Unterstützung der Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) durch Planung, Organisation und Durchführung von Verbundtests

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Im Rahmen der Inbetriebnahme des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) benötigt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (Auftraggeber) Unterstützungsleistungen zur Planung, Organisation und Durchführung von Verbundtests. Die Verbundtests sind dabei ein Teilschritt des Vorgehensmodells zur Inbetriebnahme des BER. Die Verbundtests testen objektbezogen die prozess-orientierte Funktionsfähigkeit der Systeme und technischen Anlagen am BER, um Mängel rechtzeitig zu erkennen und zu beheben und bilden damit die Voraussetzung für die nachfolgenden Probebetriebsphasen (ORAT). Inhaltlich decken die Verbundtests alle betriebsspezifischen Prozesse eines Flughafens ab, sowohl auf der Luft- als auch auf der Landseite. Die Durchführung erfolgt unter Einbeziehung der Fachexperten auf Seiten des Auftraggebers.
Es handelt sich hier nicht um eine Arbeitnehmerueberlassung sondern um Dienstleistungen, mit folgenden „Rollenverteilungen“:
1. Verbundtestkoordinator, u. a.:
— Testfall-Erstellung auf Basis von Betriebskonzepten, Prozessbeschreibungen oder vergleichbaren Unterlagen,
— Test-Planung (Testumfang,Termin/zeitlicher Ablauf, Ressourcen, Voraussetzungen), objektbezogen,
— Test-Durchführung und Nachbereitung.
2. Verbundtest-Support:
— Unterstützung der Verbundtestkoordinatoren bei der Erstellung der Testprotokolle,
— Unterstützung bei Testdurchführung und Dokumentation,
— Allg. Dokumentationsaufgaben/zentrale Datenpflege,
— Erstellung von Reports.
3. Objektkoordinator:
— Planung und Steuerung der technischen Inbetriebnahme der verantworteten Objekte (Objektsicht),
— Abstimmung/Koordination der IBN-Aktivitäten für die in den Objekten verbauten Systeme und technischen Anlagen in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Systemkoordinatoren sowie der für das jeweilige Objekt geplanten Verbundtestaktivitäten im Zusammenspiel mit dem jeweils verantwortlichen Verbundtestkoordinator,
— Nachhalten und Aufbereitung des Arbeitsfortschritts im Kontext der verantworteten Objekte.
4. Systemkoordinator:
— Planung und Steuerung IBN-Aktivitäten für die Systeme des jeweiligen Teilprojektes (Systemcluster),
— Erstellung Testprotokolle, Dokumentation Testdurchführung sowie der Fertigstellung der notwendigen Betriebsdokumentation, als Unterstützung für die technischen Ingenieure des ANs,
— Nachhalten und Aufbereitung des Arbeitsfortschritts im Kontext des verantworteten Systemclusters.
5. Projekt Coach:
— Unterstützung AN bei Projektplanung, Fortschrittskontrolle und Berichtswesen,
— Risk Management.
Bei dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg handelt es sich um ein Bauprojekt bestehend aus über 100 Objekten (Gebäude, Flächen- und Ingenieurbauwerke, Leitstellen/Einsatzbüros) und über 100 Systeme. Unter den Systemen gibt es sowohl übergeordnete Systeme, als auch objektspezifische Systeme.
Im Hinblick auf die zeitliche Taktung folgen die Verbundtests der baulichen Fertigstellung der verschiedenen Gebäude auf dem Campus des Flughafens einschließlich des Fluggastterminals und der in diesem Rahmen gelieferten und getesteten Systeme und technischen Anlagen. Insbesondere in der Phase der Durchführung von Verbundtests ist von einer hohen Parallelität von Aktivitäten auszugehen. Der Auftragnehmer hat hierzu die notwendige Teamstärke vorzuhalten um auch auf sich ändernde Anforderungen reagieren zu können.
