Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte Anlage aus quer zu einer Symmetrieachse angeordneten, einzelnen Pavillons, die durch ein Gangsystem miteinander verbunden sind. Auf diesem historischen Klinikareal, Klinikum Schwabing, mit seiner innerstädtischen Lage, soll auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie in Umsetzung des für die Auftraggeberin verabschiedeten Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der vorhandenen, größtenteils denkmalgeschützten Bausubstanz und der Grünzonen, die Nutzung auf ein Mutter-Kind- und Notfallzentrum und umliegende Bereiche in einem gemeinsamen baulichen Zusammenhang reduziert werden. Diese Zurückführung soll mit der Zielsetzung umgesetzt werden, über eine starke räumliche Konzentration der Funktionen und eine Freistellung der Nachnutzung der verbleibenden Substanz die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen. Hierdurch werden über die gemeinsame Nutzung zentraler Untersuchungs- und Behandlungs- sowie Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Synergien zwischen den beiden Zentren erschlossen. Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die eine krankenhaustechnisch optimierte und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung herbeiführen soll, betrifft ein Teilgebiet des Areals und hat Neubaumaßnahmen in Kombination mit Nutzung von Altbausubstanz als Grundgedanken. Das neue Mutter-Kind-Zentrum und das Notfallzentrum werden als eigenständiger, ablesbarer Baukörper unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes 24 und der Gebäude 23 und 25 realisiert. Das Gebäude wird 4-/5-geschossig errichtet und gliedert sich in die Gesamtstruktur ein. Die Maßnahme erfolgt als Neubau- und Umbaumaßnahme in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb. Dem digitalen Flächennutzungsplan Stand Januar 2014 zufolge ist der aktuell zu beplanende Bereich als Gemeinbedarfsfläche dargestellt, zugleich aber auch als Fläche mit Nutzungsbeschränkung zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Für den Bereich des Klinikums Schwabing existiert kein Bebauungsplan. Gemäß Eintragung durch das Referat Stadtplanung vom 07.02.2013 ist die Entwicklungsfläche auf dem Klinikgebiet nachgewiesen. Erweiterungs- bzw. Neubauvarianten werden mit diesen Umgriffen deckungsgleich sein. Für das zu beplanende Grundstück der Klinik greift die Baumschutzverordnung der Landeshauptstadt München und für ihren baulichen Bestand in großen Teilen der Denkmalschutz. Die Gebäudekennwerte für die Projektaufgabe Mutter-Kind-Zentrum und Notfallzentrum mit einer Nutzfläche von ca. 19 000 m² (NF Neubau ca. 11 500 m², NF Umbau 7 500 m²) und einer Bruttogrundfläche BGF von ca. 35 000 m², stellen eine kompakte wirtschaftliche Lösung dar, mit einem Verhältnis von ca. 1,8 BGF/NF. Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 sind im Wesentlichen: Notaufnahme Erwachsene, Notaufnahme Kinderklinik, Untersuchung/Behandlung/Arztdienst, Anästhesiologie, Kinderheilkunde incl. Kinderonkologie, Kinderchirurgie/-orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Laboratoriumsmedizin, Speziallabore Kinderklinik, Prosektur, Radiologische Diagnostik, Operation mit Holding- und Aufwachbereich, Entbindung (ca. 2 500 Entbindungen), Physikalische Therapie, Ergotherapie, Bereitschaftsdienst, Allgemeinpflege, Wöchnerinnen/Neugeborenenpflege und Gynäkologie, Pflege Kinder, IC/IMC/SBV, Neonatologie, Kinderpflege interdisz./Kinderonkologie/KMT, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderdialyse; Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung. Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt: 1. BA (ca. 18 Monate): Abbruch Haus 36, Baufeldfreimachung. 2. BA (ca. 17 Monate): Neubau inkl. Gelenk – Verbindung Haus 24 und Belegung mit den Funktionen aus Haus 25 und 24. 3. BA (12 Monate): Umbau Gebäude Haus 24 und 25, Teilabriss vertikalen Erschließung Haus 25. Die verbleibende Bettenzahl (stationär) am Standort Schwabing nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 308. Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 100 000 000 EUR brutto/84 000 000 EUR netto (ohne Indexsteigerung), davon Neubau ca. 2/3, Umbau ca. 1/3. Gegenstand des Auftrags ist die Betriebsorganisationsplanung auf der Grundlage einer vorliegenden Machbarkeitsstudie und im Benehmen mit der Planung der Sanierung und Erweiterung im Klinikum Schwabing. Gefordertes Leistungssoll ist eine Planung, die sicherstellt, dass die betriebsorganisatorischen Abläufe im Klinikum nach Abschluss der Sanierung optimal und wirtschaftlich ablaufen. Die Schwerpunkte der geforderten Leistungen liegen dabei bei der Unterstützung der gesondert beauftragten Planer und Ingenieure bei der Ermittlung der optimalen Lage der Funktionsbereiche, der Raumanordnung und der Logistik zur Optimierung und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms als Grundlage der Vorfestlegung gegenüber den Förderbehörden. Im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen ist die baubegleitende Betriebsorganisationsplanung, insbesondere die Detaillierung der Planung der Patientenversorgung, die Personalentwicklungsplanung, die Verfeinerung der Planung der Logistikprozesse und die Inbetriebnahmeplanung als Garant für das reibungslose Funktionieren der für die Krankenhausabläufe notwendigen Bereiche gefordert.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-09-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmensorganisation
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmensorganisation📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtisches Klinikum München GmbH
Postanschrift: Thalkirchner Straße 48
Postleitzahl: 80337
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-muenchen.de/🌏
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de📧
Fax: +49 8951476615 📠
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z. B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z. B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte Anlage aus quer zu einer Symmetrieachse angeordneten, einzelnen Pavillons, die durch ein Gangsystem miteinander verbunden sind. Auf diesem historischen Klinikareal, Klinikum Schwabing, mit seiner innerstädtischen Lage, soll auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie in Umsetzung des für die Auftraggeberin verabschiedeten Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der vorhandenen, größtenteils denkmalgeschützten Bausubstanz und der Grünzonen, die Nutzung auf ein Mutter-Kind- und Notfallzentrum und umliegende Bereiche in einem gemeinsamen baulichen Zusammenhang reduziert werden. Diese Zurückführung soll mit der Zielsetzung umgesetzt werden, über eine starke räumliche Konzentration der Funktionen und eine Freistellung der Nachnutzung der verbleibenden Substanz die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen.
Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte Anlage aus quer zu einer Symmetrieachse angeordneten, einzelnen Pavillons, die durch ein Gangsystem miteinander verbunden sind. Auf diesem historischen Klinikareal, Klinikum Schwabing, mit seiner innerstädtischen Lage, soll auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie in Umsetzung des für die Auftraggeberin verabschiedeten Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der vorhandenen, größtenteils denkmalgeschützten Bausubstanz und der Grünzonen, die Nutzung auf ein Mutter-Kind- und Notfallzentrum und umliegende Bereiche in einem gemeinsamen baulichen Zusammenhang reduziert werden. Diese Zurückführung soll mit der Zielsetzung umgesetzt werden, über eine starke räumliche Konzentration der Funktionen und eine Freistellung der Nachnutzung der verbleibenden Substanz die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen.
Hierdurch werden über die gemeinsame Nutzung zentraler Untersuchungs- und Behandlungs- sowie Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Synergien zwischen den beiden Zentren erschlossen.
Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die eine krankenhaustechnisch optimierte und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung herbeiführen soll, betrifft ein Teilgebiet des Areals und hat Neubaumaßnahmen in Kombination mit Nutzung von Altbausubstanz als Grundgedanken. Das neue Mutter-Kind-Zentrum und das Notfallzentrum werden als eigenständiger, ablesbarer Baukörper unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes 24 und der Gebäude 23 und 25 realisiert. Das Gebäude wird 4-/5-geschossig errichtet und gliedert sich in die Gesamtstruktur ein. Die Maßnahme erfolgt als Neubau- und Umbaumaßnahme in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb.
Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die eine krankenhaustechnisch optimierte und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung herbeiführen soll, betrifft ein Teilgebiet des Areals und hat Neubaumaßnahmen in Kombination mit Nutzung von Altbausubstanz als Grundgedanken. Das neue Mutter-Kind-Zentrum und das Notfallzentrum werden als eigenständiger, ablesbarer Baukörper unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes 24 und der Gebäude 23 und 25 realisiert. Das Gebäude wird 4-/5-geschossig errichtet und gliedert sich in die Gesamtstruktur ein. Die Maßnahme erfolgt als Neubau- und Umbaumaßnahme in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb.
Dem digitalen Flächennutzungsplan Stand Januar 2014 zufolge ist der aktuell zu beplanende Bereich als Gemeinbedarfsfläche dargestellt, zugleich aber auch als Fläche mit Nutzungsbeschränkung zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Für den Bereich des Klinikums Schwabing existiert kein Bebauungsplan. Gemäß Eintragung durch das Referat Stadtplanung vom 07.02.2013 ist die Entwicklungsfläche auf dem Klinikgebiet nachgewiesen. Erweiterungs- bzw. Neubauvarianten werden mit diesen Umgriffen deckungsgleich sein. Für das zu beplanende Grundstück der Klinik greift die Baumschutzverordnung der Landeshauptstadt München und für ihren baulichen Bestand in großen Teilen der Denkmalschutz.
Dem digitalen Flächennutzungsplan Stand Januar 2014 zufolge ist der aktuell zu beplanende Bereich als Gemeinbedarfsfläche dargestellt, zugleich aber auch als Fläche mit Nutzungsbeschränkung zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Für den Bereich des Klinikums Schwabing existiert kein Bebauungsplan. Gemäß Eintragung durch das Referat Stadtplanung vom 07.02.2013 ist die Entwicklungsfläche auf dem Klinikgebiet nachgewiesen. Erweiterungs- bzw. Neubauvarianten werden mit diesen Umgriffen deckungsgleich sein. Für das zu beplanende Grundstück der Klinik greift die Baumschutzverordnung der Landeshauptstadt München und für ihren baulichen Bestand in großen Teilen der Denkmalschutz.
Die Gebäudekennwerte für die Projektaufgabe Mutter-Kind-Zentrum und Notfallzentrum mit einer Nutzfläche von ca. 19 000 m² (NF Neubau ca. 11 500 m², NF Umbau 7 500 m²) und einer Bruttogrundfläche BGF von ca. 35 000 m², stellen eine kompakte wirtschaftliche Lösung dar, mit einem Verhältnis von ca. 1,8 BGF/NF.
Die Gebäudekennwerte für die Projektaufgabe Mutter-Kind-Zentrum und Notfallzentrum mit einer Nutzfläche von ca. 19 000 m² (NF Neubau ca. 11 500 m², NF Umbau 7 500 m²) und einer Bruttogrundfläche BGF von ca. 35 000 m², stellen eine kompakte wirtschaftliche Lösung dar, mit einem Verhältnis von ca. 1,8 BGF/NF.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 sind im Wesentlichen: Notaufnahme Erwachsene, Notaufnahme Kinderklinik, Untersuchung/Behandlung/Arztdienst, Anästhesiologie, Kinderheilkunde incl. Kinderonkologie, Kinderchirurgie/-orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Laboratoriumsmedizin, Speziallabore Kinderklinik, Prosektur, Radiologische Diagnostik, Operation mit Holding- und Aufwachbereich, Entbindung (ca. 2 500 Entbindungen), Physikalische Therapie, Ergotherapie, Bereitschaftsdienst, Allgemeinpflege, Wöchnerinnen/Neugeborenenpflege und Gynäkologie, Pflege Kinder, IC/IMC/SBV, Neonatologie, Kinderpflege interdisz./Kinderonkologie/KMT, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderdialyse; Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 sind im Wesentlichen: Notaufnahme Erwachsene, Notaufnahme Kinderklinik, Untersuchung/Behandlung/Arztdienst, Anästhesiologie, Kinderheilkunde incl. Kinderonkologie, Kinderchirurgie/-orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Laboratoriumsmedizin, Speziallabore Kinderklinik, Prosektur, Radiologische Diagnostik, Operation mit Holding- und Aufwachbereich, Entbindung (ca. 2 500 Entbindungen), Physikalische Therapie, Ergotherapie, Bereitschaftsdienst, Allgemeinpflege, Wöchnerinnen/Neugeborenenpflege und Gynäkologie, Pflege Kinder, IC/IMC/SBV, Neonatologie, Kinderpflege interdisz./Kinderonkologie/KMT, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderdialyse; Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. BA (ca. 18 Monate): Abbruch Haus 36, Baufeldfreimachung.
2. BA (ca. 17 Monate): Neubau inkl. Gelenk – Verbindung Haus 24 und Belegung mit den Funktionen aus Haus 25 und 24.
3. BA (12 Monate): Umbau Gebäude Haus 24 und 25, Teilabriss vertikalen Erschließung Haus 25.
Die verbleibende Bettenzahl (stationär) am Standort Schwabing nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 308.
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 100 000 000 EUR brutto/84 000 000 EUR netto (ohne Indexsteigerung), davon Neubau ca. 2/3, Umbau ca. 1/3.
Gegenstand des Auftrags ist die Betriebsorganisationsplanung auf der Grundlage einer vorliegenden Machbarkeitsstudie und im Benehmen mit der Planung der Sanierung und Erweiterung im Klinikum Schwabing. Gefordertes Leistungssoll ist eine Planung, die sicherstellt, dass die betriebsorganisatorischen Abläufe im Klinikum nach Abschluss der Sanierung optimal und wirtschaftlich ablaufen. Die Schwerpunkte der geforderten Leistungen liegen dabei bei der Unterstützung der gesondert beauftragten Planer und Ingenieure bei der Ermittlung der optimalen Lage der Funktionsbereiche, der Raumanordnung und der Logistik zur Optimierung und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms als Grundlage der Vorfestlegung gegenüber den Förderbehörden. Im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen ist die baubegleitende Betriebsorganisationsplanung, insbesondere die Detaillierung der Planung der Patientenversorgung, die Personalentwicklungsplanung, die Verfeinerung der Planung der Logistikprozesse und die Inbetriebnahmeplanung als Garant für das reibungslose Funktionieren der für die Krankenhausabläufe notwendigen Bereiche gefordert.
Gegenstand des Auftrags ist die Betriebsorganisationsplanung auf der Grundlage einer vorliegenden Machbarkeitsstudie und im Benehmen mit der Planung der Sanierung und Erweiterung im Klinikum Schwabing. Gefordertes Leistungssoll ist eine Planung, die sicherstellt, dass die betriebsorganisatorischen Abläufe im Klinikum nach Abschluss der Sanierung optimal und wirtschaftlich ablaufen. Die Schwerpunkte der geforderten Leistungen liegen dabei bei der Unterstützung der gesondert beauftragten Planer und Ingenieure bei der Ermittlung der optimalen Lage der Funktionsbereiche, der Raumanordnung und der Logistik zur Optimierung und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms als Grundlage der Vorfestlegung gegenüber den Förderbehörden. Im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen ist die baubegleitende Betriebsorganisationsplanung, insbesondere die Detaillierung der Planung der Patientenversorgung, die Personalentwicklungsplanung, die Verfeinerung der Planung der Logistikprozesse und die Inbetriebnahmeplanung als Garant für das reibungslose Funktionieren der für die Krankenhausabläufe notwendigen Bereiche gefordert.
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung gem. Vertrag
Dauer: 60 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als ganzes abzugeben):
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als ganzes abzugeben):
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers /der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber /das Mitglied der Bewerbergemeinschaft
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.
