VI23-162601: Veräußerung von zwei städtischen Bauflächen im Bonner Zentrum zur Nutzung für Einzelhandel / gewerbliche Nutzungen, Wohnen und Parkhaus einschließlich einer Bauverpflichtung

Bundesstadt Bonn, Zentrales Vergabeamt

Veräußerung von zwei städtischen Bauflächen, davon eine gegenüber dem Bonner Hauptbahnhof (Hbf) mit einer Größe von 4 700 m² - unbelasteter beitragsfreier Bodenwert in Höhe von 2 160 EUR/m² - und die Weitere nordwestlich des Hbf an der Rabinstraße, mit einer Größe von 3 050 m² - unbelasteter beitragsfreier Bodenwert in Höhe von 890 EUR/m² - zur Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes mit den Nutzungen Einzelhandel, Gewerbe, Büros und Wohnen, sowie eines Parkhauses mit ggf. zwei Büroetagen. Darüber hinaus umfasst die Bauverpflichtung die Errichtung und Ausgestaltung eines Platzes gegenüber dem Hbf, den Ausbau der Maximilianstraße als Fußgängerzone, sowie die Errichtung einer behindertengerechten ebenerdigen WC-Anlage in der Erdgeschossebene des Gebäudes auf dem Nordfeld. Im Wohn- und Geschäftsgebäude ist eine gemischte Nutzung mit Einzelhandel im Untergeschoss, Erdgeschoss und nach Möglichkeit auch im 1. Obergeschoss, sowie Büro- und Wohnnutzungen in den 2. und 3. Obergeschossen, vorzusehen. An der Rabinstraße ist ein Parkhaus mit ggf. zwei Büroetagen als maximal fünfgeschossiges Gebäude mit einem oder ggf. mehreren Tiefgaragengeschossen zu errichten. Im Erdgeschoss dieses Gebäudes - oder an anderer geeigneter Stelle auf den Baugrundstücken - sind mindestens 140 überdachte Fahrradabstellplätze unterzubringen. Das Wohn- und Geschäftsgebäude auf dem Nordfeld ist an das Verteilergeschoss mit Anschluss zu den U-Bahn-Stationen und zum Hbf unter Beachtung des Brandschutzes anzubinden. Das Parkhaus an der Rabinstraße ist, soweit technisch und wirtschaftlich möglich, an das Verteilergeschoss der U-Bahn-Haltestelle am Aufgang zur Thomas-Mann-Straße unter Beachtung des Brandschutzes anzubinden. Das Bauprojekt kann entweder im Gebiet gem. § 34 BauGB umgesetzt werden, oder es ist ein vorhabenbezogener Bebauungsplan zu erstellen. Hinsichtlich weiterer Angaben wird auf das Exposé verwiesen, welches Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Die Vergabeunterlagen sind unter www.vmp-rheinland.de abrufbar.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-05-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-03-25 Auftragsbekanntmachung
2013-09-17 Ergänzende Angaben
2015-07-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-03-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verkauf von unbebauten Grundstücken
Menge oder Umfang:
Das Projekt umfasst zwei städtische Bauflächen von insgesamt ca. 7 750 m². Das Mindestkaufpreisgebot für die städtischen Flächen liegt bei 13 000 000 EUR abzüglich der darzulegenden grundstücksbedingten Mehrkosten. Hinsichtlich der Einzelheiten des Bauauftrages wird auf das Exposé verwiesen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verkauf von unbebauten Grundstücken 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesstadt Bonn, Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Berliner Platz 2
Postleitzahl: 53111
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bonn.de 🌏
E-Mail: zentralesvergabeamt@bonn.de 📧
Telefon: +49 228774343 📞
Fax: +49 228773602 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-03-25 📅
Einreichungsfrist: 2013-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-03-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 061-102059
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit Angabe der Kennzahl VI23-162601 an die unter Punkt I.1 genannte Kontaktstelle (Amt 25) zu richten. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung darüber, dass das Gebäudekonzept des Architekturbüros Stefan Schmitz bda aus Köln, welches den erfolgreichen Teilnehmern nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zugesandt werden soll, vertraulich behandelt werden wird, vorzulegen. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie z. B. per Email oder Telefax, sind nicht zugelassen. Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Die Vergabeunterlagen einschließlich des Exposés stehen Ihnen unter www.vmp-rheinland.de kostenlos zur Verfügung. Die Planungsleistungen sind durch Architekten gem. § 1 Abs. 1 und § 2 ArchG NRW durchzuführen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Veräußerung von zwei städtischen Bauflächen, davon eine gegenüber dem Bonner Hauptbahnhof (Hbf) mit einer Größe von 4 700 m² - unbelasteter beitragsfreier Bodenwert in Höhe von 2 160 EUR/m² - und die Weitere nordwestlich des Hbf an der Rabinstraße, mit einer Größe von 3 050 m² - unbelasteter beitragsfreier Bodenwert in Höhe von 890 EUR/m² - zur Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes mit den Nutzungen Einzelhandel, Gewerbe, Büros und Wohnen, sowie eines Parkhauses mit ggf. zwei Büroetagen. Darüber hinaus umfasst die Bauverpflichtung die Errichtung und Ausgestaltung eines Platzes gegenüber dem Hbf, den Ausbau der Maximilianstraße als Fußgängerzone, sowie die Errichtung einer behindertengerechten ebenerdigen WC-Anlage in der Erdgeschossebene des Gebäudes auf dem Nordfeld. Im Wohn- und Geschäftsgebäude ist eine gemischte Nutzung mit Einzelhandel im Untergeschoss, Erdgeschoss und nach Möglichkeit auch im 1. Obergeschoss, sowie Büro- und Wohnnutzungen in den 2. und 3. Obergeschossen, vorzusehen. An der Rabinstraße ist ein Parkhaus mit ggf. zwei Büroetagen als maximal fünfgeschossiges Gebäude mit einem oder ggf. mehreren Tiefgaragengeschossen zu errichten. Im Erdgeschoss dieses Gebäudes - oder an anderer geeigneter Stelle auf den Baugrundstücken - sind mindestens 140 überdachte Fahrradabstellplätze unterzubringen. Das Wohn- und Geschäftsgebäude auf dem Nordfeld ist an das Verteilergeschoss mit Anschluss zu den U-Bahn-Stationen und zum Hbf unter Beachtung des Brandschutzes anzubinden. Das Parkhaus an der Rabinstraße ist, soweit technisch und wirtschaftlich möglich, an das Verteilergeschoss der U-Bahn-Haltestelle am Aufgang zur Thomas-Mann-Straße unter Beachtung des Brandschutzes anzubinden. Das Bauprojekt kann entweder im Gebiet gem. § 34 BauGB umgesetzt werden, oder es ist ein vorhabenbezogener Bebauungsplan zu erstellen. Hinsichtlich weiterer Angaben wird auf das Exposé verwiesen, welches Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Die Vergabeunterlagen sind unter www.vmp-rheinland.de abrufbar.
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Dauer: 60 Monate
Referenznummer: VI23-162601
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vom Bewerber, und sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sind nachfolgende Erklärungen und Nachweise zu erbringen. Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Von jedem Drittunternehmen (z.B. Finanzierungspartner), auf dessen Eignung sich der Bewerber, bzw. die Bewerbergemeinschaft, stützt, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen.
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Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Bewerber, sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, sind, soweit sie bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrages bekannt sind, verpflichtet, die gem. §§ 4 und 18 des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW vom 10.1.2012 geforderten Verpflichtungserklärungen mit dem indikativen Angebot abzugeben.
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Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
a) Nachweis über die Eintragung in das Berufsregister oder - soweit kein Berufsregister geführt wird - vergleichbarer Nachweis, nicht älter als 6 Monate ab Datum der Bekanntmachung. Bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis beizubringen.
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b) Nachweis über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft. Bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis beizubringen.
c) Eigenerklärung darüber, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind vorzulegen:
a) Nachweise zu den geforderten Eigenerklärungen.
b) Gültiger Nachweis gem. § 7 TVgG NRW, nicht älter als ein Jahr, zur vollständigen Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und (sofern zutreffend) der gemeinsamen Einrichtung der Tarifvertragsparteien im Sinne des § 5 Nr. 3 des AEntG. Bei Auftragsausführung durch Nachunternehmer oder bei Beschäftigung von Leiharbeitnehmern hat der Bewerber den Nachweis ebenfalls für den Nachunternehmer (ggf. für alle weiteren Nachunternehmer) und für den Verleiher von Arbeitskräften zu erbringen, sofern dieser bereits bekannt ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
a) Angabe über den Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere mit der zu vergebenden Leistung vergleichbare Leistungen betrifft, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Die Vergleichbarkeit ist darzustellen. Vergleichbar sind Umsätze aus Projektierungen hinsichtlich Planen, Finanzieren und Ausführen von Bauprojekten in Kern-, Gewerbe-, Misch- und Sondergebieten.
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Sofern der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft sich auf Umsätze von Drittunternehmen stützt, hat der Bewerber, bzw. die Bewerbergemeinschaft, nachzuweisen, dass ihm die Mittel der Drittunternehmen für die Durchführung des Auftrags zur Verfügung stehen. Die Drittunternehmen müssen gegenüber dem Bewerber verbindliche Verpflichtungserklärungen abgeben.
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b) Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation des Bewerbers und sein Zahlungsverhalten in den letzen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (bei Bewerbergemeinschaften von jedem einzelnen Beteiligten).
c) Eigenerklärung darüber, dass kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, und dass das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
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d) Eigenerklärung darüber, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind vorzulegen:
Nachweise zu den geforderten Eigenerklärungen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
a) Darstellung des Unternehmensprofils:
In einem Unternehmensprofil sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Unternehmens darzustellen, sowie die personelle Ausstattung des Unternehmens bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bei Bewerbergemeinschaften von jedem einzelnen Beteiligten). Die gesellschaftsrechtliche Unternehmensform, in welcher sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beteiligen möchte, ist darzustellen. Es ist mitzuteilen, ob die spätere Gründung einer Objektgesellschaft beabsichtigt ist.
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Es ist ein verantwortlicher Ansprechpartner mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu benennen. Dieser ist bei einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft ausreichend zu bevollmächtigen.
b) Angabe von mindestens 2 Referenzen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft aus den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren über die Realisierung von Projekten, die mit dem geplanten Projekt hinsichtlich der Art der Bebauung, des Kostenvolumens, des Schwierigkeitsgrades und der Objektgröße vergleichbar sind.
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Das Projekt- und Investitionsvolumen ist eingehend zu erläutern.
Bezüglich der Referenzprojekte werden folgende Angaben gefordert: Name des Referenzobjektes, Kurzbeschreibung (mit Lageplan, Ansichten, Fotos, Bauvolumen, BGF nach Nutzungen unterteilt), Projekt- und Investitionsvolumen, eigene Leistungsinhalte, Leistungszeitraum, Auftraggeber und Auskunftsperson beim Auftraggeber.
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c) Sofern bereits bekannt, Angabe des voraussichtlich für die einzureichenden Unterlagen zu beauftragenden Architekturbüros. Für die notwendigen Planungen ist eine mit der Berufsbezeichnung Architekt oder Architektin zugelassene natürliche Person oder eine durch Architekten getragene juristische Person zu beauftragen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem indikativen Angebot ist eine detaillierte Darstellung des Finanzkonzepts für die Gesamtinvestition mit aussagekräftiger Finanzierungszusage durch leistungsfähige Bank(en) bezogen auf das konkrete Bauprojekt und weitergehend mit einer belastbaren schriftlichen Erklärung der Bank(en), bei Erreichen der Stufe 2 und mit Abgabe eines rechtsverbindlichen Angebots des Bieters eine Bürgschaft in Höhe von ca. 1/3 des Gesamtbauvolumens, mindestens jedoch in Höhe von 20 Mio EUR, zur Sicherung der Fertigstellung des Bauprojekts vorzulegen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Näheres enthalten die Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Zugelassen zum Verfahren sind natürliche und juristische Personen als Einzelbewerber oder als Zusammenschluss von natürlichen und/oder juristischen Personen (Bewerbergemeinschaft). Die Beteiligten einer Bewerbergemeinschaft sind vollständig zu benennen. Es ist ein von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Die Gründung einer Objektgesellschaft während des Vergabeverfahrens oder die Auswechslung eines Bewerbers mit einer Objektgesellschaft sind auch im Zeitraum zwischen der Angebotsabgabe und der Zuschlagserteilung zulässig, soweit der Bewerber, der die beabsichtigte Auswechslung unmittelbar anzuzeigen hat, durch Abgabe einer Patronatserklärung oder Vertragserfüllungsbürgschaft für hinreichende Sicherheit sorgt. Außerdem muss der ausschreibenden Stelle eine Erklärung der Objektgesellschaft zugehen, dass sie die Verpflichtungen und das Angebot des bisherigen Bewerbers vollständig übernimmt und zudem die Möglichkeit hat, sich des Leistungspotentials des bisherigen Bewerbers uneingeschränkt zu bedienen (personelles und sachliches Know-how). Dies setzt voraus, dass sie mit dem bisherigen Bewerber hinreichend gesellschaftsrechtlich verbunden ist. Weitere Beteiligungsvoraussetzungen sind die Absicht des Erwerbs der Grundstücke und die Absicht der Realisierung des Bauprojektes. Projektentwickler ohne Eigenerwerbsinteresse sind vom Verfahren ausgeschlossen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Nutzungskonzeption (20)
2. Städtebauliches Konzept inkl. Freiraumgestaltung (25)
3. Architektur (20)
4. Klimaschutz (5)
5. Energieeffizienz (5)
6. Preis (25)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bonn.de 🌏
Name: Bundesstadt Bonn, Stabsstelle Liegenschaftsmanagement
Kontaktperson: Herrn Beißel
Telefon: +49 228774325 📞
E-Mail: stabsstelle.liegenschaftsmanagement@bonn.de 📧
Fax: +49 228774347 📠
URL für weitere Informationen: www.bonn.de 🌏
Name: Vergabemarktplatz Rheinland
URL der Dokumente: www.vmp-rheinland.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VI23-162601

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 2211473116 📞
Internetadresse: www.bezreg-koeln.nrw.de 🌏
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen.
§ 107 lautet wie folgt:
Einleitung; Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2.
§101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2013/S 061-102059 (2013-03-25)
Ergänzende Angaben (2013-09-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-17 📅
Einreichungsfrist: 2013-09-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 182-313224
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 61-102059
ABl. S-Ausgabe: 182
Quelle: OJS 2013/S 182-313224 (2013-09-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-07-09)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesstadt Bonn, Referat Vergabedienste
Kontakt
E-Mail: referatvergabedienste@bonn.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 133-244834
ABl. S-Ausgabe: 133

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-07-08 📅
Name: die developer Projektentwicklung GmbH
Postanschrift: Schadowplatz 12
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40212
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Peter Demmer
Quelle: OJS 2015/S 133-244834 (2015-07-09)