Back-up-System

RWTH Aachen

Gesamtsystem als Backup-Infrastruktur für die hochschulweite Datensicherung in der Größenordnung einer Gesamtkapazität von 39 PB, insbesondere bestehend aus einem Bandkassettensystem, Servern und Festplattenspeicher.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-10-14 Auftragsbekanntmachung
2015-03-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-10-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Computerspeichereinheiten
Menge oder Umfang:
— 1 Stück Tape-Library mit mindestens Anzahl Stellplätzen zum Speichern von 39 PetaByte inkl. Medien für 8 PetaByte,— mindestens 32 Stück „Enterprise“-Tape-Laufwerke,— 4 Stück Backup-Server,— 1 Stück Backup-Server für einen 2. Standort,— 2 Stück Library-Manager-Server,— 1 Stück NFS-Server,— 4 Stück x 86 basierte Rechner,— „Volumen“-Plattensysteme mit mindestens 850 TeraByte,— „Performance“-Plattensysteme mit mindestens 44 TeraByte,— Fibre Channel Switche.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Computerspeichereinheiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: RWTH Aachen
Postanschrift: Templergraben 55
Postleitzahl: 52062
Postort: Aachen
Kontakt
E-Mail: beschaffung@zhv.rwth-aachen.de 📧
Telefon: +49 2418094200 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-14 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 201-354393
ABl. S-Ausgabe: 201
Zusätzliche Informationen
Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Hierüber können Sie auch digitale Angebote abgeben. — Die Vergabestelle führt dieses Vergabeverfahren nach dem 2. Abschnitt der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen vom 20.11.2009 (VOL/A-EG) sowie den anwendbaren und einschlägigen Vorschriften des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) vom 10.1.2012 sowie der Verordnung zur Regelung von Verfahrensordnungen in den Bereichen umweltfreundliche und energieeffiziente Beschaffung, Berücksichtigung sozialer Kriterien und Frauenförderung sowie Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Anwendung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (RVO TVgG-NRW) vom 8.4.2013 durch. — Es wird gem. § 8 Abs. 1, § 4 TVgG-NRW, § 4 Abs. 1 RVO TVgG-NRW darauf hingewiesen, dass die Bewerber/Bieter sowie deren Nachunternehmer bzw. Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Abgabe des Angebots bekannt sind, gemäß der Vorgaben des § 4 i. V. m. § 8 TVgG-NRW sowie der §§ 17, 18 und 19 TVgG-NRW folgende Verpflichtungserklärungen abzugeben haben: (i) Anlage 4 zur RVO TVgG-NRW (Verpflichtungserklärung nach § 18 TVgG-NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen; (ii) Anlage 6 zur RVO TVgG-NRW (Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie); (iii) Kopie des ISO 14001-Zertifikat des System-Herstellers über die Produktion der Back-up-Systeme. — Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Angebote und die Teilnahme am Vergabeverfahren im Übrigen findet nicht statt. — Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A). — Sowohl die Verfahrenssprache als auch die Vertragssprache ist Deutsch. Bekanntmachungs-ID: CXPNY61YH7W.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesamtsystem als Backup-Infrastruktur für die hochschulweite Datensicherung in der Größenordnung einer Gesamtkapazität von 39 PB, insbesondere bestehend aus einem Bandkassettensystem, Servern und Festplattenspeicher.
Menge oder Umfang:
— 1 Stück Tape-Library mit mindestens Anzahl Stellplätzen zum Speichern von 39 PetaByte inkl. Medien für 8 PetaByte,
— mindestens 32 Stück „Enterprise“-Tape-Laufwerke,
— 4 Stück Backup-Server,
— 1 Stück Backup-Server für einen 2. Standort,
— 2 Stück Library-Manager-Server,
— 1 Stück NFS-Server,
— 4 Stück x 86 basierte Rechner,
— „Volumen“-Plattensysteme mit mindestens 850 TeraByte,
— „Performance“-Plattensysteme mit mindestens 44 TeraByte,
— Fibre Channel Switche.