(5) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Subplaner) hinzuziehen will, hat er/sie diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).
(5) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Subplaner) hinzuziehen will, hat er/sie diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) von mindestens netto 400 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) von mindestens netto 400 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Mindeststandards: Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2) (6) und (7).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 5 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013).
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 5 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013).
Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über mindestens 2 und maximal 4 vergleichbare Referenzprojekte (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich, die mindestens die Kernbereiche Krankenhausversorgung, Personalentwicklungsplanung, Logistik und Nutzungskonzeption umfasst) des Bewerbers aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4): Projektstand: mindestens HU-Bau abgeschlossen), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über mindestens 2 und maximal 4 vergleichbare Referenzprojekte (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich, die mindestens die Kernbereiche Krankenhausversorgung, Personalentwicklungsplanung, Logistik und Nutzungskonzeption umfasst) des Bewerbers aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4): Projektstand: mindestens HU-Bau abgeschlossen), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
Ein die vorgenannten Anforderungen erfüllendes Referenzprojekt erhält im Rahmen der Auswahl nach IV.1.2) für jedes nachfolgend benannte und erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ff) Das Referenzprojekt umfasst eine Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin.
gg) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 30 000 000 EUR netto.
hh) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 200 Betten.
ii) Das Referenzprojekt umfasst ein Notfallzentrum.
jj) Die referenzgegenständliche BO-Planung umfasst Ablösekonzepte, Umzugsplanung und Interimsmaßnahmen.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 10 ((9) aa)-jj)) Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 40 Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
(10)
Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Betriebsorganisationsplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Betriebsorganisationsplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 vergleichbare Referenzprojekte (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich, die mindestens die Kernbereiche Krankenhausversorgung, Personalentwicklungsplanung, Logistik und Nutzungskonzeption umfasst; Projektstand: mindestens HU-Bau abgeschlossen) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und - beschreibung.
Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Betriebsorganisationsplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Betriebsorganisationsplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 vergleichbare Referenzprojekte (Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbereich, die mindestens die Kernbereiche Krankenhausversorgung, Personalentwicklungsplanung, Logistik und Nutzungskonzeption umfasst; Projektstand: mindestens HU-Bau abgeschlossen) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und - beschreibung.
Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 10 ((10) aa)-jj)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 20 Punkte.
Mindeststandards: Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.3) (8), (9) und (10).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— mit der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind,
— mit der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros oder mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros oder mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahlkriterien für die Auswahl der 3 Teilnehmer, § 16 Abs. 3 VOF: Die 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) erfüllen und die die 3 höchsten Gesamtpunktzahlen nach der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung erreichen, werden zu Verhandlungen aufgefordert: Ergeben sich auf Basis der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3 Teilnehmer ab Platz 3 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal Platz 3 und dann erst wieder Platz 6: der Platz 3 wird dann zwischen diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost, § 10 Abs. 3 VOF). Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.
Auswahlkriterien für die Auswahl der 3 Teilnehmer, § 16 Abs. 3 VOF: Die 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) erfüllen und die die 3 höchsten Gesamtpunktzahlen nach der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung erreichen, werden zu Verhandlungen aufgefordert: Ergeben sich auf Basis der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3 Teilnehmer ab Platz 3 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal Platz 3 und dann erst wieder Platz 6: der Platz 3 wird dann zwischen diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost, § 10 Abs. 3 VOF). Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: VOB-/VOF-Stelle
Ann Carolin Edrissi
Name: LUTZ ABEL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Postanschrift: Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
Postleitzahl: 80333
Kontaktperson: Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470📞
E-Mail: ks-bo@lutzabel.com📧
Fax: +49 8954414799 📠
URL für weitere Informationen: www.lutzabel.com🌏
URL der Dokumente: www.lutzabel.com🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z. B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z. B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, § 107 Abs. 3 GWB, wenn:
1. der Antragsteller den im Nachprüfungsverfahren gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, oder
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, oder
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 182-321531 (2014-09-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-24) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge