Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung für Gebäude. Geplant ist die bauliche Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes in der Naunynstraße 63. Das auch als NaunynRitze bekannte Gebäude wird seit Jahren als Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum genutzt. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen das Hauptgebäude (Vorderhaus), das Theatergebäude (Hof, linke Seite) und das ehem. WC-/Hausmeistergebäude (Hof, rechte Seite). Zur Jugendeinrichtung zählen die selbständigen Gebäude der Turnhalle und des ehemaligen Sanitär- und Umkleidetraktes im Schulhof der ehemaligen Taubstummen-Schule. Das Schulgebäude wurde 1863-1864 gebaut. Es besteht aus drei Obergeschossen, einem Vollkeller und einem nicht ausgebauten Dachgeschoss. Das Gebäude ist ein Mauerwerksbau mit Holzbalkendecken. Flurbereiche und das Treppenhaus verfügen über Kappendecken. In der 60er Jahren erfolgten einige Umbaumaßnahmen beispielsweise in den Sanitärbereichen. Im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg wurde im November 2013 eine Substanzuntersuchung durchgeführt. Diese ergab im Allgemeinen einen verbrauchten, teilweise mit erheblichen Mängeln versehenen Zustand des Gebäudes. Die Außenanlagen wurden im Allgemeinen als in Ordnung eingeschätzt. Hier sind Einzelmängel zu beheben. Im Zuge der geplanten Sanierungsarbeiten ist zu beachten, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Aus diesem Grund ist bei allen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen von einer „minimal-invasiven“ Vorgehensweise auszugehen. Mit der Denkmalpflege wurden bereits erste Abstimmungen zum Umfang des Eingriffs vorgenommen. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen sollen folgende Bauleistungen durchgeführt werden: — Dachgeschoss: Abriss nachträglicher Einbauten, Instandsetzung/Erneuerung von Dacheindeckung, Verblechungen, Blitzschutz, Schornsteinköpfen (bzw. Abriss), Schornsteinfegerlaufanlagen, Dachausstiegsfenster, Schornsteinentlüftungen, Mauerwerksflächen, Dielenböden; Instandsetzung / Verstärkung des historischen Dachstuhls; zerstörungsfreie Maßnahmen zur Wärmedämmung der Geschossdecke. — 2. OG: Abriss / Entsorgung von Einbauten, Bodenbelägen, Wandbelägen, Schadstoffen, KMF-Decken, Treppenhauswand; Maurer– und Trockenbauarbeiten, Deckenbalkenverstärkung, Putzarbeiten, Erneuerung Sanitärbereiche; Instandsetzung/Erneuerung von Bestandstüren, Bodenbelägen, Parkettflächen, Wandpaneelen, Abhangdecken, Malerarbeiten; Erneuerung TGA komplett. — 1. OG: Wiederherstellung des Grundrisses, Abriss / Entsorgung von Einbauten, Bodenbelägen, Wandbelägen, Schadstoffen, KMF-Decken, Treppenhauswand; Maurer– und Trockenbauarbeiten, Deckenbalkenverstärkung, Putzarbeiten, Erneuerung Sanitärbereiche, Instandsetzung Bestandstüren, Bodenbeläge neu, Instandsetzung Parkettflächen, Instandsetzung der Wandpaneele, Erneuerung der Abhangdecken, Malerarbeiten, Erneuerung TGA komplett. — EG: Abriss / Entsorgung von Einbauten, Bodenbelägen, Wandbelägen, Schadstoffen, KMF-Decken, Wand Treppenhaus; Maurer– und Trockenbauarbeiten, Putzarbeiten; Instandsetzung von Bestandstüren, Treppen; Malerarbeiten; Erneuerung Sanitärbereiche, Erneuerung von Abhangdecken, Bodenbelägen, TGA komplett. — Keller: Abriss / Entsorgung von Einbauten, TGA, Estrichen, Belägen, Fliesen, Türen; neue Betonsohle auf Abdichtung / Dämmung, neue Estriche und Bodenbeläge; Erneuerung der Horizontalabdichtung in Mauerwerkswänden, Instandsetzung / Erneuerung der Kellertreppen, Kelleraußenwandabdichtung- und Dämmung, Instandsetzung von Putzflächen an Wänden und Decken, Freilegen der vermauerten Fenster, neue Fenster, neue Objekt-Innentüren, Erneuerung TGA komplett, Malerarbeiten. — Außenanlagen: Instandsetzung von Pflanzflächen, befestigte Fläche im Hof und Vorgarten, Einfriedungen, Mauer / Zaun zur Straße, Regenentwässerungen. — Technische Gebäudeausstattung: Erneuerung von Abwasseranlagen, Trinkwasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnischen Anlagen, Entrauchungsanlagen, Hausanschlüssen, Sicherheitsbeleuchtung, Rettungswegkennzeichnung, Beleuchtungsanlagen, Blitzschutz- und Erdungsanlage, Zentralbatterieanlage für Sicherheitsbeleuchtung, Niederspannungsschaltanlagen, Hausalarmanlage, Einbruchmeldeanlage, Leitungsnetze, Schalter, Steckdosen. — Brandschutzmaßnahmen: Errichtung eines 2. baulichen Rettungswegs, Rauch- und Brandschutztüren, Abtrennung des Bestandstreppenhauses vom Hofdurchgang, Abtrennung des neuen Treppenhauses, Instandsetzung von Türen in notwendigen Fluren als dichte Türen, Panikschlösser an Türen zu Treppenräumen, Einbau von Feststellanlagen an Rauch– und Brandschutztüren, feuerbeständige Ausführung des neuen Aufzugsschachtes, Sicherstellung der Rettungswege im Bürobereich EG, Untergeschoss: Herstellung notwendiger Flure, Instandsetzung Treppenhausfenster für Feuerwehrschlauchangriff, Sicherheitsbeleuchtung auf Rettungswegen, Alarmierungsanlage, Sicherheitsstromversorgung (Sicherheitsbeleuchtung und Alarmierungsanlage), ges. Raum für Sicherheitsstromversorgung, Brandschutzschottungen von TGA-Leitungen, Kennzeichnung der Rettungswege, Feuerlöscher. — Barrierefreie Erschließung einschl. Einbau eines Aufzuges im Zusammenhang mit einem 2. Rettungsweg. In Hinblick auf die Nutzung wird eine Erhöhung der Gebäudekapazität angestrebt. Die Maßnahme soll, soweit möglich, bei laufendem Betrieb realisiert werden. Es ist der folgende zeitliche Ablauf vorgesehen: Planung bis einschließlich Vorlage der BPU: bis 15.9.2014; Planung, Ausschreibung, Bauvorbereitung: 2015; Bauausführung: 2016 und 2017. Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass für die Erarbeitung der BPU lediglich 4 Monate zur Verfügung stehen und der Termin für die Vorlage der BPU zwingend einzuhalten ist. Die entsprechenden Kapazitäten für die Bearbeitung sind im Auftragsfalle vorzuhalten. Ein konkreter Zeitplan für die Planungsphase wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Es werden weitere Fachplaner/innen beauftragt, mit denen Abstimmungen durchzuführen sind: TGA für HLS/Aufzug sowie ELT, Brandschutzgutachter, Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik), Tragwerksplanung, SiGeKo, Baugrunduntersuchung, Schadstoffuntersuchung. Eine Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde ist zwingend erforderlich. Eine Substanzanalyse einschl. restauratorischer Untersuchungen, Schadstoffgutachten, Holzgutachten u.a. liegt vor. Es wird eine Baukostenobergrenze vereinbart. Die Gesamtbausumme für das Sanierungsvorhaben liegt bei etwa 3,9 Mio. EUR für die Kostengruppen 200 bis 700 einschl. 10 % Reserve für Unvorhergesehenes gem. LHO Berlin. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 2 und 3. Die Beauftragung der Stufen kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gem. ABau Teil II, Punkt 23 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Auf Grund der komplexen Aufgabenstellung ist mit dem Erfordernis einer umfangreichen Vor-Ort-Präsenz zu rechnen. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-02-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Planung ist die Sanierung des Gebäudekomplexes der Jugendfreizeiteinrichtung NaunynRitze in der Naunynstraße 63, 10997 Berlin, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,9 Mio. EUR (brutto inkl. NK und Unvorhergesehenes).Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Gegenstand der Planung ist die Sanierung des Gebäudekomplexes der Jugendfreizeiteinrichtung NaunynRitze in der Naunynstraße 63, 10997 Berlin, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,9 Mio. EUR (brutto inkl. NK und Unvorhergesehenes).Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Serviceeinheit Facility Management, Fachbereich Hochbauservice
Postanschrift: Petersburger Straße 86-90
Postleitzahl: 10247
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/🌏
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_Arch_NR.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter/innen und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter/innen und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren Arch_NR" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 24.3.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich bis zum 14.4.2014 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich der 28.04.2014 sein. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 18. KW stattfinden.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_Arch_NR.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter/innen und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter/innen und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren Arch_NR" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 24.3.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich bis zum 14.4.2014 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich der 28.04.2014 sein. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 18. KW stattfinden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung für Gebäude.
Geplant ist die bauliche Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes in der Naunynstraße 63. Das auch als NaunynRitze bekannte Gebäude wird seit Jahren als Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum genutzt. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen das Hauptgebäude (Vorderhaus), das Theatergebäude (Hof, linke Seite) und das ehem. WC-/Hausmeistergebäude (Hof, rechte Seite).
Geplant ist die bauliche Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes in der Naunynstraße 63. Das auch als NaunynRitze bekannte Gebäude wird seit Jahren als Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum genutzt. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen das Hauptgebäude (Vorderhaus), das Theatergebäude (Hof, linke Seite) und das ehem. WC-/Hausmeistergebäude (Hof, rechte Seite).
Zur Jugendeinrichtung zählen die selbständigen Gebäude der Turnhalle und des ehemaligen Sanitär- und
Umkleidetraktes im Schulhof der ehemaligen Taubstummen-Schule. Das Schulgebäude wurde 1863-1864 gebaut. Es besteht aus drei Obergeschossen, einem Vollkeller und einem nicht ausgebauten Dachgeschoss. Das Gebäude ist ein Mauerwerksbau mit Holzbalkendecken. Flurbereiche und das Treppenhaus verfügen über Kappendecken. In der 60er Jahren erfolgten einige Umbaumaßnahmen beispielsweise in den Sanitärbereichen.
Umkleidetraktes im Schulhof der ehemaligen Taubstummen-Schule. Das Schulgebäude wurde 1863-1864 gebaut. Es besteht aus drei Obergeschossen, einem Vollkeller und einem nicht ausgebauten Dachgeschoss. Das Gebäude ist ein Mauerwerksbau mit Holzbalkendecken. Flurbereiche und das Treppenhaus verfügen über Kappendecken. In der 60er Jahren erfolgten einige Umbaumaßnahmen beispielsweise in den Sanitärbereichen.
Im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg wurde im November 2013 eine Substanzuntersuchung durchgeführt. Diese ergab im Allgemeinen einen verbrauchten, teilweise mit erheblichen Mängeln versehenen Zustand des Gebäudes. Die Außenanlagen wurden im Allgemeinen als in Ordnung eingeschätzt. Hier sind Einzelmängel zu beheben.
Im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg wurde im November 2013 eine Substanzuntersuchung durchgeführt. Diese ergab im Allgemeinen einen verbrauchten, teilweise mit erheblichen Mängeln versehenen Zustand des Gebäudes. Die Außenanlagen wurden im Allgemeinen als in Ordnung eingeschätzt. Hier sind Einzelmängel zu beheben.
Im Zuge der geplanten Sanierungsarbeiten ist zu beachten, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Aus diesem Grund ist bei allen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen von einer „minimal-invasiven“ Vorgehensweise auszugehen. Mit der Denkmalpflege wurden bereits erste Abstimmungen zum Umfang des Eingriffs vorgenommen. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen sollen folgende Bauleistungen durchgeführt werden:
Im Zuge der geplanten Sanierungsarbeiten ist zu beachten, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Aus diesem Grund ist bei allen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen von einer „minimal-invasiven“ Vorgehensweise auszugehen. Mit der Denkmalpflege wurden bereits erste Abstimmungen zum Umfang des Eingriffs vorgenommen. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen sollen folgende Bauleistungen durchgeführt werden:
— Dachgeschoss: Abriss nachträglicher Einbauten, Instandsetzung/Erneuerung von Dacheindeckung, Verblechungen, Blitzschutz, Schornsteinköpfen (bzw. Abriss), Schornsteinfegerlaufanlagen, Dachausstiegsfenster, Schornsteinentlüftungen, Mauerwerksflächen, Dielenböden; Instandsetzung / Verstärkung des historischen Dachstuhls; zerstörungsfreie Maßnahmen zur Wärmedämmung der Geschossdecke.
— EG: Abriss / Entsorgung von Einbauten, Bodenbelägen, Wandbelägen, Schadstoffen, KMF-Decken, Wand Treppenhaus; Maurer– und Trockenbauarbeiten, Putzarbeiten; Instandsetzung von Bestandstüren, Treppen; Malerarbeiten; Erneuerung Sanitärbereiche, Erneuerung von Abhangdecken, Bodenbelägen, TGA komplett.
— Keller: Abriss / Entsorgung von Einbauten, TGA, Estrichen, Belägen, Fliesen, Türen; neue Betonsohle auf Abdichtung / Dämmung, neue Estriche und Bodenbeläge; Erneuerung der Horizontalabdichtung in Mauerwerkswänden, Instandsetzung / Erneuerung der Kellertreppen, Kelleraußenwandabdichtung- und Dämmung, Instandsetzung von Putzflächen an Wänden und Decken, Freilegen der vermauerten Fenster, neue Fenster, neue Objekt-Innentüren, Erneuerung TGA komplett, Malerarbeiten.
— Keller: Abriss / Entsorgung von Einbauten, TGA, Estrichen, Belägen, Fliesen, Türen; neue Betonsohle auf Abdichtung / Dämmung, neue Estriche und Bodenbeläge; Erneuerung der Horizontalabdichtung in Mauerwerkswänden, Instandsetzung / Erneuerung der Kellertreppen, Kelleraußenwandabdichtung- und Dämmung, Instandsetzung von Putzflächen an Wänden und Decken, Freilegen der vermauerten Fenster, neue Fenster, neue Objekt-Innentüren, Erneuerung TGA komplett, Malerarbeiten.
— Außenanlagen: Instandsetzung von Pflanzflächen, befestigte Fläche im Hof und Vorgarten, Einfriedungen, Mauer / Zaun zur Straße, Regenentwässerungen.
— Technische Gebäudeausstattung: Erneuerung von Abwasseranlagen, Trinkwasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnischen Anlagen, Entrauchungsanlagen, Hausanschlüssen, Sicherheitsbeleuchtung, Rettungswegkennzeichnung, Beleuchtungsanlagen, Blitzschutz- und Erdungsanlage, Zentralbatterieanlage für Sicherheitsbeleuchtung, Niederspannungsschaltanlagen, Hausalarmanlage, Einbruchmeldeanlage, Leitungsnetze, Schalter, Steckdosen.
— Technische Gebäudeausstattung: Erneuerung von Abwasseranlagen, Trinkwasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnischen Anlagen, Entrauchungsanlagen, Hausanschlüssen, Sicherheitsbeleuchtung, Rettungswegkennzeichnung, Beleuchtungsanlagen, Blitzschutz- und Erdungsanlage, Zentralbatterieanlage für Sicherheitsbeleuchtung, Niederspannungsschaltanlagen, Hausalarmanlage, Einbruchmeldeanlage, Leitungsnetze, Schalter, Steckdosen.
— Brandschutzmaßnahmen: Errichtung eines 2. baulichen Rettungswegs, Rauch- und Brandschutztüren, Abtrennung des Bestandstreppenhauses vom Hofdurchgang, Abtrennung des neuen Treppenhauses, Instandsetzung von Türen in notwendigen Fluren als dichte Türen, Panikschlösser an Türen zu Treppenräumen, Einbau von Feststellanlagen an Rauch– und Brandschutztüren, feuerbeständige Ausführung des neuen Aufzugsschachtes, Sicherstellung der Rettungswege im Bürobereich EG, Untergeschoss: Herstellung notwendiger Flure, Instandsetzung Treppenhausfenster für Feuerwehrschlauchangriff, Sicherheitsbeleuchtung auf Rettungswegen, Alarmierungsanlage, Sicherheitsstromversorgung (Sicherheitsbeleuchtung und Alarmierungsanlage), ges. Raum für Sicherheitsstromversorgung, Brandschutzschottungen von TGA-Leitungen, Kennzeichnung der Rettungswege, Feuerlöscher.
— Brandschutzmaßnahmen: Errichtung eines 2. baulichen Rettungswegs, Rauch- und Brandschutztüren, Abtrennung des Bestandstreppenhauses vom Hofdurchgang, Abtrennung des neuen Treppenhauses, Instandsetzung von Türen in notwendigen Fluren als dichte Türen, Panikschlösser an Türen zu Treppenräumen, Einbau von Feststellanlagen an Rauch– und Brandschutztüren, feuerbeständige Ausführung des neuen Aufzugsschachtes, Sicherstellung der Rettungswege im Bürobereich EG, Untergeschoss: Herstellung notwendiger Flure, Instandsetzung Treppenhausfenster für Feuerwehrschlauchangriff, Sicherheitsbeleuchtung auf Rettungswegen, Alarmierungsanlage, Sicherheitsstromversorgung (Sicherheitsbeleuchtung und Alarmierungsanlage), ges. Raum für Sicherheitsstromversorgung, Brandschutzschottungen von TGA-Leitungen, Kennzeichnung der Rettungswege, Feuerlöscher.
— Barrierefreie Erschließung einschl. Einbau eines Aufzuges im Zusammenhang mit einem 2. Rettungsweg.
In Hinblick auf die Nutzung wird eine Erhöhung der Gebäudekapazität angestrebt.
Die Maßnahme soll, soweit möglich, bei laufendem Betrieb realisiert werden.
Es ist der folgende zeitliche Ablauf vorgesehen:
Planung bis einschließlich Vorlage der BPU: bis 15.9.2014;
Planung, Ausschreibung, Bauvorbereitung: 2015;
Bauausführung: 2016 und 2017.
Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass für die Erarbeitung der BPU lediglich 4 Monate zur Verfügung stehen und der Termin für die Vorlage der BPU zwingend einzuhalten ist. Die entsprechenden Kapazitäten für die Bearbeitung sind im Auftragsfalle vorzuhalten. Ein konkreter Zeitplan für die Planungsphase wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass für die Erarbeitung der BPU lediglich 4 Monate zur Verfügung stehen und der Termin für die Vorlage der BPU zwingend einzuhalten ist. Die entsprechenden Kapazitäten für die Bearbeitung sind im Auftragsfalle vorzuhalten. Ein konkreter Zeitplan für die Planungsphase wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
Es werden weitere Fachplaner/innen beauftragt, mit denen Abstimmungen durchzuführen sind: TGA für HLS/Aufzug sowie ELT, Brandschutzgutachter, Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik), Tragwerksplanung, SiGeKo, Baugrunduntersuchung, Schadstoffuntersuchung.
Es werden weitere Fachplaner/innen beauftragt, mit denen Abstimmungen durchzuführen sind: TGA für HLS/Aufzug sowie ELT, Brandschutzgutachter, Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik), Tragwerksplanung, SiGeKo, Baugrunduntersuchung, Schadstoffuntersuchung.
Eine Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde ist zwingend erforderlich.
Eine Substanzanalyse einschl. restauratorischer Untersuchungen, Schadstoffgutachten, Holzgutachten u.a. liegt vor.
Es wird eine Baukostenobergrenze vereinbart. Die Gesamtbausumme für das Sanierungsvorhaben liegt bei etwa 3,9 Mio. EUR für die Kostengruppen 200 bis 700 einschl. 10 % Reserve für Unvorhergesehenes gem. LHO Berlin.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 2 und 3. Die Beauftragung der Stufen kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gem. ABau Teil II, Punkt 23 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 2 und 3. Die Beauftragung der Stufen kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gem. ABau Teil II, Punkt 23 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
Auf Grund der komplexen Aufgabenstellung ist mit dem Erfordernis einer umfangreichen Vor-Ort-Präsenz zu rechnen.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Planung ist die Sanierung des Gebäudekomplexes der Jugendfreizeiteinrichtung NaunynRitze in der Naunynstraße 63, 10997 Berlin, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,9 Mio. EUR (brutto inkl. NK und Unvorhergesehenes).