Referenznummer: ZEV-435-Back-up
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Aachen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Abschnitt A:
Im Rahmen der Angebotseinreichung sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Für die Erstellung und Einreichung des Angebots müssen die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke verwendet werden. Die Vordrucke sowie die unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) geforderten Unterlagen müssen dem Angebot vollständig beigefügt werden.
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Die Angebote können:
a) über dem Postweg oder direkt übermittelt werden oder
b) elektronisch (im Mantelbogenverfahren oder mit fortgeschrittener elektronischer Signatur oder qualifizierter elektronischer Signatur) über den Projektraum im e-Vergabe-Plattform: www.evergabe.nrw.de übermittelt werden.
Bei schriftlicher Abgabe des Angebots:
Die in Dokument 8 aufgelisteten Dokumente und Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen. Die Dok 4.0, Dok 4.4 und Dok 4.6 sind bei einem schriftl. Angebot in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Der verschlossene Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lassen darf, ist mit dem Dokument E Kennzettel (orangefarbig) zu versehen sowie mit Ihrem Firmennamen und Ihrer Anschrift zu beschriften.
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Bei elektronischer Abgabe des Angebots:
Zur Abgabe eines elektronischen Angebots müssen Sie Clientsoftware (Cosinex-Bietertool mit Java-Software) von der e-Vergabe-Plattform auf Ihren Rechner herunterladen. Bitte beachten Sie unbedingt die im Cosinex-Bietertool unter dem Reiter „Abgabe“ gemachten Hinweise zum Vorgehen bei elektronischer Angebotsabgabe.
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Sofern Sie ein elektronisches Angebot abgeben möchten, müssen Sie die Dokument 8 aufgelisteten Dokumente und Unterlagen als PDF-Scan im Projektraum hochladen.
Bei dem Mantelbogenverfahren übersenden Sie den Mantelbogen in einem verschlossenen Umschlag postalisch an die RWTH und die einzureichenden Unterlagen werden von Ihnen in Dateiform im Projektraum der Vergabeplattform gespeichert. Ergänzend zu den Hinweisen beim Vorgehen im Cosinex-Bietertool müssen Sie auf diesen Umschlag auch den Kennzettel (Dok 11 orangefarbig) aufkleben, sowie den verschlossenen Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lassen darf, mit Ihrem Firmennamen und Ihrer Anschrift beschriften.
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Alle Einträge müssen dokumentenecht sein. Der Bieter ist dafür verantwortlich, dass die von ihm getätigten Eintragungen dokumentenecht sind. Alle handelsüblichen Drucker können zur Erstellung der schriftlichen Angebotsunterlagen verwendet werden. Änderungen an den Eintragungen des Bieters müssen zweifelsfrei sein (z. B. darf kein Korrekturmittel verwendet werden; falsche Angaben dürfen nicht überschrieben werden, sondern sind zu streichen; Streichungen sind mit Namenszeichen zu versehen). Bitte beachten Sie hierbei dringend, nicht auf eigene AGB, Lieferbedingungen etc. zu verweisen.
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Angebote können nur über die Gesamtleistung abgegeben werden.
Bis zum 12.11.2014 11:00 Uhr können die Interessenten Rückfragen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum des evergabe-Portals) zu den Ausschreibungs- und Verdingungsunterlagen stellen. Die RWTH wird ihre Antworten auf diese Rückfragen im Projektraum unter dem Reiter „Kommunikation“ (als Nachrichten der Vergabestelle) zur Information aller Interessenten einstellen. Die Interessenten werden über das Einstellen neuer Nachrichten der RWTH im Vergaberaum per E-Mail informiert. Die Interessenten werden gebeten, regelmäßig diese Nachrichten zu lesen.
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Abschnitt B:
Die nachfolgend unter den Abschnitten III.2.1) bis III.2.3) jeweils mit „Mindeststandard“ gekennzeichneten Unterlagen stellen jeweils eine Mindestbedingung an die Eignung der Bieter dar, die zwingend zu erfüllen ist. Bieter, die nicht über diese als Mindestbedingung gekennzeichneten und geforderten Unterlagen verfügen, oder deren eingereichte Unterlagen nicht die jeweils genannten Mindestbedingungen erfüllen, sind allein deswegen nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden nicht zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die verlangten Mindestbedingungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt. Die formelle und materielle Eignungsprüfung (§ 10 EG Abs. 1 VOL/A) im Übrigen bleibt unberührt.
