Vergabe von Ingenieurleistungen der Anlagengruppe 4 und 5 des § 51 HOAI (Leistungsphasen 1 - 9 des § 53 HOAI) für die Neustrukturierung des Pflegebereichs, Bauabschnitt 4

Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH

Der geplante Neubau ist der vorläufig letzte Abschnitt zur Neustrukturierung des Pflegebereiches und damit der letzte Abschnitt der Sanierung des Krankenhauses in Damme auf der Grundlage einer 1985 erarbeiteten Zielplanung. In der Zeit von 1989 bis 1997 wurden zwei Erweiterungsabschnitte gebaut und 2001 ein Gebäude aus 1968 erweitert und umgebaut.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-01-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-01-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratungsdienste von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 1 - 3 des § 53 HOAI zu vergeben.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratungsdienste von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH
Postanschrift: Lindenstraße 3 - 7
Postleitzahl: 49401
Postort: Damme
Kontakt
Internetadresse: http://www.krankenhaus-damme.de 🌏
E-Mail: h.wehrmann@krankenhaus-damme.de 📧
Telefon: +49 549160215 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-26 📅
Einreichungsfrist: 2013-02-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 020-031490
ABl. S-Ausgabe: 20
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahmeunterlagen nach III.2 dieser Bekanntmachung sind in einem DIN-A-4-Ordner und gegliedert nach der Aufzählung unter III.2 dieser Bekanntmachung vorzulegen. 2. Jeder Bewerber hat die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrags einschließlch aller Anlagen gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF sicher zu stellen. Auf dem verschlossenen Umschlag ist auf der Vorderseite deutlich erkennbar folgender Text anzubringen: "Teilnahmeantrag für das VOF-Verfahren Ingenieurleistungen (Anlagengruppe 4 und 5 des § 51 HOAI) Krankenhaus Damme. Bitte nicht öffnen".
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der geplante Neubau ist der vorläufig letzte Abschnitt zur Neustrukturierung des Pflegebereiches und damit der letzte Abschnitt der Sanierung des Krankenhauses in Damme auf der Grundlage einer 1985 erarbeiteten Zielplanung. In der Zeit von 1989 bis 1997 wurden zwei Erweiterungsabschnitte gebaut und 2001 ein Gebäude aus 1968 erweitert und umgebaut.
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Für den aktuell anstehenden Neubauabschnitt liegt ein abgestimmtes Raumprogramm vor, das für ein 5-geschossiges Gebäude mit Kriechkeller und Satteldach ausgelegt ist.
Die Nutzung ist wie folgt vorgesehen:
Sockelgeschoss: Zentrale Speisenversorgung mit ca. 530 m
Erdgeschoss: Arztdienstbereiche für Wirbelsäulenchirurgie, HNO und Orthopädie mit ca. 210 m
Neubaunutzfläche und Räume für die Krankenhausverwaltung mit ca. 275 m
Umbaunutzfläche.
1. Obergeschoss: Allgemeinpflege Chirurgie u.a.
2. Obergeschoss: Allgemeinpflege Innere Medizin u.a.
3. Obergeschoss: Allgemeinpflege Neurologie u.a.
Alle drei Obergeschosse haben jeweils eine Neubaunutzfläche von ca. 540 m
Dachgeschoss: Technische Anlagen.
Die Gesamtkosten dürfen 12 000 000 EUR (einschließlich Umsatzsteuer) nicht überschreiten.
Beschreibung der Optionen:
Die über die Leistungsphase 1 - 3 des § 53 HOAI hinausgehenden Leistungsphasen 4 - 9 des § 53 HOAI.
Referenznummer: 2013-VOF-02
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Damme.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein dem Handelsregister vergleichbares Register.
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ (Kopie der Eintragungsurkunde in der Ingenieurkammer), bei ausländischen Bewerbern Nachweise gemäß Richtlinie 2005/36/EG.
3. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 16 VgV führen.
4. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über evtl. auftragsbezogene Zusammenarbeit mit anderen.
5. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen.
Alle Nachweise und Erklärungen müssen von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und von jedem Unterauftragnehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Bankerklärung,
2. Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit jeweils folgenden Deckungssummen: Personenschäden mindestens 1 500 000 EUR, sonstige Schäden mindestens 1 000 000 EUR,
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3. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Jahren,
4. Eigenerklärung über den Umsatz mit Dienstleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 des § 53 HOAI aus den letzten drei Jahren im Krankenhausbau.
Alle Nachweise und Erklärungen müssen von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und von jedem Unterauftragnehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung über die wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten vergleichbaren und abgeschlossenen Dienstleistungen (Referenzen) mit Nennung des Namens und der Kontaktdaten des Auftraggebers
2. Eigenerklärung über die technische Leitung des Bewerbers
3. Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten in den letzten drei Jahren aufgegliedert nach den Funktionen Ingenieur, technische Mitarbeiter und sonstige Mitarbeiter sowie aufgegliedert nach festen Mitarbeitern, freien Mitarbeitern und sonstigen Beschäftigungsverhältnissen
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4. Eigenerklärung über die Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren
5. Name, Qualifikation, Lebenslauf des vorgesehenen Projektleiters und Referenzen aus den letzten fünf Jahren über vergleichbare Leistungen mit Nennung des Namens und der Kontaktdaten des Auftraggebers
6. Name, Qualifikation, Lebenslauf des vorgesehenen Bauleiters und Referenzen aus den letzten fünf Jahren über vergleichbare Leistungen mit Nennung des Namens und der Kontaktdaten des Auftraggebers
7. Nachweis über Erfahrungen des Projektleiters und des Bauleiters mit europaweiten Ausschreibungen nach dem Vergaberecht (GWB, VgV, VOB/A)
8. Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit von Projektleiter und Bauleiter am Ort der Baustelle für die gesamte Planungs- bzw. Bauzeit
9. Eigenerklärung über die technische Ausrüstung (u.a. Ausstattung mit CAD- und AVA-Programmen)
10. Angaben zur geplanten Kommunikation mit dem Auftraggeber, zur Projektdokumentation, zu Statusberichten etc.
11. Nachweis über die Nutzung von internetgestützten Projekträumen bei Leistungen nach § 53 HOAI innerhalb der letzten drei Jahre
12. Nachweis der Zugriffsmöglichkeit auf eine Baukostendatenbank
13. Nachweis über Erfahrungen in der Aufstellung von Verwendungsnachweisen
14. Angabe, welche Teile des Auftrags als Unterauftrag vergeben werden sollen; beim Einsatz von Unterauftragnehmern sind Verpflichtungserklärungen von allen Unterauftragnehmern sowie die entsprechenden Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag beizufügen
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15. Erklärung von Bewerbergemeinschaften über die Aufteilung der Leistungen auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss Angaben zu 1., 2., 3., 4., 8., 9., 10., 11. machen.
Mindeststandards:
Je Referenz darf ein Umfang von zwei DIN-A-4-Seiten (einseitig bedruckt) nicht überschritten werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen (insbesondere HOAI).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Bewerbung sind alle in den Mitgliedstaaten der EU ansässigen Personen zugelassen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind (§ 19 VOF).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: Gemäß den in Ziffer III.2 aufgeführten Kriterien.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Technischer Dienst
Herrn Holger Wehrmann

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2013-VOF-02
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahmeunterlagen nach III.2 dieser Bekanntmachung sind in einem DIN-A-4-Ordner und gegliedert nach der Aufzählung unter III.2 dieser Bekanntmachung vorzulegen.
2. Jeder Bewerber hat die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrags einschließlch aller Anlagen gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF sicher zu stellen. Auf dem verschlossenen Umschlag ist auf der Vorderseite deutlich erkennbar folgender Text anzubringen: "Teilnahmeantrag für das VOF-Verfahren Ingenieurleistungen (Anlagengruppe 4 und 5 des § 51 HOAI) Krankenhaus Damme. Bitte nicht öffnen".
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Rügefristen ergeben sich aus § 107Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB. Sollten Sie eine Rüge erheben, die der Auftraggeber zurückweist, muss ein auf die Rügegestützter Nachprüfungsantrag spätestens am 15. Kalendertag nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer eingehen (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ergänzend wird auf §§ 101a, 101b GWB ausdrücklich hingewiesen.
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Quelle: OJS 2013/S 020-031490 (2013-01-26)