Es ist von einem Beginn der Arbeiten ab dem 1.12.2013 auszugehen. Die Projektlaufzeitzeit beläuft sich auf ca. 12 Monate.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-09-20 Auftragsbekanntmachung
2015-04-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-09-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Tests, Analysen und Beratung
Menge oder Umfang: s. Punkt II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Tests, Analysen und Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Postanschrift: Einkauf/Einkauf für Liefer- und Dienstleistungen, Gebäude B027 – Raum 50, Flughafen Berlin-Schönefeld
Postleitzahl: 12521
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: einkauf@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 30609170641 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-20 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 186-321740
ABl. S-Ausgabe: 186
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber betreibt einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet des Verkehrs tätig. Der Auftraggeber führt daher als Sektorenauftraggeber gem. § 98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung gem. dem 4. Teil des GWB i.V.m. § 4 Abs. 1 SektVO durch. Die Leistungen werden umgehend benötigt. Die im Verfahren vorgesehenen Fristen sind angemessen. Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen und Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst ihre erfolgreiche Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch den Auftraggeber führt zur Versendung der Vergabeunterlagen. 2. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) und des Aktenzeichens EA-2013-208 an die E-Mail-Adresse: einkauf@berlin-airport.de zu erfolgen. Die Fragen müssen bis spätestens 7 Kalendertage vor Schlusstermin der Bewerbung vorliegen. Der letzte Tag der Bewerbungsfrist wird bei der Berechnung der vorstehend aufgeführten 7 Tagesfrist nicht mitgezählt. Die Vergabestelle wird etwaige Informationen (u. a. die Formulare und eine Übersicht zu den bereitgestellten Formularen – als Arbeitshilfe) und Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie sonstige Klarstellungen der Vergabestelle die das Vergabeverfahren betreffen auf der folgenden Internetseite veröffentlichen: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/. Die Vergabestelle empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen und Klarstellungen der Vergabestelle sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. 3. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen. 4. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind dreifach in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich unter expliziter Angabe des Aktenzeichens EA-2013-208 auf dem verschlossenen Behältnis/Umschlag, in dem der Teilnahmeantrag eingereicht wird, sowie im Anschreiben zu dem Teilnahmeantrag zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig). 5. Den Teilnahmeanträgen sind außerdem elektronische Kopien aller übermittelten Unterlagen auf einem geeigneten virengeprüften und virenfreien Datenträger beizulegen. Die elektronischen Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format (z. B. geschützte, jedoch druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten Originalen uneingeschränkt identisch sind. 6. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben, Unterlagen, Erklärungen oder Nachweise, gem. § 19 Abs. 3 SektVO nachzufordern. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf einer ggf. eingeräumten Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. 7. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind geordnet nach der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie unter Angabe des Aktenzeichens beim Auftraggeber einzureichen. 8. Der Auftraggeber prüft die Eignung der Bewerber in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise [III.2.1), III.2.2), III.2.3)], Stufe 2: Vorliegen von Ausschlussgründen inklusive Erfüllung der Mindestanforderungen, Stufe 3: Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der zu vergebenden Leistung. 9. Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, wird der AG die fünf zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der AG die Eignungsvoraussetzungen gewichten und bewerten. Hierzu wird der AG eine Bewertungsmatrix verwenden, die die technische Leistungsfähigkeit (vgl. III.2.3) anhand der eingereichten Referenzen, widerspiegelt. Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Bewerber werden auch mehr als fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren ausgewählt. 10. Hierbei kann ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft maximal 500 Punkte auf die Bewertung der Referenzen hinsichtlich der gemäß III.2.3 geforderten Darstellungen und Eigenerklärungen erreichen, welche sich wie folgt aufgliedern: 10.1. Maximal 100 Punkte auf die Bewertung der Summe der Investitionsvolumen aller Referenzen die die Mindestanforderungen gem. III.2.3. 1.2 erfüllen. Die Bewertung des Gesamtinvestitionsvolumens erfolgt dabei gemäß folgendem Verfahren: der Bewerber mit der höchsten Angabe (Summe aller Investitionsvolumina der Referenzen) erhält die Maximalpunktzahl, alle anderen Bewerber erhalten relational zum höchsten Wert unter allen Bewerbern Punktabschläge gemäß folgendem Algorithmus: Punktzahl Bewerber = Wert Bewerber/höchste Angabe x 100. 10.2. Maximal 100 Punkte auf den Komplexitätsgrad. Der Komplexitätsgrad wird wie folgt ermittelt: es wird aus allen Referenzen eines Bewerbers/einer Bewerbergemeinschaft, die die Anforderungen gem. III.2.3. 1.2 erfüllen, die Referenz ausgewählt, die den höchsten Komplexitätsgrad bzw. den höchsten Ergebnis aus dem Produkt (Objektenanzahl x Systemanzahl x Nutzer/Prozesspartneranzahl) aufweist. Diese Referenz wird dann in die Bewertung herangezogen. Die Bewertung der Komplexität erfolgt dabei gemäß folgendem Verfahren: der Bewerber mit der höchsten Komplexitätsgrad erhält die Maximalpunktzahl, alle anderen Bewerber erhalten relational zum höchsten Wert unter allen Bewerbern Punktabschläge gemäß folgendem Algorithmus: Punktzahl Bewerber = Wert Bewerber/höchste Angabe x 100. 10.3. Maximal 300 Punkte für den Nachweis der Erbringung der Leistungen an Flughafenanlagen. In die Bewertung der Erfahrungen an Flughafenanlagen werden die Referenzen herangezogen, die die Anforderungen gem. III.2.3. 1.2 und darüber hinaus die Erbringung der Leistungen an Flughafenanlagen, nachweisen. Die Bewertung der Erfahrung an Flughafenanlagen erfolgt dabei gemäß folgendem Verfahren: es werden 300 Punkte für den Nachweis der Erbringung der Leistungen an Flughafenanlagen über mindestens eine Referenz, die die Mindestanforderungen gem. III.2.3. 1.2 nachweist, vergeben. Somit wird die maximale Punktzahl (bzw. 300 Punkte) bei Nachweis von einer Referenz erreicht. Sollte mehr als eine Referenz die benannten Anforderungen erfüllen, kann hier dennoch nur die Maximalpunktzahl von 300 Punkten erreicht werden. 11. Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Kontaktaufnahme durch die Vergabestelle zu den jeweiligen Referenzgebern zu. 12. Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. 13. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Die Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber erfolgt nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes. 14. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. 15. Im Bezug auf die Vertragslaufzeitstellt die Vergabestelle fest, dass nach derzeitgem Stand der AG bestrebt ist zum 1.12.2013 mit der Leistungen zu beginnen, und geht derzeit von einer Laufzeit von 12 Monaten aus.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Inbetriebnahme des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) benötigt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (Auftraggeber) Unterstützungsleistungen zur Planung, Organisation und Durchführung von Verbundtests. Die Verbundtests sind dabei ein Teilschritt des Vorgehensmodells zur Inbetriebnahme des BER. Die Verbundtests testen objektbezogen die prozess-orientierte Funktionsfähigkeit der Systeme und technischen Anlagen am BER, um Mängel rechtzeitig zu erkennen und zu beheben und bilden damit die Voraussetzung für die nachfolgenden Probebetriebsphasen (ORAT). Inhaltlich decken die Verbundtests alle betriebsspezifischen Prozesse eines Flughafens ab, sowohl auf der Luft- als auch auf der Landseite. Die Durchführung erfolgt unter Einbeziehung der Fachexperten auf Seiten des Auftraggebers.
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Es handelt sich hier nicht um eine Arbeitnehmerueberlassung sondern um Dienstleistungen, mit folgenden „Rollenverteilungen“:
1. Verbundtestkoordinator, u. a.:
— Testfall-Erstellung auf Basis von Betriebskonzepten, Prozessbeschreibungen oder vergleichbaren Unterlagen,
— Test-Planung (Testumfang,Termin/zeitlicher Ablauf, Ressourcen, Voraussetzungen), objektbezogen,
— Test-Durchführung und Nachbereitung.
2. Verbundtest-Support:
— Unterstützung der Verbundtestkoordinatoren bei der Erstellung der Testprotokolle,
— Unterstützung bei Testdurchführung und Dokumentation,
— Allg. Dokumentationsaufgaben/zentrale Datenpflege,
— Erstellung von Reports.
3. Objektkoordinator:
— Planung und Steuerung der technischen Inbetriebnahme der verantworteten Objekte (Objektsicht),
— Abstimmung/Koordination der IBN-Aktivitäten für die in den Objekten verbauten Systeme und technischen Anlagen in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Systemkoordinatoren sowie der für das jeweilige Objekt geplanten Verbundtestaktivitäten im Zusammenspiel mit dem jeweils verantwortlichen Verbundtestkoordinator,
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— Nachhalten und Aufbereitung des Arbeitsfortschritts im Kontext der verantworteten Objekte.
4. Systemkoordinator:
— Planung und Steuerung IBN-Aktivitäten für die Systeme des jeweiligen Teilprojektes (Systemcluster),
— Erstellung Testprotokolle, Dokumentation Testdurchführung sowie der Fertigstellung der notwendigen Betriebsdokumentation, als Unterstützung für die technischen Ingenieure des ANs,
— Nachhalten und Aufbereitung des Arbeitsfortschritts im Kontext des verantworteten Systemclusters.
5. Projekt Coach:
— Unterstützung AN bei Projektplanung, Fortschrittskontrolle und Berichtswesen,
— Risk Management.
Bei dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg handelt es sich um ein Bauprojekt bestehend aus über 100 Objekten (Gebäude, Flächen- und Ingenieurbauwerke, Leitstellen/Einsatzbüros) und über 100 Systeme. Unter den Systemen gibt es sowohl übergeordnete Systeme, als auch objektspezifische Systeme.
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Im Hinblick auf die zeitliche Taktung folgen die Verbundtests der baulichen Fertigstellung der verschiedenen Gebäude auf dem Campus des Flughafens einschließlich des Fluggastterminals und der in diesem Rahmen gelieferten und getesteten Systeme und technischen Anlagen. Insbesondere in der Phase der Durchführung von Verbundtests ist von einer hohen Parallelität von Aktivitäten auszugehen. Der Auftragnehmer hat hierzu die notwendige Teamstärke vorzuhalten um auch auf sich ändernde Anforderungen reagieren zu können.
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Es ist von einem Beginn der Arbeiten ab dem 1.12.2013 auszugehen. Die Projektlaufzeitzeit beläuft sich auf ca. 12 Monate.
Dauer: 12 Monate
Referenznummer: EA-2013-208
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen Berlin Brandenburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmer vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet; der Gleichwertigkeitsnachweis ist mit der Bewerbung vorzulegen. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.
2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug muss zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein). Soweit keine Eintragung im Handelsregister vorliegt, ist ein vergleichbarer Existenznachweis vorzulegen.
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3. Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist, sofern er bezogen auf den Auftrag in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. In diesem Fall ist zudem die Art und Weise der geplanten Zusammenarbeit detailliert zu beschreiben. Ferner ist der Anteil und der Umfang der zu erbringenden Subunternehmerleistung am Gesamtauftrag konkret zu beschreiben.
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4. Unterschriebene Eigenerklärungen gem. § 21 Abs. 1, 4 SektVO sowie - soweit anwendbar - § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG). Das entsprechende Formblatt „Eigenerklärung“ ist beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung.
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5. Erklärung zum Vorhandensein einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung unter Angabe der Höhe der Deckungssumme(n).
6. Sofern Sie sich als Bewerbergemeinschaft um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung [vgl. Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung] im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bieter- und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen ergibt.
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Das entsprechende Formblatt „Bewerbergemeinschaftserklärung“ ist beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
7. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit - hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft diese Dritten in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziffer III.2.2)-3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er/sie sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in seinem/ihrem Teilnahmeantrag die in Ziffer III.2.1) Nr. 2 bis 5 dieser Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
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Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Auf Ziffer VI.3) der Bekanntmachung wird verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachstehenden Hinweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend:
Die Umsatzangaben für 1. sind für jedes Jahr separat unter Angabe des Jahres und der Umsatzgröße (netto, exklusive Umsatzsteuer) anzugeben. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls das Enddatum des laufenden Geschäftsjahres anzugeben.
1.
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2010, 2011 und 2012 endeten. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein Mindestjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft von 4 500 000 EUR der im Durchschnitt über alle 3 Geschäftsjahre erzielt worden sein muss. Die Nichterfüllung dieser Mindestanforderung führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Die vorstehend unter 1. genannte Erklärung ist sowohl von den Bewerbern als auch allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu tätigen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Mindestanforderung sind separat auszuweisen und werden zur Prüfung der Erfüllung der Mindestanforderung addiert.
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Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Angaben/Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.2) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen („Verpflichtungserklärung“).
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Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf Nachforderung oder Vervollständigung der Unterlagen besteht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft vorzulegen:
1.
Angaben zu Erfahrungen mit Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
„Vergleichbare Leistungen“ in diesem Sinne sind Dienstleistungen mit folgendem Leistungsumfang:
a) Test und Inbetriebnahme von komplexen Funktionsgebäuden (z. B. Fluggastterminal) im Rahmen der baulichen Fertigstellung und der Betriebsübergabe von Großbauprojekten,
b) Validierung von Prozessanforderungen und systemtechnischer Abdeckung bei betriebskritischen Anwendungen in einer komplexen, heterogenen Systemlandschaft,
c) Idealerweise – jedoch nicht zwingende Voraussetzung – an Verkehrsflughäfen oder für Unternehmen der Luftverkehrsbranche.
Im Hinblick auf die geforderte Vergleichbarkeit wird dabei die Komplexität definiert durch:
— die Anzahl der im Rahmen des Projektes zu berücksichtigenden Gebäude/Objekte (geforderte Mindestanzahl 25),
— die Anzahl der Systeme, bzw. der inbetriebzunehmenden Infrastrukturkomponenten, technische Anlagen sowie Anwendungssysteme (geforderte Mindestanzahl 50),
— die Anzahl der im Projekt beteiligten Nutzer und Prozesspartner (geforderte Mindestanzahl 10).
Unter Prozesspartner werden hier notwendige externe Partner des Auftraggebers verstanden, welche auf Grundlage von Gesetzen/Verordnungen, Betriebsabsprachen und/oder vertragliche Vereinbarungen in der (Flughafen-)Infrastruktur (Gebäude/Flächen/Systeme/Anlagen) integriert werden müssen. Teilweise erfolgt durch den Prozesspartner selbst eine baulich/technische Ausstattung (inkl. Inbetriebsetzung), welche im Rahmen der Inbetriebnahme entsprechend zu integrieren ist.
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1.1 Die Angaben sind in Form einer Darstellung von erbrachten Leistungen/Referenzen (der Begriff Referenz ist hierbei wie folgt definiert: eine Referenz ist die Angabe einer direkten Vertragsbeziehung zwischen dem benannten Referenzgeberunternehmen als Auftraggeber und dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft oder eines Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des hierzu benannten Nachunternehmers als Auftragnehmer) zu machen. Es muss mindestens eine Referenz eingereicht werden. Die Darstellung jeder einzelnen Referenz hat in Tabellenform mit nachfolgenden Inhalten zu erfolgen. Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung:
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1.1.1. Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber, ggf. mit Telefonnummer. Mit den vorstehenden Angaben stimmt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einer Kontaktaufnahme des Auftraggebers zu dem jeweiligen Referenzgeber zu;
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1.1.2. Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu:
aa. Auftragsinhalt/Tätigkeitsbereich/Schwerpunkte,
bb. Umfang in Mitarbeiteranzahl,
cc. Ausführungsort,
dd. Ausführungszeitraum,
ee. Beginn und Ende des Auftrags,
ff. Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts,
gg. Komplexität des Projektes (Anzahl Objekte, Systeme und Nutzer/Prozesspartner).
Bei Vorlage von mehr als einer Referenz hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eindeutig anzugeben, welche Referenz(en) für die Prüfung der Mindestanforderungen und Wertung gemäß Ziff. VI.3) . dieser Bekanntmachung zu verwenden sind. Für die Angabe der Referenzen ist eine Tabelle zu verwenden. Die entsprechende Tabelle ist beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
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1.2 Die nachfolgend unter a. und b. aufgeführten Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein (Mindestanforderungen), wobei alle 2 Voraussetzungen für jede Referenz erfüllt sein müssen, die für die Prüfung der Mindestanforderungen dieser Bekanntmachung zu verwenden sind. Erfüllt mindestens eine der zur Wertung und zum Nachweis der Erfüllung der Mindestanforderungen eingereichten Referenzen eine oder mehrere der Voraussetzungen nicht, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
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a. Die als Referenz benannten Leistungen müssen im Zeitraum der letzten 5 Jahre erbracht worden sein.
Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Aufträge verweist, die zwar zum überwiegenden Teil in den vergangenen fünf Jahren erbracht wurden, jedoch auch in der Zukunft erbracht werden bzw. werden sollen, weist die Vergabestelle vorsorglich darauf hin, dass von der Vergabestelle für die Prüfung der Mindestanforderung zur Zulassung zum Teilnahmewettbewerb ausschließlich Angaben aus der Vergangenheit herangezogen werden.
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b. Bei dieser/diesen Unternehmensreferenz/en muss es sich jeweils um vergleichbare Aufträge zu der hier zu vergebenen Leistung gehandelt haben bzw. handeln. Hinsichtlich des Begriffs der Vergleichbarkeit wird auf Ziffer III.2.3) 1. a) bis c) verwiesen. Sofern die als Referenz herangezogenen Leistungen die nachfolgend unter i. bis iv. genannten Anforderungen nicht erfüllen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
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— Erbringung von Leistungen gem. III.2.3. 1. a) und b), bzw: Test und Inbetriebnahme von komplexen Funktionsgebäuden (z. B. Fluggastterminal) im Rahmen der baulichen Fertigstellung und der Betriebsübergabe von Großbauprojekten, und
Validierung von Prozessanforderungen und systemtechnischer Abdeckung bei betriebskritischen Anwendungen in einer komplexen, heterogenen Systemlandschaft,
I. an Grossbauprojekten. Unter Grossbauprojekte sind Bauprojekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 500 Mio. EUR zu verstehen,
II. in einem Bauprojekt bestehend aus mindestens 25 Objekten, mindestens 50 Systemen und mindestens 10 involvierten Nutzern/Prozesspartnern, wobei darunter mindestens 5 Objekte durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft getestet bzw. in Betrieb genommen werden mussten,
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III. Unterstützung in der Abnahme von Systemen und technische Anlagen über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten,
IV. Unterstützung in der Abnahme von technische Anlagen mit mindestens einer der nachfolgend unter aaa. bis eee. Schwerpunkte:
aaa. Kommunikationssysteme (TK-, Funk- und Anzeigesysteme),
bbb. IT-Systeme und Netzwerktechnik,
ccc. Sicherheitstechnik (u. a. Einbruchmelde, Videotechnik, Zutrittskontrolle, Fluchttürwächter, Zaunsensorik),
ddd. Prozessleittechnik ,
eee. Gebäudeleittechnik/TGA.
2. Es sind Angaben zur beruflichen Qualifikation der Personen des vorgesehenen Projektteams bestehend aus mindestens fünf Personen inkl. Projektcoach (nachfolgend auch Projektleiter genannt) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bei Vorlage von mehr als 5 Personen hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eindeutig zu kennzeichnen, welche der Personen für die Prüfung der Mindestanforderungen gem. III.2.3. 2., 2.1 herangezogen werden sollen.
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Aus Sicht der Vergabestelle kann ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft die ausgeschriebene Leistung hinsichtlich der beruflichen Qualifikation der Mitarbeiter des Projektteams erfüllen, wenn diese vergleichbare Projektreferenzen unter Bezugnahme auf die geforderten Themen-/Aufgabengebiete gem. III.2.3. 1. a. bis c. nachweisen können.
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2.1 Es gelten für jeden der benannten Projektmitglieder bzw. für den Projektleiter, nachfolgend aufgeführte Mindestanforderungen:
2.1.1. Alle benannten Projektmitglieder und der Projektleiter verfügen über Erfahrung in mindestens einem den unter in III.2.3. 1. a. bis c. geforderten Themen-/Aufgabengebiete von mind. 1 Jahr. Diese Erfahrungen müssen innerhalb der letzten 5 Jahre, mithin nach 8.2008, gemacht worden sein.
