Die KRS beabsichtigt die Vergabe von freiberuflichen Leistungen (Ingenieurleistungen gem. HOAI) für die Erweiterung der Kompostierungsanlage am Betriebsstandort Swisttal-Miel, um die dort anfallenden Bioabfallmengen möglichst optimiert verwerten zu können. Die Planungsleistungen betreffen die Erweiterung der Anlage um ca. 25 000 Mg/a. Hierbei soll auf Basis einer durchgeführten Machbarkeitsstudie die Erweiterung durch die Errichtung einer Tunnelkompostierung erfolgen. Vorhandene Anlagenkomponenten (u. a. Eingangsbereich, Lagerhalle) sollen in die Planung eingebunden werden. Hierbei sind Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI sowie Leistungen nach § 53 HOAI (Technische Ausrüstung) zu erbringen. Dies sind voraussichtlich im Einzelnen: — Grundlagenermittlung; — Vorplanung; — Entwurfsplanung; — Genehmigungsplanung; — Ausführungsplanung (ggf. durch Bauunternehmen zu erbringen); — Vorbereitung der Vergabe; — Mitwirkung bei der Vergabe; — Bauoberleitung; — Objektbetreuung; Zusätzlich sollen im Rahmen dieser Planungen folgende Leistungen beauftragt werden: — Leistungen der Tragwerksplanung; — Örtliche Bauüberwachung; Wichtiger Hinweis: Um den Interessenten einheitliche Informationen zum Projekt zur Verfügung zu stellen, ist bei der in Anhang A.II) genannten Kontaktstelle eine Kurzinformation zum Vorhaben, zu den Leistungseckpunkten der ausgeschriebenen Leistung und zur Abwicklung des Vergabeverfahrens nach VOF anzufordern. Der Kurzinformation sind auch Formblätter für den Teilnahmeantrag beigefügt, die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs von den Bewerbern zwingend zu verwenden sind.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-09-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: KRS KompostWerke Rhein-Sieg GmbH & Co. KG
Postanschrift: Lützermiel 3
Postleitzahl: 53913
Postort: Swisttal
Kontakt
Fax: +49 2241306121 📠
1. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Diese Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbewerb ein. Im Teilnahmewettbewerb werden auf der Grundlage der Teilnahmeanträge diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Teilnahme am
anschließenden Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist noch kein Angebot, sondern nur ein Teilnahmeantrag abzugeben.
2. Für den Teilnahmeantrag sind die Vordrucke (Formblätter) zu verwenden, die bei der in Anlage A.II) genannten Kontaktstelle per Post oder Fax angefordert werden müssen. Mit den Formblättern wird auch eine Kurzinformation übersandt, die weitere Informationen enthält.
3. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich (Post, Fax) an die in Anlage A.I) genannte Kontaktstelle zu stellen und werden ausschließlich schriftlich (Post, Fax) beantwortet. Mündliche Rückfragen werden nicht beantwortet.
Eine rechtzeitige Beantwortung der Rückfragen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge kann nur erfolgen, wenn die Rückfragen bis spätestens 9.10.2014 bei der oben genannten Stelle eingehen.
Später eingehende Rückfragen werden nach Möglichkeit ebenfalls beantwortet, sofern dies aus Sicht des Auftraggebers noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge möglich ist.
4. Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, welche die geforderten Nachweise/Erklärungen nicht vollständig vorlegen, werden bei der Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nicht berücksichtigt. Ist ein Teilnahmeantrag unvollständig, weil die geforderten Angaben bzw. Erklärungen fehlen oder unklar sind, steht es im Ermessen des Auftraggebers, ob er die fehlenden Angaben bzw. Erklärungen nachfordert oder der betreffende Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den oben genannten Erklärungen zu fordern.
5. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie Nachweise zur fachlichen Eignung
werden bei Bewerbergemeinschaften gemeinsam berücksichtigt.
1. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Diese Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbewerb ein. Im Teilnahmewettbewerb werden auf der Grundlage der Teilnahmeanträge diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Teilnahme am
anschließenden Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist noch kein Angebot, sondern nur ein Teilnahmeantrag abzugeben.
2. Für den Teilnahmeantrag sind die Vordrucke (Formblätter) zu verwenden, die bei der in Anlage A.II) genannten Kontaktstelle per Post oder Fax angefordert werden müssen. Mit den Formblättern wird auch eine Kurzinformation übersandt, die weitere Informationen enthält.
3. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich (Post, Fax) an die in Anlage A.I) genannte Kontaktstelle zu stellen und werden ausschließlich schriftlich (Post, Fax) beantwortet. Mündliche Rückfragen werden nicht beantwortet.
Eine rechtzeitige Beantwortung der Rückfragen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge kann nur erfolgen, wenn die Rückfragen bis spätestens 9.10.2014 bei der oben genannten Stelle eingehen.
Später eingehende Rückfragen werden nach Möglichkeit ebenfalls beantwortet, sofern dies aus Sicht des Auftraggebers noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge möglich ist.
4. Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, welche die geforderten Nachweise/Erklärungen nicht vollständig vorlegen, werden bei der Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nicht berücksichtigt. Ist ein Teilnahmeantrag unvollständig, weil die geforderten Angaben bzw. Erklärungen fehlen oder unklar sind, steht es im Ermessen des Auftraggebers, ob er die fehlenden Angaben bzw. Erklärungen nachfordert oder der betreffende Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den oben genannten Erklärungen zu fordern.
5. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie Nachweise zur fachlichen Eignung
werden bei Bewerbergemeinschaften gemeinsam berücksichtigt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die KRS beabsichtigt die Vergabe von freiberuflichen Leistungen (Ingenieurleistungen gem. HOAI) für die Erweiterung der Kompostierungsanlage am Betriebsstandort Swisttal-Miel, um die dort anfallenden Bioabfallmengen möglichst optimiert verwerten zu können.
Die KRS beabsichtigt die Vergabe von freiberuflichen Leistungen (Ingenieurleistungen gem. HOAI) für die Erweiterung der Kompostierungsanlage am Betriebsstandort Swisttal-Miel, um die dort anfallenden Bioabfallmengen möglichst optimiert verwerten zu können.
Die Planungsleistungen betreffen die Erweiterung der Anlage um ca. 25 000 Mg/a. Hierbei soll auf Basis einer durchgeführten Machbarkeitsstudie die Erweiterung durch die Errichtung einer Tunnelkompostierung erfolgen. Vorhandene Anlagenkomponenten (u. a. Eingangsbereich, Lagerhalle) sollen in die Planung eingebunden werden. Hierbei sind Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI sowie Leistungen nach § 53 HOAI (Technische Ausrüstung) zu erbringen. Dies sind voraussichtlich im Einzelnen:
Die Planungsleistungen betreffen die Erweiterung der Anlage um ca. 25 000 Mg/a. Hierbei soll auf Basis einer durchgeführten Machbarkeitsstudie die Erweiterung durch die Errichtung einer Tunnelkompostierung erfolgen. Vorhandene Anlagenkomponenten (u. a. Eingangsbereich, Lagerhalle) sollen in die Planung eingebunden werden. Hierbei sind Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI sowie Leistungen nach § 53 HOAI (Technische Ausrüstung) zu erbringen. Dies sind voraussichtlich im Einzelnen:
— Grundlagenermittlung;
— Vorplanung;
— Entwurfsplanung;
— Genehmigungsplanung;
— Ausführungsplanung (ggf. durch Bauunternehmen zu erbringen);
— Vorbereitung der Vergabe;
— Mitwirkung bei der Vergabe;
— Bauoberleitung;
— Objektbetreuung;
Zusätzlich sollen im Rahmen dieser Planungen folgende Leistungen beauftragt werden:
— Leistungen der Tragwerksplanung;
— Örtliche Bauüberwachung;
Wichtiger Hinweis:
Um den Interessenten einheitliche Informationen zum Projekt zur Verfügung zu stellen, ist bei der in Anhang A.II) genannten Kontaktstelle eine Kurzinformation zum Vorhaben, zu den Leistungseckpunkten der ausgeschriebenen Leistung und zur Abwicklung des Vergabeverfahrens nach VOF anzufordern. Der Kurzinformation sind auch Formblätter für den Teilnahmeantrag beigefügt, die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs von den Bewerbern zwingend zu verwenden sind.
