Vergabe Generalplanungsleistungen Projekt „Neubau Aktivbad Solimare“

ENNI Sport & Bäder Niederrhein GmbH

Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau eines Aktivbades mit Kleinkinderbereich am Standort Solimare in Moers. Das zukünftige Aktivbad soll eine Wasserfläche von ca. 25 m² für den Kleinkinderbereich sowie ca. 266 m² für das Kombibecken umfassen. Hinzukommen die erforderlichen Nebenräume/-flächen. Die derzeit vorhandenen Anlagen, wie etwa das Freibad sowie die Eishalle werden derzeit bereits saniert. Ferner wird am Standort Solimare von der Stadt Moers das Theater sowie Parkplatzflächen in Stand gesetzt. Das erneuerte und sanierte Solimare soll schwerpunktmäßig Kursen und Bewegungsangeboten der breiten Bevölkerung dienen. Gegenstand des vorliegenden Beschaffungsvorhabens sind ausschließlich die nachfolgend näher beschriebenen Generalplanerleistungen für den Neubau des Aktivbades.
Erforderliche Leistungen:
Der Auftraggeber beabsichtigt die Beauftragung eines Generalplaners für den Neubau des Aktivbades am Strandbad Solimare. Die Generalplanerleistungen umfassen alle erforderlichen Ingenieur- und Architektenleistungen, insbesondere die Objektplanung nach §§ 32 ff. HOAI mit Ausnahme der insoweit bereits erbrachten (und vom Auftraggeber beigestellten) Leistungsphasen 1 und 2 sowie §§ 37 ff. HOAI, die Tragwerksplanung nach §§ 48 ff. HOAI, die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 51 ff. HOAI inklusive Badewassertechnik und ELT, Bauphysik, ENEV-Nachweis, Schallschutz und Raumakustik sowie sämtliche etwaig weitere erforderliche Fachplaner- und/oder Nebenleistungen einschließlich etwaig erforderlicher Besonderer Leistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung erforderlich sind, wie z.B. Ingenieur-Leistungen hinsichtlich des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes. Der Generalplaner schuldet dabei den mit den Einzelleistungen verbundenen Teilerfolg. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-07-05 Auftragsbekanntmachung
2014-01-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-07-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: Siehe Abschnitt II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: ENNI Sport & Bäder Niederrhein GmbH
Postanschrift: Uerdinger Straße 31
Postleitzahl: 47441
Postort: Moers
Kontakt
Internetadresse: http://enni.de 🌏
E-Mail: nfrie@enni.de 📧
Fax: +49 2841104269 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-05 📅
Einreichungsfrist: 2013-08-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 132-228631
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderung zu erstellen und einzureichen. Der unter III.2.1) genannte Bewerbungsbogen kann kostenfrei per E-Mail bei der im Anhang A.I bzw. Anhang A.II genannten Stelle angefordert werden. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Bewerbungsbogens besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass sein Teilnahmeantrag bei Nichtverwendung des Bewerbungsbogens die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Beabsichtigt der Bewerber nicht den vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Bewerbungsbogen zu verwenden, ist der potenzielle Bewerber verpflichtet, sich bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle als potenzieller Bewerber registrieren zu lassen (Angabe der E-Mail-Adresse). Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag Generalplanerleistungen Projekt „Solimare““ bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Der Bewerber wird gebeten, seinem in Papierform im Original vorzulegenden Teilnahmeantrag eine Kopie seiner Bewerbung in elektronischer Form (Dateiformat: pdf) auf CD-Rom/DVD beizufügen. Im Fall von Widersprüchen und/oder Unklarheiten gilt ausschließlich die Papierform/das gemäß vorstehendem Absatz vorzulegende Original. Weitergehende Unterlagen werden (mit Ausnahme des Bewerbungsbogens und dessen Anlagen) im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau eines Aktivbades mit Kleinkinderbereich am Standort Solimare in Moers. Das zukünftige Aktivbad soll eine Wasserfläche von ca. 25 m² für den Kleinkinderbereich sowie ca. 266 m² für das Kombibecken umfassen. Hinzukommen die erforderlichen Nebenräume/-flächen. Die derzeit vorhandenen Anlagen, wie etwa das Freibad sowie die Eishalle werden derzeit bereits saniert. Ferner wird am Standort Solimare von der Stadt Moers das Theater sowie Parkplatzflächen in Stand gesetzt. Das erneuerte und sanierte Solimare soll schwerpunktmäßig Kursen und Bewegungsangeboten der breiten Bevölkerung dienen. Gegenstand des vorliegenden Beschaffungsvorhabens sind ausschließlich die nachfolgend näher beschriebenen Generalplanerleistungen für den Neubau des Aktivbades.
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Erforderliche Leistungen:
Der Auftraggeber beabsichtigt die Beauftragung eines Generalplaners für den Neubau des Aktivbades am Strandbad Solimare. Die Generalplanerleistungen umfassen alle erforderlichen Ingenieur- und Architektenleistungen, insbesondere die Objektplanung nach §§ 32 ff. HOAI mit Ausnahme der insoweit bereits erbrachten (und vom Auftraggeber beigestellten) Leistungsphasen 1 und 2 sowie §§ 37 ff. HOAI, die Tragwerksplanung nach §§ 48 ff. HOAI, die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 51 ff. HOAI inklusive Badewassertechnik und ELT, Bauphysik, ENEV-Nachweis, Schallschutz und Raumakustik sowie sämtliche etwaig weitere erforderliche Fachplaner- und/oder Nebenleistungen einschließlich etwaig erforderlicher Besonderer Leistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung erforderlich sind, wie z.B. Ingenieur-Leistungen hinsichtlich des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes. Der Generalplaner schuldet dabei den mit den Einzelleistungen verbundenen Teilerfolg. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
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Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen (siehe II.1.5).
Dauer: 30 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Moers.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber und/oder Bewerbergemeinschaften haben zum Nachweis ihrer Eignung mit der Bewerbung die gemäß III.2.1, III.2.2, III.2.3 geforderten Unterlagen und Nachweise vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bewerbergemeinschaft dem Antrag auf Teilnahme eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber dem AG rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bewerbergemeinschaftserklärung).
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Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen (§ 5 Abs. 5 lit. h) VOF). Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
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Für den Teilnahmewettbewerb/die Bewerbung stellt der Auftraggeber einen Vordruck zur Verfügung, der kostenfrei per E-Mail bei der im Anhang A.I bzw. Anhang A.II genannten Stelle abgerufen werden kann. Es wird empfohlen, den Bewerbungsbogen zu verwenden.
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Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen z.B. als Einzelbewerber und als Mitglied von Bewerbergemeinschaften sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen. Ausländische Bewerber/Bieter können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sofern nicht anders vermerkt, sind Kopien als Nachweis zulässig.
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Soweit der Nachweis durch Eigenerklärung zugelassen ist, ist diese zu unterschreiben.
Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass die Nichtvorlage von Erklärungen und Nachweisen gemäß III.2.1) bis III.2.3) zum Ausschluss führen kann.
Geforderte Angaben und Formalitäten:
a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung, unter Angabe der Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens; kurze Beschreibung des Tätigkeitsbereichs (Arbeitsbereiche, Leistungsspektrum), Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung.
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b) Nachweis der Eintragung in Berufs- oder Handelsregister, in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- und Herkunftslandes.
c) Nachweis einer Bauvorlageberechtigung nach § 70 BauO NRW oder vergleichbar für andere Bundesländer
d) Eigenerklärung, dass keiner der im Folgenden genannten Ausschlussgründe in Bezug auf eine Person, deren Verhalten der Bewerber zuzurechnen ist, vorliegt:
Es liegt gemäß § 4 Abs. 6 VOF keine rechtskräftige Verurteilung
— gemäß § 129 des Strafgesetzbuches (StGB), 129a StGB, 129b StGB oder 261 StGB vor
— gemäß § 263 oder § 264 StGB vor, die sich auf eine Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden
— gemäß § 334 StGB i.V.m. Art. 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Art. 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Art. 7 Abs. 2 Nr. 10 des 4. Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und der Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes vor
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— gemäß Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung vor sowie
— gemäß § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlung (MOG) vor, die sich auf eine Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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e) Eigenerklärung, dass weder der Bewerber selbst noch ein Mitglied einer etwaigen Bewerbergemeinschaft gemäß § 4 Abs. 9 VOF
— sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich auf Grund eines in einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahren in einer entsprechenden Lage befindet,
— auf Grund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt worden ist,
— seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt hat,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß § 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falsche Erklärung schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt hat.
f) Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber/Bieter wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen (§ 4 Abs. 2 VOF).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer Deckungszusage der Versicherung mit der Deckung gemäß Abschnitt III.1.1) nach § 5 Abs. 4 lit. a) VOF
b) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für vergleichbare Leistungen (aufgeteilt in: Objektplanung, Tragwerksplanung, Planung der technischen Ausrüstung, ggf. Generalplanungsleistungen) in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 5 Abs. 4 lit c) VOF.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 5 lit. d) VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in denn letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist.
b) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des Bewerbers gemäß § 5 Abs. 5 lit. a) VOF.
c) Angaben nach § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 5 lit a) VOF über die berufliche Befähigung und Qualifikation derjenigen, die die Leistung tatsächlich erbringen (projektspezifisches Organigramm mit Benennung der technischen Leitung und Mitarbeiter). Die Angaben zur beruflichen Befähigung und Qualifikation sind durch Vorlage von Lebensläufen, Studiennachweisen und die Angabe bisher bearbeiteter vergleichbarer Projekte nachzuweisen.
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d) Referenzliste nach § 5 Abs. 5 lit. b) VOF der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten vergleichbaren Planungsleistungen im Bäderbereich. Die Referenzliste ist bezogen auf die unterschiedlichen (Haupt-)Planungsleistungen Objektplanung (Gebäude und raumbildende Ausbauten sowie Freianlagen), Tragwerksplanung, technische Ausrüstung und Badewassertechnik aufzuteilen.
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Die Darstellung der jeweiligen Referenzprojekte soll unter Angabe von:
- Projektbezeichnung und Leistungsort,
- Auftraggeber, öffentlich oder privat, Angabe des Ansprechpartners des Auftraggebers mit Telefonnummer,
- Nutzungsart (Sportbad, Freizeitbad, Therme etc.)
- Zeitrahmen der Leistungserbringung,
- Angabe der Projektleitung/technische Leitung beim Bieter,
- projektspezifische Daten: Wasserfläche, BGF/BRI, NF, GF, technische Besonderheiten/Badewassertechnik (Stichworte),
- anrechenbare Kosten des Bauwerkes,
- Rechnungswert der Auftragnehmerleistung,
erfolgen.
Bei Bietergemeinschaften können auch Projekte genannt werden, die bisher nicht aus der Bietergemeinschaft heraus gemeinsam bearbeitet wurden (Einzelprojekte, je Planer).
Verfügt die Bietergemeinschaft über keine Erfahrung in gemeinsamen Projekten, ist auf die in diesem Projekt beabsichtigte Zusammenarbeit kurz einzugehen.
e) Angaben zu Erfahrungen in der Generalplanung des Bewerbers mit ähnlichem Anforderungsprofil, bei Bewerbergemeinschaften eines ihrer Mitglieder, ggf. durch Referenzliste von realisierten Projekten der letzten 5 Jahre.
f) Angaben zur technischen Ausstattung des Unternehmens gemäß § 5 Abs. 5 lit. e) VOF
g) Darstellung/Beschreibung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität gemäß § 5 Abs. 5 lit. f) VOF
h) In einem Organigramm ist die Struktur einer ggf. angedachten Bietergemeinschaft darzustellen. Insbesondere ist dabei hervorzuheben, welcher Planer (Architekt oder Ingenieur-Büro) die hauptverantwortliche Kommunikations-Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Bietergemeinschaft darstellt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 3 Mio. EUR und für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2 Mio. EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Für die Planungs- und Ingenieurleistungen: Gemäß § 19 VOF; Bauvorlagenberechtigung nach § 70 BauO NRW
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.2) und III.2.3), insbesondere der Referenzen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Norbert Frie
Name: CONSTRATA Ingenieur-Gesellschaft mbH
Postanschrift: Oberntorwall 16-18
Postort: Bielefeld
Postleitzahl: 33602
Kontaktperson: Lienhard Schulte-Noelle
E-Mail: lienhard.schulte-noelle@constrata.de 📧
Fax: +49 5214007510 📠
URL für weitere Informationen: http://constrata.de/ 🌏
URL der Dokumente: http://constrata.de/ 🌏
Name: Energie & Umwelt Niederrhein GmbH
URL der Teilnahme: http://enni.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Fischerstraße 2
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753131 📞
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §§ 107 ff GWB
Hinweis:
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsangebot unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisen einer Rüge durch den Auftraggeber benannt wird.
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Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.
Quelle: OJS 2013/S 132-228631 (2013-07-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-01-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-01-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 012-017490
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 132-228631
ABl. S-Ausgabe: 12

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 1234

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität der dargestellten Herangehensweise an ein vergleichbares Projekt (30)
2. Güte des vorgelegten Planungskonzeptes (25)
3. Im Rahmen der Vorgaben der HOAI angebotenes Honorar (20)
4. Aus der Bieterpräsentation gewonnener Eindrücke in Bezug auf die Projektleitung/stellvertretende Projektleitung auf der Grundlage einer Juryentscheidung (20)
5. Gesamteindruck der Bieterpräsentation auf der Grundlage einer Juryentscheidung (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-12-02 📅
Name: Krieger Architekten/Ingenieure GmbH
Postanschrift: Blumenstraße 2
Postort: Velbert
Postleitzahl: 42551
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §§ 107 ff GWB.
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsangebot unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisen einer Rüge durch den Auftraggeber benannt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2014/S 012-017490 (2014-01-15)