Die Via Verkehrsgesellschaft mbH beabsichtigt im Rahmen des Zukunftsorientierten Ausbaus des Essener Betriebshofes Stadtmitte den Neubau einer eingeschossigen, in Teilbereichen zweigeschossigen Betriebswerkstatt für Straßenbahnen mit acht Arbeitsständen auf sechs Spuren, davon drei Arbeitsständen mit Mittelgruben, und einer Energiezentrale, sowie den Neubau von Nebengebäuden (Reststoffsammelstelle und Tankstelle) und den Umbau von Straßen und Plätzen im Eingangsbereich des Betriebshofes und im Anschlussbereich der Betriebswerkstatt. Parallel wird von eigenen Fachbereichen der Umbau der Gleisanlagen, der Zugsicherung und der Fahrleitungen bis zum Anschluss Betriebswerkstatt geplant und durchgeführt. Von eigenen Fachbereichen wird auch der Abriss der an anderer Stelle vorhandenen Reststoffsammelstelle und der an anderer Stelle vorhandenen Tankstelle geplant und durchgeführt. Die Betriebswerkstatt und die Nebengebäude sollen binnen zwei Jahren ab Genehmigung in Betrieb genommen werden. Ein Vorbescheid ist im Februar 2009 ergangen. Die Baukosten (KG 200 bis 600 gemäß DIN 276) werden ohne Umsatzsteuer auf rund EUR 8 Mio. geschätzt. Die Ausführung erfolgt im laufenden Betrieb. Ausgeschrieben wird im Verhandlungsverfahren. 1. die Objektplanung Gebäude, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen (ohne Gleisanlagen), 2. die Fachplanung Tragwerke und Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 bis einschließlich 7 des § 51 Abs. 2 HOAI), 3. die Erarbeitung eines Brandschutzkonzeptes und, 4. die Koordination mit dem Umbau der Gleisanlagen, der Zugsicherung und der Fahrleitungen als Generalplanerleistung. Für die Verhandlungen ist die 21. KW 2013 und für den Zuschlag die 24. KW 2013 vorgesehen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-03-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Via Verkehrsgesellschaft mbH
Postanschrift: Zweigertstraße 34
Postleitzahl: 45130
Postort: Essen
Weitere Teilnahmebedingung: Teilnahmeanträge sind auf einem bei den als Kontaktstelle angegebenen Rechtsanwälten per Post, Fax oder elektronisch anzuforderndem Formblatt zu stellen. Der Antrag ist unterschrieben im Original in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung "Via 2013-1" auf dem Postweg oder direkt an die Rechtsanwälte zu übermitteln, nicht per Fax und auch nicht auf elektronischem Weg. Teilnahmeantrag und Anlagen werden nicht zurückgesandt. Hinweis nach § 8 TVgG NRW: Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sowie deren Unterbeauftragte und Verleiher von Arbeitskräften, die bei Angebotsabgabe bereits bekannt sind, haben bei der Abgabe des Angebotes die nach § 4 TVgG gegebenenfalls erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben.
Weitere Teilnahmebedingung: Teilnahmeanträge sind auf einem bei den als Kontaktstelle angegebenen Rechtsanwälten per Post, Fax oder elektronisch anzuforderndem Formblatt zu stellen. Der Antrag ist unterschrieben im Original in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung "Via 2013-1" auf dem Postweg oder direkt an die Rechtsanwälte zu übermitteln, nicht per Fax und auch nicht auf elektronischem Weg. Teilnahmeantrag und Anlagen werden nicht zurückgesandt. Hinweis nach § 8 TVgG NRW: Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sowie deren Unterbeauftragte und Verleiher von Arbeitskräften, die bei Angebotsabgabe bereits bekannt sind, haben bei der Abgabe des Angebotes die nach § 4 TVgG gegebenenfalls erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Via Verkehrsgesellschaft mbH beabsichtigt im Rahmen des Zukunftsorientierten Ausbaus des Essener Betriebshofes Stadtmitte den Neubau einer eingeschossigen, in Teilbereichen zweigeschossigen Betriebswerkstatt für Straßenbahnen mit acht Arbeitsständen auf sechs Spuren, davon drei Arbeitsständen mit Mittelgruben, und einer Energiezentrale, sowie den Neubau von Nebengebäuden (Reststoffsammelstelle und Tankstelle) und den Umbau von Straßen und Plätzen im Eingangsbereich des Betriebshofes und im Anschlussbereich der Betriebswerkstatt. Parallel wird von eigenen Fachbereichen der Umbau der Gleisanlagen, der Zugsicherung und der Fahrleitungen bis zum Anschluss Betriebswerkstatt geplant und durchgeführt. Von eigenen Fachbereichen wird auch der Abriss der an anderer Stelle vorhandenen Reststoffsammelstelle und der an anderer Stelle vorhandenen Tankstelle geplant und durchgeführt. Die Betriebswerkstatt und die Nebengebäude sollen binnen zwei Jahren ab Genehmigung in Betrieb genommen werden. Ein Vorbescheid ist im Februar 2009 ergangen. Die Baukosten (KG 200 bis 600 gemäß DIN 276) werden ohne Umsatzsteuer auf rund EUR 8 Mio. geschätzt. Die Ausführung erfolgt im laufenden Betrieb.
Die Via Verkehrsgesellschaft mbH beabsichtigt im Rahmen des Zukunftsorientierten Ausbaus des Essener Betriebshofes Stadtmitte den Neubau einer eingeschossigen, in Teilbereichen zweigeschossigen Betriebswerkstatt für Straßenbahnen mit acht Arbeitsständen auf sechs Spuren, davon drei Arbeitsständen mit Mittelgruben, und einer Energiezentrale, sowie den Neubau von Nebengebäuden (Reststoffsammelstelle und Tankstelle) und den Umbau von Straßen und Plätzen im Eingangsbereich des Betriebshofes und im Anschlussbereich der Betriebswerkstatt. Parallel wird von eigenen Fachbereichen der Umbau der Gleisanlagen, der Zugsicherung und der Fahrleitungen bis zum Anschluss Betriebswerkstatt geplant und durchgeführt. Von eigenen Fachbereichen wird auch der Abriss der an anderer Stelle vorhandenen Reststoffsammelstelle und der an anderer Stelle vorhandenen Tankstelle geplant und durchgeführt. Die Betriebswerkstatt und die Nebengebäude sollen binnen zwei Jahren ab Genehmigung in Betrieb genommen werden. Ein Vorbescheid ist im Februar 2009 ergangen. Die Baukosten (KG 200 bis 600 gemäß DIN 276) werden ohne Umsatzsteuer auf rund EUR 8 Mio. geschätzt. Die Ausführung erfolgt im laufenden Betrieb.
Ausgeschrieben wird im Verhandlungsverfahren.
1. die Objektplanung Gebäude, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen (ohne Gleisanlagen),
2. die Fachplanung Tragwerke und Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 bis einschließlich 7 des § 51 Abs. 2 HOAI),
3. die Erarbeitung eines Brandschutzkonzeptes und,
4. die Koordination mit dem Umbau der Gleisanlagen, der Zugsicherung und der Fahrleitungen als Generalplanerleistung. Für die Verhandlungen ist die 21. KW 2013 und für den Zuschlag die 24. KW 2013 vorgesehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Wenn sich eine nicht im Handels- bzw. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes eingetragene Bewerbergemeinschaft (z.B. GbR) bewirbt: Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder und Bevollmächtigung eines Mitgliedes als Verhandlungs- und Abschlußvertreter.
1. Wenn sich eine nicht im Handels- bzw. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes eingetragene Bewerbergemeinschaft (z.B. GbR) bewirbt: Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder und Bevollmächtigung eines Mitgliedes als Verhandlungs- und Abschlußvertreter.
