Die Stadt Flörheim am Main beabsichtigt die Entwicklung einer zentral gelegenen Fläche im Innenstadtbereich (Gelände des ehemaligen Schützenhofes) durch einen privaten Investor in Form eines Investoren-Modells. Auf dem ca. 2.500 Quadratmeter großen brachliegenden Grundstück (Baufeld), das sich gegenwärtig im Eigentum der Stadt Flörsheim am Main befindet, soll der Neubau eines Wohn- und Bürogebäudes mit insgesamt ca. 6.600 Quadratmeter BGF inklusive einer Tiefgarage mit ca. 44 Stellplätzen für Bewohner/Nutzer entstehen. Zum Zwecke der Rathauserweiterung soll dabei in dem zu errichtenden Wohn- und Bürogebäude eine Nutzfläche von ca. 1.100 Quadratmetern für eine Rathaus-Nutzung zur Verfügung stehen. Der private Investor hat dieses Vorhaben baulich umzusetzen, insbesondere die schlüsselfertige Erstellung des Wohn- und Bürogebäudes einschließlich aller noch erforderlichen Objektplanungsleistungen (Objektplanungsleistungen ab LP 4 und ggf. Teilleistungen aus LP 2 und LP 3 HOAI sowie alle notwendigen Fachplanungsleistungen und Gutachten) gemäß einer funktionalen Leistungsbeschreibung vorzunehmen. Ein planerischer Entwurf für das Gebäude liegt vor, der vom Investor grundsätzlich auch realisiert werden soll. Keine Bewirtschaftungsleistungen durch den Investor für die städtisch genutzten Flächen. Im Übrigen soll das wirtschaftliche Konzept des im Verfahren erfolgreichen Investors umgesetzt werden. Die Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplanes "Innenstadt Axthelm" sind zu beachten. Zulässig sind typische Nutzungen eines Kerngebietes sowie eines Mischgebietes. Gegenwärtig wird favorisiert, das Vorhaben im Wege eines sogenannten Investoren-Modells zu realisieren, d.h., Ankauf des Grundstücks durch den Investor und nach schlüsselfertiger Errichtung Rückerwerb der Büroflächen für die Rathaus-Nutzung durch die Stadt Flörsheim am Main. Dazu ist beabsichtigt, dass nach Baufertigstellung eine Wohnungseigentumsgemeinschaft nach Maßgabe des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) gegründet wird und der Investor die entstandenen Eigentumswohnungen auf eigenes wirtschaftliches Risiko selbst verwertet und die für die Rathaus-Nutzung vorgesehenen Büroflächen an die Stadt Flörsheim am Main veräußert. Die weiteren Einzelheiten und etwaigen Vorgaben sind konzeptabhängig und im wettbewerblichen Dialog mit den interessierten Bietern abzustimmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-06.
Auftragsbekanntmachung (2013-08-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau📦
Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Flörsheim am Main
Postanschrift: Erzbergerstraße 14
Postleitzahl: 65439
Postort: Flörsheim am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.floersheim-main.de🌏
E-Mail: kirsten.thuermer@floersheim-main.de📧
Telefon: +49 6145955322📞
Fax: +49 6145955399 📠
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und einzureichen.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Bitte nicht öffnen - Teilnahmeantrag für den wettbewerblichen Dialog - Bebauung/Rathauserweiterung am Schützenhof" bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle in deutscher Sprache einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Der Bewerber wird gebeten, seinem in Papierform im Original vorzulegenden Teilnahmeantrag eine Kopie seiner Bewerbung in elektronischer Form (Dateiformat: pdf) auf CD-Rom/DVD beizufügen. Im Fall von Widersprüchen und/oder Unklarheiten gilt ausschließlich die Papierform/das gemäß vorstehendem Absatz vorzulegende Original.
Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Anforderung von der unter I.1) (Anhang I. und II.) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages wird durch den Auftraggeber nicht erstattet.
nachr. HAD-Ref. : 3602/22
nachr. V-Nr/AKZ : I/2013
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und einzureichen.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Bitte nicht öffnen - Teilnahmeantrag für den wettbewerblichen Dialog - Bebauung/Rathauserweiterung am Schützenhof" bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle in deutscher Sprache einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Der Bewerber wird gebeten, seinem in Papierform im Original vorzulegenden Teilnahmeantrag eine Kopie seiner Bewerbung in elektronischer Form (Dateiformat: pdf) auf CD-Rom/DVD beizufügen. Im Fall von Widersprüchen und/oder Unklarheiten gilt ausschließlich die Papierform/das gemäß vorstehendem Absatz vorzulegende Original.
Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Anforderung von der unter I.1) (Anhang I. und II.) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages wird durch den Auftraggeber nicht erstattet.
nachr. HAD-Ref. : 3602/22
nachr. V-Nr/AKZ : I/2013
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Flörheim am Main beabsichtigt die Entwicklung einer zentral gelegenen Fläche im Innenstadtbereich (Gelände des ehemaligen Schützenhofes) durch einen privaten Investor in Form eines Investoren-Modells. Auf dem ca. 2.500 Quadratmeter großen brachliegenden Grundstück (Baufeld), das sich gegenwärtig im Eigentum der Stadt Flörsheim am Main befindet, soll der Neubau eines Wohn- und Bürogebäudes mit insgesamt ca. 6.600 Quadratmeter BGF inklusive einer Tiefgarage mit ca. 44 Stellplätzen für Bewohner/Nutzer entstehen. Zum Zwecke der Rathauserweiterung soll dabei in dem zu errichtenden Wohn- und Bürogebäude eine Nutzfläche von ca. 1.100 Quadratmetern für eine Rathaus-Nutzung zur Verfügung stehen.
Die Stadt Flörheim am Main beabsichtigt die Entwicklung einer zentral gelegenen Fläche im Innenstadtbereich (Gelände des ehemaligen Schützenhofes) durch einen privaten Investor in Form eines Investoren-Modells. Auf dem ca. 2.500 Quadratmeter großen brachliegenden Grundstück (Baufeld), das sich gegenwärtig im Eigentum der Stadt Flörsheim am Main befindet, soll der Neubau eines Wohn- und Bürogebäudes mit insgesamt ca. 6.600 Quadratmeter BGF inklusive einer Tiefgarage mit ca. 44 Stellplätzen für Bewohner/Nutzer entstehen. Zum Zwecke der Rathauserweiterung soll dabei in dem zu errichtenden Wohn- und Bürogebäude eine Nutzfläche von ca. 1.100 Quadratmetern für eine Rathaus-Nutzung zur Verfügung stehen.
Der private Investor hat dieses Vorhaben baulich umzusetzen, insbesondere die schlüsselfertige Erstellung des Wohn- und Bürogebäudes einschließlich aller noch erforderlichen Objektplanungsleistungen (Objektplanungsleistungen ab LP 4 und ggf. Teilleistungen aus LP 2 und LP 3 HOAI sowie alle notwendigen Fachplanungsleistungen und Gutachten) gemäß einer funktionalen Leistungsbeschreibung vorzunehmen. Ein planerischer Entwurf für das Gebäude liegt vor, der vom Investor grundsätzlich auch realisiert werden soll. Keine Bewirtschaftungsleistungen durch den Investor für die städtisch genutzten Flächen. Im Übrigen soll das wirtschaftliche Konzept des im Verfahren erfolgreichen Investors umgesetzt werden. Die Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplanes "Innenstadt Axthelm" sind zu beachten. Zulässig sind typische Nutzungen eines Kerngebietes sowie eines Mischgebietes.
Der private Investor hat dieses Vorhaben baulich umzusetzen, insbesondere die schlüsselfertige Erstellung des Wohn- und Bürogebäudes einschließlich aller noch erforderlichen Objektplanungsleistungen (Objektplanungsleistungen ab LP 4 und ggf. Teilleistungen aus LP 2 und LP 3 HOAI sowie alle notwendigen Fachplanungsleistungen und Gutachten) gemäß einer funktionalen Leistungsbeschreibung vorzunehmen. Ein planerischer Entwurf für das Gebäude liegt vor, der vom Investor grundsätzlich auch realisiert werden soll. Keine Bewirtschaftungsleistungen durch den Investor für die städtisch genutzten Flächen. Im Übrigen soll das wirtschaftliche Konzept des im Verfahren erfolgreichen Investors umgesetzt werden. Die Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplanes "Innenstadt Axthelm" sind zu beachten. Zulässig sind typische Nutzungen eines Kerngebietes sowie eines Mischgebietes.
Gegenwärtig wird favorisiert, das Vorhaben im Wege eines sogenannten Investoren-Modells zu realisieren, d.h., Ankauf des Grundstücks durch den Investor und nach schlüsselfertiger Errichtung Rückerwerb der Büroflächen für die Rathaus-Nutzung durch die Stadt Flörsheim am Main. Dazu ist beabsichtigt, dass nach Baufertigstellung eine Wohnungseigentumsgemeinschaft nach Maßgabe des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) gegründet wird und der Investor die entstandenen Eigentumswohnungen auf eigenes wirtschaftliches Risiko selbst verwertet und die für die Rathaus-Nutzung vorgesehenen Büroflächen an die Stadt Flörsheim am Main veräußert.
Gegenwärtig wird favorisiert, das Vorhaben im Wege eines sogenannten Investoren-Modells zu realisieren, d.h., Ankauf des Grundstücks durch den Investor und nach schlüsselfertiger Errichtung Rückerwerb der Büroflächen für die Rathaus-Nutzung durch die Stadt Flörsheim am Main. Dazu ist beabsichtigt, dass nach Baufertigstellung eine Wohnungseigentumsgemeinschaft nach Maßgabe des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) gegründet wird und der Investor die entstandenen Eigentumswohnungen auf eigenes wirtschaftliches Risiko selbst verwertet und die für die Rathaus-Nutzung vorgesehenen Büroflächen an die Stadt Flörsheim am Main veräußert.
Die weiteren Einzelheiten und etwaigen Vorgaben sind konzeptabhängig und im wettbewerblichen Dialog mit den interessierten Bietern abzustimmen.
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: I/2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 65439 Flörsheim am Main
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind diese sowie die von diesen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind diese sowie die von diesen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Für die mit * gekennzeichneten Erklärungen und Nachweise stellt der Auftraggeber ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung, das nach Mitteilung der beabsichtigten Teilnahme am Verfahren per E-Mail an die potenziellen Bewerber übermittelt wird.
Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Für die mit * gekennzeichneten Erklärungen und Nachweise stellt der Auftraggeber ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung, das nach Mitteilung der beabsichtigten Teilnahme am Verfahren per E-Mail an die potenziellen Bewerber übermittelt wird.
Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind – soweit einschlägig – von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung.
Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind – soweit einschlägig – von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z. B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen.
1. Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister am Sitz des Unternehmens oder Wohnsitz des Bewerbers (aktueller Handelsregisterauszug o. ä.);
2. (Eigen)Erklärungen der Bewerber gemäß § 6 EG Abs. 3 lit. e) bis i) VOB/A*, dass insbesondere:
— über ihr Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren nicht eröffnet oder Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
— sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet;
— sie nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen;
— sie ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zu gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben;
— sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
3. Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 lit. a) bis h) VOB/A*, wonach weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 129 a, 129 b, 261, 263, 264 oder 334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2, § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 229 des Strafgesetzbuches oder § 370 der Abgabenordnung i.V.m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlung verurteilt worden ist.
3. Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 lit. a) bis h) VOB/A*, wonach weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 129 a, 129 b, 261, 263, 264 oder 334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2, § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 229 des Strafgesetzbuches oder § 370 der Abgabenordnung i.V.m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlung verurteilt worden ist.
4. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung mit Darstellung der Eigentums-/Beteiligungsverhältnisse.
5. Eigenerklärung der Bewerber gemäß § 6 EG Abs. 3 Nr. 1 VOB/A i. V. m. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang in Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen gesetzestreu verhalten haben.*
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010-2012) soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.*
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010-2012) soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.*
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten drei Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste mit Angabe vom Immobilientyp, Größe (BGF) und Bilddokumentation sowie Angabe von Ansprechpartnern nebst Adresse und/oder Telefonnummer auf Seiten der Nutzer der genannten Objekte), insbesondere für Komplexe innerstädtische Investoren-/Projektentwicklungs- und/oder ÖPP-Projekte mit wohn-/gewerblicher und öffentlicher Nutzung.
1. Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten drei Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste mit Angabe vom Immobilientyp, Größe (BGF) und Bilddokumentation sowie Angabe von Ansprechpartnern nebst Adresse und/oder Telefonnummer auf Seiten der Nutzer der genannten Objekte), insbesondere für Komplexe innerstädtische Investoren-/Projektentwicklungs- und/oder ÖPP-Projekte mit wohn-/gewerblicher und öffentlicher Nutzung.
2. Erklärung zur Anzahl der jahresdurchschnittlich in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010-2012) beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Personengruppen (technisch/kaufmännisch/gewerblich).*
3. Erklärung über Art und Umfang selbst zu erbringender Leistungsanteile sowie ggf. Art und Umfang von Leistungen, die von Nachunternehmern erbracht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Finanzierungsbestätigung des finanzierenden Kreditinstitutes; Vertragserfüllungsbürgschaft oder andere geeignete Sicherheiten in angemessener und üblicher Höhe. Bei beabsichtigter Auftragsausführung durch eine Projektgesellschaft: Ggf. Patronatserklärung. Der Auftraggeber behält sich vor, für den Fall der Nichterfüllung übernommener vertraglicher Verpflichtungen nach Maßgabe des § 12 des Hessischen Vergabegesetzes ein Strafversprechen (Vertragsstrafe) zu vereinbaren.
Finanzierungsbestätigung des finanzierenden Kreditinstitutes; Vertragserfüllungsbürgschaft oder andere geeignete Sicherheiten in angemessener und üblicher Höhe. Bei beabsichtigter Auftragsausführung durch eine Projektgesellschaft: Ggf. Patronatserklärung. Der Auftraggeber behält sich vor, für den Fall der Nichterfüllung übernommener vertraglicher Verpflichtungen nach Maßgabe des § 12 des Hessischen Vergabegesetzes ein Strafversprechen (Vertragsstrafe) zu vereinbaren.
Näheres: siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach der Einreichung des Teilnahmeantrags ist unzulässig.
Auch zulässig: Auftragsausführung durch eine vom Bieter gegründete Projektgesellschaft mit ausreichender Kapitalausstattung und einer Arbeitsgemeinschaften vergleichbaren Haftung der Gesellschafter zugunsten des Auftraggebers.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.2) und III.2.3), insbesondere der Referenzen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Kirsten Thürmer
Internetadresse: www.floersheim-main.de🌏
Land: Deutschland 🇩🇪
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: I/2013
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und einzureichen.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Bitte nicht öffnen - Teilnahmeantrag für den wettbewerblichen Dialog - Bebauung/Rathauserweiterung am Schützenhof" bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle in deutscher Sprache einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Bitte nicht öffnen - Teilnahmeantrag für den wettbewerblichen Dialog - Bebauung/Rathauserweiterung am Schützenhof" bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle in deutscher Sprache einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Der Bewerber wird gebeten, seinem in Papierform im Original vorzulegenden Teilnahmeantrag eine Kopie seiner Bewerbung in elektronischer Form (Dateiformat: pdf) auf CD-Rom/DVD beizufügen. Im Fall von Widersprüchen und/oder Unklarheiten gilt ausschließlich die Papierform/das gemäß vorstehendem Absatz vorzulegende Original.
Der Bewerber wird gebeten, seinem in Papierform im Original vorzulegenden Teilnahmeantrag eine Kopie seiner Bewerbung in elektronischer Form (Dateiformat: pdf) auf CD-Rom/DVD beizufügen. Im Fall von Widersprüchen und/oder Unklarheiten gilt ausschließlich die Papierform/das gemäß vorstehendem Absatz vorzulegende Original.
Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Anforderung von der unter I.1) (Anhang I. und II.) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Anforderung von der unter I.1) (Anhang I. und II.) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages wird durch den Auftraggeber nicht erstattet.
nachr. HAD-Ref. : 3602/22
nachr. V-Nr/AKZ : I/2013
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird.
Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Quelle: OJS 2013/S 154-267605 (2013-08-06)