Austausch des vorhandenen homogenen Gebäudeautomationssystems der Marke Honeywell durch ein herstellerneutrales System in der Verwaltungszentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, Regensburger Straße 104

Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch BA- Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH

Der Auftraggeber beabsichtigt, in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg das vorhandene proprietäre bzw. homogene Gebäudeautomationssystem der Marke Honeywell durch ein herstellerneutrales System auszutauschen.
Die Modernisierung hat nach den derzeit verfügbaren anerkannten Regeln der Technik, namentlich DIN EN ISO 16484 Teil 1 bis 6 und VDI 3814 Blatt 1 bis 7 und in Anlehnung an die neue VDI 3813 für Raumautomation Blatt 1 bis 2 zu erfolgen. Als Systembus soll das herstellerneutrale Datenübertragungsprotokoll BACnet (Data Communication Protocol for Building Automation and Control Networs) entsprechend den benannten Normungen und dem BACnet-Pflichtenheft zum Einsatz kommen. Die Modernisierung hat hierbei für die Feld-, Automations- und Managementebene zu erfolgen und ist auf die gesamte Kostengruppe 480 nach DIN276 anzuwenden.
Im Rahmen der Planung (stufenweise Beauftragung der LPH 1-9 der HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung) sind für den Auftraggeber zusätzlich die Erstellung von technischen Ausführungsrichtlinien (TAR) sowie die Novellierung des vorhandenen BACnet-Pflichtenheftes auf den neuesten Stand der Technik angedacht. Der Auftraggeber behält sich vor diese Dienstleistungen gesondert zu beauftragen.
Eckdaten der Liegenschaft der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit und der beschriebenen Maßnahme:
— Gesamtumfang der Maßnahme für zentrale und dezentrale Automation ca. 30 000 DP,
— Hiervon ca. 15 000 DP als dezentrale Raumautomation aufgeteilt auf ca. 1 250 Räume,
— Anzahl Schaltschränke ca. 250 Stk.; Controller ca. 600 Stk.; Großanlagen ca. 68 Stk.,
— Umbau im Bestand bei laufenden Betrieb,
— Teilweise hohe Anforderungen an Anlagenverfügbarkeiten während der Umbauphase,
— Notwendigkeit von Interimsmaßnahmen für systemkritische Anlagen,
— Hohe Spreizung im Betriebsalter der Anlagen von 5 bis 20 Jahren,
— Anstehende Erneuerungen von zu erfassender technischer Gebäudeausrüstung TGA,
— Zeitraum der Gesamtmaßnahme voraussichtlich über mehrere Jahre.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-06-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-06-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch BA- Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Postanschrift: Lina-Ammon-Str. 9
Postleitzahl: 90471
Postort: Nürnberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bi-management.de 🌏
E-Mail: zvst@bi-management.de 📧
Telefon: +49 91198872961 📞
Fax: +49 91198872909 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-06-27 📅
Einreichungsfrist: 2014-08-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 124-221232
ABl. S-Ausgabe: 124
Zusätzliche Informationen
1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber abzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerbungsformular enthalten, werden ausgeschlossen. 2. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 1-7 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbung in Form einer Bietergemeinschaft von jedem Bieter gesondert abzugeben. Das gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten gleichermaßen für verbundene Unternehmen. 3. In Abweichung zu III.1.1) betragen die von Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden 500 000 EUR und für sonstige Schäden 300 000 EUR. 4. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 8-13 geforderten Erklärungen und Nachweise können durch die Bietergemeinschaft insgesamt erbracht werden. 5. Die Umsätze des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 6. Mitarbeiterzahlen und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 7. Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1) angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden. 8. Die Bewerber werden gebeten, Ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1)) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weitergegeben werden können. Kleiner Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. 9. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen und mit der Aufschrift „VOF Verfahren Gebäudeautomation VZ der BA Nürnberg“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen. 10.Die maximale Anzahl aller Bewerbungsunterlagen soll 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten. 11.Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens zusammen zu stellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen (Nr. 1-13). 12. Geforderte Erklärungen bzw. Nachweise sind gesondert zu erbringen; ein alleiniges Ankreuzen im Bewerbungsbogen wird nicht als vollständige Erklärung gewertet. 13.Die für die Nummern 1-7 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen. 14. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1-7 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung. 15.Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 8-13 des Bewerbungsbogens führen nicht zum Ausschluss aus der Wertung. 16. Die zu den Nummern 8-13 des Bewerbungsbogens bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorgelegten Erklärungen und Nachweise werden inhaltlich entsprechend den in der Bekanntmachung angegebenen Punkten inhaltlich bewertet und entsprechend dem in der Bekanntmachung bekanntgegebenen Faktor gewichtet. 17. Zu den Nummern 8-13 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Unterlagen werden von der Vergabestelle nicht nachgefordert und können auch nicht nachgereicht werden. 18. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der ausschreibenden Stelle und werde nicht zurückgegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt, in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg das vorhandene proprietäre bzw. homogene Gebäudeautomationssystem der Marke Honeywell durch ein herstellerneutrales System auszutauschen.
Die Modernisierung hat nach den derzeit verfügbaren anerkannten Regeln der Technik, namentlich DIN EN ISO 16484 Teil 1 bis 6 und VDI 3814 Blatt 1 bis 7 und in Anlehnung an die neue VDI 3813 für Raumautomation Blatt 1 bis 2 zu erfolgen. Als Systembus soll das herstellerneutrale Datenübertragungsprotokoll BACnet (Data Communication Protocol for Building Automation and Control Networs) entsprechend den benannten Normungen und dem BACnet-Pflichtenheft zum Einsatz kommen. Die Modernisierung hat hierbei für die Feld-, Automations- und Managementebene zu erfolgen und ist auf die gesamte Kostengruppe 480 nach DIN276 anzuwenden.
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Im Rahmen der Planung (stufenweise Beauftragung der LPH 1-9 der HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung) sind für den Auftraggeber zusätzlich die Erstellung von technischen Ausführungsrichtlinien (TAR) sowie die Novellierung des vorhandenen BACnet-Pflichtenheftes auf den neuesten Stand der Technik angedacht. Der Auftraggeber behält sich vor diese Dienstleistungen gesondert zu beauftragen.
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Eckdaten der Liegenschaft der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit und der beschriebenen Maßnahme:
— Gesamtumfang der Maßnahme für zentrale und dezentrale Automation ca. 30 000 DP,
— Hiervon ca. 15 000 DP als dezentrale Raumautomation aufgeteilt auf ca. 1 250 Räume,
— Anzahl Schaltschränke ca. 250 Stk.; Controller ca. 600 Stk.; Großanlagen ca. 68 Stk.,
— Umbau im Bestand bei laufenden Betrieb,
— Teilweise hohe Anforderungen an Anlagenverfügbarkeiten während der Umbauphase,
— Notwendigkeit von Interimsmaßnahmen für systemkritische Anlagen,
— Hohe Spreizung im Betriebsalter der Anlagen von 5 bis 20 Jahren,
— Anstehende Erneuerungen von zu erfassender technischer Gebäudeausrüstung TGA,
— Zeitraum der Gesamtmaßnahme voraussichtlich über mehrere Jahre.
Referenznummer: 126800
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Nürnberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bei Bewerbung einer Bietergemeinschaft ist die im Original unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung nach § 5 Abs. 6 VOF 2009 mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung vorzulegen.
2. Rechtsgeschäftliche Erklärung zu § 2 Abs.3 VOF 2009 bzgl. Ausführungs- und Lieferinteressen.
3. Rechtsgeschäftliche Erklärung zu § 4 Abs.2 VOF 2009
— ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist,
— ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
4. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 lit. a-g und Abs.9 lit. a-e VOF.
5. Bereitschaft, sich im Auftragsfall zur gewissenhaften Erfüllung von Obliegenheiten nach dem Verpflichtungsgesetz (BGBl S. 574) zu verpflichten.
6. Nachweis nach § 5 Abs. 5 a) bzw. § 19 Abs. 2 VOF 2009.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nach § 5 Abs. 4 c VOF 2009 durch Erklärung über:
— den Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren und
— den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) gemäß § 5 Abs. 5 a) VOF für die Projektleitung sowie stellvertretende Projektleitung wie:
— Name, Vornahme,
— Berufsausbildung,
— Qualifikation/Abschlüsse,
— Beruflicher Werdegang einschließlich Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen sowie Berufsjahre,
— Liste von persönlichen Referenzen von vergleichbaren Projekten mit Angaben zu den erbrachten Leistungen wie Bestandteile der Gebäudeautomation (Managementebene, Automationsebene, Feldebene, Erfahrung mit BACnet) an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren.
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2. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen nach § 5 Abs.5 b) VOF sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber der Dienstleistungen:
— Bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung,
— Bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftragnehmer ausgestellte Bescheinigung; ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig.
Gewertet werden maximal 4 Referenzprojekte, zu denen folgende Angaben zu machen sind:
— Benennung des Projekts,
— Benennung des Ansprechpartners mit Kontaktdaten,
— Angabe der Projektlaufzeit,
— Angaben der Kosten (brutto) nach DIN 276, KG 480 Gebäudeautomation,
— Angaben zum Leistungsumfang, d. h. beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
— Angaben zur Anzahl der Datenpunkte,
— Angabe der bearbeiteten Gebäudeautomationsbestandteile wie z. B. Managementebene, Automationsebene, Feldebene, Schaltschränke, Verkabelung,
— Angaben, ob Leistungen bei laufenden Betrieb ausgeführt wurden,
— Bearbeitungszeitraum.
Eine Referenz wird nur gewertet, wenn die nachfolgenden Anforderungen erfüllt sind:
a) Die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht sein,
b) Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
c) die Leistungen an den Referenzprojekten müssen bis zur Leistungsphase 8 (Übergabe der Gebäudeautomation an den Auftraggeber) abgeschlossen sein und nicht mehr als 5 Jahre zurückliegen (ab Übergabe).
3. Angaben über die technische Leitung nach § 5 Abs.5 c) VOF durch:
— Benennung der für die Durchführung des Projekts vorgesehenen Führungskräfte,
— Aufzeigen der Organisationsstruktur, für welche die Führungskräfte verantwortlich sind,
— Benennung von Qualifikation und Berufserfahrung der vorgesehenen Führungskräfte.
4. Erklärung zu § 5 Abs. 5 d) VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, gegliedert nach:
— Berufsgruppen,
— Angestellte und freie Mitarbeiter.
5. Erklärung zu § 5 Abs. 5 e) VOF, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für Dienstleistungen verfügen wird. Erwartet werden Aussagen zu verwendeter Bürosoftware, angewandter fachspezifischer Software wie z. B. AVA Programme, Dokumentenmanagementsysteme, Datenaustausch im DXF und DWG Format, GAEB – Schnittstelle, Projektsteuerungsprogramme, Kommunikationsmittel.
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6. Beschreibung zu § 5 Abs. 5 f) VOF der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität. Erwartet wird eine Darstellung der im Büro allgemein ergriffenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Darstellung kann durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 9001 ersetzt werden.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheiten: Nachweis einer aktuellen, gültigen Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Mindestens nötige Deckung für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) 1 000 000 EUR je Schadensereignis. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende unwiderrufliche Absichtserklärung eines Versicherungsgebers beizubringen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherungsgebers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbergemeinschaftsmitglieds als Partner einer Arge zu den o. g. Bedingungen eintritt.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die HOAI in der gültigen Fassung, insbesondere § 15 HOAI 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten und den bevollmächtigten Vertreter benennen. Bei Bietergemeinschaften müssen alle Bieter zulassungsberechtigt sein und Aussagen zu den Ausschlusskriterien gem. § 4 VOF 2009 treffen.
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Erforderlich ist die Vorlage einer im Original unterschriebenen Bietergemeinschaftserklärung nach § 5 Abs. 6 VOF 2009 mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden, § 19 Abs. 2 VOF. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 2 VOF benennen (§ 19 Abs. 3 VOF).
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Ziffer 1: Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nach § 5 Abs. 4 c) VOF Gesamtpunktzahl: 20 Gewichtung: 310 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013) in Höhe von mindestens 600 000 EUR ausweist. 6 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre zwischen 400 000 EUR und 600 000 EUR ausweist. 4 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre von weniger als 400 000 EUR ausweist. 10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre von mindestens 250 000 EUR aufweist.6 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre zwischen 150 000 EUR und 250 000 EUR aufweist. 4 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre von weniger als 150 000 EUR aufweist. Ziffer III.2.3), Technische Leistungsfähigkeit-Ziffer 1: Angaben gemäß § 5 Abs. 5 a) VOF Gesamtpunktzahl: 40 Gewichtung: 420 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag mit einer Projektleitung, die mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Gebäudeautomationsanlagen nachweist.15 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag mit einer Projektleitung, die mindestens 7 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Gebäudeautomationsanlagen nachweist.10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag mit einer Projektleitung, die mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Gebäudeautomationsanlagen nachweist. 20 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag mit einer stellvertretenden Projektleitung, die mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Gebäudeautomationsanlagen nachweist.15 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag mit einer stellvertretenden Projektleitung, die mindestens 7 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Gebäudeautomationsanlagen nachweist.10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag mit einer stellvertretenden Projektleitung, die mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Gebäudeautomationsanlagen nachweist. Jeweils 0 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, wenn die Projektleitung oder stellvertretende Projektleitung nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse verfügt. Ziffer 2: Angaben gemäß § 5 Abs. 5 b) VOF (Referenzprojekte)Gesamtpunktzahl: 240 (4 x 60) Gewichtung: 5 Maximal gewertet werden 4 Referenzprojekte mit jeweils bis zu maximal 60 Punkten.Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn die Bedingungen nach III.2.3), Ziffer 2. lit a) bis c) erfüllt sind.10 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn der Gesamtumfang der Maßnahme für zentrale und dezentrale Automation mindestens 20 000 Datenpunkte umfasst. 15 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn die Kommunikation zwischen der ausgeführten Gebäudeautomation zwischen Managementebene und Automationsebene über ein herstellerneutrales Datenprotokoll erfolgt. 15 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn die Gebäudeautomation als BACNet – basiertes Multi – Vendor System mit gewerkeübergreifender Systemintegration verschiedener Hersteller ausgeführt wurde. 20 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn die Gebäudeautomation bei laufendem Betrieb umgestellt wurde. Ziffer 3: Angaben gem. § 5 Abs.5 c) VOF-Benennung der vorgesehenen Führungskräfte: 10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, in der die Organisationsstruktur für welche die Führungskräfte verantwortlich sind, dargestellt wird.10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, wenn die Führungskraft in der Führungsfunktion mindestens eine Berufserfahrung von 8 Jahren hat. 5 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, wenn die Führungskraft in der Führungsfunktion mindestens eine Berufserfahrung von 5 Jahren hat. Gesamtpunktzahl: 20 Gewichtung: 4- Ziffer 4: Angaben gem. § 5 Abs.5 d) VOF20 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre (2011-2013) mindestens 5 Ingenieure nachweist, davon mindestens 3 mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. 10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre (2011-2013) mindestens 3 Ingenieure nachweist, davon mindestens 2 mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. Gesamtpunktzahl: 20 Gewichung: 4- Ziffer 5: Angaben gem. § 5 Abs . 5e) VOF 20 Punkte erhält der Teilnahmeantrag für eine sehr ausführliche und erschöpfende Darstellung der Büroaustattung, Geräte und technischen Ausstattung wie:
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— Verwendete Bürosoftwareo AVA Programm,
— Dokumentenmanagementsystemo Projektsteurungsprogrammo Schnittstellen,
— Datenaustausch in DXF bzw. DWG Format,
— Hardware,
— Technische Geräte/Hilfsmittel,
— Kommunikationsmittel.
10 Punkte erhält der Teilnahmeantrag für eine gute und ausführliche aber nicht ganz erschöpfende Darstellung zu Büroausstattung, Geräten und technischer Ausstattung. 3 Punkte erhält der Teilnahmeantrag für nur punktuelle Angaben zur Büroausstattung, Geräten und technischer Ausrüstung.Gesamtpunktzahl: 20 Gewichtung: 3- Ziffer 6: Angaben gem. § 5 Abs. 5 f) VOF 20 Punkte erhält der Teilnahmeantrag für eine sehr gute, erschöpfende und in die Tiefe gehende Darstellung der allgemeinen Maßnahmen, die zur Qualitätssicherung eingesetzt werden. 15 Punkte erhält der Teilnahmeantrag für eine gute und ausführliche, jedoch nicht erschöpfende Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung.10 Punkt erhält der Teilnahmeantrag für punktuelle Angaben zu Qualitätssicherungsmaßnahmen 20 Punkte erhält der Teilnahmeantrag bei Vorlage einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Gesamtpunktzahl: 20 Gewichtung: 3 Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-08-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Frau Bauer
Internetadresse: www.bi-management.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-11-17 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 126800
Zusätzliche Informationen
1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber abzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerbungsformular enthalten, werden ausgeschlossen.
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2. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 1-7 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbung in Form einer Bietergemeinschaft von jedem Bieter gesondert abzugeben. Das gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten gleichermaßen für verbundene Unternehmen.
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3. In Abweichung zu III.1.1) betragen die von Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden 500 000 EUR und für sonstige Schäden 300 000 EUR.
4. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 8-13 geforderten Erklärungen und Nachweise können durch die Bietergemeinschaft insgesamt erbracht werden.
5. Die Umsätze des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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6. Mitarbeiterzahlen und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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7. Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1) angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden.
8. Die Bewerber werden gebeten, Ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1)) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weitergegeben werden können. Kleiner Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
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9. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen und mit der Aufschrift „VOF Verfahren Gebäudeautomation VZ der BA Nürnberg“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen.
10.Die maximale Anzahl aller Bewerbungsunterlagen soll 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
11.Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens zusammen zu stellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen (Nr. 1-13).
12. Geforderte Erklärungen bzw. Nachweise sind gesondert zu erbringen; ein alleiniges Ankreuzen im Bewerbungsbogen wird nicht als vollständige Erklärung gewertet.
13.Die für die Nummern 1-7 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen.
14. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1-7 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.
15.Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 8-13 des Bewerbungsbogens führen nicht zum Ausschluss aus der Wertung.
16. Die zu den Nummern 8-13 des Bewerbungsbogens bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorgelegten Erklärungen und Nachweise werden inhaltlich entsprechend den in der Bekanntmachung angegebenen Punkten inhaltlich bewertet und entsprechend dem in der Bekanntmachung bekanntgegebenen Faktor gewichtet.
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17. Zu den Nummern 8-13 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Unterlagen werden von der Vergabestelle nicht nachgefordert und können auch nicht nachgereicht werden.
18. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der ausschreibenden Stelle und werde nicht zurückgegeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB muss ein Antragsteller einen Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich rügen. Als -unverzüglich- werden 7 Kalendertage definiert, die ab dem Zeitpunkt beginnen, an dem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat.
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Weiterhin gilt die 15-Tages-Frist für einen Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß §107 Abs.3 Nr.4 GWB. Demnach ist ein Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: BA – Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Postanschrift: Lina-Ammon-Str. 9
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90471
Telefon: +49 91198872961 📞
Internetadresse: http://bi-management.de 🌏
Fax: +49 91198872909 📠
Quelle: OJS 2014/S 124-221232 (2014-06-27)