Beschaffung einer Software, der Implementierung und des Betriebs eines IT-Systems für die Planungs- und Reportinganforderungen zur Steuerung der TenneT Gesellschaften
Einführung. TenneT beabsichtigt ein IT-System einzuführen, das die betriebswirtschaftliche, durch Bau- und Instandhaltungsprojekte bestimmte Unternehmensplanung und das entsprechende Projekt- sowie Unternehmensreporting der einzelnen Gesellschaften in einer flexiblen, effizienten und konsistenten Art und Weise ermöglicht und die heute verwendeten Tools auf Basis von MS-Excel und Access ablöst. Rahmenbedingungen der IT-Landschaft. Im Bereich der Finanzplanung werden in den verschiedenen kaufmännischen Abteilungen der TenneT Deutschland derzeit bereits die nachfolgenden Softwareprodukte eingesetzt, um unterschiedliche Finanz-Planungsworkflows zu realisieren. — SAP BW: NW Release 7.30, SP 10; — SAP BI-IP: NW Release 7.30, SP 10; — SAP BPC: NW Release 7.30, BPC Version 10.0 SP 12; — SAP ERP ECC 6.0 Enhancement Package SP3; — SAP HR 6.05. In Q4/2014 wird folgender Upgrade in der bestehenden Landschaft vorgenommen: — SAP ECC 6 EHP 6 SP3 => SAP ECC 6 EHP 7 SP 5; — SAP BW 7.30 SP 10 => SAP BW 7.4. Es kommen vornehmlich in der Finanzplanung für die netzwirtschaftlichen Konten und Sachverhalte SAP BW zusammen mit SAP BPC zum Einsatz. Es sind interne Schnittstellen zum SAP ERP und der Finanzplanungslösung der Abteilung Rechnungswesen & Controlling ausgeprägt. Für die Zusammenführung und Anreicherung der gesamten Finanzplanungsteilergebnisse im Rechnungswesen & Controlling werden die Produkte SAP BI-IP und SAP BW mit zahlreichen Schnittstellen zum SAP ERP eingesetzt. Los 1: Anforderungen an die Software (IT-Lösung) Die neu einzuführende Software soll den Gesamtplanungs- und -reportingprozess effizient unterstützen. Dieser gliedert sich inhaltlich in die Hauptprozesse operative Planung und Reporting sowie Finanzplanung und -Reporting. Die Planungs- und Reportingprozesse folgen grundsätzlichen einem dreischichtigen Ansatz: 1. Datenbreitstellung, 2. Planung und 3. Reporting bzw. Schnittstellen. — Für die Datenbereitstellung werden Ist-Daten unter anderem aus den SAP-Systemen (z.B. SAP FI, SAP CO, SAP IM und SAP BW) gezogen. Historische Plandaten sind in der zukünftigen Datenbank, auf der Planung und Reporting aufsetzen, vorzuhalten. Das Risikoinventar, die Daten des Risikomanagements, werden aus der Anwendung Active Risk Manager bereitgestellt. — Die operative Planung der Projekte umfasst die Grobprozesse der Dezentralen Planung der Projekte durch die Projektcontroller bzw. Projektleiter und der Möglichkeit Zentraler Anpassung der Planung durch das zentrale Controlling der TenneT Offshore. — Im Rahmen des Reporting werden Berichte für das zentrale Controlling, das Management der Gesellschaften, die Projektsteuerungsgremien und weitere externe Adressaten bereitgestellt. Eine umfangreiche Kommentierung im Rahmen von Berichten insbesondere zur Erläuterung der Lage der Projekte auf unterschiedlichen Aggregationsebenen gegenüber dem Management ist wesentlicher Bestandteil des Reporting. Die Planungen werden im Rahmen von drei Planungsanlässen, der monatlichen Projektplanung, der quartärlichen Hochrechnung sowie der jährlichen Mittelfristplanung durchgeführt. Für alle Planung sind unterschiedliche Versionen im Sinne von Szenarien vorzusehen. Ein Reporting integratives Reporting ist zu ermöglichen. Um den Prozess zu steuern und zu überwachen, ist eine Lösung zum Prozessmonitoring bzw. zur Workflowunterstützung Bestandteil des Projekts. Ziel ist für alle Planungs- und Reportinganlässe einen gemeinsamen „Single Point of Truth“ (SPoT) einzuführen. Los 2: Implementierung der Software (IT-Lösung) und anschließender fachlicher Betrieb (Application Management Services = AMS) der implementierten Software (IT-Lösung). In Los 2 sind die beiden Bestandteile Implementierung sowie Betrieb (AMS) der Software (IT-Lösung) anzubieten, AMS jedoch als optionaler Bestandteil. Implementierung der Software (IT-Lösung). Gegenstand der Implementierung der integrierten Planungs- und Reportinglösung ist die Vorbereitung der Implementierung und Definition der technischen Implementierungsvoraussetzungen, die Abstimmung und Erstellung eines IT-Konzeptes (Pflichtenheft) auf Basis eines bereits definierten Fachkonzeptes, die Implementierung der definierten Anforderungen einschließlich Training und Schulung von Key-Usern sowie User Acceptance and Performance Tests, die Sicherstellung des Produktionsübergang und des after go-live Supports. Basis für die Implementierung ist die zu vergebende Software (IT-Lösung) wie in Los 1 beschrieben. Option: Application Management Services (AMS) für die Software (IT-Lösung). Im Rahmen der Application Management Services (AMS) sind Leistungen des Anwendungsbetriebes für die Software (IT-Lösung) zu erbringen, die die bestimmungsgemäße Ausführung der Software (IT-Lösung) sowie alle zur fachlichen Nutzung notwendigen Dienstleistungen umfassen. Somit ist nach der Implementierung der Software (IT-Lösung) ein Anwendungsbetrieb zu gewährleisten, der die Wartung, laufende Pflege des Systems sowie einen Support für die Software (IT-Lösung) beinhaltet. Weiterhin sind Anwendungsentwicklungs- und Implementierungsdienste zu erbringen, einerseits für den entsprechenden Fachbereich der Vergabestelle als auch in Zusammenarbeit mit den weiteren IT-Dienstleistern (Multi-Providerumfeld) der Vergabestelle. Dies kann auch die Übernahme von Projektmanagementtätigkeiten beinhalten. Darüber hinaus sind im Rahmen des Application Management Services (AMS) Leistungen zu erbringen, die ein Servicemanagement für den Betrieb des Systems beinhalten und die Vergabestelle in ihren Servicemanagementprozessen unterstützen. Dies beinhaltet insbesondere, jedoch nicht ausschließlich Leistungen gemäß bzw. in Anlehnung an das ITIL Service Design und die Service Operations. Wesentliche Prozesse stellen hier das Change- und Incident Management dar. Dementsprechend besteht seitens der Vergabestelle die Anforderung an den künftigen Vertragspartner, dass ein ebensolches Servicemanagement organisatorisch abgebildet werden kann, insbesondere auch mit den entsprechenden Kontakt- und Schnittstellen zu der internen Organisation der Vergabestelle sowie zu deren weiteren IT-Dienstleistern (Multi-Providerumfeld).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-08-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Softwarepaket und Informationssysteme
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwarepaket und Informationssysteme📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: TenneT TSO GmbH
Postanschrift: Bernecker Str. 70
Postleitzahl: 95448
Postort: Bayreuth
Kontakt
Internetadresse: http://www.tennet.eu🌏
E-Mail: franz.rossmeisl@tennet.eu📧
Telefon: +49 921507404458📞
Fax: +49 921507404452 📠
Der Auftraggeber ist gem. § 30 SektVO berechtigt, das Vergabeverfahren jederzeit einzustellen. Die Vergabe des Auftrages steht unter dem Vorbehalt gesetzlicher Änderungen, die eine Neubewertung des Beschaffungsgegenstandes durch die Vergabestelle erfordert. Ebenso steht die Vergabe unter dem Vorbehalt der Genehmigung der notwendigen finanziellen Mittel durch das entsprechende Entscheidungsgremium der Vergabestelle.