Um den Interessenten einheitliche Informationen zum Projekt zur Verfügung zu stellen, ist bei der in Anhang A.II) genannten Kontaktstelle eine Kurzinformation zum Vorhaben, zu den Leistungseckpunkten der ausgeschriebenen Leistung und zur Abwicklung des Vergabeverfahrens nach VOF anzufordern. Der Kurzinformation sind auch Formblätter für den Teilnahmeantrag beigefügt, die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs von den Bewerbern zwingend zu verwenden sind.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rhein-Sieg-Kreis
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung.
1. Verbindliche Erklärung über das Nichtvorliegen der in § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF genannten Ausschlussgründe.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
4. Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung.
5. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011 – 2013).
Mindeststandards:
4. Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR unter Angabe des Versicherungsunternehmens.
Hinweis:
Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen der Auswertung der Teilnahmeanträge den Versicherungsschutz durch die Vorlage einer Kopie des Versicherungsscheins nachweisen zu lassen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ingenieure/technische Mitarbeiter beim Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft beschäftigt waren.
7. Eigenerklärung zu Referenzen des Bewerbers (der Bewerbergemeinschaft) über die Durchführung von Planungsleistungen.
Mindeststandards:
6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011 bis 2013) durchschnittlich mindestens fünf Ingenieure/technische Mitarbeiter pro Jahr beim Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft beschäftigt waren.
7. Eigenerklärung zu mindestens zwei Referenzen des Bewerbers (der Bewerbergemeinschaft) über die Durchführung von Planungsleistungen für Kompostierungsanlagen/Vergärungsanlagen (Erweiterung/Umbau/Neubau). Hierbei muss mindestens eine Referenz Planungsleistungen gemäß § 41 HOAI (Ingenieurbauwerke) und die weitere Referenz Planungsleistungen gemäß § 41 oder § 53 HOAI (Technische Ausrüstung) beinhalten.
7. Eigenerklärung zu mindestens zwei Referenzen des Bewerbers (der Bewerbergemeinschaft) über die Durchführung von Planungsleistungen für Kompostierungsanlagen/Vergärungsanlagen (Erweiterung/Umbau/Neubau). Hierbei muss mindestens eine Referenz Planungsleistungen gemäß § 41 HOAI (Ingenieurbauwerke) und die weitere Referenz Planungsleistungen gemäß § 41 oder § 53 HOAI (Technische Ausrüstung) beinhalten.
Die vorgenannten Planungen (an zwei unterschiedlichen Anlagen) müssen im Zeitraum 2010 bis 2014 abgeschlossen (mind. bis Leistungsphase 7) oder mindestens im Jahr 2013 begonnen worden sein. Der beauftragte Leistungsumfang muss in jedem Projekt mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 umfasst haben. Zudem sind ausschließlich Referenzen von Planungsleistungen in Deutschland zulässig. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).
Die vorgenannten Planungen (an zwei unterschiedlichen Anlagen) müssen im Zeitraum 2010 bis 2014 abgeschlossen (mind. bis Leistungsphase 7) oder mindestens im Jahr 2013 begonnen worden sein. Der beauftragte Leistungsumfang muss in jedem Projekt mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 umfasst haben. Zudem sind ausschließlich Referenzen von Planungsleistungen in Deutschland zulässig. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
In den Vergabeunterlagen für die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber geregelt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
In den Vergabeunterlagen für die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber geregelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben ihre Mitglieder sowie einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen.
Sonstige besondere Bedingungen:
2. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen TVgG – NRW.
3. Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Sollten mehr als drei Bewerber die gesetzten Mindestbedingungen erfüllen, erfolgt eine weitere Abschichtung der Bewerber anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlsystematik mit folgendem Auswahlkriterium:
— Bewerber, welche einen Gesamtumsatz von mindestens 700 000 EUR/a in den Geschäftsjahren 2011 bis 2013 aufweisen und in den Jahren 2010 bis 2014 mindestens für eine Tunnelkompostierungsanlage Planungsleistungen (gemäß § 41 oder § 53 der HOAI) mindestens mit den Leistungsphasen 2 bis 4 erbracht haben, werden vorrangig berücksichtigt.
— Bewerber, welche einen Gesamtumsatz von mindestens 700 000 EUR/a in den Geschäftsjahren 2011 bis 2013 aufweisen und in den Jahren 2010 bis 2014 mindestens für eine Tunnelkompostierungsanlage Planungsleistungen (gemäß § 41 oder § 53 der HOAI) mindestens mit den Leistungsphasen 2 bis 4 erbracht haben, werden vorrangig berücksichtigt.
