Archäologische Erschließung Freiham-Nord; 1. Realisierungsabschnitt, Untersuchungsabschnitt 2

Landeshauptstadt München, Direktorium-HA II/ Vergabestelle 1, Abt. 2

Im Westen der Landeshauptstadt München soll zwischen der bestehenden Neuaubinger Bebauung im Osten und der BAB A99 im Westen der neue Stadtteil Freiham entstehen.
Das Projekt „Freiham-Nord“ umfasst hierbei eine Gesamtfläche von etwa 85 ha nördlich der Bodenseestraße (Bundesstraße 2). Der erste Realisierungsabschnitt beinhaltet neben Flächen des Gemeinbedarfs auch Straßentrassen übergeordneter Bedeutung.
Das gesamte Areal ist weitestgehend unbebaut und unterliegt derzeit einer landwirtschaftlichen Nutzung.
Innerhalb des gesamten Projektgebietes sind Bodendenkmäler bekannt. Deshalb müssen bauvorgreifend archäologische Untersuchungen erfolgen. Die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Durchführung von archäologischen Grabungen liegt mit dem Bescheid Az.: 8.15-2009-30379-6D
der Stadt München vom 09.12.2009 vor.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung (Archäologische Erschließung Freiham-Nord;
1. Realisierungsabschnitt, Untersuchungsabschnitt 2) sind zum einen die Straßentrassen. Hierzu zählt die sogenannte Hauptachse, eine Schul- und Sportstraße sowie Wohnstraßen. Die Flächen des Gemeinbedarfs umfassen die Grundschule „Quartierszentrum“, den Schul- und Sportcampus sowie drei freistehende Kindertagesstätten.
Das in Untersuchungsabschnitt 2 zur archäologischen Erschließung anstehende Areal ist in insgesamt drei Abschnitte (Lose) aufgeteilt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-01-10 Auftragsbekanntmachung
2014-05-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-01-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Archäologische Untersuchungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Archäologische Untersuchungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, Direktorium-HA II/ Vergabestelle 1, Abt. 2
Postanschrift: Birkerstr. 18
Postleitzahl: 80636
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de 🌏
E-Mail: abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de 📧
Telefon: +49 8923330431 📞
Fax: +49 8923330409 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-10 📅
Einreichungsfrist: 2014-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-01-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 009-011580
ABl. S-Ausgabe: 9
Zusätzliche Informationen
Die Nachforderung nicht vorgelegter Erklärungen und Nachweise behält sich die Landeshauptstadt München gem. § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor. Nach gesonderter Aufforderung sind in den Eigenerklärungen genannte Angaben nachzuweisen. Fragen zu den Vergabeunterlagen sind schriftlich, per E-Mail (abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de) oder per Fax (+49 8923330409) an die Vergabestelle 1 bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Antworten werden als Konkretisierungen zur Leistungsbeschreibung bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist vorgenommen. Diese wird Teil der Vergabeunterlagen und ist diesen zwingend beizulegen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Westen der Landeshauptstadt München soll zwischen der bestehenden Neuaubinger Bebauung im Osten und der BAB A99 im Westen der neue Stadtteil Freiham entstehen.
Das Projekt „Freiham-Nord“ umfasst hierbei eine Gesamtfläche von etwa 85 ha nördlich der Bodenseestraße (Bundesstraße 2). Der erste Realisierungsabschnitt beinhaltet neben Flächen des Gemeinbedarfs auch Straßentrassen übergeordneter Bedeutung.
Das gesamte Areal ist weitestgehend unbebaut und unterliegt derzeit einer landwirtschaftlichen Nutzung.
Innerhalb des gesamten Projektgebietes sind Bodendenkmäler bekannt. Deshalb müssen bauvorgreifend archäologische Untersuchungen erfolgen. Die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Durchführung von archäologischen Grabungen liegt mit dem Bescheid Az.: 8.15-2009-30379-6D
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der Stadt München vom 09.12.2009 vor.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung (Archäologische Erschließung Freiham-Nord;
1. Realisierungsabschnitt, Untersuchungsabschnitt 2) sind zum einen die Straßentrassen. Hierzu zählt die sogenannte Hauptachse, eine Schul- und Sportstraße sowie Wohnstraßen. Die Flächen des Gemeinbedarfs umfassen die Grundschule „Quartierszentrum“, den Schul- und Sportcampus sowie drei freistehende Kindertagesstätten.
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Das in Untersuchungsabschnitt 2 zur archäologischen Erschließung anstehende Areal ist in insgesamt drei Abschnitte (Lose) aufgeteilt.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Abschnitt 1
Kurze Beschreibung: Archäologische Erschließung Freiham-Nord im Abschnitt 1.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Abschnitt 2
Kurze Beschreibung: Archäologische Erschließung Freiham-Nord im Abschnitt 2.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Abschnitt 3
Kurze Beschreibung: Archäologische Erschließung Freiham-Nord im Abschnitt 3.
Dauer: 14 Monate
Referenznummer: VGSt1-2/SD/434/13
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen abzugeben:
— Eigenerklärung zur Eignung Teil A (siehe Anlage zu den Vergabeunterlagen) Angaben insbes. zur Zuverlässigkeit (z. B. Insolvenzverfahren, schwere Verfehlung Verurteilung nach StGB) jeweils für den Bieter, evtl. benannte Nachunternehmer und die einzelnen Bieter einer Bietergemeinschaft,
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— Darstellung der Erfahrung des Bieters,
— Darstellung der Qualifikation und Erfahrung
des wissenschaftlichen Grabungsleiters mit Beschreibung der Projekte und Zeitstellung,
der wissenschaftlichen Assistenz/Dokumentationsassistenz mit Beschreibung der Projekte und Zeitstellung,
der technischen Assistenz mit Beschreibung der Projekte und Zeitstellung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen vorzulegen:
— Eigenerklärung zur Eignung Teil B und C (siehe Anlage zu den Vergabeunterlagen) für den Bieter evtl. benannte Nachunternehmer und die einzelnen Bieter einer Bietergemeinschaft,
— Teil B: Umsatzzahlen/Mitarbeiter/innen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
— Teil C: Referenzliste mit mindestens 3 in den letzten 3 Jahren in Art und Umfang vergleichbar, erbrachten Leistungen.
Die Landeshaupt München kann eigene Erfahrungen heranziehen.
Leistungen, die erst seit weniger als einem Jahr erbracht werden oder Referenzen älter als 3 Jahren werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben bereits im Teilnahmeantrag jeweils die Mitglieder zu benennen, sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine gemeinsame Erklärung (Formblatt Erklärung Bietergemeinschaft siehe www.muenchen.de/vgst1) abzugeben, dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Die Erklärung ist von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu unterschreiben. Es ist unzulässig, als Mitglied einer Bietergemeinschaft und gleichzeitig als einzelner Bieter ein Angebot abzugeben. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften beteiligt.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungsunterlagen
(entfällt wenn diese Unterlagen selbst von der Internetseite www.muenchen.de/vgst1 geladen werden)
Zahlungsbedingungen und -weise:
Erstattung: nein
Zahlungsart: Verrechnungsscheck oder Banküberweisung (Überweisungsbeleg erforderlich)
Empfänger: Stadtkasse München
Kontoführendes Institut: Stadtsparkasse BLZ 701 500 00
Kontonummer: 203 000
Überweisungsangabe: Kz 910043010200 22
Az: VGST1-2/SD/434/13
Für Zahlungen aus dem Ausland:
IBAN-Nr.: DE 86701500000000203000
BIC: SSKMDEMM
Bitte beachten:
Die Vergabeunterlagen sind schriftlich bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle mit Beilegung eines Verrechnungsschecks oder Überweisungsbelegs anzufordern.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-05-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Scharl
Internetadresse: www.muenchen.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.muenchen.de/vgst1 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VGSt1-2/SD/434/13
Zusätzliche Informationen
Die Nachforderung nicht vorgelegter Erklärungen und Nachweise behält sich die Landeshauptstadt München gem. § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor.
Nach gesonderter Aufforderung sind in den Eigenerklärungen genannte Angaben nachzuweisen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind schriftlich, per E-Mail (abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de) oder per Fax (+49 8923330409) an die Vergabestelle 1 bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Antworten werden als Konkretisierungen zur Leistungsbeschreibung bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist vorgenommen. Diese wird Teil der Vergabeunterlagen und ist diesen zwingend beizulegen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@vg-m.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: www.regierung-oberbayern.de 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB wird hingewiesen.
Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 009-011580 (2014-01-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, Direktorium-HA II/Vergabestelle 1, Abt. 2

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 093-163462
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 9-011580
ABl. S-Ausgabe: 93

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: VGST1-2/SD/434/13

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (70)
2. Qualität des Grabungskonzeptes (30)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-05-13 📅
Name: Pro Arch Prospektion und Archäologie GmbH
Postanschrift: Am Nordbahnhof 23
Postort: Ingolstadt
Postleitzahl: 85049
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Archbau, Archäolog. Ausgrabungen
Postanschrift: Englsruh 41
Postort: Essen
Postleitzahl: 45133

3️⃣
Name: Büro für Archäologie, Hanöffner Neupert Simm
Postanschrift: Eschlbach 1
Postort: Niederviehbach
Postleitzahl: 84183
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Maximilianstr.39
Quelle: OJS 2014/S 093-163462 (2014-05-14)