Bis zum Schlusstermin (gem. Ziffer IV.3.4)) sind die Teilnahmeanträge (inkl. der unter III.2)) „Teilnahmebedingungen“ genannten Unterlagen) einzureichen. Die oben genannten Unterlagen sind in dreifacher schriftlicher (ein Original, zwei Kopien) sowie in zweifacher digitaler Ausfertigung (auf CD/DVD/USB in einem standardisiertem Dateiformat z.B. PDF- oder MS Office-Formate) einzureichen. Das schriftliche Original ist rechtsverbindlich zu unterschreiben. Eine Vorabeinsendung der Teilnahmeanträge per E-Mail ist nicht statthaft, die Unterlagen müssen zeitgleich in schriftlicher und digitaler Form (CD/DVD/USB) bis zur angegebenen Frist gem. Ziffer IV.3.4) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle eingegangen sein.
Alle Gesellschaften, an denen die Vergabestelle direkt oder indirekt beteiligt ist (namentlich u. a.: TenneT Holding B. V., TenneT TSO B. V., TenneT Verwaltungs GmbH, TenneT GmbH & Co. KG, TenneT Offshore GmbH), erlangen Abrufberechtigung aus dem Vertrag sowie die gleichen Nutzungsrechte an dem System wie die Vergabestelle.
Auf die Fristregelung des § 107 Abs. 3 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird ausdrücklich hingewiesen. Danach ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Auftraggeber ist gem. § 30 SektVO berechtigt, das Vergabeverfahren jederzeit einzustellen. Die Vergabe des Auftrages steht unter dem Vorbehalt gesetzlicher Änderungen, die eine Neubewertung des Beschaffungsgegenstandes durch die Vergabestelle erfordert. Ebenso steht die Vergabe unter dem Vorbehalt der Genehmigung der notwendigen finanziellen Mittel durch das entsprechende Entscheidungsgremium der Vergabestelle.
Bis zum Schlusstermin (gem. Ziffer IV.3.4)) sind die Teilnahmeanträge (inkl. der unter III.2)) „Teilnahmebedingungen“ genannten Unterlagen) einzureichen. Die oben genannten Unterlagen sind in dreifacher schriftlicher (ein Original, zwei Kopien) sowie in zweifacher digitaler Ausfertigung (auf CD/DVD/USB in einem standardisiertem Dateiformat z.B. PDF- oder MS Office-Formate) einzureichen. Das schriftliche Original ist rechtsverbindlich zu unterschreiben. Eine Vorabeinsendung der Teilnahmeanträge per E-Mail ist nicht statthaft, die Unterlagen müssen zeitgleich in schriftlicher und digitaler Form (CD/DVD/USB) bis zur angegebenen Frist gem. Ziffer IV.3.4) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle eingegangen sein.
Alle Gesellschaften, an denen die Vergabestelle direkt oder indirekt beteiligt ist (namentlich u. a.: TenneT Holding B. V., TenneT TSO B. V., TenneT Verwaltungs GmbH, TenneT GmbH & Co. KG, TenneT Offshore GmbH), erlangen Abrufberechtigung aus dem Vertrag sowie die gleichen Nutzungsrechte an dem System wie die Vergabestelle.
Auf die Fristregelung des § 107 Abs. 3 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird ausdrücklich hingewiesen. Danach ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Einführung.
TenneT beabsichtigt ein IT-System einzuführen, das die betriebswirtschaftliche, durch Bau- und Instandhaltungsprojekte bestimmte Unternehmensplanung und das entsprechende Projekt- sowie Unternehmensreporting der einzelnen Gesellschaften in einer flexiblen, effizienten und konsistenten Art und Weise ermöglicht und die heute verwendeten Tools auf Basis von MS-Excel und Access ablöst.
TenneT beabsichtigt ein IT-System einzuführen, das die betriebswirtschaftliche, durch Bau- und Instandhaltungsprojekte bestimmte Unternehmensplanung und das entsprechende Projekt- sowie Unternehmensreporting der einzelnen Gesellschaften in einer flexiblen, effizienten und konsistenten Art und Weise ermöglicht und die heute verwendeten Tools auf Basis von MS-Excel und Access ablöst.
Rahmenbedingungen der IT-Landschaft.
Im Bereich der Finanzplanung werden in den verschiedenen kaufmännischen Abteilungen der TenneT Deutschland derzeit bereits die nachfolgenden Softwareprodukte eingesetzt, um unterschiedliche Finanz-Planungsworkflows zu realisieren.
— SAP BW: NW Release 7.30, SP 10;
— SAP BI-IP: NW Release 7.30, SP 10;
— SAP BPC: NW Release 7.30, BPC Version 10.0 SP 12;
— SAP ERP ECC 6.0 Enhancement Package SP3;
— SAP HR 6.05.
In Q4/2014 wird folgender Upgrade in der bestehenden Landschaft vorgenommen:
— SAP ECC 6 EHP 6 SP3 => SAP ECC 6 EHP 7 SP 5;
— SAP BW 7.30 SP 10 => SAP BW 7.4.
Es kommen vornehmlich in der Finanzplanung für die netzwirtschaftlichen Konten und Sachverhalte SAP BW zusammen mit SAP BPC zum Einsatz. Es sind interne Schnittstellen zum SAP ERP und der Finanzplanungslösung der Abteilung Rechnungswesen & Controlling ausgeprägt. Für die Zusammenführung und Anreicherung der gesamten Finanzplanungsteilergebnisse im Rechnungswesen & Controlling werden die Produkte SAP BI-IP und SAP BW mit zahlreichen Schnittstellen zum SAP ERP eingesetzt.
Es kommen vornehmlich in der Finanzplanung für die netzwirtschaftlichen Konten und Sachverhalte SAP BW zusammen mit SAP BPC zum Einsatz. Es sind interne Schnittstellen zum SAP ERP und der Finanzplanungslösung der Abteilung Rechnungswesen & Controlling ausgeprägt. Für die Zusammenführung und Anreicherung der gesamten Finanzplanungsteilergebnisse im Rechnungswesen & Controlling werden die Produkte SAP BI-IP und SAP BW mit zahlreichen Schnittstellen zum SAP ERP eingesetzt.