Gegenstand der Planung ist die Sanierung des Gebäudekomplexes der Jugendfreizeiteinrichtung NaunynRitze in der Naunynstraße 63, 10997 Berlin, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,9 Mio. EUR (brutto inkl. NK und Unvorhergesehenes).
Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Nach der Beauftragung der Leistungsphasen 2 und 3 werden die Leistungsphasen 4, 5, 6 und 7 sowie 8 und 9 jeweils stufenweise beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Es sind ggf. weitere, besondere Leistungen wie z.B. die Bestandsaufnahme zu übernehmen.
Eine Verlängerung der Bauzeit bis 2018 ist nicht auszuschließen.
Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Naunynstraße 63, 10997 Berlin-Kreuzberg, Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben, Punkt 1),
2. Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Büroinhaber/in bzw. bevollm. Vertreter/in bei jur. Person), Telefon, Fax, Email, Ansprechpartner/in),
3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen,
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1);
9. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013) und,
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei der Sanierung / Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude) zu berücksichtigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei der Sanierung / Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude) zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
11. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2011-2013), aufgeteilt nach Architekten/innen mit 8 Berufsjahren sowie mit 6 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung oder glw. sowie nach sonstigen Mitarbeitern/innen. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten/innen mit mindestens 4 Jahren sowie mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern/innen zu erfolgen.
11. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2011-2013), aufgeteilt nach Architekten/innen mit 8 Berufsjahren sowie mit 6 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung oder glw. sowie nach sonstigen Mitarbeitern/innen. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten/innen mit mindestens 4 Jahren sowie mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern/innen zu erfolgen.
12. Angaben zu den vorgesehenen (max. 2) Mitarbeitern/innen gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie:
— Name, Vorname;
— Berufsausbildung;
— Qualifikation/Abschlüsse;
— beruflicher Werdegang einschließlich der Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen sowie Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom- oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600, der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang / Leistungsphasen / Leistungszeit) als Nachweis der Planungs- bzw. Baustellenpraxis an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen);
— beruflicher Werdegang einschließlich der Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen sowie Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom- oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600, der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang / Leistungsphasen / Leistungszeit) als Nachweis der Planungs- bzw. Baustellenpraxis an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen);
Angaben für
— eine/n Hauptbearbeiter/in,
— eine/n stellvertretende/n Bearbeiter/in.
13. Vorstellung von drei Referenzgebäuden mit Architektenleistungen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft.
— die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,
— die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
— Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
— jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes HOAI § 33-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung.),
— in der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 bis 8 erbracht worden sein,
— die Bauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 700 müssen mindestens 2 000 000,00 EUR (brutto) betragen.
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Umbau, Modernisierung, Sanierung, Neubau etc.),
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 700 in EUR brutto,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes,
— Angaben zum Status hinsichtlich Denkmalschutz,
— Angaben zur Einhaltung einer Baukostenobergrenze,
— Angaben zur Finanzierung des Projektes durch Förderprogramme,
— Angaben, ob Ertüchtigung für den Brandschutz und die Barrierefreiheit Bestandteil der Leistungen waren,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung, (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Angaben, ob die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
14. Liste von Referenzen mit Projekten für öffentliche Auftraggeber. Angaben zu Auftraggeber (öffentlicher Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer, Leistungsumfang, Leistungszeit, Bausumme.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.500.000 EUR für Personen- und 1.500.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.500.000 EUR für Personen- und 1.500.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
(keine abschließende Auflistung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter bzw. Vertreterin benannt werden, die durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter bzw. Vertreterin benannt werden, die durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt/in.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Ziff. III.2.2 / § 5 (4c) VOF): max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 400.000 EUR (netto) ausweist. -oder- — 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 200 000 EUR (netto) ausweist.1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist –oder- — 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 150 000 EUR (netto) ausweist.2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (Ziff. III.2.3 / § 5 (5d) VOF): — max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 2.1 und 2.2 bewertet:2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) mindestens 3 Architekten/innen nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen), davon mindestens 2 Architekten/innen mit einer Berufserfahrung von mindestens 8 Jahren –oder- — 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 3 Architekten/innen bzw. sonstige Ingenieure/innen nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen), davon mindestens 1 Architekt/in mit einer Berufserfahrung von mindestens 6 Jahren.2.2 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) mindestens 3 Architekten/innen ausweist, die seit mindestens 4 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. –oder- — 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) mindestens 2 Architekten/innen ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern/innen (Ziff. III.2.2 / § 4(3) § 5(5c) VOF): — max. 15 Pkt.Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen (Hauptbearbeiter, stellvertretende Bearbeiter) nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Werden die Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3 bewertet:3.1 — 6 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie mehr als 8 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 3 persönliche Referenzen –oder- — 4 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie über 5 bis 8 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen –oder- — 2 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen. 3.2 — 4 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie über mehr als 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen –oder- — 2 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 persönliche Referenz.3.3 — 5 Pkt. erhält die Bewerbung, wenn durch die vorgesehenen Projektmitarbeiter insgesamt ein Nachweis sowohl über Planungserfahrung als auch über Baustellenerfahrung (Bauleitung) erbracht wird (Aussagen über Leistungsumfang bzw. Leistungsphasen in den persönlichen Referenzen sind maßgeblich!)4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziffer III.2.3: max. 72 Pkt. (3x24 Pkt.) Jedes der drei Referenzprojekte wird mit bis zu 24 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziff.III.2.3 erfüllt sind! Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 4.1 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-700 mindestens 3,5 Mio. EUR betragen.4.2 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Modernisierung bzw. Sanierung handelt.4.3 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine soziale, kulturelle Einrichtung handelt (z.B. Jugendfreizeiteinrichtung).4.4 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt. 4.5 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt mit einer Baukostenobergrenze.4.6. – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es über ein Förderprogramm finanziert worden ist (z.B. städtebaulicher Denkmalschutz).4.7. – 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es eine Ertüchtigung für den Brandschutz und die Barrierefreiheit in einem denkmalgeschützten Gebäude enthält.4.8 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der/die Hauptbearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, in verantwortlicher Position im Projekt war. 4.9 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist.5. – Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziffer III.2.3: 8 Pkt. werden vergeben, wenn in einer Referenzliste nach Ziffer III.2.3 Nr. 14 mindestens 3 Referenzprojekte nachgewiesen werden, bei denen es sich um öffentliche Baumaßnahmen handelt, die durch den öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB beauftragt wurden.In der Summe aller Kriterien werden maximal 115 Punkte vergeben.
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Ziff. III.2.2 / § 5 (4c) VOF): max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 400.000 EUR (netto) ausweist. -oder- — 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 200 000 EUR (netto) ausweist.1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist –oder- — 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) in Höhe von mindestens 150 000 EUR (netto) ausweist.2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (Ziff. III.2.3 / § 5 (5d) VOF): — max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 2.1 und 2.2 bewertet:2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) mindestens 3 Architekten/innen nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen), davon mindestens 2 Architekten/innen mit einer Berufserfahrung von mindestens 8 Jahren –oder- — 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 3 Architekten/innen bzw. sonstige Ingenieure/innen nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen), davon mindestens 1 Architekt/in mit einer Berufserfahrung von mindestens 6 Jahren.2.2 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) mindestens 3 Architekten/innen ausweist, die seit mindestens 4 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. –oder- — 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2011/2012/2013) mindestens 2 Architekten/innen ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern/innen (Ziff. III.2.2 / § 4(3) § 5(5c) VOF): — max. 15 Pkt.Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen (Hauptbearbeiter, stellvertretende Bearbeiter) nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Werden die Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3 bewertet:3.1 — 6 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie mehr als 8 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 3 persönliche Referenzen –oder- — 4 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie über 5 bis 8 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen –oder- — 2 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen. 3.2 — 4 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie über mehr als 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen –oder- — 2 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung bzw. Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 persönliche Referenz.3.3 — 5 Pkt. erhält die Bewerbung, wenn durch die vorgesehenen Projektmitarbeiter insgesamt ein Nachweis sowohl über Planungserfahrung als auch über Baustellenerfahrung (Bauleitung) erbracht wird (Aussagen über Leistungsumfang bzw. Leistungsphasen in den persönlichen Referenzen sind maßgeblich!)4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziffer III.2.3: max. 72 Pkt. (3x24 Pkt.) Jedes der drei Referenzprojekte wird mit bis zu 24 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziff.III.2.3 erfüllt sind! Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 4.1 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-700 mindestens 3,5 Mio. EUR betragen.4.2 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Modernisierung bzw. Sanierung handelt.4.3 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine soziale, kulturelle Einrichtung handelt (z.B. Jugendfreizeiteinrichtung).4.4 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt. 4.5 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt mit einer Baukostenobergrenze.4.6. – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es über ein Förderprogramm finanziert worden ist (z.B. städtebaulicher Denkmalschutz).4.7. – 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es eine Ertüchtigung für den Brandschutz und die Barrierefreiheit in einem denkmalgeschützten Gebäude enthält.4.8 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der/die Hauptbearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, in verantwortlicher Position im Projekt war. 4.9 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist.5. – Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziffer III.2.3: 8 Pkt. werden vergeben, wenn in einer Referenzliste nach Ziffer III.2.3 Nr. 14 mindestens 3 Referenzprojekte nachgewiesen werden, bei denen es sich um öffentliche Baumaßnahmen handelt, die durch den öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB beauftragt wurden.In der Summe aller Kriterien werden maximal 115 Punkte vergeben.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-05-22 📅
Datum des Endes: 2017-12-01 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_Arch_NR.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_Arch_NR.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter/innen und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter/innen und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter/innen und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter/innen und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren Arch_NR" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren Arch_NR" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 24.3.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 24.3.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich bis zum 14.4.2014 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich der 28.04.2014 sein. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 18. KW stattfinden.
10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich bis zum 14.4.2014 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich der 28.04.2014 sein. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 18. KW stattfinden.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 042-070022 (2014-02-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-06) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Sicherstellung der Qualität der Leistung durch Darstellung eines Personaleinsatzplanes, Sicherstellung des Terminrahmens, Sicherstellung der Verausgabung der Mittel, der Verfügbarkeit von Datenaustauschformaten (insbes. dxf, GEAB, eVergabe) und der Organisation der Qualitätskontrolle (15)
2. Darstellung der besonderen Anforderungen an die geplanten Maßnahmen an der NaunynRitze einschließlich der Erörterung von Lösungsansätzen; unter Umständen mit einer Darstellung vergleichbarer Problemstellungen in Referenzprojekten (20)
3. Sicherstellung des Nachweises der Wirtschaftlichkeit des geförderten Bauvorhabens sowie der Gewährleistung der Abrechnung von Fördermitteln und der Einhaltung der Kostenobergrenze und Transparenz hinsichtlich der fortlaufenden Kostenverfolgung (10)
4. Darstellung zum Ablauf der Zusammenarbeit mit den anderen fachlich Beteiligten, insbesondere zur Berücksichtigung des Denkmalschutzes, sowie Koordinierung der Fachplanungen (5)
5. Darstellung zu möglichen Ansätzen für die Gewährleistung des Brandschutzes und der Barrierefreiheit (5)
6. Gesamteindruck der Präsentation, Umgang mit Rückfragen (5)
7. Angebot für den Umbauzuschlag, Ansatz für mit zu verarbeitende Bausubstanz in den anrechen-baren Kosten, Zuschlag für Modernisierung / Instandsetzung (15)
8. Mindest-, Mittel- oder Höchstsätze innerhalb der Honorarzone (15)
9. Angebot für die Nebenkostenpauschale (5)
10. Angebot für Stundenleistungen (5)
Auftragsvergabe
Name: Sting Architekten ELW Gesellschaft für Architekten mbH & Co. KG
Postanschrift: Bleibtreustraße 32
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10707
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Postanschrift: Geschäftsstelle, Martin-Luther-Str. 105
Telefon: +49 309013-8316📞
Fax: +49 309013-7613 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 005-005589 (2016-01-06)