Betriebsorganisationsplanung für die Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen

Städtisches Klinikum München GmbH

Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere, abgängige Krankenhäuser eröffnet. Typologisch handelt es sich um einen Vertikaltyp in Doppelkammstruktur und in Ost-West-Richtung verlaufender Magistrale. Die großzügige Flächenauslegung in den Pflegebereichen und die Zuordnung von Technikflächen zu den hochinstallierten Funktionsgeschossen im Sockel, bieten auch nach heutigen Maßstäben gute Voraussetzungen für moderne, prozessoptimierte Strukturen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine großzügige bauliche Erweiterung, deren Lokalisierung im Südareal zwischen Klinikgebäude und Englschalkinger Straße zu positionieren ist. Das Bestandsgebäude des Klinikums erfährt in südlicher Richtung eine erhebliche Erweiterungsmöglichkeit durch einen angedockten Ergänzungsbau mit einem Technikgeschoss (2. UG) sowie drei weiteren Vollgeschossen (1. UG, EG, 1. OG). Durch diesen Entspannungsbau sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, den Gebäudebestand in 4 Quadranten großflächig und in überschaubarem Zeitrahmen grundlegend zu sanieren. Erfahrungen bei vergleichbaren Projekten haben gezeigt, dass eine Sanierung von OP-Bereichen bei laufendem Betrieb bei Kliniken dieser Baustruktur unter wirtschaftlichen und ablauftechnischen Gesichtspunkten nicht zielführend ist. Insoweit sieht das Konzept einen Neubau des Zentral-OPs, der zentralen Notfallaufnahme sowie der gesamten, vergrößerten intensivmedizinischen Kapazitäten im Entspannungsbau vor. Für die Ausdehnung des Gebäudes ist die zentrale OP-Abteilung als flächenmäßig größte Funktionsstelle für die Dimensionierung des Baukörpers bestimmend.
Die Kennzahlen NF Neubau ca. 17 000 m² und BGF Neubau ca. 30 000 m² verdeutlichen anhand des Vergleichswertes BGF/NF von ca. 1,8 die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Konzeptes.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 beziehen sich im Wesentlichen auf: Untersuchung und Behandlung (U/B, Zentrale Räume, Zentral OP, Pers.zone OP, OP Materiallager), Pflege (Operative ICU, konservative ICU, IMC, Stroke Unit, ICU/SBV, Aufnahmepflege, CPU, TK Neuro, TK Onkologie, TK Diab./I.MED, TK Hämatologie, TK Schmerztherapie, Dienstzimmer/Logistik, Zentrale Überwachung), Krankenhausmanagement (Patienten Aufnahme, Soziale Dienste, Serviceeinrichtungen, Café/Kiosk, Personalumkleide, Ver- und Entsorgung, Sterilgutversorgung, Bettenaufbereitung).
Vorgesehen sind: Notaufnahme Erwachsene, Zentraler OP-Bereich für die Fachabteilungen Neurozentrum (Neurochirurgie), Bewegungsapparat-/Traumazentrum (Unfallchirurgie und Sportmedizin und Orthopädie, Plastische, Rekonstruktive, Hand- und Verbrennungschirurgie, Wirbelsäulenchirurgie), Darmzentrum (Allgemein-, Viszeralchirurgie), Herz-Gefäß-Zentrum (Herzchirurgie, Gefäßchirurgie), Lungenzentrum (Thoraxchirurgie), HNO, Urologie; Überreg. Notfallzentrum - Aufnahmestation (Präklinik), Operative Fachabteilungen, Konservative Fachabteilungen, Tageskliniken.
Am Standort ist zielplanerisch ebenfalls ein Operatives Eingriffszentrum vorgesehen. In Abgrenzung zu den OP-Sälen in der Zentralen OP-Abteilung werden gemäß RKI-Richtlinie in den Räumen des Operativen Eingriffszentrums folgende Eingriffe und invasive Maßnahmen durchgeführt:
— kleinere invasive Eingriffe, wie z. B. interventionelle Maßnahmen aus Innere Medizin, Radiologie, etc., Wundversorgungen, Gelenkpunktionen.
— Invasive Untersuchungen und vergleichbare Maßnahmen, wie z. B. Sondierung von natürlichen Körperöffnungen, Endoskopien durch natürliche Körperöffnungen, ausgedehnte Verbandswechsel.
— Legen bestimmter intravasaler Katheter.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. Phase: Im ersten Schritt erfolgt die Umverlegung des HLP und die Freimachung des Baufeldes.
2. Phase: In der 2. Phase wird über einem Zeitraum von ca. 30 Monaten der Neubau errichtet.
3. Phase: Nach Umverlegung der OP – Abteilung und Inbetriebnahme der erweiterten Notfallversorgung, ICU, IMC und Tagesklinik erfolgt der Umbau im 1. UG ( Teilflächen ehemaliger OP – Abteilung ) zur Aufnahme der CPU und Aufnahmepflege etc.
4. Phase: Parallel zur 3. Phase kann der Interims – Container – Pflege aufgebaut werden, um die bestehende Klinik, in vier Abschnitten, entsprechend den Anforderungen umzubauen bzw. zu sanieren.
5. Phase: Der erste Sanierungsabschnitt der Klinik erfolgt im Nord – Ost – Quadranten.
6. Phase: Sanierung: 2 Nord – West – Quadrant.
7. Phase: Sanierung 3: Süd – West – Quadrant.
8. Phase: Sanierung 4: Süd – Ost – Quadrant.
Die Bettenzahl (stationär) am Standort Bogenhausen nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 1019 (aktuell: 951).
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 315 000 000 EUR brutto (ohne Indexsteigerung), davon Erweiterung ca. 1/3, Generalsanierung ca. 2/3.
Gegenstand des Auftrags ist die Betriebsorganisationsplanung auf der Grundlage einer vorliegenden Machbarkeitsstudie und im Benehmen mit der Planung der Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen. Gefordertes Leistungssoll ist eine Planung, die sicherstellt, dass die betriebsorganisatorischen Abläufe im Klinikum nach Abschluss der Sanierung optimal und wirtschaftlich ablaufen. Die Schwerpunkte der geforderten Leistungen liegen dabei bei der Unterstützung der gesondert beauftragten Planer und Ingenieure bei der Ermittlung der optimalen Lage der Funktionsbereiche, der Raumanordnung und der Logistik zur Optimierung und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms als Grundlage der Vorfestlegung gegenüber den Förderbehörden. Im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen ist die baubegleitende Betriebsorganisationsplanung, insbesondere die Detaillierung der Planung der Patientenversorgung, die Personalentwicklungsplanung, die Verfeinerung der Planung der Logistikprozesse und die Inbetriebnahmeplanung als Garant für das reibungslose Funktionieren der für die Krankenhausabläufe notwendigen Bereiche gefordert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-18 Auftragsbekanntmachung
2015-03-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-09-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmensorganisation
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmensorganisation 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtisches Klinikum München GmbH
Postanschrift: Thalkirchner Straße 48
Postleitzahl: 80337
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-muenchen.de/ 🌏
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de 📧
Fax: +49 8951476615 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-18 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 182-321524
ABl. S-Ausgabe: 182
Zusätzliche Informationen
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. (2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern. (3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen. (4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt. (5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen. (6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend). (7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer(1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. (8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. (9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. (10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. (12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere, abgängige Krankenhäuser eröffnet. Typologisch handelt es sich um einen Vertikaltyp in Doppelkammstruktur und in Ost-West-Richtung verlaufender Magistrale. Die großzügige Flächenauslegung in den Pflegebereichen und die Zuordnung von Technikflächen zu den hochinstallierten Funktionsgeschossen im Sockel, bieten auch nach heutigen Maßstäben gute Voraussetzungen für moderne, prozessoptimierte Strukturen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine großzügige bauliche Erweiterung, deren Lokalisierung im Südareal zwischen Klinikgebäude und Englschalkinger Straße zu positionieren ist. Das Bestandsgebäude des Klinikums erfährt in südlicher Richtung eine erhebliche Erweiterungsmöglichkeit durch einen angedockten Ergänzungsbau mit einem Technikgeschoss (2. UG) sowie drei weiteren Vollgeschossen (1. UG, EG, 1. OG). Durch diesen Entspannungsbau sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, den Gebäudebestand in 4 Quadranten großflächig und in überschaubarem Zeitrahmen grundlegend zu sanieren. Erfahrungen bei vergleichbaren Projekten haben gezeigt, dass eine Sanierung von OP-Bereichen bei laufendem Betrieb bei Kliniken dieser Baustruktur unter wirtschaftlichen und ablauftechnischen Gesichtspunkten nicht zielführend ist. Insoweit sieht das Konzept einen Neubau des Zentral-OPs, der zentralen Notfallaufnahme sowie der gesamten, vergrößerten intensivmedizinischen Kapazitäten im Entspannungsbau vor. Für die Ausdehnung des Gebäudes ist die zentrale OP-Abteilung als flächenmäßig größte Funktionsstelle für die Dimensionierung des Baukörpers bestimmend.
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Die Kennzahlen NF Neubau ca. 17 000 m² und BGF Neubau ca. 30 000 m² verdeutlichen anhand des Vergleichswertes BGF/NF von ca. 1,8 die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Konzeptes.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 beziehen sich im Wesentlichen auf: Untersuchung und Behandlung (U/B, Zentrale Räume, Zentral OP, Pers.zone OP, OP Materiallager), Pflege (Operative ICU, konservative ICU, IMC, Stroke Unit, ICU/SBV, Aufnahmepflege, CPU, TK Neuro, TK Onkologie, TK Diab./I.MED, TK Hämatologie, TK Schmerztherapie, Dienstzimmer/Logistik, Zentrale Überwachung), Krankenhausmanagement (Patienten Aufnahme, Soziale Dienste, Serviceeinrichtungen, Café/Kiosk, Personalumkleide, Ver- und Entsorgung, Sterilgutversorgung, Bettenaufbereitung).
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Vorgesehen sind: Notaufnahme Erwachsene, Zentraler OP-Bereich für die Fachabteilungen Neurozentrum (Neurochirurgie), Bewegungsapparat-/Traumazentrum (Unfallchirurgie und Sportmedizin und Orthopädie, Plastische, Rekonstruktive, Hand- und Verbrennungschirurgie, Wirbelsäulenchirurgie), Darmzentrum (Allgemein-, Viszeralchirurgie), Herz-Gefäß-Zentrum (Herzchirurgie, Gefäßchirurgie), Lungenzentrum (Thoraxchirurgie), HNO, Urologie; Überreg. Notfallzentrum - Aufnahmestation (Präklinik), Operative Fachabteilungen, Konservative Fachabteilungen, Tageskliniken.
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Am Standort ist zielplanerisch ebenfalls ein Operatives Eingriffszentrum vorgesehen. In Abgrenzung zu den OP-Sälen in der Zentralen OP-Abteilung werden gemäß RKI-Richtlinie in den Räumen des Operativen Eingriffszentrums folgende Eingriffe und invasive Maßnahmen durchgeführt:
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— kleinere invasive Eingriffe, wie z. B. interventionelle Maßnahmen aus Innere Medizin, Radiologie, etc., Wundversorgungen, Gelenkpunktionen.
— Invasive Untersuchungen und vergleichbare Maßnahmen, wie z. B. Sondierung von natürlichen Körperöffnungen, Endoskopien durch natürliche Körperöffnungen, ausgedehnte Verbandswechsel.
— Legen bestimmter intravasaler Katheter.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. Phase: Im ersten Schritt erfolgt die Umverlegung des HLP und die Freimachung des Baufeldes.
2. Phase: In der 2. Phase wird über einem Zeitraum von ca. 30 Monaten der Neubau errichtet.
3. Phase: Nach Umverlegung der OP – Abteilung und Inbetriebnahme der erweiterten Notfallversorgung, ICU, IMC und Tagesklinik erfolgt der Umbau im 1. UG ( Teilflächen ehemaliger OP – Abteilung ) zur Aufnahme der CPU und Aufnahmepflege etc.
4. Phase: Parallel zur 3. Phase kann der Interims – Container – Pflege aufgebaut werden, um die bestehende Klinik, in vier Abschnitten, entsprechend den Anforderungen umzubauen bzw. zu sanieren.
5. Phase: Der erste Sanierungsabschnitt der Klinik erfolgt im Nord – Ost – Quadranten.
6. Phase: Sanierung: 2 Nord – West – Quadrant.
7. Phase: Sanierung 3: Süd – West – Quadrant.
8. Phase: Sanierung 4: Süd – Ost – Quadrant.
Die Bettenzahl (stationär) am Standort Bogenhausen nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 1019 (aktuell: 951).
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 315 000 000 EUR brutto (ohne Indexsteigerung), davon Erweiterung ca. 1/3, Generalsanierung ca. 2/3.
Gegenstand des Auftrags ist die Betriebsorganisationsplanung auf der Grundlage einer vorliegenden Machbarkeitsstudie und im Benehmen mit der Planung der Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen. Gefordertes Leistungssoll ist eine Planung, die sicherstellt, dass die betriebsorganisatorischen Abläufe im Klinikum nach Abschluss der Sanierung optimal und wirtschaftlich ablaufen. Die Schwerpunkte der geforderten Leistungen liegen dabei bei der Unterstützung der gesondert beauftragten Planer und Ingenieure bei der Ermittlung der optimalen Lage der Funktionsbereiche, der Raumanordnung und der Logistik zur Optimierung und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms als Grundlage der Vorfestlegung gegenüber den Förderbehörden. Im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen ist die baubegleitende Betriebsorganisationsplanung, insbesondere die Detaillierung der Planung der Patientenversorgung, die Personalentwicklungsplanung, die Verfeinerung der Planung der Logistikprozesse und die Inbetriebnahmeplanung als Garant für das reibungslose Funktionieren der für die Krankenhausabläufe notwendigen Bereiche gefordert.
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Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung gem. Vertrag.
Dauer: 110 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als ganzes abzugeben):
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(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
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(2) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber /das Mitglied der Bewerbergemeinschaft
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
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— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.
(5) Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; soweit der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Subplaner) hinzuziehen will, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
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(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
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Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) von mindestens netto 700 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
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Mindeststandards: Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2) (6) und (7).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 8 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013).
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Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über mindestens 2 und maximal 4 vergleichbare Referenzprojekte (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich, die mindestens die Kernbereiche Krankenhausversorgung, Personalentwicklungsplanung, Logistik und Nutzungskonzeption umfasst, Projektstand: mindestens HU-Bau abgeschlossen) des Bewerbers aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
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Ein die vorstehenden Anforderungen erfüllendes Referenzprojekt erhält im Rahmen der Auswahl nach IV.1.2) für jedes nachfolgend benannte und erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ff) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 70 000 000 EURnetto.
gg) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 900 Betten.
hh) Das Referenzprojekt umfasst ein Klinikum der Maximalversorgung.
ii) Die referenzgegenständliche BO-Planung umfasst Ablösekonzepte, Umzugsplanung und Interimsmaßnahmen.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 9 ((9) aa)-ii)) Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 36 Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
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Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
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(10)
Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Betriebsorganisationsplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Betriebsorganisationsplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 vergleichbare Referenzprojekte (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich, die mindestens die Kernbereiche Krankenhausversorgung, Personalentwicklungsplanung, Logistik und Nutzungskonzeption umfasst) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung.
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Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird.
Ein demnach vergleichbares Referenzprojekt erhält im Rahmen der Auswahl nach IV.1.2) für jedes nachfolgend benannte und erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
ff) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 70 000 000 EUR netto.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 9 ((10) aa)-ii)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 18 Punkte.
Mindeststandards: Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2) (8) und (9) und (10).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— mit der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind,
— mit der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros oder mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahlkriterien für die Auswahl der 3 Teilnehmer, § 16 Abs. 3 VOF: Die 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) erfüllen und die die 3 höchsten Gesamtpunktzahlen nach der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung erreichen, werden zu Verhandlungen aufgefordert: Ergeben sich auf Basis der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3 Teilnehmer ab Platz 3 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal Platz 3 und dann erst wieder Platz 6: der Platz 3 wird dann zwischen diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost, § 10 Abs. 3 VOF). Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: VOB-/VOF-Stelle
Ann Carolin Edrissi
Name: LUTZ ABEL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Postanschrift: Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
Postleitzahl: 80333
Kontaktperson: Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470 📞
E-Mail: kb-bo@lutzabel.com 📧
Fax: +49 8954414799 📠
URL für weitere Informationen: www.lutzabel.com 🌏
URL der Dokumente: www.lutzabel.com 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
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(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
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(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
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(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
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(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer(1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, § 107 Abs. 3 GWB, wenn:
1. der Antragsteller den im Nachprüfungsverfahren gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
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3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, oder
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4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 182-321524 (2014-09-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-24)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 062-109300
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 182-321524
ABl. S-Ausgabe: 62

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Auftragsbezogenes Konzept Betriebsplanung (15)
2. Auftragsbezogenes Konzept zur bereichs- und raumbezogenen Funktionsplanung (20)
3. Auftragsbezogenes Konzept zur Inbetriebnahmeplanung (10)
4. Auftragsbezogenes Konzept Interims-/Ablöselogistik (5)
5. Auftragsbezogenes Konzept Umzugsplanung (5)
6. Gesamtpauschalhonorar brutto (20)
7. Stundensätze (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-12-17 📅
Name: HWP Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Rotenbergstraße 8
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70190
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. der Antragsteller den im Nachprüfungsverfahren gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar
sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, oder
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 062-109300 (2015-03-24)