Im Westen der Landeshauptstadt München soll zwischen der bestehenden Neuaubinger Bebauung im Osten und der BAB A99 im Westen der neue Stadtteil Freiham entstehen. Das Projekt „Freiham-Nord“ umfasst hierbei eine Gesamtfläche von etwa 85 ha nördlich der Bodenseestraße (Bundesstraße 2). Der erste Realisierungsabschnitt beinhaltet neben Flächen des Gemeinbedarfs auch Straßentrassen übergeordneter Bedeutung. Das gesamte Areal ist weitestgehend unbebaut und unterliegt derzeit einer landwirtschaftlichen Nutzung. Innerhalb des gesamten Projektgebietes sind Bodendenkmäler bekannt. Deshalb müssen bauvorgreifend archäologische Untersuchungen erfolgen. Die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Durchführung von archäologischen Grabungen liegt mit dem Bescheid Az.: 8.15-2009-30379-6D der Stadt München vom 09.12.2009 vor. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung (Archäologische Erschließung Freiham-Nord; 1. Realisierungsabschnitt, Untersuchungsabschnitt 3) sind neben den Trassen zukünftiger Wohnstraßen auch Flächen des Gemeinbedarfs. Hierzu zählen ein Sportcampus sowie Teile des Baufeldes des zukünftigen „Bildungscampus“. Das in Untersuchungsabschnitt 3 zur archäologischen Erschließung anstehende Areal ist in insgesamt zwei Abschnitte (Lose) aufgeteilt: Los 1 mit einem Flächeninhalt von ca. 48.000 qm umfasst neben mehreren Wohnstraßen (ca. 26.500 qm) den südöstlich des bestehenden Freihamer Wegs situierten Teil des Baufeldes des zukünftigen Bildungscampus (ca. 21.500 qm). Los 2 mit einem Flächeninhalt von ca. 98.000 qm umfasst das Baufeld des zukünftigen Sportcampus (ca. 97.000 qm) sowie eine unmittelbar nördlich an das Baufeld angrenzende Wohnstraße ( ca. 1.000 qm). Eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung gem. § 45 Abs. 7 BNatSchG wurde mit dem Bescheid der Regierung von Oberbayern vom 09.09.2013 erteilt. Die Arbeiten für beide Lose sind im September 2014 zu beginnen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-06-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Archäologische Untersuchungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Archäologische Untersuchungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, Direktorium-HA II/ Vergabestelle 1, Abt. 2
Postanschrift: Birkerstr. 18
Postleitzahl: 80636
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de🌏
E-Mail: abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de📧
Telefon: +49 8923330431📞
Fax: +49 8923330409 📠
Die Nachforderung nicht vorgelegter Erklärungen und Nachweise behält sich die Landeshauptstadt München gem. § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor.
Nach gesonderter Aufforderung sind in den Eigenerklärungen genannte Angaben nachzuweisen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind schriftlich, per E-Mail (abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de) oder per Fax (+49 8923330409) an die Vergabestelle 1 bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Antworten werden als Konkretisierungen zur Leistungsbeschreibung bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist vorgenommen. Diese wird Teil der Vergabeunterlagen und ist diesen zwingend beizulegen.
Die Nachforderung nicht vorgelegter Erklärungen und Nachweise behält sich die Landeshauptstadt München gem. § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor.
Nach gesonderter Aufforderung sind in den Eigenerklärungen genannte Angaben nachzuweisen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind schriftlich, per E-Mail (abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de) oder per Fax (+49 8923330409) an die Vergabestelle 1 bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Antworten werden als Konkretisierungen zur Leistungsbeschreibung bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist vorgenommen. Diese wird Teil der Vergabeunterlagen und ist diesen zwingend beizulegen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Westen der Landeshauptstadt München soll zwischen der bestehenden Neuaubinger Bebauung im Osten und der BAB A99 im Westen der neue Stadtteil Freiham entstehen.
Das Projekt „Freiham-Nord“ umfasst hierbei eine Gesamtfläche von etwa 85 ha nördlich der Bodenseestraße (Bundesstraße 2). Der erste Realisierungsabschnitt beinhaltet neben Flächen des Gemeinbedarfs auch Straßentrassen übergeordneter Bedeutung.
Das gesamte Areal ist weitestgehend unbebaut und unterliegt derzeit einer landwirtschaftlichen Nutzung.
Innerhalb des gesamten Projektgebietes sind Bodendenkmäler bekannt. Deshalb müssen bauvorgreifend archäologische Untersuchungen erfolgen. Die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Durchführung von archäologischen Grabungen liegt mit dem Bescheid Az.: 8.15-2009-30379-6D der Stadt München vom 09.12.2009 vor.
Innerhalb des gesamten Projektgebietes sind Bodendenkmäler bekannt. Deshalb müssen bauvorgreifend archäologische Untersuchungen erfolgen. Die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Durchführung von archäologischen Grabungen liegt mit dem Bescheid Az.: 8.15-2009-30379-6D der Stadt München vom 09.12.2009 vor.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung (Archäologische Erschließung Freiham-Nord; 1. Realisierungsabschnitt, Untersuchungsabschnitt 3) sind neben den Trassen zukünftiger Wohnstraßen auch Flächen des Gemeinbedarfs. Hierzu zählen ein Sportcampus sowie Teile des Baufeldes des zukünftigen „Bildungscampus“.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung (Archäologische Erschließung Freiham-Nord; 1. Realisierungsabschnitt, Untersuchungsabschnitt 3) sind neben den Trassen zukünftiger Wohnstraßen auch Flächen des Gemeinbedarfs. Hierzu zählen ein Sportcampus sowie Teile des Baufeldes des zukünftigen „Bildungscampus“.
Das in Untersuchungsabschnitt 3 zur archäologischen Erschließung anstehende Areal ist in insgesamt zwei Abschnitte (Lose) aufgeteilt:
Los 1 mit einem Flächeninhalt von ca. 48.000 qm umfasst neben mehreren Wohnstraßen (ca. 26.500 qm) den südöstlich des bestehenden Freihamer Wegs situierten Teil des Baufeldes des zukünftigen Bildungscampus (ca. 21.500 qm).
Los 2 mit einem Flächeninhalt von ca. 98.000 qm umfasst das Baufeld des zukünftigen Sportcampus (ca. 97.000 qm) sowie eine unmittelbar nördlich an das Baufeld angrenzende Wohnstraße ( ca. 1.000 qm).
Eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung gem. § 45 Abs. 7 BNatSchG wurde mit dem Bescheid der Regierung von Oberbayern vom 09.09.2013 erteilt.
Die Arbeiten für beide Lose sind im September 2014 zu beginnen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Abschnitt 1
Kurze Beschreibung: Archäologische Erschließung Freiham-Nord im Abschnitt 1
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Abschnitt 2
Kurze Beschreibung: Archäologische Erschließung Freiham-Nord im Abschnitt 2
Referenznummer: VGST1-2/SD/165/14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen abzugeben:
-Eigenerklärung zur Eignung Teil A (siehe Anlage zu den Vergabeunterlagen) Angaben insbes. zur Zuverlässigkeit (z.B. Insolvenzverfahren, schwere Verfehlung Verurteilung nach StGB) jeweils für den Bieter, evtl. benannte Nachunternehmer und die einzelnen Bieter einer Bietergemeinschaft.
-Eigenerklärung zur Eignung Teil A (siehe Anlage zu den Vergabeunterlagen) Angaben insbes. zur Zuverlässigkeit (z.B. Insolvenzverfahren, schwere Verfehlung Verurteilung nach StGB) jeweils für den Bieter, evtl. benannte Nachunternehmer und die einzelnen Bieter einer Bietergemeinschaft.
- Darstellung der Erfahrung des Bieters im Hinblick auf die Durchführung von archäologischen Ausgrabungsprojekten sowie wissenschaftliche und methodische Schwerpunkte.
- Darstellung der Qualifikation und Erfahrung…
… des wissenschaftlichen Grabungsleiters.
… der wissenschaftlichen Assistenz.
… der technischen Assistenz.
… der Dokumentationsassistenz.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen vorzulegen
-Eigenerklärung zur Eignung Teil B und C (siehe Anlage zu den Vergabeunterlagen) für den Bieter evtl. benannte Nachunternehmer und die einzelnen Bieter einer Bietergemeinschaft
-Teil B: Umsatzzahlen/ Mitarbeiter/innen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
-Teil C: Referenzliste mit mind. 5 und max. 7 in den letzten drei Jahren in Art und Umfang zuverlässig erbrachten vergleichbaren Leistungen, davon mind. 3 in Bayern erbracht.
Die Landeshaupt München kann eigene Erfahrungen heranziehen.
Leistungen, die erst seit weniger als einem Jahr erbracht werden oder Referenzen älter als drei Jahren werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: keine
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben bereits im Teilnahmeantrag jeweils die Mitglieder zu benennen, sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine gemeinsame Erklärung (Formblatt Erklärung Bietergemeinschaft siehe www.muenchen.de/vgst1) abzugeben, dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Die Erklärung ist von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu unterschreiben. Es ist unzulässig, als Mitglied einer Bietergemeinschaft und gleichzeitig als einzelner Bieter ein Angebot abzugeben. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften beteiligt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben bereits im Teilnahmeantrag jeweils die Mitglieder zu benennen, sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine gemeinsame Erklärung (Formblatt Erklärung Bietergemeinschaft siehe www.muenchen.de/vgst1) abzugeben, dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Die Erklärung ist von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu unterschreiben. Es ist unzulässig, als Mitglied einer Bietergemeinschaft und gleichzeitig als einzelner Bieter ein Angebot abzugeben. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften beteiligt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungsunterlagen
(entfällt wenn diese Unterlagen selbst von der Internetseite www.muenchen.de/vgst1 geladen werden)
Zahlungsbedingungen und -weise:
Erstattung: nein
Zahlungsart: Verrechnungsscheck oder Banküberweisung (Überweisungsbeleg erforderlich)
Die Vergabeunterlagen sind schriftlich bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle mit Beilegung eines Verrechnungsschecks oder Überweisungsbelegs anzufordern.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-08-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Scharl
Internetadresse: www.muenchen.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.muenchen.de/vgst1🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VGST1-2/SD/165/14
Zusätzliche Informationen
Die Nachforderung nicht vorgelegter Erklärungen und Nachweise behält sich die Landeshauptstadt München gem. § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor.
Nach gesonderter Aufforderung sind in den Eigenerklärungen genannte Angaben nachzuweisen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind schriftlich, per E-Mail (abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de) oder per Fax (+49 8923330409) an die Vergabestelle 1 bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Antworten werden als Konkretisierungen zur Leistungsbeschreibung bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist vorgenommen. Diese wird Teil der Vergabeunterlagen und ist diesen zwingend beizulegen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind schriftlich, per E-Mail (abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de) oder per Fax (+49 8923330409) an die Vergabestelle 1 bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Antworten werden als Konkretisierungen zur Leistungsbeschreibung bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist vorgenommen. Diese wird Teil der Vergabeunterlagen und ist diesen zwingend beizulegen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@vg-m.bayern.de📧
Telefon: +49 8921762411📞
Internetadresse: www.regierung-oberbayern.de🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB wird hingewiesen.
Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 114-201075 (2014-06-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-08-11) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB wird hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.