Bereederung des Forschungskutters „Littorina“
Die langjährige Nutzung von modernen Forschungsschiffen hat gezeigt, dass die wissenschaftlich-technische Ausrüstung eines Schiffes die Qualität der erzielten Forschungsergebnisse nachhaltig beeinflusst. Von hoher Bedeutung sind auch Qualifikation, Erfahrung, Motivation und Einsatzbereitschaft der Schiffsbesatzung. Das betrifft einerseits insbesondere das Ein- und Ausbringen teurer und empfindlicher Messsysteme und Geräte, die exakte Positionierung des Schiffes über mehrere Stunden, den Betrieb und die Wartung der schiffsfesten Datenerfassungs- und Rechnersysteme sowie der Labortechnik und eine Vielzahl von Handreichungen bei der windengestützten Probennahme, die eine direkte, reibungslose Verständigung voraussetzen.
Die besonderen Anforderungen sind auch durch den Umstand geprägt, dass sich unter den wissenschaftlichen Fahrtteilnehmern teilweise auch Wissenschaftler und Studierende befinden, die mit dem Schiffsbetrieb und der Durchführung von Forschungsarbeiten noch nicht vertraut sind.
Die gute Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Schiffsführung und Besatzung einerseits und Fahrtleitung und Wissenschaftlern andererseits in allen Ebenen ist auch Voraussetzung für das Gelingen jeder einzelnen Forschungsreise.
Für alle Arbeiten bedarf es der Einhaltung hoher Sicherheitsstandards und hoher Umweltschutzanforderungen, auch unter schwierigen Witterungsbedingungen.
Ebenfalls hohe Anforderungen werden an die landseitige nautisch-technische Inspektion gestellt.
Im Hinblick auf die lange Nutzungsdauer der Schiffe ist der Instandhaltung und der Planung der wissenschaftlichen Nutzwerterhaltung Rechnung zu tragen.
Dies bedeutet auch die gute Zusammenarbeit zwischen Inspektion und dem Geomar, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-22.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2014-09-22
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Auftragsbekanntmachung
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