Ausgeschrieben wird ein Rahmenvertrag zur Einrichtung und zum Betrieb eines Shared Service Centers zur Digitalisierung von Posteingängen für Mitgliedskommunen des kommunalen Zweckverbandes KDVZ Citkomm. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen eines europaweiten nicht offenen Verfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen der Kooperation mit der KDZ Westfalen-Süd. Die KDZ mit ihrem Standort Siegen ist ebenfalls ein kommunaler IT-Dienstleister für die angeschlossenen Kreise, Städte und Gemeinden. Die KDZ Westfalen-Süd ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in der Rechtsform eines Zweckverbandes. Sie wird von den zwei Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie von den 18 in diesen Kreisen liegenden Städten und Gemeinden getragen. Die beiden Zweckverbände haben einen gemeinsamen Dachzweckverband gegründet. Es muss sichergestellt sein, dass die Rechte und Pflichten aus diesem Beschaffungsvorhaben auf die neu gegründete Organisation übergehen können. Es muss ferner sichergestellt sein, dass im Bedarfsfalle die Rechte und Pflichten aus diesem Beschaffungsverfahren auf die beiden Zweckverbände verursachungsgemäß aufgeteilt bzw. gesplittet werden können. Der Bewerber/Bieter erklärt sich mit diesen Vorbedingungen durch Abgabe seiner Bewerbung/seines Angebotes einverstanden. Weitere Dienstleistungen können bei Bedarf projektbezogen vergeben werden. Der Wirkungsbereich der Leistung wird sich auf alle der KDVZ Citkomm angeschlossene Verwaltungen beziehen (Märkischer Kreis, Kreis Soest, Hochsauerlandkreis mit allen diesen Kreisen zugehörigen 41 Städten und Gemeinden, die Städte/Gemeinden Bergisch-Gladbach, Burscheid, Leichlingen, Wermelskirchen, Kürten, Odenthal, Overath aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis sowie die Stadt Schwerte) sowie die KDZ Westfalen-Süd mit den angeschlossenen Kommunen (Stadt Attendorn, Stadt Bad Berleburg, Stadt Bad Laasphe, Gemeinde Burbach, Stadt Drolshagen, Gemeinde Erndtebrück, Gemeinde Finnentrop, Stadt Freudenberg, Stadt Hilchenbach, Gemeinde Kirchhundem, Stadt Kreuztal, Stadt Lennestadt, Stadt Netphen, Gemeinde Neunkirchen, Kreis Olpe, Kreisstadt Olpe, Stadt Siegen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Gemeinde Wenden, Gemeinde Wilnsdorf). Vom Anbieter wird erwartet, dass er die Dienstleistung in eigener Verantwortung, d. h. in von ihm bereitzustellenden Räumlichkeiten und mit von ihm bereitzustellenden Hardware-, Software- und Personal- Ressourcen betreibt. Die KDVZ Citkomm übernimmt dabei die digitalisierten Posteingangsdokumente vom Shared Service Center und verteilt sie an die kommunalen Servicenutzer im Zweckverband. Der Zweckverband beabsichtigt, zunächst mit der Digitalisierung der Posteingänge im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten für derzeit 2 Nutzerkommunen (NK) zu starten und die Digitalisierung der Posteingänge im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten später auf weitere Kommunen auszuweiten. Für diesen Bereich ist anfangs mit einem Posteingangsvolumen von etwa 100 Tsd. Dokumenten pro Jahr zu rechnen. Darüber hinaus besteht die Absicht, die Digitalisierung von Posteingangsdokumenten und Archivierung der Originaldokumente auf weitere Fachbereiche und Leistungsprozesse der bezugsberechtigten Kommunen auszuweiten. Die dadurch zu erwartende Steigerung der Verkehrsmenge kann allerdings heute noch nicht beziffert werden. Der geplanten Steigerung der Verkehrsmengen soll durch eine entsprechende Vertragsgestaltung Rechnung getragen werden. Angestrebt wird deshalb ein Rahmenvertrag, der eine flexible, verkehrsmengenabhängige Preisgestaltung und eine bedarfsorientierte Änderung von Details zu Leistungsanforderungen im Bereich der Digitalisierung und Archivierung gemäß den Anforderungen der weiteren Leistungsprozesse ermöglicht. Der Anbieter muss deshalb im Rahmen der geplanten Vertragslaufzeit in der Lage sein, seine Ressourcen, Infrastrukturen und Prozesse flexibel und zeitnah an die Bedarfsentwicklung des Zweckverbandes anzupassen und dabei zu jeder Zeit die Einhaltung qualitativer Anforderungen garantieren können. Der Vorvertrag mit dem abzulösenden Dienstleister endet mit Ablauf des 16.8.2015. Die Dienstleistung wird spätestens zum 17.8.2015 in Produktion genommen. Der ausgewählte Bieter wird dem Auftraggeber frühzeitig (mindestens 8 Wochen vor Produktionsaufnahme) Technik und Personal zu Testzwecken zur Verfügung stellen. 2) Übersicht der Leistungselemente/Teilleistungen. Die im Folgenden dargestellten Leistungen und Leistungsanforderungen sind Bestandteil des Vertrages zur Leistungserbringung. Die vom Scandienstleister (SDL) zu erbringende Leistung besteht aus folgenden Leistungselementen: A. Der Bündelung von Posteingangsströmen für bestimmte Leistungsprozesse oder Fachbereiche mehrerer Nutzerkommunen (NK) in verschiedenen PLZ-Bezirken im Einzugsbereich an einem zentralen Ort (SC). B. Der Digitalisierung und Indizierung der Posteingangsdokumente gemäß den im Leistungsverzeichnis spezifizierten Anforderungen. C. Der sicheren elektronischen Bereitstellung der digitalisierten Eingangsdokumente und Metadaten an die KDVZ Citkomm. D. Der Archivierung der Original- Eingangsdokumente inklusive deren physischer Bereitstellung und Vernichtung auf Anforderung durch die NK. E. In der bedarfsorientierten Anpassung der im SC eingesetzten Hardware, Software und Prozessen zur Erfüllung der Leistungs- und Qualitätsanforderungen der NK (Change Request Management zur Ausweitung des Service auf weitere Leistungsprozesse) sowie Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Ermittlung und Konzeption der technischen und organisatorischen Anforderungen für die Ausweitung des Service-Angebots auf weitere kommunale Leistungsprozesse. F. Den Maßnahmen und Verfahren zur Einhaltung des Datenschutzes und zur Erfüllung der Anforderungen zur Datensicherheit. G. Den vom Leistungserbringer bereit zu stellenden Berichten und statistischen Daten zur Leistungserbringung. H. Erfüllung der vom Auftraggeber in Abstimmung mit den Nutzerkommunen definierten Kriterien und Parameter zur Messung und Bewertung der Leistungsqualität. Die geforderten Unterlagen sind in deutscher Sprache beizubringen. Alle Unterlagen sind unabhängig von einer Präqualifikation gem. § 97 Abs: 4a GWB vorzulegen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-11-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Kommunale Dienstleistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kommunale Dienstleistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: KDVZ Citkomm
Postanschrift: Griesenbraucker Str. 4
Postleitzahl: 58640
Postort: Iserlohn
Kontakt
Internetadresse: http://www.citkomm.de🌏
E-Mail: meyer@citkomm.de📧
Telefon: +49 2371439101📞
Fax: +49 237143961101 📠
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Nichtoffenen Verfahren zu bewerben. Der (selbst verfasste) Teilnahmeantrag mit den unter Ziffer III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Vergabe SSC Post“ bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle (KDVZ Citkomm, Griesenbraucker Str. 4, 58640 Iserlohn) einzureichen. Es wird darum gebeten, die Bewerbungen entsprechend der Anforderungen unter Ziffer III.2.1) – III.2.3) zu gliedern. Bewerbungen die verspätet oder nicht formgerecht (d.h. z. B. nicht in verschlossenem Umschlag und /oder nicht entsprechend der Vorgabe gekennzeichnet, nicht in der vorgegebenen Sprache verfasst) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge bekannt zu geben. Sie bewerben sich um Teilnahme auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Geben Sie einen Ansprechpartner mit Mailadresse an, so dass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle (vergabe@citkomm.de – Betreff Vergabeverfahren SSC Post) bis spätestens 7 Kalendertage vor dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin einzureichen.
3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind nicht zulässig.
4. Die KDVZ Citkomm hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, sowie diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gem. §§ 4, 16, 17, 18, 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen hinsichtlich Tariftreue, Gleichbehandlung und Berücksichtigung sozialer Kriterien sowie zur umweltfreundlichen und energieeffizienten Beschaffung abzugeben. Entsprechende Vordrucke stehen in den Vergabeunterlagen zur Verfügung.
5. Für die Erstellung des Angebots und des Teilnahmeantrages sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke zwingend zu verwenden.
6. Die Vergabeentscheidung fällt in einem mehrstufigen Verfahren. Es wird zunächst geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und /oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. Zur Verfügung stehen.
7. Die Laufzeit dieses Rahmenvertrages, innerhalb der ein Abruf der vertragsgegenständlichen Leistungen erfolgen kann, beträgt 5 Jahre.
8. Sämtliche Nachweise zur Beurteilung der Eignung sind in deutscher Sprache vorzulegen. Bestätigungen und Nachweise in anderen Sprachen sind zusätzlich in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
9. Alle Unterlagen sind unabhängig von einer Präqualifikation gem. § 97 Abs: 4a GWB vorzulegen.
Weitere Hinweise zur Eignungsprüfung:
Die Nichtvorlage eines Nachweises zu einem A-Kriterium führt zu einem Ausschluss aus dem weiteren Auswahlverfahren. Die B-Kriterien werden entsprechend einer Bewertungsmatrix bewertet und ermöglichen eine Auswahl der 5 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Jedes Merkmal kann mit einer Note von 0 (kein oder unzureichender Nachweis) bis 10 Punkte (Angaben entsprechen in besonderem Maße dem geforderten Leistungsbild) versehen werden. Die Bewerber müssen für eine weitere Teilnahme an dem Vergabeverfahren mindestens 60 % der möglichen Gesamtpunktzahl erreichen. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktwerten werden für die weitere Teilnahme am Vergabeverfahren ausgewählt (mindestens 3, höchstens 5).
Weitere Informationen zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs und zur Bewertung können aus dem Internet auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“ aufgerufen werden. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Die Registrierung ist keine Voraussetzung für eine Beteiligung am Teilnahmewettbewerb.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Nichtoffenen Verfahren zu bewerben. Der (selbst verfasste) Teilnahmeantrag mit den unter Ziffer III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Vergabe SSC Post“ bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle (KDVZ Citkomm, Griesenbraucker Str. 4, 58640 Iserlohn) einzureichen. Es wird darum gebeten, die Bewerbungen entsprechend der Anforderungen unter Ziffer III.2.1) – III.2.3) zu gliedern. Bewerbungen die verspätet oder nicht formgerecht (d.h. z. B. nicht in verschlossenem Umschlag und /oder nicht entsprechend der Vorgabe gekennzeichnet, nicht in der vorgegebenen Sprache verfasst) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge bekannt zu geben. Sie bewerben sich um Teilnahme auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Geben Sie einen Ansprechpartner mit Mailadresse an, so dass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle (vergabe@citkomm.de – Betreff Vergabeverfahren SSC Post) bis spätestens 7 Kalendertage vor dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin einzureichen.
3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind nicht zulässig.
4. Die KDVZ Citkomm hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, sowie diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gem. §§ 4, 16, 17, 18, 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen hinsichtlich Tariftreue, Gleichbehandlung und Berücksichtigung sozialer Kriterien sowie zur umweltfreundlichen und energieeffizienten Beschaffung abzugeben. Entsprechende Vordrucke stehen in den Vergabeunterlagen zur Verfügung.
5. Für die Erstellung des Angebots und des Teilnahmeantrages sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke zwingend zu verwenden.
6. Die Vergabeentscheidung fällt in einem mehrstufigen Verfahren. Es wird zunächst geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und /oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. Zur Verfügung stehen.
7. Die Laufzeit dieses Rahmenvertrages, innerhalb der ein Abruf der vertragsgegenständlichen Leistungen erfolgen kann, beträgt 5 Jahre.
8. Sämtliche Nachweise zur Beurteilung der Eignung sind in deutscher Sprache vorzulegen. Bestätigungen und Nachweise in anderen Sprachen sind zusätzlich in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
9. Alle Unterlagen sind unabhängig von einer Präqualifikation gem. § 97 Abs: 4a GWB vorzulegen.
Weitere Hinweise zur Eignungsprüfung:
Die Nichtvorlage eines Nachweises zu einem A-Kriterium führt zu einem Ausschluss aus dem weiteren Auswahlverfahren. Die B-Kriterien werden entsprechend einer Bewertungsmatrix bewertet und ermöglichen eine Auswahl der 5 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Jedes Merkmal kann mit einer Note von 0 (kein oder unzureichender Nachweis) bis 10 Punkte (Angaben entsprechen in besonderem Maße dem geforderten Leistungsbild) versehen werden. Die Bewerber müssen für eine weitere Teilnahme an dem Vergabeverfahren mindestens 60 % der möglichen Gesamtpunktzahl erreichen. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktwerten werden für die weitere Teilnahme am Vergabeverfahren ausgewählt (mindestens 3, höchstens 5).
Weitere Informationen zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs und zur Bewertung können aus dem Internet auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“ aufgerufen werden. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Die Registrierung ist keine Voraussetzung für eine Beteiligung am Teilnahmewettbewerb.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben wird ein Rahmenvertrag zur Einrichtung und zum Betrieb eines Shared Service Centers zur Digitalisierung von Posteingängen für Mitgliedskommunen des kommunalen Zweckverbandes KDVZ Citkomm. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen eines europaweiten nicht offenen Verfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
Ausgeschrieben wird ein Rahmenvertrag zur Einrichtung und zum Betrieb eines Shared Service Centers zur Digitalisierung von Posteingängen für Mitgliedskommunen des kommunalen Zweckverbandes KDVZ Citkomm. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen eines europaweiten nicht offenen Verfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
Die Beschaffung erfolgt im Rahmen der Kooperation mit der KDZ Westfalen-Süd. Die KDZ mit ihrem Standort Siegen ist ebenfalls ein kommunaler IT-Dienstleister für die angeschlossenen Kreise, Städte und Gemeinden. Die KDZ Westfalen-Süd ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in der Rechtsform eines Zweckverbandes. Sie wird von den zwei Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie von den 18 in diesen Kreisen liegenden Städten und Gemeinden getragen.
Die Beschaffung erfolgt im Rahmen der Kooperation mit der KDZ Westfalen-Süd. Die KDZ mit ihrem Standort Siegen ist ebenfalls ein kommunaler IT-Dienstleister für die angeschlossenen Kreise, Städte und Gemeinden. Die KDZ Westfalen-Süd ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in der Rechtsform eines Zweckverbandes. Sie wird von den zwei Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie von den 18 in diesen Kreisen liegenden Städten und Gemeinden getragen.
Die beiden Zweckverbände haben einen gemeinsamen Dachzweckverband gegründet. Es muss sichergestellt sein, dass die Rechte und Pflichten aus diesem Beschaffungsvorhaben auf die neu gegründete Organisation übergehen können. Es muss ferner sichergestellt sein, dass im Bedarfsfalle die Rechte und Pflichten aus diesem Beschaffungsverfahren auf die beiden Zweckverbände verursachungsgemäß aufgeteilt bzw. gesplittet werden können. Der Bewerber/Bieter erklärt sich mit diesen Vorbedingungen durch Abgabe seiner Bewerbung/seines Angebotes einverstanden.
Die beiden Zweckverbände haben einen gemeinsamen Dachzweckverband gegründet. Es muss sichergestellt sein, dass die Rechte und Pflichten aus diesem Beschaffungsvorhaben auf die neu gegründete Organisation übergehen können. Es muss ferner sichergestellt sein, dass im Bedarfsfalle die Rechte und Pflichten aus diesem Beschaffungsverfahren auf die beiden Zweckverbände verursachungsgemäß aufgeteilt bzw. gesplittet werden können. Der Bewerber/Bieter erklärt sich mit diesen Vorbedingungen durch Abgabe seiner Bewerbung/seines Angebotes einverstanden.
Weitere Dienstleistungen können bei Bedarf projektbezogen vergeben werden.
Der Wirkungsbereich der Leistung wird sich auf alle der KDVZ Citkomm angeschlossene Verwaltungen beziehen (Märkischer Kreis, Kreis Soest, Hochsauerlandkreis mit allen diesen Kreisen zugehörigen 41 Städten und Gemeinden, die Städte/Gemeinden Bergisch-Gladbach, Burscheid, Leichlingen, Wermelskirchen, Kürten, Odenthal, Overath aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis sowie die Stadt Schwerte) sowie die KDZ Westfalen-Süd mit den angeschlossenen Kommunen (Stadt Attendorn, Stadt Bad Berleburg, Stadt Bad Laasphe, Gemeinde Burbach, Stadt Drolshagen, Gemeinde Erndtebrück, Gemeinde Finnentrop, Stadt Freudenberg, Stadt Hilchenbach, Gemeinde Kirchhundem, Stadt Kreuztal, Stadt Lennestadt, Stadt Netphen, Gemeinde Neunkirchen, Kreis Olpe, Kreisstadt Olpe, Stadt Siegen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Gemeinde Wenden, Gemeinde Wilnsdorf).
