Die Verkehrsleistungen sind ab dem 11.6.2017, nach der Nachtpause, zu erbringen. Der Vertrag endet zum Ende des Fahrplanjahres 2028, am 9.12.2028. Die Leistungszeit beträgt demnach ca. 11 1/2 Jahre.
Die Verkehrsleistungen werden in 2 Losen vergeben. Es können Angebote sowohl auf einzelne Lose als auch auf beide Lose abgegeben werden. Eine Gesamtlosvergabe ist nicht zulässig. Für beide Lose sind unterschiedliche Inbetriebnahmestufen und jeweils 2 Betriebsstufen vorgesehen, innerhalb derer sich Änderungen des jeweiligen Leistungsumfangs ergeben.
Los 1 umfasst in Betriebsstufe 1 die heutigen Kursbuchstrecken KBS 970 München – Kempten – Oberstdorf/Lindau, KBS 971 Augsburg – Buchloe und Hergatz – Wangen, KBS 973 Kempten – Pfronten-Steinach und KBS 975 Ulm – Kempten.
Los 2 umfasst in Betriebsstufe 1 die heutigen Kursbuchstrecken, KBS 970 München – Kempten – Oberstdorf/Lindau, KBS 971 Augsburg – Memmingen – Lindau und KBS 987 Augsburg – Bad Wörishofen.
Beginn und Umfang der jeweils zweiten Betriebsstufe hängen von zukünftigen Infrastrukturmaßnahmen ab, durch welche sich voraussichtlich während der Vertragslaufzeit eine Neukonzeptionierung der zu fahrenden Strecken und eine Änderung der zu erbringenden Leistungen ergeben werden. Nähere Einzelheiten enthalten die Vergabeunterlagen.
Für Los 1 (jeweils für Betriebsstufe 1 und 2) ist zwingend die Abgabe eines Angebots für eine sogenannte Eventualposition vorgesehen. Eine Eventualposition ist ein „Angebotsbaustein“, deren Annahme sich die Auftraggeber zu einem bestimmten Zeitpunkt vorbehalten. Die Eventualposition umfasst zusätzliche Verkehrsleistungen auf der Strecke Augsburg – Kempten – Immenstadt zur Erreichung des Halbstundenrhythmus München/Augsburg – Kempten – Oberstdorf sowie auf einigen Strecken die Schließung einzelner Taktlücken. Über die Beauftragung der Eventualposition kann auch noch während der Vertragslaufzeit entschieden werden. Nähere Einzelheiten enthalten die Vergabeunterlagen.
Die Bereitstellung der für die Auftragsdurchführung erforderlichen Fahrzeuge liegt in der Verantwortung des Auftragnehmers. Die Auftraggeber beabsichtigen jedoch, mit den Bewerbern über die Gewährung einer Unterstützung des künftigen Auftragnehmers bei der Fahrzeugfinanzierung zu verhandeln. Diese Verhandlungen sollen auf der Grundlage näherer Regelungen in den Vergabeunterlagen zur Gewährung einer Kapitaldienstgarantie durchgeführt werden. Hierzu soll ein Verhandlungsgespräch mit jedem Bewerber durchgeführt werden. Im Verhandlungsgespräch erhalten diese Bewerber sodann die Möglichkeit, mit den Auftraggebern über Modifikationen der Regelungen zur Kapitaldienstgarantie zu verhandeln. Diese stellen daher ggf. noch nicht den endgültigen Stand der Vergabeunterlagen dar. Die Auftraggeber behalten sich vor, das Angebot einer Kapitaldienstgarantie im Rahmen der vorstehend skizzierten Verhandlungen mit den Bewerbern zurückzunehmen. In diesem Fall werden die Bewerber aufgefordert, ein Angebot ohne Inanspruchnahme einer Kapitaldienstgarantie abzugeben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-30.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-08-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Menge oder Umfang:
“Die Verkehrsleistungen umfassen im gesamten Ausschreibungsnetz insgesamt maximal ca. 7,8 Mio. Zugkilometer pro Jahr (Los 1: max. rund 3,7 Mio., Los 2: max....”
Menge oder Umfang
Die Verkehrsleistungen umfassen im gesamten Ausschreibungsnetz insgesamt maximal ca. 7,8 Mio. Zugkilometer pro Jahr (Los 1: max. rund 3,7 Mio., Los 2: max. rund 4,1 Mio.).
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (= BEG)
Postanschrift: Boschetsrieder Straße 69
Postleitzahl: 81379
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.bahnland-bayern.de/beg🌏
E-Mail: ausschreibung@bahnland-bayern.de📧
Telefon: +49 897488250📞
Fax: +49 8974882551 📠
“(0) Name und Adresse des weiteren öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Hauptstätter Straße 67, 70178 Stuttgart”
(0) Name und Adresse des weiteren öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Hauptstätter Straße 67, 70178 Stuttgart
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Quelle: OJS 2013/S 169-293335 (2013-08-30)
Ergänzende Angaben (2013-09-05) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
“Name und Adresse des weiteren öffentlichen Auftraggebers: Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Haupstätter Straße 67, 70178 Stuttgart.”
Quelle: OJS 2014/S 169-300733 (2014-09-01)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2019-07-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Bayern🏙️
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-08 📅
Datum des Beginns: 2017-12-10 📅
Datum des Endes: 2029-12-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 129-317400
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 169-300733
ABl. S-Ausgabe: 129
Zusätzliche Informationen
“Die Angaben unter V.2.4) sowie unter VII.1.6) und VII.2.3) enthalten nicht den tatsächlichen Auftragswert und den tatsächlichen Wert der Auftragsänderung....”
Die Angaben unter V.2.4) sowie unter VII.1.6) und VII.2.3) enthalten nicht den tatsächlichen Auftragswert und den tatsächlichen Wert der Auftragsänderung. Die dortigen Angaben sind nur erfolgt, weil die Eingabemaske des Supplements zum EU-Amtsblatt dort die Angabe eines Wertes verlangt. Der tatsächliche Auftragswert und der Wert der Auftragsänderung werden aus Gründen des Schutzes von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nicht angegeben.
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Quelle: OJS 2019/S 129-317400 (2019-07-03)