Vergabe einer Konzession zur Durchführung und Koordination von Lichtmastenwerbung und Großflächenwerbung an öffentlichen Straßen der Stadt Teltow

Stadt Teltow

Die Tätigkeit des Auftragnehmers (Konzessionär) umfasst die Vermarktung, Koordination und Anbringung von Lichtmastenwerbung an ausgewählten Lichtmasten— sowie der Großflächenwerbung, jeweils im öffentlichen Straßenraum im Gebiet der Stadt Teltow (mehr als 24 000 Einwohner).
Ziel der Lichtmastenwerbung ist die Schaffung eines geordneten Werbeleitsystems im öffentlichen Straßenraum. Grundlage ist ein Werbe-Konzept der Stadt Teltow, das eine ausgewogene Anzahl sowie ein ausgewogenes Verhältnis von kommerzieller und nicht kommerzieller Werbung an den Lichtmasten der Stadt gewährleisten soll. Nach diesem Konzept sind Lichtmasten im Stadtgebiet der ausschließlichen Vermarktung durch den Auftragnehmer (Konzessionär) zugewiesen. Andere Lichtmasten sind dagegen werbefrei oder der nicht kommerziellen Werbung zugewiesen. Der Vermarktung durch den Auftragnehmer (Konzessionär) sind 500 Lichtmasten im Stadtgebiet zugewiesen.
Die Stadt vergibt weiterhin das Recht zur Aufstellung von 8 Großplakattafeln für Werbeplakate im 18/1 Bogenformat (3,6 x 2,54 m) an ausgewählten Standorten.
Die Leistungen werden als Dienstleistungskonzession beauftragt. Der Auftragnehmer (Konzessionär) erhält vom Auftraggeber keine Vergütung für seine Leistungen. Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer lediglich das Recht ein, die der kommerziellen Werbung zugewiesenen Lichtmasten und die 8 Großflächenanlagen exklusiv zu bewirtschaften, also für Dritte gegen Entgelt Werbung anzubringen. Die straßenrechtliche Grundlage des Bewirtschaftungsrechts ist eine Sondernutzungserlaubnis, die dem Auftragnehmer (Konzessionär) für die Laufzeit des Vertrages erteilt wird.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-12-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Werbe- und Marketingdienstleistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Werbe- und Marketingdienstleistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Teltow
Postanschrift: Marktplatz 1 - 3
Postleitzahl: 14513
Postort: Teltow
Kontakt
Internetadresse: http://www.teltow.de/ 🌏
Fax: +49 33284781110 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-17 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 246-429006
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb erfolgt. D.h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die am Auftrag interessierten Unternehmen haben lediglich auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen einen Teilnahmeantrag/eine Bewerbung einzureichen. Die Teilnahmeantragsformulare können nur bei der unter Anhang A, II angegebenen Stelle per E-Mail, abgefordert werden. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge/ Bewerbungen ist Folgendes zu beachten: 1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Vergabeverfahren Lichtmasten- und Großflächenwerbung" bei der unter Anhang A, III angegebenen Stelle einzureichen. 2. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich zu stellen und zu unterzeichnen. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen. 3. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in deutsch vorgelegt werden; 4. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. 5. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen; 6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, das insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können; 7. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen schriftlich und in deutscher Sprache zu stellen. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften stets zu informieren; 8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen und Nachweise auch für das weitere Verfahren und gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten; 9. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass mit Ausnahme des Termins für den Eingang der Teilnahmeanträge alle anderen ggf. angegebenen Termine vorläufiger Natur sind und sich in Abhängigkeit des Verfahrens jederzeit ändern können. 10. Die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt erfolgt freiwillig. Es handelt sich nicht um einen Auftrag i. S. d. § 99 GWB.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Tätigkeit des Auftragnehmers (Konzessionär) umfasst die Vermarktung, Koordination und Anbringung von Lichtmastenwerbung an ausgewählten Lichtmasten— sowie der Großflächenwerbung, jeweils im öffentlichen Straßenraum im Gebiet der Stadt Teltow (mehr als 24 000 Einwohner).
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Ziel der Lichtmastenwerbung ist die Schaffung eines geordneten Werbeleitsystems im öffentlichen Straßenraum. Grundlage ist ein Werbe-Konzept der Stadt Teltow, das eine ausgewogene Anzahl sowie ein ausgewogenes Verhältnis von kommerzieller und nicht kommerzieller Werbung an den Lichtmasten der Stadt gewährleisten soll. Nach diesem Konzept sind Lichtmasten im Stadtgebiet der ausschließlichen Vermarktung durch den Auftragnehmer (Konzessionär) zugewiesen. Andere Lichtmasten sind dagegen werbefrei oder der nicht kommerziellen Werbung zugewiesen. Der Vermarktung durch den Auftragnehmer (Konzessionär) sind 500 Lichtmasten im Stadtgebiet zugewiesen.
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Die Stadt vergibt weiterhin das Recht zur Aufstellung von 8 Großplakattafeln für Werbeplakate im 18/1 Bogenformat (3,6 x 2,54 m) an ausgewählten Standorten.
Die Leistungen werden als Dienstleistungskonzession beauftragt. Der Auftragnehmer (Konzessionär) erhält vom Auftraggeber keine Vergütung für seine Leistungen. Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer lediglich das Recht ein, die der kommerziellen Werbung zugewiesenen Lichtmasten und die 8 Großflächenanlagen exklusiv zu bewirtschaften, also für Dritte gegen Entgelt Werbung anzubringen. Die straßenrechtliche Grundlage des Bewirtschaftungsrechts ist eine Sondernutzungserlaubnis, die dem Auftragnehmer (Konzessionär) für die Laufzeit des Vertrages erteilt wird.
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Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen: Verlängerungsoption einmalig um 5 Jahre.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 14513 Teltow.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die folgenden unterschriebenen Erklärungen sowie Urkunden vorzulegen:
1. schriftliche Erklärung des Bieters, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, aufgrund der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist,
2. schriftliche Erklärung des Bieters, ob ein in § 6 EG Abs. 6 VOL/A erwähnter Ausschlussgrund oder ein Verstoß im Sinne von § 21 AEntG und § 16 MiArbG begangen wurde; die Einholung eines Registerauszuges nach § 150a GewO bleibt dem Auftraggeber für den Zuschlagsfall vorbehalten,
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3. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist,
4. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren zu vertreten,
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5. Soweit eine Beteiligung als Bewerber-/ Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 3 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Beabsichtigt der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind diese Unternehmen namentlich zu benennen und es sind von diesen sog. Verpflichtungserklärungen im Sinne von § 7 EG Abs. 9 VOL/A unterschrieben vorzulegen. Ferner sind von diesen Dritten/ Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende weitere Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und den Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
2. Haftpflichtversicherungsnachweis über die in III.1.1 genannten Deckungssummen oder Erklärung der Haftpflichtversicherung zur entsprechenden Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall.
3. Soweit eine Beteiligung als Bewerber/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied der Haftpflichtversicherungsnachweis, Gesamtumsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre und soweit vorhanden die Umsatzerklärungen über die vergleichbaren Leistungen jeweils für die letzten 3 Geschäftsjahre vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind weiterhin folgende Erklärungen/ Unterlagen vorzulegen:
1. Referenzen:
Detailbeschreibung von maximal 4 Referenzprojekten über vergleichbare Leistungen der letzten 3 Jahre, unter Angabe
— Anzahl und Art der bewirtschafteten Werbeflächen,
— Art der Werbeträger, mit bildlicher Darstellung,
— der vom Bewerber erbrachten Leistungen,
— des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer.
Die Beschreibung je Referenzprojekt darf 3 DIN A4 Seiten, einseitig bedruckt, nicht überschreiten und soll mindestens eine bildliche Darstellung, die zur Darstellung und Erläuterung der Referenz geeignet ist (z.B. Fotos, Pläne, Skizzen), beinhalten. Für die Beurteilung der Fachkunde und technischen Leistungsfähigkeit wird grundsätzlich erwartet:
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Mindestens eine Referenz über ein Vorhaben, bei dem Werbeflächen im öffentlichen Straßenraum bewirtschaftet wurden.
2. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei Jahren, aufgeteilt nach Bewerber/ Bewerbergemeinschaft/ Dritte.
3. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben unter Ziffer 1 und 2 durch zusätzliche Erklärungen nachweisen zu lassen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckung der Betriebshaftpflichtversicherung für Personenschäden: 250 000 EUR; sonstige Schäden: 100 000 EUR.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen als gesamtschuldnersich haftende Arbeitsgemeinschaften mit bevollmächtigten Vertretern.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden nur geeignete Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben. Bezüglich der Form des Teilnahmeantrages wird auf die zusätzlichen Hinweise unter VI.3 verwiesen. Nach Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt eine Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung die Vervollständigung nachfordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.2.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Beate Rietz
Name: MD Rechtsanwälte
Postanschrift: Kurfürstenstraße 31
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Kontaktperson: MD Rechtsanwälte
Frau Haensch
Telefon: +49 3312899916 📞
E-Mail: lichtmastenwerbung-teltow@md-ra.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-06-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb erfolgt. D.h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die am Auftrag interessierten Unternehmen haben lediglich auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen einen Teilnahmeantrag/eine Bewerbung einzureichen. Die Teilnahmeantragsformulare können nur bei der unter Anhang A, II angegebenen Stelle per E-Mail, abgefordert werden. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge/ Bewerbungen ist Folgendes zu beachten:
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1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Vergabeverfahren Lichtmasten- und Großflächenwerbung" bei der unter Anhang A, III angegebenen Stelle einzureichen.
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2. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich zu stellen und zu unterzeichnen. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
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3. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in deutsch vorgelegt werden;
4. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden.
5. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen;
6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, das insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können;
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7. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen schriftlich und in deutscher Sprache zu stellen. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften stets zu informieren;
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8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen und Nachweise auch für das weitere Verfahren und gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten;
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9. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass mit Ausnahme des Termins für den Eingang der Teilnahmeanträge alle anderen ggf. angegebenen Termine vorläufiger Natur sind und sich in Abhängigkeit des Verfahrens jederzeit ändern können.
10. Die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt erfolgt freiwillig. Es handelt sich nicht um einen Auftrag i. S. d. § 99 GWB.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Keine Zuständigkeit der Vergabekammern
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2013/S 246-429006 (2013-12-17)