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2.1.2. Im Gesamtprojektteam müssen Erfahrungen in allen unter III.2.3. 1. a. bis c. geforderten Themen-/Aufgabengebiete vorhanden sein.
2.1.3. Der/die Projektleiter/in verfügt über Projektleitungserfahrung in dem unter III.2.3. 1. a. bis c. geforderten Themen-/Aufgabengebiete von mind. 3 Jahren.
2.1.4. Der/die Projektleiter/in verfügt über Berufserfahrung von mind. 10 Jahren, davon mind. 5 Jahren als Projektleiter/in.
2.1.5. Der/die Projektleiter/in verfügt über Erfahrungen in der Koordination eines Projektteams aus mind. gleichzeitig 5 Personen über mindestens 1 Jahr.
2.1.6. Der/die Projektleiter/in verfügt über Erfahrungen in der Zusammenarbeit/Koordination mit mehreren externen Projektpartnern. Die Nichterfüllung dieser vorgenannten aufgeführten Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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2.2 Die Darstellung der Projektleiter- oder Teammitgliederreferenzen hat in Tabellenform zu erfolgen. Hierfür stellt der Auftraggeber ein Formular auf seiner Internetseite https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur Verfügung, das von den Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll. Mit den nachstehenden Angaben stimmt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einer telefonischen Nachfrage des Auftraggebers beim Referenzgeber zu.
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Auf Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung wird verwiesen.
Je Referenz sollten folgende Daten angegeben werden:
— Auftraggeber,
— Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer,
— Jahr und Dauer der Ausführung,
— Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen,
— Im Fall des Projektleiters, Anzahl der im Projektteam gleichzeitig geführten Personen über einem Zeitraum von mindestens 1 Jahr,
— sowie auch im Fall des Projektleiters, Anzahl und Benennung der externen Projektpartner.
Darüber hinaus hat die Darstellung des Projektteams mit folgendem Inhalt zu erfolgen:
— Lebensläufe (Berufliche Werdegang) der eingeplanten Mitarbeiter (inkl. Projektleiter), insbesondere unter Berücksichtigung der Darstellungen der Berufspraxis, Qualifizierung und Erfahrungen der vorgesehenen Mitarbeiter (auch anonymisiert möglich).
Bei Widersprüchen zwischen den Angaben der Referenzen und denen des Lebenslaufs der jwl. Mitarbeiter, werden für die Prüfung der Mindestanforderungen die Angaben der Referenzen herangezogen.
3. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit - hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft diese Dritten in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.2.1)-3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er/sie sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht.
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Die entsprechenden Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftragnehmer muss zur Ausführung im Leistungszeitraum folgende Voraussetzungen erfüllen:
a) Das vom Dienstleister einzusetzende Personal muss spätestens 2 Monaten nach Auftragserteilung gemäß § 7 LuftSiG erfolgreich sicherheitsüberprüft sein.
b) Das vom Dienstleister einzusetzende Personal muss zu Beginn des Einsatzes über einen gültigen Führerschein der Klasse 3 verfügen und ist bereit, die Vorfeldführerscheinprüfung abzulegen.
c) Vorlage einer Betriebshaftpflichtversicherung bei Auftragsbeginn mit einer Deckung von mindestens 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschaden und 500 000 EUR für Vermögensschäden.
Alle o. g. Bedingungen müssen während des gesamten Leistungszeitraum vorliegen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dolores Roures
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg
Postanschrift: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617 📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.188562.de 🌏
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 107 Abs. 3 GWB. Es besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB bei Mitteilung über die Nichtabhilfe einer Rüge.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 101 a Informations- und Wartepflicht:
„(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist“.
§ 101b Unwirksamkeit:
„(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union“.
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§ 107 Einleitung, Antrag:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt“.
Quelle: OJS 2013/S 186-321740 (2013-09-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 081-144792
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 186-321740
ABl. S-Ausgabe: 81

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen Berlin Brandenburg, (BER).

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kathleen Warweitzki
Quelle: OJS 2015/S 081-144792 (2015-04-21)