Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen) ist nach dem Hessischen Schulgesetz u. a. Träger von Schulen überregionaler Bedeutung mit dem Förderschwerpunkt Sehen und Hören zur Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern mit Seh- und Hörbehinderungen. Eine dieser Schulen ist die Freiherr-von-Schütz-Schule in Bad Camberg, eine Schule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche, zu der auch das Gisbert-Lieber-Haus in Bad Camberg gehört. Genutzt wird das Gisbert-Lieber-Haus als Internat und für mehrere Bezugsgruppen. Das Gisbert-Lieber-Haus ist ein 3-geschossiger Altbau (Baujahr 1900) mit neuerem 1-geschossigen Anbau (Baujahr ca. 1930er Jahre), jeweils mit voller Unterkellerung.Mitte der 1980er Jahre wurde das Gebäude als Internat umgebaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die pädagogisch notwendig gewordene Weiterentwicklung des Ganztagsschulkonzeptes der Freiherr-von-Schütz-Schule erforderte eine Überprüfung der Möglichkeiten zur räumlichen Umsetzung einer Machbarkeitsstudie. Weiterhin besteht Sanierungsbedarf des Gisbert-Lieber-Hauses für die Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft (z. B. hygenische Missstände bei der Mittagsversorgung, erforderliche Brandschutzmaßnahmen, Verbesserung der Raumakustik, energetische Sanierungsmaßnahmen, etc.) Eine hierüber aufgestellte Studie schloss im Jahr 2012 mit einem baufachlichen Bericht zur Entwicklungsplanung inkl. Kostenschätzung ab. Dieser besteht aus 2 Modulen, die bei Umsetzung der Maßnahme haushaltstechnisch konsequent zu unterteilen ist: 1) Anbau (Umsetzung des neuen Raumprogrammes, Anbau Speiseraum und außenliegende Fluchttreppe) 2) Sanierung (Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen: u. a. Brandschutzmaßnahmen, Umsetzung Arbeitsstättenverordnung, Energetische Sanierung, Feuchtigkeitssanierung, Schadstoffsanierung, Verbesserung Raumakustik, Renovierungsarbeiten) Die Bauarbeiten sollen ab 2015 bis 2017 stattfinden. Die Projektleitung- sowie Steuerung wird durch das Baumanagement des LWV ausgeführt. Das Bauprojekt wird vom LWV selbst finanziert und erhält keine Fördermittel.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-16.
Auftragsbekanntmachung (2014-09-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen gem. Anlage 10 zu § 34 Abs. 4 HOAI 2013 wie folgt zu beauftragen: LPH 1-8. Die anrechenbaren Kosten für die KGR 300 + 400 betragen ca. 2 000 000 EUR netto.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: LWV Hessen, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Ständeplatz 6-10
Postleitzahl: 34117
Postort: Kassel
Kontakt
Internetadresse: http://www.lwv-hessen.de🌏
E-Mail: zvs@lwv-hessen.de📧
Telefon: +49 56110042569📞
Fax: +49 56110042645 📠
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen) ist nach dem Hessischen Schulgesetz u. a. Träger von Schulen überregionaler Bedeutung mit dem Förderschwerpunkt Sehen und Hören zur Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern mit Seh- und Hörbehinderungen. Eine dieser Schulen ist die Freiherr-von-Schütz-Schule in Bad Camberg, eine Schule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche, zu der auch das Gisbert-Lieber-Haus in Bad Camberg gehört. Genutzt wird das Gisbert-Lieber-Haus als Internat und für mehrere Bezugsgruppen. Das Gisbert-Lieber-Haus ist ein 3-geschossiger Altbau (Baujahr 1900) mit neuerem 1-geschossigen Anbau (Baujahr ca. 1930er Jahre), jeweils mit voller Unterkellerung.Mitte der 1980er Jahre wurde das Gebäude als Internat umgebaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen) ist nach dem Hessischen Schulgesetz u. a. Träger von Schulen überregionaler Bedeutung mit dem Förderschwerpunkt Sehen und Hören zur Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern mit Seh- und Hörbehinderungen. Eine dieser Schulen ist die Freiherr-von-Schütz-Schule in Bad Camberg, eine Schule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche, zu der auch das Gisbert-Lieber-Haus in Bad Camberg gehört. Genutzt wird das Gisbert-Lieber-Haus als Internat und für mehrere Bezugsgruppen. Das Gisbert-Lieber-Haus ist ein 3-geschossiger Altbau (Baujahr 1900) mit neuerem 1-geschossigen Anbau (Baujahr ca. 1930er Jahre), jeweils mit voller Unterkellerung.Mitte der 1980er Jahre wurde das Gebäude als Internat umgebaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Die pädagogisch notwendig gewordene Weiterentwicklung des Ganztagsschulkonzeptes der Freiherr-von-Schütz-Schule erforderte eine Überprüfung der Möglichkeiten zur räumlichen Umsetzung einer Machbarkeitsstudie. Weiterhin besteht Sanierungsbedarf des Gisbert-Lieber-Hauses für die Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft (z. B. hygenische Missstände bei der Mittagsversorgung, erforderliche Brandschutzmaßnahmen, Verbesserung der Raumakustik, energetische Sanierungsmaßnahmen, etc.) Eine hierüber aufgestellte Studie schloss im Jahr 2012 mit einem baufachlichen Bericht zur Entwicklungsplanung inkl. Kostenschätzung ab. Dieser besteht aus 2 Modulen, die bei Umsetzung der Maßnahme haushaltstechnisch konsequent zu unterteilen ist:
Die pädagogisch notwendig gewordene Weiterentwicklung des Ganztagsschulkonzeptes der Freiherr-von-Schütz-Schule erforderte eine Überprüfung der Möglichkeiten zur räumlichen Umsetzung einer Machbarkeitsstudie. Weiterhin besteht Sanierungsbedarf des Gisbert-Lieber-Hauses für die Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft (z. B. hygenische Missstände bei der Mittagsversorgung, erforderliche Brandschutzmaßnahmen, Verbesserung der Raumakustik, energetische Sanierungsmaßnahmen, etc.) Eine hierüber aufgestellte Studie schloss im Jahr 2012 mit einem baufachlichen Bericht zur Entwicklungsplanung inkl. Kostenschätzung ab. Dieser besteht aus 2 Modulen, die bei Umsetzung der Maßnahme haushaltstechnisch konsequent zu unterteilen ist:
1) Anbau (Umsetzung des neuen Raumprogrammes, Anbau Speiseraum und außenliegende Fluchttreppe)
2) Sanierung (Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen: u. a. Brandschutzmaßnahmen, Umsetzung Arbeitsstättenverordnung, Energetische Sanierung, Feuchtigkeitssanierung, Schadstoffsanierung, Verbesserung Raumakustik, Renovierungsarbeiten)
Die Bauarbeiten sollen ab 2015 bis 2017 stattfinden. Die Projektleitung- sowie Steuerung wird durch das Baumanagement des LWV ausgeführt. Das Bauprojekt wird vom LWV selbst finanziert und erhält keine Fördermittel.
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der Auslober beabsichtigt zunächst die Leistungsphasen 1-3 gem. HOAI zu beauftragen. Eine weiterführende Beauftragung der jeweiligen Leistungsphasen 4-8 behält sich der Auslober vor. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, diese weiteren Leistungen zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der Auslober beabsichtigt zunächst die Leistungsphasen 1-3 gem. HOAI zu beauftragen. Eine weiterführende Beauftragung der jeweiligen Leistungsphasen 4-8 behält sich der Auslober vor. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, diese weiteren Leistungen zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: 2014-241
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gisbert-Lieber-Str. 1, 65520 Bad Camberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Eingnungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erlärungsumfanges zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eingnungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erlärungsumfanges zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eingnungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erlärungsumfanges zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Zur Absicherung seines Gewährleistungs- und Haftungsrisikos hat der AN eine Haftplfichtversicherung nachzuweisen. Die Deckungssummen der Haftpflichtversicherung muss für jeden Verstoß mind. betragen:
— für Personenschäden: 1 500 000 EUR
— für sonstige Schäden: 500 000 EUR
Die Gesamtleistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden kann auf den 2-fachen Betrag der v. g. jeweiligen Versicherungssumme begrenzt werden, muss für sonstige Schäden jedoch mind. 1 000 000 EUR betragen.
Die Gesamtleistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden kann auf den 2-fachen Betrag der v. g. jeweiligen Versicherungssumme begrenzt werden, muss für sonstige Schäden jedoch mind. 1 000 000 EUR betragen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch und benennt einen gemeinsamen Bevollmächtigten.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Eine Bauvorlageberechtigung gem. § 49 Hessische Bauordnung (HBO) muss nachgewiesen werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahlkriterien sind die gem. Teilnahmebogen (zwingend zu verwenden) benannten Referenzen (Neubau/Sanierung für öffentlichen AG, die VOB/A hat Anwendung gefunden, sowie die Sanierung eines Gebäudes, das barrierefrei realisiert wurde, max. 30 Punkte/15 Punkte je Referenz), die persönliche Leistungsfähigkeit max. 15 Punkte. Ein Muster des Wertungsbogens mit der Gewichtung der Auswahlkriterien ist dem Downloadbereich beigefügt.
Auswahlkriterien sind die gem. Teilnahmebogen (zwingend zu verwenden) benannten Referenzen (Neubau/Sanierung für öffentlichen AG, die VOB/A hat Anwendung gefunden, sowie die Sanierung eines Gebäudes, das barrierefrei realisiert wurde, max. 30 Punkte/15 Punkte je Referenz), die persönliche Leistungsfähigkeit max. 15 Punkte. Ein Muster des Wertungsbogens mit der Gewichtung der Auswahlkriterien ist dem Downloadbereich beigefügt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Sonstige Sprachen: Sämtliche Kommunikation hat in deutscher Sprache zu erfolgen.
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Bernd Schmidt
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2014-241
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung der Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ergeht eine Mitteilung der Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammter des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstr. 1; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Quelle: OJS 2014/S 181-319642 (2014-09-16)