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Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
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Abschnitt C:
Mehrere Bieter können sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bietergemeinschaft mit Einreichung des Angebots (i) sämtliche Mitglieder der an der Bietergemeinschaft beteiligten Bieter namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen; (ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und; (iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen.
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Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter Abschnitt III.2.1) Nr. (a) bis (f) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bietergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
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Abschnitt D:
Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bieter diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Angebot zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bieter die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (a) bis (f) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Angebot beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i. S. v. § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A nach der Rechtsprechung nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 15.3.2012, Verg 2/12, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.6.2010, VII-Verg 13/10).
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Der Auftragnehmer ist verpflichtet, diejenigen anderen Unternehmen, auf deren Fähigkeiten er sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit bzw. Fachkunde nach § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A berufen hat, bei der Auftragsausführung einzusetzen.
Beabsichtigen die Bieter, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, keine Lieferanten/Vorlieferanten) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde nach § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A zu berufen – haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (a) bis (f) aufgeführten Unterlagen für diese/n vorzulegen.
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Ferner sind – auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A benannten eignungsrelevanten Dritten sowie der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe des Angebots ist nicht erforderlich.
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Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bewerber – auf Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern und Abfragen bei Korruptions- und Vergaberegistern vorzunehmen.
Abschnitt E:
Öffentliche Aufträge dürfen nur an fachkundige, leistungsfähige sowie gesetzestreue und zuverlässige Unternehmen vergeben werden (§ 97 Abs. 4 Satz 1 GWB). Der Auftraggeber wird bei der Prüfung und Beurteilung der Bieter im Rahmen des ihm zustehenden Beurteilungs- und Prognosespielraums auch auf Erfahrungen zurückgreifen, die er oder andere Auftraggeber mit Bewerbern bei der Abwicklung früherer Aufträge gemacht hat/haben, insbesondere dann, wenn sich daraus vertragliche Verfehlungen ergeben haben (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.07.2012, VII-Verg 27/12).
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Die geforderten Eignungsunterlagen sind Folgende:
a) Firmenprofil mit Aussagen zu Angebotsspektrum und Kerngeschäft, Strategischer Ausrichtung/Positionierung am Markt, Strategische Partnerschaften mit Herstellern und Darstellung der Einstufungen und Zertifizierungen seitens der Hersteller,
b) Organisationsstruktur des Unternehmens mit Hauptsitz des Bieters, Vertretungen und Niederlassungen in NRW, Spezialisierung auf bestimmte Kundenkreise, Branchen und Aufgaben,
c) Vertriebliche und technisch-fachliche Unterstützung; Beschreibung der Vertriebsorganisation und der möglichen fachlich und vertriebslogistischen Betreuung am Sitz der teilnehmenden Hochschulen,
d) Angabe der Namen, Adressen, Telefon- und Faxnummern sowie E-Mail-Adressen der im Falle einer Auftragsvergabe mit den durchzuführenden Arbeiten betrauten:
— Verantwortlichen für die kaufmännische Abwicklung,
— Verantwortlichen für technische Produktspezifikationen
auf gesonderten formfreien Blättern gebeten. Die genannten Personen müssen in der Lage und befugt sein, im Zusammenhang mit der Auswertung des Angebotes evt. auftretende Fragen verbindlich zu beantworten. Die Personen müssen über verhandlungssichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügen.
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e) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers (Dok 2.1), dass:
— er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt (§ 6 EG Abs. 6 lit. c VOL/A),
— keine Ausschlussgründe von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A vorliegen.
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt (§ 6 EG Abs. 6 lit. d VOL/A),
— über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 6 EG Abs. 6 lit. a VOL/A),
— er sich nicht in Liquidation befindet (§ 6 EG Abs. 6 lit. b VOL/A),
— er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgibt (§ 6 EG Abs. 6 lit. e VOL/A).
f) Aktueller Handelsregisterauszug Ihres Unternehmens in Kopie. Der Auszug darf nicht älter als vom 1.6.2014 sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Geben Sie die Anzahl des Fachpersonals an, die für den Hotline-Support zuständig sind und die die deutsche Sprache verhandlungssicher in Wort und Schrift beherrschen.
b) Nennen Sie Ihren Gesamtumsatz mit Back-up-Systemen der letzten 3 Geschäftsjahre ohne Ust. Die hier gemachten Angaben werden vertraulich behandelt.
c) Der Bieter muss Bestätigung des Versicherers über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung, die versicherten Schadensarten und die vereinbarte Deckungssumme dem Angebot beilegen.
d) Es ist eine Bestätigung der Berufsgenossenschaft über die Mitgliedschaft des Bieters oder wenn es sich um einen ausländischen Bieter handelt, die Bestätigung des Versicherers über die Mitgliedschaft/Versicherung in/bei einer vergleichbaren Einrichtung des Landes bzw. in dem Land, in dem der Bieter ansässig ist dem Angebot beizufügen.
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Mindeststandards:
Zu a) mind. 6 Vollzeitäquivalente.
Zu b) Es wird ein kumulierter Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre von mind. 7 000 000 EUR deutschlandweit ohne Ust. gefordert.
Zu c) Die RWTH fordert für Sachschäden eine Mindestdeckung von 1 500 000 EUR für Sachschäden pro Jahr und 1 500 000 EUR für Personenschäden und für Vermögensschäden 1 000 000 EUR, jeweils kumuliert auf alle Schadensfälle/Jahr. Die Mindestdeckung für Sachschäden pro Schadensfall muss mind. 1 000 000 EUR betragen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Von einem leistungsfähigen Bieter wird erwartet, dass mind. 4 nachprüfbare Referenzkunden vom Bieter benannt werden mit Name des Kunden, dem Ansprechpartner beim Kunden, Anschriften, E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners beim Kunden. Die Einreichung einer Bescheinigung des Referenzauftraggebers ist jeweils nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor. Die RWTH behält sich insbesondere die Überprüfung der Referenzangaben sowie die Erfüllung der Referenzanforderungen bei den Referenzauftraggebern vor Ort nach vorheriger Terminabstimmung vor.
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b) Bitte erstellen Sie auf gesonderter Anlage ein ausführliches Service- und Logistikkonzept und beantworten Sie schlüssig und nachvollziehbar dabei die folgenden Fragen:
1. Arbeitet Ihr Servicepersonal für die Gewährleistung vor Ort von zu Hause aus?
2. Ist Ihre Firma ein vom Hersteller der angebotenen Produkte zertifizierter Servicepartner zur Reparatur der Systeme?
3. In welchen zeitlichen Abständen werden Ihre Servicemitarbeiter weitergebildet?
4. Für welche Produktgruppen werden Ihre Servicemitarbeiter weiter gebildet?
5. Von wem werden Ihre Servicemitarbeiter weitergebildet?
6. Beschreiben Sie die Produktgruppen spezifische Weiterbildung und in welchen Abständen diese erfolgt.
Bitte geben Sie Ihre Antworten 2-5 getrennt nach Personal für den Hotline-Support und für die Gewährleistung vor Ort.
7. Nennen Sie Standorte und Größe der Warenlager, wo die angebotenen Produkte bevorratet werden.
8. Wie stellen Sie sicher, dass die Reaktionszeit nächster Werktag vor Ort nach Störungsmeldungen von betriebsverhindernden und betriebsbehindernden Mängeln eingehalten werden?
c) Der Bieter muss für den Bereich Service nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 27001 zertifiziert sein. Fügen Sie bitte die Kopie der aktuellen Zertifikate Ihrem Angebot bei.
Mindeststandards:
Zu a)
— eine Referenz im Disk-/Tape-Storage-Umfeld mit mind. 5 PB online/nearline Datenvolumen, davon mind. 0.6 PB Disk, mind. 4 PB Tape,
— 3 weitere Referenzen im Disk-/Tape-Storage-Umfeld mit jeweils mind. 0.5 PB, davon jew. mind. 0.2 PB Disk, mind. 0.4 PB Tape,
— davon mind. eine auf TSM-Basis,
— davon mind. eine im Bereich öffentliche F&L,
— alle Referenzinstallationen müssen in Deutschland, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Österreich oder der Schweiz liegen,
— alle benannten Ansprechpartner müssen fließend deutsch- oder englisch-sprachig sein.
Zu c)
Der Bieter muss für den Bereich Service nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 27001 zertifiziert sein.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Siehe Ziffer III.2.1) Abschnitt C.
Sonstige besondere Bedingungen:
(1) Unterschriebene Verpflichtungserklärung (Dokument 2.2) zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) nach Anlage 4 der Verordnung Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (RVO TVgG-NRW).
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(2) Unterschriebene Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung (Dokument 2.4).
(3) Kopie eines ISO 14001 Zertifikats des System-Herstellers über die Produktion der Back-up-Systeme.

Verfahren
Datum der Angebotseröffnung: 2014-11-25 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abt. 7.3 Einkauf und Anlagenbuchhaltung
URL der Teilnahme: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZEV-435-Back-up
Zusätzliche Informationen
Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Hierüber können Sie auch digitale Angebote abgeben.
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— Die Vergabestelle führt dieses Vergabeverfahren nach dem 2. Abschnitt der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen vom 20.11.2009 (VOL/A-EG) sowie den anwendbaren und einschlägigen Vorschriften des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) vom 10.1.2012 sowie der Verordnung zur Regelung von Verfahrensordnungen in den Bereichen umweltfreundliche und energieeffiziente Beschaffung, Berücksichtigung sozialer Kriterien und Frauenförderung sowie Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Anwendung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (RVO TVgG-NRW) vom 8.4.2013 durch.
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— Es wird gem. § 8 Abs. 1, § 4 TVgG-NRW, § 4 Abs. 1 RVO TVgG-NRW darauf hingewiesen, dass die Bewerber/Bieter sowie deren Nachunternehmer bzw. Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Abgabe des Angebots bekannt sind, gemäß der Vorgaben des § 4 i. V. m. § 8 TVgG-NRW sowie der §§ 17, 18 und 19 TVgG-NRW folgende Verpflichtungserklärungen abzugeben haben: (i) Anlage 4 zur RVO TVgG-NRW (Verpflichtungserklärung nach § 18 TVgG-NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen; (ii) Anlage 6 zur RVO TVgG-NRW (Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie); (iii) Kopie des ISO 14001-Zertifikat des System-Herstellers über die Produktion der Back-up-Systeme.
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— Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Angebote und die Teilnahme am Vergabeverfahren im Übrigen findet nicht statt.
— Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A).
— Sowohl die Verfahrenssprache als auch die Vertragssprache ist Deutsch.
Bekanntmachungs-ID: CXPNY61YH7W.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 2211473116 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de 🌏
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
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§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
„Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind“.
Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. § 101a Abs. 1 GWB lautet:
„Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an“.
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Quelle: OJS 2014/S 201-354393 (2014-10-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 500 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: RWTH Aachen University
Kontakt
Internetadresse: http://www.rwth-aachen.de 🌏
Fax: +49 2418092251 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 055-096020
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 201-354393
ABl. S-Ausgabe: 55
Zusätzliche Informationen
Supportleistungen werden von IBM erbracht.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: ZEV/711/036256/14

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (30)
2. Medien für x PB (PB) unkomprimiert (16)
3. Volumen Platten (TB) netto, Standort WW10 (16)
4. Performance Platten (Stück), Standort WW10 mit min. 15k Rpm Rotationsgeschwindigkeit. (16)
5. Performance Platten (Stück), Standort WW10 mit min. 10k Rpm Rotationsgeschwindigkeit. (16)
6. Tape Drives (Stück) (16)
7. IP-Konnektivität für die Nutzerdatenverbindung der Hauptserver zum Netzwerkswitch (Gbit/s) (4)
8. Nutzbar für Symantec NetBackup (1)
9. Nutzbar für EMC Networker (1)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-12-23 📅
Name: Fritz und Macziol Software und Computervertrieb GmbH
Postanschrift: Speditionsstraße 15
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40221
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Michael Zuendorf

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
„Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an“.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 055-096020 (2015-03-16)