Der Wirkungsbereich der Leistung wird sich auf alle der KDVZ Citkomm angeschlossene Verwaltungen beziehen (Märkischer Kreis, Kreis Soest, Hochsauerlandkreis mit allen diesen Kreisen zugehörigen 41 Städten und Gemeinden, die Städte/Gemeinden Bergisch-Gladbach, Burscheid, Leichlingen, Wermelskirchen, Kürten, Odenthal, Overath aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis sowie die Stadt Schwerte) sowie die KDZ Westfalen-Süd mit den angeschlossenen Kommunen (Stadt Attendorn, Stadt Bad Berleburg, Stadt Bad Laasphe, Gemeinde Burbach, Stadt Drolshagen, Gemeinde Erndtebrück, Gemeinde Finnentrop, Stadt Freudenberg, Stadt Hilchenbach, Gemeinde Kirchhundem, Stadt Kreuztal, Stadt Lennestadt, Stadt Netphen, Gemeinde Neunkirchen, Kreis Olpe, Kreisstadt Olpe, Stadt Siegen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Gemeinde Wenden, Gemeinde Wilnsdorf).
Vom Anbieter wird erwartet, dass er die Dienstleistung in eigener Verantwortung, d. h. in von ihm bereitzustellenden Räumlichkeiten und mit von ihm bereitzustellenden Hardware-, Software- und Personal- Ressourcen betreibt. Die KDVZ Citkomm übernimmt dabei die digitalisierten Posteingangsdokumente vom Shared Service Center und verteilt sie an die kommunalen Servicenutzer im Zweckverband.
Vom Anbieter wird erwartet, dass er die Dienstleistung in eigener Verantwortung, d. h. in von ihm bereitzustellenden Räumlichkeiten und mit von ihm bereitzustellenden Hardware-, Software- und Personal- Ressourcen betreibt. Die KDVZ Citkomm übernimmt dabei die digitalisierten Posteingangsdokumente vom Shared Service Center und verteilt sie an die kommunalen Servicenutzer im Zweckverband.
Der Zweckverband beabsichtigt, zunächst mit der Digitalisierung der Posteingänge im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten für derzeit 2 Nutzerkommunen (NK) zu starten und die Digitalisierung der Posteingänge im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten später auf weitere Kommunen auszuweiten. Für diesen Bereich ist anfangs mit einem Posteingangsvolumen von etwa 100 Tsd. Dokumenten pro Jahr zu rechnen.
Der Zweckverband beabsichtigt, zunächst mit der Digitalisierung der Posteingänge im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten für derzeit 2 Nutzerkommunen (NK) zu starten und die Digitalisierung der Posteingänge im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten später auf weitere Kommunen auszuweiten. Für diesen Bereich ist anfangs mit einem Posteingangsvolumen von etwa 100 Tsd. Dokumenten pro Jahr zu rechnen.
Darüber hinaus besteht die Absicht, die Digitalisierung von Posteingangsdokumenten und Archivierung der Originaldokumente auf weitere Fachbereiche und Leistungsprozesse der bezugsberechtigten Kommunen auszuweiten. Die dadurch zu erwartende Steigerung der Verkehrsmenge kann allerdings heute noch nicht beziffert werden.
Darüber hinaus besteht die Absicht, die Digitalisierung von Posteingangsdokumenten und Archivierung der Originaldokumente auf weitere Fachbereiche und Leistungsprozesse der bezugsberechtigten Kommunen auszuweiten. Die dadurch zu erwartende Steigerung der Verkehrsmenge kann allerdings heute noch nicht beziffert werden.
Der geplanten Steigerung der Verkehrsmengen soll durch eine entsprechende Vertragsgestaltung Rechnung getragen werden. Angestrebt wird deshalb ein Rahmenvertrag, der eine flexible, verkehrsmengenabhängige Preisgestaltung und eine bedarfsorientierte Änderung von Details zu Leistungsanforderungen im Bereich der Digitalisierung und Archivierung gemäß den Anforderungen der weiteren Leistungsprozesse ermöglicht. Der Anbieter muss deshalb im Rahmen der geplanten Vertragslaufzeit in der Lage sein, seine Ressourcen, Infrastrukturen und Prozesse flexibel und zeitnah an die Bedarfsentwicklung des Zweckverbandes anzupassen und dabei zu jeder Zeit die Einhaltung qualitativer Anforderungen garantieren können.
Der geplanten Steigerung der Verkehrsmengen soll durch eine entsprechende Vertragsgestaltung Rechnung getragen werden. Angestrebt wird deshalb ein Rahmenvertrag, der eine flexible, verkehrsmengenabhängige Preisgestaltung und eine bedarfsorientierte Änderung von Details zu Leistungsanforderungen im Bereich der Digitalisierung und Archivierung gemäß den Anforderungen der weiteren Leistungsprozesse ermöglicht. Der Anbieter muss deshalb im Rahmen der geplanten Vertragslaufzeit in der Lage sein, seine Ressourcen, Infrastrukturen und Prozesse flexibel und zeitnah an die Bedarfsentwicklung des Zweckverbandes anzupassen und dabei zu jeder Zeit die Einhaltung qualitativer Anforderungen garantieren können.
Der Vorvertrag mit dem abzulösenden Dienstleister endet mit Ablauf des 16.8.2015. Die Dienstleistung wird spätestens zum 17.8.2015 in Produktion genommen. Der ausgewählte Bieter wird dem Auftraggeber frühzeitig (mindestens 8 Wochen vor Produktionsaufnahme) Technik und Personal zu Testzwecken zur Verfügung stellen.
Der Vorvertrag mit dem abzulösenden Dienstleister endet mit Ablauf des 16.8.2015. Die Dienstleistung wird spätestens zum 17.8.2015 in Produktion genommen. Der ausgewählte Bieter wird dem Auftraggeber frühzeitig (mindestens 8 Wochen vor Produktionsaufnahme) Technik und Personal zu Testzwecken zur Verfügung stellen.
2) Übersicht der Leistungselemente/Teilleistungen.
Die im Folgenden dargestellten Leistungen und Leistungsanforderungen sind Bestandteil des Vertrages zur Leistungserbringung. Die vom Scandienstleister (SDL) zu erbringende Leistung besteht aus folgenden Leistungselementen:
A. Der Bündelung von Posteingangsströmen für bestimmte Leistungsprozesse oder Fachbereiche mehrerer Nutzerkommunen (NK) in verschiedenen PLZ-Bezirken im Einzugsbereich an einem zentralen Ort (SC).
B. Der Digitalisierung und Indizierung der Posteingangsdokumente gemäß den im Leistungsverzeichnis spezifizierten Anforderungen.
C. Der sicheren elektronischen Bereitstellung der digitalisierten Eingangsdokumente und Metadaten an die KDVZ Citkomm.
D. Der Archivierung der Original- Eingangsdokumente inklusive deren physischer Bereitstellung und Vernichtung auf Anforderung durch die NK.
E. In der bedarfsorientierten Anpassung der im SC eingesetzten Hardware, Software und Prozessen zur Erfüllung der Leistungs- und Qualitätsanforderungen der NK (Change Request Management zur Ausweitung des Service auf weitere Leistungsprozesse) sowie Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Ermittlung und Konzeption der technischen und organisatorischen Anforderungen für die Ausweitung des Service-Angebots auf weitere kommunale Leistungsprozesse.
E. In der bedarfsorientierten Anpassung der im SC eingesetzten Hardware, Software und Prozessen zur Erfüllung der Leistungs- und Qualitätsanforderungen der NK (Change Request Management zur Ausweitung des Service auf weitere Leistungsprozesse) sowie Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Ermittlung und Konzeption der technischen und organisatorischen Anforderungen für die Ausweitung des Service-Angebots auf weitere kommunale Leistungsprozesse.
F. Den Maßnahmen und Verfahren zur Einhaltung des Datenschutzes und zur Erfüllung der Anforderungen zur Datensicherheit.
G. Den vom Leistungserbringer bereit zu stellenden Berichten und statistischen Daten zur Leistungserbringung.
H. Erfüllung der vom Auftraggeber in Abstimmung mit den Nutzerkommunen definierten Kriterien und Parameter zur Messung und Bewertung der Leistungsqualität.
Die geforderten Unterlagen sind in deutscher Sprache beizubringen.
Alle Unterlagen sind unabhängig von einer Präqualifikation gem. § 97 Abs: 4a GWB vorzulegen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: IVerw SSCPost2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Iserlohn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A-Kriterien.
Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Angebot folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
— Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate) oder gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes,
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über min. 500 000 EUR nach III.1.1),
— Eigenerklärung, dass die in § 6 EG Abs. 6 VOL/A genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen (Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, Liquidation etc.),
— Eigenerklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge und Meldungen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist und im Unternehmen keine „Schwarzarbeit“ stattfindet,
— Verpflichtungserklärungen nach §§ 4, 17, 18, 19 TVgG (in Angebotsvordruck enthalten; spätestens vor Zuschlagserteilung einzureichen),
— Erklärung, dass die Anforderungen aus der Auftragsdatenverarbeitung erfüllt werden und der Anbieter die entsprechende Anlage zum Vertrag rechtsverbindlich unterzeichnen wird. gilt nur für Bietergemeinschaften:
— Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, z. B. durch Vorlage von verbindlichen Verpflichtungserklärungen der anderen Unternehmen.
— Benennung eines Bevollmächtigten, der im Namen der gesamten Bietergemeinschaft handlungsbefugt ist.
— Schriftliche Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft, dass sie gesamtschuldnerisch für die Leistungserbringung haften.
Gilt für Bietergemeinschaften und bei Beteiligung von Subunternehmen:
— Auflistung der Mitglieder der Bietergemeinschaft bzw. der zu beteiligenden Subunternehmer.
Die besonderen Hinweise für Bietergemeinschaften und Beteiligung von Subunternehmern unter II.2.3) gelten entsprechend.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärungen Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern. Weiter behält er sich vor, von dem Bieter/der Bieterbergemeinschaft der/die den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nachzufordern. Formulare zum TVgG NRW (stehen auf citkomm.de zum Download bereit) und der Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendet. Bietergemeinschaften haben außerdem mit ihrem Teilnahmeantrag die vorstehend unter Ziffer III.1.3) geforderten Erklärungen einzureichen.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärungen Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern. Weiter behält er sich vor, von dem Bieter/der Bieterbergemeinschaft der/die den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nachzufordern. Formulare zum TVgG NRW (stehen auf citkomm.de zum Download bereit) und der Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendet. Bietergemeinschaften haben außerdem mit ihrem Teilnahmeantrag die vorstehend unter Ziffer III.1.3) geforderten Erklärungen einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
B-Kriterien.
Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
— Nachweis über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013),
— Erklärung des darin enthaltenen Umsatzes für Projekte mit Scandienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013),
— Soweit für das Jahr 2013 noch kein Jahresabschluss vorliegt, sind entsprechende vorläufige Beträge anzugeben,
— Erklärung über die Gesamtbeschäftigtenzahl (unbefristet eingestellte Mitarbeiter/-innen) der letzten 3 Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013) inkl. einer gesonderten Aufstellung der Vollzeitstellen,
— Soweit das Unternehmen in mehreren Bereichen tätig sein sollte, ist neben der Angabe für das Gesamtunternehmen auch die Zahl der Vollzeitstellen im Bereich Scandienstleistungen anzugeben.
Die besonderen Hinweise für Bietergemeinschaften und Beteiligung von Subunternehmern unter II.2.3) gelten entsprechend.
Mindeststandards:
Besondere Hinweise für Bietergemeinschaften und Beteiligung von Subunternehmern:
Nachweise im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind für sämtliche Mitglieder/beteiligte Unternehmen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs beizubringen.
Im Falle von Bietergemeinschaften und Beteiligung von Subunternehmern ist eine vollständige Aufstellung der beteiligten Unternehmen bei der Abgabe des Teilnahmeantrags abzugeben. Dabei ist anzugeben, welche Unternehmen welche Leistungen erbringen sollen (A-Kriterium). Fallen Mitglieder einer Bietergemeinschaft oder ein Subunternehmer aus, ist der Auftraggeber unverzüglich zu informieren. Eine ordnungsgemäße Auftragserfüllung muss weiterhin sichergestellt sein. Die Aufnahme eines neuen Mitglieds in die Bietergemeinschaft oder Subunternehmers ist zulässig, sofern der Auftraggeber die Eignung anerkannt hat.
Im Falle von Bietergemeinschaften und Beteiligung von Subunternehmern ist eine vollständige Aufstellung der beteiligten Unternehmen bei der Abgabe des Teilnahmeantrags abzugeben. Dabei ist anzugeben, welche Unternehmen welche Leistungen erbringen sollen (A-Kriterium). Fallen Mitglieder einer Bietergemeinschaft oder ein Subunternehmer aus, ist der Auftraggeber unverzüglich zu informieren. Eine ordnungsgemäße Auftragserfüllung muss weiterhin sichergestellt sein. Die Aufnahme eines neuen Mitglieds in die Bietergemeinschaft oder Subunternehmers ist zulässig, sofern der Auftraggeber die Eignung anerkannt hat.
Bietergemeinschaften haben einen Bevollmächtigten zur Angebotsabgabe und für die Vertragsdurchführung zu benennen (A-Kriterium). Sämtliche Mitglieder haften dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die Leistungserbringung. Eine entsprechende schriftliche Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen (A-Kriterium). Die Bildung oder Änderung einer Bietergemeinschaft nach Abgabe der Bewerbung ist nicht zulässig.
Bietergemeinschaften haben einen Bevollmächtigten zur Angebotsabgabe und für die Vertragsdurchführung zu benennen (A-Kriterium). Sämtliche Mitglieder haften dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die Leistungserbringung. Eine entsprechende schriftliche Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen (A-Kriterium). Die Bildung oder Änderung einer Bietergemeinschaft nach Abgabe der Bewerbung ist nicht zulässig.
Es ist nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, z. B. durch Vorlage von verbindlichen Verpflichtungserklärungen der anderen Unternehmen (A-Kriterium).
Die gleichzeitige Beteiligung am Teilnahmewettbewerb als Einzelanbieter und Mitglied einer Bietergemeinschaft ist unzulässig und führt zwingend zum Ausschluss beider Angebote gemäß § 25 Nr. 1 Abs. 1 Buchstabe f VOL/A, da hier von einer unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abrede auszugehen ist. Gleiches gilt bei Beteiligung eines Unternehmens an mehreren Bietergemeinschaften.
Die gleichzeitige Beteiligung am Teilnahmewettbewerb als Einzelanbieter und Mitglied einer Bietergemeinschaft ist unzulässig und führt zwingend zum Ausschluss beider Angebote gemäß § 25 Nr. 1 Abs. 1 Buchstabe f VOL/A, da hier von einer unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abrede auszugehen ist. Gleiches gilt bei Beteiligung eines Unternehmens an mehreren Bietergemeinschaften.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
B-Kriterien.
Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
— Darstellung von vergleichbaren Referenzen (möglichst aus dem kommunalen Bereich) unter Benennung der Einsatzbereiche, der Fallzahlen, der Seitenzahlen, der Infrastrukturdienste, die in den letzten 3 Jahren durchgeführt wurden. Erwartet werden detaillierte Angaben des Aufgabeninhalts, der Anzahl der betreffenden Arbeitsplätze beim Auftraggeber sowie des Zeitraumes der Leistungserbringung. Es sollen mindestens 3, höchstens 5 Projekte angegeben werden. Ein Ansprechpartner beim Auftraggeber soll angegeben werden. Es ist anzugeben, in welchem Bereich die Projekte durchgeführt wurden (Wirtschaftsunternehmen, öffentliche Verwaltung, Kommunalverwaltung etc.). Insbesondere die Durchführung von Projekten im Bereich der Kommunalverwaltung ist zu beschreiben.
— Darstellung von vergleichbaren Referenzen (möglichst aus dem kommunalen Bereich) unter Benennung der Einsatzbereiche, der Fallzahlen, der Seitenzahlen, der Infrastrukturdienste, die in den letzten 3 Jahren durchgeführt wurden. Erwartet werden detaillierte Angaben des Aufgabeninhalts, der Anzahl der betreffenden Arbeitsplätze beim Auftraggeber sowie des Zeitraumes der Leistungserbringung. Es sollen mindestens 3, höchstens 5 Projekte angegeben werden. Ein Ansprechpartner beim Auftraggeber soll angegeben werden. Es ist anzugeben, in welchem Bereich die Projekte durchgeführt wurden (Wirtschaftsunternehmen, öffentliche Verwaltung, Kommunalverwaltung etc.). Insbesondere die Durchführung von Projekten im Bereich der Kommunalverwaltung ist zu beschreiben.
— Angabe, ob und welche Erfahrungen des Einsatzes von Postscandienstleistungen für öffentliche Datenzentralen vorliegen (dabei Erläuterung, für welches Rechenzentrum die Leistung in welchem Umfang eingesetzt wird).
— Erklärung über die Anzahl der deutschsprachigen (verhandlungssichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift) Beschäftigten, die vertiefte Kenntnisse für Ihre Aufgabenerfüllung besitzen.
— Es ist anzugeben, welche konkreten Qualifikationen und Erfahrungen die im Falle einer Auftragserteilung den Auftrag ausführenden Mitarbeiter für die Postscandienstleitungen haben. Es wird erwartet, dass MA aus diesem Personalbestand die Leistung erbringen werden.
— Es ist anzugeben, welche konkreten Qualifikationen und Erfahrungen die im Falle einer Auftragserteilung den Auftrag ausführenden Mitarbeiter für die Postscandienstleitungen haben. Es wird erwartet, dass MA aus diesem Personalbestand die Leistung erbringen werden.
— Zertifikate wie z. B. ISO 9001, 27001, TÜV, Prüfberichte nach § 104 Abs. 1 Nr. 4 GO NRW etc. falls verfügbar.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen- und für Sachschäden i. H. von 500 000 EUR (je Schadenfall, 2-fach maximiert über die Vertragslaufzeit) und für Vermögensschäden i. H. von 500 000 EUR (je Schadenfall über die Vertragslaufzeit).
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen- und für Sachschäden i. H. von 500 000 EUR (je Schadenfall, 2-fach maximiert über die Vertragslaufzeit) und für Vermögensschäden i. H. von 500 000 EUR (je Schadenfall über die Vertragslaufzeit).
Details siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bietergemeinschaft mit dem Angebot eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bietergemeinschaft benannt werden, sowie dasjenige Mitglied der Bietergemeinschaft, welches die Gemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Bietergemeinschaftserklärung muss von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet sein. Bietergemeinschaften haben außerdem mit dem Angebot ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft zuständig sind. Es bestehen keine Vorgaben zur Rechtsform einer Bietergemeinschaft. Die Nennung der Mitglieder und des Bevollmächtigten, der in Vertretung und auf Rechnung aller handeln darf, ist erforderlich. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Nachweise im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind für alle Mitglieder im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs beizubringen (Weitere Hinweise zur Teilnahme siehe auch III.2).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bietergemeinschaft mit dem Angebot eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bietergemeinschaft benannt werden, sowie dasjenige Mitglied der Bietergemeinschaft, welches die Gemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Bietergemeinschaftserklärung muss von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet sein. Bietergemeinschaften haben außerdem mit dem Angebot ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft zuständig sind. Es bestehen keine Vorgaben zur Rechtsform einer Bietergemeinschaft. Die Nennung der Mitglieder und des Bevollmächtigten, der in Vertretung und auf Rechnung aller handeln darf, ist erforderlich. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Nachweise im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind für alle Mitglieder im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs beizubringen (Weitere Hinweise zur Teilnahme siehe auch III.2).
Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe zur Erbringung der Leistung die Vergabeunterlagen (insbesondere Verträge, Leistungsbeschreibung).
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 5
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Vorliegend ist eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren in Ansehung der besonderen, grundlegenden Bedeutung eines auf langfristige Stabilität ausgelegten Verfahrens zu Scandienstleistungen und der umfangreichen Schnittstelleneinrichtung angemessen. Das Verfahren wird in nahezu allen Verwaltungsorganisationen eingesetzt und bedingt einen entsprechend hohen und komplexen Migrationsaufwand. Die vorbereitenden Umstellungsarbeiten beginnen mit dem Zuschlag, das Verfahren muss zum 17.8.2015 produktiv eingesetzt werden. Um die Beschaffung wirtschaftlich abbilden zu können, ist eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren mit einer Verlängerungsoption von einem Jahr angemessen. Die Laufzeit erscheint auch wegen der besonderen, grundlegenden Bedeutung einer auf langfristige Stabilität ausgelegten Dienstleistungserbringung im Rahmen der Postscandienstleistungen angemessen.
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren
Vorliegend ist eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren in Ansehung der besonderen, grundlegenden Bedeutung eines auf langfristige Stabilität ausgelegten Verfahrens zu Scandienstleistungen und der umfangreichen Schnittstelleneinrichtung angemessen. Das Verfahren wird in nahezu allen Verwaltungsorganisationen eingesetzt und bedingt einen entsprechend hohen und komplexen Migrationsaufwand. Die vorbereitenden Umstellungsarbeiten beginnen mit dem Zuschlag, das Verfahren muss zum 17.8.2015 produktiv eingesetzt werden. Um die Beschaffung wirtschaftlich abbilden zu können, ist eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren mit einer Verlängerungsoption von einem Jahr angemessen. Die Laufzeit erscheint auch wegen der besonderen, grundlegenden Bedeutung einer auf langfristige Stabilität ausgelegten Dienstleistungserbringung im Rahmen der Postscandienstleistungen angemessen.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die rechtzeitig bis zum Ende der Ausschlussfrist für den Teilnahmewettbewerb eingegangenen Bewerbungen sind auf Vollständigkeit zu prüfen und zu bewerten. Sofern zwingend vorzulegende Nachweise fehlen, sind diese Bewerber aus dem Verfahren auszuschließen. Eine weitergehende Bewertung entfällt. Die betroffenen Bewerber werden informiert. Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Bewerberauswahl fällt in einem dreistufigen Verfahren.
Die rechtzeitig bis zum Ende der Ausschlussfrist für den Teilnahmewettbewerb eingegangenen Bewerbungen sind auf Vollständigkeit zu prüfen und zu bewerten. Sofern zwingend vorzulegende Nachweise fehlen, sind diese Bewerber aus dem Verfahren auszuschließen. Eine weitergehende Bewertung entfällt. Die betroffenen Bewerber werden informiert. Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Bewerberauswahl fällt in einem dreistufigen Verfahren.
1. Es wird geprüft, ob der TN-Antrag alle geforderten Nachweise und Unterlagen enthält. Fehlende Unterlagen und Nachweise sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. TN-Anträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
1. Es wird geprüft, ob der TN-Antrag alle geforderten Nachweise und Unterlagen enthält. Fehlende Unterlagen und Nachweise sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. TN-Anträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebende Leistung vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht, und insoweit für diese die gefordreten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieses Unternehmens grds. zur Verfügung stehen (vgl. § 7 Abs. 9 EG VOL/A).
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebende Leistung vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht, und insoweit für diese die gefordreten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieses Unternehmens grds. zur Verfügung stehen (vgl. § 7 Abs. 9 EG VOL/A).
3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll (5), wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal 5 zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Matrix zu den B-Kriterien, die mit dem TN-Antrag heruntergeladen werden kann. Es werden diejenigen Bewerber berücksichtigt, die nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen in besonderer Weise geegnet erscheinen, die zu vergebende Leistung vertragsgerecht zu erbringen. Die Vergabestelle behält sich vor, bei gleichartig geeigneten Bewerbern die Höchstzahl (5) nach oben zu verändern.
3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll (5), wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal 5 zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Matrix zu den B-Kriterien, die mit dem TN-Antrag heruntergeladen werden kann. Es werden diejenigen Bewerber berücksichtigt, die nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen in besonderer Weise geegnet erscheinen, die zu vergebende Leistung vertragsgerecht zu erbringen. Die Vergabestelle behält sich vor, bei gleichartig geeigneten Bewerbern die Höchstzahl (5) nach oben zu verändern.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Meyer
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Nichtoffenen Verfahren zu bewerben. Der (selbst verfasste) Teilnahmeantrag mit den unter Ziffer III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Vergabe SSC Post“ bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle (KDVZ Citkomm, Griesenbraucker Str. 4, 58640 Iserlohn) einzureichen. Es wird darum gebeten, die Bewerbungen entsprechend der Anforderungen unter Ziffer III.2.1) – III.2.3) zu gliedern. Bewerbungen die verspätet oder nicht formgerecht (d.h. z. B. nicht in verschlossenem Umschlag und /oder nicht entsprechend der Vorgabe gekennzeichnet, nicht in der vorgegebenen Sprache verfasst) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Nichtoffenen Verfahren zu bewerben. Der (selbst verfasste) Teilnahmeantrag mit den unter Ziffer III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Vergabe SSC Post“ bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle (KDVZ Citkomm, Griesenbraucker Str. 4, 58640 Iserlohn) einzureichen. Es wird darum gebeten, die Bewerbungen entsprechend der Anforderungen unter Ziffer III.2.1) – III.2.3) zu gliedern. Bewerbungen die verspätet oder nicht formgerecht (d.h. z. B. nicht in verschlossenem Umschlag und /oder nicht entsprechend der Vorgabe gekennzeichnet, nicht in der vorgegebenen Sprache verfasst) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge bekannt zu geben. Sie bewerben sich um Teilnahme auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Geben Sie einen Ansprechpartner mit Mailadresse an, so dass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle (vergabe@citkomm.de – Betreff Vergabeverfahren SSC Post) bis spätestens 7 Kalendertage vor dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin einzureichen.
2. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge bekannt zu geben. Sie bewerben sich um Teilnahme auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Geben Sie einen Ansprechpartner mit Mailadresse an, so dass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle (vergabe@citkomm.de – Betreff Vergabeverfahren SSC Post) bis spätestens 7 Kalendertage vor dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin einzureichen.
3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind nicht zulässig.
4. Die KDVZ Citkomm hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, sowie diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gem. §§ 4, 16, 17, 18, 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen hinsichtlich Tariftreue, Gleichbehandlung und Berücksichtigung sozialer Kriterien sowie zur umweltfreundlichen und energieeffizienten Beschaffung abzugeben. Entsprechende Vordrucke stehen in den Vergabeunterlagen zur Verfügung.
4. Die KDVZ Citkomm hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, sowie diese jeweils bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gem. §§ 4, 16, 17, 18, 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen hinsichtlich Tariftreue, Gleichbehandlung und Berücksichtigung sozialer Kriterien sowie zur umweltfreundlichen und energieeffizienten Beschaffung abzugeben. Entsprechende Vordrucke stehen in den Vergabeunterlagen zur Verfügung.
5. Für die Erstellung des Angebots und des Teilnahmeantrages sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke zwingend zu verwenden.
6. Die Vergabeentscheidung fällt in einem mehrstufigen Verfahren. Es wird zunächst geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und /oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. Zur Verfügung stehen.
6. Die Vergabeentscheidung fällt in einem mehrstufigen Verfahren. Es wird zunächst geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und /oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. Zur Verfügung stehen.
7. Die Laufzeit dieses Rahmenvertrages, innerhalb der ein Abruf der vertragsgegenständlichen Leistungen erfolgen kann, beträgt 5 Jahre.
8. Sämtliche Nachweise zur Beurteilung der Eignung sind in deutscher Sprache vorzulegen. Bestätigungen und Nachweise in anderen Sprachen sind zusätzlich in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
9. Alle Unterlagen sind unabhängig von einer Präqualifikation gem. § 97 Abs: 4a GWB vorzulegen.
Weitere Hinweise zur Eignungsprüfung:
Die Nichtvorlage eines Nachweises zu einem A-Kriterium führt zu einem Ausschluss aus dem weiteren Auswahlverfahren. Die B-Kriterien werden entsprechend einer Bewertungsmatrix bewertet und ermöglichen eine Auswahl der 5 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Die Nichtvorlage eines Nachweises zu einem A-Kriterium führt zu einem Ausschluss aus dem weiteren Auswahlverfahren. Die B-Kriterien werden entsprechend einer Bewertungsmatrix bewertet und ermöglichen eine Auswahl der 5 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Jedes Merkmal kann mit einer Note von 0 (kein oder unzureichender Nachweis) bis 10 Punkte (Angaben entsprechen in besonderem Maße dem geforderten Leistungsbild) versehen werden. Die Bewerber müssen für eine weitere Teilnahme an dem Vergabeverfahren mindestens 60 % der möglichen Gesamtpunktzahl erreichen. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktwerten werden für die weitere Teilnahme am Vergabeverfahren ausgewählt (mindestens 3, höchstens 5).
Jedes Merkmal kann mit einer Note von 0 (kein oder unzureichender Nachweis) bis 10 Punkte (Angaben entsprechen in besonderem Maße dem geforderten Leistungsbild) versehen werden. Die Bewerber müssen für eine weitere Teilnahme an dem Vergabeverfahren mindestens 60 % der möglichen Gesamtpunktzahl erreichen. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktwerten werden für die weitere Teilnahme am Vergabeverfahren ausgewählt (mindestens 3, höchstens 5).
Weitere Informationen zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs und zur Bewertung können aus dem Internet auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“ aufgerufen werden. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Die Registrierung ist keine Voraussetzung für eine Beteiligung am Teilnahmewettbewerb.
Weitere Informationen zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs und zur Bewertung können aus dem Internet auf der Homepage der KDVZ Citkomm unter „www.citkomm.de – Unternehmen – Beschaffung – Vergabeverfahren“ aufgerufen werden. Für den Aufruf ist eine Registrierung durch Angabe von Namen und Anschrift der Firma, des Ansprechpartners, der Telefon- und Faxnummer sowie der E-Mail Adresse des verantwortlichen Bearbeiters erforderlich. Die Registrierung ist keine Voraussetzung für eine Beteiligung am Teilnahmewettbewerb.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de📧
Telefon: +49 2931822759📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten sowie auf die Präklusionsregelung gem. § 107 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB hingewiesen.
§ 107 Abs. 3 Nr. 1 lautet:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind“.
Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als „unverzüglich“ i. S. d. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von 6 Kalendertagen ab Kenntnis des Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabebestimmungen erfolgt.
Quelle: OJS 2014/S 215-381081 (2014-11-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union