Los 1: Anforderungen an die Software (IT-Lösung)
Die neu einzuführende Software soll den Gesamtplanungs- und -reportingprozess effizient unterstützen. Dieser gliedert sich inhaltlich in die Hauptprozesse operative Planung und Reporting sowie Finanzplanung und -Reporting. Die Planungs- und Reportingprozesse folgen grundsätzlichen einem dreischichtigen Ansatz: 1. Datenbreitstellung, 2. Planung und 3. Reporting bzw. Schnittstellen.
Die neu einzuführende Software soll den Gesamtplanungs- und -reportingprozess effizient unterstützen. Dieser gliedert sich inhaltlich in die Hauptprozesse operative Planung und Reporting sowie Finanzplanung und -Reporting. Die Planungs- und Reportingprozesse folgen grundsätzlichen einem dreischichtigen Ansatz: 1. Datenbreitstellung, 2. Planung und 3. Reporting bzw. Schnittstellen.
— Für die Datenbereitstellung werden Ist-Daten unter anderem aus den SAP-Systemen (z.B. SAP FI, SAP CO, SAP IM und SAP BW) gezogen. Historische Plandaten sind in der zukünftigen Datenbank, auf der Planung und Reporting aufsetzen, vorzuhalten. Das Risikoinventar, die Daten des Risikomanagements, werden aus der Anwendung Active Risk Manager bereitgestellt.
— Für die Datenbereitstellung werden Ist-Daten unter anderem aus den SAP-Systemen (z.B. SAP FI, SAP CO, SAP IM und SAP BW) gezogen. Historische Plandaten sind in der zukünftigen Datenbank, auf der Planung und Reporting aufsetzen, vorzuhalten. Das Risikoinventar, die Daten des Risikomanagements, werden aus der Anwendung Active Risk Manager bereitgestellt.
— Die operative Planung der Projekte umfasst die Grobprozesse der Dezentralen Planung der Projekte durch die Projektcontroller bzw. Projektleiter und der Möglichkeit Zentraler Anpassung der Planung durch das zentrale Controlling der TenneT Offshore.
— Im Rahmen des Reporting werden Berichte für das zentrale Controlling, das Management der Gesellschaften, die Projektsteuerungsgremien und weitere externe Adressaten bereitgestellt. Eine umfangreiche Kommentierung im Rahmen von Berichten insbesondere zur Erläuterung der Lage der Projekte auf unterschiedlichen Aggregationsebenen gegenüber dem Management ist wesentlicher Bestandteil des Reporting.
— Im Rahmen des Reporting werden Berichte für das zentrale Controlling, das Management der Gesellschaften, die Projektsteuerungsgremien und weitere externe Adressaten bereitgestellt. Eine umfangreiche Kommentierung im Rahmen von Berichten insbesondere zur Erläuterung der Lage der Projekte auf unterschiedlichen Aggregationsebenen gegenüber dem Management ist wesentlicher Bestandteil des Reporting.
Die Planungen werden im Rahmen von drei Planungsanlässen, der monatlichen Projektplanung, der quartärlichen Hochrechnung sowie der jährlichen Mittelfristplanung durchgeführt. Für alle Planung sind unterschiedliche Versionen im Sinne von Szenarien vorzusehen. Ein Reporting integratives Reporting ist zu ermöglichen. Um den Prozess zu steuern und zu überwachen, ist eine Lösung zum Prozessmonitoring bzw. zur Workflowunterstützung Bestandteil des Projekts. Ziel ist für alle Planungs- und Reportinganlässe einen gemeinsamen „Single Point of Truth“ (SPoT) einzuführen.
Die Planungen werden im Rahmen von drei Planungsanlässen, der monatlichen Projektplanung, der quartärlichen Hochrechnung sowie der jährlichen Mittelfristplanung durchgeführt. Für alle Planung sind unterschiedliche Versionen im Sinne von Szenarien vorzusehen. Ein Reporting integratives Reporting ist zu ermöglichen. Um den Prozess zu steuern und zu überwachen, ist eine Lösung zum Prozessmonitoring bzw. zur Workflowunterstützung Bestandteil des Projekts. Ziel ist für alle Planungs- und Reportinganlässe einen gemeinsamen „Single Point of Truth“ (SPoT) einzuführen.
Los 2: Implementierung der Software (IT-Lösung) und anschließender fachlicher Betrieb (Application Management Services = AMS) der implementierten Software (IT-Lösung).
In Los 2 sind die beiden Bestandteile Implementierung sowie Betrieb (AMS) der Software (IT-Lösung) anzubieten, AMS jedoch als optionaler Bestandteil.
Implementierung der Software (IT-Lösung).
Gegenstand der Implementierung der integrierten Planungs- und Reportinglösung ist die Vorbereitung der Implementierung und Definition der technischen Implementierungsvoraussetzungen, die Abstimmung und Erstellung eines IT-Konzeptes (Pflichtenheft) auf Basis eines bereits definierten Fachkonzeptes, die Implementierung der definierten Anforderungen einschließlich Training und Schulung von Key-Usern sowie User Acceptance and Performance Tests, die Sicherstellung des Produktionsübergang und des after go-live Supports. Basis für die Implementierung ist die zu vergebende Software (IT-Lösung) wie in Los 1 beschrieben.
Gegenstand der Implementierung der integrierten Planungs- und Reportinglösung ist die Vorbereitung der Implementierung und Definition der technischen Implementierungsvoraussetzungen, die Abstimmung und Erstellung eines IT-Konzeptes (Pflichtenheft) auf Basis eines bereits definierten Fachkonzeptes, die Implementierung der definierten Anforderungen einschließlich Training und Schulung von Key-Usern sowie User Acceptance and Performance Tests, die Sicherstellung des Produktionsübergang und des after go-live Supports. Basis für die Implementierung ist die zu vergebende Software (IT-Lösung) wie in Los 1 beschrieben.
Option: Application Management Services (AMS) für die Software (IT-Lösung).
Im Rahmen der Application Management Services (AMS) sind Leistungen des Anwendungsbetriebes für die Software (IT-Lösung) zu erbringen, die die bestimmungsgemäße Ausführung der Software (IT-Lösung) sowie alle zur fachlichen Nutzung notwendigen Dienstleistungen umfassen. Somit ist nach der Implementierung der Software (IT-Lösung) ein Anwendungsbetrieb zu gewährleisten, der die Wartung, laufende Pflege des Systems sowie einen Support für die Software (IT-Lösung) beinhaltet. Weiterhin sind Anwendungsentwicklungs- und Implementierungsdienste zu erbringen, einerseits für den entsprechenden Fachbereich der Vergabestelle als auch in Zusammenarbeit mit den weiteren IT-Dienstleistern (Multi-Providerumfeld) der Vergabestelle. Dies kann auch die Übernahme von Projektmanagementtätigkeiten beinhalten.
Im Rahmen der Application Management Services (AMS) sind Leistungen des Anwendungsbetriebes für die Software (IT-Lösung) zu erbringen, die die bestimmungsgemäße Ausführung der Software (IT-Lösung) sowie alle zur fachlichen Nutzung notwendigen Dienstleistungen umfassen. Somit ist nach der Implementierung der Software (IT-Lösung) ein Anwendungsbetrieb zu gewährleisten, der die Wartung, laufende Pflege des Systems sowie einen Support für die Software (IT-Lösung) beinhaltet. Weiterhin sind Anwendungsentwicklungs- und Implementierungsdienste zu erbringen, einerseits für den entsprechenden Fachbereich der Vergabestelle als auch in Zusammenarbeit mit den weiteren IT-Dienstleistern (Multi-Providerumfeld) der Vergabestelle. Dies kann auch die Übernahme von Projektmanagementtätigkeiten beinhalten.
Darüber hinaus sind im Rahmen des Application Management Services (AMS) Leistungen zu erbringen, die ein Servicemanagement für den Betrieb des Systems beinhalten und die Vergabestelle in ihren Servicemanagementprozessen unterstützen. Dies beinhaltet insbesondere, jedoch nicht ausschließlich Leistungen gemäß bzw. in Anlehnung an das ITIL Service Design und die Service Operations. Wesentliche Prozesse stellen hier das Change- und Incident Management dar. Dementsprechend besteht seitens der Vergabestelle die Anforderung an den künftigen Vertragspartner, dass ein ebensolches Servicemanagement organisatorisch abgebildet werden kann, insbesondere auch mit den entsprechenden Kontakt- und Schnittstellen zu der internen Organisation der Vergabestelle sowie zu deren weiteren IT-Dienstleistern (Multi-Providerumfeld).
Darüber hinaus sind im Rahmen des Application Management Services (AMS) Leistungen zu erbringen, die ein Servicemanagement für den Betrieb des Systems beinhalten und die Vergabestelle in ihren Servicemanagementprozessen unterstützen. Dies beinhaltet insbesondere, jedoch nicht ausschließlich Leistungen gemäß bzw. in Anlehnung an das ITIL Service Design und die Service Operations. Wesentliche Prozesse stellen hier das Change- und Incident Management dar. Dementsprechend besteht seitens der Vergabestelle die Anforderung an den künftigen Vertragspartner, dass ein ebensolches Servicemanagement organisatorisch abgebildet werden kann, insbesondere auch mit den entsprechenden Kontakt- und Schnittstellen zu der internen Organisation der Vergabestelle sowie zu deren weiteren IT-Dienstleistern (Multi-Providerumfeld).
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Anforderungen an die Software (IT-Lösung)
Kurze Beschreibung:
— Für die Datenbereitstellung werden Ist-Daten unter anderem aus den SAP-Systemen (z. B. SAP FI, SAP CO, SAP IM und SAP BW) gezogen. Historische Plandaten sind in der zukünftigen Datenbank, auf der Planung und Reporting aufsetzen, vorzuhalten. Das Risikoinventar, die Daten des Risikomanagements, werden aus der Anwendung Active Risk Manager bereitgestellt.
— Für die Datenbereitstellung werden Ist-Daten unter anderem aus den SAP-Systemen (z. B. SAP FI, SAP CO, SAP IM und SAP BW) gezogen. Historische Plandaten sind in der zukünftigen Datenbank, auf der Planung und Reporting aufsetzen, vorzuhalten. Das Risikoinventar, die Daten des Risikomanagements, werden aus der Anwendung Active Risk Manager bereitgestellt.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die Teilnahmebedingungen sowie sonstige relevante Informationen sind dem Hauptdokument zu entnehmen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Implementierung der Software (IT-Lösung) und optionaler anschließender fachlicher Betrieb (Application Management Services = AMS) der implementierten Software (IT-Lösung)
Beschreibung der Optionen:
Der AMS-Betrieb der IT-Lösung in Los 2 ist optional aber zwingend und vollständig anzubieten.
Dauer: 42 Monate
Referenznummer: Dokumentennummer wie zu Beginn dieses Dokuments angegeben (2014/S …)
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Nachweis ist durch die Vorlage folgender Dokumente zu erbringen:
1. Handelsregisterauszug, zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 3 Monate.
2. Bestätigung/Bescheinigung einer anerkannten Versicherungsgesellschaft über das Bestehen einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung zur Deckung von Personen-/Sach-/Vermögensschäden i. H. v. mindestens 1 500 000 EUR je Schadensfall.
3. Eigenerklärung, unterzeichnet durch mindestens einen Handlungsbevollmächtigten, mit folgendem Inhalt:
— Erklärung zur Bewerberkonstellation (Konstellationen gemäß Ziffer III.1.3)) inkl. ggf. Bevollmächtigung der Bewerbergemeinschaft.
— Die im Rahmen des Teilnahmeantrags/späteren Angebotes eingereichten elektronischen Unterlagen (elektronische Kopien der schriftlich vorgelegten Unterlagen auf CD oder USB-Stick) sind mit den Unterlagen in Schriftform konform.
— Die benannten Ansprechpartner sowie die im unmittelbaren Kontakt zum Auftraggeber in der Auftragserfüllung tätigen Mitarbeiter (auch eventueller Unterauftragnehmer) beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift.
— Ich/wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1–7 SektVO genannten Bestimmungen verurteilt worden ist.
— Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren und kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
— Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren und kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
— Ich/wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern) ordnungsgemäß nachgekommen sind.
— Ich/wir erklären, alle gewerblichen Voraussetzungen für den Auftrag zu erfüllen.
— Ich/wir erklären, für den Auftragsgegenstand die notwendige Branchenkenntnis zu haben.
— Ich/wir erklären, keine in Bezug auf die Vergabe unzulässige, wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen zu haben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Vergabestelle wird die fachliche Eignung der Teilnehmer vor dem Hintergrund folgender Kriterien und gemäß dem aufgeführten Bewertungsmaßstab bewerten. Aus den Bewertungen aller Teilnehmer über die wirtschaftliche und finanzielle (II.2.2)) sowie die technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3)) resultiert eine Rangfolge nach der bewerteten Leistungsfähigkeit, welche die Basis für die Entscheidung des Vergabestelle darstellt, diejenigen Teilnehmer mit den besten Bewertungen auszuwählen und zur Angebotsabgabe aufzufordern (mindestens drei, maximal jedoch fünf Unternehmen). Voraussetzung für die Bewertung der Leistungsfähigkeit anhand der folgenden B-Kriterien (Bewertungskriterien) ist die Erfüllung der A-Kriterien (Ausschlusskriterien). Sofern Letztere nicht wie gefordert erfüllt werden, führt dies zwingend zum Ausschluss von dem Verfahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Vergabestelle wird die fachliche Eignung der Teilnehmer vor dem Hintergrund folgender Kriterien und gemäß dem aufgeführten Bewertungsmaßstab bewerten. Aus den Bewertungen aller Teilnehmer über die wirtschaftliche und finanzielle (II.2.2)) sowie die technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3)) resultiert eine Rangfolge nach der bewerteten Leistungsfähigkeit, welche die Basis für die Entscheidung des Vergabestelle darstellt, diejenigen Teilnehmer mit den besten Bewertungen auszuwählen und zur Angebotsabgabe aufzufordern (mindestens drei, maximal jedoch fünf Unternehmen). Voraussetzung für die Bewertung der Leistungsfähigkeit anhand der folgenden B-Kriterien (Bewertungskriterien) ist die Erfüllung der A-Kriterien (Ausschlusskriterien). Sofern Letztere nicht wie gefordert erfüllt werden, führt dies zwingend zum Ausschluss von dem Verfahren.
Die folgenden Kriterien gehen mit der in Klammer nach jedem Kriterium genannten Kriteriums-Kategorie und der erreichten Punktzahlen in die Gesamtbewertung ein. (A-Kriterium ist ein Ausschlusskriterium; dies muss zwingend erfüllt werden. B-Kriterium ist ein Bewertungskriterium mit den entsprechend maximal zu erreichenden Punktzahlen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die folgenden Kriterien gehen mit der in Klammer nach jedem Kriterium genannten Kriteriums-Kategorie und der erreichten Punktzahlen in die Gesamtbewertung ein. (A-Kriterium ist ein Ausschlusskriterium; dies muss zwingend erfüllt werden. B-Kriterium ist ein Bewertungskriterium mit den entsprechend maximal zu erreichenden Punktzahlen).
Die Leistungsfähigkeit wird anhand der inhaltlichen Darlegung der geforderten (B-) Kriterien (Los 1 und Los 2: jeweils Kriterium Nr. 2) nach folgendem Bewertungsmaßstab evaluiert:
— Die inhaltliche Darlegung ist ungenügend, sofern die Anforderungen nicht oder nur in stark eingeschränktem Maße erfüllt werden. Es können maximal 25 % der Bewertungspunkte erreicht werden.
— Die inhaltliche Darlegung ist akzeptabel, sofern die Anforderungen in einem eingeschränkten, aber noch ausreichenden Maße erfüllt werden. Es können maximal 60 % der Bewertungspunkte erreicht werden.
— Die inhaltliche Darlegung entspricht den Erwartungen, sofern die Anforderungen in einem erwarteten und guten Maße erfüllt werden. Es können maximal 90 % der Bewertungspunkte erreicht werden.
— Die inhaltliche Darlegung übertrifft die Erwartungen, sofern die Anforderungen in einem mehr als erwarteten und sehr guten Maße erfüllt werden. Es können maximal 100 % der Bewertungspunkte erreicht werden.
Es ist durch jeden teilnehmenden Bieter eine Übersicht der Kriterien und deren Erfüllung in dem Dateiformat Microsoft-Excel der folgenden Form abzugeben:
Spalten: Nummer des Kriteriums, Kriterium, Kategorie des Kriteriums (A/B), Erfüllung (ja/nein), referenzierte Anlage(n).
Zeilen: je Kriterium eine Zeile.
Los 1:
1. Dokumentation der wirtschaftlichen Situation des Bewerbers und der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre. Zugelassen werden nur Bewerber mit einem jährlichen Umsatz von mehr als einer Million EUR (für jedes einzelne der 3 zurückliegenden Geschäftsjahre). Nachweis: Der Softwareanbieter weist eine EBIT-Quote (EBIT in Relation zum Umsatz) von jeweils mindestens 5 % in den letzten 3 Geschäftsjahren auf. Der Nachweis ist durch entsprechende Geschäftsberichte zu führen (A-Kriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Dokumentation der wirtschaftlichen Situation des Bewerbers und der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre. Zugelassen werden nur Bewerber mit einem jährlichen Umsatz von mehr als einer Million EUR (für jedes einzelne der 3 zurückliegenden Geschäftsjahre). Nachweis: Der Softwareanbieter weist eine EBIT-Quote (EBIT in Relation zum Umsatz) von jeweils mindestens 5 % in den letzten 3 Geschäftsjahren auf. Der Nachweis ist durch entsprechende Geschäftsberichte zu führen (A-Kriterium).
2. Informative und ausführliche Beschreibung des Unternehmens und des Managementprofils des Bewerbers hinsichtlich des Gesamtunternehmens sowie des betroffenen Unternehmensbereichs/des betroffenen Geschäftsfelds/der Software unter Beachtung der inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5) sowie der strategischen Produktausrichtung. Die Darstellung ist in Powerpoint (max. 20 Folien) oder als .pdf-Dokument (max. 10 DIN A4 Seiten) abzugeben. (B-Kriterium: Es können maximal 40 Punkte erreicht werden).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Informative und ausführliche Beschreibung des Unternehmens und des Managementprofils des Bewerbers hinsichtlich des Gesamtunternehmens sowie des betroffenen Unternehmensbereichs/des betroffenen Geschäftsfelds/der Software unter Beachtung der inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5) sowie der strategischen Produktausrichtung. Die Darstellung ist in Powerpoint (max. 20 Folien) oder als .pdf-Dokument (max. 10 DIN A4 Seiten) abzugeben. (B-Kriterium: Es können maximal 40 Punkte erreicht werden).
Los 2:
Implementierung und fachlicher Betrieb (Application Management Services = AMS) der Software (IT-Lösung).
1. Dokumentation der wirtschaftlichen Situation des Bewerbers und der Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre. Zugelassen werden nur Bewerber mit einem jährlichen Umsatz von mehr als einer Million EUR (für jedes einzelne der 3 zurückliegenden Geschäftsjahre). Nachweis: Der Bewerber weist eine EBIT Quote (EBIT in Relation zum Umsatz) von jeweils mindestens 5 % in den letzten 3 Geschäftsjahren auf. Der Nachweis ist durch entsprechende Geschäftsberichte zu führen. (A-Kriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Dokumentation der wirtschaftlichen Situation des Bewerbers und der Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre. Zugelassen werden nur Bewerber mit einem jährlichen Umsatz von mehr als einer Million EUR (für jedes einzelne der 3 zurückliegenden Geschäftsjahre). Nachweis: Der Bewerber weist eine EBIT Quote (EBIT in Relation zum Umsatz) von jeweils mindestens 5 % in den letzten 3 Geschäftsjahren auf. Der Nachweis ist durch entsprechende Geschäftsberichte zu führen. (A-Kriterium).
2. Informative und ausführliche Beschreibung des Unternehmens und des Managementprofils des Bewerbers hinsichtlich des Gesamtunternehmens sowie des betroffenen Unternehmensbereichs/des betroffenen Geschäftsfelds unter Beachtung der inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5) sowie der strategischen Ausrichtung. Die Darstellung ist in Powerpoint (max. 20 Folien) oder als .pdf-Dokument (max. 10 DIN A4 Seiten) abzugeben. (B-Kriterium: Es können maximal 40 Punkte erreicht werden).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Informative und ausführliche Beschreibung des Unternehmens und des Managementprofils des Bewerbers hinsichtlich des Gesamtunternehmens sowie des betroffenen Unternehmensbereichs/des betroffenen Geschäftsfelds unter Beachtung der inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5) sowie der strategischen Ausrichtung. Die Darstellung ist in Powerpoint (max. 20 Folien) oder als .pdf-Dokument (max. 10 DIN A4 Seiten) abzugeben. (B-Kriterium: Es können maximal 40 Punkte erreicht werden).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Vergabestelle wird die fachliche Eignung der Teilnehmer vor dem Hintergrund folgender Kriterien und gemäß dem aufgeführten Bewertungsmaßstab bewerten. Aus den Bewertungen aller Teilnehmer über die wirtschaftliche und finanzielle (II.2.2)) sowie die technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3)) resultiert eine Rangfolge nach der bewerteten Leistungsfähigkeit, welche die Basis für die Entscheidung des Vergabestelle darstellt, diejenigen Teilnehmer mit den besten Bewertungen auszuwählen und zur Angebotsabgabe aufzufordern (mindestens drei, maximal jedoch fünf Unternehmen). Voraussetzung für die Bewertung der Leistungsfähigkeit anhand der folgenden B-Kriterien (Bewertungskriterien) ist die Erfüllung der A-Kriterien (Ausschlusskriterien). Sofern Letztere nicht wie gefordert erfüllt werden, führt dies zwingend zum Ausschluss von dem Verfahren.
Die Vergabestelle wird die fachliche Eignung der Teilnehmer vor dem Hintergrund folgender Kriterien und gemäß dem aufgeführten Bewertungsmaßstab bewerten. Aus den Bewertungen aller Teilnehmer über die wirtschaftliche und finanzielle (II.2.2)) sowie die technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3)) resultiert eine Rangfolge nach der bewerteten Leistungsfähigkeit, welche die Basis für die Entscheidung des Vergabestelle darstellt, diejenigen Teilnehmer mit den besten Bewertungen auszuwählen und zur Angebotsabgabe aufzufordern (mindestens drei, maximal jedoch fünf Unternehmen). Voraussetzung für die Bewertung der Leistungsfähigkeit anhand der folgenden B-Kriterien (Bewertungskriterien) ist die Erfüllung der A-Kriterien (Ausschlusskriterien). Sofern Letztere nicht wie gefordert erfüllt werden, führt dies zwingend zum Ausschluss von dem Verfahren.
Die folgenden Kriterien gehen mit der in Klammer nach jedem Kriterium genannten Kriteriums-Kategorie und der erreichten Punktzahlen in die Gesamtbewertung ein. (A-Kriterium ist ein Ausschlusskriterium; dies muss zwingend erfüllt werden. B-Kriterium ist ein Bewertungskriterium mit den entsprechend maximal zu erreichenden Punktzahlen).
Die folgenden Kriterien gehen mit der in Klammer nach jedem Kriterium genannten Kriteriums-Kategorie und der erreichten Punktzahlen in die Gesamtbewertung ein. (A-Kriterium ist ein Ausschlusskriterium; dies muss zwingend erfüllt werden. B-Kriterium ist ein Bewertungskriterium mit den entsprechend maximal zu erreichenden Punktzahlen).
Die Leistungsfähigkeit wird anhand der inhaltlichen Darlegung der geforderten (B-) Kriterien (Los 1: Kriterium Nr. 2, Los 2: Implementierung der Software (IT-Lösung): Kriterien Nr. 4, 5, 6; Application Management Services (AMS) für die Software (IT-Lösung): Kriterien Nr. 2, 3, 5) nach folgendem Bewertungsmaßstab evaluiert:
Die Leistungsfähigkeit wird anhand der inhaltlichen Darlegung der geforderten (B-) Kriterien (Los 1: Kriterium Nr. 2, Los 2: Implementierung der Software (IT-Lösung): Kriterien Nr. 4, 5, 6; Application Management Services (AMS) für die Software (IT-Lösung): Kriterien Nr. 2, 3, 5) nach folgendem Bewertungsmaßstab evaluiert:
— Die inhaltliche Darlegung ist ungenügend, sofern die Anforderungen nicht oder nur in stark eingeschränktem Maße erfüllt werden. Es können maximal 25% der Bewertungspunkte erreicht werden.
— Die inhaltliche Darlegung ist akzeptabel, sofern die Anforderungen in einem eingeschränkten, aber noch ausreichenden Maße erfüllt werden. Es können maximal 60% der Bewertungspunkte erreicht werden.
— Die inhaltliche Darlegung entspricht den Erwartungen, sofern die Anforderungen in einem erwarteten und guten Maße erfüllt werden. Es können maximal 90% der Bewertungspunkte erreicht werden.
— Die inhaltliche Darlegung übertrifft die Erwartungen, sofern die Anforderungen in einem mehr als erwarteten und sehr guten Maße erfüllt werden. Es können maximal 100% der Bewertungspunkte erreicht werden.
Die Kriterien 1 und 3 des Loses 1 sowie das Kriterium 3 des Loses 2 zur Implementierung der Software (IT-Lösung) und Kriterium 4 des Loses 2 zum Application Management Services (AMS) für die Software (IT-Lösung) gehen in die Bewertung der Leistungsfähigkeit laut Angabe des Bewertungsmaßstabs in den Klammern zu den jeweiligen Kriterien in die Gesamtwertung ein.
Die Kriterien 1 und 3 des Loses 1 sowie das Kriterium 3 des Loses 2 zur Implementierung der Software (IT-Lösung) und Kriterium 4 des Loses 2 zum Application Management Services (AMS) für die Software (IT-Lösung) gehen in die Bewertung der Leistungsfähigkeit laut Angabe des Bewertungsmaßstabs in den Klammern zu den jeweiligen Kriterien in die Gesamtwertung ein.
Es ist durch jeden teilnehmenden Bieter eine Übersicht der Kriterien und deren Erfüllung in dem Dateiformat Microsoft-Excel der folgenden Form abzugeben:
Spalten: Nummer des Kriteriums, Kriterium, Kategorie des Kriteriums (A/B), Erfüllung (ja/nein), referenzierte Anlage(n).
Zeilen: je Kriterium eine Zeile.
Los 1:
1. Der Bewerber weist im aktuellen Geschäftsjahr mindestens 30 Softwareentwickler in dem vorgeschlagenen Produktbereich auf. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 30 Entwickler; B: 30 Entwickler = 5 Punkte; ab 30 Entwickler je weitere 10 Entwickler 1 Punkt; maximal 20 Punkte).
1. Der Bewerber weist im aktuellen Geschäftsjahr mindestens 30 Softwareentwickler in dem vorgeschlagenen Produktbereich auf. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 30 Entwickler; B: 30 Entwickler = 5 Punkte; ab 30 Entwickler je weitere 10 Entwickler 1 Punkt; maximal 20 Punkte).
