und 5 aufgeführten Technologien und Leistungsschwerpunkten:
Für Los Los 2 IT Systeme & Netzwerktechnik, aus mindestens 1 der in den Oberpunkten unter 1, 2 und 3 aufgeführten Technologien und Leistungsschwerpunkten:
Für Los 3 Sicherheitssysteme, aus mindestens 3 der in den Oberpunkten unter 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7. , 8.und 9.aufgeführten Technologien und Leistungsschwerpunkten:
unter Angabe der folgenden konkreten Tätigkeitsfelder bzw. Erfahrungsbereiche aa. bis ff.. Über alle angegebenen Unternehmensreferenzen müssen mindestens 3 der Tätigkeitsfelder aa. bis ff. oder mindestens der Tätigkeitsbereich ff. abgedeckt sein:
aa. Installation & Inbetriebsetzung von Systemen und Anlagen
bb. Funktions- und Integrationstests für Systeme und Anlagen inkl. Vor- und Nachbereitung
cc. Erstellung von Betriebsdokumentationen
dd. Planung und Durchführung von Service- (Störungsbehebung) und Instandhaltungsleistungen an Systemen und Anlagen
ee. Planung & Projektierung von Systemen und Anlagen inkl. umfassende koordinierende ingenieurtechnische Leistungen (z. Bsp. Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Kostenschätzung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Objekt-/Bauüberwachung, Kostenfeststellung).
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ff. Steuerung und Koordination von Inbetriebnahmen von, technischen Systemen und Anlagen im Rahmen eines Projektmanagements
Sofern die als Referenzen herangezogenen Leistungen die o.g. Mindestanforderung je Los nicht erfüllen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
d) Bei dieser/diesen Unternehmensreferenz/en muss es sich jeweils um Aufträge gehandelt haben bzw. handeln, die in der Größe mit der komplexen Infrastrukturen eines Flughafens in etwa vergleichbar sind (z.B. mehrere Gebäude oder Gebäudeteile, Ingenieurbauwerke, Infrastrukturflächen).
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III.
Weitere Mindestanforderung: Abgabe folgender Erklärungen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft:
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklärt, dass die für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter mit den unter III.2.3) I. angegebenen Erfahrungen bzw. Kompetenzen im Unternehmen ab dem Zeitpunkt des Leistungsbeginns zur Verfügung stehen und während des gesamten Leistungszeitraumes zur Verfügung stehen werden und diese Mitarbeiter über gute mündliche Sprachkenntnisse in Deutsch verfügen.
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Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
IV.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/ konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit - hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft diese Dritten in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.2.1)-3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er/sie sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z.B. Verpflichtungserklärung) steht.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: gemäß Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: gemäß Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftragnehmer muss zur Ausführung im Leistungszeitraum folgende Voraussetzungen erfüllen:
a) Das vom Dienstleister einzusetzende Personal muss spätestens 2 Monaten nach Auftragserteilung gemäß § 7 LuftSiG erfolgreich sicherheitsüberprüft sein.
b) Das vom Dienstleister einzusetzende Personal muss zu Beginn des Leistungszeitraums über einen gültigen Führerschein der Klasse 3 verfügen und ist bereit, die Vorfeldführerscheinprüfung abzulegen.
c) Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen in der Lage sein, körperliche Aktivitäten auszuführen, wie z.B. das Aufheben und Tragen von Monitoren und anderen technischen Komponenten entsprechend den Tabellen der Arbeitsrechtsschutzlinien. Die einzusetzenden Mitarbeiter im Bereich Kommunikation- und Sicherheitssysteme müssen in der Lage sein, auf Höhen bis zu 40 m arbeiten zu können ( ggf. nach Anforderung Nachweisen der Höhentauglichkeit gemäß G41 des BG).
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d) Vorlage einer Betriebshaftpflichtversicherung bei Auftragsbeginn und Unterhaltung der Betriebshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragslaufzeit mit einer Deckung von mindestens 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie 500 000 EUR. Vermögensschäden mindestens 2-fach maximiert innerhalb des Sicherheitsbereiches des Flughafens. Die Versicherung darf keinen Ausschluss von Haftpflichtansprüchen Dritter bei Schäden an Luftfahrtrisiken im Zusammenhang mit der vereinbarten Dienstleistung (Beschädigung von Luftfahrzeugen oder damit im Zusammenhang stehenden festen oder beweglichen Anlagen, Gebäuden) beinhalten. In der Versicherungsbestätigung kann ggf. alternativ aufgeführt sein, dass vereinbarte Tätigkeiten im Luftsicherheitsbereich des benannten Flughafens mitversichert sind. Wenn Leistungen außerhalb des Sicherheitsbereiches des Flughafens zu erbringen sind, gilt bei der Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme von mindestens 2,5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie EUR 100 000 EUR für Vermögensschäden mindestens 2-fach maximiert.
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e) Sofern der AN eine Fahrgenehmigung im Sicherheitsbereich erhält, benötigt er hierfür eine Deckungssumme für die Kfz-Haftpflichtversicherung in Höhe von 100 Mio. EUR.
f) Das vom Dienstleister einzusetzende Personal muss über gute mündliche Sprachkenntnisse in Deutsch verfügen.
Alle o.g. Bedingungen müssen während des gesamten Leistungszeitraum vorliegen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 2
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 48
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dolores Roures
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg
Postanschrift: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617 📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.188562.de 🌏
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 107 Abs. 3 GWB. Es besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB bei Mitteilung über die Nichtabhilfe einer Rüge.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u.a. die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 101 a Informations- und Wartepflicht:
„(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.“
§ 101b Unwirksamkeit:
„(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.“
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§ 107 Einleitung, Antrag:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Quelle: OJS 2013/S 250-439567 (2013-12-23)