Die anzugebende Referenz (Eigenerklärung) muss diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).
Fall 1: Sollten nicht mindestens drei Bewerber das gesetzte Auswahlkriterium erfüllen, werden aus der Gruppe der Bewerber, welche die Mindestbedingungen erfüllen, weitere Bewerber hinzugelost, so dass die angestrebte Mindestzahl von drei Bewerbern für die zweite Stufe des Verhandlungsverfahrens gesichert ist.
Fall 1: Sollten nicht mindestens drei Bewerber das gesetzte Auswahlkriterium erfüllen, werden aus der Gruppe der Bewerber, welche die Mindestbedingungen erfüllen, weitere Bewerber hinzugelost, so dass die angestrebte Mindestzahl von drei Bewerbern für die zweite Stufe des Verhandlungsverfahrens gesichert ist.
Fall 2: Sollten mehr als drei Bewerber auch das gesetzte Auswahlkriterium erfüllen, erfolgt auch in diesem Fall eine Losentscheidung.
Nach der Entscheidung über das Auswahlergebnis des Teilnahmewettbewerbs erhalten die nicht berücksichtigten Bewerber ein entsprechendes Absageschreiben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Stabsstelle Recht der RSAG Anstalt des öffentlichen Rechts
Herrn Thomas Knierim
Name: RSAG Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Pleiser Hecke 4
Postort: Siegburg
Postleitzahl: 53721
Kontaktperson: Stabsstelle Recht
Referenz Zusätzliche Informationen
1. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Diese Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbewerb ein. Im Teilnahmewettbewerb werden auf der Grundlage der Teilnahmeanträge diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Teilnahme am
1. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Diese Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbewerb ein. Im Teilnahmewettbewerb werden auf der Grundlage der Teilnahmeanträge diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Teilnahme am
anschließenden Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist noch kein Angebot, sondern nur ein Teilnahmeantrag abzugeben.
2. Für den Teilnahmeantrag sind die Vordrucke (Formblätter) zu verwenden, die bei der in Anlage A.II) genannten Kontaktstelle per Post oder Fax angefordert werden müssen. Mit den Formblättern wird auch eine Kurzinformation übersandt, die weitere Informationen enthält.
2. Für den Teilnahmeantrag sind die Vordrucke (Formblätter) zu verwenden, die bei der in Anlage A.II) genannten Kontaktstelle per Post oder Fax angefordert werden müssen. Mit den Formblättern wird auch eine Kurzinformation übersandt, die weitere Informationen enthält.
3. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich (Post, Fax) an die in Anlage A.I) genannte Kontaktstelle zu stellen und werden ausschließlich schriftlich (Post, Fax) beantwortet. Mündliche Rückfragen werden nicht beantwortet.
Eine rechtzeitige Beantwortung der Rückfragen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge kann nur erfolgen, wenn die Rückfragen bis spätestens 9.10.2014 bei der oben genannten Stelle eingehen.
Später eingehende Rückfragen werden nach Möglichkeit ebenfalls beantwortet, sofern dies aus Sicht des Auftraggebers noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge möglich ist.
4. Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, welche die geforderten Nachweise/Erklärungen nicht vollständig vorlegen, werden bei der Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nicht berücksichtigt. Ist ein Teilnahmeantrag unvollständig, weil die geforderten Angaben bzw. Erklärungen fehlen oder unklar sind, steht es im Ermessen des Auftraggebers, ob er die fehlenden Angaben bzw. Erklärungen nachfordert oder der betreffende Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den oben genannten Erklärungen zu fordern.
4. Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, welche die geforderten Nachweise/Erklärungen nicht vollständig vorlegen, werden bei der Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nicht berücksichtigt. Ist ein Teilnahmeantrag unvollständig, weil die geforderten Angaben bzw. Erklärungen fehlen oder unklar sind, steht es im Ermessen des Auftraggebers, ob er die fehlenden Angaben bzw. Erklärungen nachfordert oder der betreffende Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den oben genannten Erklärungen zu fordern.
5. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie Nachweise zur fachlichen Eignung
werden bei Bewerbergemeinschaften gemeinsam berücksichtigt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der zuvor benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der zuvor benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt
worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 101a GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg zehn Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagerteilung unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 101a GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg zehn Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagerteilung unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 171-303482 (2014-09-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-24) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge