VF/ET 3568 Gegensprechen GS_2

DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Die Deutsche Flugsicherung GmbH, nachstehend DFS genannt, beabsichtigt eine Erneuerung der vorhandenen Gegensprechsysteme (GS-D) an den Niederlassungen München, Langen und ggf. auch Bremen sowie an den zugehörigen Towern und des Referenz-/Schulungssystemes.
Gegensprechen ist für den Fluglotsen zur Sprachkommunikation zwischen Approacharbeitsplätzen im Center, den Towern und Dritten erforderlich und unterstützt die zügige Abwicklung von Starts und Landungen. In schwierigen An- und Abflug-Situationen, wie z. B. beim Parallelbahn-Betrieb, ist das System Gegensprechen für die Lotsen unerlässlich.
Die neue Gegensprech-Lösung GS_2 muss u. a. die folgenden Merkmale besitzen:
(1) Das System muss insbesondere die unterbrechungsfreie, blockierungsfreie Kommunikation ermöglichen, auch bei geplanten Inbetriebhaltungsmaßnahmen, wie Firmware-/ Software-Updates, Systemerweiterung, Parametrierung, usw..
(2) Die Verfügbarkeit der Gegensprechfunktion eines Arbeitsplatzes muss vom Anbieter durch MTBF minimal 100 000 Stunden und MTTR maximal 52 Minuten belegt werden.
(3) Webbasierte, zentrale und standortübergreifende Überwachung, Konfiguration und Administration aller Komponenten aller Gegensprech Systeme.
(4) Systemweite Benutzerverwaltung muss mit sicherer Authentifizierung und einstellbaren Zugriffsrechten ausgestattet sein.
(5) Gegensprechsystem spezifische Anforderungen
5a) Architektur Gegensprechsysteme
Das GS_2 muss pro Center Lokation über zwei getrennte Systeme in zwei unterschiedlichen Gestellräumen verfügen, die untereinander vernetzt sein können. Die GS_2 Arbeitsplätze müssen an die beiden Systeme angeschlossen sein. Beim Aufbau des zweiten GS_2 müssen beide GS_2 untereinander voll vermascht (z.B. E1 ,VoIP) sein. Beim Aufbau des dritten GS_2 müssen die drei GS_2 Systeme untereinander in einem Dreieck vermascht werden. Alle angeschlossenen Arbeitsplätze müssen über alle Standorte hinweg untereinander sprechen können, sowie muss eine Anrufumleitung/ Delegation und Rollentausch untereinander möglich sein.
5b) Skalierbarkeit.
Das GS_2 muss bzgl. der Anzahl der Systeme und Arbeitsplätze frei skalierbar sein.
5c) Vollduplex und Blockierungsfrei.
An allen GS_2 Arbeitsplätzen müssen den Nutzern Vollduplex Sprachverbindungen ohne akustische Rückkopplung zu Verfügung stehen. Der Aufbau der Sprachverbindungen muss ohne Silbenverlust unmittelbar und sehr spontan dem Nutzer jederzeit die blockierungsfreie Durchschaltung von Sprachwegen ermöglichen, auch wenn bereits Vollduplex Sprachverbindungen bestehen.
5d) Diversität zu vorhanden Kommunikationssystemen.
Die Systeminfrastruktur muss gewährleisten, dass die Funktion GS unabhängig von vorhandenen Sprachvermittlungssystemen der DFS ist und die geforderten Verfügbarkeiten/ Kapazitäten einhält (kein single point of failure, z.B. kein gleichzeitiger Ausfall der GS_2 Systeme in den beiden Gestellräumen).
5e) Sprachverarbeitung.
Das GS_2 muss in Hinblick auf hohe Sprachqualität, unmittelbare und spontane Durchschaltzeit des Audio und Datenverkehrs, Minimierung von Verkabelungsaufwand und Leitungskosten in digitaler Form ausgeführt sein. Die Sprachdaten sollen vom GS_2 Arbeitsplatz zum GS_2 Arbeitsplatz volldigital (z.B. TDM/ VoIP) ohne Zwischenwandlung und linear verarbeitet werden.
5f) Normen und Richtlinien.
Das GS_2 muss alle gängige Normen und Richtlinien wie z.B. DIN VDE 0100, BGV A 2, EMV) erfüllen.
5g) Software.
Falls das GS_2 Software im Sinne der EG Richtlinie 482/2008 enthält, ist ein Nachweis zu erbringen, dass die Entwicklung der eingesetzten Software die Anforderungen der EUROCONTROL Recommendations for ANS Software, SAF.ET1.ST03.1000.GUI-01-00, Edition 1.0" oder die Anforderungen gemäß vergleichbarer Standards, wie beispielsweise ED109/DO278, erfüllt. Die Software muss nach SWAL erstellt werden.
5h) Kalt-Warm-Gang Prinzip.
Das GS_2 muss im Gestellschrank (zentrale Einrichtung) nach dem Kalt-Warm-Gang Prinzip aufgebaut sein.
5i) Arbeitsplatzmodule.
GS_2 Arbeitsplatzmodule müssen kundenspezifisch ausgeführt sein. Die Arbeitsplatzmodule sollen aus Lautsprechermodul, Schwanenhalsmikrofonmodul, Regelmodul (für z.B. Helligkeit und Lautstärke), sowie Mastermodul ( TID Ausführung) bestehen. Die Ausführung muss den Vorgaben der DFS entsprechen. Bei der Bedienoberfläche muss ein vom Kunden im Detail veränderbares GUI existieren.
5j) Konfiguration des GS_2 Arbeitsplatzes; Rollenkonzept.
Neben der Delegation muss jedem Arbeitsplatz eine fest definierte Rolle zugeordnet werden. Eine Rolle besteht aus fest definierten Direkttasten zu den Konterparts. Zusätzlich zu der eigenen Rolle müssen am Arbeitsplatz konfigurierte Nebenrollen vom Nutzer geholt oder abgegeben werden können. Bei Nichtbesetzung eines Arbeitsplatzes muss dieser entweder auf einen anderen Arbeitsplatz seine Rolle abgeben, oder ein anderer GS_2 Arbeitsplatz, bei dem diese Rolle konfiguriert ist, muss sich diese Rolle als Nebenrolle holen können. Dies muss mit und ohne Quittierung kundenspezifisch möglich sein.
5k) Übertragungsmedien.
Als Übertragungsmedien für den Anschluss der Arbeitsplätze und zwischen den Systemen untereinander müssen mindestens zwei unterschiedliche Verbindungsarten vorhanden sein:
CAT5, LWL und 2Draht Kurzstreckenmodems. Abgesetzte Arbeitsplätze müssen u.a. über das DFS eigene bundesweite Multiplexernetz angeschlossen werden können.
5l) Sprachaufzeichnung.
Für jedem GS_2 Arbeitsplatz muss Sprachaufzeichnung möglich sein. Der Sprachaufzeichnungsausgang muss direkt am Arbeitsplatz und am zentralen System realisierbar sein. Die Aufzeichnung am Arbeitsplatz wird bevorzugt über VoIP (ED137/4) oder PCM30 realisiert. Die Aufzeichnung am GS_2 System an das Sprachaufzeichnungssystem kann entweder über PCM30 oder über VoIP (ED137/4) realisiert sein, wobei VoIP bevorzugt wird. Bei Veränderung einer Rolle von einem Arbeitsplatz zu einem anderen sollen die Meta Daten für die Sprachaufzeichnung angepasst werden.
5m) Migration.
Zur unterbrechungsfreien betrieblichen Nutzung für die Funktion Gegensprechen ist ein Konzept zur Kopplung zwischen dem neuen Gegensprechsystem GS_2 und dem bestehenden Gegensprechsystem GSD (Hersteller: Drake Ltd/ UK) anzubieten. Die Kopplung muss über mindestens zwei digitale E1-Schnittstellen, mit CAS E&M Signalisierung erfolgen. Der Verbindungsaufbau und das Zustandekommen der Duplexverbindung zwischen 2 Teilnehmern, muss verzögerungsfrei und unmittelbar permanent erfolgen. An dieser Schnittstelle ist abweichend zu Punkt 5e) eine Zwischenwandlung erlaubt.
Die Sprachqualität muss klar und verständlich sein. Es müssen mindestens 60 Sprachkanäle übertragen werden.
5n) Servitierung.
Für das gesamte System muss der Support (Ersatzteil- und Servitierungsgarantie) für alle für die Funktion GS notwendigen Systemteile in Form, Fit und Funktion über den gesamten Lebenszyklus von GS_2 sichergestellt sein (ab letzter Inbetriebnahme 8 Jahre).
Die zu beauftragenden Lieferungen und Leistungen umfassen insbesondere einmalig:
- Erstellung der Feinspezifikation bis 11.2013
- Erstellung ortsunabhängige Systemdokumentation bis 3.2014
- Prototypenabnahme 4.2014
Die zu beauftragenden Lieferungen und Leistungen umfassen insbesondere je DFS Lokation:
- Lieferung aller Komponenten der Gegensprechsysteme
- Fertigungsbegleitung, Meilensteinkontrollen, Werkabnahmen und Endabnahmen
- Installation, Konfiguration, Inbetriebnahme und Abnahme der jeweiligen Systeme
- Integration der GS_2 Systeme in die zentrale Überwachung
- Durchführen von örtlichen Schulungen
- Lieferung von Dokumentations-Unterlagen , wie Projekthandbuch, Hardwaredokumentation, Softwaredokumentation, Ortsspezifische Dokumentation, Schnittstellendokumentation, Kabeldokumentation, Konfigurationsdokumentation, Hardwareänderungsdokumentation, Softwareänderungsdokumentation, Bedienungshandbuch, Bedienungsanleitung Lotse und Kurzbedienungsanleitung Lotse
Die Standorte Langen (Test-/Schulungssystem und operationelles System) und München werden fest beauftragt. Für den Standort Bremen ist der DFS eine Option einzuräumen.
Am Standort Langen (2014) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
1. Test-/ Schulungssystem.
1.1. Beschreibung:
Lieferung, Installation und Konfiguration eines GS_2 Systemkomplexes mit ca. 10 Arbeitsplätzen(Nachbau von zwei gedoppelten Center Systemen, inkl. angeschlossener Arbeitsplätze mit jeglicher Arbeitsplatzanschaltung), dass für die Durchführung von Test-, Schulungs- und Entwicklungsmaßnahmen genutzt werden kann.
1.2. Termine:
Werkabnahme 9.2014,
Endabnahme 11. 2014.
Am Standort München (2015) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
2. Systemkomplex München.
2.1. Lieferung, Installation und Konfiguration eines für die operationelle Nutzung vorgesehenen GS_2 Systems in 2015 mit ca. 70 Arbeitsplätzen (plus eine Option auf bis zu 20 weitere Arbeitsplätze). Die Gegensprecharbeitsplätze werden sowohl im Center München, als auch an den angeschlossenen Towern (Nürnberg, Erfurt, Dresden, Leipzig), sowie deren Vorfeldkontrollen und Regional Flugplätzen installiert.
2.2. Lieferung, Installation, Erweiterung und Konfiguration des Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller GS_2 Systeme in Langen und den angeschlossenen Centern.
2.3. Termine:
Werkabnahme Januar 2015;
Endabnahme Februar 2015;
Am Standort Bremen (2015-2016) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
3. Systemkomplex Bremen.
3.1. Lieferung, Installation und Konfiguration eines für die operationelle Nutzung vorgesehenen GS_2 Systems in 2016 mit ca 70 Arbeitsplätzen (plus eine Option auf bis zu 20 weitere Arbeitsplätze). Die Gegensprecharbeitsplätze werden sowohl im Center Bremen, als auch an den angeschlossenen Towern (Hamburg, Hannover, Berlin), sowie deren Vorfeldkontrollen und Regional Flugplätzen installiert.
3.2. Lieferung, Installation, Erweiterung und Konfiguration des Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller GS_2 Systeme in Langen und den angeschlossenen Centern.
3.3. Termine:
Werkabnahme 10.2015;
Endabnahme 1.2016;
Am Standort Langen (2017-2018) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
4. Systemkomplex Langen.
4.1. Lieferung, Installation und Konfiguration eines für die operationelle Nutzung vorgesehenen GS_2 Systems in 2016 mit ca. 90 Arbeitsplätzen (plus eine Option auf bis zu 20 weiteren Arbeitsplätzen). Die Gegensprecharbeitsplätze werden sowohl im Center Langen, als auch an den angeschlossenen Towern (Frankfurt, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Münster), sowie deren Vorfeldkontrollen und Regional Flugplätzen installiert.
4.2. Lieferung, Installation und Konfiguration eines Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller GS_2 Systeme in Langen und den angeschlossenen Centern
4.3. Termine:
Werkabnahme 10.2017
Endabnahme 1.2018
Bedingungen für Nebenangebote:
Die DFS nutzt zur operationellen Sprachkommunikation zwischen TWR und Approach in den Centern, neben dem Gegensprechsystem auch ein flugsicherungstechnisches Sprachvermittlungssystem (SVS). In Bezug auf die Kommunikation zwischen TWR und Approach stellen das SVS System die Fallbackposition des GS Systems dar.
Abweichend von der Anforderung eines eigenständigen Gegensprech-Systems kann unter der Einhaltung der im folgenden Abschnitt beschriebenen Rahmenbedingungen auch ein davon abweichendes Nebenangebot abgegeben werden.
Nebenangebote unter der Berücksichtigung der temporären oder permanenten Nutzung von bereits vorhandenen Komponenten sind möglich, wenn für die Funktion Gegensprechen die folgenden Bedingungen erfüllt sind und nachgewiesen werden:
1) Eine Störung der primären Funktion SVS darf nicht zu einer Störung der primären Funktion Gegensprechen führen und umgekehrt.
2) Die Systeminfrastruktur muss gewährleisten, dass die Funktion FUFE und GS unabhängig voneinander ihre Verfügbarkeiten/ Kapazitäten einhalten (keinen single point of failure).
3) GS Module (TID) und Arbeitsplatzinterface müssen separat ausgeführt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-03-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-03-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Flugsicherungssysteme
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Flugsicherungssysteme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Postanschrift: Am DFS Campus 10
Postleitzahl: 63225
Postort: Langen
Kontakt
Internetadresse: http://www.dfs.de 🌏
E-Mail: eckhard.enneper@dfs.de 📧
Telefon: +49 61037074636 📞
Fax: +49 610370793004636 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-03-18 📅
Einreichungsfrist: 2013-04-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 057-093705
ABl. S-Ausgabe: 57
Zusätzliche Informationen
1. Die Korrespondenz im Rahmen des Vergabeverfahrens und bei der Vertragsdurchführung erfolgt in deutscher Sprache. Der Teilnahmeantrag kann in deutscher oder englischer Sprache gestellt werden. Das Angebot ist in deutscher Sprache zu erstellen. Der Vertrag wird in deutscher Sprache abgeschlossen. 2. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in dreifacher Ausfertigung inklusive aller geforderten Unterlagen /Nachweise / Informationen in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Umschlag ist deutlich mit dem Hinweis "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren "VF/ET 3548 Gegensprechen GS_2 " zu kennzeichnen. 3. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erhält der Bewerber/Bieter keine Kostenerstattung. 4. Die Abgabe eines Teilnahmeantrages schließt nicht das Recht auf die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren ein.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Flugsicherung GmbH, nachstehend DFS genannt, beabsichtigt eine Erneuerung der vorhandenen Gegensprechsysteme (GS-D) an den Niederlassungen München, Langen und ggf. auch Bremen sowie an den zugehörigen Towern und des Referenz-/Schulungssystemes.
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Gegensprechen ist für den Fluglotsen zur Sprachkommunikation zwischen Approacharbeitsplätzen im Center, den Towern und Dritten erforderlich und unterstützt die zügige Abwicklung von Starts und Landungen. In schwierigen An- und Abflug-Situationen, wie z. B. beim Parallelbahn-Betrieb, ist das System Gegensprechen für die Lotsen unerlässlich.
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Die neue Gegensprech-Lösung GS_2 muss u. a. die folgenden Merkmale besitzen:
(1) Das System muss insbesondere die unterbrechungsfreie, blockierungsfreie Kommunikation ermöglichen, auch bei geplanten Inbetriebhaltungsmaßnahmen, wie Firmware-/ Software-Updates, Systemerweiterung, Parametrierung, usw..
(2) Die Verfügbarkeit der Gegensprechfunktion eines Arbeitsplatzes muss vom Anbieter durch MTBF minimal 100 000 Stunden und MTTR maximal 52 Minuten belegt werden.
(3) Webbasierte, zentrale und standortübergreifende Überwachung, Konfiguration und Administration aller Komponenten aller Gegensprech Systeme.
(4) Systemweite Benutzerverwaltung muss mit sicherer Authentifizierung und einstellbaren Zugriffsrechten ausgestattet sein.
(5) Gegensprechsystem spezifische Anforderungen
5a) Architektur Gegensprechsysteme
Das GS_2 muss pro Center Lokation über zwei getrennte Systeme in zwei unterschiedlichen Gestellräumen verfügen, die untereinander vernetzt sein können. Die GS_2 Arbeitsplätze müssen an die beiden Systeme angeschlossen sein. Beim Aufbau des zweiten GS_2 müssen beide GS_2 untereinander voll vermascht (z.B. E1 ,VoIP) sein. Beim Aufbau des dritten GS_2 müssen die drei GS_2 Systeme untereinander in einem Dreieck vermascht werden. Alle angeschlossenen Arbeitsplätze müssen über alle Standorte hinweg untereinander sprechen können, sowie muss eine Anrufumleitung/ Delegation und Rollentausch untereinander möglich sein.
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5b) Skalierbarkeit.
Das GS_2 muss bzgl. der Anzahl der Systeme und Arbeitsplätze frei skalierbar sein.
5c) Vollduplex und Blockierungsfrei.
An allen GS_2 Arbeitsplätzen müssen den Nutzern Vollduplex Sprachverbindungen ohne akustische Rückkopplung zu Verfügung stehen. Der Aufbau der Sprachverbindungen muss ohne Silbenverlust unmittelbar und sehr spontan dem Nutzer jederzeit die blockierungsfreie Durchschaltung von Sprachwegen ermöglichen, auch wenn bereits Vollduplex Sprachverbindungen bestehen.
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5d) Diversität zu vorhanden Kommunikationssystemen.
Die Systeminfrastruktur muss gewährleisten, dass die Funktion GS unabhängig von vorhandenen Sprachvermittlungssystemen der DFS ist und die geforderten Verfügbarkeiten/ Kapazitäten einhält (kein single point of failure, z.B. kein gleichzeitiger Ausfall der GS_2 Systeme in den beiden Gestellräumen).
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5e) Sprachverarbeitung.
Das GS_2 muss in Hinblick auf hohe Sprachqualität, unmittelbare und spontane Durchschaltzeit des Audio und Datenverkehrs, Minimierung von Verkabelungsaufwand und Leitungskosten in digitaler Form ausgeführt sein. Die Sprachdaten sollen vom GS_2 Arbeitsplatz zum GS_2 Arbeitsplatz volldigital (z.B. TDM/ VoIP) ohne Zwischenwandlung und linear verarbeitet werden.
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5f) Normen und Richtlinien.
Das GS_2 muss alle gängige Normen und Richtlinien wie z.B. DIN VDE 0100, BGV A 2, EMV) erfüllen.
5g) Software.
Falls das GS_2 Software im Sinne der EG Richtlinie 482/2008 enthält, ist ein Nachweis zu erbringen, dass die Entwicklung der eingesetzten Software die Anforderungen der EUROCONTROL Recommendations for ANS Software, SAF.ET1.ST03.1000.GUI-01-00, Edition 1.0" oder die Anforderungen gemäß vergleichbarer Standards, wie beispielsweise ED109/DO278, erfüllt. Die Software muss nach SWAL erstellt werden.
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5h) Kalt-Warm-Gang Prinzip.
Das GS_2 muss im Gestellschrank (zentrale Einrichtung) nach dem Kalt-Warm-Gang Prinzip aufgebaut sein.
5i) Arbeitsplatzmodule.
GS_2 Arbeitsplatzmodule müssen kundenspezifisch ausgeführt sein. Die Arbeitsplatzmodule sollen aus Lautsprechermodul, Schwanenhalsmikrofonmodul, Regelmodul (für z.B. Helligkeit und Lautstärke), sowie Mastermodul ( TID Ausführung) bestehen. Die Ausführung muss den Vorgaben der DFS entsprechen. Bei der Bedienoberfläche muss ein vom Kunden im Detail veränderbares GUI existieren.
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5j) Konfiguration des GS_2 Arbeitsplatzes; Rollenkonzept.
Neben der Delegation muss jedem Arbeitsplatz eine fest definierte Rolle zugeordnet werden. Eine Rolle besteht aus fest definierten Direkttasten zu den Konterparts. Zusätzlich zu der eigenen Rolle müssen am Arbeitsplatz konfigurierte Nebenrollen vom Nutzer geholt oder abgegeben werden können. Bei Nichtbesetzung eines Arbeitsplatzes muss dieser entweder auf einen anderen Arbeitsplatz seine Rolle abgeben, oder ein anderer GS_2 Arbeitsplatz, bei dem diese Rolle konfiguriert ist, muss sich diese Rolle als Nebenrolle holen können. Dies muss mit und ohne Quittierung kundenspezifisch möglich sein.
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5k) Übertragungsmedien.
Als Übertragungsmedien für den Anschluss der Arbeitsplätze und zwischen den Systemen untereinander müssen mindestens zwei unterschiedliche Verbindungsarten vorhanden sein:
CAT5, LWL und 2Draht Kurzstreckenmodems. Abgesetzte Arbeitsplätze müssen u.a. über das DFS eigene bundesweite Multiplexernetz angeschlossen werden können.
5l) Sprachaufzeichnung.
Für jedem GS_2 Arbeitsplatz muss Sprachaufzeichnung möglich sein. Der Sprachaufzeichnungsausgang muss direkt am Arbeitsplatz und am zentralen System realisierbar sein. Die Aufzeichnung am Arbeitsplatz wird bevorzugt über VoIP (ED137/4) oder PCM30 realisiert. Die Aufzeichnung am GS_2 System an das Sprachaufzeichnungssystem kann entweder über PCM30 oder über VoIP (ED137/4) realisiert sein, wobei VoIP bevorzugt wird. Bei Veränderung einer Rolle von einem Arbeitsplatz zu einem anderen sollen die Meta Daten für die Sprachaufzeichnung angepasst werden.
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5m) Migration.
Zur unterbrechungsfreien betrieblichen Nutzung für die Funktion Gegensprechen ist ein Konzept zur Kopplung zwischen dem neuen Gegensprechsystem GS_2 und dem bestehenden Gegensprechsystem GSD (Hersteller: Drake Ltd/ UK) anzubieten. Die Kopplung muss über mindestens zwei digitale E1-Schnittstellen, mit CAS E&M Signalisierung erfolgen. Der Verbindungsaufbau und das Zustandekommen der Duplexverbindung zwischen 2 Teilnehmern, muss verzögerungsfrei und unmittelbar permanent erfolgen. An dieser Schnittstelle ist abweichend zu Punkt 5e) eine Zwischenwandlung erlaubt.
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Die Sprachqualität muss klar und verständlich sein. Es müssen mindestens 60 Sprachkanäle übertragen werden.
5n) Servitierung.
Für das gesamte System muss der Support (Ersatzteil- und Servitierungsgarantie) für alle für die Funktion GS notwendigen Systemteile in Form, Fit und Funktion über den gesamten Lebenszyklus von GS_2 sichergestellt sein (ab letzter Inbetriebnahme 8 Jahre).
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Die zu beauftragenden Lieferungen und Leistungen umfassen insbesondere einmalig:
- Erstellung der Feinspezifikation bis 11.2013
- Erstellung ortsunabhängige Systemdokumentation bis 3.2014
- Prototypenabnahme 4.2014
Die zu beauftragenden Lieferungen und Leistungen umfassen insbesondere je DFS Lokation:
- Lieferung aller Komponenten der Gegensprechsysteme
- Fertigungsbegleitung, Meilensteinkontrollen, Werkabnahmen und Endabnahmen
- Installation, Konfiguration, Inbetriebnahme und Abnahme der jeweiligen Systeme
- Integration der GS_2 Systeme in die zentrale Überwachung
- Durchführen von örtlichen Schulungen
- Lieferung von Dokumentations-Unterlagen , wie Projekthandbuch, Hardwaredokumentation, Softwaredokumentation, Ortsspezifische Dokumentation, Schnittstellendokumentation, Kabeldokumentation, Konfigurationsdokumentation, Hardwareänderungsdokumentation, Softwareänderungsdokumentation, Bedienungshandbuch, Bedienungsanleitung Lotse und Kurzbedienungsanleitung Lotse
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Die Standorte Langen (Test-/Schulungssystem und operationelles System) und München werden fest beauftragt. Für den Standort Bremen ist der DFS eine Option einzuräumen.
Am Standort Langen (2014) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
1. Test-/ Schulungssystem.
1.1. Beschreibung:
Lieferung, Installation und Konfiguration eines GS_2 Systemkomplexes mit ca. 10 Arbeitsplätzen(Nachbau von zwei gedoppelten Center Systemen, inkl. angeschlossener Arbeitsplätze mit jeglicher Arbeitsplatzanschaltung), dass für die Durchführung von Test-, Schulungs- und Entwicklungsmaßnahmen genutzt werden kann.
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1.2. Termine:
Werkabnahme 9.2014,
Endabnahme 11. 2014.
Am Standort München (2015) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
2. Systemkomplex München.
2.1. Lieferung, Installation und Konfiguration eines für die operationelle Nutzung vorgesehenen GS_2 Systems in 2015 mit ca. 70 Arbeitsplätzen (plus eine Option auf bis zu 20 weitere Arbeitsplätze). Die Gegensprecharbeitsplätze werden sowohl im Center München, als auch an den angeschlossenen Towern (Nürnberg, Erfurt, Dresden, Leipzig), sowie deren Vorfeldkontrollen und Regional Flugplätzen installiert.
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2.2. Lieferung, Installation, Erweiterung und Konfiguration des Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller GS_2 Systeme in Langen und den angeschlossenen Centern.
2.3. Termine:
Werkabnahme Januar 2015;
Endabnahme Februar 2015;
Am Standort Bremen (2015-2016) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
3. Systemkomplex Bremen.
3.1. Lieferung, Installation und Konfiguration eines für die operationelle Nutzung vorgesehenen GS_2 Systems in 2016 mit ca 70 Arbeitsplätzen (plus eine Option auf bis zu 20 weitere Arbeitsplätze). Die Gegensprecharbeitsplätze werden sowohl im Center Bremen, als auch an den angeschlossenen Towern (Hamburg, Hannover, Berlin), sowie deren Vorfeldkontrollen und Regional Flugplätzen installiert.
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3.2. Lieferung, Installation, Erweiterung und Konfiguration des Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller GS_2 Systeme in Langen und den angeschlossenen Centern.
3.3. Termine:
Werkabnahme 10.2015;
Endabnahme 1.2016;
Am Standort Langen (2017-2018) umfasst die Beauftragung u.a. die folgenden Punkte:
4. Systemkomplex Langen.
4.1. Lieferung, Installation und Konfiguration eines für die operationelle Nutzung vorgesehenen GS_2 Systems in 2016 mit ca. 90 Arbeitsplätzen (plus eine Option auf bis zu 20 weiteren Arbeitsplätzen). Die Gegensprecharbeitsplätze werden sowohl im Center Langen, als auch an den angeschlossenen Towern (Frankfurt, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Münster), sowie deren Vorfeldkontrollen und Regional Flugplätzen installiert.
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4.2. Lieferung, Installation und Konfiguration eines Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller GS_2 Systeme in Langen und den angeschlossenen Centern
4.3. Termine:
Werkabnahme 10.2017
Endabnahme 1.2018
Bedingungen für Nebenangebote:
Die DFS nutzt zur operationellen Sprachkommunikation zwischen TWR und Approach in den Centern, neben dem Gegensprechsystem auch ein flugsicherungstechnisches Sprachvermittlungssystem (SVS). In Bezug auf die Kommunikation zwischen TWR und Approach stellen das SVS System die Fallbackposition des GS Systems dar.
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Abweichend von der Anforderung eines eigenständigen Gegensprech-Systems kann unter der Einhaltung der im folgenden Abschnitt beschriebenen Rahmenbedingungen auch ein davon abweichendes Nebenangebot abgegeben werden.
Nebenangebote unter der Berücksichtigung der temporären oder permanenten Nutzung von bereits vorhandenen Komponenten sind möglich, wenn für die Funktion Gegensprechen die folgenden Bedingungen erfüllt sind und nachgewiesen werden:
1) Eine Störung der primären Funktion SVS darf nicht zu einer Störung der primären Funktion Gegensprechen führen und umgekehrt.
2) Die Systeminfrastruktur muss gewährleisten, dass die Funktion FUFE und GS unabhängig voneinander ihre Verfügbarkeiten/ Kapazitäten einhalten (keinen single point of failure).
3) GS Module (TID) und Arbeitsplatzinterface müssen separat ausgeführt werden.
Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen: Siehe II.1.5)
Referenznummer: 13/3568
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Die Bestimmungs- und Erfüllungsorte liegen in der Bundesrepublik Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorlage eines Handelsregisterauszuges, der bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als sechs Monate sein darf. Sofern der Bewerber nicht im Handelsregister eingetragen ist, Vorlage eines gleichwertigen Nachweises (nicht älter als 6 Monate).
2. Schriftliche Erklärungen des Bewerbers, dass die § 6 EG Nr. 4 VOL/A genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß § 6 EG Nr. 6 VOL/A nicht vorliegen.
3. Erklärung des Bewerbers, ob und gegebenenfalls für welche Leistung er beabsichtigt, Unteraufträge zu erteilen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Unternehmensdarstellung hinsichtlich Organisation, Fachkunde und Leistungsfähigkeit unter Angabe der Eigentums- und Beteiligungsstrukturen.
2. Organigramm des Unternehmens.
3. Angabe der Umsätze (Gesamtumsatz und Umsatz bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart) für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
4. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre gesamt und bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart.
5. Bonitätserklärung der Hausbank.
6. Vorlage der Nachweise von Haftpflichtversicherungen (z. B. Unternehmenshaftpflicht, Berufshaftpflicht) und Angabe der Deckungssummen für Sach- , Personen- und Vermögensschäden.
7. Nachweis von Fachkräften für die eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 7 Luftsicherheitsgesetz vorliegt bzw. Signalisierung der Bereitschaft zur Durchführung von Zuverlässigkeitsüberprüfungen.
Hinweis: Die aufgestellte Forderung von Umsatzangaben und Mitarbeiterzahl bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar. Unternehmen, die kürzer als 3 Jahre existieren, machen diese Angaben bitte nur bezogen auf die Dauer ihrer Geschäftstätigkeit.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nennung von Referenzen unter Angabe des Referenzkunden mit Ansprechpartner und der Leistungszeit.
2. Mitarbeiterprofile der maßgeblichen Personen, die bei der Projektrealisierung beteiligt sein werden (z.B. Projektleiter, Entwickler, Produkt-Experten etc.(Organigramm Projektstruktur))
3. Vorlage von Nachweisen über die Erfüllung der Anforderungen von II.1.5) insbesondere für die Punkte (1) bis (5). Sofern dedizierte Nachweise zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erbracht werden können, ist der gegebenfalls erforderliche Entwicklungs- und Zeitaufwand bestmöglich anzugeben.
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4. Falls die Systeme Software im Sinne der EG Richtlinie 482/2008 enthalten, ist ein Nachweis zu erbringen, dass
a) die Entwicklung der eingesetzten Software die Anforderungen der Eurocontrol Recommendations for ANS Software, SAF.ET1.ST03.1000.GUI-01-00, Edition 1.0" oder die Anforderungen gemäß vergleichbarer Standards, wie beispielsweise ED109/DO278, erfüllt.
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b) der Bewerber in der Lage ist Software Assurance Level (SWAL) 4 zu erfüllen.
5. Der Bewerber muss nachweislich die reale Produktionskapazität und die geforderten personellen Ressourcen (insbesondere Spezifikation und Entwicklung) zur Verfügung haben, um die ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen zeitgerecht realisieren zu können.
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Mindeststandards:
Es ist mindestens eine Referenz vorzulegen, die folgenden Mindeststandards genügt:
- die Leistungserbringung muss vergleichbar der ausgeschriebenen Leistungsart (siehe II.1.5) sein.
- die Leistungserbringung muss im Bereich Flugsicherung sein.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die Zahlungsbedingungen werden in den Vergabeunterlagen bekannt gegeben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei Bietergemeinschaften muss sich jedes Unternehmen der Bietergemeinschaft verpflichten, die gesamtschuldnerische Haftung zu übernehmen. Die Bietergemeinschaft benennt einen bevollmächtigten Vertreter (Konsortialführer). Insoweit ist eine entsprechende rechtsverbindliche Erklärung bereits dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Eckhard Enneper

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 13/3568
Zusätzliche Informationen
1. Die Korrespondenz im Rahmen des Vergabeverfahrens und bei der Vertragsdurchführung erfolgt in deutscher Sprache. Der Teilnahmeantrag kann in deutscher oder englischer Sprache gestellt werden. Das Angebot ist in deutscher Sprache zu erstellen. Der Vertrag wird in deutscher Sprache abgeschlossen.
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2. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in dreifacher Ausfertigung inklusive aller geforderten Unterlagen /Nachweise / Informationen in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Umschlag ist deutlich mit dem Hinweis "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren "VF/ET 3548 Gegensprechen GS_2 " zu kennzeichnen.
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3. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erhält der Bewerber/Bieter keine Kostenerstattung.
4. Die Abgabe eines Teilnahmeantrages schließt nicht das Recht auf die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren ein.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499561 📞
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Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 057-093705 (2013-03-18)