2. Es sind mindestens 2 aber maximal drei Referenzen, einer produktiven Lizenznutzung in einem Unternehmen vergleichbarer Größe (z. B. Anzahl Mitarbeiter) bzw. Nutzungsumgebung zu erbringen. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 2 Referenzen; B: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5). Es ist eine Referenz aus der Region Deutschland/Österreich/Schweiz beizubringen. Es können bis zu 30 Punkte erreicht werden).
2. Es sind mindestens 2 aber maximal drei Referenzen, einer produktiven Lizenznutzung in einem Unternehmen vergleichbarer Größe (z. B. Anzahl Mitarbeiter) bzw. Nutzungsumgebung zu erbringen. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 2 Referenzen; B: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5). Es ist eine Referenz aus der Region Deutschland/Österreich/Schweiz beizubringen. Es können bis zu 30 Punkte erreicht werden).
3. Der Bewerber soll eine Liste seiner Implementierungspartner inkl. der Implementierungs-Mitarbeiter in Deutschland liefern (B-Kriterium: 1 Anbieter = 1 Punkt, je weiterer Anbieter 1 Punkt, max. 10 Punkte).
Los 2:
Implementierung der Software (IT-Lösung).
1. Know-How im Bereich der Integration zur bestehenden SAP ERP Technologie muss nachgewiesen werden. Es müssen Daten aus SAP ERP abgezogen werden und entsprechend wieder ins SAP ERP/SAP BW zugeliefert werden. Dafür ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen (Zertifizierung, Partnerakkreditierung oder Ähnliches) (A-Kriterium).
1. Know-How im Bereich der Integration zur bestehenden SAP ERP Technologie muss nachgewiesen werden. Es müssen Daten aus SAP ERP abgezogen werden und entsprechend wieder ins SAP ERP/SAP BW zugeliefert werden. Dafür ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen (Zertifizierung, Partnerakkreditierung oder Ähnliches) (A-Kriterium).
2. Referenzkunden müssen benannt werden und mindestens 2 der Referenzen müssen für ein Referenzkundentelefonat zur Verfügung stehen (ohne Anwesenheit des Bieters) (A-Kriterium).
3. Der Bewerber weist im aktuellen Geschäftsjahr mindestens 25 einschlägige Implementierungs-Mitarbeiter auf, die die benötigten Leistungen gemäß Ziffer II.1.5) zu erbringen im Stande sind. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 25 Mitarbeiter, B: 25 Mitarbeiter = 5 Punkte, ab 25 Mitarbeiter je weitere 10 Mitarbeiter 1 Punkt; maximal 10 Punkte).
3. Der Bewerber weist im aktuellen Geschäftsjahr mindestens 25 einschlägige Implementierungs-Mitarbeiter auf, die die benötigten Leistungen gemäß Ziffer II.1.5) zu erbringen im Stande sind. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 25 Mitarbeiter, B: 25 Mitarbeiter = 5 Punkte, ab 25 Mitarbeiter je weitere 10 Mitarbeiter 1 Punkt; maximal 10 Punkte).
4. Der Bewerber muss drei vergleichbare Referenzen zur Einführung einer Planungs- und Reporting-Lösung in Deutschland innerhalb der letzten 3 Jahre nachweisen. (B-Kriterium: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5): es können max. 35 Punkte erreicht werden).
4. Der Bewerber muss drei vergleichbare Referenzen zur Einführung einer Planungs- und Reporting-Lösung in Deutschland innerhalb der letzten 3 Jahre nachweisen. (B-Kriterium: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5): es können max. 35 Punkte erreicht werden).
5. Es sind die Kompetenzen der im Projekt zum Einsatz kommenden Mitarbeiter (Berater und Entwickler) mit relevanten inhaltlichen Fokus/Branchenkenntnis aufzuzeigen. Bewertet werden beispielsweise die nachgewiesenen Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten sowie der inhaltliche Fokus / Branchenkenntnis. (B-Kriterium: Es können maximal 25 Punkte erreicht werden).
5. Es sind die Kompetenzen der im Projekt zum Einsatz kommenden Mitarbeiter (Berater und Entwickler) mit relevanten inhaltlichen Fokus/Branchenkenntnis aufzuzeigen. Bewertet werden beispielsweise die nachgewiesenen Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten sowie der inhaltliche Fokus / Branchenkenntnis. (B-Kriterium: Es können maximal 25 Punkte erreicht werden).
6. Angaben zu einem Qualitäts-/Risikomanagementsystem (ggf. Zertifizierungen sofern vorhanden). (B-Kriterium: Es können maximal 10 Punkte erreicht werden).
Option: Application Management Services (AMS) für die Software (IT-Lösung).
1. Referenzkunden müssen benannt werden und mindestens 2 der Referenzen müssen für ein Referenzkundentelefonat zur Verfügung stehen (ohne Anwesenheit des Bieters). (A-Kriterium)
2. Es ist mindestens eine Referenz zu erbringen, in der nachgewiesen wird, dass der Bewerber gemäß den Anforderungen der Ziffer II.1.5) in der Lage ist, einen Anwendungsbetrieb samt Wartung, laufende Pflege und Support sowie IT Services zum Application Management im Sinne von ITIL oder vergleichbarer Standards in deutscher Sprache zu erbringen. Es wird die inhaltliche Zielgenauigkeit (Referenzen passend zum geforderten Leistungsumfang, Abdeckung und Umsetzung der geforderten Leistungsbestandteile) bewertet. (A-Kriterium: mindestens eine Referenz; B-Kriterium: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5): es können maximal 20 Punkte erreicht werden.)
2. Es ist mindestens eine Referenz zu erbringen, in der nachgewiesen wird, dass der Bewerber gemäß den Anforderungen der Ziffer II.1.5) in der Lage ist, einen Anwendungsbetrieb samt Wartung, laufende Pflege und Support sowie IT Services zum Application Management im Sinne von ITIL oder vergleichbarer Standards in deutscher Sprache zu erbringen. Es wird die inhaltliche Zielgenauigkeit (Referenzen passend zum geforderten Leistungsumfang, Abdeckung und Umsetzung der geforderten Leistungsbestandteile) bewertet. (A-Kriterium: mindestens eine Referenz; B-Kriterium: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5): es können maximal 20 Punkte erreicht werden.)
3. Der Bewerber muss mindestens eine vergleichbare Referenz zum Betrieb einer Planungs- und Reporting-Lösung innerhalb der letzten 5 Jahre nachweisen. (A-Kriterium: mindestens eine Referenz; B-Kriterium: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5). Es ist eine Referenz aus der Region Deutschland / Österreich / Schweiz beizubringen. Es können maximal 35 Punkte erreicht werden).
3. Der Bewerber muss mindestens eine vergleichbare Referenz zum Betrieb einer Planungs- und Reporting-Lösung innerhalb der letzten 5 Jahre nachweisen. (A-Kriterium: mindestens eine Referenz; B-Kriterium: Inhaltliche Bewertung der Referenzen in Ihrer Vergleichbarkeit zu den inhaltlichen Anforderungen gemäß Ziffer II.1.5). Es ist eine Referenz aus der Region Deutschland / Österreich / Schweiz beizubringen. Es können maximal 35 Punkte erreicht werden).
4. Der Bewerber weist im aktuellen Geschäftsjahr mindestens 50 Mitarbeiter in der AMS-Organisation auf. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 50 Mitarbeiter, B: 50 Mitarbeiter = 5 Punkte, ab 50 Mitarbeiter je weitere 10 Mitarbeiter 1 Punkt; maximal 15 Punkte).
4. Der Bewerber weist im aktuellen Geschäftsjahr mindestens 50 Mitarbeiter in der AMS-Organisation auf. (A- und B-Kriterium: A: mindestens 50 Mitarbeiter, B: 50 Mitarbeiter = 5 Punkte, ab 50 Mitarbeiter je weitere 10 Mitarbeiter 1 Punkt; maximal 15 Punkte).
5. Angaben zu einem Qualitäts-/Risikomanagementsystem (ggf. Zertifizierungen sofern vorhanden). (B-Kriterium: Es können maximal 10 Punkte erreicht werden).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Teilnahme am Wettbewerb kann durch einen einzelnen Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft erfolgen.
Sofern es sich bei einem Bieter um einen Konzern oder eine Unternehmensgruppe handelt, muss deutlich werden, welcher rechtlich selbstständige Unternehmensteil anbietet.
a) Bietergemeinschaften.
Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen.
Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied ist von allen übrigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vergabeverfahrens zu bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Verfahren und dem daraus folgenden Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist anzugeben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied ist von allen übrigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vergabeverfahrens zu bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Verfahren und dem daraus folgenden Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist anzugeben.
Sofern nach den Vergabeunterlagen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs rechtsverbindliche Unterschriften gefordert sind, müssen diese von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter geleistet werden.
Dies gilt insbesondere für die Unterzeichnung des Teilnahmeantrags sowie für das Angebot.
Unzulässig ist, als Mitglied einer Bietergemeinschaft und gleichzeitig als Einzelbieter anzubieten. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein potentieller Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften beteiligt.
b) Generalunternehmer mit Nachunternehmer/Subunternehmer:
Die Einschaltung von Nachunternehmen/Subunternehmen ist zulässig. Folgende Fragen und Inhalte sind zu beantworten und darzulegen:
— Angabe des/der zum Einsatz kommenden Subunternehmen/s.
— Auflistung der Leistungen, die vom Subunternehmer erbracht werden.
— Wie erfolgt die geplante Zusammenarbeit (z. B. Projektsteuerung) zwischen GU/Sub?
— Bestand bereits eine Zusammenarbeit in der Vergangenheit? Falls ja, in welchen Projekten?
Die Bewerber bzw. Bieter haben im Laufe des Verfahrens auch künftig dem Auftraggeber alle eingetretenen Umstände mitzuteilen, die Einfluss auf ihre Eignung haben könnten.
Für die Dauer des Vergabeverfahrens ist von jedem Bieter ein Ansprechpartner mit Adresse und Telefonnummer, bei Bietergemeinschaften ein bevollmächtigter Vertreter als Ansprechpartner zu benennen, der umfassende Auskünfte über technische, vertragliche und kaufmännische Fragen geben kann.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Für die Dauer des Vergabeverfahrens ist von jedem Bieter ein Ansprechpartner mit Adresse und Telefonnummer, bei Bietergemeinschaften ein bevollmächtigter Vertreter als Ansprechpartner zu benennen, der umfassende Auskünfte über technische, vertragliche und kaufmännische Fragen geben kann.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
a) Vertraulichkeit:
Der/die Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet, jegliche Informationen, die ihnen während des Ausschreibungsverfahrens durch die Vergabestelle zugänglich gemacht werden, vertraulich zu behandeln und diese nur für den Zweck der Teilnahme an diesem Ausschreibungsverfahren zu verwenden. Im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots nach erfolgtem Teilnahmewettbewerb ist eine Vertraulichkeitserklärung (erstellt und bereitgestellt durch die Vergabestelle) durch den/die Bewerber bzw. Bieter zwingend zu unterzeichnen.
Der/die Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet, jegliche Informationen, die ihnen während des Ausschreibungsverfahrens durch die Vergabestelle zugänglich gemacht werden, vertraulich zu behandeln und diese nur für den Zweck der Teilnahme an diesem Ausschreibungsverfahren zu verwenden. Im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots nach erfolgtem Teilnahmewettbewerb ist eine Vertraulichkeitserklärung (erstellt und bereitgestellt durch die Vergabestelle) durch den/die Bewerber bzw. Bieter zwingend zu unterzeichnen.
b) Weitere Bedingungen:
Hinsichtlich der IT Landschaft der Vergabestelle ist die Vorgabe, dass kein zusätzliches/neues Datawarehouse aufgebaut werden darf, insofern darf die Software kein eigenes Datawarehouse benötigen oder die Lösung ist kompatibel zur Bestandslösung. Weiterhin sind als Datenbank und Serverprodukte gängige Oracle-, MSSQL-, Windows- und Suse Linux-Produkte zu verwenden.
Hinsichtlich der IT Landschaft der Vergabestelle ist die Vorgabe, dass kein zusätzliches/neues Datawarehouse aufgebaut werden darf, insofern darf die Software kein eigenes Datawarehouse benötigen oder die Lösung ist kompatibel zur Bestandslösung. Weiterhin sind als Datenbank und Serverprodukte gängige Oracle-, MSSQL-, Windows- und Suse Linux-Produkte zu verwenden.
Für das Application Management muss vom Bieter ein ISAE 3402 Typ 2 Bericht jährlich vorgelegt werden. Die Vergabestelle hat Fast Close im Unternehmen und deshalb einen verkürzten Prüfungszeitraum (Januar-September). Das heißt, dass dieser Bericht entsprechend im September eines jeden Jahres zu liefern ist. Ein entsprechender „Bridge Letter“ für den Rest des Prüfungszeitraums muss Anfang Januar gesondert zur Verfügung gestellt werden. Die Erfüllung dieser Notwendigkeit ist zu bestätigen.
Für das Application Management muss vom Bieter ein ISAE 3402 Typ 2 Bericht jährlich vorgelegt werden. Die Vergabestelle hat Fast Close im Unternehmen und deshalb einen verkürzten Prüfungszeitraum (Januar-September). Das heißt, dass dieser Bericht entsprechend im September eines jeden Jahres zu liefern ist. Ein entsprechender „Bridge Letter“ für den Rest des Prüfungszeitraums muss Anfang Januar gesondert zur Verfügung gestellt werden. Die Erfüllung dieser Notwendigkeit ist zu bestätigen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Telefon: +49 981531277📞
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de🌏
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Auf die Frist des § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 154-277484 (2014-08-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in Verbindung mit Software
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in Verbindung mit Software📦