Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, für den Neubau eines Bundeswehr-Karrierecenter mit Assessment-Center (AC), sowie dem Neubau eines Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum für militärische und zivile Bewerber, auf dem Gelände der Kurmainz-Kaserne Mainz, Generaloberst-Beck-Straße 1F, in 55192 Mainz. Die Kurmainz-Kaserne wird als Truppenunterkunft der Bundeswehr genutzt. Diese Nutzungsart ändert sich durch das Bauvorhaben nicht. Aufgrund der Stationierungsentscheidung steht die Maßnahme in unmittelbarem Zusammenhang zur grundsätzlichen Anpassung der Liegenschaft Kurmainz-Kaserne. 1. Karrierecenter: Aufgabe des Karrierecenter (ehemals Kreiswehrersatzamt) ist die Gewinnung qualifizierter militärischer und ziviler Bewerber, die in einem prozessorientierten Ablauf auf ihre Eignung getestet werden. Das Raumprogramm umfasst -neben büroartigen Nutzungen- Räumlichkeiten für ärztliche Untersuchungen mit angegliederten ärztlichen und psycho. Diensten (Musterung), Computer Assisted Testing (CAT) Prüfungsräume für militärische und zivile Auswahl, Einplanung u. Einstellung. Die Technische Gebäudeausstattung des Gebäudes bekommt eine komplette Neuinstallation. Zur Warmwasserverteilung wird ein entsprechend den Richtlinien und Normen dimensioniertes und abgeglichenes System aufgebaut. Für die Sanitärräume gilt die GMIF SanEinrSk der Bundeswehr. Das Gebäude wird an das bestehende Nahwärmenetz auf der Liegenschaft angeschlossen. Das Karrierecenter mit AC wird vollständig maschinell be- und entlüftet und in Teilen klimatisiert. Es wird eine zentrale Gebäudeautomation vorgesehen. Das Gebäude hat 2 Aufzugsanlagen, einen Personenaufzug, der barrierefrei einzuplanen ist und einen Lastenaufzug. Die barrierefreien Toilettenanlagen sind entsprechend der geltenden Normen und Rechtsvorschriften und den Vorschriften der AMEV zu planen und auszuführen. Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung des Karrierecenters sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens Nachhaltiges Bauen (BNB) zu beachten. Es wird jedoch voraussichtlich keine Zertifizierung angestrebt. Der Raumbedarfsplan beinhaltet ca. 3 000 m² HNF 1-7 gem. DIN 277. 2. Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum: Ein ehemaliges, 3-geschossiges Kasernengebäude wird bis auf die Kellerdecke abgebrochen und neu aufgestockt. Das Raumprogramm umfasst 72 Einzelstuben mit Sanitärzellen, sowie Gemeinschafts- und Nebenräume. Die Technische Gebäudeausstattung bekommt eine komplette Neuinstallation. Zur Warmwasserverteilung wird ein entsprechend den Richtlinien und Normen dimensioniertes und abgeglichenes System aufgebaut. Für die Sanitärräume gilt die GMIF SanEinrSk der Bundeswehr. Das Gebäude wird an das bestehende Nahwärmenetz auf der Liegenschaft angeschlossen. Das Unterkunftsgebäude mit angegliederter Sporthalle wird ebenfalls vollständig maschinell be- und entlüftet. Für das Gebäude wird eine zentrale Gebäudeautomation vorgesehen. Nur das Erdgeschoss wird im Unterkunftsgebäude barrierefrei geplant und ausgeführt. Die barrierefreien Toilettenanlagen sind entsprechend der geltenden Normen und Rechtsvorschriften und den Vorschriften der AMEV zu planen und auszuführen. Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung des Unterkunftsgebäudes und dem angegeliederten Sportraum sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens Nachhaltiges Bauen (BNB) zu beachten, es wird jedoch voraussichtlich keine Zertifizierung angestrebt. Der Raumbedarfsplan für die Unterbringung beinhaltet ca. 1 360 m² HNF 1-7 gem. DIN 277. Der Raumbedarfsplan für den Sport- und Konditionsraum mit Nebenräumen beinhaltet ca. 190 m² HNF 1-7 gem. DIN 277. Gesamtkosten (KG 200-500 DIN 276) für das Karrierecenter u. das Unterkunftsgebäude: ca. 15 000 000 EUR brutto. Zeitraum für die Erstellung der EW-Bau- ist März bis Juli 2015.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-11-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung der Technische Ausrüstung (Anla-gengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, Leistungsphasen (Lph.) 2, 3, 5-9 (Lph. 2, 7 und 9 in Teilen) sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässe-rungsgesuchs, für den Neubau eines Bundeswehr-Karrierecenters mit Assessment-Center (AC), sowie einem Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum für militärische und zivile Bewerber.Der Auftraggeber (AG) erstellt eine ES-Bau (Entscheidungsunterlage-Bau-) Teil V nach RBBau, in der Tiefe der Lph. 1-2 nach § 34 und § 55 HOAI 2013 und stellt diese dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung. Eventuelle Korrekturanmerkungen seitens der Prüfstellen sind vom AN in die EW-Bau (Entwurfsunterlage-Bau-) einzuarbeiten.Die vom AG erbrachten Leistungen basieren insbesondere auf nachfolgend beschriebenen Planungsgrundlagen, die vom AN in der weiteren Planung unter anderem zu berücksichtigen sind:a. Baufachliche Richtlinien (BFR) für die Durchführung von Baumaßnahmen der Bundeswehr,b. Grundsätzliche militärische Infrastrukturforderung (GmIF TrUkft),c. Raumausstattungssätze (RAS),d. weitere maßgebende Richtlinien für Baumaßnahmen des Bundes.Die benannten Planungsrichtlinien werden dem AN durch den AG zur Verfügung gestellt.Aufbauend auf den übergebenen Unterlagen der ES-Bau erarbeitet der AN die Entwurfsunterlage-Bau- (Lph. 2-3). Nach Prüfung und Genehmigung der EW-Bau erstellt der AN die vollständige Ausführungsunterlage – Bau- (Lph. 5), mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben sowie die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (Lph. 6). Im Rahmen der Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 7) unterstützt er den AG bei der Prüfung und Wertung der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen durch Erarbeitung von Fachbeiträgen. Im Weiteren prüft er u.a. die von den bauausführenden Unternehmen ausgearbeiteten Montage- und Werkstattpläne auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung, gibt diese zur Ausführung frei und überwacht die Leistungen der bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (Lph. 8). Im Rahmen der Objektbetreuung (Lph. 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, einschließlich notwendiger Begehungen des Objektes, die Pflicht der Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen, sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der EW-Bau-, dies sind die Leistungen der Lph. 3 sowie Teile der Lph. 2 gem. § 55 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässerungsgesuchs, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Lph. 5, 6, 8 sowie Teilen der Lph. 7 und 9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.Ein Stamm von Bearbeitern des Planungsteams hat während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent zu sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle, bis zur Übergabe/Abrechnung des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein Büro nach Vorgabe des AG's ausreichend zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung der Technische Ausrüstung (Anla-gengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, Leistungsphasen (Lph.) 2, 3, 5-9 (Lph. 2, 7 und 9 in Teilen) sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässe-rungsgesuchs, für den Neubau eines Bundeswehr-Karrierecenters mit Assessment-Center (AC), sowie einem Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum für militärische und zivile Bewerber.Der Auftraggeber (AG) erstellt eine ES-Bau (Entscheidungsunterlage-Bau-) Teil V nach RBBau, in der Tiefe der Lph. 1-2 nach § 34 und § 55 HOAI 2013 und stellt diese dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung. Eventuelle Korrekturanmerkungen seitens der Prüfstellen sind vom AN in die EW-Bau (Entwurfsunterlage-Bau-) einzuarbeiten.Die vom AG erbrachten Leistungen basieren insbesondere auf nachfolgend beschriebenen Planungsgrundlagen, die vom AN in der weiteren Planung unter anderem zu berücksichtigen sind:a. Baufachliche Richtlinien (BFR) für die Durchführung von Baumaßnahmen der Bundeswehr,b. Grundsätzliche militärische Infrastrukturforderung (GmIF TrUkft),c. Raumausstattungssätze (RAS),d. weitere maßgebende Richtlinien für Baumaßnahmen des Bundes.Die benannten Planungsrichtlinien werden dem AN durch den AG zur Verfügung gestellt.Aufbauend auf den übergebenen Unterlagen der ES-Bau erarbeitet der AN die Entwurfsunterlage-Bau- (Lph. 2-3). Nach Prüfung und Genehmigung der EW-Bau erstellt der AN die vollständige Ausführungsunterlage – Bau- (Lph. 5), mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben sowie die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (Lph. 6). Im Rahmen der Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 7) unterstützt er den AG bei der Prüfung und Wertung der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen durch Erarbeitung von Fachbeiträgen. Im Weiteren prüft er u.a. die von den bauausführenden Unternehmen ausgearbeiteten Montage- und Werkstattpläne auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung, gibt diese zur Ausführung frei und überwacht die Leistungen der bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (Lph. 8). Im Rahmen der Objektbetreuung (Lph. 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, einschließlich notwendiger Begehungen des Objektes, die Pflicht der Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen, sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der EW-Bau-, dies sind die Leistungen der Lph. 3 sowie Teile der Lph. 2 gem. § 55 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässerungsgesuchs, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Lph. 5, 6, 8 sowie Teilen der Lph. 7 und 9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.Ein Stamm von Bearbeitern des Planungsteams hat während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent zu sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle, bis zur Übergabe/Abrechnung des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein Büro nach Vorgabe des AG's ausreichend zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verteidigung, dieses vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Kaiserslautern, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Postanschrift: Rauschenweg 32
Postleitzahl: 67663
Postort: Kaiserslautern
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de📧
Telefon: +49 2619701352📞
Fax: +49 2619701444 📠
1.) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung.
Die benannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem § 13 Abs. 4 VOB/B.
2) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
3) Zu Bietergemeinschaften:
3.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
4.) Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
5) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
6) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
1.) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung.
Die benannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem § 13 Abs. 4 VOB/B.
2) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
3) Zu Bietergemeinschaften:
3.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
4.) Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
5) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
6) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, für den Neubau eines Bundeswehr-Karrierecenter mit Assessment-Center (AC), sowie dem Neubau eines Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum für militärische und zivile Bewerber, auf dem Gelände der Kurmainz-Kaserne Mainz, Generaloberst-Beck-Straße 1F, in 55192 Mainz.
Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, für den Neubau eines Bundeswehr-Karrierecenter mit Assessment-Center (AC), sowie dem Neubau eines Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum für militärische und zivile Bewerber, auf dem Gelände der Kurmainz-Kaserne Mainz, Generaloberst-Beck-Straße 1F, in 55192 Mainz.
Die Kurmainz-Kaserne wird als Truppenunterkunft der Bundeswehr genutzt. Diese Nutzungsart ändert sich durch das Bauvorhaben nicht. Aufgrund der Stationierungsentscheidung steht die Maßnahme in unmittelbarem Zusammenhang zur grundsätzlichen Anpassung der Liegenschaft Kurmainz-Kaserne.
Die Kurmainz-Kaserne wird als Truppenunterkunft der Bundeswehr genutzt. Diese Nutzungsart ändert sich durch das Bauvorhaben nicht. Aufgrund der Stationierungsentscheidung steht die Maßnahme in unmittelbarem Zusammenhang zur grundsätzlichen Anpassung der Liegenschaft Kurmainz-Kaserne.
1. Karrierecenter:
Aufgabe des Karrierecenter (ehemals Kreiswehrersatzamt) ist die Gewinnung qualifizierter militärischer und ziviler Bewerber, die in einem prozessorientierten Ablauf auf ihre Eignung getestet werden.
Das Raumprogramm umfasst -neben büroartigen Nutzungen- Räumlichkeiten für ärztliche Untersuchungen mit angegliederten ärztlichen und psycho. Diensten (Musterung), Computer Assisted Testing (CAT) Prüfungsräume für militärische und zivile Auswahl, Einplanung u. Einstellung.
Das Raumprogramm umfasst -neben büroartigen Nutzungen- Räumlichkeiten für ärztliche Untersuchungen mit angegliederten ärztlichen und psycho. Diensten (Musterung), Computer Assisted Testing (CAT) Prüfungsräume für militärische und zivile Auswahl, Einplanung u. Einstellung.
Die Technische Gebäudeausstattung des Gebäudes bekommt eine komplette Neuinstallation. Zur Warmwasserverteilung wird ein entsprechend den Richtlinien und Normen dimensioniertes und abgeglichenes System aufgebaut. Für die Sanitärräume gilt die GMIF SanEinrSk der Bundeswehr. Das Gebäude wird an das bestehende Nahwärmenetz auf der Liegenschaft angeschlossen. Das Karrierecenter mit AC wird vollständig maschinell be- und entlüftet und in Teilen klimatisiert. Es wird eine zentrale Gebäudeautomation vorgesehen. Das Gebäude hat 2 Aufzugsanlagen, einen Personenaufzug, der barrierefrei einzuplanen ist und einen Lastenaufzug.
Die Technische Gebäudeausstattung des Gebäudes bekommt eine komplette Neuinstallation. Zur Warmwasserverteilung wird ein entsprechend den Richtlinien und Normen dimensioniertes und abgeglichenes System aufgebaut. Für die Sanitärräume gilt die GMIF SanEinrSk der Bundeswehr. Das Gebäude wird an das bestehende Nahwärmenetz auf der Liegenschaft angeschlossen. Das Karrierecenter mit AC wird vollständig maschinell be- und entlüftet und in Teilen klimatisiert. Es wird eine zentrale Gebäudeautomation vorgesehen. Das Gebäude hat 2 Aufzugsanlagen, einen Personenaufzug, der barrierefrei einzuplanen ist und einen Lastenaufzug.
Die barrierefreien Toilettenanlagen sind entsprechend der geltenden Normen und Rechtsvorschriften und den Vorschriften der AMEV zu planen und auszuführen.
Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung des Karrierecenters sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens Nachhaltiges Bauen (BNB) zu beachten. Es wird jedoch voraussichtlich keine Zertifizierung angestrebt.
Der Raumbedarfsplan beinhaltet ca. 3 000 m² HNF 1-7 gem. DIN 277.
2. Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum:
Ein ehemaliges, 3-geschossiges Kasernengebäude wird bis auf die Kellerdecke abgebrochen und neu aufgestockt. Das Raumprogramm umfasst 72 Einzelstuben mit Sanitärzellen, sowie Gemeinschafts- und Nebenräume.
Die Technische Gebäudeausstattung bekommt eine komplette Neuinstallation. Zur Warmwasserverteilung wird ein entsprechend den Richtlinien und Normen dimensioniertes und abgeglichenes System aufgebaut. Für die Sanitärräume gilt die GMIF SanEinrSk der Bundeswehr. Das Gebäude wird an das bestehende Nahwärmenetz auf der Liegenschaft angeschlossen. Das Unterkunftsgebäude mit angegliederter Sporthalle wird ebenfalls vollständig maschinell be- und entlüftet. Für das Gebäude wird eine zentrale Gebäudeautomation vorgesehen.
Die Technische Gebäudeausstattung bekommt eine komplette Neuinstallation. Zur Warmwasserverteilung wird ein entsprechend den Richtlinien und Normen dimensioniertes und abgeglichenes System aufgebaut. Für die Sanitärräume gilt die GMIF SanEinrSk der Bundeswehr. Das Gebäude wird an das bestehende Nahwärmenetz auf der Liegenschaft angeschlossen. Das Unterkunftsgebäude mit angegliederter Sporthalle wird ebenfalls vollständig maschinell be- und entlüftet. Für das Gebäude wird eine zentrale Gebäudeautomation vorgesehen.
Nur das Erdgeschoss wird im Unterkunftsgebäude barrierefrei geplant und ausgeführt. Die barrierefreien Toilettenanlagen sind entsprechend der geltenden Normen und Rechtsvorschriften und den Vorschriften der AMEV zu planen und auszuführen.
Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung des Unterkunftsgebäudes und dem angegeliederten Sportraum sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens Nachhaltiges Bauen (BNB) zu beachten, es wird jedoch voraussichtlich keine Zertifizierung angestrebt.
Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung des Unterkunftsgebäudes und dem angegeliederten Sportraum sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle des Leitfadens Nachhaltiges Bauen (BNB) zu beachten, es wird jedoch voraussichtlich keine Zertifizierung angestrebt.
Der Raumbedarfsplan für die Unterbringung beinhaltet ca. 1 360 m² HNF 1-7 gem. DIN 277.
Der Raumbedarfsplan für den Sport- und Konditionsraum mit Nebenräumen beinhaltet ca. 190 m² HNF 1-7 gem. DIN 277.
Gesamtkosten (KG 200-500 DIN 276) für das Karrierecenter u. das Unterkunftsgebäude: ca. 15 000 000 EUR brutto.
Zeitraum für die Erstellung der EW-Bau- ist März bis Juli 2015.
Menge oder Umfang:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung der Technische Ausrüstung (Anla-gengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, Leistungsphasen (Lph.) 2, 3, 5-9 (Lph. 2, 7 und 9 in Teilen) sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässe-rungsgesuchs, für den Neubau eines Bundeswehr-Karrierecenters mit Assessment-Center (AC), sowie einem Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum für militärische und zivile Bewerber.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung der Technische Ausrüstung (Anla-gengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, Leistungsphasen (Lph.) 2, 3, 5-9 (Lph. 2, 7 und 9 in Teilen) sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässe-rungsgesuchs, für den Neubau eines Bundeswehr-Karrierecenters mit Assessment-Center (AC), sowie einem Unterkunftsgebäude mit angegliedertem Sportraum für militärische und zivile Bewerber.
Der Auftraggeber (AG) erstellt eine ES-Bau (Entscheidungsunterlage-Bau-) Teil V nach RBBau, in der Tiefe der Lph. 1-2 nach § 34 und § 55 HOAI 2013 und stellt diese dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung. Eventuelle Korrekturanmerkungen seitens der Prüfstellen sind vom AN in die EW-Bau (Entwurfsunterlage-Bau-) einzuarbeiten.
Der Auftraggeber (AG) erstellt eine ES-Bau (Entscheidungsunterlage-Bau-) Teil V nach RBBau, in der Tiefe der Lph. 1-2 nach § 34 und § 55 HOAI 2013 und stellt diese dem AN als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung. Eventuelle Korrekturanmerkungen seitens der Prüfstellen sind vom AN in die EW-Bau (Entwurfsunterlage-Bau-) einzuarbeiten.
Die vom AG erbrachten Leistungen basieren insbesondere auf nachfolgend beschriebenen Planungsgrundlagen, die vom AN in der weiteren Planung unter anderem zu berücksichtigen sind:
a. Baufachliche Richtlinien (BFR) für die Durchführung von Baumaßnahmen der Bundeswehr,
b. Grundsätzliche militärische Infrastrukturforderung (GmIF TrUkft),
c. Raumausstattungssätze (RAS),
d. weitere maßgebende Richtlinien für Baumaßnahmen des Bundes.
Die benannten Planungsrichtlinien werden dem AN durch den AG zur Verfügung gestellt.
Aufbauend auf den übergebenen Unterlagen der ES-Bau erarbeitet der AN die Entwurfsunterlage-Bau- (Lph. 2-3). Nach Prüfung und Genehmigung der EW-Bau erstellt der AN die vollständige Ausführungsunterlage – Bau- (Lph. 5), mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben sowie die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (Lph. 6). Im Rahmen der Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 7) unterstützt er den AG bei der Prüfung und Wertung der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen durch Erarbeitung von Fachbeiträgen. Im Weiteren prüft er u.a. die von den bauausführenden Unternehmen ausgearbeiteten Montage- und Werkstattpläne auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung, gibt diese zur Ausführung frei und überwacht die Leistungen der bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (Lph. 8). Im Rahmen der Objektbetreuung (Lph. 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, einschließlich notwendiger Begehungen des Objektes, die Pflicht der Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen, sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.
Aufbauend auf den übergebenen Unterlagen der ES-Bau erarbeitet der AN die Entwurfsunterlage-Bau- (Lph. 2-3). Nach Prüfung und Genehmigung der EW-Bau erstellt der AN die vollständige Ausführungsunterlage – Bau- (Lph. 5), mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben sowie die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (Lph. 6). Im Rahmen der Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 7) unterstützt er den AG bei der Prüfung und Wertung der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen durch Erarbeitung von Fachbeiträgen. Im Weiteren prüft er u.a. die von den bauausführenden Unternehmen ausgearbeiteten Montage- und Werkstattpläne auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung, gibt diese zur Ausführung frei und überwacht die Leistungen der bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (Lph. 8). Im Rahmen der Objektbetreuung (Lph. 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, einschließlich notwendiger Begehungen des Objektes, die Pflicht der Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen, sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.
Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der EW-Bau-, dies sind die Leistungen der Lph. 3 sowie Teile der Lph. 2 gem. § 55 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässerungsgesuchs, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Lph. 5, 6, 8 sowie Teilen der Lph. 7 und 9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der EW-Bau-, dies sind die Leistungen der Lph. 3 sowie Teile der Lph. 2 gem. § 55 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässerungsgesuchs, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Lph. 5, 6, 8 sowie Teilen der Lph. 7 und 9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Ein Stamm von Bearbeitern des Planungsteams hat während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent zu sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle, bis zur Übergabe/Abrechnung des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein Büro nach Vorgabe des AG's ausreichend zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
Ein Stamm von Bearbeitern des Planungsteams hat während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent zu sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle, bis zur Übergabe/Abrechnung des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein Büro nach Vorgabe des AG's ausreichend zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
Beschreibung der Optionen:
Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der EW-Bau-, dies sind die Leistungen der Lph. 3 sowie Teile der Lph. 2 gem. § 55 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässerungsgesuchs, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Lph. 5, 6, 8 sowie Teilen der Lph. 7 und 9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Zunächst werden nur die Leistungen zur Erstellung der EW-Bau-, dies sind die Leistungen der Lph. 3 sowie Teile der Lph. 2 gem. § 55 HOAI 2013, ergänzt durch besondere Leistungen, sowie die Lph. 4 innerhalb der Anlagengruppe 1 für die Erarbeitung des Entwässerungsgesuchs, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Lph. 5, 6, 8 sowie Teilen der Lph. 7 und 9, ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 30 Monate
Dauer: 40 Monate
Referenznummer: SAP 300 14 4110, Vergabe-Nr. 14D0552 00 – Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1,2,3,6 und 7)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine der nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe vorliegen:
§ 4 (6) VOF.
Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist:
Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist:
a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. 3 Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. 3 Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt
§ 4 (9) VOF.
Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden,
a) die sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
e) die sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilen.
Die Anforderung von Originalen sowie ein Ausschluss nach VOF § 4 Abs. 9 e wird vorbehalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft/des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden im Auftragsfall bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers. Der Versicherungsschutz muss in der vg. Höhe über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt bestehen. Der AN ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft/des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden im Auftragsfall bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers. Der Versicherungsschutz muss in der vg. Höhe über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt bestehen. Der AN ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Ein Nachweis des Haftpflichtversicherers über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder eine schriftliche Erklärung des Haftpflichtversicherers oder Bewerbers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ist dem Teilnahmeantrag beizufügen (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Ein Nachweis des Haftpflichtversicherers über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder eine schriftliche Erklärung des Haftpflichtversicherers oder Bewerbers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ist dem Teilnahmeantrag beizufügen (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bietergemeinschaft (BG)) über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009.
Der Gesamtumsatz der Mitglieder einer BG bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistung tatsächlich erbringen, wird aufaddiert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber/das Unternehmen Nachweise gem. § 5 Abs. 5 lit. a, b, c, d, e, f und h VOF 2009, wie nachfolgend genauer beschrieben, einzureichen.
Entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Personen des Projektteams sind gem. § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Sie müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. TU/TH/FH, bzw. Master), oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen (§ 5 (5) a VOF) (vgl. auch Nr. III.3.1)):
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Personen des Projektteams sind gem. § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Sie müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. TU/TH/FH, bzw. Master), oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen (§ 5 (5) a VOF) (vgl. auch Nr. III.3.1)):
— der Projektleiter (PL),
— der Bauleiter (BL).
Auch bei Bewerbergemeinschaften ist nur ein PL zu benennen.
Der PL, muss eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren in seiner jeweiligen Fachrichtung nachweisen.
Der BL muss eine angemessene Baustellenpraxis von min. 3 Jahren in seiner jeweiligen Fachrichtung nachweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, und den PL sind aussagekräftige, projektbezogene Referenzunterlagen einzureichen.
Diese müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
1. Bewerber/das Unternehmen,
1.1) Mindestens 3 Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Lph 3 ab 1.1.2009), über die Planung und Bauausführung von Neubauobjekten von Verwaltungsgebäuden und/oder Wohnheimen (oder vergleichbar),
1.4) derzeitiger Projektstand: Leistungsphase 8 begonnen oder abgeschlossen (Abnahme Objekt),
1.5) Referenzschreiben des Auftraggebers (Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und/oder privaten Auftraggebern der/die mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird/werden).
2. Projektleiter (PL),
2.1) Mindestens 3 Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Lph 3 ab 1.1.2009), über die Planung und Bauausführung von Neubauobjekten von Verwaltungsgebäuden und/oder Wohnheimen (oder vergleichbar).
2.2) Die Referenzen des PL müssen von der benannten Person mindestens in der Funktion des stellvertretenden PL erbracht worden sein.
2.5) derzeitiger Projektstand: Leistungsphase 8 begonnen oder abgeschlossen (Abnahme Objekt),
2.6) Referenzschreiben des Auftraggebers (Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und/oder privaten Auftraggebern der/die mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird/werden).
3) Für die Darstellung der Referenzen gilt allgemein:
Der Nachweis ist über ein vom AG vorgegebenes Projektdatenblatt zu führen, welches min. nachfolgende Angaben enthält:
3.1) BGF/BRI;
3.2) Baukosten/Rechnungswert (Honorar);
3.3) Leistungszeit getrennt nach Planungszeit (ab Lph 3) und Bauzeit;
3.4) Ort der Ausführung;
3.5) Art der Maßnahme (Neubau von Verwaltungsgebäuden und/oder Wohnheimen (oder vergleichbar)) und textliche Kurzbeschreibung;
3.6) Angabe der erbrachten Leistungsphasen;
3.7) Benennung des Auftraggebers der Dienstleistung mit Angabe des verfügbaren Ansprechpartners und der Telefon-Nr. (eine mögliche Anfrage, innerhalb des Wertungszeitraums, ist dem Ansprechpartner anzukündigen).
3,8) Zusätzlich zu den in den Referenz-Anlagen einzutragenden Daten kann für die dort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet), mit Angabe eines Lageplans, Fotos, Visualisierungen, verkleinerter Grundriss, 1 x Ansicht, eingereicht werden. Somit ergeben sich in Summe pro Referenz maximal 2 DIN A4 Seiten.
3,8) Zusätzlich zu den in den Referenz-Anlagen einzutragenden Daten kann für die dort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet), mit Angabe eines Lageplans, Fotos, Visualisierungen, verkleinerter Grundriss, 1 x Ansicht, eingereicht werden. Somit ergeben sich in Summe pro Referenz maximal 2 DIN A4 Seiten.
Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) und § 5 (5) c VOF) einzureichen.
Er hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten gesamt, Beschäftigten der Fachrichtung Objektplanung Gebäude und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist (§ 5 (5) d VOF) hervorgeht.
Er hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten gesamt, Beschäftigten der Fachrichtung Objektplanung Gebäude und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist (§ 5 (5) d VOF) hervorgeht.
Der Bewerber oder Bieter hat eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht über welche Ausstattung, welches Gerät und welche technische Ausstattung er für die Dienstleistung verfügt. Die Erklärung muss darüber hinaus mindestens Angaben über EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (min. DWG und DXF) und Leistungsverzeichnissen (min. GAEB 1990) enthalten (§ 5 (5) e VOF).
Der Bewerber oder Bieter hat eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht über welche Ausstattung, welches Gerät und welche technische Ausstattung er für die Dienstleistung verfügt. Die Erklärung muss darüber hinaus mindestens Angaben über EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (min. DWG und DXF) und Leistungsverzeichnissen (min. GAEB 1990) enthalten (§ 5 (5) e VOF).
Der Bewerber oder Bieter hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu beschreiben (§ 5 (5) f VOF) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 5 (5) h VOF).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft/des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden inkl. Vermögensschäden im Auftragsfall, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft/des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden inkl. Vermögensschäden im Auftragsfall, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Der Versicherungsschutz muss in der vg. Höhe über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt bestehen. Der AN ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Ein Nachweis des Haftpflichtversicherers über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder eine schriftliche Erklärung des Haftpflichtversicherers oder Bewerbers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ist dem Teilnahmeantrag beizufügen (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Ein Nachweis des Haftpflichtversicherers über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder eine schriftliche Erklärung des Haftpflichtversicherers oder Bewerbers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ist dem Teilnahmeantrag beizufügen (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI).
Auf Antrag des ANs werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Auf Antrag des ANs werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein.
Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versendung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Als Sicherheit behält der AG von jeder Zahlung jeweils 5 v. H. bis zu einer Höhe von 5 v. H. des tatsächlichen Gesamthonorars ein. Der AN kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm nachvollziehbar darzustellen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M.Sc“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M.Sc“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Dies gilt für den Projektleiter und den Bauleiter.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise gem. Nr. III.2.1) bis III.2.3), auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 8 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise gem. Nr. III.2.1) bis III.2.3), auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 8 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: LBB Nl. Koblenz, Hofstr. 257a, 56077 Koblenz; Competence Center VOF
Name: Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Koblenz
Postanschrift: Hofstraße 257a
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56077
Kontaktperson: Competence Center VOF
URL für weitere Informationen: http://www.LBBnet.de🌏
URL der Dokumente: http://www.LBBnet.de🌏
URL der Teilnahme: http://www.LBBnet.de🌏
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de/🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SAP 300 14 4110, Vergabe-Nr. 14D0552 00 – Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1,2,3,6 und 7)
Zusätzliche Informationen
1.) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung.
Die benannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem § 13 Abs. 4 VOB/B.
2) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
3) Zu Bietergemeinschaften:
3.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
4.) Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
5) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
6) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
6) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist gem. § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau -ABB-
Postanschrift: Wallstraße 1
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Telefon: +49 6131140880📞
Fax: +49 61311408810 📠
Quelle: OJS 2014/S 218-385911 (2014-11-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-24) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau -ABB
Fax: +49 613114088-10 📠
Quelle: OJS 2016/S 041-067902 (2016-02-24)