2. Wenn sich eine juristische Person (z.B. GmbH oder AG) oder eingetragene Bewerbergemeinschaft (z.B. OHG, KG oder Partnerschaft) bewirbt: Aktueller Auszug aus dem Handels- bzw. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes des Bewerbers aus 2013.
2. Wenn sich eine juristische Person (z.B. GmbH oder AG) oder eingetragene Bewerbergemeinschaft (z.B. OHG, KG oder Partnerschaft) bewirbt: Aktueller Auszug aus dem Handels- bzw. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes des Bewerbers aus 2013.
3. Erklärung über Insolvenzverfahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. als Teilnahmebedingung: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für jeden Versicherungsfall in Höhe von EUR 5 Mio. für Personenschäden und in Höhe von EUR 5 Mio. für Sach- und Vermögensschäden bei einer Beschränkung auf nicht weniger als zwei Versicherungsfälle pro Versicherungsjahr oder entsprechende Deckungszusage einer Versicherung für den Auftragsfall.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. als Teilnahmebedingung: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für jeden Versicherungsfall in Höhe von EUR 5 Mio. für Personenschäden und in Höhe von EUR 5 Mio. für Sach- und Vermögensschäden bei einer Beschränkung auf nicht weniger als zwei Versicherungsfälle pro Versicherungsjahr oder entsprechende Deckungszusage einer Versicherung für den Auftragsfall.
2. Erklärung über den Nettoumsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Erklärung über die Anzahl der aktuell festangestellten Mitarbeiter mit akademischem Abschluss im Architektur- oder Ingenieurwesen.
2. Referenzen über Generalplanungen bei dem Neubau, dem Umbau oder der Modernisierung von Zentralwerkstätten des Schienenverkehrs, bei denen Leistungen aus den Leistungsphasen 1 bis einschließlich 8 der §§ 33 und 53 HOAI nach Februar 2010 erbracht worden sind, mit Angabe des Beginns der Leistungsphase 1 und des Abschlusses der Leistungsphase 8, der erbrachten Leistungsphasen, der betroffenen Anlagegruppen und der Höhe der Nettobaukosten für die Kostengruppen 200 bis 600 der DIN 276.
2. Referenzen über Generalplanungen bei dem Neubau, dem Umbau oder der Modernisierung von Zentralwerkstätten des Schienenverkehrs, bei denen Leistungen aus den Leistungsphasen 1 bis einschließlich 8 der §§ 33 und 53 HOAI nach Februar 2010 erbracht worden sind, mit Angabe des Beginns der Leistungsphase 1 und des Abschlusses der Leistungsphase 8, der erbrachten Leistungsphasen, der betroffenen Anlagegruppen und der Höhe der Nettobaukosten für die Kostengruppen 200 bis 600 der DIN 276.
Auftragsausführung
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: § 70 BauO NRW
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Gewähr für sachgerechte und qualitätsvolle Leistung (70)
2. Niedrigster HOAI-konformer Preis (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2114750📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag kann bei der Vergabekammer bis zur Zuschlagserteilung gestellt werden. Der Zuschlag darf erst erteilt werden, wenn die unterlegenen Bieter (und abgelehnten Bewerber, die nicht bereits über ihre Ablehnung informiert wurden) über die Gründe der Nichtberücksichtigung ihres Angebotes, über den Namen des erfolgreichen Bieters und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses informiert worden sind und danach 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, wenn der Vergabeverstoß bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich gerügt wurde oder aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar war und nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gerügt worden ist oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag kann bei der Vergabekammer bis zur Zuschlagserteilung gestellt werden. Der Zuschlag darf erst erteilt werden, wenn die unterlegenen Bieter (und abgelehnten Bewerber, die nicht bereits über ihre Ablehnung informiert wurden) über die Gründe der Nichtberücksichtigung ihres Angebotes, über den Namen des erfolgreichen Bieters und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses informiert worden sind und danach 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, wenn der Vergabeverstoß bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich gerügt wurde oder aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar war und nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gerügt worden ist oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 048-078425 (2013-03-05)
Ergänzende Angaben (2013-03-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben